Australien: Kopftuchzwang für Nicht-Moslems an Islam-Schule

Jetzt sagen uns die Mohammedaner schon, was wir anziehen dürfen. Es ist noch gar nicht lange her, dass Derryn Hinch, einer von Australiens ganz linken Radio-Moderatoren, seinen Kollegen, den sehr beliebten und populären Michel Smith, auf übelste Weise angriff und ihn als ‚Redneck‘ und ‚Rassisten‘ beschimpfte, nur weil er die Burka für un-Australisch erklärte.

(Von unserem australischen Korrespondenten Warren Raymond)

In dem Zusammenhang sollte man vielleicht anmerken, dass einige Banken überfallen und ausgeraubt wurden von Burka tragenden Ganoven. Dann war da auch noch die berühmte Geschichte mit Carnitha Matthews (siehe auch hier).

„Du willst ihnen vorschreiben, was sie anziehen dürfen“, schrie Hinch hysterisch. (Wer Lust hat kann sich das ganze auf Podcast anhören.)

Kurioserweise ist von Hinch und Genossen nichts zu hören, wenn umgekehrt, wie es jetzt gerade passiert ist, von Mohammedanern an einer Schule (vom Steuerzahler finanziert, versteht sich), allen Angestellten, selbst Nicht-Moslems, der befreiende Schleier unter Androhung des Arbeitsplatzverlusts aufgenötigt wird.

Es regt sich Widerstand.

TAUSENDE von Schul-Arbeitern und Angestellten werden aufgefordert, direkt zu protestieren gegen eine islamische Schule, die nicht-muslimischen Mitarbeiterinnen mit Rausschmiss droht, wenn sie sich weigern, ein Kopftuch zu tragen.

The Independent Education Union (Unabhängige Gewerkschaft) von Australien, Zweigniederlassung SA, hat seine 7000 Mitglieder angewiesen, E-mails zu schreiben an das Islamic College of South Australia. Die E-Mail fordert alle Mitglieder auf, den Text zu kopieren in dem steht, „als besorgtes IEU-Mitglied bitten wir Sie, Ihre Anforderung für alle Frauen, Kopftuch zu tragen, am Islamic College zu überdenken.“

„Der Kopftuchzwang vermindert den religiösen Anspruch der Kopfbedeckung, ist unfair für weibliche Mitarbeiter, und wird Risiken zu negativen Stereotypen der muslimischen Gemeinschaft verstärken. Es ist die Antithese des Multikulturalismus“, heisst es in der E-Mail.

Im ‚ADVERTISER‘ diesen Monat stand, dass bis zu 20 nicht-muslimische weibliche Mitarbeiter an der West Croydon Campus gesagt wurde, dass sie nach drei Warnungen entlassen werden, wenn sie nicht ein Kopftuch tragen.

IEU-Staatssekretär Glen Seidel machte wiederholte Versuche, Schulleiter Kadhir Emniyet und den Vorstandsvorsitzenden Farouk Kahn zu kontaktieren, was allerdings gescheitert war. Emniyet und Kahn haben nicht auf Anrufe oder E-Mails reagiert. Seidel sagte, er sei sich bewusst, dass mehrere Mitarbeiter Warnungen erhalten hätten, aber niemand wäre entlassen bisher. „Wir müssen jetzt Druck machen in der Öffentlichkeit. Wir wollen, dass alle unsere Mitglieder die E-Mail lesen und sagen, ‚das ist nicht richtig‘ und an die Schule und den Vorstand schreiben“, sagte er.

„Unsere Mitglieder sind mit dem Kopftuchzwang einverstanden, weil sie Angst haben, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren. Sie sind sehr besorgt über ihre Arbeitsplätze.“

Assistant Secretary Keysar Trad

Assistant Secretary Keysar Trad (Foto) vom Zentralrat der Muslime bekräftigte kürzlich seine frühere Aussage im „Advertiser“, wobei von Menschen, die nicht Muslime sind, nicht verlangt werden sollte, ein Kopftuch zu tragen. „Aber wir können uns nicht in die Politik vom Vorstand einmischen“, sagte er. „Ich war in Kontakt mit den Vorstandsmitgliedern und sie haben darauf bestanden, das Problem selbst zu lösen.“