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Beisicht-Attentäter Bombenleger von Bonn

Posted By PI On 16. März 2013 @ 11:24 In Deutschland,Dschihad | Comments Disabled

[1]Im Fall des gescheiterten Bombenanschlags am Bonner Hauptbahnhof vom Dezember gibt es eine heiße Spur: Wie FOCUS aus Ermittlerkreisen erfuhr [2], hat sich der radikal-islamische Salafist Marco G. aus Bonn in einem abgehörten Gespräch als möglicher Bombenleger geoutet.

FOCUS schreibt heute:

Der 25-jährige Konvertit, der mit drei Komplizen im Zusammenhang mit einem mutmaßlich geplanten Attentat auf den Pro-NRW-Chef Markus Beisicht am Mittwoch verhaftet worden war, fürchtete sich vor seiner Festnahme vor einem DNA-Test, sollte die Polizei ihn fassen. G. sagte seinem Mitstreiter Enea B. (43), wenn man ein Haar von ihm finden würde, müsse er für fünf Jahre ins Gefängnis – „wegen Bonn“.

Pistole und Sprengstoff in Wohnung

Die Ermittler werten diese Aussage als belastendes Indiz für eine mögliche Beteiligung des Extremisten an dem Anschlag, zumal in seiner Wohnung eine scharfe Pistole und sprengfähiges Ammoniumnitrat ähnlichen Typs wie am Hauptbahnhof gefunden wurde. Die Polizei hatte den Sprengsatz im Dezember als „extrem gefährlich“ bezeichnet. Dass er nicht explodierte, war offenbar nur einem fehlenden Zünder geschuldet.

Abgehörte Gespräche der vier inhaftierten Tatverdächtigen belegen laut FOCUS, dass Parteichef Beisicht am Mittwoch- oder Donnerstagmorgen vor seinem Haus in Leichlingen nahe Leverkusen sterben sollte. Laut Haftbefehl spähten die Salafisten B. und G. am späten Dienstagabend eine Stunde lang das Haus des Vorsitzenden der rechtsextremen Splitterpartei aus.

„Dann werden die anderen Angst haben“

In ihrem verwanzten Auto unterhielten sich die Extremisten über die Chancen, Beisicht auszuschalten. Sie sinnierten über den Zeitpunkt, an dem der Partei-Chef tot sein würde. „Dann werden die anderen Angst haben“, so die Islamisten am Dienstagabend. Einer der beiden deutete auf den Wagen des Politikers und sagte: „Da steigt er morgen früh ein.“ Kurz nach Mitternacht wurden die Verdächtigen festgenommen, danach ihre beiden Komplizen.

Offenbar waren die mutmaßlichen Attentäter dem Mordaufruf der so genannten Chouka-Brüder gefolgt. Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes unterhielt Marco G. engen Kontakt zu den militanten Islamisten, die sich 2008 in die Terrorlager an der pakistanisch-afghanischen Grenze abgesetzt hatten. Yassin Chouka hatte 2012 während der Anti-Islam-Kampagne von Pro-NRW im Internet zum Mord an Mitgliedern der ausländerfeindlichen Partei aufgerufen.

Inzwischen wurden die Sicherheitsmaßnahmen für den Markus Beisicht wegen der aktuellen Gefährdungslage noch weiter verstärkt. Das Haus des Pro NRW-Vorsitzenden wird durch mehrere Polizeiwagen bewacht und dem 49-jährigen und seiner Familie (zwei Kinder) wird seit gestern eine bombensichere Limousine zur Verfügung gestellt.


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[2] Wie FOCUS aus Ermittlerkreisen erfuhr: http://www.focus.de/politik/deutschland/polizei-verhindert-attentat-25-jaehriger-salafist-offenbar-bombenleger-von-bonn_aid_941328.html