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CDU bevorzugt Quoten-Muslima bei Listenplatz

Posted By PI On 16. März 2013 @ 20:30 In Deutschland,Diskriminierung,Islam,Linke,Parteien,Zeitgeist | Comments Disabled

[1]Sie ist 34 Jahre alt, Muslima und seit dem heutigen Landesparteitag der NRW-CDU in Münster auch Inhaberin eines sicheren Listenplatzes für die Bundestagswahl. Die Nachwuchs-Politikerin Cemile Giousouf (Foto) kann sich freuen. Weniger Grund zur Freude geben hingegen die Umstände ihrer Aufstellung. Der ehemalige NRW-Integrationsminister und CDU-Linksaußen Armin Laschet hatte altgediente Parteimitglieder bei der Platzbesetzung übergangen – um mit der eben so hübschen wie unbekannten Doppelpässlerin bei Einwanderern auf Stimmenfang zu gehen.

Die “Welt” schreibt [2]:

Es hat frühe Anzeichen für den Unmut in der CDU gegeben. Die Kritikerinnen beklagten sich zunächst vor allem intern, aber sie waren nicht zu überhören – und nicht zu unterschätzen. Sie waren Vorbotinnen einer ernst zu nehmenden Empörung, die immer stärker nach außen dringt. Die erste türkischstämmige CDU-Bundestagskandidatin Cemile Giousouf wusste auch, dass in der Partei längst nicht alle jubeln über ihren Erfolg.

Mit Vorbehalten hat die 34-jährige Referentin im nordrhein-westfälischen Integrationsministerium gerechnet. Dennoch bewarb sie sich um eine Direktkandidatur im Bundestagswahlkreis 138 in Hagen. Sie überzeugte die hiesige CDU mit ihrer Aufstiegsgeschichte als Migrantenkind, dessen Eltern einer türkischen Minderheit in Griechenland entstammen, und setzte sich als Anwärterin von außen mit deutlicher Mehrheit gegen einen heimischen Christdemokraten durch.

Giousouf zügelte ihre große Freude, da immerhin ein Viertel der Delegierten für den Gegenkandidaten votiert hatte. Ihre Vorsicht war begründet, denn die Kritik an ihrer sprunghaften politischen Karriere wird unerwartet schärfer.

Die Ablehnung, vornehmlich aus Teilen der Frauenunion, richtet sich weniger gegen den Religions- oder Migrationshintergrund der 34-jährigen Muslimin, sondern viel mehr gegen ihre besondere Bevorzugung durch CDU-Landeschef Armin Laschet und weitere Unionspolitiker.

Der Landesvorstand der NRW-CDU hat Debütantin Giousouf zudem auf den attraktiven Platz 25 der Landesreserveliste gesetzt, um ihren Einzug in den Bundestag unter allen Umständen abzusichern. Andere Kandidaten, die wesentlich länger der CDU angehört und intensiver mitgearbeitet haben, müssen sich mit schlechteren Listenplätzen begnügen. Mindestens eine von ihnen fühlte sich benachteiligt und wollte sich wehren.

Ihre ersten Lorbeeren erntete Giousouf, angestellt in Laschets Multi-Kulti-Ministerium, mit der Verklärung des Islams. So berichtete [3] die “Westdeutsche Zeitung” vor einigen Jahren:

Ehrenmorde sind im Islam weder erwünscht noch erlaubt. Das machte Cemile Giousouf, Referentin im Laschet-Ministerium, bei ihrem Vortrag bei der Deutsch-Türkischen Union in Willich klar.

“Als moderne Religion enthält er ein generelles Tötungsverbot”, sagt sie. Zwar sei das Thema meist im Zusammenhang mit türkisch-stämmigen Migranten in der deutschen Presse, doch die meisten Morde dieser Kategorie passieren in Pakistan und keinesfalls in der Türkei.

Gut, dass Konrad Adenauer diese Zustand seiner Partei nicht mehr miterleben muss.


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[2] schreibt: http://www.welt.de/politik/deutschland/article114500565/Migrantin-fuer-Merkel-uebersteht-Kampfkandidatur.html

[3] berichtete: http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-viersen/willich/willich-vortrag-islam-gegen-ehrenmord-1.159790