Daniel S. – Tod unter Ausschluß der Öffentlichkeit

Der 25 Jahre alte Lackierer Daniel S., der vorgestern Nacht von einem türkischen Mob ins Koma getreten worden ist, soll heute von seinen lebenserhaltenden Geräten genommen werden. Sein Gehirn ist zerstört, Genesungschancen gibt es nicht mehr. Bis auf die Regionalausgabe BILD-Bremen und ein, zwei weitere regionale Zeitungen und Radiosender haben nur Blogs wie unseres über diesen jüngsten, tödlichen Fall von deutschenfeindlicher Ausländergewalt berichtet.

(Von Götz Kubitschek)

Man muß sich vor Augen halten, daß die Tat von Kirchweyhe keine Schlägerei unter Betrunkenen und keine Verkettung unglücklicher Umstände war. Daniel S. ist nicht nach einem Schubser oder Schlag mit dem Hinterkopf auf eine Bordsteinkante oder in eine Glasscheibe gefallen, sondern

– von fünf angetrunkenen Türken in einem Bus angepöbelt und tracktiert worden,
– an der Endstation von weiteren herbeitelefonierten Türken erwartet und
– trotz seines mutigen Schlichtungsversuchs (er stieg als erster aus dem Bus) sofort auf so brutale Weise zusammengeschlagen worden, daß er heute seinen Verletzungen erliegen wird.

Das ist kein Denkzettel, das ist keine dumme Schlägerei unter jungen Männern, das ist kein gegenseitiges Sich-Hochschaukeln, das ist keine Notwehr ausgegrenzter Migranten gegen brandgefährliche Nazischläger, das ist kein Einzelfall: Die Tat von Kirchweyhe ist das Ergebnis einer langen Kette von politischen Fehlentscheidungen oder von bewußt in Kauf genommenen Begleiterscheinungen eines irreparablen Gesellschafts- und Bevölkerungsumbaus zu Lasten und auf Kosten der Deutschen.

[…]

Heute geht es um den Schutz der eigenen Kinder vor Übergriffen, um die Frage des richtigen Verhaltens in lebensbedrohlichen Situationen und die ganz grundsätzliche Entscheidung, ob man einem Opfer zur Hilfe eilen sollte oder nicht. Nebenbei bemerkt: Das Wort „Zivilcourage“ ist vor diesem Hintergrund zu einem Stück Dreck verkommen – zivilcouragiert gilt, wer sich mit zehntausend anderen Mutigen und einhundert Rechtsanwälten im Rücken in eine Lichterkette gegen unsichtbare Nazis stellt. Welchen Begriff haben wir für einen wie Daniel S.? Wichtigtuerisch? Voreilig? Bescheuert?

Ab und an, wenn ich von solchen Fällen wie dem von Kirchweyhe höre, blättre ich in dem Buch, das Michael Paulwitz und ich vor bald drei Jahren über Deutsche Opfer, fremde Täter veröffentlicht haben und das etwa bei amazon.de immer dann stark gekauft wird (und aufgrund der Nachfrage kurzfristig nur verzögert lieferbar ist), wenn wieder irgendwo Kirchweyhe ist. Es ist seltsam und paßt zum psychischen Zustand unseres Volkes, daß ich ziemlich ungern in diesem Buch lese. Zum einen bedrückt mich der Wirklichkeitsgehalt des Beschriebenen beinahe körperlich: Was – außer Wörtern – kann man dem entgegensetzen?

Zum anderen ist es die mit der Muttermilch aufgesogene Neigung, trotz hunderter, tausender Fälle Verallgemeinerungen abzulehnen und tatsächlich auch bei den Deutschen nach Fehlverhalten zu suchen. Indes: Nach ein paar Seiten Lektüre bin ich stets wieder geheilt und weiß, daß es für meinen persönlichen Ruf unter den Normal-Journalisten nicht zuträglich war, deutscheopfer.de initiiert zu haben – daß es aber ganz und gar richtig war, es dennoch zu tun und weiter fortzuschreiben. […]

(Der komplette Artikel von Götz Kubitschek ist zu finden auf sezession.de)