Energiesparen, weniger CO2, mehr Umwelt – auf dieses Ziel können sich alle einigen. Schnell soll es gehen, billig muss es sein, und weil nirgendwo so viel Energie verbraucht und verschwendet wird wie im Wohnbereich, ist die Stoßrichtung klar: Im deutschen Reihenhaus soll das Weltklima gerettet werden. Und das geht am besten mit Styropor. Oder?

Deswegen fördert der Bund großzügig die Schaumstoffaufrüstung, deswegen baut die Industrie ihre Produk­tionskapazitäten aus, deswegen werden die Hauswände dicker und die Fensterbretter breiter. Es dient ja der guten Sache. Oder?

Die Wahrheit sieht anders aus. Nach Jahren ungehemmten Dämmens zeigen sich mehr und mehr die Schwachstellen des vermeintlichen Klimaretters Nummer eins. Es ist nicht nur die optische Gleichschaltung, die Denkmalschützer Schett beklagt, wenn er durch Hamburgs Wohnviertel zieht. Das Material selbst stellt sich als Problem heraus. Ganze Fassaden schimmeln durch, werden von ­Algen überwuchert, von Spechten bevölkert – und müssen teuer ­gewartet werden. Die opulenten Einsparversprechen der sogenannten Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) erweisen sich als Luftnummern, die Amortisierungsraten als Schönwetterprognosen. Feuerwehren orakeln von erhöhter Brandgefahr, Verbraucherschützer von Umweltgiften, die Entsorgung ist ein Albtraum. (Auszug aus einem langen Artikel in CAPITAL, welcher den Schwachsinn in allen Facetten aufzeigt / Foto oben: Feuerwehrhaus aus Styropor in Barsinghausen)

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82 KOMMENTARE

  1. Dämmen lieber Kewil ist an und für sich eine feine Sache. Nur führen hier zwei Parteien Krieg und bei dem Krieg verliert der Kunde.

    Phase 1. Der Techniker reist an und erstellt ein Gutachten. Er kommt zum Schluss, dass hier eine Dämmung helfen würde und sagt zum Beispiel bei 15 cm Styropur.

    Phase 2: Der Salesmann der Firma x reist an und kommt mit einem Kostenvoranschlag: Die 15 cm kosten 10.000 Euro aber wenn Sie 30 cm nehmen dann kostet es nur 4.000 Euro mehr. Und dann sparen Sie noch mehr Energie. Und außerdem: Alle anderen hier in der Straße haben sich auch schon für die 30 cm entschieden.

    Das ist das Problem. Warum hat der Techniker 15 cm gesagt? Weil es sich darüber hinaus nicht lohnt und weil dann die Probleme beginnen. Warum hat der Sales-Mann 30 cm angeboten? Weil er mehr Umsatz macht.

    Dämmen ist eine sehr gute Idee aber sie wird einfach nur von inkompetenten Sales-Leuten zum Abzocken benutzt.

  2. Styropor
    ist das nicht das gleiche Material,was die LINKS Grün Klimaschwätzer im Kopf haben???

  3. Am Dämmen mit Styropor ist nichts gut, ganz im Gegenteil, alles ist schlecht.
    Man holt sich Schimmel ins Haus, die zusätzlich nötigen Verkleidungen müssen gegen Pilzbefall mit Fungiziden behandelt werden, diese werden durch Regen wieder ausgewaschen und gelangen in Flüsse und verändern dort die Fauna und Flora. Styropor brennt wie Zunder , einmal entflammt ist schnell das ganze Haus weg, es sind schon mehrere Leute bei solchen Bränden ums leben gekommen, die vorgeschriebenen feuersperren nützen nichts und werden von den Flammen einfach übersprungen. Und außerdem rechnet sich das ganze auch überhaupt nicht, jedenfalls nicht für ein vierzig Jahre altes Haus. Eigentlich gehört das ganze verboten, nutzen hat nur die Industrie, welche dieses gefährliche Zeugs herstellt, hier hauptsächlich die Fa. STO.

  4. Wenn Styropor zu brennen anfängt dann gute Nacht.
    Habe vor Jahren einen Brand erlebt. Mit Feuerlöschern geht gar nichts und die Rauchentwicklung ist unvorstellbar.

  5. Darum geht’s. Werden die Kosten durch die Heizkostenersparnis wieder hereingeholt? Die Aussage der „Energiesparaktion“ ist 15-25% Einsparung bei Kosten von 30-40 €/m² Wanddämmung. 2-3 mal soll die Investition in der Lebensdauer des WDVS wieder hereinkommen. Diese Aussagen wollte ich hinterfragt wissen.

    Prüfen wir die Aussagen:

    Ein nicht gerade kleines EFH mit 10 x 10 m Grundfläche, 2 Vollgeschosse, 200 m² Wohnfläche, 220 m² Wandfläche.
    Rechnen wir einen hohen Heizölverbrauch mit 20 l/m². Das Mittel der genannten möglichen Einsparung 20%. Die mittleren genanten 35 €/m² Kosten des WDVS (ist stark untertrieben, aber egal). Heizölkosten z. Zt. 50 ct/l mit Preissteigerung 5% p.a.

    Heizölverbrauch im Bestand = 200 m² * 20 l/m² = 4.000 Liter p.a.
    Einsparung = 20% von 4.000 Liter = 800 Liter = 400 € p.a.
    Kosten des WDVS = 35 €/m² * 220 m² = 7.700 €

    Finanzierung mit einem billigen weil subventionierten KfW-Kredit mit 3,5% Nominalzins, Annuitätsdarlehen mit 10 Jahren Laufzeit.

    Ergebnis:

    Rückzahlung des Kredites in 10 Jahren kostet = 9.259,– €
    Einsparung durch das WDVS in 20 Jahren unter Berücksichtigung der
    Jährlichen Preissteigerung von 5% = 13.874 €.

    In 20 Jahren 13.874,– € – 9.259,– € = 4.615,– € Einsparung.

    Also kommen in der Lebensdauer des WDVS die Kosten bei weitem nicht 2-3 mal wieder herein, sondern gar nicht. Die Aussage 2-3 mal ist also falsch! Absicht?
    Das WDVS amortisiert sich erst im 23. Jahr! Würde ein Unternehmer so rechnen, wäre er bankrott.
    Dies ist nur eine einfache Rechnung, die weder Wartungskosten und Verschlechterung des WDVS durch äußere Einflüsse (und damit Minderung der Einsparung) unberücksichtigt lässt, sonst sähe das Ergebnis noch schlechter aus, zumal auch in den genanten Kosten wohl kaum tiefere Fensterbänke, geänderte Dachüberstände etc. berücksichtigt sind.

    Das ist das, was mich ärgert: mit Prozentangaben jonglieren ohne den Basisbezug anzugeben. Behauptungen aufstellen, die dann sogar durch die eigenen Zahlen widerlegt werden. Bauernfänger und Taschenspieler, kann ich da nur sagen. So werden Magnetdecken und Scheckkarten für Waschmaschinen verkauft.

    http://www.energieportal24.de/forum/topic,5898,-wird-bei-der-waermedaemmung-gelogen%3F.html

  6. #1 Wolfgang (23. Mrz 2013 09:56)

    „Umweltschutz“ an sich wäre eine gute Idee, würde er nicht von inkompetenten Leuten zum Abzocken und von öko-gläubigen (Um-)Weltverbesserern zu politisch-ideologischen Zwecken mißbraucht. Betrachtet man die negativen Auswirkungen, kommt er nicht so gut weg, wie manche denken und es stellt sich die Frage, ob man nicht besser die Finger davon lassen sollte. Genau damit wird ja die Ablehnung der Kernkraft begründet: Es könnte schließlich etwas schief gehen.

  7. Unverantwortlich von unserer Regierung, den Einbau dieser Stoffe auch noch zu fördern, die im Verdacht stehen Krankheiten bis zu Krebs auszulösen!

    Ganz anders ist die Situation in den USA: Dort haben mehrere Bundesstaaten die Dämmung von Wohnimmobilien durch vorgefertigte Platten aus Polystyrol, Polyurethan, Glas- oder Steinwolle verboten – um die Gesundheit der Bewohner zu schützen!

  8. > Am Dämmen mit Styropor ist nichts gut, ganz im Gegenteil, alles ist schlecht.

    Sorry hatte ich ganz vergessen. Es gibt bessere Alternativen, ja. Aber auch hier zählt Geiz ist Geil.

  9. #2 Styropor

    😆 😆

    Genaus so ist es.

    Als wir unser Haus vor x-Jahren gekauft haben, war es gedämmt. Kürzlich haben wir die Eingangstüre ersetzt. Da musste dieses Dämm-Material weggeschnitten und nach dem Einsetzen der Türe wieder in mühsamer Arbeit aufgebaut werden. Mit den Fenstern lassen wir uns daher noch etwas Zeit… es bläst zwar oft ein kalter Wind durch die Ritzen (Holzfenster) aber dafür haben wir ein in Styropor gepacktes Haus.

  10. Die grüne Logik ist skurril. Während man Plastiktüten verbieten will, steckt man Häuser in eine Plastikverpackung. Das soll einer verstehen. Die Brandgefahr wird dabei völlig ausgeklammert.

  11. …da werden sich die Einbrecher aber freuen, denn jetzt können sie dann ohne groß Gewalt anzuwenden auch problemlos ganze Wände einfach eindrücken…

  12. @ #5 lorbas (23. Mrz 2013 10:10)

    Also ich kenne nur zwei konkrete Zahlen. Ein Bekannter hatte ein Haus gekauft, gebaut um 1980, freistehend ca. 150 m2 Wohnfläche und einem Jahresverbrauch von 3.200 Litern.

    Ein andere Bekannter hatte ein Haus von 1998, freistehend, ca. 130 m2 Wohnfläche und ca. 900 Liter Jahresverbrauch.

    > Einsparung = 20%

    Diese kommt mir in dem Zusammenhang sehr niedrig vor, denn die beiden Häuser unterscheiden sich nur in der Isolierung. Die ist im zweiten Haus eben „von Anfang an drin“.

    Aber wenn nur 20% Einsparung möglich ist, dann nehme ich meine Aussage oben zurück. Dann ist Isolierung absoluter Quatsch.

  13. Styropor Dämmungen zerstören die Bausubstanz. Wir hatten bei unserem Haus auch darüber nachgedacht und uns von einem zum Glück ehrlichen Fachmann beraten lassen. Styropordämmungen behindern den Feuchtigkeitsaustausch im Mauerwerk. Normalerweise müsste mann zahlreiche Lüftungschlitzte einarbeiten, welche dann aber den Dämmwert null und nichtig machen. Der verhinderte Feuchtigkeitsaustausch zerstört dann das Mauerwerk und lässt Schimmel herrlich sprießen. Auch in der Wohnung erhöht sich die Luftfeuchtigkeit auf kritische Werte, die Schimmelbildung begünstigen. So darf man etliche Male am Tag lüften, weil ansonsten die Feuchtigkeit an Kaltstellen kondensiert und Schimmel wuchert. Abhilfe schaffen zwei Dinge, der verdammt viel Geld kosten. Ersten eine Raumentfeuchtungsanlage bzw. Lüftung und zweitens natürliche Dämmmaterialien wie Hanf. Die ermöglichen einen Feuchtigkeitsaustausch. Dumm ist nur der enorme Quadratmeterpreis diese Materialien und die begrenzte Haltbarkeit. Wir habe es mit der prognostizierten Energieersparnis verrechnet und festgestellt, dass es ein fürchterliches Minusgeschäft wäre. Somit ist Dämmung wirtschaflich betrachtet totaler Schwachsinn. Besonders heftig wird es, wenn der Scheiß die Bausubstanz zerstört hat.

  14. #9 Wolfgang (23. Mrz 2013 10:23)

    Ich stehe der derzeitigen Dämmtechnik sehr skeptisch gegenüber. Grund ist die halbherzige Vorgehensweise. Streng genommen müsste ein gedämmtes Haus über eine automatische Lüftung be- bzw. gelüftete werden. Über die Haltbarkeit der derzeitig angebotenen Dämmmaterialien gehen die Meinungen weit auseinander. Styropor gilt bei der Entsorgung als Sondermüll, das Verhalten im Brandfall ist besorgniserregend. Die Schimmelbildung in Neubauten hat extrem zugenommen. Die ganze Dämmung ist z.T. noch sehr unausgegoren. Die Ersparnis bei nachträglich gedämmten Gebäuden rechnet sich erst nach Jahrzehnten. Bei einem Neubau würde ich ein Holzhaus bevorzugen zum einen die Optik (Geschmackssache), ewig haltbar, keinerlei Entsorgungsprobleme, hervorragende Energiebilanz, Natürlicher und sehr gesunder Baustoff.

  15. Wärmedämmung – Der Wahnsinn geht weiter

    Styropor als Fassadendämmstoff ist häufig das Material der Wahl, wenn Häuser wärmegedämmt werden sollen. Doch das kann verheerende Folgen haben: für das Raumklima und auch im Brandfall. Bereits vor einem Jahr haben wir uns mit dem Thema Wärmedämmung beschäftigt und auf Risiken und Probleme hingewiesen. Vor allem unser Brandtest mit dem Wärmedämmstoff Polystyrol sorgte bundesweit für Aufsehen. Nach wie vor ist die Frage: Wer profitiert wirklich von ständig verschärften Energiesparverordnungen und dem dadurch angeheizten Boom der Wärmedämmverbundsysteme: die Bewohner, die Umwelt oder nur die Lobby?

    http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/haushalt_wohnen/waermedaemmung117.html

    Styropor-Platten in Fassaden: Wärmedämmung kann Hausbrände verschlimmern

    Millionen Häusern und ihren Bewohnern droht bei Feuer offenbar ein Desaster: Styropor-Platten zur Wärmedämmung sind nach Recherchen des NDR extrem leicht entflammbar. Selbst die meisten Bauherren ahnen nichts von der tödlichen Gefahr.

    Sie sollen die Wärme im Haus halten – aber sie können offenbar auch eine Katastrophe verursachen: Styroporplatten, die jährlich in Deutschland in Hunderttausende Häuser als Wärmedämmung eingebaut werden, wirken als Brandbeschleuniger. Die Isolierungen haben anscheinend zahlreiche Feuer erst zum Desaster werden lassen.

    Platten aus Polystyrol, besser bekannt als Styropor, kommen bei über 80 Prozent aller Wärmedämm-Einbauten in Häusern zum Einsatz. Sie sind besonders günstig und leicht zu verarbeiten.

    Reporter des NDR haben das Material einem Realitätstest unterzogen – zu sehen am Montagabend in der Dokumentationsreihe „45 Min“: Sie haben ein Brand-Experiment in der Materialprüfanstalt Braunschweig durchführen lassen. Der Versuch entsprach einem simulierten Zimmerbrand. 160 Millimeter dicke Dämmplatten aus Polystyrol, geschützt durch Armierung, Putz und Anstrich, wurden dem Ernstfall ausgesetzt: Ein Brand unter einer Maueröffnung entflammte das sogenannte Wärmedämmverbundsystem (WDVS) eines Markenherstellers.

    Das erschreckende Resultat: Zwanzig Minuten hätte die Dämmung den Flammen standhalten müssen. Doch sie fing so schnell Feuer, dass der Versuch bereits nach acht Minuten abgebrochen werden musste. 😯

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/styropor-platten-in-fassaden-waermedaemmung-kann-hausbraende-verschlimmern-a-800017.html

  16. OT
    Die Jagd ist eröffnet
    Der Wirbel rund um die Euro-kritische Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat Berlin erreicht. Und wenn gereizte Reaktionen ein Anzeichen dafür sind, daß man von der Konkurrenz ernst genommen wird, dann hat die AfD ihren Platz auf der politischen Bühne gefunden.
    Beim ersten Auftritt vor den Hauptstadtkorrespondenten im Haus der Bundespressekonferenz bekamen Parteichef Bernd Lucke und seine Mitstreiter einen Vorgeschmack davon, was sie in den nächsten Wochen und Monaten erwartet. Gezielt versuchten einige Journalisten, die Partei mit Unterstellungen dorthin zu stellen, wo sie sie gerne hätten: in der rechten Ecke.
    Während Spiegel Online einen „Aufmarsch der Euro-Hasser“ ausmachte, sah der Online-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in der Tatsache, daß Lucke auch mit der JUNGEN FREIHEIT spricht, einen Beleg für den angeblichen Rechtspopulismus der Partei. Um die These zu untermauern, verlinkte die Zeitung gleich noch auf das hart linke Internetportal publikative.org………
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M565ad6120c2.0.html

    ————–
    Sowie eine neue,nichtgenehme Strömung im Bezug auf die staatlich verordnete Meinung am Horizont zu erkennen ist, erfolgt sofort das volle Programm, mit dem Feindbild Rechts ,da zeigen die etablierten Parteien und die Medien wie sehr sie doch ineinander verwoben sind,sich bedingen und sich stützen. Wer hier noch bestreiten will ,wir seien keine Diktatur, dem ist nicht zu helfen!!!

  17. Hallo Kewil,
    die Dämmerei sehe ich extrem ambivalent –
    Absolutes NEIN für einen Dämm-Zwang! Das ist für mich Öko-Faschismus.
    Allerdings finde ich persönlich Energiesparen wichtig, aber nicht um jeden Preis.
    Wir sind froh, unser (großes freistehendes Haus) mit Vollwärmeschutz, Dreifachverglasung und Dämmung der obersten Geschoßdecke versehen zu haben:
    1) War das für uns monatlich (wobei die Energie wahrscheinlich noch teurer wird, davon träumt linksgrün doch…) sogar ein Gewinn: fast zinsfrei über KfW finanziert, wir haben ja die vorher-nachher- Beobachtung: Bei uns sind die Einsparungen so groß, daß wir trotz der monatlichen Kreditrate Geld sparen! Ob sich das alles langfristig lohnt weiß ich nicht, aber aktuell haben wir monatlich weniger Kosten als vorher
    2) ist der Wohnkomfort explodiert – kein Zug mehr, gleichmäßiges Wohnklima im ganzen Haus (wir lüften allerdings regelmäßig). Die Heizung ist um mehr als 60% reduziert, wir haben (bei quasi lauwarmen Heuzkörpern) überall 20-21 Grad – mir fast zu warm, meiner Familie gefällt es. Schimmel ist nicht aufgetreten.
    3) Haben wir von außen ein „neues“ Haus, subjektiv mehr Lebensqualität! Mehrere Anfragen durch Makler ob wir verkaufen wollen, schon mit Geboten von Interessenten nach der Dämmung – Haus über 100.000 Euro höher taxiert als vorher! (nicht mal die Hälfte für die Dämmung ausgegeben).

    Wir sind froh gedämmt zu haben, aber es sollte keinen Zwang geben!

  18. Ich weiß gar nicht wer dieses Gerücht aufgebracht hat, das WDVS grundsätzlich Energie einsparend ist?

    Im Winter und im Sommer mag Dämmung gut sein, einmal gegen das Eindringen von Kälte und das andere mal gegen das Aufheizen von Sonnenstrahlen.

    In den Übergangszeiten, die wesentlich mehr Tage beinhalten, spart ein Aufheizen der Fassade ohne WDVS durch Sonnenstrahlen sogar unnötige Heizkosten. Das scheint aber irgendwie keinen zu interessieren…

    Auch scheint keiner die miserablen Lüftungsgewohnheiten von Nichtrauchern zu bedenken…

  19. Und was ist mit den Mikroorganismen (Bakterien, Schimmelpilze, etc.) die in solch luftdichten Räumen entstehen?

    Ist das Risiko, welches von solchen Innenraumschadstoffen ausgeht, kurzfristig nicht deutlich höher, als eine theoretische Gefahr, die möglicherweise, ev. weit in der Zukunft vielleicht Schäden anrichtet?

    :mrgreen:

  20. #2 fundichrist

    Styropor
    ist das nicht das gleiche Material,was die LINKS Grün Klimaschwätzer im Kopf haben???

    Nein, du verwechselst das mit Stroh! 😆

  21. @ #11 lorbas (23. Mrz 2013 10:33)

    Also zunächst mal gebe ich dir Recht, ohne eine Lüftung bei der zwischen Zu- und Abluft ein Wärmetauscher integriert ist kannst du das Ding vergessen. Das würde ich sogar noch vor allem anderen haben wollen, das ist einfach eine Komfortfrage.

    Und eine Dämmung bekomme ich auch hin mit einer Verkleidung der Hauswand Klinker, Holz usw. wobei es hier auch Steine gibt, in die ein Dämmaterial eingebracht wurde.

    Des weiteren gibt es auch deutlich bessere Materialien als Styropur. Ohne nun dafür Werbung zu machen (ich habe mir das im Detail noch nicht angesehen) nenne ich hier mal Neopor von BASF: http://www.basf.com/group/corporate/de_DE/sustainability/eco-efficiency-analysis/projects/waermedaemmung

    Die ganze Dämmung ist z.T. noch sehr unausgegoren.

    Das ist aber heute Standard. Heute ist alles was man kauft unausgegoren. Ich habe mir jetzt gerade einen neuen PehZeh gekauft und ich habe inzwischen die zweite RS232-Erweiterung, die nicht funktioniert.

  22. @#9 Wolfgang (23. Mrz 2013 10:23)
    Es kommt viel auf das Heizverhalten der Bewohner an. Wir waren mal zu zweit in einer DG-Wohnung, in der vorher auch ein Paar gewohnt hatte.
    Bei unserer ersten Nebenkostenabrechnung sagte der Vermieter, daß die Vormeiter einen doppelt so hohen Heizverbrauch gehabt hatten, sprich, wir haben einfach weniger geheizt.
    Allerdings bildete sich an den Dichtungen der Dachfenster Schwarzschimmel, weil es winters da immer naß war…

    In der Zeitung ist heut ein Artikel darüber, was dieser Dämmirrsinn für die Handwerkerfirmen bedeutet: Lehrgänge von jedem Hersteller, der eigenes Süppchen kocht und nicht mit anderen kompatibel ist, durch den Lehrgang Abschiebung der Verantwortung auf den Handwerker, der bei einem kaum vermeidbaren Mischmasch von Lieferanten am Bau aber ständig Gefahr läuft, Fehler zu machen: „Selbst größere Firmen finden kaum noch qualifizierte Bauleiter, die sich so viel Streß und Verantwortung antun wollen.“

    Und weil die Bauherren im Fernsehen beigebracht bekommen, wie man als Bauherr reklamiert, gibt es immer mehr Streitereien, die der Firma den Garaus machen können.

  23. Komplett sinnfreier Beitrag eines ewig gestrigen!
    Zunächst muss Dämmung nicht aus Styropor bestehen, wo steht das das so sein muss?
    Die Alternativen heissen z.B. Steinwolle oder Glaswolle, Einblsdämmung etc.
    Eine Dämmung macht natürlich nur dann Sinn, wenn sie systematisch ist.
    Eine Dämmung auszuführen und den Kessel danach nicht zu verkleinern, die Vorlauftemperatur nicht zu senken und eine ungedämmte Kellerdecke führen zu den beschriebenen Ergebnissen.
    Dämmung fängt sinniger Weise am Dach an, um die aufsteigende Wärme im Haus einzufangen.
    Nach Abschluss der Dämmung ist die neu Justierung der dann überdimmensionierten Heizungsanlage nebst Vorlauftemperatur der entscheidende Schritt.
    Styropor bringt zwei Probleme mit: Giftgase bei Verbrennung. Die Opfer sterben nicht im Feuer sondern in der Rauchentwicklung.
    Kosten und Standzeit stehen in keinem Verhältnis.
    Künftige Bauweisen mit Zwischenmauerdämmung (Beton-oder Zigel,Portonstein gefüllt mit Styropor oder anderen Dämmmaterialien) etc werden Weiterentwicklungen bringen und dann auch die Kosten und Ausgasungsprobleme schon in der Bauphase gelöst haben.
    Schimmelbildung ist wie vieles andere ein Problem physikalisch dummer Bewohner.
    So kommt es nicht selten vor, dass Bewohner aufgrund niedriger Heizkosten durch Dämmung ganztägig Fenster auf Lüftung halten etc.
    Frei nach dem Motto, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.
    Ich selbst erlebte wie die Mutter eines Nachbarn, die Babywäsche des Enkels auf der Heizung trocknete und darüber das Fenster geöffnet war. Die Wäsche hätte sie auch neu kaufen können bei den Kosten die das verursacht.
    Am Ende des Jahres kam mit der NK Abrechnung das große Jammern.
    Solche Mieter treiben durch stete Kesselaktivierung die Kosten für alle, zumal Teile der Heizkosten nicht nach Zählern sondern über die Fläche verteilt werden.

  24. Ich hab von Anfang an gedacht, dass es Schwachsinn ist, lauter Dübel in die Wände zu hauen, um dort eine Verpackung anzubringen, die die Innenfeuchtigkeit erhöht, die ja dann wieder abgelüftet werden muss.

    Aus meiner Sicht muss eine Dämmung flexibel und einfach aufzutragen sein, brandschutzsicher und atmungsaktiv sein.

    Die Schweizer haben genau das entwickelt, worauf ich gewartet habe: einen Dämmputz mit zufriedenstellendem Wirkungsgrad. Er wird maschinell auf die Wand gebracht, glattgestrichen und noch einmal mit einer dünneren Schicht eines härteren Materials versiegelt. Alles mineralisch. In denkmalgeschützten Häusern tragen sie es von innen auf.

    Jetzt warte ich nur noch darauf, dass sich das intelligente Verfahren durchsetzt und zu akzeptablen Preisen zu bekommen ist. Die Styropror-Mafia wird natürlich versuchen, das zu verhindern.

  25. #17 Wolfgang (23. Mrz 2013 10:48)

    Wie ich sehe haben wir die gleiche Meinung. 😀

    Heute ist alles was man kauft unausgegoren.

    Stimmt. Oft werden viele Produkte auch künstlich in ihrer Funktion bzw. Haltbarkeit begrenzt. Einziger Grund noch mehr Umsatz.

    Zu dem Thema kam kürzlich eine ausnahmsweise sehr gute Dokumentation im hr.

    #13 aktion_p (23. Mrz 2013 10:44)

    Wir sind froh gedämmt zu haben, aber es sollte keinen Zwang geben!

    So sollte es auch sein. Ist jedoch leider ein Einzelfall.

  26. #15

    CO² RICHTET KEINEN SCHADEN AN !

    Auch nicht in der Zukunft.

    Styropor hingegen schon sehr.
    Der Dämmwahnsinn ist der Schaden.
    Schimmel und Algen Herbizide das ist der Schaden.

    CUI BONO

  27. In der Zeitung ist heut ein Artikel darüber, was dieser Dämmirrsinn für die Handwerkerfirmen bedeutet: Lehrgänge von jedem Hersteller, der eigenes Süppchen kocht und nicht mit anderen kompatibel ist, durch den Lehrgang Abschiebung der Verantwortung auf den Handwerker

    Das ist juristisch falsch. Durch den Lehrgang wird klar gezeigt, dass das Konzept von der Firma stammt und nicht vom Handwerker. Damit ist genau besehen der Handwerker außen vor. Und das andere ist: Die nichtkompatiblen Süppchen sind für größere Firmen eher ein Signal nicht zu kaufen.

    Du kannst eine neue Idee haben und damit wäre für einen Konzern auch viel Geld drin. Die ersten Fragen, die die Stellen ist:

    a) Gibt es Standards?
    b) Wie viele Anbieter gibt es?

    Und weil die Bauherren im Fernsehen beigebracht bekommen, wie man als Bauherr reklamiert, gibt es immer mehr Streitereien, die der Firma den Garaus machen können.

    Das ist aber genau besehen ein juristischer Trick der Firmen, die den Mist anbieten. Beide – Kunde und Handwerker – sehen das im Fernsehen und kommen gar nicht auf die Idee gemeinsam gegen den wirklich Verantwortlichen vorzugehen.

  28. Ein wichtiger Aspekt ist in dem PI-Beitrag noch vergessen worden, nämlich die Gesamtkosten der Wärmedämmung. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft schätzt diese Kosten auf 3,3 Billionen (!) Euro, sollte der gesamte Gebäudebestand in Deutschland (20 Millionen Einheiten) auf Basis der Klimavorgaben des Kyoto-Protokolls saniert werden. Der EU-Kommission sind die Kyoto-Standards noch zu lasch, weshalb Brüssel unlängst sogar eine Verschärfung der Vorschriften durchdrücken wollte, was die Gebäudesanierung weiter verteuert hätte. Den Aufwand für die Gebäudesanierung, der am Ende vor allem von Eigenheimbesitzern und Mietern zu tragen sein wird, hat Umweltminister Altmaier schlicht unterschlagen, als er die Kosten der Energiewende auf 1 Billion Euro bezifferte.

    Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: Die Gebäudedämmung führt zu erheblichen Schimmelproblemen und schafft damit ein ungesundes Raumklima, dass zu Folgeerkrankungen für die Bewohner führen kann. Um das Problem der erhöhten Raumfeuchtigkeit zu bekämpfen, gibt es nur eins: Regelmäßiges Lüften und starkes Heizen im Winter. Deshalb aber ist die Energieeinsparung durch die Gebäudesanierung sehr viel geringer, als Politik und die Profiteure dieses Unsinns (Dämmstofflobby, Handwerk) der Öffentlichkeit weismachen wollen.

  29. am besten wir kehren alle wieder in unsere Hähle zurück, und machen Feuer wie die Neandertaler, dann sind alle Probleme gelöst.

    Auf jeden Fall für die Grüne
    Da es ja denn weniger „böses“ Co2 gibt.
    Aer was in anderen Länder gemacht wird ist ja den grüne egal.
    Das CO2 macht aber vor Landesgrenzen ja kein halt.
    Aber das kapieren die kognetiv limitierte grüne ja nicht

  30. also ich kann hier einige Bahauptungen so nicht stehen lassen: Ich habe ein zwölf Jahre altes Fertig-Haus mit Styropror und nirgends auch nur ein Fitzelchen Schimmel, dazu einen Tosolini-Grundofen, mit dem ich das knapp 180qm Haus im Winter mit zwei Eimern Abbruchholz auf mind. 25 Grad bringe .. siehe auch http://www.computermagic.de/grundofen

  31. #3 zarizyn (23. Mrz 2013 10:06)

    Am Dämmen mit Styropor ist nichts gut, ganz im Gegenteil, alles ist schlecht.

    Das muss nicht immer richtig sein. Die Einhaltung der Bauphysikalischen Regeln ist entscheidend. Sogenannte Dampfsperre einbauen, aber auf die richtige Weise.
    Auch die Wahl des richtigen Isolationsmaterials spielt eine grosse Rolle. Styropor ist nicht gleich Styropur.
    Auch brennt Styropur nicht wie Zunder. In Deutschland darf schon seit jahrzehnten nur noch schwer entflambarer Styropur hergestellt werden.

  32. Wenn sich hier schon so ein Thema entspinnt und einige Leser sich bereits mit der Problematik auseinandergesetzt haben, möchte ich das nutzen, um anzufragen, ob jemand eine Lösung zur Zugdichtheit und Wärmedämmung für innenliegende Rolladenkästen parat hat. In vorliegendem Fall eines etwa 40 Jahre alten Hauses mit großen Fensterflächen bestehen diese aus dünnem Holz und weder ist auf der Rolladenseite Platz für zusätzliche Dämmung (aufgewickelt füllen sie den Platz komplett aus), noch besteht viel Raum zum Innenraum hin, was zudem optisch problematisch werden könnte. Komplettverlegung nach außen scheidet wegen Kosten und Optik wohl aus, aber irgendeine Lösung muss her – das ist eine enorme Schwachstelle für Raumklima und Heizkosten. Hat jemand eine Idee? Danke!

  33. ob jemand eine Lösung zur Zugdichtheit und Wärmedämmung für innenliegende Rolladenkästen parat hat.

    So ohne das Ding zu sehen: Ich fürchte da helfen nur neue Fenster.

  34. also ich kann hier einige Bahauptungen so nicht stehen lassen

    Kein Mensch behauptet, dass es keine Gescheiten Lösungen gibt. Die werden eben nur nicht auf dem Markt angeboten.

    Das war mit dem Solarzeugs ähnlich. Wie viele haben in den ersten Jahren über die thermische Solaranlage in der Nacht ihr Dach geheizt, weil die Ausführende Firma ein bestimmtes Ventil „vergessen“ haben?

  35. Stayropor für zusätzliche Kühlschrankdämmung spart an die 50% am Stromverbrauch, aber das ist eben Bastelei, das zu machen!
    Da ein Kühlschrank etwa 200kWh jährlich verbraucht, ist davon 50% eine erhebliche Einsparung.

  36. Dämmen WÄRE eine feine Sache, wenn dann unter dem Strich auch die Stromkosten sinken würden. Das passiert aber nicht, dafür gibt’s ja die EEG :!
    Knapp hundert Prozent Preisanstieg für Privathaushalte seit 2000.
    Viel Spaß beim Dämmen 🙂

    http://tinyurl.com/ado9bbt

  37. Guter Beitrag : Syropor (Kunststoff) soll die Lösung sein ? Wie im Beitrag erwähnt, die Wände schimmeln durch. Ein Haus muss auch „atmen“ , klar soll der Energieverlust gerade im Winter verhindert werden, aber das mit einem künstlichen Plastmaterial ? Also ich kenne es, dass Steinwolle verwendet wird, teilweise wird auch Zellstoff angewandt. Das ist doch viel besser. In 20 Jahren müssen massiv wieder Häuser saniert werden und dann haben wir einen Berg von diesem schnell bröselnden Styroporzeugs. Dieses Material zerbröselt leicht in kleine weiße Kügelchen – die werden dann überall in der Natur verteilt – und das soll umweltfreundlich sein !?

  38. #33 Wolfgang (23. Mrz 2013 11:32)

    Danke für die Antwort, aber der Komplettaustausch der Fenster(rahmen und -scheiben) scheidet aufgrund der Kosten derzeit aus – auch wurden die Scheiben zum Teil bereits durch Glas mit niedrigerem K-Wert ersetzt.

  39. Und weil die Bauherren im Fernsehen beigebracht bekommen, wie man als Bauherr reklamiert, gibt es immer mehr Streitereien, die der Firma den Garaus machen können.

    Ganz so einfach ist das auch nicht, was ich da in letzter Zeit gesehen habe, waren wirklich gravierende Baumängel, das hat aber überhaupt nix mit rumnölen zu tun. Wenn der Keller unter Wasser steht, weil die Baufirma gemeint hat, ne Abdichtung brauchts nicht, würdest du dir das auch nicht gefallen lassen.

    Deinen halben Heizverbrauch erkläre ich mir dadurch, dass der Vormieter vermutlich die ganze Zeit das Fenster gekippt hatte. So was sieht man leider immer wieder mal.

    Der einzige Vorteil von Styropor ist, dass es einfach verarbeitet werden kann. Sonst hat das Zeug nur Nachteile. Brennbar, eignet sich hervorragend als Spechthöhle, Mineralölprodukt. Wenn schon, dann doch lieber mit Mineralwolle dämmen. Die Wirkung ist deutlich höher, das Zeug brennt nicht, schmilzt erst bei oberhalb 1200° zudem ists auch noch billiger als Stropor. Leider aber aufwendiger zu verarbeiten.

  40. Mit Mineralfaser ist Problem der Schimmelbildung keinesfalls geringer!
    Brandsicherheit, ja, dann war’s das aber auch schon!
    Weshalb gibt es keine Untersuchung auf einigermaßen wissenschaftlicher Basis, die die Hochrechnungen der Einsparungen bestätigt. n
    Es ist diesbezüglich einfach nichts zu finden. Kein vorher-nachher Vergleich, nix!
    Ich habe da einen starken Verdacht!

  41. Deja vu !

    Hatten wir da nicht mal was mit Asbest „und so“ ?

    Wer kennt denn noch den schönen Reim, der mit den Worten: „Die Wissenschaft hat festgestellt, daß ….“ anfing ?
    In zwanzig Jahren wird es dann von den selben Figuren, die uns diesen ideologischen Wahnsinn eingebrockt haben heiSSen:
    „Die Wissenschaft hat festgestellt, daß Styropor …….. enthält.“
    Dann kann die staatliche „Beschäftigungswirtschaft“ wieder teuere ABM- „Projekte“ auflegen, um die MENSCH_INNEN vor dem bösen Styropor zu retten. Und demolieren (abreiSSen) „könnten“ ja sogar unsere „Zugewanderten“ „Migrant_innen“ aus „Analphabetistan“, oder ? Latürnich nur wenn sie wollen, denn der Hakim kann sie ja von der „Gesundheitsgefährdenden Tätigkeit“ per Attest befreien, oder eine Hundertschaft Clanangehöriger des jeweilig Auserkorenen, steht mit Knüppeln und Macheten vor dem Tschopzenta Spalier.
    -…und die Letzten werden dann wieder von den Hunden gebiSSen.
    Und natürlich müSSen dann die Steuerzahler_innen dieses Opfa „für die Gesellschaft bringen“, und die Misere beseitigen, falls dann noch welche übrig sind.

    Wetten daSS ? 😯

  42. Die häufige Schimmelbildung in Wohnräumen, hat rein gar nichts mit einer ordnungsgemäß aufgebrachten Dämmung zutun. Wer glaubt das Wände „atmen“ können ist leider einem Irrglauben aufgessen. Lediglich bei einer falsch (zu knapp) berechneten Dämmung kann im ungünstigsten Falle ein Taupunkt innerhalb der Dämmschicht entstehen, welcher zu einer stärkeren Feuchtigkeitssättigung und somit zur Unwirksamkeit führt. Das Schimmelproblem ist in den allermeisten Fällen auf ein falsches (ungenügendes) Lüftungsverhalten in Verbindung mit modernen „dichten“ Fenstern zurückzuführen.
    Das Brandproblem sehe ich ähnlich skeptisch, wobei ich behaupten möchte, das das Haus bei Entflammung des Styropor ohnehin bereits so stark geschädigt ist, das ein Abriss notwendig ist.

    Für Interessierte möchte ich die folgende Abhandlung empfehlen.
    http://ingenieurbüro-böttcher-asl.de/mediapool/88/885822/data/Muessen_Waende_atmen.pdf

  43. Gebäude zu dämmen ist doch gar nicht so verkehrt. Gerade bei der Hitzewelle die wir seit Monaten durchmachen kühlt es herrlich. 😉

  44. Ich sehe unser Land schon in 20 Jahren eifrig das Styropor aus den Wänden reißen, weil es „wider Erwartens“ doch nicht so gut ist oder weil es Giftstoffe enthält. Und dann liegt überall der Mist rum – ihr kennt doch das Zeugs, das verteilt sich ganz „schön“.

  45. Wir bewohnen seit nunmehr ~5 Jahren ein Einfamilienhaus welches 1933 errichtet wurde.

    Zum Thema „Dämmung“ haben wir uns vor der eigens durchgeführten Sanierung/Renovierung umfassend informiert.
    Letztendlich haben wir uns gegen eine Fassadendämmung entschieden.
    Das dies eine sehr gute Entscheidung war zeigten bereits die ersten Jahre!

    Das Raumklima im Winter ist sehr angenehm, gelüftet werden muss nur gelegentlich für die Sauerstoffzufuhr.
    An sonst bewegt sich die relative Luftfeuchtigkeit immer um angenehme 50%.

    Die massiven Wände speichern tagsüber die Wärmeenergie der Sonne was dazu führt das selbst spätabends die benötigte Heizleistung sehr gering ausfällt.

    Im Sommer bilden die Wände eine Puffer welcher die Hitze am Tag abfängt und nachts wieder ab gibt.
    Selbst im Hochsommer haben die Räume hier selten über 23°C.

    Wer sein Haus in der Absicht Energie zu sparen mit diesem chemischen Dreck einpacken lässt dem ist wirklich nicht zu helfen!

    PS: Wo werden unsere Kinder diesen Sondermüll lagern wenn die WDVS in etwa 40 Jahren (Entspricht in etwa der Haltbarkeit) abgerissen werden müssen und die Fassade von Grund auf erneuert werden muss?

  46. @#47 Merkwuerden

    Das eine Dämmung das Haus im Sommer kühl hält ist Nonsens!
    Ganz im Gegenteil, die Wärmeenergie welche durch den Lichteinfall der Fenster im Raum entsteht kann auf Grund der Dämmung nicht mehr über die Wände entweichen.

    Das Gebäude heizt sich kontinuierlich auf.

  47. #5 lorbas
    Ich bin zwar kein Befürworter dieser Dämmtechnik, vor allem bei grundfalschen Annahmen, aber Ihr von Halbwissen gezeichnetes Beispiel ist hier völlig fehl am Platz.
    Übrigens Heizöl kostet ca. das Doppelte als von Ihnen angenommen, aber wenn man seine Argumentation nicht auf Fakten aufbaut sondern nur auf Emotionen dann passiert so was schon.

  48. #46 wuoti: Ich würde beim „Atmen“ der Wände bleiben. Wände sondern auch Feuchtigkeit ab, und wenns geringe Mengen sind. Und Syropor als Kunststoff nimmt nichts auf – läßt nichts durch. Da kann es zu Schimmelbildung kommen. Ich habe mich da erkundigt. Natürlich hat es auch was mit dem Lüftungsverhalten zu tun – aber die Zahl der Wohnungen mit Schimmel hat zugenommen, es ist doch zu einfach ihnen allen falsches Lüften zu unterstellen. Alles verpacken hört sich ja immer toll an, doch die wahren Folgen dieses Wahns werden wir später mit Schrecken erkennen. Früher gabs kaum Schimmel in den Wohnungen. Und die haben auch mal das Fenster abgeklappt. Heute muss das ja gleich als Grund für Schimmel herhalten. Ich halte gar nichts von Styropor.

  49. #Wuoti
    „…. bei einer falsch (zu knapp) berechneten Dämmung kann im ungünstigsten Falle ein Taupunkt innerhalb der Dämmschicht entstehen….“

    Dieser Satz ist natürlich barer Unsinn. Sorry! Aber das muß ich leider so schreiben!!!

  50. Wärmedämmung kann Heizkosten in Höhe treiben

    Besonders brisant ist dabei eine jetzt wieder entdeckte Untersuchung des IBP-Instituts für Bauphysik der Fraunhofer Gesellschaft. Wissenschaftler der Stuttgarter Forschungseinrichtung haben bereits 1985 in einem aufwendigen Vergleich bei mittleren winterlichen Außentemperaturen von minus vier Grad Celsius ermittelt, dass die Verwendung von Dämmstoffen den Heizenergieverbrauch nicht senkt, sondern im Vergleich zu Massivwänden vielmehr in die Höhe treibt.

    http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article109699115/Waermedaemmung-kann-Heizkosten-in-Hoehe-treiben.html

  51. Styropor als Dämmstoff ist billig-deshalb wird er verwendet. Teurer wäre natürlich Mineralfaser und richtig teuer natürlich Schaumglas.
    Das wären dann aber nichtbrennbare Dämmstoffe, die dann aber widerum gemäss unserer Bauordnung nicht benötigt werden in einem Wohnhaus.

  52. Würde diese Dämmung wirklich soviel einsparen, bräuchte es keine Gesetze, um die Leute dazu zu zwingen.

  53. Das Einzigste was noch vertretbar wäre, ist das Passiv-Energie-Haus.

    Hier muss aber alles stimmen. Fachgerechte, akkurate Bauweise wird vorausgesetzt, sonst gibt es Probleme.

    Fast 1m dicke Außenwände aus WDV, vorzugsweise aus Glaswolle, oder Perlite absolut Luftundurchlässig abgedichtet.

    Heizung ist nicht mehr notwendig, es wird nur eine Notheizung für besonders kalte Tage eingebaut.

    Die Hauptheizung besteht aus den Abwärme abführenden Elementen im Haushalt. Das sind die Bewohner und die elektrischen Geräte im Haushalt.

    Die Hauptaufgabe für ein gesundes Wohnraumklima leistet die Wärmerückgewinnungsanlage, die alte Luft herausführt und durch ein System aus Lamellen leitet, dabei Frischluft hereinführt und die Wärme wieder zuführt.

    Lüften ist sogar schädlich, da dadurch im Winter die Wärme komplett aus dem Haus mit der warmen Luft verschwindet. Deshalb sind die Fenster meist nur mit einem Klappmechanismus ausgestattet, die Haustür außerdem mit einem kleinen Flur in Verbindung steht, der eine zusätzliche luftdichte Tür aufweist und quasi wie eine Schleuse fungiert.

    Sauerstoffanreicherung in den Räumen erreicht man durch sorfältig ausgesuchte Zimmerpflanzen, falls einem die Luftzufuhr durch die Luftleitungen zu wenig „Bio“ ist.

    Mit freiheitlichen Grüßen,
    B. Blitz

  54. Würde diese Dämmung wirklich soviel einsparen, bräuchte es keine Gesetze, um die Leute dazu zu zwingen.

    Naja, „Steuern sparen“ oder „Staatliche Zuschüsse“ sind nachweislich der beste Garant für Umsätze. Ich habe es mal so gesagt: Würde man die Mehrwersteuer erlassen für Verkäufe von verdorbenen Lebensmitteln, dann hätten wir viel mehr Lebensmittevergiftungen.

    Das ist eine Beobachtung, die man überall machen kann. Wenn der Staat was dabei tut, dann schaltet der Bürger das Hirn aus.

  55. #31 Oldie

    Einer der vor-Kommentatoren hatte bereits die NDR Doku verlinkt. in einem Versuchsgebäude hatte man einen Test aufgebaut und Feuerwehr Experten hinzugezogen. Eine kleine Feuerquelle wie z.b. Ein Papiercontainer wurde entzündet, nach ein paar Minuten brannte der darüber befindliche Styropor über die ganze Fläche, die Leuten, mussten blitzartig die Halle verlassen, um nicht den giftigen Rauch einzuatmen. Entsprechende Großbrände mit mehreren Toten gab es in Berlin und Frankfurt. Die feuerwehrexperten warEn selber sprachlos. Das Material ist nach wie vor leicht entflammbar, auch wenn es nach DIN Normen gefertigt wurde. Alles nur blanke Theorie, die Praxis sieht leider anders aus.

  56. #31 Oldie

    Einer der vor-Kommentatoren hatte bereits die NDR Doku verlinkt. in einem Versuchsgebäude hatte man einen Test aufgebaut und Feuerwehr Experten hinzugezogen. Eine kleine Feuerquelle wie z.b. Ein Papiercontainer wurde entzündet, nach ein paar Minuten brannte der darüber befindliche Styropor über die ganze Fläche, die Leuten, mussten blitzartig die Halle verlassen, um nicht den giftigen Rauch einzuatmen. Entsprechende Großbrände mit mehreren Toten gab es in Berlin und Frankfurt. Die feuerwehrexperten warEn selber sprachlos. Das Material ist nach wie vor leicht entflammbar, auch wenn es nach DIN Normen gefertigt wurde. Alles nur blanke Theorie, die Praxis sieht leider anders aus.

  57. Das Material ist nach wie vor leicht entflammbar, auch wenn es nach DIN Normen gefertigt wurde. Alles nur blanke Theorie, die Praxis sieht leider anders aus.

    „Schwer entflammbar“ ist nach wie vor entflammbar. Der einzige unterschied ist der, dass es etwas länger dauert bis es brennt und man so etwas mehr Zeit hat.

    Nach einer älteren – veröffentlichten Norm – gibt es die Feuerwiderstandsklassen: http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerwiderstand

    Und die gehen von 30 Minuten bis 180 Minuten. Man hat also ggf. 1,5 Stunden mehr Zeit bis es brennt, das war es dann aber auch.

    Und da das Styropor keine „Feuerschutzonen“ aufweist – also Lücken, die das Feuer nicht überspringen kann – brennt es zwar 1,5 h später aber immer noch das ganze Haus.

  58. #60 zarizyn (23. Mrz 2013 13:46)

    Auch ich hatte aus beruflichen Gründen mit solchen Tests zu tun. Hier wurde Styropur getestet, der nur dann leicht brannte, wenn man aus einer anderen Feuerquelle, in diesem Fall aus großen Gasbrennern eine Flamme direkt auf das Material richtete. Erlosch diese Flamme, erlosch auch das Styropor. Um vergleichen zu koennen müßte man wissen, um welchen Styropurtyp es sich handelt.

    Daß Styropor in sehr vielen Fällen nicht das perfekte Isolationsmaterial ist kann ich nur bestätigen.

  59. Ähm – und ja, in meinen Augen ist das ein echter „Ich will mein ganzes Geld zurück“-Mangel. Aber dieser Anspruch ist nicht realisierbar. Soviel hat weder der Hersteller noch der Handwerker in Reserve.

  60. Auch ich hatte aus beruflichen Gründen mit solchen Tests zu tun. Hier wurde Styropur getestet, der nur dann leicht brannte, wenn man aus einer anderen Feuerquelle, in diesem Fall aus großen Gasbrennern eine Flamme direkt auf das Material richtete. Erlosch diese Flamme, erlosch auch das Styropor. Um vergleichen zu koennen müßte man wissen, um welchen Styropurtyp es sich handelt.

    Das bringt mich auf eine kleine Geschäftsidee. Man kann sich ja mal die Norm kaufen und dann die Brandklasse des verwendeten Materials nachmessen. Mein Tipp wäre: Da ist viel umdeklariertes Zeug drin.

  61. #53 belzebub (23. Mrz 2013 12:58)

    Dieser Satz ist natürlich barer Unsinn.

    Nein, dieser Satz ist absolut kein Unsinn. Der Taupunkt kann zeitlich, im ungünstigen Fall genau in der Wärmedämmung liegen. Nämlich dann, wenn es innen sehr warm, also gut geheizt, und aussen sehr kalt ist. Ein in der Wärmedämmung liegender Taupunkt verursacht Kondensbildung. Diese Kondensbildung sorgt für Feuchtigkeitsbildung. Isolation ist eigentlich eingeschlossene Luft. Nässe hebt diesen Isolationseffenkt auf. Abhilfe würde eine effektive und richtig angebrachte Dampfsterre bringen. Warum das in sehr vielen Fällen, besonders heutzutage, nicht mehr gemacht und nicht beachtet wird, entzieht sich meiner Kenntniss.

  62. Mit nachwachsenden Rohstoffen dämmen ist in Ordnung, aber wie wird dieses Styropor hergestellt oder später entsorgt, was wird mit der Brandgefahr, steht nach dem Einbau sofort der Vertreter von Rauch-und Hitzemelder schon vor der Tür?
    An solchen Entscheidungen kann man sehr gut erkennen, wie groß die Zahl der Lobbyisten im Bundestag ist.
    Da wird wieder einmal die Verlogenheit der Grünen deutlich, sie wollen Plastikeinkaufstüten versteuern, nicht abschaffen, also Geld schaufeln.
    Ich nehme diese Einkaufstüten später als Mühlbeutel für den Mühleimer und brauche keine Mühlbeutel aus Plastik zu kaufen.
    Bringt bezahlbare verrottbare Einkaufstüten und Mühltüten auf den Markt, schafft endlich diese 2fach und zum Teil 3fach Verpackungen ab.

  63. Es ist zum Haareausraufen, …
    – da produzieren die Carnivioren endlich mal in grösserem Masse etwas Positives, das supergut für die Pflanzen ist, und womit die blutarmen Willies der Veganen-Szene absolut nicht dienen können und dann kommen die Manchmal- und Wochenend-VegetarierInnen, Wochenend-Vegetarier_Innen und Wochenend-Vegetarier-Innen wie Claudia Roth daher , nebst SPIEGEL- und BRIGITTE-Leser_Innen und wollen den Blumen ausgerechnet diesen Vorteil verbieten. Wer Pflanzen liebt, liebt CO2. Das ist deren Schokolade . Poison Ivy wäre voll für CO2.

  64. #28 Chris (23. Mrz 2013 11:02)

    Ein wichtiger Aspekt ist in dem PI-Beitrag noch vergessen worden, nämlich die Gesamtkosten der Wärmedämmung. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft schätzt diese Kosten auf 3,3 Billionen (!) Euro, sollte der gesamte Gebäudebestand in Deutschland (20 Millionen Einheiten) auf Basis der Klimavorgaben des Kyoto-Protokolls saniert werden.

    Hier liegt der Hase im Pfeffer.

    Die geschätzten 3,3 Billionen Euro sind umgesetztes Geld.

    Wieviel davon wohl als Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer, Einkommenssteuer oder Gewerbesteuer bei der EU-Statthalter-Regierung ankommt und nach Brüssel umverteilt, respektive für Brüsseler Utopien verwendet werden kann?

    Heil „Wirtschaftswachstum“. 😉

  65. Den Kindern kluger Eltern wurde früher die Geschichte von den 3 Schweinchen und dem Wolf vorgelesen, bei den Assikindern war damals schon die Glotze angesagt. Deshalb wissen heute die klugen Kinder kluger Eltern, dass man Häuser aus Stein baut.

    Dies ist der vielbeklagte Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungsstand.

  66. Ohne darüber viel zu wissen, behaupte ich mal das es sicher auch (irgendwann) Möglichkeiten zur Dämmung gibt, die ohne Probleme funktionieren.

    Das Problem ist doch eher, dass nicht gedämmt wird um Geld zu sparen, sondern weil es die Politik so will. Eigentlich sollte man, anhand möglichst wenig politisch beeinflusster Preise, abwägen ob es sich finanziell lohnt oder nicht.
    Wenn Öl zu teuer wird, kann man auch mit importierter Biomasse heizen. Wenn schon, sollte man diesen Markt so regulieren das man importierte Biomasse aus akzeptablen Quellen verheizen kann (keine Regenwaldabholzung, Konkurrenz zu Nahrung sehe ich nicht als Poblem).

  67. Man sieht an kewils Artikel wieder einmal, dass ein Übermaß an Detailkenntnis bei der schnellen Beurteilung komplizierter Sachverhalte nur stört.

  68. Das Schlechtreden einer alternative Energiepolitk ist nicht sinnvoll. Es nützt nur den grossen Energieversorgern, die die alten Verhältnisse bewahren wollen. Die Bevölkerung will keine Atomenergie mehr. Ihr treibt die Wähler zu den Grünen. Es stünde der CDU gut sich von den Wirtschaftlobbyisten ab und zu mal zu distanzieren, dann würden sie wieder mehr gewählt. Merkel hat das eingesehen und versucht eine neue Energiepolitik zu machen.

  69. #5 lorbas (23. Mrz 2013 10:10)

    Nicht zu vergessen in deiner Rechnung.
    In 30 Jahren ist dieses WDVS teurer Sondermüll.
    Wer diese Entsorgung wohl bezahlt ?

  70. Leute, das ist Marktwirtschaft!

    Die Lobby der Dämmstoffhersteller hat das in den Parlamenten durchgedrückt, ihr habt diese Parteien gewählt, und jetzt bekommt ihr das zu spüren.

    So funktioniert das.

  71. Man dämmt nicht nur die Kälte von außen, man dämmt auch die Sonnenwärme von außen, die normalerweise tagsüber das Mauerwerk aufheizt.
    Außer dem anderen Dämmstoffnachteilen wird es wohl eines Tage Subventionen geben, diesen Quatsch wieder zu entfernen.

  72. Das Schlechtreden einer alternative Energiepolitk ist nicht sinnvoll.

    Das Thema ist nicht eine alternative Energiepolitik sondern ein unausgegorener viel zu früh in Serie gegangener Massendämmwahn. Wenn man etwas in einem so großen Stil aufziehen möchte, dann beginnt man mit Prototypen, sieht sich an, wie was funktioniert und welche Konsequenzen das hat. Aber hier machen ein paar Wissenschaftsgurus eine Theorie, es werden unausgereifte Produkte auf den Markt gebracht, die Handwerker werden unzulänglich geschult und das alles wird mit Steuergeldern gepuscht.

    Den Sinn einer Dämmung stellt keiner in Frage. Aber wenn man schon sooo viel Geld ausgibt für Lobbyarbeit, dann könnte man ja auch mal was Zeit und Energie in die Produktentwicklung stecken, oder?

  73. Das ist alles ein Wahnsinn – als ich bei meinem Altbau nach Förderung der Sanierung durch den Staat nachfragte, bekam ich eine to-do-Liste die der Kracher war. Aussendämmung musste sein. Alles klar bei 80cm Feldbrandsteinwänden. Bescheuerter gehts nicht mehr. Das einzige, was ich dann gedämmt hab, ist das Dach und die neuen Rolladenkästen. Dreifachverglasung und ferig.Alles andere ist grüner Rotz.

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