Hubert AiwangerKehrt bei den finanziell und auf Landesebene (Ausnahme Bayern) strukturschwachen Freien Wählern (FW) die Erleuchtung ein, dass ein Antritt zur Bundestagswahl nur Verschleiß und unnötige Zersplitterung der eurokritischen Kräfte bedeutet? Laut den Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind zumindest die Landesverbände in Berlin, NRW und dem Saarland dieser Meinung. Es wird sogar die Forderung laut, den als außerhalb von Bayern autoritär wahrgenommenen FW-Chef Hubert Aiwanger (Foto) zum Rücktritt zu bewegen.

(Von Étienne Noir)

Die Bilanz sieht denkbar schlecht für den streitbaren und innerhalb Bayerns ja durchaus erfolgreichen Bajuwaren aus. Der von Aiwanger inthronisierte Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, Stephan Wehrhahn, der, außer dass er der Enkel Konrad Andenauers ist, nicht wahrnehmbar viel zu bieten hatte, verabschiedete sich laut Junger Freiheit kurzerhand und wechselt zur CDU. Das dürfte zumindest kurzfristig die Karriere Wehrhahns fördern. Die CDU ist als Partei für inhaltslose Karrieristen und Wendehälse bekannt.

Ein Nichtantritt der FW auf Bundesebene wäre sicher das einzig Richtige. So könnten wertvolle Ressourcen und Personal gespart werden. Eine Konzentration auf die ebenfalls stattfindende Landtagswahl in Bayern wäre allemal sinnvoller. Ein Konkurrenzantritt zur stark im Aufwind befindlichen Alternative für Deutschland (AfD) würde nur den Eurokraten und Machthabern gelegen kommen. Die FW würden sich dem altbekannten Spiel des divide et impera (teile und herrsche) unterwerfen und durch die Zersplitterung der Opposition nur die Berliner Machthaber stützen. Das kann und darf nicht das Ziel sein. Ein Nichtantritt der FW ist daher oberstes Gebot. Aiwanger sollte sich lieber auf sein Bayern konzentrieren. Das ist sein Lebensraum und dort hat er Erfolge. Die Ausweitung der FW auf andere Landtage scheiterte bislang bekanntlich kläglich.

Derweil kann die AfD mit einer neuen guten Nachricht aufwarten: „Die Zahl der Mitglieder liegt nach nur 18 Tagen bereits bei mehr als 5000“, teilt die in der Gründung befindliche Partei per Pressemitteilung mit. Für den Internetauftritt der AfD interessierten sich laut Pressemitteilung bisher rund 330.000 Besucher und die Facebook-Seite erreicht wöchentlich 350.000 Personen.

„Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt die enorme bundesweite Resonanz. An der stetig steigenden Mitgliederzahl erkennt man ganz deutlich, dass viele politisch interessierte Bürger nach einer vertretbaren Alternative zu den verkrusteten und ratlos erscheinenden Altparteien suchen“, freut sich Prof. Bernd Lucke, Sprecher der AfD. „Die meisten deutschen Parteien haben im vergangenen Jahr massiv Mitglieder verloren. Wir sind stolz auf die vielen neuen Befürworter in solch kurzer Zeit und über das große Interesse an der Alternative für Deutschland.“

Mittlerweile berichtet das Handelsblatt, dass große Teile des Berliner Landesverbandes der Freien Wähler der neu gegründeten Partei beitreten. Dazu zählt auch der bisherige Landesvorsitzende Christian Schmidt. „Diese Entscheidung ist uns allen nicht leicht gefallen. Wir haben in den vergangenen vier Jahren mit viel persönlichem Einsatz Aufbauarbeit in Berlin geleistet“, wird Schmidt zitiert.

Jetzt bleibt nur die Frage, ob bei den FW Einsicht und Vernunft oder die Stimmungsmache im bierdünstigen Rednerzelt des Hubert Aiwanger obsiegen.

Weitere Links zum Thema:

» Stuttgart: Regionalrat wechselt zur Alternative
» Freie Wähler wechseln in Hamburg zur Alternative
» Westerwelle warnt vor AfD – weitere Übertritte

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40 KOMMENTARE

  1. Positiv für die AfD ist, daß ihre Facebook-Seite nun auch bei den „Darüber-Sprechenden“ die 10.000er-Marke überschritten hat:

    12.401 „Gefällt mir“-Angaben · 10.803 sprechen darüber

    Dennoch braucht es allmählich wohl eines neuen größeren Ereignisses (TV-Auftritt, spektakulärer Übertritt), um den exponentiellen Zulauf aufrechtzuerhalten und über das gegenseitige Sich-Mut-Machen in liberal-konservativen Kreisen (JF, PAZ, EF, DWN usw.) hinauszuwachsen.

  2. “Die Zahl der Mitglieder liegt nach nur 18 Tagen bereits bei mehr als 5000?

    Nicht schlecht! Das ist doch mal eine erfreuliche Tendenz. Bin schon auf den Gründungsparteitag in zwei Wochen gespannt. Für den Antritt zur Bundestagswahl im September sind bekanntlich rund 30.000 Unterstützungsunterschriften erforderlich – sicherlich kein Pappenstiel, aber wenn man nun diese optimistisch stimmenden Zahlen liest, dann sollte das eigentlich machbar sein. Gut dass die FW einsehen, dass man mit der Unterstützung der AfD besser fährt. Ich für meinen Teil rechne mit einem fulminanten Einzug der AfD in den Bundestag. Aus dem Stand 7 bis 9% !

    ——–

    Besucht unsere FB-Seite und diskutiert mit uns über Themen wie Islamisierung, Masseneinwanderung, Identitätsverlust, Überfremdung, Inländerfeindlichkeit und vieles mehr.

    http://www.facebook.com/pages/Identit%C3%A4re-Bewegung-Konz/193839340739964

    PS: Und nicht vergessen, „Gefällt mir“ zu drücken! 😉

  3. Ich verfolge die Entwicklung der AfD sehr aufmerksam!
    Wenn die in den nächsten Monaten keine größeren Fehler machen, dann könnte es am 22.9. eine positive Überraschung geben.

    Eine gewaltige Hürde wird mit Sicherheit noch das Sammeln der über 30.000 Unterstützungsunterschriften, damit man überhaupt zur Wahl antreten kann.

    Spätestens dann, wenn es darum geht, stundenlang an Infoständen zu stehen, wird sich zeigen, wer wirklich zu echtem Einsatz bereit ist und wer nur auf die schnelle Karriere hofft.

    Die AfD sollte sich daher bei der Unterschriftensammlung und ggf. auch beim Wahlkampf von seriösen Kräften, die nicht in Konkurrenz zur AfD stehen, helfen lassen.

    Sonst wird das eng bis Ende Juli mit den Unterschriften…

  4. Eine Partei, die in Bayern keinerlei Probleme damit hätte, einen Herrn Ude zusammen mit rot/grün auf den Schild zu heben, dürfte für die meisten der Pi-ler ohnehin nicht zur Diskussion stehen …(fragt mal Herrn Stürzenberger, was er von Ude hält …).

    Von daher: Ich hoffe, dass der Stern der sog. „freien Wähler“ versinkt und dass sie auch in Bayern nicht mehr die 5% Hürde schaffen.

    Als Lokale Wählergruppierung waren /sind die FW akzeptabel – als überregionale Partei kommt dagegen nur ein weiterer linker Aufguss dabei heraus.

  5. Stephan Werhahn:

    Ein karrieregeiler Typ wie aus dem Lehrbuch.

    Genau deshalb ist unser politisches System so marode, weil so viele Typen ohne Rückgrat dort tätig sind.

  6. @Hannoveraner

    Begrüßenswerter Vorschlag. Denn neben vielen unverbrauchten Unterstützern, die durch die AfD erstmals Lust bekommen, werden auch die üblichen Pöstchenjäger und Querulanten herbeiströmen. Insofern wäre es gut, im Zweifelsfalle auf vor Ort bekannte und somit besser einschätzbare Persönlichkeiten zurückzugreifen. „Da weiß man, was man hat.“

  7. Ich finde den Wahlantritt der AFD absolut realtiätsfern! Denn:

    Die AFD muss nach dem Bundesparteitag am 14.April in 16(!)Bundesländern Parteitage abhalte, zu denen sie fristgerecht einladen muss, dann etwa 1-2 Wochen auf die amtlichen Dokumente warten, dann bis zu 2000 Unterschriften pro Bundesland sammeln und diese zu den jeweiligen Rathäusern zur Bestätigung bringen! Wie soll das bis zum 15. Juli, also 3 Monate nach dem Parteitag funktionieren? Ich glaube diese Formalitäten werden hier völlig unterschätzt!

    Die Republikaner haben auch 5000 Mitglieder und haben es gerade einmal geschafft in 11 Ländern überhaupt die Listen aufzustellen.
    Die Pro-Bewegung dürfte etwa 30000 Adressen in NRW haben von denen alle angeschrieben worden sind, mit etwa 1000 Rückläufern!
    Nur weil jemand einen „Gefällt mir“ Button klickt, bedeutet das noch lange nicht, dass er auch ein amtliches Dokument ausdruckt, ausfüllt, mit einer Briefmarke versieht und zum Briefkasten bringt! Die Unterschriften müssen zum großen Teil in Fußgängerzonen, teils gegen linke Störer, gesammelt werden, deshalb ist es absolut realitätsfern, wenn man meint, die Voraussetzungen für einen flächendeckenden Wahlantritt in weniger als 3 Monaten stemmen zu können, selbst „erfahrene“ Splitterparteien wie ÖDP, Tierschutzpartei… veruschen das noch nicht einmal!

    Es ist wie so oft: Neue Parteien, BfB, Schill, Die Freiheit…werden fern jeder Realität hochgejubelt und landen schneller als es uns lieb sein kann wieder auf dem Boden der Realität, dort wo man sich politischen Erfolg, wie Stürzenberger, Timke, Beisicht…täglich hart erkämpfen muss!

    Ich bin kein Freund von Pro Deutschland, aber diese Partei ist die einzige, die überhaupt eine Chande auf einen flächendeckenden und damit auch sinnvollen Bundestagswahlantritt hat, denn sie haben in allen 16 Bundesländern Landeslisten aufgestellt und bereits 20% der Unterschriften gesammelt!

  8. Es ist mir definitiv ein Rätsel, was ein bisheriges Mitglied der FreienWähler bei der AfD zu suchen hat.

    Es gibt in den beiden Programmen praktisch NULL Übereinstimmung.

    FreieWähler haben nichts gegen Einwanderung und Islamisierung, sind für die „Energiewende“ und für Euro und dieses zentralistische Europa.
    Das einzige, was den Anschein einer Übereinstimmung weckt, ist die Ablehnung der „Eurorettung“. Die FW lehnen aber nur die Art und Weise der „Eurorettung“ ab, nicht die Rettung an sich.

    Ich hoffe nicht, das diese Überläufer von FW, FDP und woher die sonst noch alle aus ihren Löchern kriechen (jetzt, wo sich Erfolg abzeichnet), das gute, klare und eindeutige Programm der AfD unterlaufen.
    Darin besteht durch diese Wendehälse die größte Gefahr. Am besten wäre, keine Mitglieder der anderen Parteien, die Parteiämter und Positionen innehatten, aufzunehmen.

  9. #1 Hannoveraner (30. Mrz 2013 09:42)

    Ich verfolge die Entwicklung der AfD sehr aufmerksam!
    Wenn die in den nächsten Monaten keine größeren Fehler machen, dann könnte es am 22.9. eine positive Überraschung geben.
    ……

    Was heißt hier Fehler machen?

    Mehr Fehler als die Blockparteien können sie ja gar nicht mehr machen.

    Die Frage ist nur wie sehr sie von der Presse mit ihren Unqualitätsmedien sowie der Dschurnallje wieder mit Dreck beworfen werden.

    Die versuchen mit allen erdenklichen Mitteln die AfD zu verunglimpfen weil sie so eine unglaubliche Existenzangst haben.

    Jetzt merken die es sogar, und versuchen eifrig krampfhaft wieder einige Steuern zu erlassen, weil sie hoffen dass der Blödmichel durch solche Aktionen einknickt.

    Der mündige Bürger lässt sich nicht mehr so leicht hinters Licht führen und mit vorgeplapperten Wahlversprechen ködern.

    Der mündige Bürger will AfD, da er sich nicht länger mit dem TEURO herumärgern will.

    Eine freiheitliche Partei ist den Unterdrückern ein Dorn im Auge.

    Ich unterstütze die AfD.

    Mit freiheitlichen Grüßen,
    B. Blitz

  10. Gut so, wieder ein paar Stimmen mehr für die AfD! Die Freiheit wird ja auch nicht antreten. Jetzt können wir uns alle auf die AfD konzentrieren.

  11. Die AfD muss aufpassen, dass sie nicht – wie die Piraten – von Grünen und Linken unterwandert wird, sobald sich ein möglicher Wahlerfolg am Horizont abzeichnet.

    Die Nagelprobe wird nicht die Kritik an der Eurorettung sein (die ja, beispielsweise in der gewendeten SED, durchaus auch von Linken geteilt wird), sondern die Frage, ob sich die AfD traut, eindeutig Position bei den Lieblingsthemen der Grünlinken zu beziehen, nämlich gegen die schrankenlose Zuwanderung, gegen den Machtanspruch des Islam, gegen die doppelte Staatsbürgerschaft und gegen die unsägliche „Energiewende“.

    Solange die AfD sich in diesen Fragen nicht klar und unmissverständlich positioniert, ist sie für mich nicht wählbar.

  12. Viele Freie Wähler -Ortsgruppen lehnen die
    FW Bundesvereinigung unter Aiwanger ab, da er nicht ihre politischen Ziele vertritt und werden die AFD unterstützen.
    Aiwanger hat bei der Gründung der Bundesvereinigung versagt und diese Chance vertan. Die Konsequenzen hat er zu tragen.

  13. Solange die AfD sich in diesen Fragen nicht klar und unmissverständlich positioniert, ist sie für mich nicht wählbar.

    Die AfD hat sich doch schon positioniert – einfach mal deren Homepage besuchen und das dortige Programm durchlesen. Dieses ist zwar recht knapp gehalten, aber immerhin …

    zudem müsste das Ganze dann eh noch vom anstehenden Bundesparteitag abgesegnet werden.

    Mal sehn, was nach diesem Parteitag dabei raus kommt, dann kann man entscheiden …

    oder man wird Mitglied und versucht, noch irgendetwas bis dahin zu beeinflussen… dies zu erreichen dürfte aber eher unwahrscheinlich sein.

  14. #14 arminius arndt

    Mal sehn, was nach diesem Parteitag dabei raus kommt, dann kann man entscheiden…

    Ja, so sehe ich das auch. Papier ist geduldig, und das, was heute auf der AfD-Homepage steht, kann morgen schon Geschichte sein. Aber Parteitagsbeschlüsse sind bindend, und der Parteitag wird zeigen, ob wir es mit einer wirklichen „Alternative“ zu tun haben oder mit einer weiteren Mainstreampartei in dezent eurokritischer Verpackung.

    Damit kein falscher Eindruck aufkommt: Ich traue den Protagonisten der AfD sehr wohl zu, auch in den Fragen, die hierzulande der Schweigespirale unterliegen, gegen den Strom der PC zu schwimmen, entsprechende Äußerungen beispielsweise von Herrn Henkel zur Energie- und Zuwanderungspolitik lassen da kaum Wünsche offen. Dass sich allerdings diese Linie durchsetzt und nicht plötzlich alles, was nicht der PC entspricht, im Parteiprogramm verwässert oder gar nicht mehr auftaucht, weil entsprechende Seilschaften dies verhindert haben – das glaube ich erst, wenn der Parteitag vorbei und das Grundsatzprogramm veröffentlicht ist.

  15. Man kann es schon gar nicht mehr hören. Noch ’ne Partei und noch ’ne Partei….

    Die Oberen lachen sich kaputt über die sogen. Rechten.

    Die sind schlauer, die machen neue Parteien auf, die mit ihnen gemeinsame Sache machen, siehe Piraten.

    Die anderen neuen angebl. rechten + konservativen Parteien werden nur deshalb gegründet, damit sie sich von anderen abgrenzen. Das Spektakel läuft schon Jahrzehnte mit grossem Erfolg.

    Sogar FDP-Brunner machte da mit und verriet dann seine neuen Mitglieder.

    DIE ZEIT, 25.11.1994 Nr. 48
    http://www.zeit.de/1994/48/nur-noch-splitter/komplettansicht

    „BAD KISSINGEN. – Vor kurzem noch galten die rechten Parteien als Gefahr, jetzt sind sie Splitter in der politischen Landschaft.
    Doch das soll sich ändern. Spätestens bei den Landtags-wahlen 1995 wollen die Rechten wieder mitmischen. Deshalb gründeten jetzt rund vierzig Vertreter solcher Splitterparteien den „Kissinger Kreis“. Dieser Arbeitskreis soll den Weg bereiten zu einer neuen national-konservativen Partei“

    Was kam dabei heraus?
    Ncihts! Jeder wollte Häuptling in seinem Dorf bleiben.

    Alles so gewollt udn gesteuert.
    Die kommunisten machen das schlauer.

    Der grösste Wurf war die NPD-Gründung 1964 durch VS-Leute. Das zieht heute noch!

  16. #12 Hamburger
    Solange die AfD sich in diesen Fragen nicht klar und unmissverständlich positioniert, ist sie für mich nicht wählbar.Zitat
    Welche Partei darf’s denn sonst sein? Das berühmte kleinere Übel? Oder aus Protest nicht wählen gehen? Die Blockparteien wird’s freuen.
    Was die etablierte zerstörerische Politik dringend braucht, ist ein gewaltiger Schuss vor den Bug und ein politisches Korrektiv. Da sehe ich gegenwärtig nur die AfD, in der wenigstens noch Fach- und Sachverstand versammelt ist, ganz im Gegensatz zur den sozialistischen Vollversagern vor allem rotgrüner Provenienz. Allerdings nähert sich die CDU denen mit atemberaubender Geschwindigkeit an.
    Wenn man den Entwurf des Parteiprogramms liest und analysiert, wird man feststellen, dass bereits vieles dort angesprochen wird. Beispiel „PC“! Hier der Originaltext aus dem Entwurf des Wahlprogramms aus dem Abschnitt Demokratie:

    Wir lehnen eine Gängelung der öffentlichen Meinung unter
    dem Deckmantel der sogenannten „political correctness“
    ab.

  17. Ansich waren die „Freien Wähler“ eine gute Idee, jetzt hat Oberindianer Aiwanger (vielleicht ohne oder besonders mit Bayern) sein eigenes „Reservat“ geschaffen, da wird es Zeit, einen normalen, verständigen und kommunikativen Parteifreund wie z.B. Herrn Lucke aufzusuchen.
    Einfach mal machen,
    ich bin dafür !
    Viel, viel Glück !

  18. Die AfD sollte schön aufpassen das sie nicht von etablierten Kräften unterwandert wird, so wie bisher alle Parteien mit halbwegs konservativen Ansichten
    von den linken U-Booten auf Gegenkurs gebracht wurden. Der Feind schläft nicht und irgendwie habe ich auch das Gefühl das einige merken das der Wind sich dreht und noch schnell ihr Mäntelchen in den Wind hängen wollen.

  19. Nach den Angriffen auf Wolfgang Hübner durch seine FW Genossen hatte sich das Thema für PI ler doch sowieso schon erledigt.Oder etwa nicht?

    Die AFD kann sicher erst mal eine Platzhalterlösung sein. Aber einen echten Wandel wollen sie wohl eher nicht.

    Der Rückkehr zur DM hört sich gut an. Aber die starke DM war das Ergebniss unserer damaligen sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard.

    Dieses Wirtschaftssystem wurde nach der Wiedervereinigung und dem Zerfall des Ostblocks überflüssig. Niemand brauchte Deutschland mehr als Puffer gegen den Sozialismus.

    Und so begann planmäßig die Demontage unserer Freiheit und wirtschaftlichen Stärke. Und die Masseneinwanderung. Gleichzeitig begann die Industrie mit massiver Abwanderung. Firmen wie Rowenta die einst tausende Mitarbeiter in der Produktion in Deutschland hatten, sind heute nur noch Handelsnamen.

    Und notwendig wurde es auch für die EU. Allen Politikern, und den Bürgern die selber denken, war doch von Anfang an klar, das eine Union mit industriellen Schwellenländern nie funktionieren kann. Das man diese Länder auf unser Niveau anheben kann, ist nahezu ausgeschlossen.

    Nicht das die Menschen dort dümmer sind. Nein. Sie haben eine andere Mentalität, die Wirtschaft eine andere Struktur.

    Und daher musste und muss unser Wohlstand abgesenkt werden. Ziel ist ein einheitlich niedrigeres Niveau in Europa. Langsam, so das wir es nicht merken. Aber doch schnell genug, um es in ein paar Legislaturperioden durchzuziehen.

    Ob freie Wähler da etwas dagegen ausgerichtet hätte, zweifel ich an.

    Auch der AFD gebe ich da wenig Chancen. Lobenswert sind jedoch die Aussagen, das sie keine Koalition eingehen werden, sondern auf alle Fälle in die Opposition gehen werden.

    Für mich könnte nur die Hinwendung zur Österreichischen Schule der Ökonomie Abhilfe schaffen. Parteien die diese Linie vertreten, werden jedoch nicht ernstgenommen. Es gibt sogar eine in Deutschland, die zur Bundestagswahl und in Hessen antreten will.

    Ich setze eher auf diese Partei. Da sie einen grundlegenden Systemwandel anstrebt.

    Und nebenbei, ich sähe lieber DF und Pro im Bundestag, als die FW.

    Ein paar fähige Proffesoren im Hintergrund reichen nicht aus.

    Frohe Ostern den Christen. Nachträglich Grüße zum Pessachfest. Und den Atheisten schöne arbeitsfreie Tage

  20. Und wieder haben gewalttätige Linksextremisten einen PKW durch Steinwürfe zerstört, dieses Mal von einem Spitzenkandidaten von pro Deutschland, als er am 24. März in Hamburg an einer Demonstration gegen die Umwandlung einer Kirche in eine Moschee teilnahm.

    Der zerstörte PKW ist hier zu sehen:
    http://www.pro-deutschland.de/images/stories/hh2013.jpg

    Die Medien bezeichnen die Tat verniedlichend als „Schneeballschlacht“.

  21. #19 Fremder.im.eigenem.Land (30. Mrz 2013 12:19)

    Die AfD sollte schön aufpassen das sie nicht von etablierten Kräften unterwandert wird,
    —————————
    Schon durch udn bei der Gründung passiert.

    Und wehe AUTOBAHN!

  22. #7 Namenloser

    Du hast recht, die Zeit ist knapp. Aber die Chance ist da und sollte nicht vertan werden:

    Die AFD muss nach dem Bundesparteitag am 14.April in 16(!)Bundesländern Parteitage abhalte, zu denen sie fristgerecht einladen muss

    —> d.h. es sollten jetzt schon Termine für die Landesparteitage gemacht werden, damit dann auch genug Leute dort aufschlagen, um Landeslisten aufzustellen, die wiederum umgehend eingereicht werden müssen, um die Unterstützer-Formulare für die jeweiligen Listen zu erhalten.

    dann etwa 1-2 Wochen auf die amtlichen Dokumente warten

    —> wenn alles gut organisiert ist, Mitte Mai

    dann bis zu 2000 Unterschriften pro Bundesland sammeln und diese zu den jeweiligen Rathäusern zur Bestätigung bringen! Wie soll das bis zum 15. Juli, also 3 Monate nach dem Parteitag funktionieren?

    –> 2 Monate Zeit, um die erforderlichen ca. 30.000 Unterschriften zu sammeln. Dazu müsste jedes der 5000 Mitglieder außer seiner eigenen Unterschrift noch 5 weitere wahlberechtigte Personen für eine Unterschrift gewinnen. Die kann man ja schon jetzt ausfindig machen.

    Ich glaube diese Formalitäten werden hier völlig unterschätzt!

    —> Ich denke, es kann knapp werden, ist aber nicht unmöglich. Man muss halt nur jetzt schon die Termine für die Landesparteitage planen und den Mitgliedern sagen, dass sie schon mal mind. 5 Unterstützer im Bekanntenkreis ausfindig machen. Dann die Formulare im Download ins Internet stellen, ausdrucken, unterschreiben, einsammeln, einreichen. Fertig!

  23. Natürlich ist es nahezu eine Herkulesaufgabe, aber ich denke auch dass es machbar ist. Wir haben alle keinen wirklichen Einblick und wissen daher auch nichts Genaues über die organisatorischen Strukturen. Dass diese aber sicherlich nicht entsprechend denen von etablierten Parteien sein können, ist auch klar. Das große Plus der AfD ist sicherlich die derzeitige Euphorie und Aufbruchstimmung. Die kann beflügeln und so einiges bewirken.
    Aber am besten warten wir erstmal noch bis zum Gründungsparteitag ab. Dann kann man wohl eher abschätzen, wohin die Reise gehen wird.

    ———

    ***Link gelöscht***

  24. WELT:

    Warum kann die AfD noch zur Bundestagswahl antreten?

    Zeitlich gesehen ist die Teilnahme an der Bundestagswahl kein Problem. Unmittelbar nach ihrer Gründung hat die neue Partei den Bundeswahlleiter angeschrieben. Bis Ende April sollen alle 16 Landesverbände gegründet sein. Eine Mindestgröße schreibt das Wahlrecht nicht vor. Bei der Gründung der Landesverbände profitiert die AfD von ihrer einstigen Kooperation mit den Freien Wählern. Immer wieder wechseln Freie Wähler in das Lager der neuen Partei. Die wichtigste Voraussetzung sind 2000 Unterstützerunterschriften pro Bundesland. „Da machen wir uns keine Sorgen“, sagt Vorstandsmitglied Frauke Petry. „Wir bekommen so viel Unterstützung, da dürfte das kein Problem sein.“ Die Unterschriftenlisten müssen bis zum 15. Juli beim Bundeswahlausschuss eingehen.

    Hat die AfD genügend Kandidaten für die Bundestagswahl?

    Derzeit ist es eher unwahrscheinlich, dass die AfD Wahlkreiskandidaten aufstellt. Für die Teilnahme an der Bundestagswahl genügen Landeslisten mit Kandidaten. Die sollen über Großveranstaltungen bekannt gemacht werden.

    Wer entscheidet über die Zulassung?

    Letztlich entscheidet der Bundeswahlausschuss über die Zulassung zur Bundestagswahl. Er tagt genau 97 Tage vor dem Wahltermin. Ihm gehören elf Repräsentanten der im Bundestag vertretenen Parteien an, zwei Richter des Bundesverwaltungsgerichtes und der Bundeswahlleiter.

    Kann sich die AfD überhaupt einen Wahlkampf leisten?

    Darüber macht sie keine genauen Angaben. Lucke sagt, die AfD werde vor allem von Mittelständlern und Familienunternehmern unterstützt. Größere Unternehmen zögerten noch, heißt es. Sie wollten abwarten, wie sich die Partei weiter entwickle.

    Wie viele Mitglieder hat die Partei?

    Nach Angaben des Vorstandsmitglieds Frauke Petry hat die Partei inzwischen über 5000 Mitglieder. Damit ist sie bereits größer als die Freien Wähler, die viel länger dabei sind und bundesweit rund 4000 Mitglieder zählen. Der größte Verband der AfD ist der nordrhein-westfälische Landesverband mit rund 700 Mitgliedern.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article114882606/Das-sind-die-Huerden-der-Alternative-fuer-Deutschland.html

  25. #14 arminius arndt

    Die AfD hat sich doch schon positioniert – einfach mal deren Homepage besuchen und das dortige Programm durchlesen. Dieses ist zwar recht knapp gehalten, aber immerhin …

    Laut Kurzprogramm ist die AfD für ein Einwanderungsland Deutschland (es wird ein „Einwanderungsgesetz“ gefordert) und für ein Arbeitsrecht von Asylbewerbern. An der Energiewende will man festhalten, nur die Kosten sollen anders verteilt werden. Der Euro in seiner jetzigen Form soll weg, aber ein klares Bekenntnis zur Wiedereinführung der D-Mark fehlt. Stattdessen favorisiert man die Schaffung kleinerer Währungsräume (Nord-/Südeuro). Zum wichtigen Thema innere Sicherheit äußert sich die AfD überhaupt nicht, ebensowenig zur Islamisierung.

    Warten wir mal ab, wie das Programm aussieht, das der Parteitag am 14.04. beschließen soll. Bislang macht die AfD auf mich den Eindruck einer besseren FDP, für die ein Frank Schäffler stehen könnte. Für die meisten PI-Leser dürfte das noch nicht die ersehnte politische Alternative sein.

  26. Die Lobhudelei auf die bayrischen Freien Wähler ist völlig falsch! Ein aufrechter Mensch, der an der Zukunft Deutschlands und Bayerns interessiert ist, darf dieser Partei auch auf Landesebene kein Glück wünschen.

    Hubert Aiwanger hat vor zusammen mit seinen Freien Wählern eine Koalition mit Rot-Grün nach der Landtagswahl einzugehen – dies ist das klare Ziel!

    Wir alle wissen das eine rot-grüne Koalition in Bayern das Ende unseres schönen und erfolgreichen Bundeslandes in seiner jetzigen Form bedeuten würde! Die Freien Wähler sind letztlich die Steigbügelhalter des unerträglichen Christian Ude und von Margarete Bause mit ihren quasi-totalitären grünen Ökokultisten!

    Wer die FW in Bayern unterstützt, unterstützt Rot-Grün und die Abschaffung der bayrischen Erfolgsgeschichte und der bayrischen Kultur.

    Ich kann nur jeden davor warnen Werbung oder Propaganda für die Freien Wähler zu machen…oder zu glauben Hubert Aiwanger wäre einer „von uns“. Auf Kommunal- und Dorfebene gibt es mit Sicherheit einige gute Freie Wähler mit ordentlicher Lokalpolitik, aber auf Landesebene kann und sollte man sie komplett abschreiben und vergessen!

  27. Der Zug für FW ist abgefahren! Und ich befürchte das Schlimmste für AfD! Einige wirklich politisch- befähigte Bürger geben ihren guten Namen her, um den Versuch zu starten, im Überraschungsdurchmarsch in den Bundestag einzuuiehen. Doch dem Kompetenzteam haben sich bereits eine Schar von „politischen Blendgranaten“, Hassardeuren und staatlich beauftragten (bezahlten) Sektierern angebiedert und täglich kommen neue dazu. Das Postengeschacher wird aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit absoluten Vorrang vor Realpolitik haben. Es werden harte Lagerkämpfe stattfinden, Mißgunst und Intrigen inklusive. Ein solches staatstragendes Projekt braucht nicht nur (ehrliche) Köpfe, sondern vor allem Zeit.
    Die Zeit zum Aufbau hätte man auch schon vor mehr als einem Jahr gehabt. Die Probleme waren erkennbar, die gleichen wie heute und jeder wußte, dass im Herbst 2013 BTW sind.
    Das macht mich nachdenklich. Cui bono?

  28. #12 Hamburger (30. Mrz 2013 10:47)

    Die AfD muss aufpassen, dass sie nicht – wie die Piraten – von Grünen und Linken unterwandert wird, sobald sich ein möglicher Wahlerfolg am Horizont abzeichnet.

    Die AfD muss auch aufpassen vor kleinen Antifa-Wahrheitsverdrehern wie Klaus Ehrlich, der der AfD krampfhaft eine „antisemitische Fratze“ anhängen möchte. Obwohl es so absurd ist, dass offen ist, ob Klaus Ehrlich selber glaubt, was er schreibt, könnte so etwas über linksextreme Portale wie publikative.org und später dann entsprechende Journalisten bei SZ und Stern schließlich den Weg in die tagesschau finden.

  29. Irgendwie tun mir die grenzenlos naiven Jubelperser der Afd sogar ein wenig leid: Das Wehklagen spätestens bei der Bundestagswahl wird enorm sein. Wieder mal werden tausende Gutgläubige und Idealisten sinnlos verheizt sein für ein 0,x Projekt (wie kürlich erst bei Stadtkewitz und wie ähnlich auch die grenzenlose Euphorie damals wie heute …)

    Und zum Thema Freie Wähler, werte Herren Anhänger der Professoren- und Ruheständlerpartei Afd: Selbst die werden Euch noch um Längen schlagen, obwohl sie nicht annähernd an die 5 % kommen werden. Ihr werdets schon sehen.

    Mein Tipp (wir können ja nach der BTW darüber reden):

    FW: 1 – 2 %
    NPD: 1 – 2 %

    Alles andere, was da rechts oder „alternativ“ zur Mitte kreucht und fleucht: Eine deutliche Null vorm Komma. Denn von Nichts kommt nichts. Oder PR-mäßig ausgedrückt: Jeder potentielle Wähler von Euch muss zuerst einmal 7mal etwas von Eurer neuen Partei gehört haben, bevor er Euch überhaupt erstmal zur Kenntnis nimmt. Und dann beginnt erst die eigentliche Überzeugungsarbeit. Da reichen ein zwei Talkshows und ein paar Artikel in bildungsbürgerlichen Zeitungen (wieviele Leser haben denn die Welt und das Handelsblatt???) sicher nicht ….

  30. @ #5 Hokkaido

    ….auf den Punkt gebracht.

    Der Identitaetsverlust und schliesslich der Tod einer Nation ist das Resultat solcher Arschgeigen von Politiker…..

  31. Die Unterstützerunterschriften dürften nicht das Problem sein. Bei dem momentanen Eurokrisenchaos (GR, Zypern, Italien, Spanien, Frankreich) brauche ich mich nur ein paar Stunden in irgendeine Innenstadt zu stellen und hätte (mit einigen Mitstreitern) etliche Unterschriften zusammen.

    #31 gegenargument (30. Mrz 2013 16:09)
    Das sehe ich etwas anders. Es sind zwar schon viel zu oft sinnlos Kraft und ideelle Opfer vergeudet worden, DF, Pro, Rep etc…, aber die waren von vornherein von den gleichgeschalteten Medien in die rechte Ecke geschoben worden.
    Bei der AfD wird das auch versucht, aber bei dem Professorenaufgebot wird das nicht so leicht gelingen.
    Die Piraten hatten dieses Manko nicht und praktisch von nur auf fast zweistelligen Zahlen gekommen.

  32. #32 johann: „Bei dem momentanen Eurokrisenchaos (GR, Zypern, Italien, Spanien, Frankreich) brauche ich mich nur ein paar Stunden in irgendeine Innenstadt zu stellen und hätte (mit einigen Mitstreitern) etliche Unterschriften zusammen.“

    Na, dann machen Sie das mal…. das könnte Sie sehr schnell auf den Boden der Realität zurückholen.
    Wir sprechen uns dann hinterher…

  33. #33 johann

    Haha, selten so gelacht!

    PRO ist bereits seit 2004 mit über 5 % im Stadtrat der Millionenstadt Köln. Seit 2009 in dutzenden anderen Städten in NRW in den Kommunalparlamenten.

    Da wurde sicher niemand „verheizt“. PRO hat nachweisbare Erfolge (Mandate bei Wahlen ) erzielt. Auch die Reps und Freien Wähler waren schon bei Wahlen sehr erfolgreich. Dagegen die DF, ADF und andere noch nie. Sie haben nichts, aber auch gar nichts votuzuweisen, aber so eine Klappe.

    Einfach nur unseriös und peinlich. Denn: Politischer Erfolg in einer Demokratie wird immer nur am Wahltag gemessen. Also, ihr lieben ADFler u.a. : erst mal liefern, dann Klappe auf 😉

  34. # 17 HKS

    Gerade wurde ich zum Mitglied einer Partei – zum 1. Mal im Leben.

    Und ich freue mich, diesen Schritt in meinem fortgeschrittenen Alter(64) getan zu haben.

    AfD bedeutet für mich Entfilzung der EU und EURO Lügen, der Offenbarmachung der Vertragsbrüche.

    Und der Demaskierung der Permanentlügner, welche jeden Tag frech und dreist sich hinstellen und in unserem Parlament behaupten, dass der Euro Frieden bedeute und sowieso alternativlos sei.

    Ok HSK, wir sind dran …..

  35. OT

    SPD auf bestem Wege, zur Filiale der Grünen zu werden bzw. von ihnen verdrängt zu werden. ZEIT online schreibt unter der Überschrift „Die tot-grüne Koalition“:

    Die Grünen wollen die SPD nicht länger ergänzen, sie wollen sie ersetzen: Die Sozialdemokraten seien „eine sterbende Partei“.

    http://www.zeit.de/2013/13/Gruene-Sozialpolitik

    Während die SPD zunehmend zwischen einer leider zunehmend populärer werdenen radikalen Linken – vor allem in Gestalt der Grünen – und einer sozialdemokratisierten Union zerrieben wird, strotzen die Grünen vor Selbstbewußtsein:

    „Die SPD ist eine sterbende Partei“, sagt einer, der früher für beide Parteien Wahlkampf gemacht hat, nun aber nur noch für die Grünen arbeitet. „Die Wähler wachsen der SPD davon. Im 150. Jahr ihrer Existenz hat sie keine Idee mehr davon, wo es für sie hingeht. Die Grünen haben eine: Nachhaltigkeit auf allen Ebenen, von der Tierhaltung bis zur Bürgerversicherung.“

    Die SPD versucht, von Peer Steinbrück abzulenken und sich gewissermaßen im „Glanz“ der Grünen zu sonnen. Auf dem SPD-Bundesparteitag in Augsburg soll Claudia Roth zu den Delegierten sprechen. Danach kann das Gabriel eigentlich schon mal die allmähliche Übergabe der Volkspartei-Reste an das Roth vorbereiten.

    Daß übrigens Grün das neue Dunkelrot ist, wird in dem Artikel auch deutlich:

    In fast allen wichtigen Fragen stehen die Grünen mittlerweile weit links von der SPD.

    Melone eben.

  36. Die Mehrheit hier hat zum Glück kapiert, dass die AfD eine große Chance für uns bedeutet!

    Es kommt auch gar nicht darauf an, ob uns in dieser neuen Partei alles gefällt. Aber je mehr Sand ins Getriebe der Altparteien kommt, je mehr sie thematisch vor uns her getrieben werden und Druck gegen Brüssel und Berlin aufgebaut wird, desto besser! Es geht nicht um eine Liebesheirat, sondern um Taktik! Wenn das den paar Meckerern hier klar würde, wären wir auf dem rechten (!) Weg!!!

  37. Die Mehrheit hier hat zum Glück kapiert, dass die AfD eine große Chance für uns bedeutet!

    Es kommt auch gar nicht darauf an, ob uns in dieser neuen Partei alles gefällt. Aber je mehr Sand ins Getriebe der Altparteien kommt, je mehr sie thematisch vor uns her getrieben werden und Druck gegen Brüssel und Berlin aufgebaut wird, desto besser! Es geht nicht um eine Liebesheirat, sondern um Taktik! Wenn das den paar Meckerern hier klar würde, wären wir auf dem rechten (!) Weg!!!

    Da stimme ich Dir absolut zu! Und das sollten alle Gutwilligen auch beherzigen. Die Partei die allen zu 100% zusagt, wird es niemals geben. Hier geht es auch gewissermaßen um eine taktische Wahl. Meine Unterschrift und (voraussichtlich) auch meine Stimme hat die AfD jedenfalls!

    ———

    http://www.facebook.com/pages/Identit%C3%A4re-Bewegung-Konz/193839340739964

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