GB: UKIP bei Lokalwahlen auf Platz zwei

Während bei uns in „Schlummerland“ die Blockparteien weiter erfolgreich mit Hilfe des Verfassungsschutzes jede parteipolitisch organisierte Kritik an der herrschenden Europa- und Einwanderungsstaatsdoktrin unterdrücken, kommt in Großbritanniens Politik richtig etwas in Bewegung. Bei Lokalwahlen in Eastleigh, einer 117.000-Einwohner-Stadt in Südengland, konnten Nigel Farages „böse Rechtspopulisten“ von der UKIP mit 27,8% der Stimmen zur zweitstärksten Kraft aufsteigen. Während die Liberaldemokraten mit 32,1% zu Lasten der Labour-Partei (9,8%) die Stimmen der Linken und der Mitte einsammeln konnte, stürzten die Konservativen auf den dritten Platz ab und kamen nur noch auf 25,4%.

Es kann davon ausgegangen werden, dass der Absturz der Konservativen noch deutlicher ausgefallen wäre, hätte Premierminister David Cameron nicht mit der Ankündigung eines Referendums über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens für nach der nächsten Unterhauswahl die Notbremse gezogen.

Die Themen, die die Briten beschäftigen sind die Masseneinwanderung und eine anmaßende und ausufernde „EU-Diktatur“. In einer funktionierenden Demokratie kann die Politik den wirklichen Themen der Menschen nicht aus dem Weg gehen, indem ein Blockparteienkartell diese einfach ignoriert und den Zugang für neue Parteien durch Meinungsdiskriminierung verhindert.

In diesem Sinne ist Deutschland heute keine funktionierende Demokratie mehr, sondern eine Diktatur des linken Werterelativismus. Zum Glück gibt es in Europa noch Länder, die es besser machen.