Print Friendly, PDF & Email

bank-schlangeZyperns Banken bleiben zu. Heute hätten sie öffnen sollen. Neues Datum laut Presse ist der Donnerstag. Man will einen Bank Run verhindern. Kommt der nicht erst recht, je länger man geschlossen hat? Natürlich ist es eine Frechheit, wenn die Südländer nur immer unser Geld möchten, aber die Sparer an der Bankenrettung zu beteiligen, was de facto Enteignung bedeutet, war ein kapitaler Fehler von Schäuble und den anderen EU-Bonzen! Es könnte sogar der Sargnagel für den Euro werden.

Mal abgesehen davon, daß die Grenze von 100.000 Euro lächerlich ist – ist man denn mit 99.000 Euro Kleinsparer und mit 101.000 Euro reich -, Kleinsparer und Reiche, große Firmen und kleine, alle werden mißtrauisch ihr Geld umschichten, so gut es geht, und aus den Banken abziehen, was sie können. Wer in Zypern Kapitalverkehrskontrollen einführt, macht das bald auch woanders. Schon in wenigen Tagen könnte es deshalb auch in Spanien, Portugal, Italien und anderen Teilen der EUdSSR zu Schlangen vor den Bankschaltern und Geldautomaten kommen. Das ist nicht ausgeschlossen! Auch Deutschland ist davor nicht sicher! Und dann gute Nacht Euro!

96 KOMMENTARE

  1. Guten Morgen – Ich habe mein Geld bereits abgeholt letzte Woche und mir eine Luxusuhr gegoennt die ich in Enteignungszeiten wieder verkaufen kann sowie ein neues Auto.

    Gestern hat der EUBank Oberguru ja bereits mitgeteilt das enteignungen wohl bald an der Tagesordnung sind … Dummer Versprecher !

    Von mir gibts nix das weiss ich aber !!!

  2. Ich gebe als Sparer(Investor) einem Unternehmen mein Geld. Aus der Sicht des Sparers ist seine Einlage ein „Darlehen“, für das er Zinsen erhält. Wie kann ich als Darlehensgeber für die falsche Politik meines Schuldners zur Rechenschaft gezogen werden? Sicher kann im Falle einer Pleite mein Geld weg sein. Aber niemals hafte ich dritten mit meinen Einlagen gegenüber. Dies hat die EU aber anders gesehen. Heute buchen sie in Zypern den Sparern das Geld vom Konto ab, morgen bei uns. Und bei uns ist mehr zu holen. Ein Tip: Wer kann, zahle seine Mieten, Versicherungen, Versorgerrechnungen ein Jahr im voraus. So ist das Konto leer, wenn nach der BTW Schäuble unsere Konten plündern will. Zypern ist erst der Anfang.

  3. Es wird zu den 100.000. € auch das Vermögen der Aktien hinzugezogen. Was soll das ? Man beachte den Markt, legt in soliden Aktienindex DAX oder so an und dann soll man für die Schäden der Spekulationen anderer Zahlen?

  4. Der verheerende, europäische Menschenversuch ist gescheitert.

    Nieder mit der EU-Diktatur!

    Für Freiheit und Souveränität!

  5. Es bleibt zu hoffen, dass der deutsche Michel aufwacht und zu denken beginnt. Bis jetzt schaut er nur betroffen in diese Länder und regt sich max. auf über die Geldströme in diese Pleitestaaten. Was ihm auch in Deutschland drohen kann hat er noch garnicht gemerkt. Seid Sonntag sehen wir ja auch genug Experten die gebehtsmühlenartig runterbeten das unser Geld in Deutschland sicher ist. Erinnert mich immer an die Fussballbundesliga, jemehr ein Verein zu seinen Trainer in einer schlechten Situation steht, umso wahrscheinlicher ist der Rauswurf.

  6. #2 kleinchuk (26. Mrz 2013 07:36)

    Ist Zypern dem Euro sein Tod, so würde wohl Harald Schmidt formulieren.
    ————-

    Wenn dadurch Europa so wie wir es uns wünschten,(in etwa), ein wenig länger erhalten bleibt,nur zu!!!
    Die alten Zeiten sind sowieso „unwiederbringlich“!
    Die Ausführungen von Akif Pirincci sollten auch den letzten Träumer wachgerüttelt haben.

    Die Uhr tickt!!!

  7. Allensbach-Analyse Tatsächliche und gefühlte Intoleranz

    „Dennoch spürt ein erheblicher Teil der Deutschen durchaus den sozialen Druck, dem man ausgesetzt sein kann, wenn man mit seiner Ansicht vom gesellschaftlichen Konsens abweicht. Dies zeigen unter anderem die Antworten auf die Frage: „Neulich sagte uns jemand: ‚Wenn man heute zu einigen Themen das sagt, was man wirklich denkt, wird man schnell zurechtgewiesen oder sogar beschimpft. Manche Dinge darf man einfach nicht laut aussprechen.‘ Sehen Sie das auch so, oder sehen Sie das nicht so?“ Eine knappe relative Mehrheit von 41 Prozent antwortet darauf, sie sehe das auch so, 39 Prozent widersprechen.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-analyse-tatsaechliche-und-gefuehlte-intoleranz-12120753.html

  8. Das Kartenhaus kracht Stück für Stück zusammen.Aber solange wir uns es noch leisten können 5000 syrische U-Boote zusätzlich durchzufüttern, ist der Leidendruck wohl noch nicht hoch genug.Allerdings wird die EUdSSR schneller zusammenbrechen als ihr großes Vorbild.Chnia sollte schon mal Entwicklungshelfer für Europa schulen.

  9. Hallo,
    der Sparer wird nicht enteignet.

    Der 1. Plan für Zypern sah eine Solidaritätsabgabe von 10% vor und 10% sind noch lange keine Enteignung, wurde vom Parlament in Zypern aber abgelehnt. Dafür haben die Sparer auf Zypern aber auch jahrelang zwischen 5 und 7% Zinsen kassiert, wo für Tagesgeld in Resteuropa 1,xx % gezahlt wurde.

    Der Kleinsparer wird als Schutzschild vorgeschoben, vor den riesigen Anlagen der russischen Industriellen, denen Zypern 6% Zinsen und mehr versprochen hat. Wofür Banken auf Zypern sich mit hochriskanten griechische Anleihen eingedeckt hatten, um diese Zinsen bezahlen zu können und auch noch dabei einen Gewinn zu erzielen.

    Den Kleinsparer von Zypern, den lassen wir mal besser schön außen vor, um den geht es nicht. Aber für die kriminellen Machenschaften von Zypern bis 70 Jahre für die deutsche Rente zu arbeiten, weil die Banken mit deutschem Geld raus gehauen werden, das ist schändlich.

    Womit hat Zypern, der griechische Teil von Zypern, denn der andere Teil ist von der Türkei militärisch besetzt worden, ohne Folgen, also, womit hat denn Zypern vorher sein Geld verdient, bevor sie es mit Banken versucht haben?

    h2so4

  10. „…Es könnte sogar der Sargnagel für den Euro werden…“

    Hoffentlich!

    Hatte ich an anderer Stelle schonmal gesagt:
    Bereits seit sechs Jahren tätige ich am Monatsbeginn online meine Überweisungen, fahre dann zur Bank und hole den Rest ab. In bar. So befindet sich den ganzen Monat über auf meinem Konto eine stattliche Summe von 3,70 oder so.

    #1 LeckerSchweinsbraten
    Auf die Uhr habe ich verzichtet.
    Aber es war ein echter Brüller, als ich den Jahreswagen in bar zahlte!
    Übriegens ein „NSU“-Nachfolgemodell!

  11. #10 IC_XC_NI_CA (26. Mrz 2013 08:10)

    Das ist ja in Deutschland nicht mehr nur gefühlte Intoleranz, das ist massiver Tugendterror und ein gigantisches Umerziehungslager. Wir müssen gar nicht mehr darauf warten, daß die eingerichtet werden – wir sind schon mittendrin. Hier das neueste Stück aus DDR 3.0: Vierjähriger aus Kindergarten geschmisssen, weil er Butterkekse (!) in seiner Brotdose hatte. Begründung an die Eltern: „Wir sind ein zuckerarmer Kindergarten“

    Hatte natürlich eine Vorgeschichte, die aber darauf rausläuft, daß Tugendterror-Leute (meist blutjunges Weibsvolk) ein grauenhaftes, diktatorisches, fanatisches und besserwisserisches Regiment führt.

    http://mobil.abendblatt.de/region/article114765101/Kita-wirft-Vierjaehrigen-nach-Streit-um-Kekse-raus.html

  12. OT:
    Großbritannien will EU- Einwanderern künftig sein Wohlfahrtssystem teilweise verschließen. Der Zugang dazu sei etwas, das sich Zuwanderer verdienen müssten – und nicht ein automatisches Recht, sagte Premier David Cameron am Montag in einer Rede am Universitätscampus Suffolk in Ipswich. Angesichts einer Netto- Einwanderung von 2,2 Millionen Menschen in den Jahren 2009 bis 2012 sei eine Debatte über Migration „nicht nur legitim, sondern richtig“, so Cameron.

  13. #1 LeckerSchweinsbraten

    Das Auto war wohl eine Fehlentscheidung, wenn du nicht wirklich aktuell ein neues Auto gebrauchst hast, also die Investition sowieso getätigt worden wäre oder hätte getätigt werden müssen.
    Kaum etwas verliert so schnell an Wert, wie ein Auto.

    Die Luxusuhr .. naja. Schon besser. Aber gerade die Güter, die Luxusbedürfnisse befriedigen haben ihren Wert eben auch nur, weil wir uns hier Luxus leisten können.
    Solltest du gezwungen seinen, deinen Luxus beispielsweise in Armutszeiten eintauschen müssen, würde die ggf. kaum mehr als jede andere Uhr einbringen.
    Sie ist deswegen Luxus, weil eine Vielzahl von Menschen aktuell daran glauben, damit Luxus/Wertvolles am Handgelenk zu haben.

    Die Grundidee das Geld von der Bank zu holen, halte ich für gar nicht schlecht. Der Spielraum der Politiker, weiterhin unsere Geld zu verschleudern wird dadurch immer geringer. Allerdings müsste dieser Prozess geordnet ablaufen, nicht panikartig.
    Nicht umsonst wurde gestern in der Welt berichtet, in Schweden sei man dabei das Bargeld ganz abzuschaffen.
    Sollte dies tatsächlich einmal der Falle sein, was durchaus anzunehmen ist, hat der Bürger vollends die Kontrolle über sein Vermögen, so es denn nicht materiell ist, verloren. Stellt euch vor jemand könnte auf einen Knopf drücken und all die schönen Zahlen/Guthaben auf den Konten seien erst einmal nicht mehr verfügbar – und was anderes als die Zahlen, die Vermögen darzustellen scheinen, gibt es nicht! 🙂 Auf Knopfdruck enteignet und keine Möglichkeit sich zu entziehen!

    Eigentlich bietet nur Gold einen halbwegs sicheren Hafen.

  14. # 14

    Mensch Babieca das mit dem Vierjährigen ist ja der OBERhammer.

    In Zypern wird man nach dem Fließen der Hilfsmilliarden feststellen, daß der „Eigenbeitrag“, das von den Konten geholte Geld, nicht die vorgesehene und notwendige Summe erreicht. Da wird der (deutsche) Steuerzahler noch mal nachlegen müssen.

  15. Sorry OT

    Die Bild titelt „Hass-Attacke“ auf Til Schweiger in Wahrheit jedoch ain Terroranschlag auf einen anders denkenden der eingeschüchtert werden soll.

    „Die „Hamburger Morgenpost“ erhielt ein anonymes Bekennerschreiben der feigen Kriminellen. Als Grund für ihre hinterhältige Attacke nennen sie Schweigers Unterstützung für die deutschen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan.“

    http://www.bild.de/unterhaltung/leute/til-schweiger/hass-attacke-29659658.bild.html

  16. Ist Zypern des Euro Tod?

    Na hoffen wir es! 🙂 Deutschland würde ohne den € besser dastehen!

  17. Um zu erkennen, welche Rolle der Rammbock ESM, der vertragswidrig beim Systemirrelevanten Zwergstaat Zypern eingesetzt wurde (der ESM darf nur bei systemrelevanten Institutionen eingesetzt werden) braucht man nur einmal in eine Zeitung schauedn, die nicht der Euro-Gesinnungsdiktatur unterliegt, wie den DTN

    Dort wird völlig richtig beschrieben: Der ESM und das Vorgehen mit ihm ist pure demokratisch nicht legitimierte Diktatur. Finanzfaschismus! der eingesetzt wird, um den Souveränitätsspielraum demokratischer Staaten einzusetzen.

    Die lehre ist: Niemand braucht sich Illusionen machen, daß die ESM-Finanzfaschisten im eigenen Land anders vorgehen werden, als im Ausland. Die einzige Lösung: Geld abheben und sicher verwahren. Zinsen gibt es eh keine mehr

    Im Kern dreht sich alles darum, daß größenwahnsinnige EU-Eurokraten in den Südländern Aufträge ausgeschrieben haben und die dortigen Regierungen zu Wahnsinsprojekten motiviert haben und den Investoren einen Teil der Investitionen garantiert haben.
    Über internationale Investitionsschutzabkommen http://de.wikipedia.org/wiki/Investitionsschutzabkommen sind die Investoren geschützt und die Staaten müssen nun ihre Aufträge und Garantien zahlen, können es aber nicht. Also schaffen sie eine Krise und nennen diese Krise „Eurokrise“ um von ihrem eigenen Größenwahn abzulenken und den Banken die Schuld zuzuschieben. In Wirklichkeit ist der EU-Größenwahn verantwortloich für das Desaster und sie lernen nichts dazu, was zeigt wohin die Reise geht

    Beweis:

    Die EZB wusste von den russischen Milliarden in Zypern – und zwar bereits ein Jahr vor dem EU-Beitritt des Landes. Der EU-Beitritt Zyperns wurde dennoch vorangetrieben. Denn das internationale Finanzsystem ist ein Schneeballsystem, in dem jeder Neuzugang willkommen ist. Der Euro dient als riesige Waschmaschine – solange keiner den Strom abdreht…. Warum aber haben EZB und EU den Beitritt dann nicht verhindert? Warum haben sie nicht viel früher reagiert?

    Die Erklärung liegt in der Natur der Sache: Das internationale Finanzsystem ist zu einem globalen Schneeball-System entartet. Zu einem solchen System gehört wesentlich, dass immer neue Gelder in den Topf fließen, damit die alten Spieler ausbezahlt werden können. Je mehr neue Mitgieder, desto unübersichtlicher und damit unkontrollierbarer wird das Spiel. Die Komplexität steigt mit jedem neuen Mitglied im selben Maß, wie die Transparenz geringer wird….

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/03/471876/geldwaesche-ezb-kannte-ausmass-in-zypern-und-blieb-still/

    In diesem System ist nun der KLeinsparer gefangen:

    Der Schuldenschnitt ist in Wahrheit viel härter. Denn die Troika aus von niemandem gewählten Funktionären von EU, IWF und EZB hat nunmehr amtlich festgestellt: Bank-Guthaben von über 100.000 Euro sind vogelfrei. Auf sie kann nach Belieben, ohne Vorwarnung und ohne Rechtssicherheit über Nacht zugegriffen werden. Die Grenze von 100.000 Euro ist absolut willkürlich.
    Nach dem Zypern-Deal kommt das Haus Europa ins Wanken: Jeder Kunde muss genau hinsehen, was sich hinter der Fassade seiner Bank verbirgt. (Foto: Steve Carlton/flickr)

    Nach dem Zypern-Deal kommt das Haus Europa ins Wanken: Jeder Kunde muss genau hinsehen, was sich hinter der Fassade seiner Bank verbirgt. (Foto: Steve Carlton/flickr)

    Nur Leute, die annehmen, dass ihr Gehalt und ihre Rente auf ewig sicher sind, werden dem schleimigen Gerechtigkeits-Gefasel von Schäuble & Co. aufsitzen, dass 100.000 Euro automatisch Reichtum bedeuten. Jede ausbezahlte Lebensversicherung, Abfertigung, angesparte Gelder, Erbschaften können diesen Betrag schnell übersteigen. Die Lehre für jeden Bürger in der Euro-Zone ist eine Umwertung aller bisherigen Werte: Nur Geld, das man nicht auf der Bank hat, ist sicher.

    Die kalte Enteignung in Zypern wird vor allem die Wirtschaft treffen und muss jedem Unternehmer den kalten Schweiß auf die Stirn treiben. Die vielzitierten russischen Oligarchen sind nicht diejenigen, die es wirklich trifft. Sie haben in der Regel komplexe Firmengeflechte, mit denen sie Vermögen hin- und herschieben können, und zwar von einer Steuer-Oase zur nächsten (hier).

    Für einen mittelständischen Unternehmer dagegen ist das Bank-Konto in der Regel der Ort, wo er seine Liquidität verwaltet.

    Der DIHK sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Die Auswirkungen werden vornehmlich die zypriotischen Unternehmen spüren. Ihnen fehlen Finanzmittel. Gerade kleine Unternehmen, die in der Regel schwächer mit Liquidität ausgestattet sind und derzeit große Probleme bei der Kreditvergabe haben, werden betroffen sein. Hierauf sollte bei der geforderten Beteiligung Zyperns geachtet werden.“

    Hierauf wurde mitnichten geachtet. Man kann annehmen, dass alle die Bürokraten, die nie in der Wirtschaft gearbeitet haben, keine Ahnung haben, welche Folgen eine solche Entscheidung hat: Eine Firma mit 40 Mitarbeitern hat monatliche Lohnkosten und Sozialabgaben, die die plakativen 100.000 Euro bereits übersteigen. Von der bei den Banken liegenden Liquidität werden die Gehälter ausgezahlt.

    Ein Haircut von 40 Prozent kann das Todesurteil für eine Firma bedeuten. Denn Firmen dürfen, anders als Staaten und offizielle Körperschaften (hier) nicht mit ihrer Liquidität spekulieren. Ein Geschäftsführer, der das tut, macht sich strafbar. Zugleich bekommen die meisten Unternehmen für das Geld, das sie notwendigerweise bei der Bank herumliegen lassen müssen, keine Zinsen für das Geld. Kredite sind für die meisten Unternehmen ohnehin unerreichbar.

    Wenn nun also Unternehmen 40 Prozent aus der aktuellen Liquidität herausgeschnitten werden, führt dies zu akuter Insolvenz-Gefahr. Die kann sich der Unternehmer nämlich nirgendwo holen, weil er in der Regel nicht über die Möglichkeiten der großen internationalen Konzerne verfügt. Für VW ist das alles kein Problem: Der Konzern parkt sein Geld in Offshore-Paradiesen, hat Heerscharen von Mitarbeitern, die das Geld verschieben können. Der mittelständische Maschinenbauer, Tourismusbetrieb oder Transport-Unternehmer kann das nicht.

    Alle Unternehmen müssen künftig überlegen, wie sie sich von den Banken unabhängig machen können. Die Zeiten, dass man der „Hausbank“ vertrauen kann, sind vorbei. Ab sofort sind alle Banken in der Euro-Zone die Hausbanken für die Bürokraten in Brüssel. Sie verfügen über das Geld, das die Wirtschaft erarbeitet hat.

    Von den Implikationen für die Wirtschaft machen sich Leute wie Lagarde, Van Rompuy, Barroso, Schäuble und Draghi überhaupt keine Vorstellung: Sie können nicht zwischen Vermögen und Liquidität unterscheiden, weil sie immer nur mit dem Geld von anderen, dem der Steuerzahler, jonglieren.

    Ab nun muss man davon ausgehen, dass die undemokratische Troika die Guthaben auf jeder beliebigen Bank im Euro-Raum als ihr Eigentum betrachtet. Die Entscheidung, den Haircut bei der Bank of Cyprus durchzuführen, geht offenkundig darauf zurück, dass die EU und die zypriotische Regierung sich ganz einfach mal angesehen hat, wer denn wo ein Konto hat.

    Dabei kam man zu dem Ergebnis: Bei der Laiki sind die kleinen Leute, da riskieren wir einen Volksaufstand. Bei der BoC dagegen sind es, wie der Blog Zerohegde spöttisch anmerkte, viele Konto-Inhaber mit einem „-ow“ am Ende des Namens. Also langt man dort zu. Das mag politisch verständlich sein. Rechtlich und aus Datenschutz-Sicht ist es die völlige Anarchie von oben, die die Euro-Retter praktiziert haben.

    Der Deal wurde als Banken-Restrukturierung aufgebaut. Damit ist die letzte demokratische Hürde aus dem Weg geräumt: Das Parlament in Nikosia hat bei einer Banken-Restrukturierung nichts zu bestellen. Die Troika holt sich das Geld direkt bei den Bank-Kunden ab: Nicht bei den Investoren, die mit ihrem Investment auch eine Risiko-Abwägung hatten treffen müssen. All jene Naiven, die im Vertrauen auf „ihre“ Bank ein Konto eröffnet haben, müssen bluten, weil die EZB weiter „Notkredite“ an längst kaputte Banken vergeben hat.

    Damit ist in Zukunft auch klar: Jeder Bank-Kunde muss vorher die Bilanz der Bank studieren, bei der er sein Geld deponiert. Aber selbst bei höchster Fachkenntnis wird ihm dies nichts helfen: Die größten Risiken der Banken liegen in den Derivaten, die in keiner Bilanz aufscheinen.

    Die Nacht von Brüssel hat die Euro-Zone dem Supra-Staats-Sozialismus einen entscheidenden Schritt näher gebracht. Wie man in Griechenland gesehen hat, bringen Schuldenschnitte überhaupt nichts: Sie werden am Ende immer auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/03/472032/zypern-deal-bank-guthaben-von-ueber-100-000-euro-sind-vogelfrei/

    Es gibt nur eiune einzige vernünftige Lösung: Zypern hat gezeiht, daß ALLE Regierungen keinerlei Skrupel haben den Bürger zu bestehlen und hierzu benutzen sie die Bankkonten als Geldgefängnisse zu ihrem eigenen Zweck. Selbst Schuld wer nun noch Guthaben auf dem Konto hat!

  18. @ #12 h2so4 (26. Mrz 2013 08:16)
    Dafür haben die Sparer auf Zypern aber auch jahrelang zwischen 5 und 7% Zinsen kassiert, wo für Tagesgeld in Resteuropa 1,xx % gezahlt wurde.

    Na und?

    Wenn ein Unternehmen, wie eine Bank nicht wirtschaftlich arbeitet, soll sie pleite gehen. So wie jedes Unternehmen pleite gehen sollte, wo Ausgaben > Einnahmen sind.

    Die Zinssätze wurden nicht von Sparern erzwungen, sie wurden von der Bank angeboten.

  19. So redet die Dschurnallie über inkorrekte Abweichler:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/alternative-fuer-deutschland-neue-anti-euro-partei-stellt-sich-vor-a-889512.html

    „Alternative für Deutschland“: Aufmarsch der Euro-Hasser

    „Euro-Hasser“!

    Wem der März zu kalt war, der ist ein „Klimawandelleugner“, wer für Daniel Siefert aus Kirchweyhe trauern möchte, ist ein „Islamfeind“, wer um die Enteignung seiner Ersparnisse fürchtet, der ist ein „Euro-Hasser“, Joschka Goebbels würde wohl heutzutage auch so schreiben!

  20. So stelle ich mir die Gedanken einer Zypern-Familie vor: Die Kinder haben Hunger. In der Familie sinkt der Gut-Laune-Pegel gegen NULL. Schon eine Woche keinen Einkauf mehr beim Zypern-Aldi. Nachrichten: Alles gut. Bank macht wieder auf. Hoffen. Dann doch nicht. Unsicherheit. Enttäuschung. Mahnungen sind aufgelaufen. Guthaben der Pre-Payed Handies sind aufgebraucht. Telefon tot.

    Warten auf Donnerstag. Kein Sprit an der Tankstelle. Mit was bezahlen? Stromrechnung läuft in die Mahnstufe 1. Etweige Mahnstufen gehen in Mahnstufe 2, evtl. kurz vor der Pfändung. Wie lange reichen die Vorräte? Eine Woche? Zwei Wochen? Eins ist sicher, sobald wir wieder Geld haben werden Not-Vorräte angelegt. Dieses Jahr werden wir wieder unser eigenes Gemüse anbauen. Auch wenn uns der deutsche Scheuble sagt, es handelt sich um eine einmalige Aktion, können wir das nicht glauben. Zu groß die Unsicherheit. Andere Europäische Pressestimmen sprechen von Testszenarien für das was noch kommt.

    Was bedeutet das für uns Deutsche? Zypern? Griechenland? Italien? Alles gar nicht so weit weg!

  21. Was Adolf auf militärischem Wege glücklicherweise nicht erreichte macht IM-Erika und Konsorten samt Collaborateuren aus allen europäischen Nationen heute auf finanziellem Wege.

  22. Wir haben weise PolitikerInnen, die unser Land sicher durch den Strum steuern, mit unseren Steuern:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article112248167/Schaeuble-erklaert-die-Euro-Krise-fuer-beendet.html

    27.12.12

    Finanzminister
    Schäuble erklärt die Euro-Krise für beendet

    Finanzminister Schäuble glaubt, dass die Euro-Krise sich 2013 entschärfen wird. Die Lage sei besser als gedacht. Länder wie Griechenland und Frankreich wüssten, dass sie Reformen durchführen müssten.

  23. Im Hauptbahnhof strahlte mir auf der Großleinwand gerade eine n-tv-Überschrift entgegen: „EU will Sparbuch mehr fördern“

    Zum totlachen, wenn’s nicht so traurig wäre.

  24. #21 media-watch (26. Mrz 2013 08:46)

    Was bedeutet das für uns Deutsche?

    Migration von Roma aus Duisburg nach Timisoara, wegen der besseren Lebensverhältnisse dort!

  25. Und irgendwie muss die Sache auch finanziert werden:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article114763491/Ungewoehnlicher-Vorstoss-aus-der-CDU-Steuern-rauf.html

    07:42
    Wahlkampf
    Ungewöhnlicher Vorstoß aus der CDU – Steuern rauf!

    Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlands, will eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 53 Prozent

    Als Alternative bietet es sich an, SPD zu wählen:

    http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article114716993/Rot-Gruen-wird-teuer-fuer-die-Mitte.html

    Ein offensichtlich provozierter Oppermann gab zu: Die Erhöhung des Spitzensteuersatzes soll nach dem Willen der SPD bei einem Einkommen von 64.000 Euro beginnen, sagte er.

    Gibt es denn wirklich keine Alternative für Deutschland? 🙂

  26. Es ist doch erstaunlich, dass so etwas in der gleichgeschalteten Presse auftaucht.

    Ein Versehen, ein Fehler?

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/essay-die-salafismusdebatte-muss-eine-debatte-ueber-werte-sein/7982968-3.html

    „“Essay Ich war einmal ein Islamist

    25.03.2013 21:30 UhrVon Ahmad Mansour

    Wie ich mich von den Verführungen des religiösen Fundamentalismus abgewendet habe…

    Der Imam beschwor eine weltweit unterdrückte Umma, eine Gemeinschaft der Gläubigen, die für die Befreiung Palästinas kämpfen sollte. Eindringlich sprach er vom Fluch, der auf den Juden laste, von der unausweichlichen Wiedereroberung Spaniens – und damit der Islamisierung Europas. Sünden spielten jetzt eine riesige Rolle, und unser Imam kam in Fahrt: Frauen! Eine gefährliche Sache. Frauen anschauen: verboten. Ihnen die Hand geben: verboten. Unverschleierte Frauen? Sind der Hölle geweiht. Ab da durften wir unsere Mitschülerinnen nicht mehr heimlich anhimmeln. Sie wurden vielmehr zu Feindinnen, Wesen, die uns zu unreinen Dingen verführen wollten.
    Der Verdammnis preisgegeben war im Übrigen auch jeder Nachbar, der irgendwo nebenan heimlich Alkohol trank.
    Haben sich Jugendliche einmal der Autorität der Salafisten ergeben, werden sie wie in einer Sekte zu willenlosen Marionetten, von eiserner Hand geführt. Kritisches Denken wird systematisch unterbunden.
    Zweifel sind tabu. Individuelle Gefühle sind tabu.
    Demokratie ist in ihren Augen Teufelszeug,…
    muslimische Organisationen….Insgeheim bewundern viele die „konsequenten und starken Moslems“, als die sie die Salafisten ansehen.“““

    Eine von einem Schizophrenen begründete, faschistoide menschenfeindliche auf Expansion ausgerichtet Mordideologie führt Krieg gegen alles Freiheitliche, Menschliche , „Andere“ und breitet sich, unterstützt von der verbrecherischen Staatspolitik und den Schreibtisch-Mordmedien, in meinem Land aus.

    Was für eine Bereicherung.

  27. #23 Eurabier

    O-Ton Schäuble:
    „Wir können eine politische Union nur erreichen,
    wenn wir eine Krise haben.“

    O-Ton Merkel:
    „Scheitert der Euro, scheitert Europa“.

  28. Meiner Meinung nach ist das immer noch nicht der Sargnagel Europas. Die Maschine wird immer noch am laufen gelassen. Denke auch, das Ostern zu früh ist. Unsere Regierung will ja die Wahlen überstehen. Als der wichtigste Staat im Euroverbund wird dafür alles getan. Meine Vision lautet- nach den Wahlen eine große Koalition- und dann kommt die brutale Gewalt. Das kann hin bis zu Notstandsgesetzen gehen.
    Deutlich war zu sehen, das viele Bürger diese Enteignung sogar befürworten, da es nicht sie trifft, sondern nur die „Reichen“. Neid und Mißgunst anstatt zu erkennen das hier Unrecht geschieht.

  29. Der Euro ist eine stabile und gute Währung. So stabil und gut das man ihn vor den Menschen in den Tresoren der Banken einsperren muss.

    WEG MIT DEM DRECK!!!

  30. Es könnte sogar der Sargnagel für den Euro werden.

    So würde jeder VERNÜNFTIGE ÖKONOM denken. Dass Währungssysteme scheitern ist ja schließlich auch nichts Neues. Das passiert nicht zum ersten Mal.

    Ich habe jedoch das Gefühl, dass die EU-Kommunisten alles tun werden – im Zweifelsfall auch einen Bürgerkrieg in Europa riskieren – nur um sagen zu können: die EU ist ein Friedensprojekt.

  31. #14 Babieca (26. Mrz 2013 08:18)

    Hier das neueste Stück aus DDR 3.0: Vierjähriger aus Kindergarten geschmisssen, weil er Butterkekse (!) in seiner Brotdose hatte. Begründung an die Eltern: “Wir sind ein zuckerarmer Kindergarten”

    Was machen die beim Zuckerfest ❓ 😉

  32. #33 losho-momche

    Nicht nur die Reichen auf Zypern, sondern auch der Mittelstand ist betroffen. Wir hier in Deutschland sollten dies aufmerksam verfolgen, denn auch bei uns bricht die Mittelschicht zunehmend weg.

  33. Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.

    John Swinton, (1829 – 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times

    Jetzt gehts in Slowenien zur Sache…die Geldpakete werden schon gepackt

    Slowenien

    Slowenischer Minister tritt zurück: Bankensektor vor dem Kollaps

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/26/slowenischer-minister-tritt-zurueck-bankensektor-vor-dem-kollaps/

  34. #35 lorbas (26. Mrz 2013 09:11)

    #14 Babieca (26. Mrz 2013 08:18)

    Was machen die beim Zuckerfest

    Zuckerfrei gilt doch nur für stärkehaltige Kartoffel-Nazis!

  35. @ #22 Achot,
    du kapierst es nicht.

    Wenn der durchschnittliche Zinssatz bei ca. 2% für Spareinlagen liegt und weniger, wenn dann eine Bank 6% und mehr anbietet, das können dann nur risikoreiche Versprechen sein. Dieses Angebot kann einer annehmen oder auch nicht. Aber nimmt er es an, dann beteiligt er sich am Risiko und soll, mit der Pleite der Bank zusammen, auch den Verlust tragen, dort wo er vorher gut verdient hat.
    Und nicht das der deutsche Kleinsparer und Steuerzahler den raushaut.

    Was ist daran schwer zu verstehen?
    Geteilte Freude über hohe Zinsen ist gemeinsame Freude. Aber geteiltes Risiko ist gemeinsames Risiko auch in der Pleite.

    Noch hinzu kommt, das für diese Zinsen in Zypern nur minimale Steuern zu bezahlen waren und sind, ca. 10% und weniger.

    h2so4

  36. Alles wie gehabt. Nur mit dem Unterschied, dass es nun eine „Alternative für Deutschland“ gibt. Einschließlich der Forderung nach einem Einwanderungssystem wie in Kanada, was das Ende der nahöstlichen Bereicherung bedeutet. Die AfD steigt im Wahl-O-Meter jeden Tag. Bald wird die Berliner Einheitspartei schlottern.

  37. #41 Midsummer (26. Mrz 2013 09:14)

    ich weiß das schon mit der Mittelschicht- habe selber eine kleine Firma und sehe wie mir seit Jahren von Finanzamt und Banken die Daumenschrauben angelegt werden.
    Wollte zitieren, was die Leute sagen.

    Der Mittelstand in Deutschland ist seit Jahren am Aussterben, das ist ja der Grund warum es so wenig Kinder gibt.

  38. Egal wie es kommt, eins steht schon mal für die zukünftige Geschichtschreibung fest:

    Deutschland ist (mal wieder) an allem schuld !!
    Deshalb wird Deutschland zukünftig für die Rückabwicklung des Euros zahlen oder sich weiter von den Kleinstaaten erpressen lassen und noch mehr zahlen. Auch wenn die Durchschnittsbevölkerung hier ausweislich des EZB-Berichts weniger vermögend als die von Zypern und so manch anderem Südstat ist – und das obwohl sie im Schnitt mehr arbeitet.

  39. OT OT OT ABSOLUT LESENSWERT

    Wer ist schuld am Elend der Zigeuner?

    Die Roma werden hauptsächlich von den Angehörigen der eigenen Ethnie ausgebeutet. Sie selbst leiden am meisten unter Kindesmissbrauch, Frauenhandel und Zuhälterei, Erpressung und Bandendiebstahl. Von Rolf Bauerdick

    Kleiner Ausschnitt….

    Integration erfordert Akzeptanz, einen wohlwollenden Blick und die Bereitschaft, Brücken zu bauen. Ohne die Einbindung und ohne das Einverständnis der Bürger, deren Viertel von der unkontrollierten Zuwanderung der Roma betroffen sind, wird ein sozialer Friede nicht zu haben sein. Wer Menschen in den multikulturellen Brennpunkten in Duisburg, Dortmund, Mannheim oder Neukölln eine rassistische und fremdenfeindliche Gesinnung unterstellt, hat diesen Frieden bereits im Vorfeld verspielt.

    http://www.welt.de/kultur/article114753394/Wer-ist-schuld-am-Elend-der-Zigeuner.html

  40. H2SO4
    im Prinzip hast du recht, aber trotzdem wird mit den Milliarden ein weiterer unabhängiger Bankenplatz kaputt gemacht. Immer wird nur von den reichen Russen, die ihr Schwarzgeld nach Zypern gebracht haben, gesprochen. Wer ist reich ? Reichtum ist verpönt. Jeder Reiche besitzt Schwarzgeld. Dies sind die entscheidenden Botschaften. Wer sich der EU-Diktatur widersetzt, hat nichts zu lachen. Als nächstes ist wohl die Schweiz dran. Dort arbeitet bereits die 5. Kolonne der EU an einer Selbstaufgabe. Allein die SVP steht noch für demokratische Spielregeln. Aber auch sie versucht man in die rechte Ecke zu drängen.

  41. OT: Türkische Medien fordern im Namen Erdogans ihre Rechte im türkischen Besatzunggebiet Almanya ein:

    NSU-Prozess: Ärger über Nicht-Zulassung türkischer Medien

    Beim Prozess gegen Beate Zschäpe sind die Plätze für Journalisten begrenzt, türkische Medien gingen bei der Vergabe leer aus. Das kritisiert nun die Ombudsfrau der Bundesregierung für NSU-Opfer – Zugang für türkische Journalisten sei so wichtig wie wünschenswert.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-barbara-john-fordert-zutritt-fuer-tuerkische-medien-a-890920.html

  42. OT

    Bild hat eine hübsche interaktive Karte der Berliner „Kriminalitätsbrennpunkte“ mit einer Story zu jedem Bezirk. Täter: Alles unsere sattsam bekannten Problemethnien (rote Punkte klicken, rechts erscheint dann die Geschichte).

    Noch ein interessantes Detail:

    An den „kriminalitätsbelasteten Orten“ werden laut Polizei „Straftaten von erheblicher Bedeutung“ verabredet, vorbereitet oder verübt.
    Dazu zählen vor allem Rohheitsdelikte wie Mord, Totschlag, Körperverletzung, Raub und Vergewaltigung.
    Die Polizei registrierte im Jahr 2011 (jüngste Statistik) genau 62736 Fälle. Doch die Justiz sprach im gleichen Jahr nur 2163 Personen wegen Rohheitsdelikten schuldig.

    Und eine sattsam bekannte Aussage: Abwiegeln und Vertuschen, dadurch freundliche, blauäugige Leute in den Tod schicken. Nicht von der Selbstbefeierung von Bild irritieren lassen, gehört bei jeder Zeitung und Zeitschrift zum Handwerk:

    Doch wo die Brennpunkte konkret sind, will sie (Polizei) geheim halten. Behörden-Sprecher Stefan Redlich: „Mit der Bekanntgabe würde das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung negativ beeinflusst.“ BILD kann dieses Argument nicht akzeptieren. BILD hat sich das Geheimpapier der Polizei besorgt. Zu jedem Brennpunkt haben die Reporter eine Geschichte recherchiert.

    http://www.bild.de/regional/berlin/kriminalfaelle/gefaehrlichste-orte-29664590.bild.html

  43. #50 Powerboy (26. Mrz 2013 09:50)

    Man achte auf folgende Passage:

    Das Oberlandesgericht betont unterdessen, die Akkreditierungen seien strikt nach der zeitlichen Reihenfolge vergeben worden, in der die Anträge eingegangen seien. Demnach haben wichtige türkische Medien wie die Nachrichtenagentur Anadolu, „Hürriyet“ und NTV Türkei keine garantierten Plätze. Zu den 50 Medien mit garantierten Plätzen gehören die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender BR, NDR, MDR, WDR und ZDF, die Nachrichtenagenturen dpa, dapd und Reuters sowie diverse Tageszeitungen.

    Große internationale Medien wie die Agenturen AP und AFP sowie BBC, „New York Times“ und „International Herald Tribune“ sollen nur einen der 50 Medienplätze bekommen, wenn ein fest akkreditiertes Medium am jeweiligen Prozesstag nicht anwesend ist.

    Also die komplette, freiwillig gleichgeschaltete deutsche Dressurelite, die ohnehin tagaus, tagein nichts anderes macht, als Agentur-Nachrichten von dpa, dapd und Reuters zu übernehmen. Die absolute Redundanz. Da braucht es gar keine türkischen Medien; das „alle Deutschen sind Nahtzies“-Geschrei und „wir müssen noch viel, viel mehr Straßen nach Türken benennen“ kriegen unsere eigenen Fuzzis tadellos hin.

    http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article114766219/Tuerkische-Medien-bisher-nicht-beim-NSU-Prozess.html

  44. @ #44 h2so4 (26. Mrz 2013 09:18)
    Wenn der durchschnittliche Zinssatz bei ca. 2% für Spareinlagen liegt und weniger, wenn dann eine Bank 6% und mehr anbietet, das können dann nur risikoreiche Versprechen sein.

    Wenn die Bank dieses Risiko kommuniziert hat, stimme ich Dir zu. Hat sie das nicht, dann ist es klassische Misswirtschaft eines Unternehmens.

    Kann ein Kunde was für die Pleite eines Geschäfts, was versuchte unter Aldi Preisen zu bleiben, um Kunden zu locken?

    Nur betrifft eine Bank nicht direkt den Staat. Es ist vielmehr so, das Banken sämtliche hochverschuldeten Städte, Länder, Bund am leben halten. Gegen die Banken zu wettern, ist billig und falsch.

    Genau so ein Unsinn, den man immer liest, die bösen russischen Schwarzgelder. Ohne die, wäre Zypern schon lange platt und damit Zypern überhaupt Masse hat, mußten Banken diese Angebote machen um Kunden zu locken.

    Überleg also bitte einmal, wie es Deutschland ginge, wenn neue Schulden nicht mehr möglich wären.

  45. @ #44 h2so4 (26. Mrz 2013 09:18)
    Sprich: Wenn Banken die Schulden (und Neuverschuldung) eines Staats nicht mehr tragen/bedienen können, sind es wohl kaum die Banken schuld, das ein Staat pleite ist.

  46. #2 norbert.gehrig
    „Wie kann ich als Darlehensgeber für die falsche Politik meines Schuldners zur Rechenschaft gezogen werden?“

    Ja wer denn dann ? Ich etwa ?!
    Man muß sich eben vorher überlegen wem man sein Geld gibt. Das nennt sich Investitionsrisiko und ist ein Grundelement der Marktwirtschaft.
    Wenn sich dieses Risiko realisiert ist das weder eine de facto noch eine de jure Enteignung, sondern ein ganz normaler wirtschaftlicher Verlust.
    Und ich für meinen Teil bin jedenfalls nicht bereit den Zyprern mit meinem Geld diesen Verlust zu ersetzen.

    Insofern ist also der Fall Zypern der Rettungsanker des €uro und nicht der Sargnagel, weil damit nun endlich die Grundprinzipien wirtschaftlicher Vernunft in Europa wieder in Geltung gesetzt werden und der Steuerzahler nicht komplett für die Forderungsausfälle von Kapitalanlegern haftet.

  47. Es ist keine Enteignung, wenn Sparer, die die letzten Jahre 3 – 5% Zinsen kassiert haben, jetzt anteilsmäßig dafür zahlen müssen. In Österreich und Deutschland gabs maximal 1,75%, d.h. die Zyprioten gingen mit dieser Veranlagung ein höheres Risiko ein. Unterm Strich bleibt bei einer 6,75% „Enteignung“ den Sparern immer noch mehr als den blöden Österreichern und Deutschen, die wieder mal für andere blechen.

  48. #16 Babieca (26. Mrz 2013 08:18)

    #10 IC_XC_NI_CA (26. Mrz 2013 08:10)

    …………………………..

    “Wir sind ein zuckerarmer Kindergarten”

    Dann warten wir mal das Zuckerfesr ab:-)

  49. Das Experiment Euro ist für jeden sichtbar total gescheitert. Von wegen der Euro bringt Wohlstand und Stabilität! Genau das Gegenteil ist der Fall!

  50. @ Powerboy

    Genau das haben alle Experten gesagt, die dann von der Politik und ihren gleichgeschalteten Medien niedergemacht wurden.Diesmal kann keiner behaupten, von nichts gewußt zu haben.

  51. ZYPERN und GRIECHENLAND werden jetzt weichgekocht:
    Zwei billige Happen für die Türkei!

  52. „Und dann gute Nacht Euro!“

    Und wo ist jetzt die schlechte Nachricht???

    Die Russen haben übrigens über die noch geöffneten Filialen in London der Banken Laika und Bank of Cyprus ihre Gelder bereits abgezogen.

  53. Hier in den Kommentaren viel der Begriff des „Finanzfaschismus“. Eine durchaus treffende Beschreibung der Zustände in der EU. Denn wir driften in Richtung Faschismus, wenn wir der Definition Mussolinis folgen. „Faschismus ist die Vereinigung von Unternehmergewalt und Staatsgewalt. Der sollte im grunde ‚Korporatismus‘ heißen.“

  54. Es ist alles schon geplant:
    Silber- und Goldhandelsverbot, sogar Besitz-
    verbot.Begrenzung der Abhebungen pro Vorgang Ec-Automat. Das Tollste wird aber die Besteuerung von Immobilien sein, da kann ja keiner fliehen. Und dann ist erst mal das Vermögen der Deutschen dran für Italien, für Spanien, etc. Die Renten und Pensionen am Schluss! Das dürfte dann auch das Ende der Demokratie sein. Frau Merkel und andere wissen das auch. WÄhrend Herr Putin deutsche Stiftungen zu Spionen erklärt, ist Altbundeskanzler Schröder bei Gazprom tätig; früher nannte man solche Herren so was wie Hochverräter. Und was sind die, die mit dem Euro uns alle, ja alle Länder ruinieren? Retter der Europäischen IDEE? Was sich hier auftut, ist die Spaltung Europas und bald kann man als Deutscher nirgends mehr Urlaub machen. Und die Rattenfänger aller Couleur warten schon auf ihre Chance. Gute Nacht BRD.

  55. Gemäss Schweizer Radio hatten die zypriotischen Banken grosse Mengen an griechischen Obligationen gezeichnet.

    Bei der von Brüssels Gnaden verordneten Nachlass Stundung ist es dann zu grossen Verlusten auf diesen Schuldtiteln die von Privaten gehalten, gekommen und genau hier wurden diese Banken getroffen.
    Übrigens ist es eine unterirdische Frechheit gewesen, das man Schuldenschnitte durchführt ohne das man die anderen Gläubiger mit ins Boot nimmt.
    Wer will noch in Zukunft europäische Staatsanleihen kaufen, wenn er sehen muss, das er mit einem Federstrich enteignet werden kann und wer will noch sein Geld auf die Bank bringen, wenn er fürchten muss, das er vom Staat ausgeraubt wird.
    Was auch nicht vergessen werden darf, ist die Tatsache, das deutsche Beamtenpensionsfonds bei einer zypriotischen Staatspleite gefährdet gewesen wären, daher wurde ganz uneigennützig auf dem Buckel der Sparer eingegriffen.
    Nebenbei wurde eine Steueroase trockengelegt und es gibt einen Konkurrenten zu Frankfurt weniger.
    Wer ist als nächster dran?

    EUdSSR hat Verträge gebrochen, Unrecht zu Recht erklärt, betrogen und geraubt.
    Es ist nur noch widerlich!

    Nachtrag:
    Die Zeilen sind in grosser Wut geschrieben worden, wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten!

  56. @ #51 lion8
    du machst einen Denkfehler.

    Es ist egal wer dort auf Zypern sein Geld gegen höhere Zinsen gegeben hat als es normalerweise geben würde.

    Die Russen, die Griechen, die von der Londoner City, alles egal. Wer dort sein Geld angelegt hat, in für uns unvorstellbaren Größenordnungen und dafür mehr als 6% Zinsen angeboten bekommen hatte, das waren keinen Idioten, das waren welche die wußten das solche Zinsen nur mit hohem Risiko zu erzielen sind.

    Und wenn sie es trotzdem gemacht haben, dann haben sie gefälligst auch die Folgen mitzutragen, bei hohem Risiko auch einen hohen Verlust zu erleiden. So sind nun mal die Spielregeln, die jeder von den Beteiligten vorher kannte die dort ihre Millionen und Milliarden steuerfrei geparkt hatten. Gerade die wußten es besser als alle anderen. Wenn du eine Warenterminwette versemmelst, dann verlierst du alles oder gewinnst alles.

    Wenn dir allerdings die Spielregel besser gefällt, das Gewinne privatisiert und Verluste du bezahlen sollst, das bleibt dir unbenommen. Mir jedenfalls gefallen solche Spielregeln nicht.

    Mitleid und Fragen nach Reichtum oder Nicht – Reichtum sind da völlig fehl am Platz.

    h2so4

  57. 72 Schweinsleber
    Das ist schon richtig. Die EUdSSR-Diktatur zielt aber auf die Bildung eines Bundesstaates ab. Durch das Abhängigmachen der Länder von Finanzspritzen aus Brüssel wird eine Bundes-Diktatur von oben implementiert und keiner kann dem mehr entrinnen. Die Länder, die noch nicht den Euro haben, werden irgendwann auch gezwungen werden , den Euro einzuführen und sich der EU-Diktatur zu unterwerfen.
    Lenin, Stalin, Mao, PolPot haben es mit Gewalt gemacht, die EU macht es mit finanziellem Druck, intelligenter, und die verblendeten Massen jubeln noch zu.

  58. h2So4
    So einfach ist das nicht:
    1. alle Eigentümer & Gläubiger haften gleich ( nicht weil ich Russe, Jude oder reich bin, zahle ich in % mehr.
    2. bei einer Insolvens würden sofort alle Zahlungen eingestellt: kein Geld für Mieten der Bank, Löhne und Abfindungen ( siehe Nonnenbach)
    3. Eine Insolvesverschleppung ist auch strafbar: Wegen dem Schuldenschnitt hätten die Bancken vor 1 Jahr insolvent gehen müssen, dann wäre auch mehr Masse da.
    Aber Sie haben recht, falls man 5-7 % bekommen hat, ist ein Investitionrisiko abzusehen, aber ich habe gehört das man nur 1-2 % bekommen hat.
    Haben sie ein Link, wegen den Zinszahlungen ?

  59. Übrigens ! Slowenien steht als superkorruptes
    land als nächste auf der EU Betlerliste !
    Nur mit der unterschied das da schon zweimal
    nichs zu holen ist !
    Retten wer sich Retten kan !
    Einen einziger versiften korrupter EU !
    Überlegt euch schon mal Parolen für die
    Papschilder für die Strassendemo’s !
    Bald geht es hier genauso los, wie im Süden !
    Wetten das !

  60. #61 schwejk (26. Mrz 2013 10:11)

    Schön und gut, aber man hat ihnen die Anlagen wohl kaum mit dem Hinweis auf höheres Risiko verkauft. Machen Sie der Kundschaft das jetzt im nachhinein mal klar, da würden Sie auch in jedem anderen Land wütende Reaktionen bekommen. Das rechtfertigt nicht, daß andere dafür jetzt bluten sollen, aber die Wahrnehmung beraubt zu werden kann das kaum entkräften.

  61. Lt MM-Newa sollen die reichen Russen ihr Geld von den zypriotischen Banken in Rußland und London abgeholt haben, die dort nämlich nicht geschlossen waren. Aus diesem Grunde sind die Banken in Zypern auch bis Donnerstag geschlossen, damit die Russen zeitlichen Spielraum zum Geldheimholen haben!!! Ob mit den Sparguthaben der Zyprioten alleine die hohe Summe erreicht wird, um die EU-Verträge zu erfüllen, ist nun fraglich. Das würde aber auch heißen, daß die Zyprioten nun alles alleine bezahlen müssen – also der einfache Bürger kommt für die Schulden der Banken auf!!!

  62. Es könnte sogar der Sargnagel für den Euro werden.

    Solange das Oberschaf Määääh macht, ist alles Suppi. In X Tagen werden auch die Deutschen Schafe geschoren und in X Monaten geschlachtet.

  63. mal eine dumme Frage, die aber für die Gerechtigkeit wichtig ist und nirgends klar beantwortet wird:
    sind die 100 000 die Grenze oder ein Freibetrag, der vom Guthaben abgezogen wird?

  64. @ 77 Religion ist ein Gendefekt: Dein Kommentar zeigt, dass auch hierzulande Eigenverantwortung auf dem Rückzug ist. Immer muss es einen Schuldigen geben, jedoch nie derjenige, der es gemacht hat.
    Es kann sich jeder Anleger informieren, wo er sein Geld anlegt. Wenn in Zypern 2 – 3% mehr als in der EU bezahlt werden, dann sollten man doch hellhörig werden – egal ob die Banken dazu was sagen oder nicht.

  65. Also ich kann nur H2SO4 recht geben. Ich sehe auch nicht ein dass der Steuerzahler mal wieder herangezogen werden soll. Klar mit den 10 Milliarden wird er es auch wieder, aber das auch mal 7 Milliarden von den Privaten kommen ist nur richtig. Alle Anleger wussten das Zypern eine Schwarzgeldinsel ist und das man mit dem Geld viel Rendite bekommt. Natürlich muss das auch jedem klar gewesen sein, dass das mit einen Risiko verbunden ist und das bedeutet nun auch mal Verluste. Wieso soll nun der Steuerzahler das Geld der Spekulanten retten? Ich habe ihnen nicht gesagt sie sollen ihr Geld risikoreich anlegen! Das einzige worauf ich mich noch einlassen würde ist eine weitere Stufe bei der Zwangsabgabe einzuführen, also Vermögen zwischen 100000 und 500000 Euro. Manche wollte vielleicht wirklich für ein kleines Haus sparen und wollten sich nicht in erster Linie bereichern.

    PS: Tummeln sich hier wirklich so viele frustrierte FDP Wähler rum?

  66. #82 schwejk (26. Mrz 2013 12:51)

    Dem widerspreche ich doch gar nicht. Auch hält sich mein Mitgefühl für die geprellten Anleger in Grenzen. Das wird uns aber nicht vor wütenden Unruhen bewahren. Im Grunde sehe ich das ganze positiv: Alles, was die Menschen auch hierzulande zum Aufwachen bringt, bevor es uns als letzte selber trifft, kann nur nützlich sein. Möge der Bankrun in Zypern den in Deutschland gleich nach sich ziehen, dann haben wir das Drama schneller hinter uns. Ich weiß, wahrscheinlich träume ich.

  67. Jetzt will die dortige Regierung eine Kommission einsetzen, um herauszufinden, „wer an der Misere schuld ist“.
    Schlitzohr bleibt Schlitzohr.
    Europa zahlt gern weiter, damit alle Politiker ihre Posten behalten können.

  68. Nein, die von den ESM-Finanzfaschisten „gelöste“ Zypernkrise ist kein Desaster,

    Nein, die Banken in Zypern bleiben nicht deswegen geschlossen weil die EU Bargeld nach Zypern bringen muß

    Nein, es ist „Zufall“, daß Russland 2 Tage, nachdem russische Olegarchen durch die EU bestohlen wurden, in deutschen NGOs in Russland Razzien durchführen

    Ja, die Spareinlagen der Banken sind bis 100.000Eur sicher, weil die EU-Finanz-Faschisten eher Länder pleite gehen lassen, als Banken zu retten

    Niemand will eine Mauer bauen!

    Russische Behörden haben Büros der Ebert- und der Adenauer-Stiftung durchsucht – das Vorgehen droht, das deutsche Verhältnis zu Moskau zu belasten. Außenminister Westerwelle lässt den Gesandten Moskaus ins Ministerium einladen und zeigt sich besorgt über die Durchsuchungen.

    Berlin – Seit Tagen führen russische Behörden im ganzen Land Durchsuchungen bei Nichtregierungorganisationen durch. Eine spektakuläre Maßnahme, von der auch deutsche politische Stiftungen betroffen sind. So wurden auch die Büros der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Moskau beziehungsweise St. Petersburg von der Staatsanwaltschaft aufgesucht….

    Weiter hieß es aus dem Auswärtigen Amt, er sei darauf hingewiesen worden, dass ein systematisches Vorgehen mit dem Ziel der Einschränkung der Handlungsfreiheit von Nichtregierungsorganisationen und der Zivilgesellschaft „nicht akzeptabel“ sei. „Eine Behinderung der Tätigkeit deutscher Stiftungen könnte die bilateralen Beziehungen nachhaltig belasten. Dies haben wir der russischen Seite auch deutlich gemacht“, hieß es aus dem Auswärtigen Amt.

    Auch in der Koalition löst die Durchsuchungsmaßnahme Unverständnis und Verärgerung aus. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, sagte SPIEGEL ONLINE. „Die deutschen Stiftungen haben sich immer korrekt verhalten. Ich habe keinerlei Verständnis für die russische Aktion.“…

    „Dieses Vorgehen verstößt gegen den Geist der deutsch-russischen zwischengesellschaftlichen Zusammenarbeit (Irre, was sich die Zyperngelddiebe an Argumenten einfallen lassen). Diese Kooperation umfasst ein lebendiges, dichtes und vielfältiges Netz lange gewachsener persönlicher Kontakte, die den Kern der deutsch-russischen Beziehungen ausmachen. Es ist in Russlands Interesse, diese Ebene der deutsch-russischen Beziehungen nicht durch Misstrauen und massives Vorgehen zu untergraben“, so der CDU-Politiker weiter. Auch die konzertierte Aktion gegen russische Nichtregierungsorganisationen vertiefe die Polarisierung zwischen Staat und Gesellschaft in Russland…

    Das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in St. Petersburg wurde am Dienstag erneut durchsucht. Dabei wurden auch Computer beschlagnahmt. Zur Begründung habe die russische Seite erklärt, man wolle die Lizenzen für die verwendete Software überprüfen, hieß aus dem Berliner Büro der KAS. „Der Eingriff von heute morgen ist besorgniserregend und in keiner Weise zu akzeptieren“, erklärte der KAS-Vorsitzende und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering. „Diese Behinderung unserer Arbeit kann auch zu einer Belastung unserer Beziehungen mit Russland führen. Wir befürchten, dass die Interventionen der russischen Behörden sich auch auf die Arbeit unserer Partnerorganisationen vor Ort auswirken.“…

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/westerwelle-kritisiert-russische-razzien-bei-ebert-und-adenauer-stiftung-a-890986.html

  69. Unser Frühlingwinter: Richtig teuer
    Eigentlich sollte der Winter längst vorbei sein. Auf dem Kalender ist es schon Frühling. Aber die Temperaturen pendeln um den Gefrierpunkt, statt Osterglocken gibt es Eis und Schnee. Und es wird auch in den nächsten Tagen kaum besser. Das ist nicht schön – und vor allem ist es teuer, nicht nur bei den Heizkosten.

    Von: Hubert Maessen
    Das sind Zahlen, die man Ende März nicht mehr hören und sehen möchte: minus 11 Grad auf dem Kahlen Asten, minus 5 Grad in Bielefeld, minus 4 in Münster, minus 2,5 in Aachen, minus 3 in Düsseldorf und Köln, minus 8 Grad sage und schreibe in Siegen, und das in der Nacht vom 25. auf den 26 März, also heute, ein paar Tage vor Ostern. Und viel besser wird’s so bald nicht, prophezeien uns die Wetterfrösche.
    Die Schreckenszahlen auf dem Thermometer sind aber gar nichts gegen die Zahlen, die jetzt aus der Wirtschaft gemeldet werden. Danach kostet dieser Winter viele Milliarden Euro. Nicht ganz so viel wie Zypern aber immerhin. Warum der Winter teuer ist, kann man sich denken: Baustellen sind eingefroren und liegen still, Transporte auf Straßen, Kanälen und sogar in der Luft werden durch Eis und Schnee behindert, viele Lastwagen sind auch mitsamt Ladung im Graben oder gleich auf dem Schrottplatz gelandet. Der Krankenstand ist hoch, schon im Januar mussten ein Drittel mehr Arbeitnehmer aufgrund von Erkältungskrankheiten zu Hause bleiben als im Januar 2012.
    Auch die Kauflaune der bibbernden Konsumenten ist auf einem Tiefpunkt. Wer macht denn jetzt in Frühlingslaune einen Einkaufsbummel, schnuppert an Parfums, guckt nach einem Frühlingsfummel, nach neuen frechen Glitzerschuhen oder gar einem Auto? Und die Bauern? Kartoffeln sind in der Erde erfroren, Saatkartoffeln können noch nicht gesetzt werden und fangen an, im Lager zu keimen, auch unter wärmender Folie sprießt der Spargel nicht, und die Gärtner werden die für den Frühling gezogenen Primeln nicht los, denn der Gartenbesitzer sitzt im Wohnzimmer und pflanzt nicht.
    Alles in allem kommen so ein paar Milliarden Verlust zusammen und der drohenden Heizkostenabrechnung blicken Mieter und Eigenheimer mit Bangen entgegen: Es darf nachgezahlt werden, soviel ist sicher.
    Aber wollen wir darüber wirklich klagen? Wir können doch am Wetter gar nichts ändern. Extreme gibt es immer wieder, so was gehört zum Durchschnitt. Beim Wetter und seine Kosten gleicht sich mit den Jahren alles wieder aus. Dass der Mensch das nicht lernt und sich immer wieder übers Wetter aufregt – zu kalt, zu heiß, zu feucht und zu trocken – das ist viel dümmer und nerviger als ein langer kalter Winter

    WDR 4 – Zur Sache 13:20 Uhr 26.03.2013

  70. #6 AntonBln (26. Mrz 2013 07:54)

    Es bleibt zu hoffen, dass der deutsche Michel aufwacht und zu denken beginnt.
    ———————-
    Der WILL aber nicht aufwachen – ganz im Sinne der neuen deutschen Schlafkultur, dem beinahe schon kultischen Bedürfnis nach sozialer Harmonie, vulgär: nach Friede, Freude und Eierkuchen!

  71. Zypern ist nur ein Testballon, wie weit man mit Enteignungen bei den Bankguthaben gehen kann.

    Wenn die Zyprioten jetzt nicht ihr Parlament abfackeln, heißt es „grünes Licht“ für die nächste Runde.

  72. Die Krise ist das Ergebnis einer falschen Geld“politik“.

    Der Euro ist eine Inflationswährung, was dazu führt, dass das vorhandene Geld weniger wert wurde.
    Da man das in einer, auf „Wachstum“ programmierten Wirtschaft und bei steigendem Geldbedarf von Regierungen, der wiederum über Steuern auf den Besitz der Bürger finanziert werden muss, nicht gebrauchen kann, durften Banken mit „Derivaten“ und anderen inexistenten „Waren“ Handel treiben und den Anschein erwecken, dass sich Geld durch den Handel mit nichts „vermehrt“.

    Wenn ein Sparer Geld auf die Bank legt und die Bank dieses Geld an einen Hausbauer weiterverleiht, der mit diesem Geld ein Haus baut, welches anschliessend vermietet werden kann, dann wird mit dem Geld des Sparers ein real existierender Wert geschaffen.
    Einen Anteil dieses geschaffenen Mehrwertes bekommen Bank und der Sparer als Zinsen, einen Teil bekommt die Regierung als Steuern.

    Wenn der Geldbedarf der Regierung über solche realen Geschäfte nicht gedeckt wird, macht die Regierung das, was in Europa und auch in den USA gemacht wurde:
    Man erlaubt den Handel mit inexistenten Waren, um mit diesem Handel mit nichts Geld zu generieren, das dann als Steuern und Bankgewinne und Zinsen abgeschöpft wird.

    Da durch den Handel mit nichts aber kein greifbarer Mehrwert geschaffen wird, ist dieses Geld nicht existent.
    Es besteht nur auf dem Papier, da kein Gegenwert geschaffen wurde.

    Gut hat es der, der diesen Anscheinswert sofort in reale Werte umwandelt.
    Die Regierung tut das, indem mit diesem Geld etwas „bezahlt“ wird und derjenige, der sich mit diesem inexistenten Geld reale Werte kauft, der tut das auch.

    Arm dran ist der, der dieses Scheingeld ohne Gegenwert auf der Bank oder in einer Versicherung oder sonstwo liegen hat, wo dieses Geld ohne Gegenwert nur in Form eines Bucheintrages oder einer Computerdatei aufbewahrt wird.

    Im Falle das Falles ist dieser Geldwert nicht auszahlbar, da ein realer Gegenwert nie geschaffen wurde.
    Der Wert war eine Illusion und das Geld, das durch diese Illusion einer Wertschaffung generiert wurde, ist ebenso eine Illusion.

    Und der Fall des Falles ist offenbar jetzt.
    All das Geld, welches ohne reale Wertschaffung generiert wurde, muss jetzt aus dem Geldkreislauf heraus -Enteignung, Inflation- oder der Kreislauf crasht -Währungsreform, Neuanfang-.

  73. Auf die Gefahr hin, mich als Idioten zu outen: Ich hätte schon eine Idee, woher Zypern die 6 Mrd. Euro nehmen sollte, die die Voraussetzung für die 10 Mrd. „Hilfsgelder“ sind.
    Von der Türkei.
    Die völkerrechtswidrige Besetzung Nordzyperns, die dadurch jahrzehntelang entgangenen Steuereinnahmen, die zerstörten Kirchen, die geraubten Kirchenschätze, die kostspieligen Umstände, die sich durch die Teilung Zyperns für den EU-Teil ergeben haben einschließlich der Kosten für die ständigen Auseinandersetzungen mit der Türkei über die Eigentumsverhältnisse an den Bodenschätzen vor den Küsten. Da kommen auf die Türkei völlig zu Recht schon ein paar Mrd. Euro zu.
    Warum hat das eigentlich noch niemand erwähnt?

  74. #5 Mindgre (26. Mrz 2013 07:48)
    Der verheerende, europäische Menschenversuch ist gescheitert.

    Nieder mit der EU-Diktatur!

    Für Freiheit und Souveränität!

    ich finde es besonders beglückend, daß die dummen Gauner, die uns mit aller Gewalt in die Verbrecherwährung Euro getrieben haben, damit den Untergang ihres eigenen Systems besiegelt haben: Herrlich – die Vorsehung hat einen feinen Humor und straft eitle dumme Wichte, die sich großtun wollen mit erlesener Brillanz.

  75. Das Experiment „Euro“ ist doch schon längst gescheitert. Man kann das Übel allenfalls noch etwas in die Länge ziehen, die unausweichliche radikale Änderung nur etwas hinauszögern.
    Mit dem Eingeständnis tun sich die verantwortlichen Politiker aber derzeit schwer, da ihre Karriere und Reputation darunter leiden würden.
    Also wird der anständige Bürger weiter auf skrupelloseste Weise belogen und permanent zur Kasse gebeten.

Comments are closed.