Kulturdolmetscher jetzt auch im Knast

Neulich hatten wir über einen „Kulturdolmetscher“ in Monheim berichtet, den man dort braucht, weil ein Mohammedanerkind in der Kita versehentlich eine gute deutsche Wurst gegessen hatte. Aber auch in den Knästen mit ihren vielfachen, uns bereichernden Kulturen läuft manches schief, weshalb wir jetzt Kulturdolmetscher brauchen. Natürlich nur wegen den Moslems! 

Ein eingewandertes islamisches U-Boot namens Melanie Chahrour berichtet in der Westdeutschen:

In deutschen Gefängnissen sitzen immer mehr Inhaftierte mit Migrationshintergrund. Allerdings ist die Kommunikation unter den Insassen oft kaum möglich, weil unterschiedliche Sprachen und Kulturen das Verständnis erschweren. Genau hier setzt das Projekt „Knackpunkt“ der Justizvollzugsschule Wuppertal und des Caritasverbandes an. Was ist zum Beispiel zu tun, wenn Migranten mit ihren verschiedenen Kulturen und Religionen Zelle an Zelle mit Rechtsextremisten leben müssen?

Aha, Das ist das Problem! Ist es nicht so, daß die zahlenmäßig kleine deutsche Gruppe vor den Moslems geschützt werden müßte, Sie Migranten-Journalistin? Und:

Muslimische Insassen haben bestimmte Essvorschriften, können es aber den Beamten oft nicht klarmachen, da die sprachliche Kompetenz oft nicht ausreichend ist. Vor allem Missverständnisse wie diese bergen ein enormes Konfliktpotenzial. Deshalb will man vor allem die Verständigung auf nonverbalem Wege zwischen den verschiedenen Gruppen verbessern, da die Kommunikation meist an den Sprachkenntnissen scheitert. Doch nicht nur das: Das Projekt soll besonders die Integration der Inhaftierten aus Drittstaaten fördern. 15 Kulturdolmetscher sollen dazu in brenzligen Situationen Spezialwissen als Hilfestellung vermitteln.

Daß Mohammed das Schweinefleisch verboten hat, weiß längst jeder Deutsche, nur die türkischen Dönerläden in Berlin wissen es nicht. Und wie kommuniziert eigentlich der „Kulturdolmetscher“ auf „nonverbalem Weg“. Mit einem Tritt in den Hintern doch wohl nicht? Also was? Streicheleinheiten den ganzen Tag oder wie? Melanie, sag es uns! PI betrachtet sich auch als Kulturdolmetscher und möchte dazulernen!