Maria Böhmer besuchte in Mannheim „diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur…

…ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude“, die bekanntlich „eine Bereicherung für uns alle“ sind. Mannheim hat vermutlich die höchste Zigeunerdichte unter den deutschen Großstädten, aber das ficht die migrationsbesoffene Böhmer nicht an. Sie gab dem Ortsblatt ein Interview.

Auszug Mannheimer Morgen:

Sind Sie sich sicher, dass die Zuwanderer überhaupt an Integration interessiert sind?

Böhmer: Natürlich. Das sind keine Menschen, die sich auf unsere Kosten ausruhen wollen. Wenn jemand Kapital aus der Armutszuwanderung schlägt, dann sind es die skrupellosen Schlepper, Miethaie und Organisatoren des Arbeiterstrichs.

Viele Armutszuwanderer sind angeblich Roma. Stößt da die Integration nicht an ihre Grenzen?

Böhmer: Die Behauptung Armutszuwanderer gleich Roma ist falsch. Nur ein geringer Teil der Zuwanderer gehört tatsächlich zu den Roma. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, dass sie integrationsunwillig sind. Hier werden einfach billige Klischees bedient, und das ist nicht vertretbar.

Auch die FAZ widmet sich politkorrekt vernebelt der Mannheimer Situation. FAZ-Leser Roland Adler kommentiert treffend:

Türkischstämmige Einwanderer aus Bulgarien, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, kommen nach D. Suggeriert wird, dass die Mehrheit „verwertbare Qualifikationen“ hätte, 20% angeblich einen Hochschulabschluss, 40% einen brauchbaren Berufsabschluss. Nicht erläutert wird, welche dieser Abschlüsse hier nicht anerkannt sind/werden. Bulgarien bräuchte diese Leute selbst oder warum wandern sie nicht in die Türkei aus, das boomende Land, in dem sie, weil sie dort ihre Sprache sprechen und sofort im florierenden Arbeitsmarkt Fuß fassen könnten. Weshalb also (Nazi-)Deutschland, das ja lt. Herrn Kolat ein Land voller Rassisten ist?

Und Böhmer fährt in der Limousine vor, um sich einen Armutseindruck zu verschaffen, wie das breit angelegte Sozialexperiment, die größte Völkerwanderung in Europa, mit noch mehr Forschungsprojekten und dem Versenken von Steuergeldern begleitet werden kann. Dass sie, aus der Provinz stammend, daran einmal mitwirken darf, übertrifft sicher ihre kühnsten Träume.

Heute treffen sich die EU-Minister wegen Bulgarien und Rumänien, Neukölln läßt auf Staatskosten impfen, und hier noch eine Fahndung aus dem Kreis Warendorf!