Gib uns zwei Bereicherungen am Tag!

Sinsheim (dapd-bwb). Bei einem Streit in einem Asylbewerberheim in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) hat ein 27-Jähriger seinem Kontrahenten mit einem Besteckmesser in den Kopf gestochen. Der 22-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen an einer Arterie, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Heidelberg am Freitag mitteilten. Der Kameruner wurde wegen versuchter Tötung verhaftet. Das Motiv für die Tat ist noch unklar. Offenbar waren die beiden Landsmänner seit Monaten in Auseinandersetzungen verwickelt. Ein klarer Fall zur Bewährung!




San Bartolomeo auf der Tiberinsel

san bartolomeo all'isolaAuf der Tiberinsel in Rom steht eine alte Kirche, die den christlichen Märtyrern gewidmet ist – aber nicht den Blutzeugen unter den Römern vor langer Zeit, sondern den neuen Märtyrern des letzten und jetzigen Jahrhunderts: San Bartolomeo all’Isola (Foto). Johannes Paul II., der Polen-Papst, wollte das 2002 exakt so haben. Klar sind da an einem Altar die christlichen Opfer der Nazis wie Clemens August Graf von Galen oder Franz Jägerstätter erwähnt, aber eben nicht nur, wie das deutsche Bolsche-Wiki suggeriert.

Vis-à-vis von den Nazi-Opfern steht der gleich große Altar mit den Opfern des Kommunismus. Dazu gibt es Altäre mit christlichen Märtyrern in Spanien während des Bürgerkriegs, in Mexiko, Afrika, Südamerika und im Nahen Osten. Zum Beispiel gedenkt man in der Basilika des in der Türkei von einem fanatischen Moslem ermordeten Don Andrea Santoro.

Johannes Paul II. wollte explizit, daß die Kirche nicht nur Inschriften haben sollte, sondern sichtbare Zeugnisse zeigen. Bei Franz Jägertätter ist es ein Brief, den er in der Nacht vor seiner Ermordung in Berlin geschrieben hat, bei Don Andrea Santoro zum Beispiel sein Kelch und seine Stola aus Trapezunt:

Il calice, la patena e la stola di don Andrea Santoro, prete romano missionario in Turchia, ucciso mentre pregava nella sua parrocchia di Trebisonda, il pomeriggio di domenica 5 febbraio 2006.

Natürlich ist San Bartolomeo auf der Tiberinsel nur ein winziges Zeichen, aber immerhin bemerkenswert in einer Zeit, wo die Kirche vor Zeitgeist und Islam kriecht.




Warren Raymond & MM bei FREIHEIT München

warren_geertAm morgigen Samstag kommen der australische Dozent für Islamforschung Warren Raymond (Foto links mit Geert Wilders) und der Islam-Aufklärer Michael Mannheimer zu der Kundgebung der FREIHEIT an den Münchner Rindermarkt in der Nähe des Marienplatzes. Jeder Freiheitskämpfer ist zu unseren Veranstaltungen herzlich willkommen, denn sie entwickeln sich so langsam wie die regelmäßigen Montagsdemos in dem Leipzig der gottseidank untergegangenen DDR. Dort begann es auch mit acht Widerstandsgeistern in der Nikolaikirche – am Ende waren es 100.000 auf den Straßen..

(Von Michael Stürzenberger)

Zur Einstimmung auf morgen dieses Highlight-Video von der bisher denkwürdigsten Veranstaltung am vergangenen Samstag in der Münchner Fußgängerzone:

Noch etwas Grundsätzliches zu den Teilnehmern der FREIHEIT-Kundgebungen:

Alle Mitglieder von BPE, German Defence League und aller PI-Gruppen gehören zur „Familie“ und damit selbstverständlich auch zu all unseren Veranstaltungen.

Bei den Identitären ist in Deutschland noch nicht so richtig klar, wie sie in Bezug auf den Islam ticken. Jeder Identitäre, der sich mit unserer kompromisslosen Islam-Aufklärung einverstanden erklärt, ist bei uns herzlich willkommen mitzumischen.

Parteimitglieder der Republikaner sehen wir als unsere geistigen Brüder und freuen uns immer wieder, wenn sie uns unterstützen. Auch einfache Mitglieder von PRO wie ein Sebastian Nobile können jederzeit zu uns kommen, wenn sie in der Vergangenheit kein Mitglied oder Funktionär der NPD oder anderer extremistischer Organisationen waren. Ich habe grundsätzlich große Hochachtung vor allen Straßenkämpfern von PRO, die Woche für Woche den Mut aufbringen, die Missstände in unserem Land öffentlich anzuprangern.

Doch DIE FREIHEIT wird niemals ein Partei-Abzeichen von PRO bei unseren Kundgebungen dulden und auch keinen Funktionär dieser Partei zu unseren Veranstaltungen einladen. Denn sie tragen die Verantwortung für die schwerwiegenden Fehler, ehemalige NPD-Funktionäre in ihre Bewegung aufgenommen zu haben wie beispielsweise einen Andreas Molau, in dem das geistige Gift des National-Sozialismus wohl noch immer irgendwie tickte und der als PRO-Funktionär auch Geert Wilders und mich scharf angriff.

Aus seinen Attacken sprach die ablehnende Haltung zu Israel und den USA sowie die grundsätzlich positive Einstellung zu den Palästinensern und der arabisch-islamischen Welt, wie wir es leider auch bei Führungskadern der FPÖ aus nächster Nähe beobachten konnten.

Wir sagen dies aus innerster Überzeugung und nicht aus „taktischen“ Überlegungen, wie es uns CSU-Stadtrat jüngst schändlich unterzustellen versuchte:

Warren-berlinUnsere tiefe Solidarität gilt dem israelischen Volk, das der gleichen Bedrohung ausgesetzt ist, wie sie sich auch jetzt in Europa immer stärker abzeichnet. Und wir sehen alle Menschen in Deutschland, die sich nicht aus Feigheit der politischen Korrektheit unterordnen, Klartext über den Islam reden und für die Modernisierung dieser Ideologie eintreten, als unsere Verbündete im wichtigsten Kampf des 21. Jahrhunderts an. Dazu zählen selbstverständlich alle jüdischen Mitbürger, die sich in unserere Freiheitsbewegung einreihen. Aber nicht solche Funktionäre des Zentralrates wie ein Stephan Kramer, jüdische Politiker wie ein Marian Offman oder auch jüdische Professoren wie ein Walter Homolka, die uns attackieren statt uns zu unterstützen. Letzter behauptet sogar noch in einer Art Stockholm-Syndrom, das Judentum stünde dem Islam näher als dem Christentum.

Das würde er wohl auch noch lächelnd vor sich hinplappern, während er am Baukran baumelt. Solche Juden können uns gestohlen bleiben. Da sind uns die wenigen wirklich moderaten Moslems wie ein Bassam Tibi oder eine Necla Kelek viel lieber, die sich ernsthaft und glaubwürdig für die Modernisierung und Entschäfrung des Islams einsetzen.

Außerdem sind die Christen, Juden, Hindus, Buddhisten, Agnostiker und Atheisten aller Länder Teile unserer Schicksalsgemeinschaft, denn der Islam will sie alle unterwerfen und unter seine Herrschaft zwingen.

Die Zeit ist jetzt reif für einen weltweiten Counter-Jihad. Geführt mit der Waffe der Überzeugung, des Argumentes und der Fakten. Dann werden wir alle gemeinsam Geschichte schreiben, und die Menschheit wird es uns danken.

Hier alle Termine der nächsten Zeit, es geht richtig ab in den kommenden Wochen. Wir werden die Stadt rocken, denn all unsere Gegner haben faktisch-argumentativ NICHTS entgegenzusetzen.

(Kamera & Videoschnitt: DIE FREIHEIT Baden-Württemberg)




Holocaust an jeder Ecke

Oftmals liest und hört man ja, der Westen im Allgemeinen, die Deutschen im Besonderen, hätten nichts aus der Geschichte gelernt. Das stimmt aber gar nicht. „Nie wieder Krieg!“ wäre etwa eine von vielen Lehren, die nicht nur von Rentnern auf den Ostermärschen verkündet wird. Hinzu kommen „Nie wieder Rassismus!“, „Nie wieder Nazis!“ und, nicht zu vergessen, „Nie wieder Holocaust!“. All das wurde so gut verinnerlicht, dass vor allem die Deutschen mittlerweile spezielle Sensoren entwickelt haben, die bei jedem Anflug von potenziellem Holocaust umgehend Alarm schlagen. Demnach lauert der nächste Holocaust an jeder Ecke.

(Pyka im European! Harald Martenstein hat neulich geschrieben, er könne jedem nachweisen, daß er ein Nazisympathisant ist!)




Ägypterin Nawal: Botschaft an die Deutschen

Die christliche Ägypterin Nawal ist eine der mutigsten Frauen, die wir kennen. Sie war im vergangenen Sommer bei mehreren unserer Kundgebungen in der Münchner Fußgängerzone und musste sich von Moslems anspucken und übelst beleidigen lassen. Sie kämpft gegen die Unterdrückung der Christen in Ägypten, die durch die islamische Invasion in ihrem ureigensten Land jetzt zu Diskriminierten, Verfolgten und Getöteten werden. Hier ihre Botschaft an alle Bürger in Deutschland und ihr Appell an die deutschen Medien sowie den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, natürlich in dem Wissen, dass beim Letztgenannten Hopfen und Malz verloren ist:

Die Forderung der Islamisten der freien Praktizierung ihres Glaubens ist nicht dem Konzept der christlichen und westlichen Praktizierung gleich. Aber diese Forderung ist eine Ausrede zur Umsetzung der Befehle ihres Glaubens um damit die nicht-muslimischen in deren Freiheit einzuschränken. Sie bilden kleine Gruppen und beanspruchen zunächst Rechte, welche anfangs legitim erscheinen. Diese Gruppen verbreiten sich und führen die radikalen Befehle des Korans und Hadith aus.

Das Wort ,,Moschee” heisst auf arabisch übersetzt ,,der Platz, der Leute ansammelt”, welche jedoch nicht nur zum Beten, sondern auch zum Ausüben von zivilen Staaten nicht erlaubter Aktivitäten. Dazu gehören unter anderem die gefährlichen Aufrufe zum Djihad, was ein Prinzip der Al-Kaida und anderer islamischen Gruppen ist, wie z.B. Hamas und die Djihadisten, wodurch zivile Staaten und Völker darunter leiden wie z.B. Israel oder Ägypten. Der Westen missversteht, dass der Islam eine Religion sei, jedoch ist er eine politische Ideologie gegen Liberalität und Freiheit.

Ich bin der gegenteiligen Meinung von Herr Ude. ,,Die Freiheit” und ,,Pro-Deutschland” sind sicher nicht rechtsextremistisch und auch keine radikalen Strömungen. Sie warnen vor dem Überfall des Islams und der Verbreitung der islamischen Gruppen in Deutschland und Europa.

,,Die Freiheit” hat sich viel und lange mit der islamischen Ideologie auseinandergesetzt und warnt vor dieser, da diese gegen die Menschenrechte spricht. ,,Die Freiheit” verteidigt die Freiheit der derzeitigen sowie der neuen Generation. Sie tut dies zum Schutz von Deutschland und dessen Kultur, damit Deutschland nicht das selbe Schicksal wie unsere Kultur erleidet.

Wir in den arabischen Ländern haben nun die Auswahl zwischen einer islamischen Diktatur (ein Gottesstaat) oder das islamische Schwert. Dies löst einen Bürgerkrieg aus, welcher die Völker fragmentieren und Scharen von Flüchtlingen streuen lässt, und zwar nach Deutschland und den Rest der westlichen Welt, um sich vor den islamischen Staaten (die neuen Kalifen) zu retten. Die islamische Regierungsübernahme in arabischen Ländern führt uns zum Konfessionalismus und zur Unterdrückung der Minderheit.

Europäische Regierungen sollen diese Islamisten nicht unterstützen und keinen finanziellen Zuschuss geben, damit sie nicht den Weg zu einem säkularen Land, bei dem wir uns bemühen, ihn Aufrecht zu erhalten, beseitigt wird. Ich bin eine Koptin aus Ägypten, gehöre zur Minderheit und bin froh, dass es “Die Freiheit” gibt, welche mir ermöglicht hat, meine Meinung zu äussern und ich somit mein Leid und das Leid der Minderheit in islamisch dominierten Gesellschaften auszudrücken.

Ich sende meine Meinung zur deutschen Presse. Wenn Deutschland sich zu einer islamischen Regierung wandelt, wird jeder Stift eines Schriftstellers gebrochen und jeder Pinsel eines Künstlers geworfen.


Soweit Nawal mit ihrer richtigen und wichtigen Botschaft am heutigen Karfreitag. Im August des letzten Jahres stand sie an der gleichen Stelle wie die ägyptische Moslemin und der ägyptische Christ am vergangenen Samstag. Dort gab sie uns dieses eindringliche Interview:

(Kamera & Videobearbeitung: Manfred Schwaller)

» Gleich: Der australische Dozent für Islamforschung Warren Reymond und der Islam-Aufklärer Michael Mannheimer kommen morgen zur FREIHEIT-Kundgebung an den Münchner Rindermarkt!




KC Rebell: „Nur Gott kann mich richten!“

Wer die islamische Bandenkriminalität in vielen deutschen Großstädten verstehen will, muss das Weltbild der Täter verstehen. Das heute veröffentlichte Musikvideo „Anhörung“ des kurdischen Sprechmusikers Hüseyin Köksecen alias „KC Rebell“ (Foto) bietet hierzu eine gute Möglichkeit. Virtuos verbindet der Musiker darin die altbekannte Opferrolle mit islamischem Herrenmenschendenken und der szeneüblichen Verherrlichung von Gangstertum.

Wurde der Kurzfilm erst gestern bei YouTube eingestellt, so verfügt er bereits heute über mehr als 350.000 Aufrufe. Am 3. Mai erscheint das Album des Esseners. Köksecen lässt jedenfalls keinen Zweifel daran, dass er sich und seine rechtsstaatsfeindliche Gesinnung durch den Islam gedeckt sieht. So gibt es mehrere religiöse Anspielungen in „Anhörung“, etwa wenn „KC Rebell“ verkündet seine Seele nicht dem Shaitan (islamischer Begriff für Teufel) verkaufen zu wollen.

Im Video befindet der Rapper die ganze Zeit über in einem Gerichtssaal und spricht mit einem Richter. Ab und an werden Männer gezeigt, die sich an einem anderen Ort Sturmhauben überziehen, mit schweren Schusswaffen hantieren und schließlich auf den Weg zu einem zunächst unbekannten Ziel machen. Dieses entpuppt sich – Überraschung! – als das Gerichtsgebäude, aus welchem die Männer „KC Rebell“ befreien. Dieser streckt zum Abschied den Mittelfinger in die Höhe und ruft: „Fick den Richter, nur Gott kann mich richten!“.

PI: „Löwen, auf die wir verzichten können
PI: „King Zaza: Die Musik der “Königsrasse”




Unsere tägliche Bereicherung gib uns heute…

Dresden – Eigentlich wollte Kältetechniker Rico Grabow (24) nur mit Freunden im Club „Bonnies Ranch“ am Bahnhof Neustadt feiern. Um ein Haar wäre er in der Nacht zum Sonnabend aber gestorben. Halbtot geprügelt von einem laut Zeugen kurdischen Drogenhändler, der mit einer Clique ebenfalls unterwegs war. „Ein Freund von mir rempelte den Mann aus Versehen an, dieser wurde sofort aggressiv. Ich wollte schlichten, da zerschlug er ein Bierglas an der Wand, rammte mir die Scherben dreimal in den Hals“, sagt Grabow.

Eine zufällig anwesende Krankenschwester (19) stillte die Wunde mit einem Hemd. Grabow: „Ich wäre sonst verblutet, sagte mir später der Arzt.“ Als der Techniker bereits am Boden lag, wollte der Schläger noch auf ihn springen. Zum Glück stieß ihn jemand weg.

Kaum zu glauben: Der brutale Täter konnte fliehen, weil ihn laut Polizei der Sicherheitsdienst des Clubs laufen ließ. Polizeisprecher Marko Laske (39) zu BILD: „Wir ermitteln derzeit wegen schwerer Körperverletzung. Möglicherweise auch wegen versuchten Totschlags.“

(Quelle: BILD)


Nur damit keine Missverständnisse unter unseren Lesern entstehen: Auch wenn es manchmal zu solchen traurigen Einzelfällen kommt, sind diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude eine Bereicherung für uns alle. Vielmehr bereitet uns in erster Linie die Gewalt Sorge, wo Menschen nur deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben.




Video München: Ägyptische Moslemin und ägyptischer Christ werben für Kampf gegen Unterdrückung, Unfreiheit und Verfolgung

ÄgypterDie Kundgebungen der FREIHEIT entwickeln sich immer mehr zu internationalen Treffen aller Freiheitskämpfer gegen den Moloch der islamischen Unterdrückung. Viele irakische, iranische, ägyptische, syrische und türkische Christen, Buddhisten aus Malaysia und Thailand, Juden aus Israel und auch um Modernisierung werbende Moslems aus Syrien, Tunesien sowie Ägypten haben uns bei unseren Veranstaltungen eindringlich gesagt, wie wichtig unsere Aufklärungsarbeit ist. Neu ist der historisch zu sehende Auftritt von zwei hochsympathischen ägyptischen Freunden, einer Moslemin und einem Christ, die für die Befreiung ihres Landes vom Joch des islamischen Fundamentalismus und der Muslimbrüder werben.

(Von Michael Stürzenberger)

Die beiden stehen für eine weltweite Freiheitsbewegung, die immer größer wird, immer selbstbewusster auftritt und immer lauter ihre Forderungen stellt. Auch und gerade trotz der latent drohenden Gewalt, des Terrors und der Tötungsbereitschaft des Islams. Hier das Gespräch mit den beiden vom vergangenen Samstag, 23. März in der Münchner Fußgängerzone – ein Appell für Freiheit und gegen Unterdrückung. Zunächst dachte ich, die beiden seien ein Paar, was nach islamischem Verständnis streng verboten wäre und sie in Ägypten der akuten Lebensgefahr aussetzen würde. Aber die beiden sind „nur“ Freunde, stehen jedoch für eine neue Generation von Menschen im Nahen Osten, die sich von der islamischen Ideologie nicht vorschreiben lassen wollen, dass sie nicht einmal Freunde sein dürfen, wie im Koran eindeutig befohlen:

Zum Schluss wünschte ich dem Ägypter, dass ihn sein christlicher Gott schützen möge, und zu ihr sagte ich, dass aus ihrem eigenen subjektiven Glaubensverständnis heraus ihr Gott Allah sie auch schützen möge. Wir wissen natürlich alle, dass der Gott des Islams, so wie er in deren „Heiligen“ Schriften steht, sehr zornig mit ihr wäre wegen ihres Einsatzes gegen die islamisch befohlene Frauenunterdrückung und Minderheitenverfolgung.

» Gleich: Offener Brief an alle Bürger in Deutschland von der ägyptischen Christin Nawal.




Uiuiui! Karfreitags darf die taz nicht tanzen!

Alle Jahre wieder beklagen sich die taz und ein paar andere bresthafte Linke (auch BILD, siehe Aufmacher) gebetsmühlenhaft, daß sie am Karfreitag nicht tanzen dürfen, weil es wegen der Kirche verboten sei. Schlimm, schlimm. Muß abgeschafft werden, das Tanzverbot! (Dafür brauchen wir mehr mohammedanische Feiertage, fordert die taz immer wieder.) Da fragt man sich doch, in welcher Müsli-Bar wieviele der müden, alten Weiber in der taz-Redaktion heute abend zwischen 20 und 24 Uhr eigentlich ihr Tanzbein schwingen wollten. Da hat doch sowieso noch keine Disko offen!

Der „Berghain“ macht um Mitternacht erst die Garderobe auf, da ist ja schon Samstag, und es darf getanzt werden! Aber die Tazler wollen unser – ausgerechnet – Mitleid, was übrigens auch eine christliche Erfindung ist! Im Kommentarteil schreibt einer:

Der TAZ geht es nicht im geringsten um die identitätslosen jungen Menschen, die sich besaufen möchten. Es ist schlicht ein weiterer Baustein in der immer radikaleren anti-christlichen Rhetorik und im Feldzug gegen das Christentum in Deutschland.

Stimmt, es gibt aber noch ein anderes interessantes Moment. Jahrhundertelang war es bei Christen verboten, am Freitag Fleisch zu essen. Das fand natürlich jeder taz-Ökologe völlig sinnfrei und idiotisch. Und was sagen die Ökomüsli-Hohenpriester heute? Donnerstags ist fleischfreier Veggiday! Natürlich kommt nur der Donnerstag in Frage. Der Freitag auf keinen Fall. Wir sind doch atheistisch und aufgeklärt und glauben an nichts! An nichts?

Irgendwann kommt die taz-Forderung auf einen diskofreien Tag in der Woche – um Strom und CO2 zu sparen! Das ist sicher!




Wollte Zschäpe im Knast eine Negerin killen?

Rassismus! Eine 26-jährige Mitgefangene behauptet, Beate Zschäpe habe zu ihr gesagt, sie habe so ein rabiates Auftreten, ob sie nicht für sie einen Auftrag erledigen möchte. Sie kriege Kaffee, Tabak und Zucker, wenn sie einer Mitgefangenen, einer Farbigen, die sie nicht leiden könne, eine Abreibung erteile. Diese sensationelle Nachricht aus der JVA erhielt der Kölner Express. Nachdem er Einsicht genommen und abgezeichnet hatte, wurde sie an das OLG München weitergeleitet und von unserer fürsorglichen Presse verbreitet.

Hier der sensationelle Artikel im Express, hier ein Kopist im FOCUS! Auch die WELT kümmerte sich, denn schließlich geht es um Rassismus:

Die Justizbeamten wollen herausfinden, was stimmt: Will sich Jenny R. wichtig machen? Oder gärt so viel Hass in Zschäpe, dass sie selbst im Knast noch Menschen anderer Hautfarbe angreifen will? Als Grund für die erwünschte Attacke wird stets nur der mögliche rassistische Hintergrund angenommen.

Zeugen werden vernommen, Frauen, die Beate gut kennen, und sie mögen – oder nicht mögen. Schnell stellt sich heraus, dass keine einzige sich an einen solchen Satz erinnern kann. Zschäpe wird als umgänglich und freundlich beschrieben, Gewaltphantasien will keine aus ihrem Mund gehört haben.

Selbst eine Zeugin, die Zschäpe in gegenseitiger Abneigung verbunden ist, sagt, dass die gebürtige Jenaerin im Hafthaus gut zurechtgekommen sei und mit vielen Inhaftierten engen Kontakt gehabt habe.

Zschäpe selbst bestreitet, jemals Kontakt zu Jenny R. gehabt zu haben. Die Anwälte des letzten mutmaßlich letzten überlebenden Mitglieds des NSU stellen im März Strafantrag wegen Verleumdung gegen Jenny R. gestellt. Unabhängig von diesem Verfahren wurde Jenny R. in eine andere Anstalt verlegt. Ein Verfahren gegen Beate Zschäpe wird es nicht geben; es steht Aussage gegen Aussage.

Natürlich ist diese Knast-Intrige überhaupt nicht wichtig, – täglich werden Dutzende von Männern in unseren Knästen verprügelt und vergewaltigt, was die Presse überhaupt nicht interessiert – aber da demnächst der Prozeß des Jahrzehnts im „Kamof gegen Rechts“ stattfindet, soll auch dieser Schmu dokumentiert sein.




Südafrika – Give Me Hope, Jo’anna!

Entgegen allen Jubelmeldungen oder auch einem lauten Mainstreampresse-Schweigen ist in Südafrika keineswegs alles im Lot: die drei „Ks“ Korruption, Kriminalität und Krankheit haben ein riesiges Ausmaß erreicht. Nun kommt beinahe unbemerkt von der verschlafenen europäischen Öffentlichkeit ein weiteres „K“ dazu: in der Zentralafrikanischen Republik, einst vom selbsternannten Kaiser Bokassa I. despotisch bis zu seiner Entmachtung durch die Franzosen regiert, hat das südafrikanische Militär in jenem Land vor wenigen Tagen sein Waterloo erlebt – ein viertes „K“ namens Krieg mit den ersten gefallenen Soldaten läßt von dort grüßen.

(Ein bebilderter PI-Bericht aus Südafrika von Mr. Merkava)

In sämtlichen Zeitungen des Landes wird die undurchsichtige Affäre des Militäreinsatzes für einen weiteren, in Schwierigkeiten geratenen afrikanischen Diktator diskutiert.

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Eine persönliche Nachfrage bei dem Redakteur Schalk M. der durchaus mutigen The Times in Johannisburg ergab, daß man dort zwar auch gehört habe, daß bei den Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik, die den südafrikanischen Streitkräften auf ihrer dortigen angeblichen „Trainingsmission“ schwere Verluste zugefügt hatten, auch muslimische Kräfte mitmachen würden; momentan gäbe es aber andere wichtige Schwerpunkte, über die berichtet werden müsse. Der Hinweis auf die Recherchen von PI wurde dennoch dankend angenommen.

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Eigentlich könnten alle, inkl. des schwarzen britischen Sängers Eddy Grant („Gimme hope Jo’anna“) zufrieden sein: denn seit längerem werden Johannesburg („Jo’anna“) sowie ganz Südafrika endlich schwarz regiert. Aber das ist keineswegs nur Grund zur Freude – auch nicht für die schwarzen Einheimischen. Das erste „K“, nämlich Korruption, hat ein unglaublich schamloses Ausmaß erreicht, das einen normal redlichen Leser einer südafrikanischen Tageszeitung verzweifeln läßt (PI berichtete). Vor einigen Tagen wurde u.a. berichtet, daß aus einem Fond für die weitere Nutzung und Pflege der Fußballsportstätten, der auch FiFa-Gelder beinhaltet(e), 50 Millionen Rand (ZAR) irgendwie „verschwunden seien“ („unaccounted for“). 50 Millionen ZAR sind immerhin rd. 5 Millionen Euro – entsprechen in Südafrika aber eher „gefühlten“ 20 Millionen+. Aus der Sicht einer praktisch resignierten Öffentlichkeit sieht es so aus, als ob auch diese Affäre durch endlose Untersuchungen, Kommissionen und Komitees eher im Sande verlaufen wird.

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Große Freude machte einigen Seiten das Milliarden-Projekt Gautrain („Gold-Zug“). Das ist ein Luxus-Vorortzug auf wichtigen Strecken in und um Johannesburg mit einem Investitionsvolumen von rd. 25 Milliarden ZAR. Die Korruptionsvorwürfe kommen regelmäßig immer wieder und sind noch nie richtig ausgeräumt worden. Ein in der Tat schöner Gold-Zug, den einige wahrscheinlich zum persönlichen Vergolden mißbraucht haben. Ob vollmundige Antikorruptions-PR in der – völlig überdimensionierten – Gautrain-Station in einem derartigen Umfeld auf den wirklich einflußreichen, d.h. politischen Ebenen, die die öffentlichen Aufträge vergeben, etwas bewirkt, muß man eher bezweifeln.

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Für die kleinen Leute, die schwarzen Einheimischen hat sich allerdings auch etwas verbessert – der kommunistisch ausgerichtete ANC muß trotz überwältigender Mehrheit im Parlament auch zukünftig seine Klientel mit Brot, Spielen und „Housing“ bei Laune halten – eine schwarze Klientel, die sich in Südafrika in den letzten hundert Jahren rund verzehnfacht (!) hat und natürlich nun versorgt werden will.

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Ein Besuch in Soweto („South Western Township“), dem früher systematisch verteufelten Wohnvorort für Arbeitskräfte in der Apartheidszeit, zeigt einen zwar auch heute nicht reichen, aber recht geordneten Vorort. Er beginnt sogar, in einigen Straßen chic zu werden – zumindest bei Eine-Welt-Fans, europäischen Apartheidsbewältigern oder auch bei Nachbesuchern, die das echte, damals wirklich riskante Abenteuer eines Soweto-Besuchs bereits vor 25 Jahren schon einmal unternommen hatten.

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Apartheidsbewältigungs-Bewegte kommen gerade in Soweto voll auf ihre Kosten, da bestimmte Ecken hier natürlich vor Monumenten, Museen und Devotionalien des Freiheitskampfes gegen die Weißen nur so strotzen. Da fällt es gar nicht so richtig ins Gewicht, daß die Literatur durchweg kommunistisch beeinflußt ist und sich auch schon mal ein wegen selbst für Südafrika zu dreister Korruption abgehalfterter ehemaliger Jugendpolitiker des kommunistischen regierenden ANC literarisch produzieren kann.

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Weniger gerne besucht sind die durchaus noch bzw. auch schon wieder vorhandenen Slums der illegalen Landbesetzer, die – meistens auch illegale Einwanderer aus anderen afrikanischen Ländern – hier durch alle Netze fallen und auch von den schwarzen Einheimischen eher nicht gerne gesehen werden.

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Mit dem zweiten „K“, nämlich Krankheiten sieht es auf den ersten Blick ganz passabel aus: es gibt überall, auch in Soweto große Gesundheitszentren und Krankenhäuser, die alle medizinischen Dienste bereitstellen. Schwer macht es den Gesundheitspolitikern und den vielen Organisationen, die aus aller Welt helfen kommen, der sorglose sexuelle Umgang miteinander: eine hohe HIV-Rate, die auch schon gerne von Politikern aus ideologischen Gründen abgeleugnet wurde sowie das Sitzenlassen geschwängerter Frauen – von sehr häufigen Vergewaltigungen einmal ganz abgesehen.

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Das dritte „K“, die Kriminalität ist verheerend: wer etwas hat, muß sich hinter Abschreckungs- und Abwehr-Hitech verbarrikadieren. Und trotzdem sind Raub, Einbrüche, Vergewaltigungen und Schießereien an der Tagesordnung – die Presse ist jeden Tag voll davon. Gelegentlich werden Täter gefaßt und abgeurteilt – hie und da wird die Polizei aber auch gar nicht so richtig tätig – insbesondere, wenn Opfer und Täter die falsche gesellschaftliche Stellung oder Hautfarbe haben.

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Und hinsichtlich der ganz großen Gefahr, der Ausbreitung des Islams, ist wenigstens in dieser Hinsicht Südafrika eine Insel der Glückseeligen? Mitnichten: es gibt zwar „erst“ knapp 1 Million Moslems unter den 50 Millionen Südafrikanern, aber es wird zielstrebig an der Expansion gearbeitet. Planmäßig und konsequent – eben wie bei uns.

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Die USA sind in einer tiefen moralischen Krise

Chuck erzählt mir, dass man auf den „townhall meetings“, die dienstagabends stattfinden, manchmal nur noch zehn oder weniger Menschen antrifft. Das erschreckt mich, denn die USA sind nicht dadurch „groß und stark“ geworden, dass man alles Politikern überlassen hat – sondern dadurch, dass die Menschen ihr Schicksal selber in die Hand genommen haben. Aaron hingegen gibt sich mehr und mehr als Anhänger von Präsident Obama zu erkennen und lobt diesen dafür, alles zu tun, um den Krieg der muslimischen gegen die westliche Welt zu verhindern. Auf meinen Einwand, dass Obamas Außenpolitik nichts anderes als „classical appeasement“ sei, welches einen Krieg bekanntlich nur hinauszögere, nickt er heftig und sagt: Ja, genau, dieser Krieg müsse so lange wie möglich hinausgezögert werden. Zum ersten Mal in meinem nicht mehr ganz so jungen Leben erlebe ich, dass ein Appeaser nicht vehement bestreitet, ein Appeaser zu sein – aber mehr als einen Pluspunkt für Ehrlichkeit kann man für diesen Blödsinn nicht vergeben!

(Von Peter H., z.Zt. Illinois)

Obamacare – that’s why my hours were cut

Je mehr ich mit Freunden, aber auch mit Obama-Wählern debattiere, umso mehr glaube ich, dass sich mein geliebtes Amerika in einer tiefen Krise befindet. Und es ist keine finanzpolitische Krise, die sich darauf beschränkt, dass die US-Bundesregierung pleite ist. Oder eine außenpolitische Krise, die sich darauf beschränkt, dass man den radikalen Islam kurzfristig zu besänftigen hofft, indem man Muslim-Brüdern Geld und Waffen gibt. Nein, es geht viel tiefer – es ist eine moralische und ideologische Krise. Und zu dieser Krise passt auch, wie kleinlaut der Geburtstag von „Obamacare“ gefeiert wird, das dieser Tage drei Jahre alt wird: Juristen beklagen die Kompliziertheit eines gigantischen Gesetzeswerkes, das kaum jemand jemals in Gänze gelesen hat, ständig hört man von ganz normalen Amerikanern Sprüche wie „Obamacare – that’s why my hours were cut“. Um das mal kurz zu erklären: Der Arbeitnehmer muss erst dann zu Lasten des Arbeitgebers krankenversichert werden, wenn er 30 Stunden/Woche oder mehr arbeitet. Also wurden landauf, landab Millionen von Arbeitnehmern, die früher länger als 30 Stunden gearbeitet haben, von ihren Arbeitgebern auf 29 Stunden/Woche zurückgesetzt – ein „Strickfehler“ der wirtschaftsfeindlichen Obama-Administration, der dafür gesorgt hat, dass Millionen Amerikaner dank „Obamacare“ heute deutlich weniger Geld haben als vorher. Aber auch „Obamacare“ ist nur eines von vielen Symptomen einer ideologischen Krise.

Hauptakteure dieser Krise sind „liberals“, die um jeden Preis wollen, dass die USA europäischer werden und die Präsidentschaft Obamas dazu nutzen, möglichst viele vollendete Tatsachen zu schaffen. Aber es wird ihnen auch leichtgemacht durch eine wachsende Anzahl von Amerikanern, die sich für Politik und das Schicksal ihres Landes immer weniger interessieren, aber 100 Dollar für ein „Blackhawks“-Shirt bezahlen und über die Vorgänge in der NHL immer bestens informiert sind. Und während „townhall meetings“ immer weniger besucht werden, sind „sports bars“, in denen sich auch auf der Herren-Toilette Flachbildschirme befinden, damit man(n) auch beim Pinkeln zugucken kann, wie Millionäre einen Ball in einen Korb befördern, voller denn je.

Vielleicht bin ich da ja etwas ungerecht, denn die amerikanische „sports crazyness“ ist mir in all den Jahren immer fremd geblieben – aber dass ich die freiheitsliebenden und politisch gut informierten US-Bürger an allen möglichen Orten treffe, aber niemals in „sports bars“, ist einfach eine Tatsache. Und dass eine wachsende Anzahl von Amerikanern Politik nicht mehr als etwas begreift, das man aufmerksam verfolgt, bei dem man gar aktiv mitmacht, sondern Politiker nur noch als Dienstleister sieht, welche die Wünsche der Bevölkerung zu erfüllen haben, ist unübersehbar. Manchmal habe ich meine „bösen“ Momente, in denen ich mich frage, ob selbst in den USA eines Tages einmal über das bedingungslose Grundeinkommen debattiert wird? Das ständige „tax the rich“, das man hierzulande immer häufiger zu hören bekommt, deutet jedenfalls in diese Richtung. Und es sagt mir, dass Barack Hussein Obama nicht die Ursache dieser tiefen moralischen Krise ist – sondern die Wirkung.

Die freiheitsliebenden Amerikaner schauen unorganisiert zu

Die vielen freiheitsliebenden Amerikaner, auf die ich in meinem Beitrag „Über eine Opposition, die keine ist“ bereits näher eingegangen bin, schauen dieser Krise zwar mit großem Wehklagen, aber blöderweise passiv und unorganisiert zu. Dass 59% der befragten US-Bürger bei einer Umfrage des renommierten Rasmussen-Instituts sagen, ihr Land sei auf einem „wrong track“ (falschen Gleis) und nur noch 33% die USA auf dem richtigen Weg sehen, nutzt nichts, solange niemand dagegen protestiert. Auch hat die letzte Wahl deutlich gezeigt, dass Minderheiten geschlossen zur Wahl gehen, aber nicht die freiheitsliebenden Amerikaner. Und leider haben die Republikaner zweimal hintereinander einen großen Fehler gemacht: 2008 wie auch 2012 hat man sich für einen sogenannten „moderaten“ Kandidaten entschieden, weil man nach dem Ende der Bush-Ära Angst vor einem polarisierenden Wahlkampf hatte. In beiden Fällen endete es bekanntlich damit, dass ein pro-islamischer Sozialist zum Präsidenten gewählt wurde.

An ein „impeachment“ (Amtsenthebungsverfahren) gegen Obama wegen der Benghasi-Affäre, auf das nicht wenige meiner Freunde hoffen, glaube ich nicht. Einfach deshalb nicht, weil ich große Zweifel daran habe, dass wir jemals die Wahrheit über diese Ereignisse erfahren werden. Die letzte Chance auf ein „happy end“ sehe ich vielmehr darin, dass die Republikaner aus ihren Fehlern lernen und 2016 wieder einen „die hard“-Konservativen aufstellen. Ein solcher Kandidat würde unsere linke Journaille natürlich aufjaulen lassen, darauf, dass die „Wahlberichterstattung“ des deutschen Staatsfernsehens dann zu einer Hetz-Kampagne verkommen würde, sollten wir uns bereits jetzt einstellen. Aber ein solcher Kandidat würde für einen kontroversen, lebendigen Wahlkampf sorgen, bei dem es endlich wieder um Inhalte und die Zukunft dieses großartigen Landes gehen würde – und nicht darum, welcher Kandidat bei einer „presidential debate“ schöner lächelt. Und ein solcher Wahlkampf wäre ein „wake-up call“ für die vielen freiheitsliebenden Amerikaner, die dann auch wieder geschlossen zur Wahl gehen würden.

Warum ich da so optimistisch bin? Ganz einfach: Die USA sind im Laufe ihrer Geschichte immer wieder Irrwege gegangen, aber sie haben sich an den Tiefpunkten ihrer Geschichte stets auf sich selbst und ihre Werte besonnen und sind wiedergekommen. Auch hat es im Laufe der US-Geschichte alles schon mal gegeben: In den 1930er-Jahren hat es, lange vor Obama, mit Roosevelts „new deal“ den ersten Versuch gegeben, aus den USA ein sozialistisches Land zu machen. Und in den 1970er-Jahren haben die USA, lange vor Obamas Unterstützung für das islamo-faschistische Ägypten, das faschistische Chile unterstützt. Danach gab es „Watergate“, die Präsidentschaft Jimmy Carters, die mit der Gründung der „Islamischen Republik Iran“, der Aufrüstung Saddam Husseins, galoppierender Inflation und Massen-Arbeitslosigkeit einherging. Hand aufs Herz: Wer hat damals wirklich geglaubt, dass dieses Land zu alter Stärke zurückfindet?

Aber auf diesen Tiefpunkt der US-Geschichte folgte Ronald Reagan, dessen „government is not the solution to our problem, government is the problem“ („der Staat ist nicht die Lösung für unser Problem, der Staat ist das Problem“) für die moralische und wirtschaftliche „Runderneuerung“ der USA gesorgt und den freiheitsliebenden Amerikanern die Möglichkeit gegeben hat, ihr Land selber wieder in Ordnung zu bringen. Auch dürfen wir nie vergessen, dass freiheitsliebende Amerikaner, wenn ihre Geduld erschöpft ist, nun mal renitenter sind als der deutsche Michel, der vom EURO bis hin zur Islamisierung alles über sich ergehen lässt, ohne sich zu wehren. Alles das lässt mich unerschütterlich daran glauben, dass dieses Land seine moralische Krise überwinden und zu alter Stärke zurückfinden wird. Aber wir müssen uns in Geduld üben, bis es soweit ist – das Obama-Amerika ist auf dem Weg zu einem neuen Tiefpunkt der US-Geschichte, hat diesen aber noch lange nicht erreicht.

Montag, 25. Marz 2013

Als „Punxsutawney Phil“, Amerikas berühmtestes Murmeltier, nur einen Tag nach meiner Ankunft einen frühen Frühling vorhergesagt hat, muss er sich irgendwie geirrt haben! Kurz vor Ostern friere und laufe ich noch immer dick vermummt durch die Gegend, auch hat sich wieder leichter Schneefall eingestellt. Aber dass die ersten Amerikaner im Fernsehen darüber debattieren, ob man „Punxsutawney Phil“ zur Strafe einschläfern sollte, finde ich etwas bösartig – was kann das arme Tier dafür, dass Menschen in seinen Schatten eine Wettervorhersage hineininterpretieren?

Nachdem ich „Dunkin Donuts“ mit einem Dutzend frischer Schokoladen-Donuts wieder verlassen habe, zünde ich mir eine Zigarette an. Ein Fehler, denn sofort schreit mich eine Frau aus ihrem fahrenden Auto an: „Law says 15 feet!“. Womit sie leider recht hat, denn das „state law“ besagt, dass man vor Lokalen, in denen gegessen wird, nur in einer Entfernung von mindestens fünf Metern rauchen darf – also entferne ich mich schuldbewusst. Aber so ist das nun mal: Wer in den USA gegen ein Gesetz verstößt, der bekommt von anwesenden Amerikanern sofort einen scharfen „Anpfiff“. Auch und ganz besonders dann, wenn weit und breit kein einziger Cop zu sehen ist.

„How you’re doing?“ – „I’m german!“

Was in diesem Reisetagebuch leider viel zu kurz gekommen ist, sind amerikanische Sitten und Umgangsformen, die sich von deutschen Sitten und Umgangsformen bekanntlich sehr unterscheiden. Dieses hochspannende Kapitel beginnt bei den eher leicht zu erlernenden Sprachregelungen, bei denen es im Prinzip nur darum geht, niemals etwas als „schlecht“ zu bezeichnen, sondern bitte immer als „nicht so gut“ – der andere weiß dann, dass „schlecht“ gemeint ist. Und es endet bei einem Umgang mit körperlicher Intimität, der für Deutsche sehr schwer verständlich und geeignet ist, einen europäisch sozialisierten Mann gelegentlich in den Wahnsinn zu treiben. Und gerade weil ich bei meinen ersten Reisen in die USA zielsicher von einem Fettnäpfchen ins nächste gestolpert bin und Jahre gebraucht habe, mich in den US-Sitten zurechtzufinden, weiß ich, wie wichtig dieses Kapitel ist. Aber es ist einfach viel zu umfangreich und komplex, als dass ich es in einem Reisetagebuch auch noch hätte berücksichtigen können. Sorry!

Manchmal ist es übrigens einfacher, als man denkt: Wenn ich ein Geschäft betrete und von einem Verkäufer, den ich in meinem Leben noch niemals zuvor gesehen habe, mit „how you’re doing?“ begrüßt werde, dann weiß ich, dass das nur als Grußformel gemeint ist. Wenn mich hingegen ein guter Freund mit „how you’re doing?“ begrüßt, dann weiß ich, dass er wirklich wissen will, wie es mir geht. Aber obwohl ich heute mit amerikanischen Sitten gut vertraut bin, habe ich noch immer vereinzelte Momente im Umgang mit mir nicht näher bekannten Amerikanern, in denen ich mich nervös frage, wie dieses und jenes jetzt nun gemeint war? Eine gewisse Rest-Unsicherheit bleibt einfach immer, völlig egal, wie wohl man sich als Deutscher in den USA fühlt. Das ist normal, davon sollte man sich nicht verunsichern lassen.

Auf gar keinen Fall sollte man den Fehler begehen, auf den der in den USA lebende deutsche Regisseur Roland Emmerich vor Jahren in einem Interview hingewiesen hat: dass sich die meisten Deutschen hier betont amerikanisch geben, weil sie glauben, dann schneller akzeptiert zu werden. Meine Erfahrung ist vielmehr die, dass ein authentischer Deutscher schneller akzeptiert wird, als ein peinlicher Ausländer, der tagtäglich so tut, als sei er amerikanischer als die Amerikaner selber. Im Grunde genommen gibt es nur zwei Dinge, die man bitte, bitte nie tun sollte: Man sollte niemals abfällige Bemerkungen über den US-Patriotismus machen. Was für mich stets die leichteste aller Übungen war, weil ich für den US-Patriotismus schon immer tiefe Sympathien hatte. Und eine Frau sollte bitte niemals in der Öffentlichkeit oder im Garten ihr Oberteil ablegen. Denn sonst ergeht es ihr wie jenem 18jährigen deutschen Au-Pair-Mädchen, das vor Jahren sechs Monate bei einem mir gut bekannten amerikanischen Ehepaar verbracht hat und beim Sonnenbaden in deren Garten plötzlich von einem Cop überrascht wurde, der ohne jede weitere Erklärung erst einmal eine Decke über das völlig verwirrte Mädchen geworfen hat. So jedenfalls hat mir meine amerikanische Nachbarin die Geschichte im darauffolgenden Winter erzählt, mehrfach darauf verweisend, dass sie nach diesem Ereignis mit ihren Nerven völlig am Ende war – während ich mich bei ihrer Erzählung vor lauter Lachen kaum noch eingekriegt habe. Aber das deutsche Mädchen hatte großes Glück, als Ausländerin nur mit einer Ermahnung davonzukommen. Derlei Sitten sind nur in Teilen North Carolinas nicht strafbar, aber selbst dort würde ich davon abraten, denn nicht bestraft zu werden, schützt nicht vor dem Unmut der Nachbarn.

Und wenn man, trotz aller Vertrautheit mit den hiesigen Sitten, doch mal wieder ein Missverständnis geschaffen hat oder in einem Fettnäpfchen gelandet ist, dann gibt es immer noch die Möglichkeit, eine humorvolle Bemerkung zu machen, die mit „hey, I’m german“ beginnt – und sofort entspannt sich die Situation, denn Amerikaner wissen, dass Deutsche anders sind und haben da eine höhere Toleranz. Und man muss auch nicht alles mitmachen, was einem „gegen den Strich“ geht: Wenn ich vom „dirty talking“ meiner Freunde genervt bin oder davon, dass sie es mit ihrem „joking around“ (Witzereißen) mal wieder gewaltig übertreiben, dann mache ich einfach eine witzige Bemerkung, die mit „oh, you americans“ beginnt. Keine Sorge, Amerikaner verstehen das.

Dienstag, 26. März 2013

Natürlich weiß ich vom Kopf her, dass am Ostersonntag in Chicago ein Flieger mit einem Kranich am Leitwerk auf mich wartet, um mich wieder zurück nach Deutschland zu bringen. Aber vom Gefühl her begreife ich nicht, dass meine zwei Monate hier fast vorbei sind, ganz im Gegenteil: mir kommt es so vor, als ob ich mich gerade erst integriert und eingelebt hätte. Dass ich zutiefst unglücklich damit bin, was Obama & Co dieser Tage mit meinem geliebten Amerika veranstalten, ist die eine Sache – dass ein Land, in dem ein Verfassungszusatz garantiert, dass Menschen sich mit Hilfe einer Waffe verteidigen dürfen, immer noch ein ungleich besserer Ort ist als ein Land, in dem es mehr und mehr zum Alltag wird, dass türkische Jugendliche Einheimische aus purem Rassismus tottreten, aber jeder, der sich gerne und stolz mit der Landesflagge zeigt, gleich als „Nazi“ beschimpft wird, ist die andere Sache. Mal ganz abgesehen davon, dass ein Mann zum Frühstück keine „Weicheier“ will, sondern – ganz kulturunsensibel und wenig cholesterinbewusst – Spiegeleier, Speck und eine ordentliche Portion Pfannkuchen! Würde mich jemand dafür bezahlen, so würde ich einfach hierbleiben und den Rest meines Lebens damit verbringen, zweimal wöchentlich für die guten Deutschen aus meinem geliebten Amerika zu berichten. Was mir, by the way, übrigens sehr viel Freude gemacht hat!

Aber leider bezahlt mich niemand dafür, also werde ich in den nächsten Tagen mein Apartment wieder leerräumen und Don Kaffeemaschine, Geschirr und Besteck (zurück-) geben müssen, damit er all das bis zum nächsten Winter für mich aufbewahrt. Auch gilt es, sich schnell noch neue „slipper“, Unterwäsche und T-Shirts zu kaufen, was in den USA deutlich preisgünstiger ist als in Deutschland – und wie es für mich typisch ist, mache ich das auch dieses Mal erst „auf den letzten Drücker“. Und wie jedes Jahr graut es mir davor, mich von allen meinen amerikanischen Freunden schon wieder verabschieden zu müssen. Womit ich, damit ich auch niemanden vergesse, schon Mitte dieser Woche werde anfangen müssen. Nun ja. Big boys don’t cry – da muss ich jetzt einfach durch!


Bisherige Tagebucheinträge:

» Teil 1: Back in the USA!
» Teil 2: Super-Bowl-Sunday und Hangover-Monday
» Teil 3: Über gute Amerikaner und schlechte Deutsche
» Teil 4: Nach der Kirche gehts ins Diner
» Teil 5: Ein deutsches U-Boot in Chicago
» Teil 6: 11. September 2012? We don’t care!
» Teil 7: Southern Rock in Illinois
» Teil 8: Über eine Opposition, die keine ist
» Teil 9: Eine islamophile US-Regierung blamiert sich
» Teil 10: Amerikaner sind einfach viel zu nett