Der SPD-Fraktionsvize Joachim Poß sieht die Schweiz als gutes Beispiel und fordert eine EU-Richtlinie zu Manager-Gehältern.In einer Volksabstimmung nahmen gestern die Schweizer die sogenannte „Abzocker-Initiative“, mit der Manager-Abfindungen eingeschränkt werden, mit 68% der Stimmen an. Die linken deutschen Medien sind enthusiastisch, ihre Leser sind es auch. Damals bei der Minarett-Initiative beschimpfte man das Schweizervolk als dummen Pöbel. Jetzt jubilieren die linksversifften ZEIT-Leser zum Erbrechen. Dabei ist die Abzocker-Initiative nichts anderes als tatsächlich ein weiterer Schritt Richtung Sozialismus. Darum geht es. Ein paar Klarstellungen: 

Die hohe Schweizer Zustimmung kam auch dadurch zustande, daß der abtretende Novartis-Boss Vasella gerade eine Steilvorlage geliefert hatte, aber das ist eigentlich unerheblich. In der Schweiz gibt es eben auch genügend Linke, die das Land bewußt und unbewußt schwächen. Die laufende Abschaffung des Bankgeheimnisses ist nur einer der aktuellen Sargnägel. Trotzdem ist die gewonnene Abstimmung noch mindestens ein Jahr kein Gesetz, es ist nicht bekannt, wie der genaue Wortlaut sein wird, und bei vergangenen Volksabstimmungen haben Regierung und Gerichte oft den Volkswillen verzögert, verwässert und mißachtet.

Der Unternehmer Minder, der die Abzocker-Abstimmung initiierte, merkt nicht, daß er von SP-Chef Levrat und dessen Sozis nur als Stimmungsmacher für weitere Initiativen in dieser Richtung mißbraucht wurde. Schon gibt es eine Initiative, die dem Höchstbezahlten in einer Firma nur noch das Zwölffache des Schlechtbezahltesten genehmigen würde. Außerdem sollen alle möglichen anderen Gleichmachereien bei der Entlohnung initiiert werden, womit wir bei Deutschland sind.

Der große Jubel hierzulande ist nichts als Neid. Es geht den Staat und seine Bürger aber gar nichts an, wer in welcher Firma wie bezahlt wird. Weder die Regierung noch die EU haben da mitzumischen. Bei einer AG sollten das die Aktionäre sein, aber Privatleute als Aktionäre gibt es nicht mehr, man hat sie jahrelang mit immer neuen Steuern und Propaganda vergrault, solange bis der DAX endlich fest in ausländischen Händen lag. Im übrigen ist es ein Witz, wie ausgerechnet in unserem Land das GEZ-Imperium, das sich mit beim Bürger eingetriebenen Milliarden von Zwangsgeldern ernährt, irgendwelchen AGs vorschreiben will, wen sie wie entlohnen. Erst die GEZ abschaffen!

Zweitens versuchen jetzt deutsche Politiker, auf diesen Abzocker-Zug aufzuspringen. Die perfide Logik dahinter: Hass auf Manager steigern und so tun, als ob die Finanzkrise deren Schuld sein, Der doofe Pöbel glaubt das. Dabei ist die Eurokrise einzig und allein ein durch die Politik verursachtes Schuldenproblem. Daß wir 2,5 Billionen Euro Schulden haben, daß die EU so um die 12 Billionen Schulden hat, daß die meisten Euro-Länder de facto pleite sind, was hat das mit einer Millionenabfindung in einer Bank zu tun? Rein gar nichts!

Und auch in Deutschland gilt: solche Initiativen wären erst der Anfang. Am Ende steht der Einheitslohn auf HartzIV-Niveau für allle. Für alle? Nein! Für Politiker natürlich nicht. Dazu braucht man sich nur Orwells „Farm der Tiere“ anzusehen!

(Foto oben: Der SPD-Fraktionsvize Joachim Poß sieht die Schweiz als gutes Beispiel und fordert eine EU-Richtlinie zu Manager-Gehältern)

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89 KOMMENTARE

  1. Ich habe mich auch gewundert wie plötzlich unsere linken Systemmedien die Schweizer bejubeln und bei nicht politisch korrekten Entscheidungen der gleiche Propaganda-Apparat die Schweizer als dumm oder zu Nazis erklären!

    Aber mal ganz ehrlich: Sind Jahresgehälter von 80 Millionen Euro oder Willkommenszahlungen von 50 Millionen Euro für Manager noch moralisch zu vertreten? Oder Bonis von 30 Millionen fürs Verzocken von fremden Geldern?

    Diesmal muss ich als durch und durch politisch Unkorrekter auch mal unseren linksversiften Medien Recht gegen.

    Solange man Verkäuferinnen wegen 30 Cent feuern darf und Manager für das Verzocken von hunderten von Milliarden an Euros noch mit Millionenzahlungen belohnt, so lange finde ich die Entscheidung der Schweizer richtig!

  2. Zum Schweizer Begehren und seinem Ergebnis:
    Wie hoch der Wert der Arbeit eines leitenden Angestellten ist, ist allein Sache der Eigentümer- und eben nicht der Neider, der Diskutanten oder Vertreter politischer Parteien. Letztere haben, wenn sie gesetzgeberisch tätig werden können, weil an der Macht, nun in der Schweiz die Rahmenbedingungen zu schaffen, daß die Eigner (Aktionäre) die Höhe der Bezüge festlegen.
    Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
    Die Besitzer (Aktionäre) entscheiden also zukünftig und noch direkter darüber, was mit ihrem Vermögen geschieht.
    Ich interpretiere den Jubel der bei uns herrschenden Politiker-Darstellerschar so, daß sie meinen die Besitzer des deutschen Volksvermögens zu sein. Wenigstens führen sich unsere Volks-Vertreter ständig so auf, wenn es darum geht, unser Erarbeitetes zu verteilen, zu verjubeln und zu verschenken.
    Und für Volksbegehren und direkte Demokratie wären die ohnehin nur, wenn das Ergebnis von vornherein (nach deren gusto) feststeht.

  3. Die Manager wollen freie Marktwirtschaft, aber immer nur, bis sie pleite sind. Dann rufen die „Manager“ nach dem Staat. DAS ist der wahre Kommunismus, nicht die Begrenzung der Managergehälter. Übrigens: Früher hafteten die Manager mit dem PRIVATVERMÖGEN.

  4. Ich finde diese Neiddebatte auch zum Kotzen. Dem einfachen Steuerzahler ist nicht geholfen wenn der Manager weniger verdient, aber ihm ist geholfen wenn es weniger Sozialschmarotzer und kriminelle gibt, welche unsere Kassen belasten. Aber darüber dürfen wir ja nicht reden.

  5. Es geht den Staat und seine Bürger aber gar nichts an, wer in welcher Firma wie bezahlt wird. Weder die Regierung noch die EU haben da mitzumischen. Bei einer AG sollten das die Aktionäre sein, aber Privatleute als Aktionäre gibt es nicht mehr, man hat sie jahrelang mit immer neuen Steuern und Propaganda vergrault, solange bis der DAX endlich fest in ausländischen Händen lag.

    Ist das wirklich so, dass es keine Privataktionäre mehr gibt? Bei Siemens sind es noch 20%, bei Volkswagen 9.4%. Und diese Aktionäre haben natürlich Interesse daran, dass sich die Manager das Geld der Aktionäre nicht untereinander zuschieben. Ob sich der Staat hier einmischen sollte, steht auf einem anderen Blatt.

  6. Abfindungen oder auch Gehälter, die dem 1000 fachen des Jahresgehaltes eines Normalverdieners entsprechen sind
    Merkmale eines eigentümerorientierten Superkapitalismus, der uns in den vergangenen Jahren weltwirtschaftlich in die Nähe des Abgrundes geführt hat. Wir brauchen weder diesen schrankenlosen Superkapitalismus noch das Gegenteil, den linken Verordnungs- und Verbotsstaat.

    Es bleibt abzuwarten, inwiefern das Schweizer Ansinnen in die Realität umgesetzt
    werden kann. Begrüßenswert ist es jedoch allemal.

  7. Was die völlig übergeschnappt schreiende linke Presse wieder mal nicht berichtet: Der Beschluß begrenzt nicht direkt die Gehälter, sondern sagt nur, daß die Aktionärsversammlung darüber befinden soll. Daran kann ich nichts grundsätzlich verkehrtes finden. Aus freiheitlicher Sicht bedenklicher ist eine andere Regelung im Paket, das strenge Verbot des sogenannten „goldenen Handschlags“. Das mit Gefängnis zu bestrafen erscheint etwas kraß. Angesichts des damit betriebenen Mißbrauchs, vor allem wenn einer, der dem Unternehmen beträchtliche Verluste eingefahren hat so „hinausgelobt“ wird, scheint es aber an besseren Ideen zu fehlen, und eine Denkpause ist vielleicht ganz heilsam. Ich verstehe nicht so ganz, warum nicht auch das einfach den Aktionären überlassen wird. Denen gehört eine Firma ja schließlich.

  8. Ich bin mit Powerboy einer Meinung. Die Relationen sind es, welche diese Entscheidungen herbeiführen, nicht unbedingt eine Sache (Vassella) – genauso übrigens wie angeblich Fokushima für den Atomausstieg und die Wahl der Grünen der Grund war – auch ich bin dafür, was die Schweizer wollen. Das „linksversiffte Gesindel“ – Geschwätz ist billige Propaganda, vom Niveau genauso, wie das, was sie anprangern. Strengt die Köpfe an und debattiert mal niveauvoller, dann nimmt man denen auch die Argumente.

  9. Sorry, aber Manager die Ihre Bank bzw.Firma vor die Wand fahren, sollen nicht auch noch dafür belohnt werden.
    Jeder normale Angestellte steht im Konkursfall auf der Strasse und die Herren welche dies verursacht haben sollen weich fallen? Nö, beim besten Willen nicht! Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, sondern mit dem gesunden Menschenverstand.

  10. Waren es nicht genau diese Manager, die mit Hilfe gekaufter Politiker Millionen von Gastarbeitern aus Anatonien ins Land geholt haben. Für die Folgekosten zahlen diese Manager nichts! Gewinnmaximierung auf Kosten des deutschen Volkes!

  11. Kewils Intentionen verstehe ich nicht ganz, macht er doch die gleiche Politik, wie unsere Einheitsmedien. Blos andersrum!

    Einst lobte man Blocher hier über den Klee und jetzt soll er der Böse sein?!

    Das gleiche gild für unsre MSM. Erst Blocher, der Rassist und jetzt auf einmal der Held… Bis neue Instruktionen folgen.

    Ich wette, auch in diese Initiative wird man Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Schlimmeres reininterpretieren, sollte sich herausstellen, daß eine große Anzahl Abzocker gar keine Schweizer sind… 😉

  12. Ach wo, Kewil. Ich würde Gehälter über 200.000 € für Leute die nichts erfinden und für nichts haften generell verbieten! Die Manager-Selbstbedienerkaste ist der Untergang des Kapitalismus!

  13. Womit kewil recht hat, ist dass diese Stärkung der Eigentümer in Deutschland wieder für missbraucht wird, um nach „sozialistischer“ Umverteilung zu schreien. Bei den ZEIT-Kommentaren schreibt zum Beispiel einer (#17 mit 7 Empfehlungen):

    Das ist ein sehr wichtiger Hinweis!

    „Für weniger als 10 € die Stunde sollte niemand in Deutschland arbeiten müssen!“ Dieser Anstieg des Lohnnivau’s, sollte man durch Kürzungen der Managergehälter, Unternehmensgewinne finanzieren. Dann zieht das Argument der Verteuerung der Produkte „nicht“ mehr!!!

  14. Im Prinzip haben die Kapitalisten auf der rechten Seite, durch die grenzenlose Habgier, durch die geforderte Deregulierung und durch die Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste, die Bevölkerung selbst in die Hände der Linken getrieben. Die sind somit dafür verantwortlich, dass die linke Seite immer stärker geworden ist! Wenn schon gefordert wird, dass der Staat sich aus der Lohnfindung raushalten sollte, dann sollten dieselben Leute auch die Klappe halten und nicht nach den Staat rufen, wenn ihr Unternehmen den Bach runter geht. Das wäre nur fair! Auch müsste man sich nicht über einen Mindestlohn unterhalten, wenn die Unternehmer von sich aus einen fairen Lohn zahlen würden. Aber stattdessen schickt man ja die Leute lieber zum Aufstocken in die ARGE. Ich finde das auf jeden Fall verlogen, wenn gesagt wird das der Staat sich bei Löhnen generell raushalten soll, aber auf der anderen Seite der Staat gut genug ist die Löhne aufzustocken oder ganze Unternehmen zu retten. Wie gesagt, wir hätten gar nicht dieses Problem ohne den Turbo-Kapitalismus und der grenzenlosen Habgier auf der Führungsebene. Die haben zwar jetzt alle ein volles Bankkonto, bekommen aber nun ein tolles Kommunistenland mit einem faschistischen Islam und tollen Fachkräften die das Messerhandwerk gelernt haben. War es das nun wert???

  15. nein es ist keine neiddebatte hier
    es ist darum gegangen, den eigentümern (aktionären) mehr rechte einzuräumen.
    es kann nicht angehen, das sich die leitenden angestellten und verwaltungsräten sich selbst die löhne machen und sich masslos auf kosten der jeweligen buden bereichern.
    nochmals, diese typen sind KEINE UNTERNEHMER, sie sind angestellte und sie tragen keine unternehmerischen riskiken.

    dass die roten socken nun morgenluft wittern, ist verständlich, dumm nur, das sie nicht begriffen haben, das hier kein eingriff von staateswegen stattgefunden hat, sondern die rechte der eigentümer gestärkt wurden.

    gefahr droht erst, wenn teile der lieben und netten die botschaft noch immer nicht begriffen haben und versuchen den verfassungsartikel nun auf gesetzes- und verortnungsweg zu blockieren oder zu verwässern, dann könnten solche gelüste plötzlich salonfähig werden.

  16. Top-Leistung muß auch entsprechend honoriert werden.

    Es kann aber nicht honoriert werden, wenn wenige Verantwortliche Staaten und Unternehmen in den ruin treiben und sich dann noch aus Steuergeldern des Bürgers ihr Versagen belohnen lassen. Was soll das denn für ein Signal sein ? Dass sich ein solches Verhalten lohnt ?

    Die Prinzipien des ehrbaren Kaufmannes scheinen völlig vergessen zu sein in einer pervertierten Globalökonomie. Nein, das hat nichts mehr mit liberalem Denken und Handeln zu tun. Dafür braucht es eine ausgeprägte kriminelle Energie und Gewissenlosigkeit. Eine Gesellschaft braucht Mindeststandards die alle respektieren sollten, sonst kann eine Ökonomie nicht dauerhaft gut und friedlich funktionieren.

    Zu den Boni: Bonis werden limitiert und Grundgehälter angepasst. Also bleibt’s unterm Strich beim Einkommen für diese Soziopathen.

  17. Beim Novartis-Vasella geht es uns vielleicht nur zum Teil etwas an, wieviel der abgreift. Dieser Teil besteht aus sehr hohen Medikamenten-Preisen, die bei uns in der Schweiz sehr hoch sind, und die wenigstens z.Teil etwas gesenkt werden könnten. Deshalb regt man sich über diese Abgreifmethoden von Vasella und Konsorten auf.

    Bei der UBS mit dem unfähigen Ospel sieht es anders aus. Der hat nämlich auch Millionen abgegriffen…. Die UBS musste mit Steuergeldern gerettet werden. 60 Millarden nota bene. Ob das schon zurückgezahlt wurde, entzieht sich meinen Kenntnissen. Man hört nicht mehr viel davon.

    Übrigens hat das NICHTS mit Neid zu tun, sondern mit Charaktereigenschaften der CEO’S. Die sind so überheblich geworden, dass es schmerzt.

    Übrigens Nicolas Hayek sen. (von Swatch-Group, leider verstorben) hat genau diese Abzockermethoden aufs heftigste angegriffen. Und Nicolas Hayek hat immerhin die CH-Uhrenindustrie vor dem sicheren Aus gerettet. Und er schaffte Stellen, auch in der Schweiz. Sein Sohn ist glücklicherweise in seine Stapfen getreten.

    Übrigens gibt es noch andere schlechte Beispiele: Swissair z.B., bei der die CEO’s und „Verwaltungsräte“ auch abgezockt hatten, was das Zeugs hält. Swissair wurde nach dem Grounding von der Lufthansa einverleibt, für einen Spottpreis……

    NEIN, mit Neid hat das alles nichts zu tun. Aber vielleicht mit einem gesunden Menschenverstand…..

  18. Die Managergehälter zahlen die Aktionäre!

    Warum regt sich keiner dieser Gutmenschen über den massenhaften Asyl- und HartzIV-Betrug auf!!

    Für den massenhaften Asyl- und EU-HartzIV-Betrug zahlen wir nämlich alle deutschen Steuerzahler!!!

    Und dieser Betrugs-Schaden geht jährlich in die zweitselligen Milliarden!

  19. #11 schweinsleber (04. Mrz 2013 13:47)
    Da wird in Deutschland seid heute Morgen direkt Party gefeiert in den Medien… n Grund für mich das zu hinterfragen und skeptisch zu bleiben.
    Aus diesem Grund hab ich mich mal gefragt was da nicht stimmt, mittlerweile Denke ich das ich weiß warum die Politik das unbedingt auch für uns will. Nur zu erinnerung, die Regierung will niemals was gutes für ihr Volk. Heute Morgen 6 Uhr kam die „frohe“ Botschaft im TV, 6.03 Uhr kam dann schon die erste Umfrage in der 80% aller Deutschen das selbe wollen….. da muss was faul sein.

    51% der Aktionäre werden für eine Abstimmung gebraucht, aber mind. 51% hält auch die Firma (Vorstand, Patenthalter, Firmengründer/familie mittleres und oberes Managment usw).
    Also wurde entschieden das der Vorstand die Boni nicht mehr entscheidet sondern, der Vorstand während einer Aktionärsversammlung. Tja da dämmerte es mir, ab jetzt kann jede Firma die Verantwortung auf die Aktionäre abschieben. Höhere Boni und Gehälter? Tja die Aktionäre wollen es ja so…es gibt keinen Aufschrei mehr da es ja „demokratisch“ entschieden worden ist. Echt Clever…bzw denk ich der Rest kapierts einfach noch nicht.
    Wenn Medien und Politik sich über etwas so freuen muss der Nutzen hinterfragt werden.
    Nicht auszumahlen was bei geplanten „feindlichen“ Übernahmen (andere Fimra bringt 51% in ihren besitz) an betrügereien möglich sind, superboni, Aktionärsbedingt usw….

  20. Nachtrag zu meinem Kommentar:

    Unternehmer, die wirklich etwas für die Volkswirtschaft tun, dürfen sich Millionen in die Tasche stecken, das ist mir oberwurscht. Ich habe einen Schwager, der hat sich eine Firma aufgebaut und schwimmt jetzt auch in Millionen.

    Von mir aus kann er das. Ich bin da überhaupt nicht neidisch. Aber wenigstens hat er Stellen geschaffen.

  21. #12 Altenburg

    solche Firmen einfach boykottieren. Einfach nichts mehr kaufen von der Firma, die haben genug Waren im Sortiment mit hohen Umsätzen die eh keiner brauch. Wenn die Umsätze nur ein paar Milliarden Euro einbrechen gehts den Managern nämlich an den Job, ist viel wirkungsvoller als Begrenzung der Managergehälter. Die lassen sich zur Not umgehen, indem der Firmensitzt einfach verlagert wird.

  22. @ kewil
    Die von Dir so genannte „Staatsschuldenkrise“ hat ihren Ursprung in der Buchgeldschöpfung gegen Zins, die die Banken betreiben dürfen. Da der Zins nicht existiert, muß er durch neue Schulden erschaffen werden. Es bleibt die immerwährende vergebliche Hoffnung, durch einen erheblichen Produktivitätsgewinn (Wachstum!) alles irgendwann mal zurückzahlen zu können.
    Es handelt sich also korrekt um eine systemische Krise des von Banken und Politikern eingeführten Geldsystems. Beide Gruppen sind verantwortlich.
    Daß die in Schulden versunkenen Bürger irgendwann die Schnauze voll haben, sollte sogar Dir einleuchten.
    Das als „Neiddebatte“ zu verunglimpfen, ist eine Unverschämtheit.
    Denn es sind die unterbezahlten Arbeitsdrohnen, die sich dann auch diese immensen Gehälter verteuerten Produkte nicht mehr leisten können.
    Bis auf die Superreichen verlieren alle, selbst das mittlere Management wird irgendwann arm werden.
    Nochmal zu den Banken:
    so lange „systemrelevante“ (Pfui Teufel!!) Banken mit 3-stelligen Millardensummen aus ihrer Zockerei gerettet werden müssen, haben die Verantwortlichen gefälligst auf H4-Niveau zu leben. Wo ist der Bail-Out für die Arbeiter oder den Mittelstand, die diesen viel nötiger haben????
    So lange Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden (DAS ist Sozialismus), ist die „Neiddebatte“ notwendig und überfällig. Zumal es sich bei diesen von der Volksabstimmung betroffenen Personen ja nicht mal um Unternehmer handelt, sondern um Angestellte des Unternehmens.
    Das wird bei der ganzen Diskussion auch immer wieder vergessen: Ackermann & Co. sind keine Unternehmer und tragen weder ein persönliches noch ein privates Risiko, das eine solche Bezahlung (im Gegensatz zum Unternehmer) auch nur annähernd rechtfertigt.
    Da aber die Banken die Hauptstimmberechtigten der Aktionärsversammlung sind, weil diese auch noch die Kleinststimmrechte ausüben, schieben die sich alle untereinander die Kohle zu. Das ist der Wahnsinn. Was nützen den Aktionären mehr Rechte, wenn die Mehrheit von altbekannten Verbrechern bestimmt wird? Die Banken sind sich einig, im Aufsichtsrat sitzen irgendwelche in Wirtschaftsdingen vollkommen Ahnungslose (Lehrer, Sozialwirte, -pädagogen, Politologen, andere angebrochene Studenten, die zufällig eine Parteikarriere gemacht haben) oder ebenfalls Bankster, die sich gleichfalls an der Geld- und Pöstchenschieberei zum eigenen Vorteil beteiligen.
    Das Volk wehrt sich gegen diese Machenschaften und Kungeleien. Endlich!! Direkte Demokratie für Deutschland. SOFORT!!!!

  23. Warum Sozialismus?

    Klar es würde die liksversüften Medien erklären, aber warum die Politiker? Die Handpuppen leben doch ganz gut von den Aufmerksamkeiten der Lobbyvertreter. Wieso haben Pharma- und Autokonzerne, Firmen und Stiftungen so ein reges interesse daran? Wen manipulierte Umfragen 80% aller Deutschen und höher so kurz nach bekanntwerden auftauchen dann sind da auch Konzerne mit involviert (Bertelsmann usw)
    Was für beweggründe sollten Konzerne haben wenn es da kein Schlupfloch gäbe?

  24. #2 aurith (04. Mrz 2013 13:22)

    Im Prinzip stimme ich Ihnen zu, daß bei AGs die Aktionäre zu entscheiden haben. Allerdings, wenn man bedenkt, welche Verflechtungen inzwischen im Wirtschaftsbereich vorherrschen, wo Großaktionäre Stimmherheiten stellen, kann man da nur Mafia sagen. Die Krähen hacken sich gegenseitig nie die Augen aus. Auch wenn Firmen samt Arbeitsplätzen vernichtet werden, haben diese „Manager“ ihren Kumpels aus der vagabundierenden $$-Truppe gute $$-Dienste erwiesen und fallen die Treppe hoch. Die Arbeitslosen darf dann der Steuerzahler bezahlen.
    Aus dem Grund ist diese Initiative goldrichtig. Mit Sozialismus hat das nichts zu tun. Eher mit sozialer und wirklicher Marktwirtschaft!

  25. Es geht meiner Meinung um etwas anderes als um unverantwortlich hohe Managergehälter: Es geht darum, das sich die Vereinigte Linke in Deutschland (CDU/FDP/Grüne/SPD/Linke) nur dann auf eine Schweizer Volksbefragung berufen, wenn es ihr in den Kram passt. Plötzlich ist die Schweiz für das tiefrot-grüne Deutschland ein Vorbild. Wie kommt das?
    Das Minarettverbot z.B. passte so gar nicht in das deutsche Meinungsbild, in dem Fall wurde die Schweiz stark angegriffen. Es gibt sogar rote Kanzlerkandiaten, die am liebsten mit der Kavallerie dort einmaschieren würden, wenn die Schweiz Dinge tut, die nicht in das linke Meinungsbild passen.

    Auch die MSM reagieren wieder wie immer: Für das Minarettverbot haben lt. MSM damals vor allem unterdurchschnittlich gebildete Menschen gestimmt, so versucht man seit Jahrzehnten, Stimmung zu machen. Diesmal haben vor allem gebildete Menschen „ja“ gesagt, man ist also dumm, wenn man nicht so abstimmt, wie die MSM das wollen.
    Die Volksbefragung in der Schweiz ist also auch ein Spiegel für die deutsche Gesellschaft.

  26. da hat kewil aber Mist abgesondert.
    Aktionäre bestimmen und nicht die Seilschaften aus Vorständen und Aufsichtsräten, die alle verwoben sind und sich gegenseitig Gehälter jenseits aller Realität zuschustern.

  27. Ich findes es immer wieder erschreckend, wieviele neidische Sozies sich auch hier unter uns rumtümmeln.
    Keine Ahnung von Markt, Wirtschaft oder Finanzen aber immer auf die Reichen……

  28. Der Staat schreibt jetzt also vor wie ein Privatuntnernehmen seinen Angestellte Bezahlen soll?

    Interessant. Irgendwann schreibt der Staat vor wie viel Trinkgeld und wieviel Taschengeld jemand geben muss.

    Verwaltungsrechtliche Dinge in den Unternehmen kann man ruhig regeln, aber Vasella zum Beispiel hat einen zig Milliardengewinn erwirtschaftet. Warum soll Novartis ihn nicht bezahlen?

    Templarii

  29. @ kewil + HenriFox
    euch beiden und einigen anderen hier scheint nicht gegenwärtig zu sein dass es die „reichen“ firmenvorstände, bergwerksdirektoren, aktiengesellschaften und so weiter waren, die mit sonderabkommen massenweise musels hier rein gekarrt haben nachdem sie bemerkt hatten, italiener, spanier, jugoslawen und portugiesen kann man nur kurz besch eissen, bis sie wach werden.
    was manager angeht, ein einzelner mensch kann nicht innerhalb eines jahres leistung für 1 million eu. oder mehr erbringen. da ist immer abzocke und schiebung im spiel. der mann an der druckmaschine für die 500 euro-scheine bekommt ja auch nicht zum feierabend eine alditüte deputat mit nach hause.
    so handhaben es diese typen aber. unterm strich ist das alles kohle, die dem volk durch steuern, abgaben und inflation entzogen wird. das sind staatlich und juristisch sanktionierte diebe und räuber.

  30. #34 HenriFox (04. Mrz 2013 14:57)

    Ich findes es immer wieder erschreckend, wieviele neidische Sozies sich auch hier unter uns rumtümmeln.
    Keine Ahnung von Markt, Wirtschaft oder Finanzen aber immer auf die Reichen……

    Ich kann mich nur wiederholen (siehe #29 Aktivposten (04. Mrz 2013 14:42)):
    Das Privatisieren von Gewinnen und Sozialisieren von Verlusten hat nichts, aber auch gar nichts mit dem „Markt“ zu tun.
    Keine Ahnung von der Realität, aber hier diffamieren.

  31. Dabei ist die Abzocker-Initiative nichts anderes als tatsächlich ein weiterer Schritt Richtung Sozialismus.

    Für mich ist das einfach eine wirklich demokratische Entscheidung in einem beneidenswert demokratischen Land – dazu ist eigentlich nicht mehr zu sagen.

  32. Wenn Deckelung, dann für ALLE: Also auch für Fußballer, Rockstars, Eishocky- und Tennisspieler.

    Und natürlich für Journalisten! Dann bekäme Jauch und Lanz und die rote-Kloster-Tusse

    eben das 12-fache eines Kabelträgers.

    Das wäre dann aber oft noch überbezahlt! 😀

  33. #31 Aionarap (04. Mrz 2013 14:50)
    Zwei Dinge waren mir wichtig zum Volksbegehren, zu dessen Ergebnis und zum Jubel der linken Kampfpresse.
    1. In der Schweiz gab es wieder ein Volksbegehren, der Souverän durfte entscheiden und hat dies getan. Ergebnis ist, wenn ich es richtig gelesen habe, daß zukünftig die Aktionäre (und nicht die Aufsichtsräte) bestimmen, wieviel die Vorstände erhalten.
    2. In Deutschland feiert die Politelite das Ergebnis in seiner Vorbildfunktion für ganz Europa und ruft dazu auf, es den Schweizern gleichzutun. Die deutschen Politiker springen also auf einen Zug (Volksbegehren) auf, der bei anderen (unangenehmen) Fragen wie Zuwanderung, Überfremdung, Ausplünderung von Deutschland erst gar nicht auf ein deutsches Gleis gesetzt würde- weil das deutsche Volk eben in den Augen unserer Politkasper nicht reif genug oder zu blöd ist oder eben nicht „richtig“ begehren würde, gäbe es diese basisdemokratische Schweizer Möglichkeit.

    Das war meine (wenigstens beabsichtigte) Quintessenz von heute Mittag
    #2 aurith (04. Mrz 2013 13:22)

  34. „abzockerinitiative“, Neidhammel…

    Oje, jetzt muss Herr Kewitt uns nur noch erzählen, dass die Bankster die Millionen die sie bekommen auch ehrlich verdient haben, und er wird zu einem weiteren Eurobetrugsclown a la Goldman Sachs.

    Leider bringt die Initiative ja nicht einmal das, was sie verspricht, die Manager können weiter richtig kassieren mit ein paar kleinen Tricks.

  35. #37 aurith

    Die Pressestelle der CDU Deutschlands teilt mit:

    Die CDU ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, am Regierungsprogramm der Union für die kommenden vier Jahre mitzuschreiben. Unter dem Motto „Was mir am Herzen liegt“ >/b> können sie der CDU ab sofort ihre Wünsche und Vorschläge mitteilen. Die Mitmach-Aktion läuft bis Ende April.

    Wer der CDU seine Ideen online schreiben möchte, kann dies über die Webseite http://www.regierungsprogramm.cdu.de tun. Zudem hat die CDU im ganzen Bundesgebiet über eine Million Postkarten verteilt, mit denen die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen auch per Post verschicken können. Die rund 330 CDU-Kreisverbände werben vor Ort für die Aktion, beispielsweise in Bürgerforen, Werkstattgesprächen oder an CDU-Ständen in den Fußgängerzonen.

    „Die Menschen in unserem Land wollen nicht nur Empfänger politischer Botschaften sein“, erläuterte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe den Ansatz des Dialogangebots. „Immer mehr wollen sich mit ihren Erfahrungen einbringen. Um gemeinsam erfolgreich bleiben zu können, wollen wir zuhören und die Anregungen und Ideen der Menschen aufnehmen“, so Gröhe weiter.

    Die CDU setzt auf eine rege Beteiligung. „Sämtliche Rückmeldungen“, betonte der CDU-Generalsekretär, „die uns online wie offline erreichen, werden von einem Redaktionsteam gesammelt und ausgewertet und werden so in die Erarbeitung des Regierungsprogramms von CDU und CSU mit einfließen.“

    Ich befürchte, dass wird wieder so laufen wie bei dem „Bürgerdialog“ und die „Herzenswünsche“ mit den meisten Stimmen werden gar nicht behandelt.

  36. Also Kewil, das hat nichts mit Neidhammel zu tun, wenn man bemängelt, dass „Manager“ ein Vielfaches ihres Gehaltes noch zusätzlich als Prämie fürs Kommen oder Verlassen einer Firma/Bank erhalten!

    Ein Gehalt in Millionenhöhe – und dazu max. der gleiche Betrag als Bonuszahlung für „Verdienste“ müsste „eigentlich“ reichen . . .

    Oder bin ich mit dieser Meinung jetzt plötzlich bei den Sozies???

  37. Gutes Interview auf SPON mit Thomas Borer
    (ehemaliger CH Botschafter in Berlin)

    PS: Borer ist meines Wissens kein LINKER !

  38. Mit dieser Abstimmung wurden die Rechte der Eigentümer gestärkt!

    Brüderle betonte, Anteilseigner sollten in der Hauptversammlung bei der Manager-Bezahlung stärker mitreden können. „Wir waren immer dafür, dass die Eigentumsrechte gestärkt werden. Und die Eigentümer sitzen in der Aktiengesellschaft in der Hauptversammlung und nicht im Aufsichtsrat.“

    http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/nach-schweizer-abstimmung-gegen-hohe-managergehaelter-rainer-bruederle-koalition-koennte-rasch-aktionaersrechte-staerken_aid_932012.html

  39. #42 AlterQuerulant

    Genau, beim Bürgerdialog wurden ja Themen, die die deutschen Bürger interessieren, auch unter den Tisch gewischt.

    Also nichts als ein wenig Pseudo-Demokratie im Jahr der Wahlen. :mrgreen:

    Gestern Atomausstieg, heute dies und morgen das.

    Merkel will natürlich BK bleiben, ein Fähnchen im Wind, ohne eigene Meinung.

  40. Nieten in Nadelstreifen, das sind diejenigen, die dieses Ergebnis zu verantworten haben. Und das sind nicht nur die Amtsleiter in Kommunen und Gemeinden, das sind auch höchstselbst Banker, Manager (man erinnere sich nur an den ehemaligen Mannesmann-Chef, der 64 Millionen bekam, weil der den Judas gespielt hat und Mannesmann an Vodafone verkaufte) Dass Vodafone damals viel zu viel zahlte, stellte sich erst später raus, als der Internethype langsam vorbei war.

    Es gibt eine gesunde Grenze in Japan: Kein Manager soll mehr als das 20fache eines Durchschnittsarbeiters verdienen. Ich glaube, mit dieser Regelung könnte auch in Deutschland jeder Mann gut mit leben.

    Kewil, Deine Ausführungen mit Schaum vor dem Mund, verstellen Dir den Blick auf die Realität. Und es ist mitnichten eine Neiddebatte. Die Goldene Kuh Geld muss wieder an ihren richtigen Platz gestellt werden. Well done Swizer!

  41. Einfach die Lupe mal Richtung Brüssel und Straßburg drehen.
    Wenn hier jemand überhohe Bezüge hat, dann die Abgeordneten des EU Reichsparlaments und deren Hofstaat.

  42. #46 Simbo
    Grüße in die Schweiz. Ich habe mich heute mit einem Landsmann von Dir getroffen. Auch ein PI-ler.

  43. Wenn die Banken dann nach Steuergeldern schreien wenn sie sich verzockt haben, dann kann der Steuerzahler auch verlangen, dass die Zockerprämien gedeckelt werden. Ansonsten sollten Firmen aller Art in Ruhe gelassen werden, solange sie ihre Steuern zahlen und kein Unrecht begehen.

    Was allerdings interessant wäre, das wäre eine Kopplung der Beamten- und Politikergehälter an das mittlere Einkommen der Steuerzahler und Rentenbezieher. Da würden jedoch die Grünen und die Sozis hunderttausend Gründe erfinden warum das nicht sozial ist.

  44. #12 Josef   (04. Mrz 2013 13:45)  
    Waren es nicht genau diese Manager, die mit Hilfe gekaufter Politiker Millionen von Gastarbeitern aus Anatonien ins Land geholt haben. Für die Folgekosten zahlen diese Manager nichts! Gewinnmaximierung auf Kosten des deutschen Volkes!
    #36 Darnoc   (04. Mrz 2013 15:24)  
    euch beiden und einigen anderen hier scheint nicht gegenwärtig zu sein dass es die “reichen” firmenvorstände, bergwerksdirektoren, aktiengesellschaften und so weiter waren, die mit sonderabkommen massenweise musels hier rein gekarrt haben…
    ——————————–
    Der sonst auch islamkritische Autor sollte sich das hinter die Ohren schreiben.

  45. Also um das als Schweizer klar zu stellen: das war ein überrichtiger Entscheid! Der Casinokapi-
    talismus saugt die arbeitenden Bürger bis zum letzten Tropfen aus. Für die Erpressungen des Auslands (USA Regierungsforderuüngen, „Kohäsions“-milliarden, etc.) bleibt immer Geld übrig. Auch für die ca. 50% de facto Ausländer unter denen es schlicht viel Invasoren hat ist immer was vorhanden. Ich glaube nicht, dass unsere Landesverräter im Bundeshaus das umsetzen. Siehe Abschiebungsinitiative der SVP für die Ausweisung krimineller Ausländer, die ja zerpflückt wurde und der Volkswille, wie so oft, negiert wurde… Aber es ist ein Zeichen!

  46. So ist das nunmal in einer direkten Demokratie. Wenn bestimmte Manager die gleiche Lohnzurückhaltung geübt hätten, die sie immer von Ihren Arbeitern fordern, wäre diese Abstimmung nie so ausgegangen. Selber schuld.

  47. Voll daneben, kewil! Das hat nichts mit Neid und Sozialismus zu tun, sondern ausschließlich mit gesundem Menschenverstand und mit dem scheinbar heute unbekannten Wort „Moral“! Das war ein Schlag ins Gesicht rechtschaffener Bürger und Geschäftsleute, die nur das bekommen, was sie „verdienen“. Pfui!

  48. #3 leichtzumerken (04. Mrz 2013 13:25)

    Ich sehe das ähnlich, nicht die Entlohnung sondern die Haftung ist doch der entscheidende Punkt.
    Im Moment wird der deutsche Steuerzahler für jede Bankenpleite in Haftung genommen und die Herren Manager, die die fremden Millionen und Milliarden verzockt haben, bekommen noch üppige Abfindungen.
    Müssten Vorstände und Aufsichtsräte persönlich für Ihre Entscheidungen haften gehörten Sätze wie „Ich übernehme die politische Verantwortung“ (bleibe aber im Aufsichtsrat und trete nicht als Bürgermeister zurück – Wowi beim Berliner Flughafen)der Vergangenheit an.

  49. Was soll das mit Neid zu tun haben? Wir reden hier von Aktiengesellschaften und nicht von inhabergeführten Unternehmen, der Eigentümer so viel verdienen können, wie sie wollen – und die gegenüber der Öffentlichkeit darüber ja auch keine Rechenschaft ablegen müssen.

    Was mich aber immer wieder nervt, sind Fälle, in denen „Spitzenmanager“ riesige Einnahmen einstecken, obwohl sie das Unternehmen komplett gegen die Wand fahren und Schaden in Höhe von zig Mrd. Euro verursachen. Man sehe sich nur mal die Chefs von Daimler vor Zetsche an… wie viel Verluste haben die generiert? 40 Mrd.? Und den externen Lieferanten setzt man die Pistole auf die Brust…

  50. Die laufende Abschaffung des Bankgeheimnisses ist nur einer der aktuellen Sargnägel.

    Aber für uns ist doch die Abschaffung des „Bankgeheimnisses“ sehr gut?! Für das internationale Image der Schweiz übrigens auch.

  51. zum Thema Euro:

    Würden Sie eine Anti-Euro-Partei wählen?
    Ja 87% 87%
    Nein 13% 13%
    1051 Stimmen

    Stand 04.03 18.20h

  52. Hallo, eine allgemeine Frage:
    Was ist eigentlich von diesen Abzockern zu halten- die schröpfen die dumme Zipfelmütze direkt- durch Zwangsgebühren, die dieser mit brutaler Gewalt abgepresst werden.
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/intendanten-gehaelter-im-vergleich-was-die-chefs-von-ard-und-zdf-verdienen/3517466.html
    Die von den GEZ- Staatsmedien für die zwangszahlenden Mützen erbrachte Gegenleistung ist billigste Propaganda, für die sich der Erfinder dieses Systems „Grossdeutscher Rundfunk“, Dr. Josef Goebbels vermutlich geschämt hätte

  53. Normalerweise bin ich auch gegen das staatliche Dreinreden ins kapitalistische System. Aber nun haben die Managergehalte solche Auswüchse erreicht, dass sie nicht mehr gerechtfertigt sind. Wenn man den Multiplikationseffekt Arbeiter/Manager-Salair von vor ein paar Jahrzehnten mit dem heutigen vergleicht, muss man doch den Kopf schütteln. Da gibt es jetzt eine globale Managerkaste die abgeschottet lebt, und sich durch Seilschaften gegenseitig hochjubelt. Da muss man nicht gleich ein Sozi sein um ein bisschen Augenmaß einzufordern. Gut so, Schweiz!

  54. Beider ganzen Neiddebatte gibt es ein Problem. Die Großaktionäre sind Versicherungen und Banken, die das Geld der kleinen Sparer verzocken. Dagegen gilt es sich zu wehren und das ist richtig so.

  55. # 6

    alles Ablenkungsmanöver. Damit lenkt amn doch wieder vom Geld ab, das in die Südländer fließt.

    Denn es gibt ja sicherlich auch hier Aktionärsversammlungen. Und wenn jemand die Boni und Vergütungen der GF nicht passt, kann er darüber abstimmen lassen, auch jetzt schon… man kann auch die Entlastung verweigern der GF in der Aktionärsversammlung.

  56. @ Thorus: Das, was Kewil da geschrieben hat, ist wirklich nicht sehr durchdacht. Minder, der Initiativ-Lostreter lehnt z. B. Obergrenzen von Bonis und Löhnen kategorisch ab. Auch die Boni-Steuer („das letzte, was die Schweiz jetzt braucht, ist eine neue Steuer“).

    Er wollte nur, daß wenigstens die Aktionäre selbst über die Löhne befinden. Und das ist richtig.

    Zum Hintergrund von Minder: http://schweizblog.ch/?p=6405

  57. #55 Dorian Gray (04. Mrz 2013 17:27)
    Also um das als Schweizer klar zu stellen: das war ein überrichtiger Entscheid! Der Casinokapi-
    talismus saugt die arbeitenden Bürger bis zum letzten Tropfen aus. Für die Erpressungen des Auslands (USA Regierungsforderuüngen, “Kohäsions”-milliarden, etc.) bleibt immer Geld übrig. Auch für die ca. 50% de facto Ausländer unter denen es schlicht viel Invasoren hat ist immer was vorhanden. Ich glaube nicht, dass unsere Landesverräter im Bundeshaus das umsetzen. Siehe Abschiebungsinitiative der SVP für die Ausweisung krimineller Ausländer, die ja zerpflückt wurde und der Volkswille, wie so oft, negiert wurde… Aber es ist ein Zeichen!

    Wenn das so ist, dass Volkes Wille immer zerpflückt wird, sollte man vielleicht einmal eine Volksabstimmung anregen durch die eine 1:1 Umsetzung des Volkswillen festgeschrieben wird und Zerpflücker bestraft.

  58. Dieser Beitrag passt nicht mehr in unsere Zeit, ist falsch angelegt.

    Der Turbokapitalismus kommt aus den USA/Wallstreet und GB London City, wo die Investmenthaeuser und Hedgefonds konzentriert sind.

    Die Zahlung von unangemessen hohen Gehaeltern, Praemien, Abfindungen auf der einen Seite,

    auf dern anderen Mindestloehne die das Wort „Mindest“ zu Unrecht fuehren und tatsaechlich Hungerloehne sind fuehrt zu Hass und Radikalisierung.

    Als wir die „Soziale Marktwirtschaft“ hatten, war mehr Gerechtigkeit und sozialer Friede in unserem Land.
    Erst mit der Zeit kamen auch hier „amerikanische Verhaeltnisse“ auf, als die Gier nach mehr in den oberen Stockwerken sich durchseetzen konnte.

    Jeder, der sich ein Gefuehl fuer Gerechtigkeit mit entsprechender Entlohnung bewahrt hat, kann dem nicht widersprechen.

    Auch ein Supermanager sollte kein Milliardenvermoegen ansammeln koennen, was er selbst und seine Nachkommen niemals verbrauchen koennen, da laeuft etwas falsch, was den ansonsten dynamischen Kapitalismus den Garaus machen kann.

  59. Ich habe nichts, aber auch nichts davon, wenn irgend jemand von den Bankern oder Managern weniger bekommt. Das regelt der Markt.
    Wie sagt man so schön? Wenn Reiche ärmer werden, werden Arme nicht automatisch reicher.
    Und bei all den Neiddebatten sollte man nie vergessen, dass es wesentlich attraktiver für das Steueraufkommen ist, wenn ein Millionär Steuern zahlt, als wenn dies ein Kleinverdiener tut.
    Wir sollten uns lieber aufregen, was mit diesen Steuern dann angestellt wird und zwar klammheimlich von denen, die zur Ablenkung diese Neiddebatten anstoßen!

  60. Ist doch cool wenn die Aktionäre bestimmen wieviel Gehalt bezahlt wird, doch wer hat die Mehrheit???

    Transparenter ist es, ändern wird es wohl kaum was.

    Jetzt kommt der alte Sozi raus, die Obergrenze eines Managergehaltes sollte am Durchschnittseinkommen aller Mitarbeiter bemessen werden. Faktor 20 (max. 50???) zum Beispiel, der unbegrenzte Bonus über langfristige (mind. 10 Jahre) Gewinn-Verlust(!)-Beteiligungen.

    Hätte mehrere Vorteile für alle! Auch für kluge Manager!

  61. #1 Powerboy (04. Mrz 2013 13:20)

    Solange man Verkäuferinnen wegen 30 Cent feuern darf und Manager für das Verzocken von hunderten von Milliarden an Euros noch mit Millionenzahlungen belohnt, so lange finde ich die Entscheidung der Schweizer richtig!

    Das finde ich auch so!

  62. @#72 WahrerSozialDemokrat

    Jetzt kommt der alte Sozi raus, die Obergrenze eines Managergehaltes sollte am Durchschnittseinkommen aller Mitarbeiter bemessen werden. Faktor 20 (max. 50???) zum Beispiel, der unbegrenzte Bonus über langfristige (mind. 10 Jahre) Gewinn-Verlust(!)-Beteiligungen.

    Hätte mehrere Vorteile für alle! Auch für kluge Manager!

    das ist aber schwer zu verkaufen :lieber Manager verzichte bitte auf 2/3 deines Gehaltes weil es zu deinem Nutzen ist….?

    Verdiente der Vorstand eines der 30 DAX-Unternehmen 1970 das 30-Fache eines Durchschnittsarbeiters, so ist es inzwischen das Hundertfache (im Schnitt rund drei Millionen Euro) und bei den Chefs sogar das 170-Fache (knapp fünf Millionen).

  63. #74 ich2 (04. Mrz 2013 23:46)

    Es gibt doch (bei mir) einen unbegrenzten Bonus!!! 😉

    Stellt er das Unternehmen gut auf, super Bonus!

    Ausserdem ist ja derzeit das Verhältnis Mitarbeitergehalt-Manager eben nicht faktorisiert. So gesehen würde ein Manager gut überlegen bzgl. Gehalt seiner Mitarbeiter…

    Ansonsten ist Ihr „170-fache“ (All-Inklusive) natürlich ne Spitzen-Ausnahme und bei Managern nicht der Durchschnitt! Der liegt weit unter Faktor 25! 😉

  64. #72 WahrerSozialDemokrat (04. Mrz 2013 22:22)

    Oder einfach zu 100% in Aktien bezahlen. Dann hängt das Einkommen direkt davon ab, wie erfolgreich einer ist. Schließlich ist ein Manager ein angestellter Unternehmer, ohne leistungsgerechtes Vergütungsmodell fehlt dem schon aus Prinzip was an der Motivation. Ich weiß, die Idee hat ein paar Haken von wegen Insidergeschäften, wenn er sie loswerden will. Kann man aber regeln, ich meine ich hätte schon von ein paar amerikanischen Firmen gehört die das gemacht haben. Monsanto evtl., bin aber nicht sicher.

  65. #76 Religion_ist_ein_Gendefekt (04. Mrz 2013 23:57)

    Das ist wieder zu lieb gedacht! Kein Manager würde dann ein untergehendes Unternehmen leiten wollen, selbst wenn noch Hoffnung bestehen würde…

    Wir beide bestimmt schon, hätten aber in der Dimension auch nichts zu verlieren! 🙁

    Nochmals, fakturisiertes Belegschafts-Einkommen und langfristiger unbegrenzter Verlust-und-Gewinn-Bonus! (Den Verlust sollte man dabei aber ernst nehmen!)

    Streng genommen arbeiten nach diesem Prinzip alle mittelständige Unternehmungen, nur das bei denen der Faktor max. bei 5 liegt, dafür aber der Verlust nach Ausstand bei 0. (Und von Faktor 5 träumen sogar die Meisten, wenn sogar in Relation zur Arbeitszeit)

  66. Ansonsten ist Ihr “170-fache” (All-Inklusive) natürlich ne Spitzen-Ausnahme und bei Managern nicht der Durchschnitt! Der liegt weit unter Faktor 25!

    ja nur ein Bruchteil der Manager ist im Vorstand

  67. Es gibt nicht nur Abzocker in den Unternehmungen, sondern auch solche im Staat.
    Seien dies nun Parlamentarier, Chefbeamte oder Regierungsmitglieder.
    Da deren Gehälter UNS ALLE betreffen, sollten deren Löhne eigentlich auch vom Steuerzahler per Abstimmung bestimmt werden, schliesslich bezahlen wir sie ja mit unseren Steuern.

  68. Neid ist eine Sache. Unverhältnismäßig hohe Gehälter auf der einen Seite und unverhältnißmäßig niedrige Gehälter auf der anderen sind eine andere Sache.

    Warum sind wohl so viele Menschen arbeitslos, während andere Menschen beruflich doppelt und dreifach so belastet sind als bei gleichem Berufsstand in den 70ern/80ern?

    Je mehr oben kassiert wird, desto weniger bleibt für unten.

    Ja zum Kapitalismus, NEIN zum „über Leichen gehenden“ Egoismus. Das hat nichts mit Rechts oder Links zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand. Und dank des Zins sind die Reichen die größten Sozialschmarotzer.

  69. Im Übrigen sind die Abzocker meist auch diejenigen Korrupten, die unser Land und unsere Kinder dem Islam ausliefern.

    Mit allen Abwassern gewaschen und für ein paar Scheine verkaufen die sogar ihre Oma.

  70. Da deren Gehälter UNS ALLE betreffen, sollten deren Löhne eigentlich auch vom Steuerzahler per Abstimmung bestimmt werden, schliesslich bezahlen wir sie ja mit unseren Steuern.

    Sich dann aber nicht beschweren, das Fähige Leute lieber Chef von Simens werden als Bundeskanzler weil man dort das 35 fache verdient.

  71. @ Sirius: Minder ist gerade nicht SVP-Mitglied. Er hat sich als Parteiloser aber der SVP-Fraktion angeschlossen (nach Verhandlungen mit anderen Fraktionen)

  72. #78 WahrerSozialDemokrat (05. Mrz 2013 00:05)

    Das ist wieder zu lieb gedacht! Kein Manager würde dann ein untergehendes Unternehmen leiten wollen, selbst wenn noch Hoffnung bestehen würde…

    Ich glaube nicht, daß das ‚lieb‘ gedacht ist, ganz im Gegenteil. Wenn Hoffnung besteht, dann findet sich auch ein Unternehmer, der etwas daraus macht. Wenn nicht, ist es sowieso nur Insolvenzverschleppung. Einfach ein sinkendes Schiff verlassen, was vom Tafelsilber mitnehmen und andere den Dreck wegräumen lassen kann er so jedenfalls nicht. Sein persönliches Schicksal wäre so auf Gedeih und Verderb mit der Firma verbunden, so wie es sich eben für einen Unternehmer gehört.

  73. Kewill hat den Initiativtext nicht gelesen. Die Abzocker-Initiative sagt gar nichts über die Höhe der Gehälter. Aber sie gibt den Eigentümern der börsenkotierten Gesellschaften endlich ihre Stimme wieder. Die Initiative ist also in keiner Weise sozialistisch, sondern direktdemokratisch und damit in höchstem Masse kapitalistisch: Denn der Eigentümer befiehlt über sein Eigentum. Punkt. Bisher hatten die Manager und Verwaltungsräte (Aufsichtsräte) die Macht und die Eigentümer hatten zu schlucken, was diese Figuren angerichtet haben. Ob es die Eigentümer besser können? Wir werden sehen.

  74. Erstaunlich wie das dumme von Populisten geleitete Schweizer Volk (Minarett-Initiative) zum vorbildlichen fortschrittlichen Volk wird (Abzocker-Initiative).

  75. Unsere links-grünen MS-Medien bejubeln die Schweizer Volksabstimmung und das Ergebnis. Das Schweizer Votum solle nun auf Deutschland übertragen werden. Merkwürdig! Dieses Abstimmungsergebnis war „richtig“, das über das Verbot von Minaretten jedoch nicht!
    Das eigentliche Thema müsste hier aber sein, dass auch bei uns über wichtige Angelegenheiten Volksabstimmungen stattfinden müssen. Die Linken sprechen zwar immer davon, aber zur Verwirklichung ist es noch nicht gekommen. Denn genau das wird befürchtet, dass nämlich das Wahlvolk in vielen Dingen anders absteimmen würde als unsere grün-linken Vordenker und Volkszertreter.

  76. Wir alle wissen, dass kewil selten eine Ahnung hat. Bedenklich, dass er auch so viel Zustimmung bekommt. Naja, economiesuisse hat wohl auch hier bezahlte Schreiber.

    Ein grosser Teil der Ja Sager stammt auch aus dem rechten Lager. Diese Leute sind keine Neidhammel, einfach einfache Arbeiter. Die waren mal bei der SP zu hause und wanderten dann zur SVP.

    Wenn jemand mit seinem Job als Kellner um die 4000 pro Monat macht und dann sieht, dass ein Vasella nur 2 Stunden pro Monat „nichts“ tun muss für diesen Betrag fühlt er sich verulkt.

    Aber ein kewil und seine Fans schnallen das nicht.

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