Die Vatikanischen Museen in Rom sind voll von wertvollen Bildern, Statuen, Büsten, Gobelins, Hieroglyphen, Büchern, Landkarten, Kutschen und Deckengemälden. Einer der Säle verdankt seinen Namen dem großen Gemälde des polnischen Künstlers Jean Matejko (1838-1893), das den Sieg des polnischen Königs Jan Sobieski über die Türken vor Wien im Jahre 1683 darstellt. Der Künstler hatte das riesige Gemälde – gefühlt 10 Meter lang und 5 Meter hoch – einst Papst Pius IX. geschenkt, der es in seine Privatgemächer hängen ließ.

Heute käme es wahrscheinlich in den Keller hinter einen Vorhang. Aber jetzt hängt es eben da, und ist nicht mehr zu entfernen. Jeder PI-Leser sollte eigentlich Bescheid wissen. Nur dank des polnischen Heeres wurden die Türken 1683 geschlagen, der österreichische Kaiser war bereits aus Wien geflohen. Hätten damals die Türken gewonnen, wäre Österreich vermutlich längst islamisch.

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46 KOMMENTARE

  1. Das Gemälde wie auch z. B. der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem dürften den Mohammedanern so gar nicht gefallen.

  2. Ich habe eher die Befürchtung der neue Papst geht auf Kuschelkurs mit dem Islam und macht einen auf Totaltoleranz.

    Unser Islamisten werden jetzt schon grinsen und sich die Hände reiben, weil man die dummen Christen so leicht verarschen kann und zur Freude über den neuen wahrscheinlich islamophilen Papst sofort als Zeichen der Friedfertigkeit des Islams eine christliche Kirche mehr anzünden.

    Angst habe ich auch um die körperliche Unversehrtheit des Papstes. Wenn er ohne schusssicherem Panzerglas sich den Gläubigen zeigt, wird er damit wieder einen Moslem motivieren mit einer Schusswaffe in der Hand die Friedfertigkeit des Islams gegen andere Religionen zu demonstrieren.

    Da hat doch schon mal ein Türke auf den Papst geschossen. Ich hoffe das wiederholt sich nicht!

  3. … Ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dieses Gemälde zumindest in Deutschland auf dem Index steht.

    Türken könnten ja beleidigt sein und böse Rechtspopulisten könnten das Gemälde instrumentalisieren, gelle kewil?

  4. sehr schönes bild danke

    ist die büchersammlung öffentlich?

    will heissen, kann man einen blick auf die bände erhaschen so wie in st. gallen?

  5. Da waren die Kosaken mit dabei. 🙂

    Zu beachten ist übrigens dass man davon ausgeht, dass die Rettung Helms Klamm durch die Reiter Rohans ein Bezug des tief Katholischen Tolkien zur Schlacht um Wien darstellt.

    Die Reiterheere Rohans sind äquivalent zu den Reiterheeren der Osteuropäer (Jan war nicht alleine dabei…).

    http://www.youtube.com/watch?v=GfquhhhXTbw

    Einige Jahre später haben sich die Kosaken dann aber mit den Polen angelegt und sich gegenseitig die Fresse poliert..

    Templarii

  6. Schön!? Und???
    Was das Bild zeigt, ist nun mal Tatsache.
    Was gibt es da zu beleidigen?
    Aber bestmmt findet man einen Grund.

  7. … wäre Österreich vermutlich längst islamisch.
    Nicht nur Österreich! Das osmanische Reich hätte sich bis zum Rhein ausgebreitet. Nur Frankreich unter Ludwig XIV hätte, als dann Verbündeter gegen die Habsburger, eine Chance gehabt, einer Besetzung zu entgehen. Im Süden wäre auch Rom gefallen. Dieses heilige Ziel dürfte den Kämpfern für Allah wichtiger gewesen sein, als Frankreich. Nach Ostrom, dann auch Westrom und Ausrottung des Papsttums.!

  8. Hätten damals die Türken gewonnen, wäre Österreich vermutlich längst islamisch.

    „Vermutlich“ ist äußerst optimistisch formuliert.

  9. Wenn Jan Sobieski Deutscher gewesen wäre, müssten wir uns heute noch dafür entschuldigen und alle Straßen und Plätze, die zurecht nach ihm benannt worden wären, umbenennen.

  10. Eines dürfte die Moslems aber sehr freuen. Ganz ohne ihr Zutun ist der christliche Glaube aus den Herzen und Köpfen vieler Menschen Europas verschwunden. Ein Feind weniger. Der Rest wird nicht mehr schwer. Die Tore Wiens stehen sozusagen offen.

  11. Zu diesem Thema und das besonders für unsere neuen Mitleser, möchte ich auf diesen Film verweisen, der sich mit den Eroberungen des Islams und auch mit den Kreuzzügen beschäftigt. Und warum man eine instinktive Abneigung gegen den Islam hat oder wenigtens haben müsste, als Europäer. Aus Geschichte sollte man lernen.

    Dringend ansehen, auch, wenn es eine dreiviertel Stunde ist.

    Warum wir vor dem Islam Angst haben – von Bill Warner.

    http://youtu.be/maLq6qN2Ij8

  12. Die tapferen polnischen Flügelreiter unter der Führung von König Sobieski haben das Abendland im Jahre 1683 gerettet. Natürlich waren das keine degenerierten Gutmenschen. Heutzutage würde man sie mit Sicherheit als Nazis bezeichnen.

    Als am 7. September 1683 sich ein vom Papst Innozenz XI. mitfinanziertes Entsatzheer des Heiligen Römischen Reiches unter Karl von Lothringen mit Truppen des polnischen Königs Jan Sobieski III. in Tulln an der Donau ungefähr 30 Kilometer vor Wien vereinigte, dauerte die Belagerung schon seit dem 15. Juli an. Unter der Führung des polnischen Königs Sobieski überraschte man die osmanische Streitmacht und schlug sie fünf Tage später am 12. September 1683 in der Schlacht am Kahlenberg vernichtend. In dieser Schlacht erhielt jener junge Obrist-Leutnant seine Feuertaufe, der diesen Türkenkrieg schließlich beenden sollte: Prinz Eugen von Savoyen. Der türkische Chronist Mehmed, der Silâhdar, berichtete über den Anblick der Entsatzarmee:

    „Die Christlichen Truppen tauchten mit ihren Abteilungen auf den Hängen auf wie Gewitterwolken, starrend vor dunkelblauem Erz. Mit dem einen Flügel gegenüber den Walachen und Moldauern an das Donauufer angelehnt und mit dem anderen Flügel bis zu den äußersten Abteilungen der Tataren hinüberreichend, bedeckten sie Berg und Feld und formierten sich in sichelförmiger Schlachtordnung. Es war, als wälze sich eine Flut von schwarzem Pech bergab, die alles, was sich ihr entgegenstellt, erdrückt und verbrennt.“

    Quelle: Wikipedia

    Die Flügelreiter

    http://3.bp.blogspot.com/_HYt995wFTps/TQSuxC2qAyI/AAAAAAAAAHU/KFVH1YAoIXs/s1600/husaria.jpg

    Stopp der Islamisierung Deutschlands und Europas!

  13. Österreich wäre sicher nicht islamisch – Serbien oder Bulgarien sind ja trotz jahrhundertelanger Türkentyrannei auch nicht islamisiert worden. Aber Österreich wäre „balkanisiert“ worden, dh. wäre heute ein ähnlich rückständiges, innerlich zerrissenes Land, wie alle Staaten, die zu lange unter der türkischen Herrschaft bleiben mussten.

  14. Das Gemälde wie auch z. B. der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem dürften den Mohammedanern so gar nicht gefallen.

    google ist zwar mein freund aber ich kann nix finden dazu. link bitte.

  15. #24 PIROL

    167 Interessierte Frage vom 14.03.13 Ermordung Daniel S.

    Ist das ’ne Aufforderung zum Frage-Stellen oder ein Hinweis auf eine bereits gestellte Frage?

    Bei mir lautet die Anzahl der Fragen nämlich 164 (restliche gelöscht?).

  16. #26 Hartzhasser

    Wer weiss wo der Clown geblieben ist?

    Der wurde vom Eisbären zum Frückstück gefressen („Clown gefrückstückt“).

    Vielleicht ist er auch einer „kulturellen Bereicherung“ in seinem „Environment“ zum Opfer gefallen (was ich ihm sehnlichst wünsche!) und hat es sich in Zukuft anders überlegt.

    Aber am wahrscheinlichsten ist, daß es ihm einfach zu ungeheuerlich geworden ist, wie er sich dort zum Affen macht, und dies alles bei PI dokumentiert ist. Einer seiner Kollegen (falls der Typ überhaupt in Lohn & Brot steht) hat ihn sicher gefragt: „Sag mal: Haste sie eigentlich noch alle?“

  17. „…der österreichische Kaiser war bereits aus Wien geflohen.“ Wohl eher der römisch-deutsche Kaiser. Einen österreichischen Kaiser gab es erst mit dem Zusammenbruch des Reiches Anfang des 19. Jahrhunderts.

  18. Einer der Säle verdankt seinen Namen dem großen Gemälde des polnischen Künstlers Jean Matejko (1838-1893), das den Sieg des polnischen Königs Jan Sobieski über die Türken vor Wien im Jahre 1683 darstellt.

    Immerhin ein Aufschub um ca. 330 Jahre.

  19. #26 Hartzhasser

    Vielleicht haben die linken Bestecher-Netzwerke ihm aber auch die versprochenen 30 Silberlinge vorenthalten. Weil das Ding so dermaßen nach hinten losging. Und überhaupt ist man nicht immer ganz ehrlich zueinander (schon gar nicht in finanziellen Fragen!). Jetzt ist der dumme Faxen-Clown eingeschnappt und will nicht mehr.

  20. Noch heute danke ich Jan Sobieski, Ernst-Rüdiger Starhemberg, Max Emanuel, Ludwig von Baden, Karl von Lothringen und all ihren tapferen Truppen von Herzen, daß sie die osmanischen Belagerer vor Wien zurückgeschlagen haben. Schande den Franzosen,
    die mit dem osmanishen Sultan ein Bündnis eingegangen waren. Schande auch Kaiser Leopold I, der Wien feige verlassen und sich nach Passau geflüchtet hatte.

  21. Das Entsatzheer bestand aus 24.000 polnischen und 50.000 deutschen Soldaten unter Führung von Johann III. gegen 100.000 Türken. Den entscheidenden Schlag gegen die Janitscharen führten die berittenen polnischen Husaren.

  22. (…) Hätten damals die Türken gewonnen, wäre Österreich vermutlich längst islamisch.
    —————
    …und wer hält sie heute auf?

    Die Österreicher scheinen ja auch schon (gutmenschlich) kapituliert zu haben.

  23. Auch ich liebe die Tag X-Dokumentation.
    Hier der Link auf das 3. von insgesamt 5 Videos:
    http://www.youtube.com/watch?v=r_NLoDcEAgw

    Was mich an diesen Flügelreitern so fasziniert ist, dass es alles andere als praktisch war, diese sperrigen Flügel überhaupt auf einem Feldzug mitzuführen aber die optische Wirkung auf den im Grunde abergläubischen Feind muss enorm gewesen sein.

    Dann gefällt mir auch diese spröde Art des Karl von Lothringen.

    Zum Schluss eine Parallele zur Jetztzeit: Ludwig der 14. ließ sich lieber in Strumpfhosen und Allonge-Perücken bei seinen Parties blicken, als mit zu tun.

  24. #37 lieschen m (18. Mrz 2013 18:18)

    Über den Sinn und Zweck dieser Flügel gibt es vielfältige Deutungen. Angefangen von dem von Zeitzeugen als laut pfeifendes Zischen bezeichnete Geräusch beim Angriff der Flügelreiter, welches die Pferde der gegnerischen Reiter so erschreckte, dass sie nicht mehr zu halten waren.

    Und die „Flügel“ sollten einerseits verhindern, dass die Husaren von den in der Kunst des Schlingenwerfens (Lasso) sehr geschickten Tartaren oder Kosaken vom Pferd gezogen werden – also noch ganz in der Tradition der Steppenreiter.

    Andererseits muss es für den Gegner auch ein furchteinflößender Anblick gewesen sein, wenn die Flügelreiter wie „rächende Engel“ über sie hereinbrachen.

  25. #38 poeton (18. Mrz 2013 18:57)

    Danke, das hab ich nicht gewußt, dass die Flügel eine ganz praktische technische Seite hatten.

  26. Für alle diejenigen unter Euch, die das Bild gerne größer sehen möchten: Hier habe ich es gefunden.
    PS: Irgendwie sieht der brave Sobieski für mich wie ein Urahn von Lech Wal?sa aus…

    Don Andres

  27. Wären deutsche Kinderbuchverleger wie
    der Stuttgarter Thienemann Verlag Eigentümer des Werkes „Sobieski bei Wien” würde spätestens jetzt der Wunsch aufgekommen sein
    das Bild …

    dem politischen und sprachlichen Wandel

    …anzupassen und es damit zeitlos werden zu lassen.
    Mit :

    „Die behutsame malerische Modernisierung geht auf die von mir ausdrücklich begrüßte Initiative der Familie Matejko zurück, ist mit mir abgestimmt und von dieser autorisiert. Das hat mit Zensur nichts zu tun.“

    wären deutsche Kinderbuch-Verleger wie Klaus Willberg, Geschäftsführer des Thienemann Verlags mit der Malerrolle und der Motorsäge an das Gemälde gegangen und hätten davon soviel übrig gelassen, wie die Türcken von Wien, wenn sie es denn erobert hätten.

  28. Der neue Papst kommt aus den Reihen der Jesuiten, dem Eliteorden der katholischen Kirche. In der Schweiz war die «Gesellschaft Jesu» bis 1973 verboten.
    Am 15. August 1534 gründete ein ehemaliger baskischer Ritter in Paris mit einigen Freunden die Societas Jesu («Gesellschaft Jesu»). Ignatius von Loyola und seine Mitstreiter suchten die innere Erneuerung der Kirche und ihrer Geistlichen; ihr neuer Orden wurde zum wichtigsten Instrument der Gegenreformation.
    Mit Video: «Te Deum – Himmel auf Erden – Die Gründung der Jesuiten»
    Ein Rückblick:
    http://www.20min.ch/ausland/dossier/papstwahl/story/Speerspitze-der-Kirche–Stosstrupp-des-Papstes-18766101

  29. @ #35 kantata

    Husaren waren eigentlich immer beritten, sonst waren es keine Husaren.

    Heute hat das gepanzerte Fahrzeug das Pferd ersetzt…

  30. Was für ein Zufall! Ich suche seit ein paar Tagen ein Gemälde bzw. Kunstdruck zum Thema für mein Wohnzimmer. Wer hat noch ein paar andere Vorschläge?

    LG, Caveman

  31. Polen sei Dank!

    Hoffentlich wird Papst Franziskus den Türken mal was von ihrer eigenen Medizin geben (nach dem Motto: Sorgt mal dafür, dass erstmal in eurem Land die Christianophobie ein Ende findet!)

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