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Terrorangst in Bonn-Tannenbusch

Posted By PI On 16. März 2013 @ 14:56 In Bunte Republik,Dschihad,Islam,Terrorismus | Comments Disabled

Im monokriminellen Moslem-Ghetto Bonn-Tannenbusch (mit Minarett-Moschee) wohnt der Konvertit Marco G., einer der vier Salafisten, den die Polizei im Zusammenhang mit dem versuchten Attentat auf den PRO-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht am Dienstagabend  in Leverkusen festgenommen hatte (PI berichtete) [1]. Auf einer Todesliste, die bei den  mutmaßlichen Tätern gefunden wurde, standen ferner noch neun weitere  PRO-NRW-Mitglieder. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen wurde das LKA nun fündig.

(Von Verena B., Bonn)

Bereits am Donnerstag hatte die Polizei dort Ammoniumnitrat entdeckt, ein Salz aus Ammoniak und Salpetersäure, das für Düngemittel und Sprengstoffe verwendet wird und sich auch in der Tasche befand, die beim fehlgeschlagenen Anschlag im Dezember 2012 am Bonner Hauptbahnhof gefunden wurde. Diese Chemikalie war 1995 für den Anschlag auf ein Bürogebäude in Oklahoma City in den USA verwendet worden. Die zwei Tonnen Ammoniumnitrat und Dieselkraftstoff rissen damals 168 Menschen in den Tod. Dieses Material ist hochexplosiv und wurde vor der Bonner Salafistenwohnung sofort kontrolliert gesprengt. Ein Zünder wurde allerdings nicht gefunden. Bei einer erneuten Untersuchung der Wohnung wurden weitere verdächtige Substanzen gefunden, die ebenfalls von Experten des LKA gesprengt wurden. Weiterhin befand sich in der Wohnung des Strenggläubigen eine funktionsfähige Pistole.

General-Anzeiger-Reporter Axel Vogel [2] war als Augenzeuge vor Ort und berichtet:

Memelweg, eine Sackgasse in einer belebten Hochhaussiedlung in Tannenbusch, am Freitag gegen 16.45 Uhr: Streifenwagen halten am Straßenrand, Dutzende Bereitschaftspolizisten steigen aus Mannschaftstransportern aus, Spürhunde bellen in ihren Transportboxen, während Einheiten der Bonner Feuerwehr, Rettungskräfte samt eines Notarztes nach Parkmöglichkeiten suchen. Derweil beginnen Polizisten einer Einsatzhundertschaft aus Bonn bereits, mit Flatterbändern die Zufahrt von der Riesengebirgsstraße zum Memelweg abzusperren.

Wie sich bald herausstellt, gilt das Interesse der Ermittler der Wohnung jenes Salafisten in einem Hochhaus am Memelweg, den ein Spezialeinsatzkommando am Mittwochmorgen bei einer gezielten Aktion gegen mehrere offensichtlich gewaltbereite Gesinnungsgenossen verhaftet hatte. Laut Polizeisprecher Christoph Schnur hatte es im Zuge der weiteren Ermittlungen Hinweise darauf gegeben, dass sich in der Wohnung des Mannes weitere verdächtige chemische Substanzen befunden haben sollen. Tatsächlich wurden die eigens hinzugezogenen Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes Düsseldorf gleich zweimal in der Wohnung fündig. Vorsichtshalber sprengten die LKA-Fachleute dann die Stoffe wenige Meter entfernt in einem Grünviertel.

Klar, dass sich ob des Großaufgebotes an Sicherheitskräften schnell zahlreiche Gruppen von Schaulustigen entlang der Riesengebirgsstraße bildeten. Außer Gaffern war aber auch eine Vielzahl von Anwohnern darunter, die sich erkennbar Sorgen machten. “Was ist denn da bloß los?”, wollte eine junge Frau wissen. “Hier passiert doch irgendwas, wenn da so viel Polizei vor Ort ist. Kann ich da überhaupt in meiner Wohnung bleiben?”

“Es sind polizeiliche Maßnahmen im Gange, bitte bleiben Sie hinter den Absperrungen.” Mit diesem Hinweis beantworteten Bereitschaftspolizisten Dutzende Fragen, die einen ähnlichen Wortlaut hatten. Ausnahmen wurden nicht gewährt, selbst wenn es sich um Anwohner des Memelwegs handelte, die nur in ihre Wohnungen wollten. Evakuiert wurde aber niemand.

In seiner Wohnung an der Riesengebirgsstraße bleiben durfte auch Dieter Salchert mit seiner Familie, der von seinem Balkon im ersten Stock so etwas wie einen Logenplatz mit bestem Blick auf das Geschehen am Memelweg hatte. So konnte Salchert beobachten, wie gegen 18.10 Uhr ein Sprengstoffexperte, geschützt in einem Spezialanzug, eine Leine in Empfang nahm, die sein Kollege aus einem Fenster in der Wohnung des Salafisten geworfen hatte. Wenige Minuten später glitt an der Schnur auch schon ein roter Eimer zu Boden, den der LKA-Mann vorsichtig in Empfang nahm. In dem Eimer befand sich nicht nur die gefundene Substanz, sondern auch Sand, erklärte Polizeisprecher Schnur, um eine mögliche Explosion zu dämpfen.

Zweite Sprengung kurz vor 19 Uhr

An einer Art Angel balancierte der Sprengstoffexperte den Eimer über den Memelweg in eine Grünanlage der Siedlung, wo die Fachleute zuvor eine Grube ausgehoben hatten. Kurz nach 18 Uhr gab es einen lauten Knall, die Sprengung war erfolgreich.

Polizeisprecher Schnur bestätigte nochmals, dass die Substanz an Ort und Stelle gesprengt worden sei, “um alle Risiken auszuschließen”. Um was es sich genau bei der Substanz handelte und wie gefährlich die Chemikalie war, konnte Schnur gestern Abend noch nicht sagen. “Der Stoff wird jetzt von Experten untersucht.”

Kurz nach der Sprengung trat Schnur allerdings mit der überraschenden Nachricht vor die Presse: “Wir haben noch eine zweite Substanz in der Wohnung gefunden.” Auch die werde vor Ort gesprengt. Das war kurz vor 19 Uhr auch geschehen. Das sah Familie Salchert ebenfalls. Weniger aus Sensationslust: “Ich wohne seit 55 Jahren in Bonn. Aber hier in unserem Wohnviertel ist fast jeden Tag die Polizei. Vor allem nach dem Vorfall heute will ich weg hier.”

Wie uns immer wieder nachdrücklich von den Vertretern der Wahren Religion und den Islamisierungsbeauftragten versichert wird, sind nicht alle Muslime gewaltbereit. Das ist beruhigend zu wissen. Diese Tatsache sollte also das friedliche Zusammenleben keinesfalls stören. Sonderbarerweise wollen viele Deutsche dennoch nicht mehr in muslimischen Ghettos wohnen und ziehen weg. Aber selbstverständlich müssen die dort verbleibenden Menschen mit deutschen Wurzeln den Menschen mit türkisch-arabischen Wurzeln und einer anderen Kultur größten Respekt entgegenbringen. Wer das nicht tut, ist ein verabscheuungswürdiger Rassist!

Weitere Links:

» Fotos vom Einsatz in Tannenbusch [3]
» Bei Salafisten gefundene Chemikalie war sprengfähig [4]
» Polizei nahm Salafisten in Bonn fest [5]


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[1] (PI berichtete): /2013/03/beisicht-attentater-bombenleger-von-bonn/

[2] General-Anzeiger-Reporter Axel Vogel: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/tannenbusch/Weitere-brisante-Substanz-in-Salafisten-Wohnung-gefunden-Sprengung-durch-Experten-article1005936.html

[3] Fotos vom Einsatz in Tannenbusch: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/Sprengung-von-verdaechtigen-Substanzen-in-Tannenbusch-article1005991.html

[4] Bei Salafisten gefundene Chemikalie war sprengfähig: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/Bei-Salafisten-gefundene-Chemikalie-war-sprengfaehig-article1005715.html

[5] Polizei nahm Salafisten in Bonn fest: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/Polizei-nahm-Salafisten-in-Bonn-fest-article1003676.html