Türkei: Bundeswehr soll Klo selber putzen

Der türkische Generalstab bestreitet alle Vorwürfe des deutschen Wehrbeauftragten. Den Vorfall, daß ein türkischer General eine deutsche Feldjägerin weggestoßen habe, sei überhaupt nicht vorgekommen, und die Deutschen sollen ihre Klos selber putzen. Zugegeben wird nur, daß man in der Türkei ungern deutsche Fahnen, Wimpel oder Ortsschilder sehe. Kommentar: 

Daß die Bundeswehr ihre Klos nicht mehr selber putzt, verwundert. Zu Zeiten der Wehrpflicht, als der Verfasser dieser Zeilen beim Barras war, lag der gesamte Putz- und Reinigungsdienst bei den einfachen Soldaten.

Ebenfalls verwundert nimmt man zur Kenntnis, daß für die Patriot-Soldaten schnell extra Reihenhäuser gebaut werden mußten. Die Türken sind zu Recht beleidigt, wenn da erst wieder ein deutscher TÜV anreisen muß, um zu schauen, ob den Soldaten nach germanischem Baurecht gnädig das Wohnen dort drin erlaubt werden kann.

Zudem hat man sich eigentlich vorgestellt, daß es sich beim Patriot-Einsatz in der Türkei um eine temporäre Maßnahme handelt, die nach ein paar Wochen beendet ist, so daß unsere Soldaten in Zelten kampieren könnten. Reihenhäuser deuten daraufhin, daß die ewig dort bleiben sollen. Man glaubt, man spinnt.

Natürlich lügt der türkische Generalstab, was unsere Soldatin angeht, aber man will den Fall von deutscher Seite vertuschen. Daß unsere Soldaten nicht ins nächste Dorf oder Städtchen sollen, hängt hauptsächlich damit zusammen, daß sie keine Kopftuch-Mädchen angucken dürfen. Die Gefahr wäre zu groß, daß ein Ungläubiger eine Moslembraut betatscht – und sei es nur mit den Augen.

Eine türkische Frechheit ist es, unseren Soldaten Flaggen und Wimpel verbieten zu wollen. Eine Armee ohne Fahne, das fehlt gerade noch. Der ganze unnötige Einsatz war ja als Freundschaftsdienst gedacht. Freundschaft sieht anders aus. Und die Türken, die bei uns sind, wollen ja einwandern. Denen braucht man tatsächlich keine Halbmond-Flaggen in Würzburg (Foto) oder sonstwo aufhängen. Niemand käme aber auf die Idee, die türkische Armee solle auf ihre Wimpel und Fahnen irgendwo auf der Welt verzichten.

Nun, der ehrlose deutsche Staat wird sich auch das gefallen lassen. Man versetzt die Bundeswehr auf unsere Kosten ins hintere Anatolien und versteckt sie dort neutral hinter Büschen und Gesträuch, daß sie keiner sieht. Schnellstens zurück nach Deutschland, wäre das Gebot der Stunde. Daß der Türkei aus Syrien Gewalt droht, ist sowieso nur die Propaganda Erdogans, um dort eingreifen zu können und seinen Einfluß in Nahost zu erweitern.

Ein Argument für den türkischen EU-Beitritt war immer die Lüge von einer Mittlerrolle der Türken zwischen Orient und Okzident, dabei ist die Türkei ein Problemfall, den wir uns dringend vom Hals halten müssen!