Einen wichtigen Schritt hat gestern die neue Partei Alternative für Deutschland (kurz AfD) erfolgreich genommen: der Landesverband des bevölkerungsreichsten Bundeslandes, NRW, wurde in Rommerskirchen gegründet.

(Text: Aktivposten, Fotos: WSD)

Rommerskirchen, 12.04.2013

Um 14 Uhr soll die Veranstaltung losgehen, bereits um 13:15 Uhr bin ich am Ziel. Der kleine Stadtteil von Rommerskirchen, in dem die Veranstaltung stattfindet, ist restlos zugeparkt, KfZ-Kennzeichen aus ganz NRW sind vertreten. Die Halle ist um 13:35 Uhr schon bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt, einen Stehtisch hinten kann ich noch ergattern. Sofort komme ich mit meinen Parteifreunden ins Gespräch, man stellt sich vor. Wie ist man zum EU/ro-Kritiker geworden, wie auf die AfD aufmerksam geworden. Unternehmer, Studenten, abhängig Beschäftigte, Familienmanager, alle sind sich einig, daß es so nicht weiter gehen kann, wobei die Spanne von den ganz „Radikalen“ (D soll komplett austreten) bis zu den „Gemäßigten“ (Währungsgemeinschaft mit den Nordeuropäern) reicht. Einig sind wir uns aber, daß das Volk entscheiden muß, und daß der Volkswille zu akzeptieren ist.

Die Veranstaltung beginnt, und wieder zeigt sich, daß die AfD in der Lage ist, Fachleute aus allen Bereichen anzuziehen: der gewählte Versammlungsleiter, Herr Hahn, war bereits in ähnlicher Funktion im Berliner Abgeordnetenhaus tätig und kennt sich auch in den parteirechtlichen Fußangeln bestens aus, wie sich noch zeigen soll.

Ein echter Höhepunkt ist die kurze Rede von Dr. Konrad Adam, der zum Thema „Wie wird man ein gefährlicher Bürger“ noch einmal die drei Kernpunkte der AfD (Ende des Euros in der jetzigen Form – Direkte Demokratie – Wiedergewinnung der Rechtsstaatlichkeit für alle Bürger, da diese zur Zeit nicht gewährleistet ist) zusammenfasst und mit den etablierten Parteien abrechnet. Insbesondere die „Alternativlosigkeit“ der Politik der Kanzlerin und Pofallas Reaktion („Scheiss“) auf die Gewissensnöte von Wolfgang Bosbach nimmt er zum Anlaß, um unter frenetischem Applaus die Kompetenz der Handelnden in Abrede zu stellen. Wie weit die Regierenden schon von den Bürgern entfernt seien, zeige auch der immer wieder bemühte Ausdruck „der Bürger da draußen“, der die klare Trennung zwischen der Macht „drinnen“ und dem Rest „draußen“ aufzeige, indem dem Rest wie zu Kaisers Zeiten jegliche Befähigung zur Teilhabe nicht nur abgesprochen, sondern schon der Wunsch danach als regelrechte Majestätsbeleidigung ausgelegt werde.

Auch am jetzigen Abgeordnetensystem lässt er kein gutes Haar, fordert als ersten Schritt zur Bürgerbeteiligung das imperative Mandat statt des jetzt herrschenden Fraktionszwangs und die Gleichbehandlung der Abgeordneten mit den produktiven Bürgern, die sich mittlerweile keine vernünftige Krankenversicherung mehr leisten können und deren Rente durch die jetzige Politik willentlich aufs Spiel gesetzt wird. Wörtlich sagte er: „Sie können sich das selber ausrechnen, was aus gespartem Geld bei 0,5% Guthabenzins und 3% Inflation wird. Nach zehn Jahren ist ein Viertel der Kaufkraft weg. Das ist nichts anderes als Enteignung!“

Der „gefährliche Bürger“ stellt diese Entwicklungen nicht nur in Frage, sondern wird endlich aktiv. Dafür sei mit der AfD endlich eine Plattform vorhanden. Klare Worte, die den Anwesenden aus der Seele sprechen und für die Adam viel Applaus erntet.

Im Anschluß wird in einem langwierigen Verfahren, an dem sich viele Mitglieder mit Reden und Gegenreden beteiligen und das für die allermeisten die erste parteipolitische Aktivität darstellt (die Redner stellen sich kurz vor, der häufigste Satz ist „Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben in eine Partei eingetreten“), die Landessatzung abgestimmt. Wunsch und Wille zur Mitgestaltung sind nicht nur spürbar, sondern die Mitgestaltung auch tatsächlich möglich, Demokratie wird hier zum ersten Mal erlebbar, die Aufbruchsstimmung ist fast mit Händen zu greifen.

Erfreulicherweise umfasst die Landessatzung nur 12 (Antragsfassung: 11) auch für Nichtjuristen verständliche Paragraphen. Der eingefügte Paragraph geht auf eben jenen Herrn Hahn zurück, der auf die fehlende Landeswahlversammlung hinweist, die notwendig ist, um überhaupt eine gültige Landeswahlliste erstellen zu können. Viele formale Fußangeln, gut, daß da einer dabei ist, der sich auskennt. Nach der endgültigen Annahme der Satzung wird mit 100% Zustimmung der Landesverband gegründet.

Prof. Dr. Alexander DilgerDie Wahl des Vorstandssprechers gestaltet sich zum nächsten Erlebnis: die beiden Kandidaten, Martin Renner, Unternehmer, und Prof. Dr. Alexander Dilger (Foto l.), Uni Münster, stellen sich und ihr Profil vor. Dilger sachlich, Renner emotional. Mit ca. 30 Stimmen Vorsprung wird Dilger gewählt.

Martin Renner wird dafür mit dem besten Ergebnis aller Stellvertreter belohnt und im ersten Wahlgang direkt gewählt, während es um die anderen beiden Stellvertreterposten eine Stichwahl gibt, in der sich Dr. Hermann Behrendt, Rechtsanwalt und Autor des Buches „Mandative Demokratie“, und der Mediziner Dr. Jobst Landgrebe knapp vor der engagierten WA2013-Kreisbeauftragten Patricia Casale durchsetzen.

Die Wahl der Beisitzer wird auf den nächsten Parteitag verschoben, da sich über 60 Personen auf die sechs Posten beworben haben und jeder sich vorstellen soll. Der nächste Parteitag soll bereits in ca. 3 Wochen stattfinden. Auf diesem sollen bereits handlungsfähige Strukturen auf Bezirks- und Kreisebene beschlossen werden.

Bei der Wahl zum Schatzmeister ist es nach 20 Uhr, es ist die letzte Wahl, bevor die ersten aufbrechen. Jörg Burger gewinnt im ersten Wahlgang. Die potentiellen Rechnungsprüfer stellen sich vor, das Ergebnis der Wahl wird gegen 21 Uhr verkündet. Danach trolle ich mich auch nach Hause…

Als Ergebnis bleibt festzuhalten: eine echte Aufbruchsstimmung war zu spüren, der Landesverband startet mit ca. 1.700 (!!!) Mitgliedern, so daß die 2.000 benötigten Unterschriften für die Wahlzulassung in NRW problemlos im Kasten sein dürften. Die Gesamtmitgliederzahl der Bundespartei dürfte heute die 8.000 überschreiten, nach Auskunft von Prof. Dilger wird alle fünf Minuten ein neues Mitglied aufgenommen.

Morgen findet dann der mit Spannung erwartete Bundesparteitag in Berlin statt, wo auch die Eckpunkte des politischen Programms noch einmal konkretisiert werden. Da u.a. auch das „Aktionsbündnis Direkte Demokratie“ (ADD) und die „Zivile Koalition“ die AfD unterstützen, ist hier erstmals eine politische Bewegung entstanden, die von breiten Teilen der Bevölkerung getragen wird und eine echte Chance hat, die vorhandenen Machtstrukturen, die uns als Bürger dieses Landes nur noch als „Wahlvieh“ ansehen, zu durchbrechen. Viele, auch der zukünftige Landesvorstand, haben sich auch gegen die herrschende „Political Correctness“ ausgesprochen, die wie Mehltau über dem Lande liegt und einer Minderheit erlaubt, der Mehrheit den Mund zu verbieten.

Wünschen wir der AfD und allen Mitstreitern das Beste. Wir werden nur noch die eine Chance im Herbst haben, die Probleme mit friedlichen politischen Mitteln zu lösen. Ein „Weiter so“ der „Alternativlosigkeit“ wird voraussichtlich einen im Süden beginnenden Flächenbrand auslösen, dessen Vorboten bereits zu erkennen sind. Wenn wir uns nicht um unsere Zukunft kümmern, könnte es passieren, daß wir plötzlich keine mehr haben. In diesem Sinne scheint die AfD die beste Option zu sein, die viele gesellschaftliche Gruppen unter ihrem Dach vereinen könnte, was PRO und DF, bei aller Liebe, auf Bundesebene in vielen Jahren nicht gelingen wird.

Nutzen wir die vielleicht letzte Chance. Ich fordere die Leser dieser Seite zum Mitmachen auf. Werdet „gefährliche Bürger“, engagiert Euch. Fünf Monate sind nicht viel Zeit, wenn alle Leser hier mitmachen und weitertragen, könnte es die erhoffte Wende bringen.

Wer kämpft, kann verlieren, aber dafür seinen Kindern Antworten auf die Frage „Was hast Du getan, um das zu verhindern?“ geben.
Wer nicht kämpft (kämpfen will), hat schon verloren!

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250 KOMMENTARE

  1. Mit den besten Wünschen für die AfD und alle Mitstreiter.

    AfD gewinnt bekanntes Fernsehgesicht dazu
    Der Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland morgen in Berlin wird Wellen schlagen. Die Zeit der parlamentarischen Alternativlosigkeit der Eurorettung scheint zu Ende zu gehen. Der Widerstand nimmt Formen an. Nun sucht dieser Widerstand sein Führungspersonal, bekannte Namen und Gesichter, die das Programm in das Land tragen.
    Allein verwunderte, daß unter den bislang avisierten Bewerbern für die Führung der Partei neben Professor Lucke kein der Öffentlichkeit so sehr bekanntes Gesicht zu finden ist. Nun kommt erfreulicherweise Bewegung ins Spiel.
    Der bekannte Fernsehjournalist Armin-Paul Hampel steht anscheinend bereit: als langjähriger ARD-Korrespondent ist er breiten Kreisen der Öffentlichkeit bekannt. Ein Medienprofi mit ausgewiesener Expertise in der politischen Arena. Das klingt wie die optimale Ergänzung für den Wirtschaftsfachmann Professor Lucke. Es ist zu wünschen, daß sich die AfD so optimal aufstellt und damit beste Chancen bekommt, die Interessen der Bürger im Parlament zu vertreten. Das wäre ein weiterer wichtiger Erfolg für uns, die Zivilgesellschaft.
    Mit freundlichen Grüßen Ihre
    Beatrix von Storch
    *** per E-Mail ***

  2. Ich kann mich mit dieser AfD nicht so recht anfreunden.

    Wofür steht sie genau? Was sagt sie zur Islamisierung? Zu Ausländergewalt? Was zu konservativen Themen wie Familienpolitik?

    Die Anti-Euro-Keule zu schwingen, ist angesichts der jetzigen Situation nicht schwer.

    Wie sagte doch der Sprecher in spe, Bernd Lucke, vor kurzem im Cicero:

    Deutschland braucht Zuwanderung, weil wir ein großes demografisches Problem haben.

    Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, im Moment habe ich aber starke Zweifel was die AfD anbelangt.

  3. Ich gratuliere 🙂

    ENDLICH, ENDLICH eine Alternative zu den Blockparteien. Liebe Freunde in Deutschland, nutzt diese Chance. Danke

  4. Zu diesem Beitrag gibt es in einem anderen PI-Artikel einen hervorragenden Kommentar:

    „#71 heidekraut (12. Apr 2013 20:58)

    Geil, endlich eine Partei bei der sich keiner Woche für Woche in den Regen gestellt hat um den Menschen auf der Straße Dinge aufzuklären was ihm gerade unter dem Hosenboden weggezogen wird. Da muss ich unbedingt hin!

    Gerade habe ich noch eine Gillionen Euro an die Freiheit überwiesen, obwohl diese neue Wirtschaftspartei mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft im Rücken das Geld viel besser gebrauchen könnte! Also wenn ich als Freiheits-Spender schon sage dass das die beste Partei ist, dann müsst ihr das alle auch glauben!

    Bäumchen wechsel dich, mal wieder.

    Die sind auch viel Politik-tauglicher und kompromissfähiger. Wenn die mit hoffentlich 5% ihre Asylpolitik nicht ganz durchbekommen, ist ja immerhin denkbar, dann können die sich immernoch mit der CDU darauf einigen, dass dann eben alle Ausländer weiterhin rein dürfen, aber zusätzlich auch die Qualifizierten angeworben werden. Klingt doch toll!

    Und das aller aller geilste: Die sind so schlau den Islam nicht zu erwähnen, ihn aber trotzdem zu meinen, weil es für die Wirtschaftsunternehmen so relevant ist ob die Putzfrau ein Kopftuch trägt. Potz Blitz! PI, ihr habt da immer etwas falsch gemacht!

    OK, ich gebe es zu. Der Kommentar ist satirisch gemeint.“

  5. @ #2 Bonn

    Mich würde ja eher interessieren, ob all die Damen und Herren auf dem Bild auch nach ein paar parteiinternen Diskussionen und Richtungswechseln noch dabei bleiben.

    Solche Hü-Hott-Gründungen mit einem anfänglichen Massenzulauf sind selten von Erfolg geprägt, siehe BfB oder Schill-Partei (oder meinetwegen auch die sich im Untergang befindlichen Piraten).

  6. Laut einer Umfrage im Auftrag der Welt am Sonntag können sich 24 Prozent der Deutschen vorstellen, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen. Dieses sogenannte Wählerpotential sagt allerdings noch nichts darüber aus, wie viele Wähler am 22. September dann tatsächlich das Kreuz bei der Euro-kritischen Partei machen würden.

  7. Auf dem Bild ist in der rechten unteren Ecke ein großes Bier zu sehen, gar ne „Mass“?

    Gehört sicher einem rechtspopulistischen Stammtischbruder…

    @ 2, Bonn

    Ja, was erwarten Sie denn?
    Zur Eröffnung eine Tanzgarde?

  8. Glückwunsch !

    Laut Wahlometer ist die AfD heute bei 5,5%.

    Ich wurde Mitglied einfach nur um der Unterstützung willen, gestalten sollen andere, viel fähigere Menschen als ich.

  9. Es ist die schweigende Mehrheit, die zählt. Und selbst, wenn die nur zur Hälfte der Bürger an die Wahlurnen geht, wird die AfD die 20% – Hürde überspringen. Noch nie war es für einen Deutschen so schwierig, ein Deutscher zu sein, wie in den heutigen Tagen der Finanzpiraterei und der Diktatur durch eine pseudo-Regierung EU. Seit über 60 Jahren wurden die Deutschen nicht mewhr so belogen wie heute. Wer soll da noch Vertrauen haben können?

  10. Ja, da scheint etwas in Bewegung zu kommen – Die zweite und dritte Reihe des bundesrepublikanischen Establishments scheint zu murren … spätestens, wenn man ihnen nach einem evtl. Wahlerfolg mit den Worten „jetzt müsst ihr aber auch Verantwortung übernehmen“ kommt, werden sie brav stramm stehen – sie können ja nicht anders, sind als Establishment ja so konditioniert – und sich von der guten Frau Merkel Um-/ und damit Vereinnahmen lassen …

    Schade, dass die bisherigen, alternativen Parteien wie Pro oder Die Freiheit nicht solche Chancen haben, die würden sicher kritischer sein.

  11. Wenn ich heute, lange vor der Wahl, bei einer dieser nervigen Umfragen nach meiner Stimme gefragt würde, meine Antwort wäre: CDU und Merkel. Warum? Je mehr die Wellness-Kanzlerin in den Umfragen erhält, um so sicherer fühlt sie sich. Vor der Wahl ist immer noch vor der Wahl, und was ich wirklich ankreuze, geht diese Nervensägen doch nichts an. Und so, wie die Musterdemokraten uns belügen, habe ich jedes Recht, bei diesen Umfragen zurückzulügen.

  12. OT: Die Uhr tickt!

    Endlich: Sonnenschein und 10 Grad + X (über Null). – Jetzt aber ran den Bürger! Von etwas mehr als 29.000 Unterstützungs-Unterschriften, die wir für die flächendeckende Präsenz auf dem Stimmzettel bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 benötigen, ist knapp ein Drittel beisammen. Jetzt müssen wir die warme Jahreszeit nutzen, um die beiden ausstehenden Drittel einzufahren!

    http://www.wahlstatistik-2013.de

    Die Damen und Herren stehen übrigens jeden Tag bei Wind und Wetter auf der Straße.
    Ob die Herren Doktoren und Professoren von der AfD das auch machen würden?
    Man darf zweifeln…

  13. @Arnarson
    Es ist wichtig, die betonierten Zustände in „Deutsch“land aufzubrechen. Wenn das geschafft wird – wenn beispielsweise die AfD 10% bekommt, P€€R Steinbrück nicht Kanzler wird und die Merkel trotzdem ihre Mehrheit verliert – dann scheitert u.U. der Euro durch Marktreaktionen. Dann wird es unberechenbar. Und ich finde Unberechenbarkeit besser als die EUdSSR-Scheiße oder die hysterischen Politiker_innen von Buntland.

    AfD – als Sprengstoff – der die Verhältnisse zum Tanzen bringt.

    Und dann wollen wir mal sehen…

    Wir Verfassungsfeinde, hier bei PI. Mit denen sich nun ganz offiziell der Verfassungsschutz des Bundeslandes (früher: Freistaat) Bayern beschäftigt. (Treppenwitz der Geschichte…)

  14. #4 Arnarson

    Geht mir ähnlich.
    Die Grundkatastrophe Europas und dieser Gesellschaft ist der Verfall der Werte und der millionenfache demographische Selbstmord mit all den schlimmen Folgen an unseren eigenen Kindern.

    Das Parteiprogramm ist mir dabei viel zu abstrakt und steht bei anderen Parteien ebenso nichtssagend.

    https://www.alternativefuer.de/partei/programm/

  15. Korrektur: …Je mehr die Wellness-Kanzlerin in den Umfragen erhält…

    Je mehrZustimmung die Wellness-Kanzlerin…

  16. #8 Arnarson: Nicht zu vergessen, als welche Hoffnungsträger damals die Reps galten und was aus ihnen geworden ist, oder auch die WASG, die später -das soll vielen eine besondere Warnung sein- mit der Linkspartei(!) fusioniert ist.

    Schließt euch lieber denjenigen an, bei denen sowas nicht passieren kann, die seit Jahren graswurzelartig fleissige Aufbauarbeit auf der Straße betreiben. Das ist vorrangig die Pro-Bewegung. http://www.pro-deutschland.de 🙂

  17. #9 Felix Austria: Es konnten sich auch schon einmal vor einer Bundestagswahl 15 % vorstellen, die Republikaner zu wählen. Von denen hört man heute nichts mehr, wie von den Freien Wählern, weil sie entweder a) zuwenig tun oder b) umfallen, wenn es darauf ankommt.

    So könnte es mit der AfD auch laufen…

  18. Käme AfD unter fünf Prozent am 22. September, kann ich mir den riesigen Katzenjammer schon jetzt bildlich vorstellen.

  19. # 9 Felix Austria

    Die Systemmedien suchen doch in Interviews mit AfD Vertretern nicht nach anti € Argumenten, sie suchen fieberhaft nach nach Möglichkeiten, die AfD in die rechte Ecke stellen zu können.

    Aus jedem Gespräch, dem sich ein Vertreter der AfD stellt quillt das heraus.

    Die Feinde der Demokratie suchen und suchen und werden sich gewiss noch etwas einfallen lassen, um die AfD zu diskreditieren.

    Hieße unser Staatschef Putin, würde ich mich geborgner fühlen in diesem D.

  20. #17 Hildesheimer
    Spekulationen, Kaffeesatzlesen oder die Glaskugel bringen uns auch nicht weiter. Abwarten was kommt!

  21. ihr seid alle so euphorisch – ich finde, es wäre angebracht, AfD etwas genauer unter die Lupe zu nehmen u. noch etwas zu beobachten.

    Einige meiner Bedenken sind:
    – sie sind wie Phönix aus der Asche auferstanden, ich hatte noch gar nichts von denen gehört, da hatten sie schon 7000 Mitglieder

    – warum laufen so viele renommierte Politiker zu denen über, ohne dass diese Partei Taten u. Erfolge vorzuweisen hat?

    – warum werden sie nicht in den Dreck getreten wie die Piraten?

    – viele Politiker ziehen den Hut vor ihnen, obwohl sie noch nichts getan haben, außer dass sie angeblich viele Stimmen bekommen haben?

  22. @ Felix Austria

    Bei der AfD ist schon der Keim der Fäulnis drin, wenn Lucke gegenüber den Medien zu verstehen gibt, PI sei ihm nicht mainstreamig genug, daher pfui, bah und pöhse.

  23. Meine Stimme haben sie, denn sie wollen eine Zuwanderung nach dem kanadischen Modell (was die Pro-Aktivisten hier bewusst unterschlagen, wenn Sie Luckes Aussage im Cicero-Interview zitieren), die direkte Demokratie und den Euro abschaffen!

  24. #21 Felix Austria

    Spekulationen, Kaffeesatzlesen oder die Glaskugel bringen uns auch nicht weiter.

    Richtig.

    Blinder, vorauseilender Jubel aber genausowenig.

    Leider wird genau dies z. Zt. mit der AfD gemacht, u. a. von der größten rechtskonservativen deutschen Wochenzeitung.

  25. #9 Felix Austria (13. Apr 2013 20:41)
    Laut einer Umfrage im Auftrag der Welt am Sonntag können sich 24 Prozent der Deutschen vorstellen, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen.

    —-

    AUCH WENN DIESE TÄUSCHUNG NOCH 100MAL WIEDERHOLT WIRD; WIRD SIE DAVON NICHT WAHRER DIE BESAGTE UMFRAGE HAT NUR DAS THEORETISCH MAXIMALE POTENTIAL FÜR EINE EUROKRITISCHE PARTEI ABGEFRAGT:

  26. Herzlichen Glückwunsch!
    In mir keimt Hoffnung auf das unser Land noch nicht verloren ist und Schritt für Schritt holen WIR uns unser Land zurück.
    An alle Miesepeter: ,,Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!“

  27. #24 Westgermane (13. Apr 2013 21:15)
    Ein wenig zu viel der Euphorie.

    Wartet erst mal ab wofür die wirklich stehen.

    Klar, weil wir soviel Zeit haben zum Warten. Und wenn die sonstwas machen, zuerst muss der Euro weg und dafür sollten wir alle einstehen.

  28. #21 Bonn

    Bei der AfD ist schon der Keim der Fäulnis drin, wenn Lucke gegenüber den Medien zu verstehen gibt, PI sei ihm nicht mainstreamig genug, daher pfui, bah und pöhse.

    Lucke distanziert sich von allem und jedem: Von PI, von blu-news, von Pro und Reps und sogar von Aktivisten seiner eigenen Partei, die Bilder und Texte gegen Multikulti ins Netz stellen. Aus Angst, in die rechte Ecke gestellt zu werden, läßt sich die AfD die Richtung von den linken Medien vorgeben. So wird das nichts.

  29. #4 Arnarson (13. Apr 2013 20:34)

    Ich kann mich mit dieser AfD nicht so recht anfreunden.

    Wofür steht sie genau? Was sagt sie zur Islamisierung? Zu Ausländergewalt? Was zu konservativen Themen wie Familienpolitik?

    Dass man sich diese Fragen zu einer brandneuen Partei stellt, bevor man sich zu einer Mitgliedschaft oder zu seiner Wählerstimme entscheidet, ist nur allzu verständlich.
    Man darf diese erfreuliche Neugründung aber nicht gleich zu Anfang an überfordern. Die Gefahr ist zu groß, dass mit schnellen Antworten den altlinken und neulinken (CDU) Gegnern, Munition geliefert wird.
    Selbst die „Zuwanderungsbegeisterung“ des Herrn Lucke würde ich trotz seiner diesbezüglichen Aussage stark in Zweifel ziehen. Wir haben oft genug erlebt, dass mittlerweile alles was rechts von der ehemals konservativen CDU/CSU steht, mit der Nazi-Keule behandelt wird. Es ist politisch klug, wenn die AfD sich noch vor diesbezüglichen Festlegungen und den entsprechenden Reaktionen hütet.
    Für mich steht fest, dass die AfD die einzige konservative Partei ist, welcher Seriosität und Sachkompetenz nicht abgesprochen werden kann und bei welcher, wenn sie aufpasst, die Nazi-Keule, welche durchaus schon versucht wurde, verpufft. Ich glaube ermessen zu können, welche Antworten ich von einer konservativen Partei auf Sicht zu den oben gestellten Fragen erwarten kann, deshalb bin ich am Donnerstag beigetreten und werbe hiermit mit Überzeugung um weitere Beitritte von PI-Lesern.

  30. Da sind mal wieder die Pro-ler kräftig am stänkern.

    Es ist doch ganz einfach. Bzgl. Euro und Wirtschaft sitzt dort die geballte Kompetenz. Bzgl. Islam haben die keine Ahnung oder wollen diese nicht haben.

    Auch bedienen die bisher eigentlich nur Bundespolitik, da kann aber Pro auch nirgends wirklich mithalten.

    Kommunalpolitisch ist da noch viel Platz.

    Weiterhin ist die AfD eher konservativ Liberal als innovativ Konservativ aufgestellt, also auch da ist noch Platz.

    Worauf ich hinaus will:

    – Die Linken (z.T. Grüne) sind ein kommunistischer Wählerblock

    – Grüne-SPD-CDU/CSU sind ein sozialistischer Wählerblock

    – FDP kann man als erledigt betrachten

    – Die AfD wird den konservativen liberalen Wahlerblock bilden (vorübergehend auch mit den innovativen Konservativen)

    – Der innovativ konservative Wählerblock ist noch frei, kann aber auch erst später neu gebildet werden

    – Derzeit befinden sich Pro und dF zumindest erscheinungsmäßig und wahrgenommen noch Rechts-Außen, egal wie man sich selber gerne positionieren möchte, gerade und besonders durch die spezifische Islamkritik, die es als eigenständiges Politikfeld überhaupt nicht gibt!

  31. #28 STS Lobo (13. Apr 2013 21:09)
    Meine Stimme haben sie, denn sie wollen eine Zuwanderung nach dem kanadischen Modell (was die Pro-Aktivisten hier bewusst unterschlagen, wenn Sie Luckes Aussage im Cicero-Interview zitieren), die direkte Demokratie und den Euro abschaffen!

    Wenn wir direkte Demokratie gehabt hätten, hätten wir keinen Euro und viel Geld gespart. Und sollten wir wirklich mal direkte Demokratie bekommen, und zwar bevor uns die Demoskopie total unfähig macht, haben wir eine Chance den Islam in den Griff zu bekommen.

  32. Das deckt sich genau mit meinen Erfahrungen bei der Gründung der AFD in Hessen am 3. April in Gießen. Aufbruchsstimmung.
    Die Hoffnungen sind groß und das Potenzial ist vorhanden. Die Chance in den Bundestag zu kommen sind realistisch.
    Aber es waren natürlich auch Pöstchenjäger und Karrieristen dabei. Ich entdecke die sofort. Aber das ist überall das gleiche.
    Bin gespannt auf morgen in Berlin.

  33. @ Jackson

    Das sehe ich haargenau so. Erst lassen die MenschInnen Lucke über das Stöckchen springen, dann treten sie ihm mit Anlauf in den Allerwertesten. Die AfD wird ganz deftige Schmutzkampagnen über sich ergehen lassen müssen.

  34. Auch etliche Bundestagsabgeordnete der Regierungskoalition können Merkels Linie nicht mehr folgen. Hätte Merkel sich dafür eingesetzt, daß die europäischen Verträge einen Austritt aus der Eurozone gestatten, dann hätte sie einen Großteil des AfD-Wählerpotentials an sich binden können und gleichzeitig mehr politischen Spielraum im Umgang mit der Euro-Krise bekommen. Es ist allein ihr Versäumnis, daß das nicht geschehen ist. Merkel ist dafür verantwortlich, daß wir in diese Sackgasse geraten sind und Deutschland nun europaweit verhaßt ist, weil man uns hinter all diesen absurden Brüsseler Entscheidungen sieht. Eine Korrektur ist dringend notwendig und diese Korrektur kann es nur mit den Erweiterungen der politischen Handlungsmöglichkeiten geben, wie sie von der AfD gefordert werden.

    Die Menschen in Griechenland leiden, weil Merkel sich verrannt hat und keiner mehr den Mumm hat ihr das zu sagen. Der letzte der das versucht hatte, war Wolfgang Bosbach. Der wurde dann aggressiv angegangen: „Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen“.

    Die Gründung der AfD ist die logische Reaktion auf die seitdem herrschende Friedhofsruhe der Alternativlosigkeit.

  35. Die AfD wird nicht alle Wünsche erfüllen können. Trotzdem wäre es sicher sinnvoll sich hinter ihr zu vereinigen. Sie ist die einzige Möglichkeit das bestehende System der Blockparteien aufzubrechen.

  36. #39 felixhenn

    So siehts aus! Wollen wir hoffen, dass wir es noch schaffen!
    Meine persönlich gute Prognose für die AfD kommt durch meinen Vater, der in unserer Stadt Anfang der 80er CDU-Vorsitzender war und dann austrat. Damals schwor er sich, in keine Partei mehr einzutreten – bis jetzt! Als AfD-Mitglied ist er morgen in Berlin auf dem Gründungsparteitag. Bin schon gespannt auf seinen Bericht! 🙂

  37. Ob „die“ Konservativ sind, muss sich erst noch zeigen.

    Was mich etwas nervt ist, dass die Leute zu der Partei rennen, nur weil sie die Stimmung „Wir sind der Zahlmeister Europas und gehen darüber Pleite“ aufgreifen und andere Parteien, bei denen es nicht nur um das heilige Ersparte geht, werden außer acht gelassen, da sie ja pöhse naziehs sein könnten und man evtl. in der Bonitätsbewertung bei der Sparkasse schlechter abschneidet, wenn man sich bei ihnen engagiert.

    Es zeigt wieder einmal, der deutsche wird erst wach, wenn es ihm an die Kohle geht. Wenn andere seiner Landsleute erschlagen werden, geht ihm das Getreu des urdeutschen Floriansjünger- Mottos am Ar … vorbei.

    Den Leuten geht es ums Geld und daher liegt ihre Korrumpierbarkeit durch Pöstchen und Kohle leider nahe …

    lass mich aber gerne durch eines besseren überraschen und werde sie, wenn der Aufschwung so weiter geht, als das berühmte „kleinste Übel“ wählen …

  38. @ #34 felixhenn
    Euro hin oder her, das wird sich bestimmt nichts durch eine AfD ändern.
    Nuancen vielleicht, möglicherweise.
    PRO wie auch FREIHEIT wirft man vor das mit einem Thema keine Wahl gewonnen wird.
    Daher würden mich klare Aussagen der AfD zu Asylpolitik und Migration wie auch zu anderen wichtigen Themen interessieren.
    Da kommt aber nicht viel. Das Parteiprogramm ist da doch sehr zurückhaltend um nicht zu sagen nichts sagend oberflächlich.

    Wenn es an dem ist das erst im laufe der Zeit dazu Stellung bezogen werden soll wird die Partei genau dort enden wo die Piraten jetzt sind.

  39. #36 Jackson (13. Apr 2013 21:21)

    Lucke distanziert sich von allem und jedem: Von PI, von blu-news, von Pro und Reps und sogar von Aktivisten seiner eigenen Partei, die Bilder und Texte gegen Multikulti ins Netz stellen. Aus Angst, in die rechte Ecke gestellt zu werden, läßt sich die AfD die Richtung von den linken Medien vorgeben. So wird das nichts.

    Einfach mal Hirn einschalten. Wenn die AfD den Euro abschafft, haben die mehr geleistet als alle anderen Parteien innerhalb der letzten zehn Jahren zusammen. Und wenn die wirklich wirtschaftlich was reißen wollen, müssen die dafür sorgen, dass die Zahl der Moslems im Land überschaubar bleibt und weniger wird. Das ist doch ein einfaches Rechenexempel, wenn 30% Moslems Hartz IV beziehen aber nur 5-7% der Nichtmoslems, drücken Moslems auf die Wirtschaft. Das muss dann gar nicht direkt benannt werden, es reicht, wenn man sagt, dass nur Intergrationswillige Zuwanderer akzeptiert werden sollen von denen man auch Teilhabe am Arbeitsmarkt verlangt. Der nächste logische Schritt wäre dann, mindestens fünf Jahre kein Hartz IV.

  40. #30 gegenargument

    ja und, habe ich was anderes behauptet?
    Die Umfrage hat DIE WELT durchgeführt, nicht ich.

  41. Die AfD schafft den Euro bestimmt nicht ab – sie ist bis jetzt eine reine Bimbes-Partei, wie wir sie mit Brunner & Co schon hatten.

    Dennoch muss man als Deutscher schon froh sein, wenn sich überhaupt mal was tut …

  42. @ STS Lobo

    Biete 50 Cent für die kommende Urkunde, Medaille oder was auch immer Ihres Vaters in seiner Eigenschaft als AfD-Gründer.

  43. Der Beitrag macht deutlich, dass AfD vor demselben Problem stehen wird wie wir bei DIE FREIHEIT: Es mangelt an Politprofis, die die Partei organisieren und verwalten können. Von charismatischen Führern ganz zu schweigen.

    Es dauert Jahre, bis eine neue Partei gelernt hat, wie das politische Geschäft funktioniert. Und nichts ist chaotischer als eine Schar begeisterter Laien, die ihre Mitmenschen bekehren wollen.

    Abhilfe könnte in Gestalt von Beratungsfirmen geschaffen werden, aber das kostet eine Menge Geld.Hat die AfD entsprechend finanzstarke Sponsoren in ihren Reihen?

  44. #38 WahrerSozialDemokrat (13. Apr 2013 21:23)

    Da sind mal wieder die Pro-ler kräftig am stänkern.

    Was verlangst Du denn von denen? Stil ist nicht das Ende des Besens.

  45. Die AfD ist natürlich keine Wunderlampe, die jedermanns Wünsche und Erwartungen zu 100 % erfüllen kann. Aber das kann keine Partei! Man muss immer irgendwelche Kompromisse eingehen. Abgesehen davon hat die AfD noch überhaupt kein festgelegtes Profil, selbst bei ihrem Kernthema, dem Euro, vertritt sie bislang noch keine ganz klare Position (Austritt oder „Nord-Euro“?). So etwas wächst mit der Zeit – und die sollte man ihr auch geben.

    Was mich persönlich etwas stört, ist die mangelhafte öffentliche Selbstdarstellung. Gut, man nutzt die Berichterstattung der Massenmedien. Aber das ist ja eher Passiv-Werbung. Aktiv kommt da nicht so viel. Allein der Internet-Auftritt ist mir schon ein Graus. Das muss unbedingt ganz schnell viel professioneller werden.

    ——-

    http://www.facebook.com/pages/Identit%C3%A4re-Bewegung-Konz/193839340739964

  46. #48 Bonn (13. Apr 2013 21:34)
    @ lion8

    Wie soll ich mich jemandem (Lucke) anschließen können, der PI in aller Öffentlichkeit schlechtredet?

    Wenn der den Euro abschafft und die Islamisierung reduziert, was er muss wenn er die Wirtschaft voranbringen will, darf der jeden Tag bei mir vorbeikommen und mich persönlich beleidigen. Und wenn der in dieser Phase Erfolg haben will, muss der alles machen um nicht ins rechtsradikale Licht gerückt werden zu können. Die Linken haben schon so oft über PI gelästert, ohne auch nur ein einziges Beispiel dafür zu geben, dass PI Nazis nahe steht, aber die meisten Wähler können eben nicht wissen, dass das sozialistische Lügen sind.

  47. @ WSD

    Oder Beisicht riefe zur Wahl der AfD auf. BLÖD-Schlagzeile am nächsten Tag: „AfD verbündet sich mit pöhsem Beisicht“ 🙂

  48. Meine Sicht der DingInnen:

    Natürlich ist die Islamisierung das größte Problem in Europa, aber erst langfristig, so im Rahmen von 15-25 Jahren, dafür ist aber die Bevölkerung noch nicht mobilisierbar, dafür gibt es noch zu viele Rotweingürtel ohne “Angsträume”, das kommt erst noch.

    Parteien, die sich bundesweit primär diesem Thema widmen, haben momentan keine Chance, auch die Freiheit hat in Niedersachsen nur 2700 Stimmen bekommen und die LinksgrünInnen in die Staatskanzlei gehievt.

    Das Thema Euro hingegen hat aktuell ein viel größeres Mobilisierungspotential, denn beim eigenen und vor allem schwindenden Geldbeutel hört auch bei vielen Deutschen der Spaß schnell auf. Schäuble freut sich über Rekordeinnahmen, an Steuersenkungen denkt er nicht, Steinbrück und Trittin wollen gleich nach dem Wahlsieg im Herbst die Steuern erhöhen, von der Einkommenssteuer auf 49% bis hin zur PlastiktütInnensteuer von 22 ct pro TütIn.

    Von daher wird AfD ein hohes Denkzettelpotential haben, die linksgrünen HetzerInnen können argumentativ nicht gegen halten (was sie eigentlich nie können), laufen mit der Nazis-Keule ins Leere und haben es bei AfD von der Kompetenz mit Fachleuten zu tun, da kann auch Ver.di nicht genug KämpferInnen für den Straßenkampf aktivieren.

    Wichtig ist natürlich, dass AfD langfristig keine Ein-Themenpartei bleibt sondern sich als Sprachrohr der konservativ-bürgerlichen Vernunftbürger mit Leistungsträgerhintergrund versteht.

    Aus meiner heutigen Einschätzung ist AfD die einzige außerparlamentarische Kraft, die den Blockparteien einen runden Wahlsieg im Herbst verderben kann!

    Europa ist in der Tat ein Kontinent der Vielfalt, niemand käme auf die Idee einer gemeinsamen Sprache, eine gemeinsame Währung ist genauso unsinnig und die Probleme anhand der Indikatoren messbar.

    Ein Scheitern des Euro wäre kein Scheitern Europas, Juncker redet von 1913 2.0, das ist aber eher mit als ohne Euro wahrscheinlich.

  49. Leute ich verstehe nicht wie man sagen kann „was ist mit der AfD und dem Islam?“

    Wenn die AfD jetzt schon irgendwas zu diesem Thema sagen würde, wäre sie sofort in die rechte Ecke gedrängt worden.
    Und selbst wenn die AfD zum Thema Islam garnix sagen würde so hat sie doch ein Anliegen (Euro) das eines der wichtigsten Themen der Zeit ist und von keiner sonstigen Partei ernsthaft angegangen wird.

    Also nicht alles auf einmal fordern auch wenn es wünschenswert wäre

  50. Wer sich in der AfD (noch) nicht vertreten fühlt sollte hineingehen um sie mitzugestalten. Noch ist diese Partei klein und formbar! – Krasses Beispiel (allerdings höchst unerfreulich): der Eintritt von „Joschkas“ Putztruppe zu den Grünen!

  51. Wenn es mit der AfD so kommt, wie es sich die meisten hier (und nicht nur hier) wünschen, wäre endlich Einiges im Sinne des Volkes erreicht. Doch sind mir immer noch die euphorischen Kommentare erinnerlich, anlässlich der letzten Wahl unseres Bundespräsidenten. Na ja, wie war das noch mit der Story in Troja, mit der guten Kassandra?
    Wilhelmine, was ist mit Deiner weiblichen Intuition? Du lagst mit Deiner Einschätzung immerhin schon einmal richtig.

  52. Wenn es mit der AfD so kommt, wie es sich die meisten hier (und nicht nur hier) wünschen, wäre endlich Einiges im Sinne des Volkes erreicht. Doch sind mir immer noch die euphorischen Kommentare erinnerlich, anlässlich der letzten Wahl unseres Bundespräsidenten. Na ja, wie war das noch mit der Story in Troja, mit der guten Kassandra?
    Wilhelmine, was ist mit Deiner weiblichen Intuition? Du lagst mit Deiner Einschätzung immerhin schon einmal richtig.

  53. #54 Bonn

    Danke, aber das ganze Geld, das Pro für den diesjährigen Wahlkampf bleibt, kann ich nicht annehmen! 😉

  54. @ Felix Austria

    Sind wir schon auf BLÖD-„Niveau“ angelangt? Neben der fetten Schreibung bitte ich darum, noch ein wenig mehr zu unterstreichen.

  55. @ #61 Eurabier

    Wichtig ist natürlich, dass AfD langfristig keine Ein-Themenpartei bleibt sondern sich als Sprachrohr der konservativ-bürgerlichen Vernunftbürger mit Leistungsträgerhintergrund versteht.

    Hoffentlich zerreibt sich daran nicht die AfD.

  56. Zitat von felixhenn: „Und wenn die sonstwas machen, zuerst muss der Euro weg…“

    RICHTIG !

    Ich habe auch präzisere politische Vorstellungen von meinem Vaterland, doch was will ich 5-NACH-12 damit ?

    Wenn es auch kein grober Keil ist, so ist es doch ein Alternativkeil mitten rein in die Politik der „alternativlosen Erika“.

  57. #63 DerHinweiser

    Leute ich verstehe nicht wie man sagen kann “was ist mit der AfD und dem Islam?”
    Wenn die AfD jetzt schon irgendwas zu diesem Thema sagen würde, wäre sie sofort in die rechte Ecke gedrängt worden.

    Die AfD wird sich um dieses und andere brisante Themen nicht bis zur Bundestagswahl drücken können. Dafür werden linke Journalisten mit ihren Fragen schon sorgen. Spätestens dann müssen Lucke und seine Mitstreiter Farbe bekennen. Ich bin gespannt.

  58. #68 Westgermane (13. Apr 2013 21:50)

    … „Leistungsträgerhintergrund“ …
    —————————-
    Also „Leihigru“ 😉

  59. Verstehe nicht, wieso die Proler hier die AfD schlechtreden. Natürlich hat ein Erfolg der AfD auch für die Pro-Parteien (genau wie für die Blockparteien) erst einmal ein schrumpfendes Wählerpotezial zur Folge, allerdings kann eine erstarkte Konservative mangels Koalitionsmöglichkeiten im Nachhinein zur Chance für DF und Pro werden.
    Nichtsdesdotrotz bietet die AfD vielen politischen Heimatlosen in Deutschland eine aussichtsreiche Alternative, die in naher Zukunft bereits genügend Macht haben könnte, das Ruder rumzureißen! 🙂

  60. #67 Bonn
    Drück Dich mal präzise aus, welchen Kommentar meinst Du und was ist bei Dir BILD-Niveau?

  61. #8 Arnarson (13. Apr 2013 20:38)

    Solche Hü-Hott-Gründungen mit einem anfänglichen Massenzulauf sind selten von Erfolg geprägt, siehe BfB oder Schill-Partei (oder meinetwegen auch die sich im Untergang befindlichen Piraten).

    Bei der Schill-Partei wurde die Kriminalitätsrate in Hamburg deutlich weniger. Das lag aber wohl daran, wie mit der Vergabe von Aktenzeichen verfahren wurde. Angenommen, es handelte sich um Kellereinbrüche, z.B. fünf Einbrüche in demselben Block. Da gab es zwei Möglichkeiten: entweder pro Kellereinbruch ein Aktenzeichen (= fünf) zu vergeben oder für alle fünf Einbrüche ein Aktenzeichen. Herr Schill hatte ein Aktenzeichen angeordnet, wie mir seinerzeit ein KOB steckte.

    Wenn Herr Schill charakterlich anders draufgewesen wäre, hätte es mit der Schill-Partei klappen können. An seinen Mitstreitern hat es jedenfalls nicht gelegen. Und die Bereitschaft der Bevölkerung war auch da. Die hatten nämlich damals schon die Schnauze voll.

    Was die Piraten anbelangt: Die sind wohl einfach noch zu jung und unerfahren, um durchzuhalten.

  62. FAZ-Leser Uwe Bahmann war in Rommerskirchen dabei, er schreibt:

    „Eine Aktivierung der Nichtwähler und das wiedererwachte Interesse an politischer Mitgestaltung bei enttäuschten Wählern – das habe ich gestern bei der Gründungsversammlung des Landesverbandes NRW persönlich festgestellt. Es ist ein Fortschritt für die Demokratie, dass die neue Partei ,Alternative für Deutschland‘ die richtigen Themen, den richtigen Umgangston, den notwendigen Sachverstand und die richtigen Leute gefunden hat. In vielen Gesprächen habe ich den Unmut über die etablierten Parteien vernommen. Der Zorn auf Merkel, Schäuble, Steinmeier, Steinbrück, Brüderle, Westerwelle, Trittin, Roth (und wie sie alle heißen) ist so groß, dass sich hier eine sich hier eine kluge und tatkräftige Menge auf den Weg begibt, den „Etablierten“ gehörig Dampf zu machen. Und es sind alle Facetten der Arbeitswelt vertreten: Wirtschaftsprüfer, Lkw-Fahrer, IT-Experten, Ingenieure, Polizisten, Unternehmer, Rechtsanwälte, Sekretärinnen, Lehrer, Hochschulprofessoren, Richter… – da kommt Freude auf! Aufbruchstimmung pur!“

  63. FAZ-Bub Alard von Kittlitz versucht heute auf Seite 5 eine Distanzierung von der AfD, drüber steht: „An den Grenzen der Vorstellungskraft“, worunter sich kein Mensch was vorstellen kann, im Text steht der Satz: „Manche sagen, die AfD sei eine
    Partei für alte, männliche Akademiker.“ Sollte in einem seriösen Blatt nicht vorkommen, dass ungenannte „manche“ als Argu-
    mentationshilfe benutzt werden:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/alternative-fuer-deutschland-an-den-grenzen-der-vorstellungskraft-12146850.html

  64. Da bin ich mal gespannt, wann die ersten Lokale und Veranstaltungsräumlichkeiten von der Antifa „gewarnt“ werden, der AfD Räume zu vermieten…….

    Egal, wie die AfD sich im einzelnen positioniert: Am wichtigsten wäre mir im Moment, dass im In- und Ausland deutlich wird, wie groß die Ablehnung der ganzen Endlos-Bürgschaften für die Südländer einschließlich Frankreich ist. Das kann die AfD, wenn sie über 5 Prozent kommt.
    In Frankreich besteht nämlich nicht die geringste Anstrengung, zugesagte Defizitgrenzen endlich einzuhalten und den Haushalt aufzuräumen. Gut 26 Prozent sind dort vom Staat beschäftigt oder in staatsabhängigen Einrichtungen. Unvorstellbar, und es werden unter Hollande eher mehr.
    Die brauchen ein klares Signal aus Deutschland.

  65. FAZ-Bub Alard von Kittlitz versucht heute auf Seite 5 eine Distanzierung von der AfD, drüber steht: „An den Grenzen der Vorstellungskraft“, worunter sich kein Mensch was vorstellen kann, im Text steht der Satz: „Manche sagen, die AfD sei eine Partei für alte, männliche Akademiker.“ Sollte in einem seriösen Blatt nicht vorkommen, dass ungenannte „manche“ als Argumentationshilfe benutzt werden:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/alternative-fuer-deutschland-an-den-grenzen-der-vorstellungskraft-12146850.html

  66. #61 Eurabier

    Aus meiner heutigen Einschätzung ist AfD die einzige außerparlamentarische Kraft, die den Blockparteien einen runden Wahlsieg im Herbst verderben kann!

    Fragt sich nur, wem der Wahlsieg verdorben wird. Wenn die AfD 2-3% bekommt, die am Ende Schwarz-Gelb fehlen, haben wir Steinbrück und Rot-Grün an der Backe. Dann gibt es Eurobonds, drastische Steuererhöhungen und die doppelte Staatsangehörigkeit für alle Ausländer. Das wäre der Supergau.

  67. #80 Bonn

    Was willst Du eigentlich von mir? Ist Fettschrift verboten? Sind wir hier im Kindergarten? Bleib mal auf dem Teppich und mach hier keine Welle.

  68. @50WSD
    Und für Deine Beiträge gilt im Übrigen aus meiner Sicht das Gleiche, was ich auch schon @61Eurabier attestierte. Ihr seid, natürlich unter anderen, eine echte Bereicherung für PI! Danke!

  69. #71 STS Lobo (13. Apr 2013 21:57)
    sehe ich ähnlich, und der Brief des FAZ-Lesers geht in die gleiche Richtung.
    Im übrigen vermute ich ein überraschend hohes Wählerpotential bei SPD und anderen Parteien außer der CDU. Die relativ hohen Werte der CDU beruhen doch auf der stillen Hoffnung, dass die Merkel schon irgendwie den größten Schaden und Ausverkauf deutscher Interessen verhindert. Das kann man ja so oder so sehen, aber die Wählerwanderung von CDU zu AfD wird desalb nicht so stark sein wie angenommen.
    Ganz anders sieht es bei den anderen Parteien aus, sogar bei den Grünen und der LINKSpartei.
    Da gibt es sicher etliche Wähler, die wegen der EURO-Politk auch AfD wählen würden (bei den Grünen allerdings eher weniger).
    Die AfD „schadet“ allen, und das ist gut so.

  70. Merkel und die AfD – Sehr gute Analyse DWN

    Azuszug: ..Das enorme internationale Aufsehen, dass die „Alternative für Deutschland“ erregt, steht in keinem Verhältnis zu ihrer politischen Bedeutung. Ob die Partei, wie ihr Gründungs-Vorsitzender Bernd Lucke erwartet, in den Bundestag kommt, „vielleicht sogar zweistellig“, ist schwer vorherzusagen. Die Demoskopen sagen Nein, aber das spricht eher dafür, dass Lucke es schafft.

    Für Merkel ist das fast unerheblich: Sie kann allen in Europa nun eine neue Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte vom Politiker, der leider, leider gezwungen ist, auf sein Volk zu hören. Sie kann überall – von Brüssel bis Rom – sagen: „Ich würde ja im Euro bleiben, ganz klar. Aber die Deutschen wollen raus – und es wäre für Europa schlecht, wenn Deutschland gespalten ist.“…

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/13/plan-b-wie-angela-merkel-den-ausstieg-aus-dem-euro-plant/

  71. @ Felix Austria

    Was ist denn daran so schlimm, wenn ich unseren „Meister des Stils“ auf den Boden der Tatsache zurückhole?

  72. #4 Arnarson

    Ich kann mich mit dieser AfD nicht so recht anfreunden.

    Wofür steht sie genau? Was sagt sie zur Islamisierung? Zu Ausländergewalt? Was zu konservativen Themen wie Familienpolitik?

    Seh ich auch so.
    Hoffe, es ist kein neuer Protestwahlköder.

    Abschaffung des Euro ist der richtige Anfang, nützt aber nichts, wenn sonst die linke Politik so weitergeht wie bisher.

    Wir brauchen eine klare Absage an die linke Ideologie.
    Universitäten und Schulen müssen von den 68ern gesäubert werden.
    Rückkehr zu den traditionellen, konservativen Werten ist nötig. Wiedereinführung des Schuldprinzips bei Ehescheidung, und Abschaffung der Homo-Sonderprivilegien ist das mindeste.
    Sofortiger Zuwanderungsstopp, schrittweise Rückführung der Kulturfremden ist unumgänglich.

    Hoffe, die AfD traut sich, auch diese Themen anzusprechen, und läßt sich nicht von den Medien irre machen. Immer mehr beginnen, die Verlogenheit der Medien zu erkennen. Also keine Angst vor der Nazikeule, sondern ins Programm schreiben, was zu tun ist!

  73. #85 Jackson

    Fazit: Wir wählen solange Schwarz-Gelb (die natüüüürlich und auf gaaar keinen Fall Eurobonds, drastische Steuererhöhungen und die doppelte Staatsangehörigkeit für alle Ausländer im Sinn haben! 😀 Hat man ja bisher gesehen, was IM Erika und ihre Genossen alles angerichtet haben (und btw.: Bereits wieder ihren letzten Kommentar in Sachen „Willkommenskultur“ vergessen – die hat auch mal Multikulti füt tot erklärt?!).
    Schwarz-Gelb zu wählen ist fast noch dämlicher als Rot-Grün, denn Schwarz-Gelb gibt sich den konservativen Anstrich, ist aber bereits tiefrot und führt Deutschland nur etwas langsamer und führ ihre naiven Wähler schlechter sichtbar, da hinterrücks in den Abgrund!

    Wie kann man heutzutage noch der CDU oder der FDP seine Stimme geben?

    Rot-Grün, die von den vielen verblödeten MSM-Leser/Zuschauer gewählt werden, werden den Bogen schneller überspannen und uns so vielleicht noch die Möglichkeit geben, den Untergang Deutschlands und Europas zu verhindern.

  74. Die Afd sagt zu nichts etwas, weil das zu gefährlich ist: Man wäre dann rechtsradiakal. Ob das die Lösung ist?

  75. Ich kann mir, ehrlich gesagt, keinen Reim darauf machen, wie man Bernd Lucke dafür kritisieren kann, dass er sich von P.I., Pro etc. distanziert.

    Zum einen ist das sein gutes (Freiheits-)Recht und ich nehme ihm auch ab, dass er das Ernst meint.

    Schließlich wird er sich wohl nicht soviel mit P.I. beschäftigt haben, sodass er wohl nach lediglich ihm bekannter „Ansicht“ der (vorwiegend linken) Journalisten angenommen hat, P.I. bspw. sei tatsächlich radikal und „rechtsextrem“.

    Zum anderen wäre er absolut verrückt, wenn er sich mit einer zaghafteren Ablehnung selbst ins eigene Fleisch schneiden würde – die Geschichte „AfD“ wäre gegessen, bevor sie richtig angefangen hätte – zur Freude der karriere- und geldgeilen Journalisten, die nur darauf warten, AfD durch Zuweisungen in die rechte Ecke förmlich niederzumetzeln und sich damit auch noch öffentlich auf deren Kosten zu profilieren.

    Damit „biedert“ er sich auch nicht an die „Volksparteien“ an.

    In einer Zeit, in der Menschen sich aufgrund medialer und politischer „Indoktrination“ nicht nur nicht mehr trauen, gewisse Dinge offen auszusprechen, sondern darüber hinaus sich bereits innerlich dafür schämen, überhaupt so zu DENKEN (sodass sie sich nach außen hin umso mehr von etwas distanzieren, um sich selbst nicht als Unmensch vorzukommen, obwohl es eigentlich sogar ihrer natürlichen Meinung entspricht), wäre es schön dumm, wenn Lucke sich mit positiven Bemerkungen über die medial und politisch verhassten „Rechten“ schon vor Parteigründung selbst ins Abseits katapultiert hätte.
    Ein Großteil der potentiellen AfD-Wähler würde die AfD nicht mehr wählen, wenn sie doch schon wieder von öffentlicher Seite daran erinnert werden, welche „rechtsradikale Rattenfänger-Partei“ sie da wählen und welche „intolerante, gemeine, rückständige Spießer“ sie doch sind.

    Die AfD nimmt das Volk wesentlich ernster als alle „Volksparteien“.
    Es ist ein Segen, dass das keine „Politiker“ im eigentlichen Sinne sind, sondern vorwiegend Volkswirtschaftler o.ä. . Ich glaube ihnen daher, dass sie weniger an Macht und Ansehen als mehr an Gerechtigkeit interessiert sind.

    Mehr direkte Demokratie, mehr Souveränität Deutschlands, keine Zuwanderung in die Sozialsysteme etc. – was will man mehr?

    Man muss verstehen, dass man die Ausländer und deren Nachkommen, die die deutsche Staatsangehörigkeit bereits besitzen, aber der Gesellschaft finanziell auf der Tasche liegen, grundsätzlich nicht einfach ausbürgern und die Sozialleistungen einstellen kann. Man kann nur andere rechtlich zulässige Wege finden.

    Der Zuwanderung, auch durch etwa Familienzusammenführung (die wohl die meiste Zuwanderung innerhalb der Gruppe der in Deutschland lebenden Ausländer verursacht), wird die AfD durch (wohl einfachgesetzliche) Maßnahmen entgegentreten.
    Diese Maßnahmen würden auch nicht im Widerspruch zum GG, der EMRK oder dem IPbpR stehen, die allesamt die Familie schützen. Denn besteht kein Menschenrecht auf zwingende Familienzusammenführung unter allen Umständen. Ihr kann man auch Grenzen setzen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass man diese an die wirtschaftliche wie kulturelle Integration der zuwandernden Angehörigen koppelt. Verpflichtende Staatsbürgerschafts- und Deutschkurse für den zuwandernden Angehörigen; Familienzusammenführung nur, wenn der in Deutschland lebende Ausländer seinen Familienangehörigen unterhalten kann bzw. beide nicht auf Sozialleistungen angewiesen sind etc. .

    Wenn man nicht genug Fachkräfte innerhalb der in Deutschland Lebenden oder bei den EU-Bürgern findet, muss man eben auf EU-Ausländer zurückgreifen, um die Tatsache auszugleichen, dass aufgrund der Emanzipation des weiblichen Geschlechts die einheimischen Geburtenzahlen immer rückläufiger werden bzw. Kinder vermehrt bei den ungünstigeren Schichten geboren werden, die ihrerseits sozialleistungsbedürftig werden. Eine Einwanderungsflut aus dem EU-Ausland wird gewiss nicht eintreten, da diese Zuwanderung gesetzlich optimal gesteuert und jederzeit wieder gesetzlich beendet werden kann.

    Die AfD-Programmpunkte befinden sich noch in den Kinderschuhen und werden durch die immer breiter werdende Mitgliedermasse sukzessive modifiziert oder ggf. abgeändert werden. Die AfD also abschließend allein daran zu messen, ist blanker Unsinn.

    Ich stehe weiterhin zur AfD.
    So sympathisch, ehrlich und volksnah war mir eine Partei noch nie.

    Wir hoffen auf Eure Unterstützung!

    Euer Parteimitglied,

    Santana

  76. Die geäußerten kritischen Punkte zur AfD kann ich nachvollziehen. Doch für mich ist klar: die AfD kommt in den Bundestag! Und diese Klatsche für die Blockparteien und die Lutscher der Mainstream-Medien will ich mir nicht entgehen lassen. Deshalb gilt: Sonntag, 14.04.2013 wird ein guter Tag für Deutschland. Eine Alternative für Deutschland.

  77. #92 Bonn

    Ha, ha, ha ich wusste es, Du fühlst Dich angesprochen.
    Andere Foristen schreiben hier fortlaufend in Großbuchstaben, fügen nach Satzzeichen keine Leerstelle ein, schreiben alles nur klein und Du willst mir eine Lektion wegen schlechtem Stil erteilen. Jetzt leg Dich mal hin und beruhige Dich mal.
    Übrigens galt mein Posting WSD

    Weitere Kommentare über Stilfragen beantworte ich nicht.

  78. #95 STS Lobo

    Danke für Deine Unterstützung.
    Der fühlt sich angepisst wegen meinem Kommentar *** #59 Felix Austria ***

  79. #85 Jackson (13. Apr 2013 22:11)

    Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen rotzgrün und schwarz-gelb, nur, dass rotzgrün ohne Taqqyia auskommt und direkt sagt, was sie wollen!

    Wer 2009 Merkel gewählt hat, bekam 2011 den Atomausstieg.

    Wer 2009 Rösler gewählt hat, bekam keine Steuererleichterungen!

    Und auch mit der C*DU wird es bald Integration, Doppelpass und Islam bis zum Abwinken geben, Merkel hat im Rahmen des „NSU-Prozesses“ die Migranten (also MohammedanerInnen) als Wähler entdeckt!

    Egal, wer regiert, die BlockflötInnen fahren den Land an die Wand!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Unisex-Moschee

  80. Ich denke auch, dass die AfD derzeit das grösste Potential hat, die Denkverbote und die alten Parteikrusten aufzubrechen.

    Natürlich ist es im ersten Moment ärgerlich für PRO und DF, dass Luckes Truppe das geradezu zufliegt, was sich PRO und DF mit viel Arbeit im Regen und unter Anfeindungen der Bunten erarbeiten mussten, aber ich gehe davon aus, dass PRO und DF trotzdem ihre Stammwähler errungen haben und davon „profitieren“ werden, wenn eine „gefälligere“ Partei die alten Krusten aufgebrochen hat.

    Wer weiss, ob nicht in wenigen Jahren eine bürgerfreundliche, islamkritische und Patriotische Koaliton unser Land regiert?
    😉

    Und auch wnn sich Lucke von PI distanziert, ist mir das erstmal wurscht.

    Wenn mans nämlich auf den kleinsten Nenner herunderdividiert, kommt dabei heraus, dass es mir als Einzelperson stinkegal ist, ob Einzelperson Lucke mich mag, solange die Einzelperson Lucke das tut, was ich will und was mir nützt.
    😀

  81. #6 Hildesheimer

    Danke.

    Ich habe ja gar nichts gegen die AfD. Das ist eine FDP-Neuauflage. Wer Spaß daran hat, der soll halt zugreifen. Für mich wäre das nichts. ‚Unter einem Dach‘, wie der Artikel behauptet, werde ich mit der nicht zu finden sein.

    Mich stört diese Köderei, wo so getan wird als ob die Partei insgesamt etwas ganz anderes wäre als sie angibt. So extrem wie bei der AfD und ihren Fans habe ich das noch nicht erlebt. Die Anbiederung die in dem Link http://morgenwacht.wordpress.com/2013/04/06/x-und-y-zur-wahlalternative/ gezeigt wurde, ist einfach beispiellos! Aber sie passt gut in das Bild, das ich hier erlebe.

    Der aktuelle Artikel ergänzt noch meine ‚Lieblingsstrategie‘: Wir müssen alle bei der nächsten Wahl unbedingt XYZ wählen, auch wenn uns andere Parteien lieber sind, weil es die letzte Chance sei. Wie beim Schlußverkauf. Obwohl keiner Nahtzieh sein will, müssen bei der Wahl dann alle stramm stehen und gehorsam sein. Ich will nicht! Ich glaube es nicht! Und ich werde es nicht!

    Gesellschaftliche Mitbestimmung ist keine Fernsehshow, sondern ein aufwendiger Prozess bei dem sich Menschen für Menschen einsetzen. Oder leider auch für die Industrie. Bei Wahlen belohne ich diejenigen, die am meisten für uns Bürger getan haben. Beisicht, Rouhs und Stürzenberger haben etwas vorzuweisen. Und gerade das soll sie jetzt zu schlechten Politikern machen. Das stellt meine Weltansicht auf den Kopf.

  82. Gelebte Demokratie. Oppositionsparteien entstehen die der Regierung widersprechen.

    Das Merkel lobt und unterstützt doch auch syrischen „Rebellen“ oder andere Oppositionsgruppen irgendwo in angeblich undemokratischen Staaten.

    Soll nur jeder sehen wie das auch in Deutschland NOCH möglich ist. Der „Wiege“ der Demokratie die jede Opposition sonstwo unterstützt und fördert sowie Tips gibt, wie man es besser machen kann. 😉

  83. #83 johann (13. Apr 2013 22:09)

    Da bin ich mal gespannt, wann die ersten Lokale und Veranstaltungsräumlichkeiten von der Antifa “gewarnt” werden, der AfD Räume zu vermieten…….

    In der Tat. Und überhaupt: wieso kann die AfD einfach so einen Landesverband gründen, ohne dass die Vermieter zuvor „gewarnt“ wurden und draussen die Antifanten den ganzen Laden „wegbassen“ und wegtrillern wollen?

    Da ist doch etwas faul im Staate Dänemark. Was machen die eifrigen Kämpfer gegen Rechts?

  84. #108 Stefan Cel Mare (13. Apr 2013 22:55)

    Über die Genehmigung von Parteigründungen entscheidet die jewelige Ver.di-Landesgeschäftsstelle!

  85. #104 heidekraut (13. Apr 2013 22:53)

    Guter Beitrag!

    Ich habe noch eine andere Befürchtung: nämlich die, dass in vielen Köpfen die Hoffnung mitschwingt: „na, endlich machen DIE etwas!“ Was, unausgesprochen, mit dem erleichterten „Dann brauche ich ja nichts weiter zu tun, als das Kreuzchen an der richtigen Stelle zu setzen!“

    Das gleiche Phänomen hat man immer wieder, wenn Bosbach mal einen richtigen Satz in irgendeiner Talkshow von sich gegeben hat. Schon ist die Hoffnung wieder genährt, dass die CDU vielleicht doch…irgendwie…

    Nö Freunde. Es rettet uns kein höhres Wesen, kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun. Auch keine vom Himmel gefallene Partei.

  86. #51 felixhenn

    Das ist doch Wunschdenken.

    Die anderen Parteien hätten auch das Problem mit 30% Moslems. Liegt der FDP beispielsweise nichts an der Wirtschaft? Wenn ich FDP wähle, regeln die dann auch aus pragmatischen Gründen die Zuwanderung auf erträgliche Quoten? Und warum haben sie es bis jetzt noch nicht gemacht?

    Andersherum zweifle ich, daß der Euro überlebt, egal welche Parteien gewählt werden. Damit stehe ich nicht alleine. Was derzeit an Kapitalflucht herrscht habe ich noch nie gesehen. Häuser, Grundstücke, Edelmetalle, Aktien, Fremdwährungen, sogar die Bitcoin-Dinger. Dieses Nord-Süd-Euro Ding ist die nächst-schlechteste Variante zu derzeitigen Euro.

  87. @ heidekraut

    Auch wenn wir PRO-Leute uns mit den DFlern zeitweise recht heftig gestritten haben, so ist mir heute jeder DFler lieber, der Kurs hält, statt unter Hurra-Rufen zur AfD zu wechseln.

  88. #118 Felix Austria

    Alles klar, danke, mach ich. 🙂

    #116 heidekraut

    Bitte einfach mal das sechsseitige vorläufige Programm der AfD durchlesen (gibts z.B. per Link in einem der vorangegangenen Artikel), dann erübrigen sich derlei Kommentare. Bisher hat sie sich darin klar für eine Zuwanderungsbeschränkung nach Art Kanadas ausgesprochen, sowie sie sich zu vielen wichtigen Dingen bereits relativ klar positioniert.
    Alles andere ist Spekulation. 😉

  89. Yeaahhh 🙂

    Die SPD hat morgen, parallel zu dem Hype mit dem Gründungsparteitag der AfD einen außerordentlicher Bundesparteitag in Augsburg,
    von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr!

    In der Berichterstattung wird die SPD untergehen und die AfD wird – was den Umfang der Berichte angeht – optisch und akustisch als Alternative präsentiert.

  90. Die AfD schreibt etwas von kanadischem Einwanderungsgesetz. Und schon seid ihr alle auf den Zug aufgesprungen. Dabei haltet ihr euch für sehr viel klüger als den Rest der Bundesrepublik, also für klüger als SPD- oder CDU-Wähler.

    Sagt mal, Freunde: Ist euch eigentlich bewusst, daß

    – Kanada hundertmal dünner besiedelt ist als Deutschland,

    – Kanada große Probleme mit Moslems hat,

    – Kanada Schariagerichte einführen will,

    – der kanadische Premierminister nach Planungen von Moslems getötet werden sollte,

    – daß die Überfremdung für Lucke kein Grund war, aus der CDU auszutreten,

    – die AfD keine Stellungnahme zu der Asylantenflut ab 2014 abgibt,

    – ein Ausstieg aus dem Euro ohne einen EU-Ausstieg etwa so viel Sinn ergibt, wie eine Ratte mit einer Fliegenklappe zu fangen

    – eine geordnete Auflösung der Euro-Zone so viel Zeit in Anspruch nehmen kann, wie Deutschland Zeit bis zum Volksbankrott benötigt

    – die AfD kein Mucks zum FIAT-Money sagt, ohne das die Überfremdung sehr viel schlechter zu begründen wäre, nämlich gar nicht

    Was hat die Alternative für Deutschland, was Pro und die Freiheit nicht haben, bzw. was 1998 die Republikaner und die DVU nicht hatten?

    – Ihre Vertreter erscheinen in Fernseh-Talkshows. Sie werden in den Kreis der Erlauchten aufgenommen. ProDeutschland oder die Freiheit nicht.

    – Die AfD gilt jetzt als “seriös™ ” ProDeutschland und die Freiheit gem. der ARD nicht.

    – Die Medien schreiben, die AfD könne die 5%-Hürde knacken. Bei rechten Parteien wurde so etwas nie und nimmer gesagt.

    Ihr glaubt, Lucke wurde in die Talkshows eingeladen, weil er seriös sei. Die Wahrheit ist: Weil er eingeladen wurde.

    Quizfrage: Wer sitzt im Medienrat von ZDF oder ARD?

    Die WELT hat es euch heute schon verschlüsselt mitgeteilt. Ihr sagt ja von euch, ihr könntet zwischen den Zeilen lesen.

    Die CDU hat Respekt vor der AfD.

  91. Sehr schöner Bericht, vielen Dank! Einzig an den angeblich undemokratischen „Kaisers Zeiten“ störe ich mich – um doch noch ein Haar in der Suppe zu finden. 😉

    Das Vierteljahrhundert unter Wilhelm II. von 1888-1913 war nicht nur wissenschaftlich-technisch und wirtschaftlich die Blütezeit unseres Volkes, sondern es ging auch demokratischer zu als selbst in England damals.

    Und in puncto Majestätsbeleidigung sei angeführt, daß selbstverständlich auch dem Kaiser gegenüber – in bester preußischer Tradition – das Recht nicht gebeugt wurde. Vergleiche etwas das „Historisches Kalenderblatt“ aus der Jungen Freiheit:

    1. März 1913: Vor der Zivilkammer in Elbing wird die Klage von Kaiser Wilhelm II. auf Aufrechterhaltung der Kündigung eines seiner Pächter kostenpflichtig abgewiesen. Der Kaiser hatte zuvor dem Verwalter des Gutes Cadinen mangels Eignung vorzeitig gekündigt.

  92. #113 Stefan Cel Mare: Wie wahr ! Dein Kommentar hätte viel weiter „oben“ stehen müssen…

  93. #119 STS Lobo

    Bitte einfach mal den Kommentar #6 Hildesheimer lesen. Der ist viel kürzer als 6 Seiten und dein Kommentar erübrigt sich dann auch.

  94. #94 STS Lobo

    Fazit: Wir wählen solange Schwarz-Gelb (die natüüüürlich und auf gaaar keinen Fall Eurobonds, drastische Steuererhöhungen und die doppelte Staatsangehörigkeit für alle Ausländer im Sinn haben!

    Die meisten Bürgerlichen wählen so lange das kleinere Übel, bis es eine konservative Partei gibt, die eine echte Chance hat, über die 5%-Hürde zu kommen. Die AfD hat diese Chance bei dieser BTW nicht, weil sie sich zu spät gegründet hat. Deutschland ist einfach zu groß, um mit einer neuen Partei nach wenigen Monaten mal schnell in den Bundestag einzuziehen. Für die AfD wird es maximal für 2-3% reichen.

    Wer behauptet, zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün gebe es keinen Unterschied, der wird sich wundern, was dem Mittelstand blüht, wenn Steinbrück und Trittin (dank Stimmen für die AfD) das Ruder in Deutschland übernehmen.

  95. #120 Bonn

    Zum Teil schon. Immerhin wird in keinster Weise auf die politischen Forderungen der Partei eingegangen – wohl bewusst um sie zu diskreditieren.
    Siehe meinen Post #30…

  96. Manche der Kommentatoren hier glauben wohl, dass man bei der nächsten BT-Wahl eine wirkliche Auswahl an Parteien hätte.

    Wer nicht die Blockparteien wählt, muss die AfD wählen, alle anderen Alternativen, wie Die Freiheit oder Pro Deutschhland haben keine Chance, so sehr auch ich es mir wünschen würde, dass diese Parteien ins Parlament kämen.

    Die AfD wird nicht die eierlegende Wollmilchsau, die alle Meinungen der Unzufriedenen in diesem Land erfüllen kann.
    Die AfD wird am Anfang kaum eine der Forderungen, die hier auf PI immer wieder an die Politik angemahnt werden, aufnehmen.

    Wer meint, dass die breite Masse genauso denkt wie wir, ist falsch gewickelt. Die meisten schauen immer noch Tagesschau und heute und bilden sich daraus ihre Meinung.

    Man sollte die AfD unterstützen, wir müssen die Euphorie ausnutzen, denn so bekommen wir endlich einen Fuss in den Bundestag.

    Bei allem Für und Wider zur AfD: Keine derzeitige Partei spiegelt unsere Interessen so sehr wieder und hat gleichzeitig eine so grosse Chance die 5% Hürde zu überspringen.

    Habe bei der Wahl in Niedersachsen Die Freiheit gewählt, mit 0,3% Endergebnis ein Desaster, werde bei der Bundestagswahl die AfD wählen, trotz angeblichen Plan B und allen anderer Skepsis. Die sind uns PI’lern am nächsten und haben mal eine reele Chance, dass die Politiker dieser Republik endlich mal wieder Politik für Deutsche und Deutschland machen.

  97. #126 Jackson

    Die meisten Bürgerlichen wählen so lange das kleinere Übel, bis es eine konservative Partei gibt, die eine echte Chance hat, über die 5%-Hürde zu kommen. Die AfD hat diese Chance bei dieser BTW nicht, weil sie sich zu spät gegründet hat. Deutschland ist einfach zu groß, um mit einer neuen Partei nach wenigen Monaten mal schnell in den Bundestag einzuziehen. Für die AfD wird es maximal für 2-3% reichen.

    Das ist Ihre Prognose und die teile ich nicht.

    Wer behauptet, zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün gebe es keinen Unterschied, der wird sich wundern, was dem Mittelstand blüht, wenn Steinbrück und Trittin (dank Stimmen für die AfD) das Ruder in Deutschland übernehmen.

    Das wollen wir doch hoffen! Umso eher ist Rot-Grün dann auch wieder weg vom Fenster (und wird hoffentlich nicht wieder von den schwarz-gelb angepinselten Genossen ersetzt). Anscheinend ist der Großteil der Wähler erst erwacht, wenn es ans Eingemachte geht.

  98. Rechts von der CDU ist so viel Platz, da können Pro, DF und AfD locker von leben. Warum sich gegenseitig schlecht machen.
    Ich schlage vor wir halten es wie der alte Fritz: Ein jeder nach seiner Fasson und dabei ab besten mehr sein als scheinen. So können wir IM-Erika und ihrem Beamtenstadel überwinden.
    Dabei gibt es genug Wähler für alle drei Parteien, man muss sie nur zur Urne bringen.

  99. #94 STS Lobo (13. Apr 2013 22:36)
    #85 Jackson

    „Fazit: Wir wählen solange Schwarz-Gelb (die natüüüürlich und auf gaaar keinen Fall Eurobonds, drastische Steuererhöhungen und die doppelte Staatsangehörigkeit für alle Ausländer im Sinn haben! 😀
    ——————————————-

    Ich muss es nochmal posten:

    Niemand soll sich mehr herausreden dieses Jahr im September das kleinere Übel“, also schwarz-gelb gewählt zu haben. Merkel wird nach einer Wiederwahl entgegen all ihrer Aussagen die so genannten EUROBONDS einführen. Durch ihre Einführung würden die Schulden der „Südländer“ in Europa auf alle Mitgliedstaaten insbesondere Deutschland verteilt.
    Also von daher gibt es keine Alternative zur AFD.
    Die Auflösung des Euro IST deren Programm!

    Deutsche Wirtschaftsnachrichten 2013/04/10/:

    „Sollte es nach den Bundestagswahlen im September zu einer großen Koalition aus CDU und SPD(auch FDP, der Verf.) kommen, könnte ein Großprojekt, wie die Vergemeinschaftung der europäischen Schulden durch Eurobonds, angegangen werden. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit für die notwendigen Änderungen der Verfassung ist dann ebenfalls kein Problem mehr. Und die Grünen haben ohnehin schon längst gesagt, dass es mit der Vergemeinschaftung der Schulden gar nicht schnell genug gehen kann.

    Ohne eine grundlegende Reform werde der Euro nicht überleben, sagte Warner. Das politische Erbe Merkels stehe auf dem Spiel: Die Bewältigung der Schuldenkrise. Wenn diese Herkulesaufgabe eine ähnliche Bedeutung für Merkel hat wie die deutsche Wiedervereinigung für ihren Ziehvater, Helmut Kohl, dann wird es in Deutschland nach den Wahlen einen Richtungswechsel geben.“

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/10/analyst-nach-der-wahl-wir-merkel-eurobonds-schlucken/

  100. #59 Felix Austria

    Die Frage für mich als Außenstehenden ist, warum sich DFler nicht zu Wort melden. Hier erscheinen Artikel und Kommentare, die sagen ‚Leute, wählt (und spendet) nicht (für) DF sondern AdF‘. Einige der Kommentatoren, die das sagen, hatte ich für DF-Mitglieder gehalten. Und die Reaktion von DFlern ist: Schweigen im Walde.

    Wie kann das sein?
    Eine ganze Partei mit zahlreichen Mitgliedern und Fans die hier normalerweise beim Kommentarschreiben aktiv sind und nicht ein einziger steht offen zu seiner Partei. Kein: ‚Jetzt macht mal halblang. AfD ist (k)eine gute Partei, aber uns gibt es auch noch und wir sind besser.‘
    Nichts!

  101. #123 heidekraut (13. Apr 2013 23:20)
    #110 Stefan Cel Mare

    Eure Meinung respektiere ich.

    Allerdings verwundert mich, dass Ihr die AfD im Vergleich zu den „Volksparteien“ wenigstens nicht als das aus Eurer Sicht „kleinere Übel“ betrachtet.

    Es wird sich, so gesehen, rein gar nichts verändern, wenn Ihr Euch einzig darauf beschränkt, Euch weiterhin über die gegenwärtige politische Elite zu beschweren und nur diejenige Partei bereit seid zu wählen, die in wirklich allen Punkten mit Eurer Meinung konform geht.

    Eine im Grundsatz islamkritische Partei wird auf sehr lange Zeit nicht in den Bundestag ziehen, das sollte auch Euch klar sein.

    Wichtig ist es, schrittweise überhaupt erst mal die „Denkverbote“ abzuschaffen und die „politische Korrektheit“ einzugrenzen, wofür die AfD eintritt. Erst dann kann man Schritt für Schritt Taten folgen lassen. Das ist rechtliche, politische und gesellschaftliche Realität.

    Die AfD wird noch an ihrem Parteiprogramm basteln und dieses erweitern / konkretisieren, keine Sorge.
    Ich hoffe, dass Ihr der AfD wenigstens nicht ganz verschlossen und für jede bürgerfreundliche Forderung der AfD offen seid.

    Abwarten und Tee trinken, Jungs!

    Euer Kreuz für die AfD!

  102. #128 HansDeutscher (13. Apr 2013 23:28)

    Hmmm…

    Die AfD wird am Anfang kaum eine der Forderungen, die hier auf PI immer wieder an die Politik angemahnt werden, aufnehmen.

    und

    Die sind uns PI’lern am nächsten

    Wer findet den Fehler?

  103. Ich habe 30 Jahre lang die immer erbärmlicher werdenden Parteien CDU und FDP gewählt; einmal sogar SPD. Nie wieder; das gebe ich allen denen schriftlich.

    Ab jetzt werde ich die AfD finanziell und mit echter Tatkraft unterstützen.

    Bitte an alle, die hier vielleicht noch zögern und skeptisch sind:
    Die AfD ist die letzte Chance für dieses Land noch etwas zum Besseren zu ändern.
    Worauf wartet ihr denn noch?

  104. An die AfD-Skeptiker:
    Das Übel wird niemals kleiner, wenn man immer nur das kleinere Übel wählt!

  105. #141 Bonn (13. Apr 2013 23:45)

    Nicht, dass Du es falsch verstehst, da mir die Jungs von Pro Deutschland, allen voran Lars Seidensticker, nicht gänzlich unsympathisch sind.

    Allerdings wärst Du dann nur einer von 50.000 Wählern. Mit Verlaub – aber: Wem nützt das!?

  106. Ich finde es ein wenig armselig, wie die Mitforisten Hildesheimer, Bonn und Anarson sich n diesem Thread die Bälle zuschieben. So wie Ihr Eucxh hier präsentiert, erhält man das Gefühl, dass es nur um Neid und Missgunst geht und Ihr der erlesene Kreis der „guten“ Politisch Inkorrekten bleiben wollt. Am liensten scheint Euch zu seinb, dass die ganze Merkel-Kacke genauso mies weitegeht wie bisher, Hauptsache die AfD bleibt draußen und stört Eure elitären Kreise nicht. Schade, denn ich finde auch vieles gut von dem, was PRO veranstaltet hat. Wenn aber außer albernem Futterneid nichts

  107. Ich finde es ein wenig armselig, wie die Mitforisten Hildesheimer, Bonn und Anarson sich n diesem Thread die Bälle zuschieben. So wie Ihr Eucxh hier präsentiert, erhält man das Gefühl, dass es nur um Neid und Missgunst geht und Ihr der erlesene Kreis der „guten“ Politisch Inkorrekten bleiben wollt. Am liensten scheint Euch zu seinb, dass die ganze Merkel-Kacke genauso mies weitegeht wie bisher, Hauptsache die AfD bleibt draußen und stört Eure elitären Kreise nicht. Schade, denn ich finde auch vieles gut von dem, was PRO veranstaltet hat. Wenn aber außer albernem Futterneid nichts

  108. Ich finde es ein wenig armselig, wie die Mitforisten Hildesheimer, Bonn und Anarson sich n diesem Thread die Bälle zuschieben. So wie Ihr Eucxh hier präsentiert, erhält man das Gefühl, dass es nur um Neid und Missgunst geht und Ihr der erlesene Kreis der „guten“ Politisch Inkorrekten bleiben wollt. Am liensten scheint Euch zu seinb, dass die ganze Merkel-Kacke genauso mies weitegeht wie bisher, Hauptsache die AfD bleibt draußen und stört Eure elitären Kreise nicht. Schade, denn ich finde auch vieles gut von dem, was PRO veranstaltet hat. Wenn aber außer albernem Futterneid nichts

  109. #58 Ulrich Lenz (13. Apr 2013 21:40)

    Der Beitrag macht deutlich, dass AfD vor demselben Problem stehen wird wie wir bei DIE FREIHEIT: Es mangelt an Politprofis, die die Partei organisieren und verwalten können. Von charismatischen Führern ganz zu schweigen.

    Sorry, aber was habe ich im Beitrag geschrieben:

    Die Veranstaltung beginnt, und wieder zeigt sich, daß die AfD in der Lage ist, Fachleute aus allen Bereichen anzuziehen: der gewählte Versammlungsleiter, Herr Hahn, war bereits in ähnlicher Funktion im Berliner Abgeordnetenhaus tätig und kennt sich auch in den parteirechtlichen Fußangeln bestens aus, wie sich noch zeigen soll.

    Es ist ein absoluter Fachmann aus diesem Bereich dabei, der die Gründung der Landesverbände fachlich begleiten wird.
    Es sind, wie Martin Renner, Menschen dabei mit langjähriger Parteierfahrung. Es sind bis jetzt über 700, teilweise langjährige Mitglieder auch aus Funktionärsposten anderer Parteien übergetreten.
    Wann reicht den Dauerbesorgten die Kompetenz aus? Vermutlich niemals…

  110. Leute ganz ehrlich :
    obwohl ich eigentlich den € hasse ,ist er jetzt aber leider (paradoxerweise) unsere letzte noch mögliche „Rettung“
    Warum? nur durch den totalen Crash des Euros und den damit verbundenen Konsequenzen besteht noch die Chance den Michl aus dem Wachkoma zu holen-eine andere Möglichkeit gibt es bei dem DummMichl eben nicht
    lieber ein Ende mit Schrecken als ….

  111. #147 Tiefseetaucher (13. Apr 2013 23:50)

    So sehe ich das nicht!

    „Hildesheimer“, „Bonn“ und „Anarson“ vertreten eine Ansicht, zu der sie allemal berechtigt sind. Sie dürfen die AfD ablehnen.

    Kontroversen sollten gerade auf P.I. mehr als erwünscht sein.

    Einzig die Argumente stören mich. Da sind P.I.-Kommentatoren wie etwa „Jackson“ deutlich besser aufgestellt.

  112. #136 Santana (13. Apr 2013 23:39)

    Darum geht es mir doch gar nicht.

    Ich wehre mich gegen den Hype. Und ich wehre mich insbesondere gegen die unkritische Begeisterung, mit der man schlagartig Leuten, die bisher nichts für „Political Incorrectness“ geleistet haben, ausser vor zwei Tagen aus der CDU aus- und in die AfD einzutreten, zujubelt.

    Wäre ich jetzt René Stadtkewitz oder Michael Stürzenberger, würde ich mir blöd vorkommen. Die sind offenbar einfach zu früh ausgetreten.

    Ein weiterer Aspekt: ein halbes Jahr ist sowohl eine lange Zeit als auch eine kurze Zeit.

    Sie ist sehr kurz, wenn man an die Vielzahl der praktisch zu leistenden Arbeiten denkt. Wie man im Englischen sagen würde: Nitty-Gritty Down-to-Earth-Jobs.

    Sie ist sehr lang, wenn man an die Vielzahl der Ereignisse denkt, die wir bis dahin noch erleben werden – und zu denen die AfD dann, als etablierte und kandidierende Partei, wird Stellung beziehen müssen.

    Unsere kopftretenden „Freunde“ werden bis dahin noch ein halbes Dutzend weitere Opfer gefunden haben. Mindestens.

    Slowenien will unter den Rettungsschirm.

    In München spitzt sich der Machtkampf um das ZIEM zu.

    Sich in all diesen Fragen zu verstecken, um sich bei der Wahl als „Wundertüte“ wählen zu lassen, wird nicht klappen.

    Also, schauen wir mal.

    Und ein letzter Aspekt: wer allzu hohe Erwartungen hegt, kann umso tiefer fallen.
    Ich kann mich an den Katzenjammer bei den letzten Landtagswahlen noch gut erinnern.

    Das wird mir nicht passieren.

  113. @ Tiefseetaucher

    Wenn hier immer wieder behauptet wird, die AfD sei am 22. September „alternativlos“, dann liege ich sicherlich nicht falsch, wenn ich darauf hinweise, daß sie mitnichten der Stein der Weisen ist.

  114. Also das klingt alles sehr positiv, was Sie berichten. Ich bin schon auf den Gründungsparteitag der Alternative gespannt. Man spürt, daß sich etwas ändert.

    Allein schon die Existenz der neuen Partei und die überwältigende Unterstützung, die sie aus der Bevölkerung erfährt, stößt lange vermißte Diskussionen über die Währungsunion an. Ich denke mit Schrecken daran zurück, wie den Bundestagsabgeordnenten das ESM-Gesetz erst einen Tag (oder sogar eine Nacht?) vor der Abstimmung zugestellt wurde. Das wäre mit der AfD nicht möglich gewesen.

  115. @ Stefan Cel Mare

    Nicht zu vergessen die salafistische Todesliste aus NRW nebst Einlagerung hochexplosiver Chemikalien in einer Wohnung in Bonn-Neu-Tannenbusch.

  116. Sorry, mein Beitag (#148, 23:50 Uhr) war noch nicht fertig, also nochmals:

    Ich finde es ein wenig armselig, wie die Mitforisten Hildesheimer, Bonn und Anarson sich in diesem Thread die Bälle zuschieben. So wie Ihr Euch hier präsentiert, erhält man das Gefühl, dass es nur um Neid und Missgunst geht und Ihr der erlesene Kreis der “guten” Politisch Inkorrekten bleiben wollt. Am liebsten scheint Euch zu sein, dass die ganze Merkel-Kacke genauso mies weitergeht wie bisher, Hauptsache die AfD bleibt draußen und stört Eure elitären Kreise nicht. Schade, denn ich finde auch vieles gut von dem, was PRO veranstaltet hat. Wenn aber außer albernem Futterneid nichts anderes Eure Sinne bewegt, muss ich mein Bild revidieren.

    Wir stehen vor einer einmaligen Chance, den ganzen Dunst der Alternativlosigkeit und Political Correctness durch eine breite Bürgerbewegung im Kern zu erschüttern. Verdammt nochmal, es geht um unser Land und um unser aller Zukunft, um unsere Familien, unseren Besitz, unsere Lebensqualität. Hier geht es nicht um Gerechtigkeit und darum, wer Eier in der Hose hatte und sich draußen gegen feindseligen Pöbel behauptet hat, hier geht es einzig darum, die Chance entweder beim Schopf zu packen oder aus Futterneid alles im Keim zu ersticken und schlechtzureden, bevor es überhaupt richtig begonnen hat.

    Ich habe den Bericht aus NRW mit großer Freude gelesen, das ist genau die zivilisierte, bürgerliche, kultivierte Aufbruchsstimmung, die ich in Oberursel wahrgenommen habe. Und diese Leute haben alle die Schnauze voll von unserer Regierung, der Schein-Opposition, der Eurokratie und dem Rettungs-Irrsinn. Also empfinde ich sie als Mitstreiter. Das wird eine ganz große Sache für alle die, denen es völlig egal ist, welche „Firma“ sich am Ende durchsetzt, Hauptsache von unserem Land wird Schaden abgewendet. Es ist nicht die Zeit, kleinlich nach Etiketten zu unterscheiden.

    Und mit „Wir waren aber vorher da, aber der blöde Wähler hat uns nicht gewollt“ nützt Ihr am Ende nur der fiesen Merkel. Also reißt Euch mal am Riemen. Irgendwann kommt auch noch die große Zeit von PRO und FREIHEIT, nur jetzt eben nicht. Im Moment kann man mit Islamkritik die Herzen der meisten Menschen (noch) nicht bewegen, wohl aber mit Kritik am Euro und den miesen Eurokraten, die einhergeht mit der Kritik am allgemeinen Demokratieabbau.

    Alles hat seine Zeit – und jetzt ist die Zeit der ALTERNATIOVE FÜR DEUTSCHLAND angebrochen. Ich wünsche mir von Herzen, dass möglichst viele von uns den Weg gemeinsam gehen.

  117. Bevor ich hier auf gefühlte 20 Kommentare einzeln antworte.

    DER ZWEITE HAUPTPUNKT IST DIREKTE DEMOKRATIE !!!!!!!!!

    Leute, versteht es doch: die Einführung direkter Demokratie macht eine Menge Wahlaussagen absolut überflüssig.
    Ihr wollt schärfere Gesetze, Kriminelle ausweisen usw.?
    Dann startet ein Bürgerbegehren, sammmelt Unterschriften und laßt das deutsche Volk darüber abstimmen.
    Ihr wollt irgendwelche Privilegien einstampfen?
    Bürgerbegehren, Abstimmung.
    (…)
    Die direkte Demokratie ist die beste Wahlaussage, die es geben kann:
    – kein unsinniges Verheddern in irgendwelchen Detailfragen
    – keine Positionierung notwendig; wenn der Bürger mit Mehrheit abstimmt, hat der Bundestag das entsprechende Gesetz zu machen, die Partei ist das Sprachrohr der Bürger, nicht einfach Selbstzweck.
    – keine Chance für machtgeile Pöstchenjäger, schon das imperative Mandat wäre das Ende einiger Politikerkarrieren, wenn die tatsächlich unter Androhung persönlicher Konsequenzen den Wählerwillen befolgen müssen.

    Bitte, schaltet Euer Hirn ein:
    die direkte Demokratie nützt dem gemeinsamen Anliegen hier deutlich mehr, als wenn Lucke, Adam oder Dilger sich angreifbar machen.
    Ihr hättet die Rede von Adam ganz hören sollen, dann wären hier diverse Kommentare überflüssig geworden.

  118. #97 Santana (13. Apr 2013 22:43)
    Danke!!
    Könnte ich hier „Daumen hoch“ verteilen, wären Dir mindestens 30 Stück sicher.

  119. #137 Santana

    Ich habe bestimmt nicht behauptet nur Parteien zu wählen, die ganz auf meiner Linie sind und von Stefan Cel Mare habe ich das auch noch nicht gelesen. Es ging doch hauptsächlich darum, die Parteiein zu stützen, die etwas für die Bürger tun, obwohl es für sie aufwendig ist und oft auch unangenehm.
    An den Großen Wurf bei der Bundestagswahl glaube ich nicht. Wenn die Mehrheit der Bürger nicht bereit ist rechte Parteien zu wählen, dann fehlt es aus meiner Sicht an Aufklärung und nicht an einer Partei, die ‚wählbar‘ ist. Was soll die denn machen? Soll die hingehen und sagen ’so, jetzt habt ihr uns gewählt und wir lassen nun die Maske fallen‘?
    Ich setze auf die vielen kleinen Würfe vor Ort, die es schon jetzt gibt und die weiter aufrecht erhalten und ausgebaut werden müssen.

    Den Kommentar #113 Stefan Cel Mare könnte man noch weiter ausführen. Warum sollte ich meine Zeit hier auf PI verschwenden, wenn die AfD im Bundestag alles zu meinen Gunsten regeln wird?

    Ich sehe ehrlich gesagt auch gar nicht den großen Unterschied zu den etablierten Parteien. Den Zuwanderungsstop für unqualifizierte Ausländer hatte selbst Seehofer schon verkündet.
    Auf qualifizierte Ausländer kann ich auch verzichten. Um meinen Job muss ich immer mal wieder schon genug bangen. Es werden doch keine Firmengründer angeworben, sondern Angestellte.

  120. #159 Aktivposten (14. Apr 2013 00:07)

    „Direkte Demokratie“ war übrigens der erste Hauptpunkt im Programm der Piraten.

    Ich wollte es nur mal erwähnt haben…

  121. #161 heidekraut (14. Apr 2013 00:17)

    Den Kommentar #113 Stefan Cel Mare könnte man noch weiter ausführen. Warum sollte ich meine Zeit hier auf PI verschwenden, wenn die AfD im Bundestag alles zu meinen Gunsten regeln wird?

    Sehr wahr.

  122. Ich kann mich noch an eine Landtagswahl erinnern, wo ich mich als langjähriger Nichtwähler zum Protestwähler „entwickelt“ habe (irgendwann in den 90ern). Erststimme NPD, Zweitstimme PDS. … Klar ausgedrückt „Jacke wie Hose“.

    In „meinem“ Land entwickeln sich Zustände, die mit teils „lächelndem“ teils „zynischem“ Protest nicht mehr bei zu kommen ist.

    AfD ist für mich wirklich ein Angebot „das ich nicht ablehnen kann 🙂 ), soweit es um Verfassung und Demokratieverständnis geht. Viele „Hohlblasen“ können wir nicht mehr steigen lassen … weil es uns dann nicht mehr gibt.

  123. #105 heidekraut (13. Apr 2013 22:53)
    Ein „Weiter so“ wird Dir keine Gelegenheit mehr geben zu bereuen.
    2017 ist Deutschland entweder:
    – ein Teil der „Vereinigten Staaten von Europa“, der BT hat die Gesetzgebungskompetenz eines heutigen Kreistages und es vollkommen egal, wen Du wählst, weil der BT allenfalls noch die Farben neu anzuschaffender Mülltonnen entscheiden darf.
    Ein möglicher Bürgeraufstand wurde von EUROGENDFOR unter Einsatz brutalster Gewalt niedergeschlagen, seitdem kuschen die Bürger. Die persönliche Überwachung jedes Einzelnen ist in vollen Gange, die Beweislastumkehr ist längst Standard.
    – oder im Süden der EU ist ein Bürgerkrieg losgebrochen (Portugal z.B. hat 60% Jugendarbeitslosigkeit, die haben nichts, aber auch gar nichts mehr zu verlieren), der irgendwann auch D erreicht hat, dann ist es sch…egal, ob der Koran verfassungswidrig ist oder Stürzenberger Recht hatte, weil dann bis auf die Bonzen jeder um Leib und Leben fürchten muß.
    Glaubst Du ernsthaft, daß ein „Weiter so“ noch 4 Jahre friedlich bleibt?
    Ganz wirklich?
    Ganz ernsthaft?

  124. #161 heidekraut (14. Apr 2013 00:17)

    Den Zuwanderungsstop für unqualifizierte Ausländer hatte selbst Seehofer schon verkündet.

    Stimmt, das hatte er.

    Angesichts einer solch pauschalen Aussage könnte er heutzutage allerdings recht schnell unter die Beobachtung des Bayerischen Verfassungsschutzes geraten.

    Aufpassen, Horst! Die CSU will heute „Bunt statt Braun!“ Und zwar um jeden Preis.

  125. Lieber PIler,

    falls ihr Zweifel an der Islamkritik der AfD habt, dann werdet Mitglied und führt die Islamkritik in das Parteiprogramm ein. Partizipation ist gefragt. Hauptsache es tut sich was in unserem Lande. Die Euro/EU-Kritik ist aktuell und ein guter Anfang. Islamkritik kommt danach. Zumindest kann man jetzt die Abschaffung EUdSSR anpeilen. Bin ein fleißiger PI-Leser. Ist es nicht ein viel diskutiertes, jammervolles und leidiges Dauerthema hier?? Alle machen mit und wenn plötzlich die AfD eine Chance hat in der Sache etwas zu verändern, dann wird wieder Uneinigkeit gezeigt. Komisch.
    Von der DF-NRW hört man auch nichts nach deren Neuaufstellung. Die Bundespartei wird quasi-diktatorisch geleitet. PRO hat eh (leider) den schlechtesten Ruf weg. XXL-Partei, was machen die eigentlich? Konservative (DKP) viel zu klein. BIW sind nur in Bremen. Bleibt nur noch die AfD.

    Grüße

  126. #167 Aktivposten (14. Apr 2013 00:24)

    Glaubst Du ernsthaft, daß ein “Weiter so” noch 4 Jahre friedlich bleibt?
    Ganz wirklich?
    Ganz ernsthaft?

    Ganz ernsthaft: nein.

    Aber eine AfD mit, sagen wir mal, 7 Prozent im Bundestag wird daran nichts ändern.

    Auch ganz ernsthaft.

  127. #58 Ulrich Lenz (13. Apr 2013 21:40)
    Der Beitrag macht deutlich, dass AfD vor demselben Problem stehen wird wie wir bei DIE FREIHEIT: Es mangelt an Politprofis, die die Partei organisieren und verwalten können. Von charismatischen Führern ganz zu schweigen.

    Es dauert Jahre, bis eine neue Partei gelernt hat, wie das politische Geschäft funktioniert. Und nichts ist chaotischer als eine Schar begeisterter Laien, die ihre Mitmenschen bekehren wollen.

    Abhilfe könnte in Gestalt von Beratungsfirmen geschaffen werden, aber das kostet eine Menge Geld.Hat die AfD entsprechend finanzstarke Sponsoren in ihren Reihen?

    Völlig der falsche Ansatz. Genau diese ehrliche Spontaneität von Nicht-Polit-Profis – gepaart mit seriösen Typen und dem Appell an den gesunden Menschenverstand – ist es, was diese immense Zugkraft hervorruft. Ganz viele Menschen spüren, dass das mehr Substanz hat als das ganze Dampfgeplappere der Parteiprofis, die uns letztlich doch nur verscheißern. Die AfD ist eine Aufbruch-Bewegung, die würe man nur kaputtmachen, wenn man die Strukturen der Etablierten importieren würde. Ich finde es wunderbar, das da reihenweise Menschen, einfach Bürger aus unserer Mitte, zusammenkommen und sich mit „also eigentlich ist das alles für mich Neuland“ vorstellen. Das ist spontaner und ehrlicher als der ganze grüne Kack je war.

  128. @ Tiefseetaucher

    Gerne stehe ich auf der Todesliste der Salafisten-Terroristen, um mir erklären zu lassen, das deutsche Demographie-Problem sei nur mit Einwanderung zu lösen.

  129. #122 LupusLotarius (13. Apr 2013 23:18)

    Yeaahhh 🙂

    Die SPD hat morgen, parallel zu dem Hype mit dem Gründungsparteitag der AfD einen außerordentlicher Bundesparteitag in Augsburg,
    von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr!

    In der Berichterstattung wird die SPD untergehen und die AfD wird – was den Umfang der Berichte angeht – optisch und akustisch als Alternative präsentiert.

    Aber hallo. So wird es sein. Phoenix ist zwar morgen den ganzen Tag bei der SPD, mit journalistischer Begleitung, aber über allem schwebt mehr oder ausgesprochen die AfD-Gründung.
    Wie krass werden solche Bilder sein: Bernd Lucke wird unter tosendem Beifall zum Spitzenmann gekürt, und bei der SPD in Augsburg wird der Händedruck von Steinbrück mit Claudia Roth als SPD-Gästin von einem traurigen Haufen beklatscht….

  130. @ #171 Stefan Cel Mare (14. Apr 2013 00:28)

    Das halte ich für einen Irrtum. Themen, mit denen sich politische Parteien beschäftigen, kann keine Tageszeitung totschweigen.

  131. #175 Wonderland (14. Apr 2013 00:37)

    Was aber nicht heisst, dass ich die von der FDP versprochene Steuersenkung deswegen irgendwie bemerkt hätte…

  132. #173 Bonn (14. Apr 2013 00:31)

    Deutschland hat kein Demographie-Problem.

    Der Jemen hat ein Demographie-Problem. Deswegen baut jetzt Saudi-Arabien eine riesengrosse Mauer an der Grenze zum Jemen.

    Die sind ja nicht blöd, die Saudis…

  133. #161 heidekraut (14. Apr 2013 00:17)

    Die Bürger sind – wie ich vermute – aufgrund medialer/politischer Indoktrination zwar nicht bereit „rechts“zu wählen, sondern lediglich erstmal bereit, eine Partei zu wählen, die sie ihre Meinung offen aussprechen lässt, ohne als „pöbelnder rechtsradikaler Unmensch“ verunglimpft zu werden.
    Ob die 5%-Sperrklausel bei der Bundestagswahl geknackt wird, kann man jetzt unmöglich sagen. Mit Sicherheit gehe ich – Stand jetzt – davon nicht aus. Allerdings sehe ich durchaus Möglichkeiten und werde, so gut es geht, die AfD dabei unterstützen.
    Eine „Maske“ wird de AfD nicht fallen lassen. Ein grobes Bild kann man sich bereits von der AfD, wie sie tatsächlich ist, gemacht haben.

    Wenn Du mit den „kleinen Würfen vor Ort“ die Freiheit, Pro Deutschland etc. meinst, bin ich teilweise einer Meinung mit Dir. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit beeindrucken mich zutiefst. Wenn es die AfD nicht gäbe. wäre ich evtl. DF-Mitglied geworden.
    Allerdings sind sie von politischem Einfluss weiter entfernt als die Erde von der Sonne. So leid es mir für sie tut.

    Die AfD wird im Bundestag nicht alles zu Deinen Gunsten regeln können. Zum einen ist nicht einmal klar, ob sie überhaupt einziehen wird. Zum anderen wird sie in dem Fall nur die Opposition darstellen, da sie nach eigener Aussage nicht koalitionsfähig ist. Zudem vertritt sie nicht all Deine Standpunkte. Sie wird jedoch das festgefahrene Parteien-System und im besten Fall die Öffentlichkeit mächtig aufwirbeln. Man wird sich trauen, mehrere Sorgen als bisher öffentlich auszusprechen.

    Seehofer ist im Gegensatz zu den AfD-„Machern“ ein Politiker in Reinkultur – wie Parteikollege Roland Koch. Viele Versprechen – dann Wortbruch. Die AfD stellt sich ganz klar gegen Wortbruch! Und als Wissenschaftler („Nicht-Politiker“ im herkömmlichen Sinn) kaufe ich ihnen das auch ab.

    Unternehmensgründer werden zwar vorwiegend nicht in den Arbeitsmarkt gelangen, das ist wahr. Allerdings sind die angeworbenen Arbeitnehmer die Arbeitgeber von morgen.

    Ich bitte, der AfD eine Chance zu geben.

    Wartet ihr endgültiges Parteiprogramm ab, wartet die internen Entwicklungen in der Partei ab, die Positionierung der Mitgliedermasse, die ihre politische Richtung vorgibt.

    Dann könnt ihr entscheiden.

  134. #177 Stefan Cel Mare (14. Apr 2013 00:44)

    Es hat aber Staub aufgewirbelt. Es wird auch künftig Staub aufwirbeln, wenn eine „PI-Partei“ diesen Nasenbären versucht zu entlocken, warum ein Schwimmbad geschlossen werden „muß“, weil 100.000 fehlen und dan zur „Rettung“ anderer Euro Staaten Milliarden verfügbar gemacht werden können.

  135. #154 Stefan Cel Mare (13. Apr 2013 23:53)

    Eine „unkritische Begeisterung“ konnte ich bislang bei den AfD-Anhängern nicht feststellen. Man hat sich, soweit es aufgrund der dürftigen Materialien und seltenen Vorträgen überhaupt möglich war, konstruktiv mit den Inhalten der AfD auseinandergesetzt.

    Ich kann verstehen, dass es für ein jahrelanges Mitglied bei Pro, DF etc. ärgerlich ist, fast nichts erreicht zu haben, obwohl man sehr viel Zeit und Geld in eine Gute Sache investiert hat, aber jetzt feststellen muss, dass der Einsatz so gut wie umsonst war und zudem eine andere neue Partei einem die ohnehin wenigen Wähler auch noch reihenweise wegstibitzt.

    Allerdings müssen sich diese Gruppierungen den Vorwurf gefallen lassen, öffentlich viel zu ungeschickt aufgetreten zu sein. Sie waren leichtes Kanonenfutter für die Medien. Ein kluger Mann versteht es, seine Interessen geschickt, aber ehrlich zu verfolgen und zu verwirklichen, ohne seine eigenen Ideale zu verraten.

    Dass die AfD sich vor Fragen verstecken wird, bezweifle ich. Gerade das würde nämlich ihren Untergang bedeuten.

  136. @171 stefan del mare
    deswegen ist die Diskussion eigentlich auch nicht wirklich relevant-selbst wenn AfD mit sagen wir 25% in den BT einzieht wird die derzeitige Politik erst mal die nächste Legislatur fortgeführt
    ganz davon abgesehen : Die ganze Misere wird so oder so nicht mehr demokratisch gelöst werden können – das kann leider nur noch der UNAUSWEICHLICHE Bürgerkrieg 🙁
    hier noch ein Lesetip dazu:
    Die Welt: Herr Hetzer, in Ihrem neuen Buch „Finanzkrieg“ warnen Sie vor einem Bürgerkrieg. Aus welchem Grund sollte es dazu kommen?

    Wolfgang Hetzer: Weil die Verhältnisse danach sind. Wir leben längst in einer Scheinstabilität – nicht nur wirtschaftlich, auch politisch.
    Die Welt: Sie sprechen von der Scheinstabilität, benennen Verfehlungen von Politik und Bankern. Aber mal im Ernst: Sind das wirklich Gründe und Anlässe für einen Bürgerkrieg?

    Hetzer: Die Schwelle zum Bürgerkrieg wird dann überschritten, wenn die Leute begreifen, was mit ihnen passiert. Wenn sie erkennen, wer die Rechnung bezahlt für diese misslungene Politik und die Anmaßung der Finanzindustrie. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen in Europa um zehn Millionen gestiegen. Heute sind 26 Millionen Europäer ohne Arbeit. Das hat es in der europäischen Geschichte noch nicht gegeben. Selbst die Internationale Arbeitsorganisation der UNO (ILO) hat in einer vor kurzem veröffentlichten Studie vor dem Ausbruch sozialer Unruhen in Europa gewarnt und in der Schweiz hat man im Herbst des Jahres 2012 die Militärübung „Stabile Duo“ mit 2000 Soldaten in acht Städten des Landes durchgeführt, die auf der Annahme beruhte, dass der Zustrom von Bürgern aus den von der Finanzkrise gebeutelten Ländern alleine mit polizeilichen Mittel nicht mehr zu bewältigen sein wird.

    Die Welt: Die Massenarbeitslosigkeit unter jungen Menschen in den südeuropäischen Ländern ist sicher ein gravierender sozialer Missstand, aber ist sie tatsächlich ein Grund zum Krieg?

    Hetzer: In Deutschland ist das zurzeit noch schwer vorstellbar. Hier gibt es offensichtlich keine Gleichzeitigkeit von Krise und Konflikt. Das kann sich aber sehr schnell ändern, wenn die Menschen begreifen, unter welchen Umständen ihnen zugemutet wird, harte und ehrliche Arbeit zu leisten, die es ihnen aber allzu oft noch nicht einmal ermöglicht, ein halbwegs unbeschwertes und menschenwürdiges Dasein zu fristen. Aber die Brisanz dessen, was sich verändert, wird den Menschen ganz schnell klar, wenn sie begreifen, dass ein Manager für nur 73 oder 74 Tage angeblicher Arbeit pro Tag über 120.000 Euro ausgezahlt bekommt!

    quelle:http://www.welt.de/politik/article115185760/Laemmer-verwandeln-sich-dann-in-reissende-Woelfe.html

  137. Wann wird ein Landesverband in bayern gegründet? Ich und mein Vater würden sofort beitreten.

  138. #171 Stefan Cel Mare (14. Apr 2013 00:28)
    #167 Aktivposten (14. Apr 2013 00:24)

    Glaubst Du ernsthaft, daß ein “Weiter so” noch 4 Jahre friedlich bleibt?
    Ganz wirklich?
    Ganz ernsthaft?

    Ganz ernsthaft: nein.

    Aber eine AfD mit, sagen wir mal, 7 Prozent im Bundestag wird daran nichts ändern.

    Auch ganz ernsthaft.

    Das sehe ich aber ganz anders. Schauen wir mal hier:

    http://www.wahl-o-meter.com/Willkommen.html#.UWnjmEVX303

    Wenn die FDP raus fliegt und Rot / Grün nicht möglich ist, bleibt nur CDU / AfD oder eine große Koalition. CDU /AfD halte ich für nicht möglich, weil sich die AfD am Anfang keinen Wortbruch erlauben kann. Also große Koalition. Aber dann bekommen CDU und SPD im Bundestag permanent den Spiegel vorgehalten und verlieren Mitglieder an die AfD. Das ist dann der Moment wo CDU und SPD die Themen der AfD aufgreifen oder Neuwahlen ansetzen müssen. Ich tippe auf das Zweite.

    Als die Grünen in den Bundestag einzogen, haben plötzlich auch alle von Umweltschutz und Waldsterben gesprochen.

  139. OT

    Razzia in der Dortmunder Nordstadt, Drogen, Ekelhäuser, Ratten

    Razzia in der Münsterstraße: Polizei nimmt 9 Drogenhändler fest

    DORTMUND Die Polizei war ab Freitagmorgen zu einem 24-Stunden-Großeinsatz in der Dortmunder Nordstadt unterwegs. Unter anderem im Visier: Ekelhäuser, zugedröhnte Autofahrer, Schwarzarbeiter und Drogenhändler. In Häusern fand das Ordnungsamt ekelerregende Zustände vor. Neun Rauschgifthändler wurden in Handschellen abgeführt……

    Aktualisierung 12.48 Uhr:

    Die Polizei und die Stadt kontrollierten gerade ein weiteres Haus. Am Nordmarkt 3 lebt im Innenhof eine Kolonie Ratten – gleich neben einem großen Müllberg, für den sich offenbar niemand zuständig fühlt. Die Zustände seien sehr schlimm, berichtet unser Reporter. „Es riecht stark“, sagt er……..

    http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Polizeikontrollen-in-der-Nordstadt-Chemie-Ladung-nicht-richtig-gesichert;art930,1967624

  140. Wir brauchen dringend eine neue, ehrliche Kraft, die die Blockpartei CDUCSUFDPSPDGRÜNLINKS vor sich hertreibt und ihr viele Stimmen, viel Einfluß und viel Geld wegnimmt.

    Wer für sich und seine Kinder noch eine Zukunft will, der muß das Blockpartei-Kartell konsequent abstrafen.

    Wer sich nicht alles stehlen und sich alle Freiheiten wegnehmen lassen will, der muß zu jeder Wahl gehen und CDUCSUFDPSPDGRÜNLINKS abwählen.

    Die AfD bietet eine gute Gelegenheit den Block-Bonzen deutlich das schmutzige Geschäft zu verderben. Diese Leute werden natürlich versuchen, die ehrliche Konkurrenz schlecht zu machen, aber darauf darf keiner reinfallen:

    Einfach die Ohren für die lügenden Systemmedien und die korrupten Block-Bonzen verschließen und standhaft und aufrecht die Alternative zu Lüge, Betrug und Ausbeutung wählen.

    Das ist unsere letzte Chance.

  141. @ Gourmet

    Die Alternative zu „Deutschlands Demographie-Problem muß über Einwanderung gelöst werden“ sehe ich allerdings bei AfD nicht.

  142. #181 Santana (14. Apr 2013 01:00)
    #154 Stefan Cel Mare (13. Apr 2013 23:53)

    Eine “unkritische Begeisterung” konnte ich bislang bei den AfD-Anhängern nicht feststellen. Man hat sich, soweit es aufgrund der dürftigen Materialien und seltenen Vorträgen überhaupt möglich war, konstruktiv mit den Inhalten der AfD auseinandergesetzt.

    Ich kann verstehen, dass es für ein jahrelanges Mitglied bei Pro, DF etc. ärgerlich ist, fast nichts erreicht zu haben, obwohl man sehr viel Zeit und Geld in eine Gute Sache investiert hat, aber jetzt feststellen muss, dass der Einsatz so gut wie umsonst war und zudem eine andere neue Partei einem die ohnehin wenigen Wähler auch noch reihenweise wegstibitzt.

    Allerdings müssen sich diese Gruppierungen den Vorwurf gefallen lassen, öffentlich viel zu ungeschickt aufgetreten zu sein. Sie waren leichtes Kanonenfutter für die Medien. Ein kluger Mann versteht es, seine Interessen geschickt, aber ehrlich zu verfolgen und zu verwirklichen, ohne seine eigenen Ideale zu verraten.

    Dass die AfD sich vor Fragen verstecken wird, bezweifle ich. Gerade das würde nämlich ihren Untergang bedeuten.

    Pro und DF hatten niemals die Chance wie die AfD. Obwohl man es schon versucht hat, die AfD kann man nicht in die rechte Ecke stellen ohne sich total lächerlich zu machen.

    Obwohl DF und Pro ehrliche Absichten und wirklich gute Themen haben, die jeden Bürger interessieren würden, sollte er denn je davon hören, konnte man die Absichten nie durch die normalen Medien erfahren weil alles von denen geblockt wurde. Geblockt aus dem Grund, weil die Medien wissen, dass die DF und Pro recht haben.

    Was denken Sie, warum die Münchner Politiker plötzlich herumrennen wie die Kakerlaken? Die wissen ganz genau, wenn das ZIE-M zur Volksabstimmung gebracht wird, wachen viele Bürger auf. Das ist auch mit ein Grund, weil die DF vom Verfassungsschutz beobachtet werden muss. Da will man die Abstimmung schon im Vornherein manipulieren: „Schaut, die Verfassungsfeinde sind auf Bauernfängerei“. Dass die Beobachtung keinerlei Grundlage hat, das wissen sogar die Bayrischen Politiker. Und auch der Hinweis, dass Unterzeichner nicht beobachtet werden, das ist schon perfide. Weil den Politikern kaum noch jemand glaubt und die das wissen, haben die jetzt viele mögliche Unterzeichner verängstigt.

  143. #178 Stefan Cel Mare (14. Apr 2013 00:46)

    Dass die BRD ein Demographieproblem hat, hat selbst Sarrazin zutreffend festgestellt.

    Frauen wollen mehr Karriere statt Kinder (an dieser Stelle herzlichen Dank an die ja so „uneigennützigen“ Pseudo-Feministinnen um Alice Schwarzer – aber auch an die nicht wenigen Herren, die ihre Damen eher wie ihre großen Töchter oder sogar wie ihre Dienerinnen behandelt haben und dadurch erst Schwarzer und Co. den Boden bereitet haben) und bekommen dementsprechend weniger Kinder. Das ist Fakt.

    Jetzt magst Du vielleicht nichts merken. Das sieht aber in einigen Jahrzehnten ganz anders aus. Und wie gesagt: Viele Ausländer haben jetzt bereits einen deutschen Pass, den kann man ihnen nicht so einfach entziehen und sie abschieben. Damit muss man sich eben abfinden und die rechtlich einzig möglichen Auswege suchen.

    Dass die bildungsfernen (v.a. ausländischen) Schichten hierzulande nicht dazu taugen, eines Tages die Elite Deutschlands darzustellen, dürfte sich mittlerweile überall herumgesprochen haben.

    Bei den EU-Bürgern beschränkt sich die Attraktivität Deutschlands ebenso vorwiegend auf das Sozialsystem, hingegen weniger auf den Arbeitsmarkt. Man ist daher sozusagen auf das EU-Ausland angewiesen (auch wenn die ihre Blicke eher gen Nordamerika richten), so sehr man das deutsche Volk (berechtigterweise) von Ansätzen einer „Überfremdung“ schützen möchte.
    „Die Emanzipation“ mag in diesem Ausmaß auf geistlicher Ebene teilweise sinnvoll, aber auf wirtschaftlicher Ebene umso katastrophaler sein.

    Da man das Völkerrecht, EU- und Verfassungsrecht beachten muss, ist ein anderer besserer Ausweg aus dieser Misere daher eben nicht denkbar.

    Das ist hinzunehmen, anders geht es nicht.

    Bei dem angedachten „Punktesystem“ werden lediglich hochqualifizierte Menschen aus dem EU-Ausland nach Deutschland angeworben, die so jung sind (max. 40 Jahre alt), dass sie weitere Arbeitsplätze – auch für Euch – zu schaffen imstande sind.

    Diejenigen, die so qualifiziert sind, dass sie dann für die BRD infrage kämen, gehen dann nach Nordamerika, wohingegen die unterqualifizierten Interessenten natürlich von einem Zugang nach Deutschland aufgrund des strikten „Punktesystems“ ferngehalten werden.
    Eine Einwanderungsflut ist also nicht zu befürchten. Und falls dem doch so sein sollte, kann man bei einer genügenden Anzahl an neuen hochqualifizierten Arbeitskräften die Anwerbung aus dem EU-Ausland per Gesetz wieder stoppen.

  144. #188 Bonn (14. Apr 2013 01:18)

    Warum? Das Thema „Einwanderung“ kann man geschickt umsegeln. Wenn ich mich zurück erinnere, welche Hürden mein Onkel in den 70ern nehmen mußte um in Australien einzuwandern.

    … uiuiui

  145. Wenn ich die letzten Statements so durchlese und mich in die Situation von Michael Stürzenberger versetze, würde ich es mir ernsthaft sehr überlegen, ob ich mich am nächsten Samstag dem üblichen pöbelnden und aggressiven Haufen aussetzen sollte.

    Das Problem ZIEM wird die AfD ja quasi automatisch lösen.

    Gut, die AfD würde mich natürlich nicht aufnehmen, da ich ja vom „rechten Rand“ komme.

    Zumal ich ja auch „öffentlich viel zu ungeschickt aufgetreten“ bin.

    Tja, dumm gelaufen, irgendwie.

  146. @#190 felixhenn

    Vielen Dank für die Info. Und Sie können mich gern mit „du“ ansprechen, bin erst 16 😀

  147. Der Bayerische Landesverband wurde am 31.3.2013 gegründet und hat derzeit einen geschäftsführenden Vorstand.

    Eine „Vollversammlung“ der bayrischen Mitglieder ist für den 11.5.2013 in Ingolstadt geplant.

    Näheres erfahren (neue) Parteimitglieder per Email nach ihrer Anmeldung.

  148. #193 Stefan Cel Mare (14. Apr 2013 01:30)

    Stefan (sorry für die persönliche „Ansprache“) … für uns alle muß das persönliche Ziel unsere Identität heißen. Michael wird es genau so sehen, obwohl er keine Wahlwerbung für AfD macht.

    Ich, und viele hier schätzen Michael sehr, … hier geht es aber um die Sache, nicht um Befindlichkeiten … siehe NSU Prozeß.

  149. @Santana

    die Einwanderung geschieht heute ungesteuert durch Familienzusammenführung, Asylrecht, humanitäre Gründe, EU-Gesetze und Richtlinien und Rechtsbeugung und wird aktiv von der herrschenden Nomenklatura sowohl von linker als auch wirtschaftsliberaler Seite unterstützt. Die Linken haben die kriminellen Aktivisten und pseudohumanitären Organisationen wie ProAsyl, Karawane etcpp., die Wirtschaftsliberalen haben das Geld und den Einfluß der großen internationalen Konzerne, verfolgen aber das gleiche Ziel.

    Viel Spaß damit, wenn die AFD irgendwann damit anfangen sollte, sich mit diesen linksradikalen Netzwerken anlegen zu wollen oder gar daran denken sollte, diese zu zerschlagen. Spätestens dann bekommen sie mit, wer die wirklichen Drahtzieher hinter diesen sind.

  150. Wie steht die AfD zum Thema Islam ?
    Das kann man ganz einfach beantworten :
    Man schaue sich die Unterstützer-Liste an (z.Z. fast 20.000 Personen) und wird praktisch keine türkischen oder arabischen Namen entdecken.
    Das sagt doch wohl schon alles.
    N.B. Bin schon mal sehr gespannt,ob heute beim Gründungsparteitag in Berlin die Antifa dabei sein wird und ihr elendes „Nazis raus“ skandieren wird.

  151. Man sollte zumindestens als Wähler im September die Chance mit der AfD nutzen, endlich eine wirkliche Oppositionspartei in den Bundestag zu platzieren, welche primär das Wirtschaftswohl in Deutschland und daraus resultiernd den hiesigen Wohlstand als Ziel hat, und diese dabei unterstützen. Eine AfD im Bundestag dürfte auch im überwiegenden Interesse der Anhänger von Republikaner, Freiheit und Pro sein und sollte von diesen auch unterstützt werden, denn nur die AfD hat von den genannten Parteien eine reale Chance, in den BT zu kommen.
    Was ich an der AfD sehr schätze ist, dass bei dieser anscheinend das Finanzielle und Wirtschaftliche -mit entsprechender fachlich-personeller Kompotenz- oberste Priorität hat, im Gegensatz zu allen anderen Parteien, wo es eher irgendwelche ideologischen (EUdSSR, „soziale Gerichtigkeit“ und Gleichheit, Multikulti, Gender Mainstream, diverse Quoten, aber auch Anti-Islam-Fanatismus) und christlichen Dinge (anti-Homo-Hetze) sind.
    Und die wirtschaftlich sinnvolle und nationalen Wohlstand sichernde Forderung nach Vermeidung einer Einwanderung in die Sozialsysteme sowie Bevorzugung von EU-Arbeitern impliziert doch -ohne es expliziet Äussern o. Nennen zu müssen- das Muslime größtenteils aussenvor bleiben.
    Parteien wie Republikaner, Freiheit oder Pro sind wie die „Bürger in Wut“ prädestinierter für die landes- oder kommunalpolitische Ebene.

  152. #160 Aktivposten (14. Apr 2013 00:12)

    Vielen Dank.

    Komplimente höre ich – wie jeder andere auch – äußerst gerne.

    Allerdings wünsche ich mir noch mehr Kontroversen hier bei P.I. .
    Gute Argumente gegen die AfD sind gerne gesehen.
    Niemand ist vor Irrtümern gefeit und kann jederzeit noch dazulernen.

    Ich bekenne mich dazu, früher SPD- und CDU-Wähler gewesen zu sein.

    Ich habe großen Respekt vor denen, die mutig genug sind, sich einen lange geglaubten (ggf. durch Dritte eingetrichterten) Irrtum einzugestehen, als ihr Leben lang bis zum Tod bewusst feige an der Unwahrheit festgehalten zu haben.

    Ein Schelm, wer hierbei Parallelen zum Islam herauslesen möchte!

  153. #189 felixhenn (14. Apr 2013 01:21)

    Pro und DF hatten niemals die Chance wie die AfD. Obwohl man es schon versucht hat, die AfD kann man nicht in die rechte Ecke stellen ohne sich total lächerlich zu machen.

    Das geht ganz schnell.

    Der Tagesspiegel hat die Marschrichtung bereits vorgegeben: alle Parteien müssen sich zwischen zwei Positionen entscheiden.

    Entweder „Pro Migranten“ (also PRO Islamisierung)

    Oder „Pro Rassisten“ (also CONTRA Islamisierung).

    Damit werden sie die AfD nageln.

    Sollte sich die AfD nicht klar „Pro Migranten“ positionieren, sind sie genauso rechte Nazis wie Pro oder Freiheit.

    Wenn doch, sind sie genauso unwählbar wie die FDP.

    Auf lokaler Ebene – nehmen wir München – gibt es mittlerweile nur noch: entweder PRO Ausverkauf Bayerns an den Katar oder Nazi.

    Was anderes geht nicht mehr.

    In Bonn ist es das gleiche Spiel.

  154. @ #200 Santana (14. Apr 2013 01:49)

    Sorry, langsam kommen Sie mir vor, als hätten Sie Grund, sich vor einer Partei zu fürchten, die sich zur FRGO bekennt.

  155. #193 Stefan Cel Mare (14. Apr 2013 01:30)
    Ich kann deinen Frust verstehen, ganz ehrlich!!!

    Es gibt aber Dinge, die sind aktuell machbar, und welche, die sind es nicht:
    – die Unterschriften für das Bürgerbegehren sind machbar, außerdem ist das gelebte Direkte Demokratie.
    Ganz wichtig, daß auf lokaler Ebene solche Projekte verhindert werden oder zumindest eine Abstimmung stattfindet.
    – Die allgemeine Wählbarkeit einer Partei, die sich „Islamkritik“ auf die Fahnen schreibt, ist aktuell nicht machbar.
    Etwas anderes zu behaupten, wäre Wunschdenken.
    – Die Wahl einer EU/ro-kritischen Partei auf Bundesebene ist vermutlich machbar, könnte bei einem positiven Ergebnis im Laufe des Tages wahrscheinlicher werden.

    Können wir uns vielleicht darauf einigen:
    es ist zunächst mal auf Bundesebene wichtig, den Menschen den Glauben an Veränderung wiederzugeben. Das werden PRO und DF nicht können. Ein Aufbrechen der Verkrustung IST ein positives Signal.
    Wenn sich die Menschen trauen, trotz der PC zu ihrer EU/ro-Kritik zu stehen, ist viel gewonnen. Wer sich einmal getraut hat, traut sich vermutlich auch mehr.
    Wer den Etablierten den EU/ro-Stinkefinger zeigt, unterschreibt auch bei einem Bürgerbegehren, weil er sich nicht mehr verar…en lassen will.
    Wer hätte vor 3 Monaten an 100.000 Besucher gedacht? Die Hoffnung war immer da, aber eine Prognose „Frühjahr 2013“ wäre doch eher verlacht worden. Jetzt geht es.
    Vielleicht erleben wir seit Anfang des Jahres ein zaghaftes Umdenken. Alles, wirklich ALLES, was dazu beiträgt, ist willkommen. Die Etablierten müssen auf allen Ebenen aus den Ämtern gejagt werden, die Einzigen, die das tun können, sind WIR, die Bürger.

    Also sieh es doch mal positiv, auf verschiedenen Ebenen passiert etwas. Ist doch besser, die Menschen arbeiten auf Bundesebene mit/für die AfD, als weiterhin gar nichts zu tun. Jeder, der den A… aus dem Sessel erhebt, sollte gelobt und nicht getadelt werden. Jeder, der sein Kreuz bei CDUCSUSPDFDPGrüneLinke verweigert, ist ein Hoffnungsträger.
    Fangen 2 an, die alle 3 Tage 2 weitere begeistern (und das ist für die AfD einfacher als für PRO/DF) usw., sind es nach einem Monat 1000 Menschen, die etwas ändern wollen, nach 2 Monaten 1 Million, nur 12 Tage später 20% des Bevölkerung in Deutschland (16 Mios).

    Aus meinen christlichen Anfängen fiel mir heute wieder ein Lied ein:
    „Kleines Pflänzchen Hoffnung“.

    Komm, freu´ Dich über das Ganze. Wie gesagt, jeder Etablierten-Verweigerer ist ein Hoffungsträger.
    Zertritt das Pflänzchen nicht, bevor Du die Blüte gesehen hast.

  156. #173 Bonn (14. Apr 2013 00:31)
    @ Tiefseetaucher

    Gerne stehe ich auf der Todesliste der Salafisten-Terroristen, um mir erklären zu lassen, das deutsche Demographie-Problem sei nur mit Einwanderung zu lösen.

    Und ich behaupte, dass eine starke AfD auch dazu beitragen wird, dass der Salafisten-Mob knftig nicht mehr so ungehindert schalten und walten kann. Eine starke AfD zwingt auch die Blockparteien dazu, sich mehr an den Stimmungen im Volk zu orientieren – und das will überhaupt keine Slafisten und ähnöichen Terroristendreck im Land haben. Im Übrigen habe ich allen Respekt vor Ihren persönlichen Erlebnissen. Was momentan im Programm einer noch gasr nicht richtig konstituierten Psrtei steht, sollten Sie nicht überbewerten. Da kommt noch mächtig Schwung und Bewegung rein. Wichtig scheint mir, dass die AfD die starren Fronten aufbricht und die elende Alternativlosigkeit attackiert, mit der Merkel die Todeserklärung für Deutschland abgezeichnet hat. Die Alternativen sind da und sie müssen ans Tagslicht. Und Merkel am besten vor Gericht.

  157. #205 Tiefseetaucher (14. Apr 2013 02:18)
    #173 Bonn (14. Apr 2013 00:31)
    @ Tiefseetaucher

    Gerne stehe ich auf der Todesliste der Salafisten-Terroristen, um mir erklären zu lassen, das deutsche Demographie-Problem sei nur mit Einwanderung zu lösen.

    Und ich behaupte, dass eine starke AfD auch dazu beitragen wird, dass der Salafisten-Mob künftig nicht mehr so ungehindert schalten und walten kann. Eine starke AfD zwingt auch die Blockparteien dazu, sich mehr an den Stimmungen im Volk zu orientieren – und das will überhaupt keine Salafisten und ähnlichen Terroristendreck im Land haben. Im Übrigen habe ich allen Respekt vor Ihren persönlichen Erlebnissen. Was momentan im Programm einer noch gar nicht richtig konstituierten Partei steht, sollten Sie nicht überbewerten. Da kommt noch mächtig Schwung und Bewegung rein. Wichtig scheint mir, dass die AfD die starren Fronten aufbricht und die elende Alternativlosigkeit attackiert, mit der Merkel die Todeserklärung für Deutschland abgezeichnet hat. Die Alternativen sind da und sie müssen ans Tagslicht. Und Merkel am besten vor Gericht.

  158. Ich appelliere hier an alle „Unentschlossenen“. Begreift die Chance die sich uns hier bietet, auf einen Schlag wäre es vorbei mit der Alternativlosigkeit. Das wäre ein politisches Erdbeben. Es wird in jedem Parteiprogramm der Welt immer Punkte geben die manchen Leuten nicht ganz passen, aber darum geht es doch jetzt nicht. Sehr das Große Ganze! Diese Partei hat nicht nur das Zeug dazu den Bundestag aufzumischen, sie könnte auch die Union ins Wackeln bringen. Frau Merkel darf sich bei einem Erfolg der AfD entscheiden ob sie von ihrem blinden Kurs abrückt oder die AfD weiter stärkt. Ich könnte mir durchaus vorstellen das die Union kippt mit einer starken AfD. Hierzu auch ein interessanter Artikel.

    Plan B: Wie Angela Merkel den Ausstieg aus dem Euro plant
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/13/plan-b-wie-angela-merkel-den-ausstieg-aus-dem-euro-plant/

  159. zum Glück hat die große Mehrheit der PIler verstanden, dass die AfD die Chance für uns ist, den scheindemokratischen Systemen in Brüssel und Berlin jetzt die Maske vom Gesicht zu reißen!

    Den notorischen Meckerern hier sei gesagt: Taktik und Strategie sind leider keine Stärken von (Rechts-)Konservativen, was wohl ihre Schwäche im deutschen Parteiensystem erklärt! Würde die AfD in der jetzigen Situation massive Islam- und Multikulti-Kritik bringen, wären ihre Chancen zur BTW gleich null. Leider erreicht man damit (noch) nicht die Masse der Menschen. Das ist sehr traurig, gerade vor dem Hintergrund der tollen Arbeit von Michael Stürzenberger und auch von Pro-NRW, aber es ist die Realität. Bisher gab es auch weder bei Pro, DF, Rep und wie sie alle heißen, einen so gescheiten aber auch sympathischen, ja sogar telegenen Kopf wie Bernd Lucke! Wer hätte von einem Professor gedacht, dass er sich so einfach auszudrücken weiß und die Leute ihn somit auch gut verstehen.

    Im Islam gibt es bekanntlich die “Taqiyya”, die das Lügen und Betrügen gegenüber “Ungläubigen” ausdrücklich rechtfertigt. Ähnliches gibt es auch im Kommunismus/Sozialismus (Ich habe das passende Lenin-Zitat leider auf die Schnelle nicht gefunden). Moslems und Linke kommen aber zu unserem Schaden damit gut durch. Ein bisschen könnten wir ja davon lernen.

    Die AfD macht alles richtig, in dem sie Personen und Inhalte von Rechtsaußen von sich fern hält. Genau das wollen bürgerliche Wähler. Mit den gefährlichen Turbulenzen rund um den Euro ist jetzt ihr Thema in aller Munde. Sie treffen den Nerv der Menschen und darauf kommt es an. Der Köder muss dem Fisch und NICHT dem Angler schmecken!!!

    Im Moment sollten wir geschlossen dafür kämpfen, die AfD erst einmal in den Bundestag zu bringen. Und je mehr sich von uns allen hier in dieser neuen Partei engagieren, desto größer sind in der Zukunft unsere Möglichkeiten, dort auch anderen wichtigen Themen Gehör zu verschaffen. Das funktioniert nur in vielen kleinen Schritten, für die wir Geduld und Beharrlichkeit brauchen. Leute, erkennt doch die großen Chancen, die sich uns jetzt mit der AfD bieten. Nutzen wir sie endlich!!!

  160. Meine Stimme haben sie auch!!, denn sie wollen eine Zuwanderung nach dem kanadischen Modell (was die Pro-Aktivisten hier bewusst unterschlagen, wenn Sie Luckes Aussage im Cicero-Interview zitieren), die direkte Demokratie und den Euro abschaffen!

  161. #38 Jackson (13. Apr 2013 21:21)

    Lucke distanziert sich von allem und jedem: Von PI, von blu-news, von Pro und Reps und sogar von Aktivisten seiner eigenen Partei, die Bilder und Texte gegen Multikulti ins Netz stellen. Aus Angst, in die rechte Ecke gestellt zu werden, läßt sich die AfD die Richtung von den linken Medien vorgeben. So wird das nichts.

    Beim Pokern kann es manchmal besser sein mit einem guten Blatt zu passen um dann später mit einem schlechten zu blöffen und zu gewinnen. Die meisten Politiker verstehen das nicht, weil sie Alles wollen und sofort. Vielleicht hat Lucke das aber verstanden, nur Du nicht!

  162. @ felixhenn

    Ich lese hier immer wieder gute Kommentare von Dir. Da auch ich in Rheinland-Pfalz zu Hause bin und in der Mainzer PI-Gruppe mitmache, könnten wir Kontakt miteinander aufnehmen, wenn Du willst. Mich erreichst Du unter konservative.rlp@web.de

  163. 1.ich lese und recherchiere viel, aber afd ist für mich noch ein Unbekanntes Konstrukt
    2.wieso gibt es keinen medialen hysterischen Auflauf, wie sonst bei allem, was die alte „Macht“ gefährden könnte.
    3.ein ARD-Mitarbeiter mischt mit ? Kann ja sein, daß ich hier zu unrecht skeptisch bin, denn Dieter Nuhr ging ja auch seinen Weg
    4.Vielleicht ist alles nur ein Fake und die Bombe platzt kurz vor der Wahl
    5. ich geh jetzt frühstücken

  164. Natürlich kann man die Euphorie verstehen.
    Endlich nach all den Diskussionen, nach all den unhaltbaren Zuständen, nach aller Ignoranz und Arroganz durch die bestehenden Eliten, kommt nun endlich eine neue Partei, die offenbar ein Chance hat, den Eliten ans Bein zu pinkeln.

    Andererseits kann man auch erkennen, wie schnell dadurch eine gewachsene Gruppe von Leuten sich mit einem Mal auseinander dividieren lässt. Eine ehrliche und nachvollziehbare Kritik an einer menschenverachtenden Ideologie ist plötzlich nicht mehr wichtig.
    Der demographische Druck, der sich Europa durch die eigene Überalterung auf der einen und der Bevölkerungsexplosion der islamischen Nachbarn auf der anderen Seite gegenübersteht ist plötzlich durch die Abschaffung des Euro machbar.
    Selbst die opportunistische Ablehnung von PI geht irgendwie in Ordnung.

    Und gerade deswegen soll man Mitglied werden, um dort etwas zu verändern?
    Hm, kann kann ich auch wieder zurück zu meiner alten Tante SPD. Oder in eine der C*-Parteien.

    Der Euro wird übrigens nicht durch eine Partei abgeschafft. Die Entwicklung des schnöden Mammons, des goldenen Kalbes, um das wir hier alle Tanzen und von dem wir Wunder erwarten, wird sich durch die Gesetze des Marktes entscheiden.
    Und diese Marktgesetze bestrafen es nunmal, wenn wir uns dekadent verhalten.
    Wenn es uns stets um uns selbst geht. Das Problem Europas ist nicht nicht nur der Euro. Das Problem liegt in einem Werteverfall. Wir mögen uns nicht mehr. Wir sind mittlerweile so dekadent, dass wir selbst unsere Kinder nicht mehr mögen und uns nicht mehr für sie aufgeben wollen, weil wir glauben, dass sie uns etwas wegnehmen – nämlich unseren Konsumirrsinn. Dann haben wir auch in Zukunft nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt.
    Und genau diese Dinge fliegen uns jetzt um die Ohren,.
    Da wird auch die Abschaffung der einen oder anderen Währungsbezeichnung nicht helfen.
    Absolut utopisch zu glauben, dass wir nur das goldene Kalb umbenennen müssen und dann wird alles gut.
    Es wird sich nur etwas ändern, wenn wir Europäer unsere Kultur wieder dahin bringen, sich ganz klar mit der Wahrheit auseinander zu setzen und ihr Tribut zollen.

    Da ist mir ein Michael Stürzenberger beispielsweise wesentlich lieber, auch wenn oder gerade weil er von den linksgedrillten Medien ans Kreuz geschlagen wird, weil er und seine Leute sich offen und mutig für die Wahrheit einsetzt. Ich hoffe, er und seine Partei lassen sich durch die Fahnenflüchtigen hier nicht entmutigen.

    Aber es ist schon interessant, wie schnell man in diese Gesellschaft die Spaltpilze einpflanzen kann. Man fragt sich schon, was mit ist das eigentlich für eine Gesellschaft, die sich mit ein paar durchsichtigen Medienkniffe so schnell von der Wahrheit abbringen lässt.

  165. @ Stefan Cel Mare

    In unserer Stadt zwingen wir den Altparteien-Apparatschicks die Islamisierungs-Debatte auf. Bei einer Podiumsdiskussion, bei der auf die diesbezüglich negative Entwicklung gerade in Bad Godesberg hingewiesen worden ist, ergriff die Bezirksbürgermeisterin mit dem fiesen Doppelnamen Schwolen-Flümann (CDU) das Wort, um mitzuteilen, in der Bundesstadt sei jeder willkommen, egal wie fremdartig er sich kleiden möge. Die Typen mit Häkelkäppchen, Zauselbart und Schlafgewand wären nicht das Problem, sondern der springende Punkt ist die implizite Aussage „Ich hasse diese Gesellschaft der Kuffar!“, weshalb u. a. deren Frauen in schwarze Kartoffelsäcke mit voller Gesichtsverschleierung gesteckt werden. Wenn Schwolen-Flümann mit ihrem gutmenschlichen Neusprech von der „Toleranz“ daherkommt, soll sie in ihrem Bezirk doch auch Leute in voller SS-Uniform dulden. Die Kleidung als solche täte auch niemandem weh, doch die Aussage dahinter wäre genauso abartig.

    @ AfD-„Taktiker“

    Lucke läßt sich ohne Not bereits jetzt von den GutmenschInnen in die Defensive drängen. Bei der Frage nach dem Demographie-Problem hätte er die einheimische Geburtenrate in den Mittelpunkt rücken müssen. Die qualifizierte Zuwanderung hätte er noch unter ferner liefen nennen können. Somit hat Lucke für mich keine geniale Taktik bewiesen, sondern bloß den Zug in eine ungute Richtung rollen lassen.

  166. @ schmibrn

    Den Altparteien wäre folgendes Szenario sehr passend: Die AfD erreicht vier bis 4,5 Prozent am 22. September. Das Dampfventil wäre ähnlich der Piraten bedient worden, ohne „echten RechtspopulistInnen“ einen Achtungserfolg beschert zu haben. Anschließend käme die große Selbstzerfleischung bei der AfD, weil zum Bleistift die Leute, die dort bereits ihre Visitenkarten nach dem Schema „Max Mustermann, MdB“ haben erstellen lassen, als erstes über alle sieben Berge verschwunden wären.

  167. Leider spiegelt sich der jahrzehntelange demografische Selbstmord der Deutschen eklatant auf diesem Foto wieder. „So viel Alter“ zu sehen tut weh. Die anderen Parteien brauchen nur zu warten, bis auch die Hälfte von denen bis zur Septemberwahl schon weggestorben ist.

  168. Als „informierter Tscheche“, kann ich von Prag aus nur einen Glückwunsch nach D senden – bei aller Zersplitterung der wahren Demokraten bei euch, habt ihr mit AfD nun eine Partei, die von Persönlichkeiten her eine tolle Figur macht.

    Denn ich denke – bei Geld fängt es meistens an, und bei Geld endet es auch meistens wieder, wenn es um öffentliches Engagement der Bürger geht. Und bei Islamisierung & Co. ist der Bezug zu eigenem Geld noch zu wage, als dass namhafte Bürger ihre berufliche Existenz aufs Spiel setzen. Bei Euro ist es – „Gott sei dank“ – anders und der normale Bürger vom Stammtisch ist eben gewöhnt die FÜHRENDEN PERSÖNLICHKEITEN zu suchen.

    Und weil ich so weit weg von der deutschen Wirklichkeit lebe, sehe ich an mir direkt, wie hoch mein Vertrauen in AfD ist im Gegensatz zu Die Freiheit. Bei DF hat wirklich nur Michael S. das Format dazu, die Masse der Leute zu mobilisieren – und von solchen braucht man Hundert, wenn man bundesweit eine Chance haben soll.

    Also VIEL VERNUNFT und VIEL GLÜCK meine lieben Deutschen! Ihr habt wahrlich bessere Zukunft als DDR 2.0 verdient, und jetzt spüre ich in all den Jahren das erste mal eine echte Chance! Hals- und Beinbruch!!!! 🙂

  169. #215 Bonn

    Möglich.
    Möglich auch, dass diese Partei über 5% bekommt.
    Das hängt davon ab, was die Medien dem Wahlmichel erlauben.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass sie bald wieder in der Versenkung verschwindet ist natürlich groß.

    Unsere Probleme liegen nicht darin begründet, dass es bisher die AfD nicht gab.

  170. #213 schmibrn (14. Apr 2013 07:38)
    Da ist mir ein Michael Stürzenberger beispielsweise wesentlich lieber, auch wenn oder gerade weil er von den linksgedrillten Medien ans Kreuz geschlagen wird, weil er und seine Leute sich offen und mutig für die Wahrheit einsetzt. Ich hoffe, er und seine Partei lassen sich durch die Fahnenflüchtigen hier nicht entmutigen.

    Mir ist Stürzenberger auch sympathisch, sehr sogar. Was Sie aber hier von „Fahnenflüchtigen“ schreiben ist in meiner Sicht blanker Unfug. Es gibt hier keine Fahne und keinen Parteizwang. Politisch Inkorrekte brauchen sowas nicht. Und Politisch Inkorrekte bleiben politisch Inkorrekte, wenn sie die große Chance einer AfD erkennen und alles dafür tun wollen, dass unserem Land das durch das Merkel-Regime bereits eingeläutete Allerschlimmste erspart bleibt.

    „Eine ehrliche und nachvollziehbare Kritik an einer menschenverachtenden Ideologie ist plötzlich nicht mehr wichtig.“

    Und ob das wichtig ist und bleibt. Meinen Sie, irgendeiner, der sich hier für die AfD ins Zeug legt, würde Islamkritik plötzlich als unwichtig abtun? Es geht hier einfach um Wege und nicht ums Ziel. Lasst uns mal dden ersten Schritt tun, alles weitere ergibt sich.

  171. @ schmibrn

    Der Stein der Weisen ist eben die AfD mitnichten. Ein dickes Problem dürfte für die Partei werden, im Hauruck-Verfahren in den Bundestag einziehen zu wollen. Normalerweise bedarf das jahrelanger Aufbauarbeit von den Kommunen über die Länder bis in den Bund. Dem Bundestagseinzug der GrünInnen 1983 ist 1979 der Achtungserfolg bei der Wahl zum Europa-Parlament (3,2 Prozent) und die Wahl in die Bremische Bürgerschaft (5,1 Prozent) vorausgegangen.

  172. #219 Tiefseetaucher

    Es geht hier einfach um Wege und nicht ums Ziel.

    Das befürchte ich auch.

    Lasst uns mal den ersten Schritt tun, alles weitere ergibt sich.

    Auch das befürchte ich.

    Im Ernst: ich weiß natürlich was Sie meinen.
    Welcher Initialfunke es auch irgendwann einmal sein mag, ich hoffe für die Zukunft unserer Kinder, dass unsere Gesellschaft die Kraft findet sich zu erneuern. Schauen wir mal, ob sich Ihre Hoffnungen im Hinblick auf Islamisierung mit Hilfe der AfD nicht zu schnell in Wohlgefallen auflösen.

  173. #217 cimrman (14. Apr 2013 08:19)

    Danke, es freut mich, dass Sie das von Prag aus genauso klar erkennen wie viele von uns in Deutschland selbst. Würde gerne öfters was von Ihnen hier lesen.

    Generell zur AfD: Ich kann nur den aktuellen Artikel von „Frank-Furter Schnauze“, der auf PI früher viel als „Frank-Furter“ veröffentlicht hat, auf Blu News empfehlen:

    http://www.blu-news.eu/2013/04/13/wahre-populisten/

    Und nochmal ein Hinweis an alle: Geht in die Online-FAZ bzw. ins dortige Forum. Da sind so viele Menschen versammelt, die seit langem so etwas wie die ALTERNATIVE gefordet haben, die gewissermaßen auch ihr „Baby“ ist.

    Dort erfährt man sehr viel über das, was sich tut, und die Artikel über die AfD rufen ein Riesenecho hervor, fast immer zwischen 400 und 600 Kommentaren – und das sind nur die, die durch die Moderation gekommen sind. Über 90 % sind positiv, doch es sind – hochinteressant – genau dort auch die Systemschreiber unterwegs. Die sind sehr gut am Stil erkennbar, das sind Lohnschreiber und Mietmäuler der Regierung, der Blockparteien und auch der EU.

    An deren hilflosem, hysterischem Geschreibsel erkenne ich z.B., dass man im Kanzleramt und im Konrad-Adenauer-Haus die Hosen bereits gestrichen voll hat und die Designer-Slips zunehmend braune Streifen bekommen. Gut so und längst überfällig! Die AfD polarisiert und bewegt die Gemüter – und auch das ist verdammt gut so!

  174. @ schmibrn

    Nicht, daß noch Taqiyya-Großmeister (K)Aiman Mazyek seine ruhende FDP-Mitgliedschaft aufgibt, um sich der AfD anzuschließen.

  175. #220 Bonn

    Es wäre dann bestenfalls einmal ein kurzer Funke in der ergrauten Asche.

    Diese ebenfalls ergraute Gesellschaft ist nicht mehr in der Lage ein Feuerwerk abzubrennen.

  176. #220 Bonn (14. Apr 2013 08:49)

    @ schmibrn

    (…) Normalerweise bedarf das jahrelanger Aufbauarbeit von den Kommunen über die Länder bis in den Bund. (..)

    ——-

    NORMAL isch nix meh! Gibts nemme!

  177. #225 schmibrn (14. Apr 2013 09:06)
    Diese ebenfalls ergraute Gesellschaft ist nicht mehr in der Lage ein Feuerwerk abzubrennen.

    Unterschätzen Sie mal bitte die Power entrüsteter Mitt-Sechziger nicht! 😉

    Im Ernst: Ich denke, die ca. 50-Jährigen nehmen dort das Heft in die Hand. Es sind die ohnehin die Besten. 😉 Da kommt nämlich Lebenserfahrung zu Vitalität und dem Gefühl, den Kindern nicht einen Scherbenhaufen hinterlassn zu wollen – und dann geht die Post richtig ab.

    Im Übrigen sind mir Leute mit Hintergrund, die schon etwas erlebt haben, tausendmal lieber als behütete junge Dumpfbäckchen wie diese blöde spätpubertäre Tucke von den Jungen Grünen, die kürzlich Thema auf PI war.

  178. @ Tiefseetaucher

    Kämen jetzt direkt von der AfD Frontalangriffe gegen die MenschInnen/LinkInnen, wäre mir diese Partei ein klein wenig sympathischer.

  179. #191 Santana

    Dass die BRD ein Demographieproblem hat, hat selbst Sarrazin zutreffend festgestellt.

    Stimmt, die demographische Entwicklung in Deutschland ist ungünstig. Das heißt aber noch lange, daß der Bevölkerungsrückgang durch mehr Zuwanderung ausgeglichen werden muß. Auch wenn Deutschland eines Tages nur noch 50-60 Millionen Einwohnern hätte, wäre das kein Beinbruch.

    Da man das Völkerrecht, EU- und Verfassungsrecht beachten muss, ist ein anderer besserer Ausweg aus dieser Misere daher eben nicht denkbar.

    Recht ist nicht in Stein gemeißelt, das kann man ändern, wenn man es denn will. Was spricht z.B. für eine Einschränkung der Freizügigkeit in der EU um sicherzustellen, daß nur solche EU-Bürger nach Deutschland kommen, die wir auf dem Arbeitsmarkt auch brauchen? Deine Argumentation aber lautet: Gegen die Zuwanderung in den deutschen Sozialstaat kann man eh nichts machen, also brauchen wir ein Einwanderungsgesetz, damit wir auch noch ein paar qualifizierte Ausländer von außerhalb der EU ins Land holen können.

    Das bedeutet also: Ein Einwanderungsgesetz bringt unter dem Strich mehr und nicht weniger Zuwanderung. Deshalb wollen ja auch Grüne, SPD und Linke ein Einwanderungsgesetz!

    Die Forderung nach einem Einwanderungsgesetz ist also blanker Unsinn, wenn man nicht wenigstens bereit ist, die unqualifizierte Zuwanderung durch die Änderung von Gesetzen zu stoppen. Das will die AfD aber nicht, jedenfalls steht davon nichts in deren Programm (das würde von den linken Medien ja auch als „fremdenfeindlich“ bezeichnet werden und das will die AfD laut Lucke auf gar keinen Fall sein). Im Gegenteil will die AfD sogar das Arbeitsverbot für Asylbewerber in Deutschland aufheben, was Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt magisch anziehen würde.

    Die Forderungen in der Ausländerpolitik sind für mich der größte Knackpunkt im Programm der AfD. So lange das nicht geändert wird, ist die AfD für mich nicht wählbar.

  180. #224 Bonn (14. Apr 2013 09:04)

    Nicht, daß noch Taqiyya-Großmeister (K)Aiman Mazyek seine ruhende FDP-Mitgliedschaft aufgibt, um sich der AfD anzuschließen.

    Eine interessante Frage.
    In dem Aufnahmeformular der AfD wird nach extremistischer Zugehörigkeit gefragt.

    Würde die AfD Mazyek ablehnen, weil er einer eindeutig menschenverachtenden Ideologie zugehört und diese öffentlich vertritt?

    Ich glaube nicht – so wie er halt auch in einer FDP, einer SPD oder einer der C*-Parteien mit seiner islamischen Taqiyya-Rhetorik Aufnahme finden würde…

  181. Ich finde einfach keine Infos über eine Gründung des Landesverbandes AfD in Baden-Württemberg. Gibt es den schon oder wann erfolgt die Gründung? Kann mir jemand helfe. Danke

  182. @ Jackson

    In den nahe beieinander liegenden Fragestellungen Einwanderung und Islamisierung sehe ich ebenfalls den großen Knackpunkt bei der AfD.

  183. #40 WahrerSozialDemokrat (13. Apr 2013 21:23)

    Da sind mal wieder die Pro-ler kräftig am stänkern.
    ————————-
    Du ewiger Parteienhopper (erst PRO, dann permanent gegen Pro permanent stänkern, dann DF und stänkern), dann hoppel doch scnell zur AfD, bevor die dann auch „rechts“ sind und im VS stehen.

  184. #213 schmibrn (14. Apr 2013 07:38)

    Andererseits kann man auch erkennen, wie schnell dadurch eine gewachsene Gruppe von Leuten sich mit einem Mal auseinander dividieren lässt. Eine ehrliche und nachvollziehbare Kritik an einer menschenverachtenden Ideologie ist plötzlich nicht mehr wichtig.

    Selbst die opportunistische Ablehnung von PI geht irgendwie in Ordnung.

    Und genau das ist das Erschreckende.

    Wahrscheinlich wären 90% dieser Leute sogar bereit, die Merkel als das „kleinere Übel“ zu wählen – wenn sie nur eine klitzkleine Andeutung in dieser Richtung machen würde (das Interessante ist, dass sie selbst dazu nicht bereit ist).

    Nach jedem Strohhalm einer Illusion wird gegriffen, um sich der Realität nicht stellen zu müssen.

  185. #52 WahrerSozialDemokrat (13. Apr 2013 21:37)

    Solange die Pro-ler hier gegen AfD wettern, denke ich, die haben echt ne Chance!

    Wäre doch eher nachteilig für AfD wenn Pro die loben würde… 😉
    ————————–
    Steck dir deinen Hass gegen PRO sonstwo hin, wir haben unter allerwidrigsten Umständen enorm viel geleistet – das muss uns erst Mal einer nachmachen. Was hat die AfD bisher geleistet? Nichts!

    Im Übrigen ist es müßig, hier zu diskutieren, entscheidend ist, wer die erforderliche Anzahl an Unterstützungsunterschriften erreicht. Dann beweg mal deinen Hintern und geh sammeln für AfD, du ewig Nörgelnder!

    Ich stehe der AfD durchaus nicht ganz ablehnend gegenüber und würde sie, wenn PRO D die erforderlichen Unterschriften nicht bekommt, selbstverständlich wählen!

  186. #234 Stefan Cel Mare (14. Apr 2013 10:30)
    Wahrscheinlich wären 90% dieser Leute sogar bereit, die Merkel als das “kleinere Übel” zu wählen – wenn sie nur eine klitzkleine Andeutung in dieser Richtung machen würde (das Interessante ist, dass sie selbst dazu nicht bereit ist).

    Nach jedem Strohhalm einer Illusion wird gegriffen, um sich der Realität nicht stellen zu müssen.

    Sorry, aber in dieser Pauschalisierung ist das Unfug!

    Ich bin einer der entschiedensten Merkel-Kritiker überhaupt und werde erst glücklich, wenn diese unsägliche Frau für ihre Verbrechen an unserem Volk zur Rechenschaft gezogen wird. Zudem empfinde ich sie als Verräterin an einer ursprünglich mal konservativen Sache, für die auch mich engagiert hatte.
    Dennoch bin ich ebenso entschieden dafür, die Chance AfD beim Schopf zu packen. Waren Sie bei einer der bisherigen AfD-Veranstaltungen? Haben Sie mit den Menschen dort gesprochen? Ich sage Ihnen, 90 % dort haben ebenfalls mit einer Merkel und ihrem ganzen Drecks-Clan nichts am Hut und wären bitterböse, wenn die AfD-Führung irgendwann ihre Fühler in diese Richtung ausstrecken würde. In Oberursel war das Thema „kleineres Übel“ das allgegenwärtige Schimpfwort – genau das konnten die Leute, mit denen ich mich unterhalten habe, allesamt nicht mehr hören.

  187. #185 felixhenn

    Aktivpostens Argument, auf dessen Antwort du antwortest, war doch gerade, daß es keine Wahl nach 2013 mehr geben wird. In dem Fall macht dein Gedankenspiel, als Antwort auf den Kommentar, selbst wenn es auch so gewollt wäre und zumindest im Prinzip gelänge, keinen Sinn.

  188. #224 Bonn

    Sehr guter Einwand!

    Wenn eine Partei keine Richtung in dieser Hinsicht vorgibt, dann können die Zentralräte die Chance auch nutzen um Fuß zu fassen. Die wären blöd, wenn nicht. Auch Muslime können den Euro kritisieren.

  189. #210 freundvonpi

    Ja, ja, alle blöd…
    Mir geht dieses ‚Denkt doch mal nach‘, ’schaltet mal euer Hirn ein‘, ‚Lucke hat das verstanden, nur Du nicht‘ jetzt schon auf den Keks.

    #208 francomacorisano

    Ich glaube der Köder braucht dem Fisch gar nicht zu schmecken. Der Fisch muß sich bloß besonders klug vorkommen, wenn er den Köder frist.

  190. #233 Milli Gyros (14. Apr 2013 10:21)

    Sie haben mir noch zu einem perfekten Sonntag gefehlt! Typen wir Sie bestätigen ja nur meinen Eindruck bzgl. meiner persönlichen Unverträglichkeit zur Pro-Partei-Außendarstellung.

    Normalerweise stänkere ich auch nicht über Pro, habe schon oft auch Anerkennung und Solidarität gezollt, allerdings ist es halt nicht das politische Konzept was ich verfolge. Bzgl dF stänkere ich schon mal gar nicht.

    Mein Sprungwechsel von SPD zu Pro, am gleichen Tag war bzgl. Austritt SPD richtig und bzgl. 6 Monate Pro-Mitgliedschaft betrachte ich es als Erfahrung. Hatte übrigens eher was mit Demokratie-Solidarität zu tun, weniger mit dem politischen Konzept von Pro, welches ich für total falsch hielt und halte.

    Zwischen Pro und dF lag dann schon noch ein wenig parteiloser Zeit. dF stellte sich für mich insgesamt besser auf und entsprach mehr meinem Charakter, wurde aber durch unnötige Hahnenkämpfe und mangelnde Selbstdisziplin und taktische Fehlentscheidungen von Innen heraus boykottiert.

    Bei beiden Parteien (dF und Pro) ist aber das Thema Islam als ein eigenes Politikfeld zur Aufstellung ein Grundfehler! Das habe ich aber immer schon betont und gesagt, denn es gibt kein eigenständiges Politthema Islam, genauso wenig wie es ein eigenständiges Politthema Katholizismus gibt. Man muss ihn dort bekämpfen bzw. unser Grundgesetz schützen, wo er angreift, in den einzelnen politischen und gesellschaftlichen Bereichen und Themenfelder. Burka zum Beispiel thematisiere ich nicht über Islamisierung sondern über Gleichberechtigung und Vermummungsverbot, was für alle gleich gilt, etc.

    Nun zur AfD, das ich von dieser Parteineugründung verhalten begeistert bin, ergibt sich förmlich aus allen meinen Beiträgen im Laufe der Zeit bei PI. Thema Islam habe ich zuvor ausreichend begründet, zumal ich immer zu der Fraktion gehört habe, die die Islamisierung nicht als Verursacher unserer Probleme in Deutschland und Europa gesehen hat, sondern als sichtbare und spürbare Auswirkung des eigenen mangelnden Werte-, Demokratie- und Kulturbewusstseins (Stichwort: Relativierung).

    Drei Bereiche sind mir da besonders wichtig, finanzielle und wirtschaftliche Autarkie der Nationalstaaten (was nicht globalisierten (Einzel-)Verträgen widersprechen muss), direkte Demokratie und (was leider von allen vollkommen vernachlässigt wird) wirkliche Gewaltenteilung; und mir ein ganz besonderes Anliegen Anti-Gender-Mainstream (das kann aber genau wie Thema Islam nur in den jeweiligen einzelnen Bereichen direkt bekämpft werden).

    Angesichts dieser meiner Vorstellungen von Politik und der zugehörigen angeordneten Prioritäten müssten selbst Sie irgendwann mal einsehen, das ich überhaupt nicht zu Pro gepasst habe oder je passen werden. Das ist aber nicht schlimm, lesen Sie einfach noch mal den Kommentar #40 WSD durch, mit den möglichen Perspektiven auch für Pro und/oder dF.

    Ich glaube zwar, dass das zu Erklärung für Sie der Mühe meinerseits zu viel ist, evtl. interessiert es aber auch zwei, drei andere.

  191. #229 Jackson (14. Apr 2013 09:35)

    Dabei verkennst Du jedoch einige Aspekte:

    Zum einen werden eines Tages von diesen von Dir angesprochenen 50-60 Mio. Deutschen die Hälfte 50 < x Jahre alt sein – dabei berücksichtige ich nicht einmal die Tatsache, dass die eingebürgerten Ausländer (v.a. Muslime aus unteren Schichten mit ihren zahlreichen Nachkommen) prozentual immer mehr zur Bevölkerung in der BRD beitragen und dass man sie nicht einfach ausbürgern und abschieben kann, wie es einige hier wohl gerne hätten. Die ethnischen Deutschen sind schon heute etwa bei nur noch ca. 67-70 Mio. .

    Zum anderen bleibt bei Dir außer Betracht, dass es ein fortlaufender Prozess ist. Hat die deutsche Frau im Durchschnitt knapp über einem Kind, werden die Deutschen in 100 Jahren schätzungsweise nur noch in einer Anzahl von 20-30 Mio. (dann sind etwa 70-80% über 50 Jahre alt) vertreten sein. Und es wird immer so weiter gehen, wenn diesbezüglich kein radikales Umdenken stattfindet. Daher tritt die AfD auch für eine wesentlich kinderfreundliche Familienpolitik ein, was bei mir ebenfalls einen Pluspunkt einbringt.

    Die BRD kann nicht eigenmächtig EU-Recht oder Völkerrecht (v.a. Menschenrechtskonventionen) abändern. Eine Regierungspartei kann nicht etwa eigenmächtig bestimmen: "Ach, Leute, wir haben keine Lust mehr auf Bevormundung durch das EGMR, wir treten aus dem Europarat aus." Sie kann sich allenfalls ihrer rechtlichen Verbindlichkeit entledigen. Und dafür braucht sie die nötigen Mehrheiten in den Parlamenten – diese wird sie jedoch niemals bekommen bei den vielen "Linken". P.I. sei doch auch für Menschenrechte, heißt es.
    Und für Verfassungsänderungen braucht man im Bundestag wie im Bundesrat jeweils die qualifizierte Mehrheit. Familien – auch ausländische – wie auch Einbürgerungen stehen hierzulande eben unter Verfassungsschutz. Das kann man nicht einfach "mir nichts Dir nichts" außer Kraft setzen. Einige hier begreifen das scheinbar nicht.

    Die AfD hat nirgendwo in ihrem Parteiprogramm als Ziel vorgegeben, die BRD zu einem Einwanderungsland zu machen, sondern lediglich seine Einwanderungspolitik am Vorbild Kanadas zu orientieren. Dies bedeutet nicht, dass diese 1:1 übertragen werden soll und kann, oder dass die Folge zwangsläufig sein müsste, dass Deutschland zu einem zweiten Kanada wird.
    Setzt die AfD ihre Programme strikt durch und setzt verstärkt auf eine Bringschuld der Zuwandernden (z.B. bei Familienzusammenführung), die den Besuch von Deutsch- und Staatsbürgerschaftskursen als verbindlich einstuft und das Fernbleiben an Sanktionen wie die Streichung von Sozialleistungen (vgl. Frankreich) knüpft, wird die BRD nicht mehr so attraktiv für Ausländer sein, die eher an den Transfers als an der Teilhabe am Wirtschaftsleben interessiert sind. Der "Mehmet" mit deutscher Staatsbürgerschaft bspw. kann dann seine Frau aus der Türkei nicht mehr herbringen, wenn sie diese Kurse nicht (erfolgreich) absolviert und/oder sie hier auf Transfers angewiesen ist, da Mehmet selbst lanzeitarbeitslos ist und sie auf lange Zeit nicht unterhalten können wird. Die AfD wird da den Gürtel wesentlich enger schnallen – "keine Zuwanderung mehr in die Sozialsysteme" (siehe Parteiprogramm).

    Auch wenn Du es tausendmal wiederholst – dass eine Zuwanderung stattfindet, ist mir klar und von mir auch gewollt. Eine Flut von Ausländern wird es allerdings nicht geben. Da setze ich alles drauf.

    Wenn aus aller Welt in den vergangenen 25 Jahren gerade einmal ca.5 Mio. es geschafft haben, in Kanada als neue Arbeiter einzuwandern, wobei u.a. das relativ einfache Englisch als Amtssprache gilt, kann für die BRD nur gelten, dass beim als allgemein bekannten schweren Deutsch und der hohen Messlatte bei der Qualifikationsanforderung viele Ausländern lieber den Weg nach Nordamerika wählen oder beim Versuch, einzuwandern, scheitern werden. Zudem: Hat die BRD 1-2 Mio. hochqualifizierte Ausländer angeworben, kann sie jederzeit diese Zuwanderung wieder gesetzlich stoppen.

    Bei einem Punkt stimme ich Dir allerdings zu. Ich plädiere ebenso dafür, EU-Bürgern die Grundfreiheiten – wie sie eigentlich dem Plan der EU zur Wettbewerbsförderung im Binnenmarkt entsprechen sollten – wieder zu entziehen. Überhaupt stehe ich der EU selbst relativ kritisch gegenüber. Bei dem Zuwanderungsplan würde ich EU-Bürgern allerdings im Punktesystem (gemäß Kanada) für ihre EU-Staatsbürgerschaft einige Punkt mehr geben als Nicht-EU-Ausländern – z.B. aus Japan – und ihnen als kulturähnliche Nachbarvolksangehörige dadurch einen Vorteil bei der Arbeitsmigration zugestehen. Viele AfD-Anhänger, die sich als Funktionäre bewerben, stehen nicht nur dem, sondern auch der EU äußerst ablehnend gegenüber.

    Zum ebenso verfassungsrechtlich verankerten Asylrecht: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der AfD die Konsequenzen nicht bekannt sind, wenn bereits Asylbewerber (nicht erst Asylberechtigte) – selbst bei einer zeitlichen Verkürzung des Asylantragsverfahrens – hier in dieser Verfahrensfrist arbeiten dürfen. Eher gehe ich davon aus, dass gesetzlich vorgegeben werden soll, eine Prognose im Einzelfall zu erstellen, ob beim Asylbewerber eine hinreichende Aussicht auf Erfolg seines Asylantrags besteht – z.B. beim Christian aus Pakistan, der mehrmals von muslimischen Mobs grundlos fast totgeprügelt worden ist, diese dafür vom Staat gedeckt bzw. nicht strafverfolgt wurden und Christian durch die Verletzungen lebenslang gekennzeichnet ist.

    Ich warne vor zwei Fehlern: Erstens die AfD bereits jetzt endgültig beurteilt zu haben. Und zweitens das Aushängeschild Bernd Lucke für die AfD schlechthin zu halten.

    Wir stimmen für die AfD, nicht für Bernd Lucke.

    AfD in den Bundestag!

  192. Nachtrag – Korrektur:

    Viele AfD-Anhänger, die sich als Funktionäre bewerben, stehen nicht nur dem Euro, sondern auch der EU äußerst ablehnend gegenüber.

  193. #235 Milli Gyros (14. Apr 2013 10:35)

    „Steck dir deinen Hass gegen PRO sonstwo hin, wir haben unter allerwidrigsten Umständen enorm viel geleistet – das muss uns erst Mal einer nachmachen. Was hat die AfD bisher geleistet? Nichts!“

    _______________________

    Wenn ich mir die AfD-kritischen Kommentare zu anschaue, ergibt sich so langsam ein Zusammenhang zu den jeweiligen Kommentatoren, die scheinbar allesamt aus der „Pro“-Ecke kommen. Jetzt wird mir auch zeitgleich klar, wieso von deren Seite weniger Wert auf inhaltliche Auseinandersetzung als auf pauschale und irreführende (fast manipulative) Unterstellungen Wert gelegt wird.

    DIe Arbeit von „Pro“ an allen Ehren – man hat sich den Wahnsinnigen von den Salafisten und der Antifa viele Jahre mutig entgegengestellt und viel Einsatz in eine ehrentwerte Sache investiert. Wenn man von Kleinigkeiten absieht, die ich jetzt nicht weiter ausführen möchte, genießen sie meinen Respekt.

    Nun aber kommt eine AfD aus dem Nichts und schwupp – schon sind die jahrelang mühsam und unter allerhöchster Anstrengung zusammengekratzten paar Tausenden von „Pro“-Anhängern auf dem Weg zur AfD. Der ganze Einsatz, die ganzen Jahre – viel war umsonst, stellt sich heute heraus. Es bedarf scheinbar nur eines einzigen Fingerschnippses von einer Regie Wissenschaftler – und die Anhänger wandern schnurstracks zur AfD ab – ohne große Mühe. Das ist ärgerlich, das gebe ich zu.

    Mit der Aggressivität und den Sichtweisen, mit denen die „Pro“-Anhänger hier wettern bzw. um sich schmeißen, kann ich jedoch rein gar nichts anfangen. Dies steht auch nicht einer Partei gut zu Gesicht, die vorgibt, sich auf dem Boden des Grundgesetzes zu befinden.

    Soweit mir bekannt ist, ist langfristige Ziel von „Pro“ eine Assimilation der hier lebenden Ausländer. Einige Anhänger scheinen aber insgeheim eher eine sofortige Ausweisung derselben zu befürworten.
    Vielleicht wären diese bei der NPD besser aufgehoben.

  194. #213 schmibrn (14. Apr 2013 07:38)

    Einige scheinen hier in Sachen Radikalität und Schwarz-Weiß-Denken der Schar von ihnen kritisierten Muslimen selbst in nichts nachzustehen. Selbst wenn die AfD etwa in Sachen Islam anders positioniert sein sollte als P.I., muss man sie nicht zwangsläufig verteufeln. Ich finde ihre sonstigen Ansätze sehr gut. Sie ist damit mit keiner anderen Volkspartei derzeit vergleichbar.

    Davon abgesehen nehme ich an, dass Herr Lucke sich nicht weiter mit P.I. und seinen Inhalten auskennt, sondern ihm allenfalls mal über Mundpropaganda von deren Existenz berichtet worden ist bzw. er in den (linken) Medien etwas darüber gelesen hat und bei beidem wohl im Zusammenhang mit „Rechtsextremismus“, „Rassismus“, „Volksverhetzung“ und „Islamfeindlichkeit“ genannt worden ist.

    Als vielbeschäftigter Mann wird er P.I. wohl nicht so sehr nachgegangen sein, um zu überprüfen, ob und inwieweit diese Vorwürfe gerechtfertigt sind. Ihn jetzt nach dem Distanzieren pauschal zum Feindbild zu erklären – das überlasse ich den intoleranten Muslimen.

  195. #234 Stefan Cel Mare (14. Apr 2013 10:30)

    „Nach jedem Strohhalm einer Illusion wird gegriffen, um sich der Realität nicht stellen zu müssen.“
    _______________________________

    Exakt das scheint das Problem der AfD-Kritiker aus den „Pro“-Reihen hier zu sein. Realitätsverlust. Man hängt einer Illusion nach und träumt von einem Europa von absolut voneinander unabhängigen Nationalstaaten.

    Es wird kein Europa mehr geben von absolut souveränen Staaten, die absolut unabhängig voneinander sind und in denen EU, EMRK, AEMR und sonstige völkerrechtlichen Verträge keine Bedeutung mehr haben. Jedenfalls nicht ohne Bürgerkrieg.

    Die Ausländer mit deutschem Pass kann man also zwangsläufig nur noch assimilieren, man hat verfassungsrechtlich keine andere Wahl. Das entspricht ja auch den „Pro“-Leitlinien. Und Zuwanderung (z.B. Nachzug von Angehörigen dieser Ausländer) kann man aufgrund des Völkerrechts nur begrenzen und an Voraussetzungen knüpfen, aber nicht vollständig verbieten.

    Seid Ihr jetzt für das Grundgesetz oder ist das nur geschauspielert. Wenn nicht, dann agiert Ihr auch gegen Eure eigene Partei.

  196. Das geringere Übel sind sie sicher. Und sicher auch das sie als einzigste Partei die Chancen haben in den BT zu kommen.

    Aber ändern wollen sie doch eher nichts. Die DM zurück. Gut. Was bringt das uns? Nichts. Eine neue DM ist im Währungssystem des Euro mit drinnen. Und nur ein neuer Name macht die Währung nicht stark. Wir bräuchten dann wieder das altes System der sozialen Marktwirtschaft, die uns reich und groß gemacht hat.

    Dies ist aber als EU Mitglied nicht möglich. Warum? Ganz einfach. Um alle Staate der EU auf etwa gleiches Niveau zu bringen, müssen wir tief runter gehen. Das wir uns mit Ländern wie Slovenien auf der Mitte treffen können. Machen wir das nicht, gehen wir an der Zuwanderung zugrunde.

    Einwanderung brauchen wir gar keine. Ein Beispiel warum. Es gibt noch wenige Großbäckereien. Wenn heute drei Werke mit 1300 Mitarbeitern eine bestimmte Menge Backwaren produzieren, haben die ab 2014 keine Chance mehr am Markt, da Lidl ab dieser Zeit mit 450 Mitarbeitern in einem neuen Werk bei Aachen die 2,5 fache Menge produziert. Und das gilt für alle Wirtschaftsbereiche. Wir haben weder Arbeiter noch Facharbeitermangel sondern massiven überschuss! Wäre das nicht so, müsste man auch nicht über Mindestlöhne reden.

    Ein echter Wandel wäre nur durch Ausstieg aus dem System zu machen. Und das geht nicht…Dann würden die anderen bei uns einmarschieren.

  197. #246 Santana

    AfD habe ich nicht verteufelt. Das Parteiprogramm habe ich gelesen.
    Grundsätzlich ist das darin enthaltene zunächst nicht falsch soweit ich sehen konnte.
    Das kann ich als Ökonom ganz sicher unterstreichen.

    Aber es ist mir einfach zu vage, zu abstrakt. Man hält sich viele Türchen offen.
    Aber es ist kein Grund AfD deswegen zu verteufeln – und deswegen tue ich das auch nicht.

    Ich sehe einen Herrn Stürzenberger den ich lediglich von den Streams auf PI kenne, dennoch als viel mutiger. Er ist jemand der sich sogar in Lebensgefahr begibt, weil er sich eben z.B. zu PI bekennt und hart die Fakten nennt.
    Gleichzeitig ist Herr Lucke gegen PI öffentlich aufgetreten, obwohl er es nach Ihren Worten überhaupt nicht kennt.

    Und das sind markante Unterschiede. Herr Lucke würde vermutlich die meisten von uns als Radikalinskis verteufeln, wenn eine surrende Kamera in seiner Nähe wäre.
    Das wird Ihnen bei Herrn Stürzenberger nicht passieren.

    Und genau das nenne ich Schwarz-Weiß-Malerei.

    Bitte nicht wieder mit PRO anfangen. Auch mit denen habe ich nichts, rein gar nichts zu tun.
    Ich versuche nur, die vorhandenen Informationen zu nutzen und vergleiche, wer danach den meisten Mut zur Wahrheit aufzubringen im Stande ist.

    Wenn es der ist, der von seinen ehemaligen Jüngern verlassen und von der Öffentlichkeit medial hingerichtet wird, dann ist das halt so.
    Ich jedenfalls werde weiter versuchen, neutral auf die Wahrheitsliebe der Parteien zu achten – egal wie der Zeitgeist weht, egal wie viel Prozent gerade rauskommen.

    Möglicherweise konvertiert Michael Stürzenberger nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten zum Islam. Dann werde ich das aber hoffentlich auch wahrnehmen – aus Liebe zur Wahrheit…

  198. Als jemand der seit Januar draußen Unterstützungsunterschriften für pro D sammelt und dabei hunderte Diskussionen geführt hat, kann ich nur schmunzeln. Die Probleme mit einer immer stärker zunehmenden Islamisierung, mit einer Überfremdung ganzer Stadtteile in der die Deutschen schon zur Minderheit geworden sind und einer ausufernden Bandenkriminalität sind real im Bewußtsein der Menschen. Das habe ich in dutzenden Gesprächen immer wieder gehört. Der Euro wird nach einer Umfrage die im Handelsblatt gelesen habe, trotz aller Probleme von 67% der Bürger weiterhin gewünscht. Auch wir haben am Wochenende an unserem Infostand sehr häufig gehört, wenn sie gegen den Euro sind unterschreibe ich nicht. Da ich kein Wirtschaftsphychologe bin, weiss ich nicht warum das so ist. Aber die Welt ist anscheinend komplizierter als schwarz-weiß Malerei. Ich sehe nur die Gefahr, dass es bei der AfD genauso medial wie bei den Piraten läuft. Erst hochpuschen und dann fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Und die Mitglieder der pro Bewegung werden nicht in Scharen zur AfD wechseln. Weil unsere Mitglieder im politischen Kampf schon viel mehr Rückrat bewiesen haben, als es die meisten Karrieristen der AfD die von CDU und FDP kommen, jemals haben werden. Diese Leute standen nämlich nie der Antifa, dem schwarzen Block, den Linksfaschisten oder den Salafisten Auge um Auge gegenüber. Und die Infostände der AfD werden nicht wie unsere von pro D unter Polizeischutz stattfinden müssen. Ich hoffe für die AfD, dass sie nie in solch eine Lage kommen. Und warten wir mal ab, wie es den Gründern dieser Partei gelingt, Strukturen aufzubauen und mit den organisatorischen Problemen des täglichen politischen Geschäfts klar zu kommen. Manch einer wird sich noch umschauen, wenn wir unser Wahlprogramm zur Bundestagswahl veröffentlichen. Dann werden wir sehen, wer wirklich für die Interessen unseres Volkes eintritt. Die bisherigen Stützen des Systems die in der AfD organisiert sind, oder doch eher die freihietlichen Kräfte, die noch wissen wo ihre Wurzeln und ihre Kultur sind.

  199. #249 schmibrn (14. Apr 2013 16:52)

    Dass Herr Lucke öffentlich gegen P.I. aufgetreten ist, ist mir unbekannt. Ich bitte um einen Link oder dergleichen.

    Im Übrigen bin ich recht neu hier. Wenn einige Kommentatoren andere Kommentatoren als Pro’ler bezeichnen, nehme ich an, die kennen sich, also wird das schon stimmen. Da lag ich wohl falsch.

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