Boston: Verdächtiger auf Video identifiziert

BostonterrorAufgrund von Videoaufnahmen nahe des Explosionsortes in Boston und eines TV-Senders wurde heute ein dunkelhäutiger Mann als Tatverdächtiger identifiziert. Die Aufnahmen zeigen den Mann, wie er eine Tasche an dem Ort fallen ließ, wo später eine der Bomben detonierte. Eine schon zuvor geplante Pressekonferenz der Bundespolizei FBI wurde nach Angaben der Bostoner Polizei auf 23 Uhr MESZ verschoben. PI wird zeitnah berichten.
UPDATE – AKTUELLE FBI-FOTOS
(Von L.S.Gabriel)

rucksack

bostonbomber

rucksack3

Rucksackbombe

Rucksackbombe1

 

rucksackbomber2Schon unmittelbar nach den Bombenanschlägen beim Boston-Marathon meldeten mehrere Nachrichtensender, dass ein 20-jähriger Saudi unter Verdacht stehe, unmittelbar an der Attacke beteiligt gewesen zu sein. Im Laufe der Berichterstattung wurden diese Meldungen jedoch nachdrücklich seitens der Ermittler dementiert. Wiederholt hieß es, ein Saudi stünde in einem Krankenhaus unter Beobachtung, er sei aber nicht verdächtig. Warum wird er dann beobachtet? Diese Frage drängte sich geradezu auf.

Das Boston Police Department verweigerte jede weitere Auskunft über den „Saudi“ und das, nunmehr für die Ermittlungen zuständige FBI erklärte, dass niemand in Gewahrsam genommen worden sei, leugnet aber nicht, dass es sich bei dem Saudi „um eine Person von Interesse“ handle.

Die erste Reaktion zu den Attentaten aus dem Nahen Osten kam von Mohammad al-Chalabi, Kopf einer extremistischen jordanischen Salafisten-Gruppe. Er sei glücklich, das Entsetzen in Amerika zu sehen, amerikanisches Blut sei nicht mehr wert als muslimisches Blut, sagte er. „Lasst die Amerikaner den Schmerz fühlen, den unsere Leute im Irak und in Afghanistan fühlen, wenn die Besatzer dort töten.“

Ein Antiterrorspezialist aus Jordanien erklärte, die Explosionen „tragen die Handschrift einer organisierten terroristischen Gruppe wie al-Qaida.“, berichtet debka.

Robert Spencer berichtet auf Jihadwatch, unter Berufung auf Al Arabiya , dass Essam Elerian von der ägyptischen Muslimbruderschaft und stellvertretender Vorsitzender der Bruderschaft Freiheit und Gerechtigkeit (FJP), auf seiner Facebook-Seite schrieb: „Diese Ereignisse nahmen ihren Anfang mit der Entsendung der Französischen Armee nach Mali, in einen Krieg gegen Organisationen, die Teile von al-Qaida sind.“

Elerian äußerte Sympathien mit den Familien der Opfer, sagte aber, die Angriffe „würden nichts daran ändern, dass man die Vorfälle [Anm. in Mali] weiterhin besorgt beobachten werde“.

„Wer mischte sich ein in die demokratische Umwandlung, trotz des schwierigen Übergangs von Diktatur, Korruption, Armut, Hass und Intoleranz zu Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz, Entwicklung, Menschenwürde und sozialer Gerechtigkeit? Wer schuf Islamophobie durch Forschung und Medien? Wer finanziert diese Gewalt?“, fragt Elerian.

Ja, diese Frage stellen wir auch: Wer schuf die angebliche Islamophobie? Wenn irgendjemand dafür verantwortlich ist, dass die Menschen weltweit negative Gefühle gegenüber dem Islam hegen, so wurden sie von islamischen Dschihad-Terroristen geschaffen.