Lieber Uli, als kleiner Bub hatte ich ein hellblaues Trikot, auf dem rechts über der Brust Dein Autogramm prangte. Ich weiß noch, wie stolz ich damals war, wenn ich damit Fußball spielen konnte. Die Schrift war weiß und auch ein kleiner Bub konnte gut lesen, was dort stand. Uli Hoeneß. Das war keine dieser besonders wichtigen Unterschriften, die mit ein paar schwungvollen Zacken ihren Urheber möglichst effektiv verbergen, um damit seine besondere Stellung herauszustreichen. Das war eine Unterschrift, die selbst ein kleiner Bub lesen konnte, eine Unterschrift wie von einem, der sich zu dem kleinen Bub herunterbeugt, ihn lustig anblitzt und ihn dann fragt, ob er mit ihm ein bisschen kicken will.

(Von Yorck Tomkyle)

Später hast Du dann ja eigentlich erst so richtig aufgedreht, aber Du bist bei allem der Typ geblieben, der Du für mich schon immer warst: ein Typ, zu dem man aufschauen konnte. Nicht, weil Du Erfolg hattest, sondern weil Dich dieser Erfolg nicht korrumpiert hat. Weil Du der Uli Hoeneß geblieben bist, dessen Unterschrift ich als Bub stolz auf meinem Trikot trug.

In den letzten Jahren warst Du einer der wenigen ständig in den Medien präsenten Menschen, der es noch wagte, offen konservative Positionen zu verteidigen, wo andere sich schon feige wegduckten. Du warst ein Konservativer im besten Sinne, einer, der die Werte lebte, die er oft so offensiv verteidigte.

Du warst eine der letzten Hoffnungen für alle wertkonservativen Bürger dieses Landes.

Und jetzt das. Uli, war das wirklich nötig?

Es ist nicht einmal das Delikt, was man Dir zur Last legt. Steuerhinterziehung, pah!

Jeder weiß, daß es hierzulande leichter ist, bei Tötungsdelikten (vor allem an Deutschen) mit einer Bewährungsstrafe davon zu kommen, als wenn man diesem Staat seine Beute vorenthält.

Einem Staat, der seine Bürger immer hemmungsloser ausplündert, während er die Beute an alle Welt verschleudert!

Einem Staat, der selbst noch in wirtschaftlich besten Zeiten Rekordschulden macht, weil seine Volksvertreter nicht nur nicht mit Geld umgehen können, sondern diesen geradezu vorsätzlich ausbluten lassen!

Einem Staat, dessen Regierung immer mehr von Solidarität faselt, je weniger sie diese denen gegenüber übt, die ihr das Land und dessen Zukunft anvertraut haben!

Einem Staat, dessen Regierende durch ihren verbrecherischen Umgang mit den Finanzen ein Delikt wie Steuerhinterziehung zunehmend wie einen Akt der Notwehr erscheinen lassen!

Steuerhinterziehung, Uli, da möchte man Dir fast zurufen, daß man Dich versteht!

Die Stimmung im Land ist nach Jahren des Schuldenmachens, der Finanz- und Schuldenkrisen anderer, für die wir trotz maximaler Undankbarkeit geradestehen müssen und des immer drastischeren Auspressens der Bürger derart frei von Illusionen über diese politisch-mediale Kaste, diese Ansammlung von schleimigen Mediokratieapparatschiks, daß die meisten Dich sogar verstehen werden.

In den Aufschrei, der jetzt durch das Land geht, mischt sich neben der erwartbaren Häme gescheiterter Neider wahrscheinlich hauptsächlich der Frust darüber, daß die meisten Menschen es Dir nicht einfach gleichtun können.

Und dennoch, Uli, muß ich gerade an Beethoven denken, wie er da so sitzt und seine 3. Sinfonie komponiert, die er Napoleon widmen will.

Als der sich aber zum Kaiser krönen läßt, zerreißt er die Widmung mit den Worten „Ist der auch nicht anders wie ein gewöhnlicher Mensch!“

Schade Uli, daß es so enden muß mit uns beiden.

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52 KOMMENTARE

  1. Was will der Autor uns damit sagen? Erst führt er (für mich ganz nachvollziehbar) die These an, daß Steuerhinterziehung „zunehmend wie ein Akt der Notwehr“ erscheint und dann folgt Beethovens Ausspruch über Napoleon. Der Text hebt gut an und versandet irgendwie im Nichts. Ich verstehe nicht, warum der Autor so enttäuscht über U.H. ist.

  2. #5 syduser (21. Apr 2013 23:12)

    Ich verstehe nicht, warum der Autor so enttäuscht über U.H. ist.

    Da ist mir so ein Gedanke gekommen.
    Vielleicht hat er möglicherweise den leisen Verdacht, dass Hoeneß ein Lügner und Steuerbetrüger in einem besonders schweren Fall ist…

  3. War dieser Kriminelle nicht gerade erst
    als „Nazijäger“ in den Nachrichten ?

    Und vergessen wir nicht, in Bayern ist
    „PI“ ebenfalls Nazi, also wir alle hier.

  4. Ich konnte Hoeneß nie leiden, aber dieses „Vergehen“ macht ihn mir sympathisch. In einem Staat wie DL ist die Verweigerung von Steuern fast schon eine Heldentat.

    Ich verstehe nur nicht, warum jemand wie Hoeneß so etwas macht. Er weiß, doch genau wie seine Landsleute ticken. Er weiß, dass man in DL das Geld der Reichen als legitimen Gemeinbesitz ansieht. Jedenfalls mindestens 50 Prozent davon. Am besten noch mehr. Er weiß, dass sie ihn jetzt vierteilen werden. Also, warum hat er es gemacht?

  5. Hoeness ist der ganz normale Heuchler, der sich mit Worthülsen wie „soziale Gerechtigkeit“ oder „moralische Ansprüche“ schmückt.

    Es gab schon vor längerer Zeit Berichte über die Löhne und Arbeitsbedingungen in seiner Wurstfabrik, es gab Berichte darüber, dass Hoeness Junior das Catering in der Allianz-Arena zugeschanzt bekam und dass Junior Hoeness-Würste vercatert.

    Nun kommt Papa Hoeness, die selbsternannte moralische Instanz des FC, in die Bredouille, weil er Steuern hinterzogen haben soll und es stellt sich die Frage, woher Hoeness als Würstl-Fabrikant zu einem Vermögen von ca. 500 Mios. kommen kann.
    Anbeblich hat er sich vor ein paar Jahren 15 Mois. geliehen und damit an der Börse Hochrisiko-Zockerei betrieben.
    Das kann man gutmenschlich ja auch glauben, bevor man Hoeness etwa Bestechlichkeit oder andere krumme Geschäfte unterstellt und die 500 Mios. als gesammelte Werke betrachtet.
    😀
    Das wird noch lustig.
    😀 😀

    Und dieser Vorfall wirft aber auch ein bezeichnendes Licht auf unseren Raubritter-Staat.

    Unabhängig von Hoeness moralischer Flexibilität handelt es sich bei diesem Geld offiziell um angeblich legales, also bereits versteuertes Geld.

    Die Hinterziehungsvorwürfe richten sich danach aus, dass unser Moralist die Zinsen/Kapitalerträge dieses im Ausland liegenden und dort Zinsen erbringenden Geldes nicht versteuert hat.

    Unser Staat will Steuern auf Geld, welches sich nicht im Hoheitsbereich des deutschen Staates befindet.
    Das ist in meinen Augen dieselbe Wegelagerei wie das Ergeben von Steuern auf bereits mehrfach versteuerte Renten.

    Nächstens besteuern sie noch die Erträge von Brunnenbohrungen in Afrika.
    Ach so, das sind keine Reichen….

  6. Sollte Uli die Selbstanzeige getätigt haben, nachdem die Staatsanwaltschaft angefangen hat zu ermitteln, wird er wohl ins Gefängnis müssen. Bei der Höhe gibt es keine Bewährung mehr. Wenn er schlau ist, lässt er sich jetzt zur U-Haft einbuchten. Die wird nachher angerechnet und er kann sie sich mit seinem Geld angenehm machen mit Lieferservice usw. Ein guter Anwalt kann den Prozess dann so lange hinauszögern bis die U-Haft ausreicht als Strafe.

  7. @#5 syduser, ich habe es zweimal gelesen und kann seinen Sprung immer noch nicht nachvollziehen. 😉

    #8 nicht die mama, haben Sie auch eine Quelle für Ihre Behauptungen, oder war es aus dem Nachmittags-Kaffeesatz ersichtlich?

  8. Uli ist und bleibt ein geiler Typ, ein Unternehmer mit ehrlicher sozialer Ader.
    Das er sein Geld in der Schweiz gesichert hat, passt und ist richtig-Steuen werden vom Staat veruntreut.
    Natürlich wird er jetzt von den linken Medien maximal angegriffen, da muss er durch- das wird sich über Monate oder Jahre ziehen.
    Hoeness ist das Hassbild der Linken Ideologen, wirtschaftlich erfolgreich, leistungs orientiert und bei den Angestellten beliebt-unverzeilich.

  9. Hoeneß hat Millionen in der Schweiz gebunkert. Wenn ich Millionen hätte, würde ich das vielleicht auch tun, vermutlich aber nicht (mehr) in der Schweiz. Die Steuerhinterziehung kann ich ihm also verzeihen.

    Dass Hoeneß sich allerdings nicht zu schade ist, bei der Münchner Podiumsdiskussion des linken STERN gegen Stürzenberger und PI zu hetzen und uns mit Nahtziehs gleichtzusetzen, ist schäbig!

    Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen über deinen Nächsten…….

  10. Ich gebe zu ich habe jetzt den Punkt an diesem Blogeintrag nicht 100% verstanden.

    Aber was Herrn Hoeneß betrifft: das Problem ist doch, dass man für ihn den Begriff „Gutmensch“ hätte erfinden müssen, wenn es ihn noch nicht gäbe. Das Problem ist nicht dass er Steuern hinterzogen hat, so wie hundertausende andere sich Dinge zu schulden kommen lassen, sondern dass er stets Wasser gepredigt und Wein gesoffen hat. Uli Hoeneß war es ja, der dafür geworben hat sein Geld in Deutschland zu versteuern, und nun ist er selbst der Sünder.

  11. #11 francomacorisano (21. Apr 2013 23:38)

    Dass Hoeneß sich allerdings nicht zu schade ist, bei der Münchner Podiumsdiskussion des linken STERN gegen Stürzenberger und PI zu hetzen und uns mit Nahtziehs gleichtzusetzen, ist schäbig!

    Vielleicht wollte er sich somit – als wackerer Kämpfer_gegen_Räächtz – noch kurzerhand die Gunst der Links-MSM erschleichen?

    Nicht auszudenken, wenn sich Hoeneß auch noch mit Stürzenberger solidarisch erklärt hätte… der Medienrummel würde sogar noch den Fall Beate Z. in den Schatten stellen… und der Hoeneß-Schauprozess müsste tatsächlich in der Allianz Arena zelebriert werden! 🙂

  12. #15 unrein (22. Apr 2013 00:03)
    #11 francomacorisano (21. Apr 2013 23:38)

    Dass Hoeneß sich allerdings nicht zu schade ist, bei der Münchner Podiumsdiskussion des linken STERN gegen Stürzenberger und PI zu hetzen und uns mit Nahtziehs gleichtzusetzen, ist schäbig!

    Vielleicht wollte er sich somit – als wackerer Kämpfer_gegen_Räächtz – noch kurzerhand die Gunst der Links-MSM erschleichen?

    Nicht auszudenken, wenn sich Hoeneß auch noch mit Stürzenberger solidarisch erklärt hätte… der Medienrummel würde sogar noch den Fall Beate Z. in den Schatten stellen… und der Hoeneß-Schauprozess müsste tatsächlich in der Allianz Arena zelebriert werden!

    Ich würde es ebenfalls als Trittbrettfahrerei bezeichnen, was Hoeneß bei dieser Podiums“diskussion“ abzog.
    In der Tat liegt der Verdacht nahe, dass er sich auf diese Art und Weise eine milde Berichterstattung erhoffte.

  13. #11 Der-O (21. Apr 2013 23:37)

    Für welche Behauptungen?

    Die Wurstgeschichte lässt sich ohne Probleme ergoogeln und die „Behauptungen“ rund um die Kohle in der Schweiz war ein Gedächtnistransskript der heutigen Sendung mit dem Jauch, aber auch das sollte sich noch aus anderen Quellen ergoogeln lassen.

  14. Es scheint dass die 600 Mio nicht zutreffen. Ich empfehle den überraschend sachlichen Artikel in der SZ(!)
    Sieht so aus als wollten interessierte Kreise Hoeneß mit 600 Mio skandalisieren, dabei war/ist das wohl ein anderer Fall (deswegen nicht minder interessant).
    .
    Den Artikel von Tomkyle hier finde ich inkonsistent. Haben aber auch schon Andere hier festgestellt.

  15. #16 Das_Sanfte_Lamm (22. Apr 2013 00:11)

    Ich würde es ebenfalls als Trittbrettfahrerei bezeichnen, was Hoeneß bei dieser Podiums”diskussion” abzog.

    Ich denke, dass dem ein Deal vorausgegangen ist.
    Das Dumme ist nur, dass Hoeness tatsächlich eine Hassfigur für viele in diesem Land ist. Und keineswegs nur für „linke Ideologen“.

    Hoeness hat bei mir seit seinen Aussagen zu den Stuttgarter Kickers (ja, die spielten mal in der ersten Bundesliga!) verschissen.

    Sinngemäss aus der Erinnerung: die bräuchte man nicht in der Bundesliga, die müssten eigentlich sogar noch Geld zahlen, dass der grosse FC Bayern gegen die spielt etc.

    Erfreulicherweise haben damals die Kickers die Antwort auf dem Platz erteilt. Link folgt demnächst.

    Der Geschäftsmann Hoeness ist ein typisches „Kind“ der Ära Kohl.

  16. Herr Hoeness kann sein selbst verdientes Geld bestimmt sinnvoller einsetzen als unsere Politiker. — Und wenn er den Linken mimt , machen oder müssen das nicht viele , die hier schreiben, um nicht beruflich und sozial und physisch vernichtet zu werden? —

    Ich mag Herrn Hoeness und seine Nürnberger Bratwürste sind sehr gut , sollten Sie probieren. — Übrigens hat Herr Hoeness vielleicht zu wenig Steuern gezahlt , aber vermutlich mehr als Herr Beckenbauer in Deutschland ablieferte. —

  17. Wenn hier manche behaupten der deutsche Staat kann mit Geld nicht umgehen, dann ist das richtig.

    Wer daraus allerdings einen Freibrief für Steuerhinterziehung ableitet, liegt falsch.

    Steuerhinterziehungs ist schlicht und ergreifend schwerer Diebstahl und muss entsprechend bestraft werden.

    Wer an den deutschen Staat kein Geld zahlen will, soll das Land verlassen, aber die Vorteile des Landes nutzen, aber sein Geld woanders hinbringen ist heuchlerisch.

    Ganz oder gar nicht.

  18. SUPER!

    #19 Lasker (22. Apr 2013 00:30)
    Herr Hoeness kann sein selbst verdientes Geld bestimmt sinnvoller einsetzen als unsere Politiker. — Und wenn er den Linken mimt , machen oder müssen das nicht viele , die hier schreiben, um nicht beruflich und sozial und physisch vernichtet zu werden? –

  19. #19 Lasker (22. Apr 2013 00:30)

    Mag alles sein.

    Dennoch hat Hoeness immer wieder ohne Not es nicht lassen können, sich über vermeintlich schwächere Gegner verächtlich zu äussern.

    Häufig mit dem Erfolg, den gedemütigten Gegner so zu sehr zu motivieren, dass am Ende eine – vermeidbare – Niederlage des FCB das Resultat war.

    Nach einigen Jahrzehnten im Profifussball sollte er eigentlich wissen, dass im Fussball jeder gegen jeden verlieren kann. Auch – und gerade – der FCB hat dies unter Hoeness Ägide immer wieder regelmässig unter Beweis gestellt.

    Erst in diesem Jahr wieder gegen eine weissrussische Amateurmannschaft.

    Aber er kann eben nicht aus seiner Haut.

  20. „Jeder weiß, daß es hierzulande leichter ist, bei Tötungsdelikten (vor allem an Deutschen) mit einer Bewährungsstrafe davon zu kommen, als wenn man diesem Staat seine Beute vorenthält“

    Ja aber ganz so scheint es dem Staat nicht so pressant zu sein, wenn ihm ein moslemischer Pakistani nicht nur Steuern vorenthält, sondern ihm auch noch das Geld regelrecht klaut und zwar ziemlich genau 7,2 Millionen EUR mit einem sogenannten Mehrwertsteuerkarussel. Da gibts natürlich Bewährung, denn der arme Pakistani hatte natürlich gedacht und das hat ihm das Gericht abgenommen, dass das so in Deutschland üblich ist wenn man moslemischer Immigrant ist… und recht hat er bekommen, die dürfen das fast ungestraft…. angeblich soll er inzwischen verstorben sein, er hat sich über die deutsche Rechtssprechung togelacht, aber das ist natürlich ein Vermutung und nicht verbürgt….

  21. zwar ziemlich genau 7,2 Millionen EUR mit einem sogenannten Mehrwertsteuerkarussel. Da gibts natürlich Bewährung, denn der arme Pakistani hatte natürlich gedacht und das hat ihm das Gericht

    Bernie Ecclestone schädigt den Freistaat Bayern um mindestens 400 Millionen Euro und bekommt keine Anzeige!

  22. Es gibt Leute, die befürworten einen Steuerstreik.
    Es gibt Leute, die sagen diese AO ist nicht vom GG gedeckt.
    Es gibt Leute, die sagen die Finanzämter sind keine Ämter mehr, sie unterständen der Finanzagentur Deutschland GmbH.
    Es gibt Gerichte, die sagen, Finanzbeamte müssen sich nicht an Gesetze halten.
    http://www.amtspflichtverletzung.de/inhaltchr.htm
    Da gibt es auch eine spezielle Anweisung sich nicht an Gesetze zu halten; ich würde sogar sagen dies ist einen Aufforderung zur Begehung von Straftaten:
    ****************************
    „Ein Finanzbeamter, der im Einspruchsverfahren Steuern bewusst falsch festsetzt, begeht keine Rechtsbeugung nach StGB § 336. Allerdings hat sich der Finanzbeamte dabei an das Recht zu halten, ohne dass dieses jedoch seine vordringlichste Aufgabe ist“. OLG Celle, Beschluss vom 17.04.1986 – 3 Ws 176/86
    *****************************
    Kommentare spare ich mir; jeder soll sich seine Meinung über seinen Metzger machen.
    Ich assoziiere das jedesmal mit schächten, wenn ich von „sprudelnden“ Steuereinnahmen hör

  23. Vielleicht sollte man mal erst warten, was Hoeness überhaupt getan hat, vor man enttäuscht ist. Aber in Deutschland gibt es nur noch Vorverurteilungen!

  24. @10 felixhenn.
    „Wenn er schlau ist, lässt er sich jetzt zur U-Haft einbuchten.“

    Wenn er schlau ist, verlegt er kurzfristig seinen Wohnsitz, bevor die Neider die Stimmung haben dermaßen kippen lassen, dass sich die Staatsanwaltschaft „gezwungen“ sieht, ihn U-haftig mit unbekannter Dauer einzubuchten.
    Er sollte vorher noch eine Geruchsprobe wie bei der Stasi hinterlassen. Nicht, dass man ihn daran aufspüre, sondern dass die Neider in schlechten Zeiten immer daran riechen können, um ihre ohnmächtige Wut zu stillen.

  25. Lieber Herr Uli!
    „Scheiß auf den Club der Bayern,
    lauf, sonst haben sie Dich bei den Füßen!“

  26. Du, Herr Uli! Gucke nochmal auf das Bild von Akif Pirinnci, was da hinter ihm geschrieben steht.

  27. Nicht erst seit Daum gild: „Der größte Lump im Land ist und bleibt der Denunziant“! Dies setzt dem ganzen nur noch einen drauf!

  28. Steuervermeidung ist oberste Bürgerpflicht.
    Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Will er jedoch mehr als 25%, gebt ihm garnichts!
    Weshalb will Hoeness unbedingt in Bayern wohnen. Die Schweiz ist doch viel schöner!!!

  29. Uli Hoeness kann man ohne Probleme als besten Manager der Liga seit 30 Jahren bezeichnen. Er war immer Bereit mit seiner Ehrlichkeit auch bei Fans anzuecken. (Daum nimmt Drogen, Baynern Kurvenfans bezahlen kein neues Stadion, Verein XY wird durchgefüttert). Erstmal also ein Typ, der durchaus geradeaus ist und für den deutschen Fussball was getan hat.

    Seine Steuerschulden muss er natürlich bezahlen – aber fragt mal einen Steuerfahnder beim Finanzamt, welcher Kulturkreis hier von vorn bis hinten bescheißt und wo NICHTS passiert (neuer 600 SL vor der Dönerbude, …). Hier werden erst Summen von einer halben Milliarde Euro von antikapitalistischen Medien in die Welt gesetzt, um den Skandal möglichst groß zu machen. Für mich ist er ein prominentes Bauernopfer, um die Signalwirkung möglichst groß zu machen. Vielleicht war die Parteispende an die CSU auch zu bescheiden 😉

  30. der viel grössere Skandal ist , dass gewissenlose Politiker unsere Steuern dazu verwenden , um unseren Staat — unser Land, unsere Kultur,unsere Freiheit — zu vernichten.–

  31. Wo unsere Qualitätsjournaille bewußt nie einen Unterschied macht ist zwischen unversteuertem Schwarzgeld (Drogen, Hehlerei, „brauchen Sie ’ne Rechneung?“) und voll versteuertem Spargeld, das heute schon vor Steuern aber nach Inflation eine negative Rendite bringt und bei dem man die irreale Nominalverzinsung nicht auch noch zusätzlich versteuern will. Es heißt Einkommensteuer und Einkommen ist es nur, wenn das Sparbuch real wächst. Dieser Staat besteuert Verluste.

  32. Man sollte die Politiker vorführen, in dem man im Netz eine riesige Verständniswelle für ihn hochzieht. Als Begründung die Unfähigkeit der Politiker, mit Geld umzugehen und die daraus resultierende Notwehr. Einen umgekehrten „Shit-storm“ quasi.

    Der Robin-Hood-Vergleich ist nicht schlecht, nur wäre mir nicht bekannt, dass Uli Hoeneß das Geld den Armen gegeben hätte…

  33. Es geht hier nicht um Ulis Millionen, sondern um die Schwarzgeldkasse von Bayern München. Beim Einkauf von Spielern wird auch „Handgeld“ gezahlt, also Bares auf die Hand. Dafür ist der Uli beim FC Bayern zuständig.

    Also, erstmal abwarten, was Uli Hoeneß selbst zu der Sache sagt, bevor man ihn persönlich fertig macht.

  34. Der Mann hat absolout Rational gehandelt.

    Er hat mehr Geld wie Otto Normalverbraucher und er hat sich mit dem verdienen dessen, auch mehr Wissen um Geld angeeignet.

    Er hat Freunde die ihn sicher seit Jahren warnten …..vor dem deutschen Staat.

    Hoeness hat also alles richtig gemacht…..

    ….Denn sein Eigentim gehört in erster Linie ihm selber. Und sein Eigentum ist in Deutschland nicht mehr sicher.
    Zur Erinnerung, gerade vor kurzem hat die Deutsche Regierung folgendes beschlossen und damit jede Sicherheit für Bankguthaben auch unter 100-tausend Euro aufgehoben.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/15/sparer-zahlen-banken-crash-die-grosse-enteignung-kommt/

    Also was sollte aus dem verhalten einer Regierung geschlossen werden, die sich wie ein Drogensüchtiger verhält und nur noch das Geld der Bürger zu erhaschen sucht…..?

    Nochmals, Hoeness hat absolut richtig gehandelt, er hat sein Geld in Sicherheit gebracht. Nach den Crash ist er vielleicht einer von denen die nochmals ein Wirtschaftswunder anschieben können, denn er hat es noch.

    Nun ist es allerdings auch in Sicherheit wenn er es versteuern muss, den die Schweizer Konten sind Frankenkonten und dem Zugriff des deutschen Fiskus nicht ganz ausgeliefert.
    Allerdings wird der Staat auch da einen Weg suchen, ihn bei fortschreitender Krise zu enteignen.

    Aber er kann seinen Wohnsitz in die Schweiz verlegen, mehr Sicherheit kann es heute nicht mehr geben.

    Leider ist der Hacken an der Sache, das wer weniger Vermögen sein eigen nennt, diese Möglichkeiten kaum wird nutzen können.
    Der gewöhnliche Arbeiter ist den Verbrechern schutzlos ausgeliefert.

    Der gewöhnliche Arbeiter kann nur eines tun, die Wahlalternative 2013 zu wählen.

    Und wir sollten nicht neidisch sein gegenüber den Vermögenden, sie tun nur was wir alle tun würden, so wir könnten.

    Versuchen wir denen jedes Schlupfloch zu vermauern, so leben wir alle zu guter letzt in einem totalitären Staat, ausser eben die „Reichen“, denn sie konnten fliehen.

    XY

  35. Ach ja, noch was.

    Irgendjemand muss nach dem grossen Crash in deutschland noch Geld haben um damit vielleicht ein neues Wirtschaftswunder anzuschieben.

    Wenn wir alle ausrauben, schadet uns das selber.

    Also lasst die ruhig ihr Geld verstecken, es wird uns allen nochmals von Nutzen sein.

    Nicht alles, sicher, aber doch ein Teil davon.

    XY

  36. #16 Das_Sanfte_Lamm (22. Apr 2013 00:11)
    #15 unrein (22. Apr 2013 00:03)
    #11 francomacorisano (21. Apr 2013 23:38)

    Dass Hoeneß sich allerdings nicht zu schade ist, bei der Münchner Podiumsdiskussion des linken STERN gegen Stürzenberger und PI zu hetzen und uns mit Nahtziehs gleichtzusetzen, ist schäbig!

    Vielleicht wollte er sich somit – als wackerer Kämpfer_gegen_Räächtz – noch kurzerhand die Gunst der Links-MSM erschleichen?

    Nicht auszudenken, wenn sich Hoeneß auch noch mit Stürzenberger solidarisch erklärt hätte… der Medienrummel würde sogar noch den Fall Beate Z. in den Schatten stellen… und der Hoeneß-Schauprozess müsste tatsächlich in der Allianz Arena zelebriert werden!

    Ich würde es ebenfalls als Trittbrettfahrerei bezeichnen, was Hoeneß bei dieser Podiums”diskussion” abzog.
    In der Tat liegt der Verdacht nahe, dass er sich auf diese Art und Weise eine milde Berichterstattung erhoffte.

    Ich denke eher, dass der gute Uli lausig informiert ist und immer noch glaubt, dass die CSU die Verkörperung aller positiven, bürgerlichen Werte sei. Und wen die CSU nicht mag, den mag er dann auch nicht.

  37. H. freut sich bestimmt, dass er hier so viele Schafe findet, die alleine deswegen auf seiner Seite sind, weil die linksgrünen Medien gegen ihn sind. So bekommt jeder die Unterstützerschaft, die er verdient 😀

  38. @gdl 1983, da muss ich Ihnen zustimmen, mir fiel da spontan ein Sprichwort ein: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“.

  39. #37 Axel Berger

    Ich sehe das ebenso.
    Bei der neiddebatte wird kein Unterschied mehr gemacht, ob einer sein schon versteuertes Einkommen zu besseren Konditionen im Ausland anlegt und nur die Kapitalertragssteuer nicht zahlt. Diese wird in vielen Ländern (auch Österreich) als Quellensteuer an den deutschen Fiskus abgeführt. Es kann einfach nicht sein, dass unfähige Politiker, die keine zwischenstaatlichen Vereinbarungen zustande bringen, die Sparer im Ausland kriminalisiert.

    Nur wer unversteuertes Einkommen am Fiskus vorbei aus Deutschland schafft, gehört an den Pranger gestellt.
    Aber wer schon mal selbständig war, weiß, wie schwierig das ist und dass da immer der Zahlende als Mitwisser eine Gefahr darstellt.
    Oder man gehört zur Mafia. Aber da ist man ja vor den Finanzbehörden sicher in diesem Land. Da hat man ja das Geld im Schuhschrank daheim und versteuert als Alibi einen Tagesverdienst.

  40. Ich frage mich, ob Uli Hoeneß an- oder abgeschossen wird, um den Weg für eine Investition „unserer Freunde aus Katar“ in den FC Bayern zu ermöglichen, oder ob er einfach Frau Merkel irgendwann mal zu laut widersprochen hat.

    Wenn er eine Selbstanzeige gemacht hat, dürfte davon definitiv niemand etwas wissen außer ihm, seinem Steuerberater und dem Finanzamt. Wer hat also die Info an die Presse durchgestochen, und warum ist das Thema so schnell so groß?

  41. Genau wie oben schon einmal erwähnt,vergleiche ich Uli mit Robin Hood.Natürlich hätte er mit einem müden Lächeln sämtliche Steuern begleichen können.Wollte er aber nicht!Er hat es nicht eingesehen,weil er besser wie jeder andere um die sinnlose Verpulverung des Steuergeldes wußte.Nein,lieber hat er ab und wann das Schließfach geöffnet und an die Armen verteilt.

  42. Ja, ja, Wasser und Wein …

    Da fielen mir schier die Schuppen von den Augen, als ich gestern bei der Jauch-Sendung in einer Einspielung den Uli Hoeness von vor etwa einem Jahr hörte, wie er sich ereiferte über Steuerflüchtlinge, unter andern mit den Worten : “ … WASSER PREDIGEN UND WEIN TRINKEN …“

    Uli, Uli, was hast DU da getrunken – bzw. geraucht ?!

  43. Ich würde erst warten was rauskommt, bzw. um was es geht. Die Medienlandschaft in Deutschland lebt ja mitlerweile davon, dass vorberichtet wird und wenn das Resultat nicht stimmt wird geschwiegen.
    Oder redet noch jemand über die prophezeiten Verstrahlten in Fukushima? Oder die kontinuierliche Erderwärmung? Oder den „rechtsradikalen“ Mörder aus Frankreich, der sich dann doch als ein Fanatiker einer bestimmten Religion entpuppt hat?

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