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kurtagic warum konservative immer verlierenWer in einer beliebigen westlichen Gesellschaft lebt und dennoch nicht völlig das Gefühl für Realitäten eingebüßt hat, kennt das beklemmende Gefühl, in einem Irrenhaus zu leben, in dem die Patienten sich an die Macht geputscht und die Ärzte eingesperrt haben: Es ist schlechterdings unmöglich, irgendeine Nachrichtensendung, irgendeine Politikerrede, ja selbst irgendein scheinbar harmloses Kulturereignis zu verfolgen, ohne mehr oder minder offen mit einer Ideologie bombardiert zu werden, die jeden Realitätsbezug vermissen lässt; eine „Moral“ predigt, die das exakte Gegenteil von allem darstellt, was jahrtausendelang als moralisch galt; und deren Sinn und Zweck offenkundig nur darin bestehen kann, die Grundlagen der gesellschaftlichen und politischen Ordnung zu zerstören, und zwar nicht nur einer bestimmten Ordnung, sondern von Ordnung schlechthin.

(Von Manfred Kleine-Hartlage)

Über die Urheber dieser Umwälzung und Zerstörung und über ihre Methoden ist viel geschrieben worden. (Wer nach aktuellen Büchern zu diesem Thema sucht, dem empfehle ich unter anderem Gabriele Kubys hervorragend recherchiertes Werk „Die globale sexuelle Revolution“ und Kerry Boltons empirisch ebenso sorgfältig untermauertes Buch „Revolution From Above“, das leider zur Zeit nur in englischer Sprache verfügbar ist.) Was solche Werke freilich nicht erklären, ist die eigentümliche Schwäche der Gegenseite:

Gewiss, die Linke ist nicht nur aggressiv und skrupellos, sie wird auch von ihren angeblichen Gegnern, etwa den bösen Kapitalisten des Rockefeller-Clans, großzügig unterstützt, und sie nutzt jede politische Machtposition, deren sie habhaft werden kann, dazu, das Geld des Steuerzahlers zur Finanzierung linker Ideologieproduktion und Propaganda zu veruntreuen. Warum aber ist der politische Konservatismus, der doch noch vor fünfzig Jahren im gesamten Westen stattliche Bastionen innehatte, so kraftlos und nachgiebig? Warum setzt er den Strategien der Linken, die doch alles andere als geheim sind, keine adäquaten Gegenstrategien entgegen?

Opportunismus und Verrat erklären eine ganze Menge; da aber doch bei weitem nicht alle Konservativen Opportunisten und Verräter sind, muss das Problem tiefer liegen.

Alex Kurtagic ist in seinem gleichnamigen Büchlein der Frage nachgegangen „Warum Konservative immer verlieren“. Es handelt sich um eine Sammlung von vier Essays, die zwar einzeln bereits in englischer Sprache im Netz veröffentlicht worden waren, aber erst durch ihre Zusammenstellung (in einem Band der Kaplaken-Reihe der Edition Antaios) den typischen Kaplaken-Effekt hervorrufen, ein Thema knapp und pointiert, aber dennoch umfassend und mit höchster Argumentationsdichte zu beleuchten. Kurtagic ist einer jener wilden Rechten (von denen es speziell in der Anglosphäre einige gibt), die in keine Schublade passen, und die der linke Mainstream schon deshalb vorsichtshalber ignoriert: Man kann ihnen nicht die üblichen diffamierenden Etiketten aufkleben, ohne sich lächerlich zu machen, und man kann sie nicht Argumenten bekämpfen, ohne zu verlieren.

Dabei schreckt Kurtagic vor keiner Provokation zurück:

Meine Vision der Zukunft ist so grimmig, daß es mir lächerlich vorkäme, mich über irgendwelche Schimpfnamen, die man mir geben mag, zu scheren. Der Preis für die temporäre Feigheit von heute ist der andauernde Horror von morgen.

Diese Feigheit ist freilich ziemlich weit verbreitet, und sie hat etwas mit Grundantrieben des Menschen zu tun, mit Bedürfnissen, die seinem Verhalten einschließlich seiner politischen Positionierung schon die Richtung weisen, bevor so etwas wie ein „politischer Diskurs“ überhaupt stattfinden kann, bevor mithin so etwas wie ein Argument auch nur erwogen werden kann. Dass zu diesen Grundantrieben das Bedürfnis gehört, gesellschaftlich angesehen zu sein, sich nicht zu isolieren, ein hohes Selbstwertgefühl zu haben, und ganz allgemein sich gut zu fühlen, ist eine Binsenwahrheit, die aber gerade deshalb von Konservativen gern übersehen wird:

Obwohl sie die Wissenschaft, die Daten und die logischen Argumente auf ihrer Seite hat, befindet sich die Rechte seit Jahrzehnten auf dem Rückzug. Das allein sollte genügen, um deutlich werden zu lassen, daß die Menschen mehr als nur Fakten benötigen, um zu einer Änderung ihres Verhaltens bewogen zu werden. Dennoch geben sich viele, die sich auf der Seite der Rechten sehen, der Illusion hin, daß lediglich mehr Aufklärung nötig sei: Wer an die Gleichheit glaube, wisse nichts über genetisch bedingte IQ-Unterschiede; wer an den Multikulturalismus glaube, wisse nichts über die statistische Häufigkeit der Verbrechen Schwarzer an Weißen; wer an den Liberalismus glaube, müsse einfach Spengler oder Schmitt lesen.

Die Ironie daran ist, daß wir tagtäglich das denkbar schlagendste Gegenbeispiel vor Augen haben, das uns zeigt, warum dieser Ansatz scheitern muß: die Konsumgesellschaft. (…) Die Konsumgesellschaft basiert nicht auf einer utilitaristischen Logik, sondern auf Romantik und Tagträumerei, Statusgehabe und utopischen Vorstellungen. Und der Grund dafür ist schlicht, daß diese Dinge funktionieren. (…)

Deshalb kann man mit einiger Berechtigung sagen, daß der Tagträumer, der die Fähigkeit hat, andere mit seinen Träumen anzustecken, ein größerer Pragmatiker ist als der selbsternannte, pragmatisch orientierte Rationalist, der andere über die Vernunft zu überzeugen sucht. (S. 16 f.)

Kurtagic wendet sich damit gegen die Sorte von Konservativen, die täglich einen Kniefall vor einer vermeintlichen Seriosität machen (die von ihren Feinden definiert wird), und bricht eine Lanze für die Träumer und Querdenker, die schrillen und schrägen Typen, die Paradiesvögel, die auf der politischen Rechten gar nicht so selten sind, und von denen die kreativen Impulse ausgehen müssen, wenn es eine Alternative zum Mainstream geben soll. Eine solche Opposition kann keine rein intellektuelle und politische sein, sie muss eine künstlerische und ästhetische Dimension aufweisen, sie muss ein Lebensgefühl verkörpern, einen Stil:

Wer sich für eine Wahrheit entscheidet, die vom kulturellen Establishment geächtet wurde, muß auf alternative Netzwerke und oft sogar unkonventionelle Methoden zurückgreifen … . So wird die Frage nach der Wahrheit zu einer Frage der Lebensgestaltung schlechthin … .(S. 19)

Das heißt aber nicht, dass die Gegenkultur sich auf Kunst, Stil und Ästhetik beschränken dürfte; selbstverständlich spielt die intellektuelle, die ideologische Dimension eine Rolle, wie gerade die Linken zur Genüge bewiesen haben:

Ein Slogan auf einem Plakat, ein überzeugendes Schlagwort, ja sogar ein Molotowcocktail und sein konkretes physisches Ziel haben allesamt eine Theorie hinter sich, destillieren sich aus komplexen Konzepten und Wertvorstellungen, die einer abstrakten Ebene entstammen. Millionen Worte werden geschrieben, ehe ein Spruchband ausgerollt wird, ein Schlagwort in einer Diskussion auftaucht, oder eine Flasche mit Benzin gefüllt wird. Der Randalierer mit der Sturmmütze auf dem Kopf versteht vermutlich kein einziges Wort der theoretischen Texte, die die intellektuelle Basis seiner politischen Bewegung bilden. Dennoch wird er durch die in seinem Milieu absorbierten Worte, Gefühle und Haltungen instinktiv wissen, welches Ziel sein Molotowcocktail treffen soll, und warum es genau dieses und kein anderes sein muß. (S. 77)

Wirksame Opposition kann also nur aus einer funktionierenden Gegenkultur heraus erfolgen, die auch ihre eigenen Geisteseliten und intellektuellen Diskurse hat – allein schon, damit die Hohlheit des linken Anspruchs auf „Intellektualität“ sichtbar gemacht wird. Was im Prinzip nicht allzu schwer ist: Letztlich besteht diese Intellektualität bloß darin, hochkomplizierte Argumentationsketten aufzubauen, deren einziger Zweck darin besteht, das offen Zutageliegende in Abrede zu stellen. Dass die Linken damit durchkommen, liegt daran, dass sie sich mit rein politischen Mitteln und mit einem erheblichen Maß an geistiger und finanzieller Korruption das Monopol über die ideologieproduzierende Industrie, speziell die einschlägigen Fachbereiche der Universitäten, gesichert haben.

Der intellektuelle Bankrott der Linken ist längst eine Tatsache, die nur noch mittels künstlicher Konkursverschleppung verdeckt wird; er wird in dem Maße offenkundig werden, wie sich eine Gegenelite heranbildet – und dann werden auch die zahlreichen Menschen, die linken Ideen nur deshalb anhängen, weil die vermeintlichen Geisteseliten es auch tun, wenig Schwierigkeiten haben, die Seiten zu wechseln.

Leider sind gerade Konservative am wenigsten geeignet, eine solche Gegenkultur und ein solches Gegenparadigma zu entwickeln, weil ihre ganze Mentalität es ihnen nicht erlaubt: Konservative leben aus der Angst vor Veränderung, neigen deshalb zu steriler Defensive, wenn solche Veränderungen ohne ihr Zutun stattfinden, um sich ihnen schließlich seufzend zu ergeben und zu finden, dies sei eben der Zeitgeist, verharren in Nostalgie, fixieren sich auf eine Vergangenheit, die sie nicht wiederherstellen können und daher wenigstens zu musealisieren hoffen, verbreiten damit vor allem Langeweile und sind geborene Verlierer ohne Sex-Appeal. Niemand, der sich klarmacht, dass Konservative dazu geboren sind, dem Zeitgeist murrend hinterherzutrotten, wird sich über den ständigen Verrat von Parteien wie der CDU wundern:

Im Zeitalter des Liberalismus ist der Konservatismus grundsätzlich liberal: Er verteidigt nicht die Tradition, deren Vergessen er zu einem Großteil mitbefördert hat, sondern lediglich eine ältere Form des Liberalismus.(S. 44)

Dies bedeutet übrigens auch, dass Parteiprojekte, die von enttäuschten Konservativen gegen den vorhandenen Mainstreamkonservatismus initiiert werden, bestenfalls darauf hinauslaufen, den Liberalismus von vorgestern gegen den Liberalismus von gestern zu verteidigen (der sich seinerseits in der Defensive gegenüber dem Liberalismus von heute befindet). Wer mehr und Anderes erwartet, macht sich etwas vor.

Die rechte Option, die nicht in die Falle dieses Konservatismus läuft, ist nicht etwa der Rechtsextremismus, sondern etwas, das Kurtagic – mit einem m.E. missverständlichen und daher etwas unglücklichen Begriff – „Traditionalismus“ nennt. (Ich selbst schließe mich lieber dem Vorschlag von Norbert Borrmann an, das Gemeinte einfach „rechts“ zu nennen, und die Unschärfe dieses Begriffs in Kauf zu nehmen.) Mit diesem Traditionalismus ist freilich gerade nicht das gemeint, was man sich gemeinhin darunter vorstellt und auf die Musealisierung des Vergangenen hinausliefe. Gemeint ist vielmehr, was Martin Lichtmesz, Gustav Mahler zitierend, in seinem Vorwort so umschreibt:

Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers. (S. 9)

Und Kurtagic erläutert:

Angesichts der Ignoranz unserer Zeit in solchen Dingen muß ausdrücklich betont werden, daß die Tradition nicht danach trachtet, zu einer phantasievoll ausgemalten Vergangenheit zurückzukehren oder vergessene Praktiken wieder aufzunehmen, wo sie liegengelassen wurden. Daß sie liegengeblieben sind, mag gute Gründe gehabt haben, und oft ist die Einsetzung einer neuen Praktik notwendig, um eine Tradition erfolgreich am Leben zu erhalten. Eine wiederentdeckte Tradition muß mit dem Blick nach vorne weitergeführt werden. Fortführung bedeutet nicht endlose Wiederholung des Gleichen.

Wem das noch zu abstrakt ist: Ein plastisches Beispiel für die Konfrontation einer im Sinne Kurtagics traditionalistischen Position (nämlich meiner eigenen) und einer typisch konservativen findet sich in meinem Artikel „Das Krautkrämertum“ in meinem Blog „Korrektheiten“.

Fazit: Kurtagics Büchlein löst seinen Anspruch zu erklären, „warum Konservative immer verlieren“, voll und ganz ein. Es handelt sich um eine prägnant formulierte (und von Martin Lichtmesz nicht minder prägnant übersetzte) schlüssige Analyse und einen bedeutenden Beitrag zu einer Debatte, die überfällig ist und unbedingt geführt werden muss. Kurtagic zeigt Wege auf, die die Gegner der Linken gehen und Richtungen, in die sie denken müssen, wenn sie endlich aufhören wollen, sich von Enttäuschung zu Enttäuschung zu hangeln.

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75 KOMMENTARE

  1. OT. ACHTUNG-EILMELDUNG

    NSU Prozess auf den 6.MAI verlegt.
    Wenn das mal kein einknicken im gaaanz großen Stiel isst. Ich schäme mich für mein Land.

  2. #2 Eurabier (15. Apr 2013 13:05)

    Hab mich auch gerade beömmelt. Linke-Riexinger in einem Boot mit CDU/CSU-Michael Grosse-Brömer und FDP-Patrick Döring. Und gemeinsam lassen sie im Gemeinschafts-Nydam-Boot das Horn/die Lure kreisen, in das/die sie alle tuten.

    Besser kann man die Volksfront nicht illustrieren.

  3. #4 Babieca (15. Apr 2013 13:20)

    Den BlockflötInnen geht die Düse, vielleicht lässt Merkel nun im Showdown mit von der Leyen die Koalition platzen und rechtzeitig Neuwahlen ansetzen, damit die AfD nicht mehr genug Zeit hat……

  4. Oje, und dann sind BBC, CNN und Jersualem Post schneller und türksiche Medien gehen wieder leer aus, dann muss wieder interveniert werden und wieder verschoben und und und….

  5. Ich denke, das trifft genau auf die AfD zu:

    „Dies bedeutet übrigens auch, dass Parteiprojekte, die von enttäuschten Konservativen gegen den vorhandenen Mainstreamkonservatismus initiiert werden, bestenfalls darauf hinauslaufen, den Liberalismus von vorgestern gegen den Liberalismus von gestern zu verteidigen (der sich seinerseits in der Defensive gegenüber dem Liberalismus von heute befindet). Wer mehr und Anderes erwartet, macht sich etwas vor.“

    Auch habe ich es pragmatisch im vorletzten AfD-Artikel auch indirekt rein intuitiv so beschrieben:
    (Muss ich jetzt wiederholen, weil es so (m.M.n.) genial dazu passt. #40WSD /2013/04/afd-landesverband-nrw-gegrundet/)

    […] Weiterhin ist die AfD eher konservativ Liberal als innovativ Konservativ aufgestellt, also auch da ist noch Platz.

    Worauf ich hinaus will:

    – Die Linken (z.T. Grüne) sind ein kommunistischer Wählerblock

    – Grüne-SPD-CDU/CSU sind ein sozialistischer Wählerblock

    – FDP/ Piraten kann man als erledigt betrachten

    – Die AfD wird den konservativen liberalen Wahlerblock bilden (vorübergehend auch mit den innovativen Konservativen)

    – Der innovativ konservative Wählerblock ist noch frei, kann aber auch erst später neu gebildet werden

    – Derzeit befinden sich Pro und dF zumindest erscheinungsmäßig und wahrgenommen noch rechts-außen, egal wie man sich selber gerne positionieren möchte, gerade und besonders durch die spezifische Islamkritik, die es als eigenständiges Politikfeld überhaupt nicht gibt!

  6. „Wer sich für eine Wahrheit entscheidet, die vom kulturellen Establishment geächtet wurde, muß auf alternative Netzwerke und oft sogar unkonventionelle Methoden zurückgreifen … . So wird die Frage nach der Wahrheit zu einer Frage der Lebensgestaltung schlechthin … .(S. 19)“

    ——————————————–

    Sehr weise. Mit vornehmer Zurückhaltung kommt man nicht weit.
    Man muss die Linken mit ihren eigenen Mitteln schlagen, zum Bsp. wie die „Identitären“.
    Rechte Popkultur…
    (gegen die Spießer in den „Jack Wolfskin“ Jacken)

  7. Man muss gerechterweise den Linken auch zugestehen, dass sie ein scheinbar uneinholbares Know-How auf dem Gebiet der Agitation und Beeinflussung der öffentlichen Meinung entwickelt haben. Und es funktioniert. Linke interessieren sich nicht für das Morgen. Denen ist es egal, ob in 20 Jahren noch die Deutschen die Mehrheit stellen. Denen ist es egal, ob Deutschland zum Schmelztiegel verkommt und aufhört, Wissenschafts- und Industrie-Primus zu sein. Die Linken erkennen sehr wohl die totalitäre Seite des Islam aber das nehmen sie gerne in Kauf wenn sie nur ihre Ziele erreichen können. Das ist in erster Linie die Zerstörung der Familien (das haben sie bereits erreicht) und in der Folge die Zerstörung von Staat und Gesellschaft. Die Linken hassen das Bürgerliche Deutschland und die Deutschen so sehr, das ihnen jedes Mittel Recht ist, diesem Land zu schaden.
    “Mit unserer eisernen Hand werden wir die Menschen zu ihrem Glück zwingen” (Leitsatz des sowjetischen Straflagers auf den Solowetzkij Inseln)

  8. Ist es nicht absurd, dass wir uns hinter
    Pseudonymen verstecken müssen, obwohl wir
    die Freiheit und die Demokratie und damit die
    Rechte aller Menschen (auch der Linken und
    der Gutmenschen) verteidigen, während die
    Gutmenschen das Problem sicherlich erkannt
    haben, aber ignorieren und vertuschen und
    lügen und dabei ihre Namen öffentlich nennen
    können? Dafür gibt es keinen rationalen Grund
    und auch der Selbsthass und Deutschenhass
    der Linken und Gutmenschen allgemein kann das
    nicht erklären. Nicht einmal unsere
    Geschichte kann das erklären, weil daraus
    nichts gelernt wurde, wohin Toleranz gegenüber
    Intoleranz führt. Aber es wurde nichts
    gelernt. Deutschland (und Europa) rasen mit Lichtgeschwindigkeit in die Katastrophe. Wir alle wissen, was Sache ist, können dagegen aber nichts machen. Das ist das Perverse.

  9. #11 survivor (15. Apr 2013 13:34)

    Man muss die Linken mit ihren eigenen Mitteln schlagen, zum Bsp. wie die “Identitären”.

    Korrekt, gehen wir zur Attacke über, auf dem Feld der Klimalüge, da gibt es keine Keulen:

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/stellt-die-wahre-partei-der-besserverdienenden-zur-rede/

    Stellt die wahre Partei der „Besserverdienenden“ zur Rede!

    Jetzt, wo die Kosten und Widersprüchlichkeiten der Energiewende immer stärker erkennbar werden, scheinen sich gerade die Grünen, die dafür in erster Line Verantwortung tragen, klammheimlich wegducken zu wollen. Einer Meldung der „Welt“ zufolge [WELT] sind Parteivertreter nicht glücklich darüber, dass sich ausgerechnet ihr Aushängeschild, der Ex-Umweltminister Trittin, bei diesem Kernthema der Grünen rar macht

    Doch inzwischen sollte es soweit sein, dass man sie mit ihren Sprüchen nicht mehr so wohlfeil davonkommen lässt. Der Wahlkampf hat gerade erst begonnen. Es ist Zeit, sie anzugehen: Geht zu ihren Veranstaltungen, diskutiert an ihren Ständen, besucht auch sonstige Anlässe wie Gründungsveranstaltungen für Bürgerwindparks. Konfrontiert sie dort mit den Folgen ihres Tuns, lasst nicht zu, dass sie ihre Lügen unwidersprochen unter das Volk streuen. Redet über Stromarmut, über die Ausplünderung der Werktätigen zugunsten der Öko-Profiteure und über die zunehmenden Betrugsfälle bei sogenannten Bürgerwindprojekten.

    Und lasst nicht zu, dass diese Vertreter des millionenfachen Vogelmordes durch Windräder und der naturfeindlichen Monokulturwüsten für Biogas sich weiterhin als Naturschützer aufspielen (Beispiele hier). Druckt Bilder von Opfern ihres Treibens aus und tragt sie in der Brieftasche mit euch, um sie bei Bedarf vorzuzeigen.

  10. Ich behaupte, es ist eine Nach-Kriegsgeneration (50-65 jährige) in West-Europa an der Macht, die in vielleicht in der besten aller Welten und Zeiten aufgewachsen ist in der Geschichte. Der Wohlstand stieg ständig. Krieg kannte man nur vom hören und sagen, Arbeit gab es genug und die Gesellschaft war sehr homogen (wenig Migranten und Minderheiten). Daraus folgten die immer höher werdenden Ansprüche an den Sozialstaat und eine Multikulti-Politik, sowohl aus wirtschaftlichen wie auch sozialen Interessen. Man konnte es sich leisten, weil die Nachfolgenden Generationen den Schuldenberg und die Folgen von Multikulti zu spüren bekommen, während man selber davon unbehelligt bleibt.
    Es ist doch so, dass mittlerweile alle Parteien nach links gerückt sind und zwar so, dass sie es selber nicht mal merken. Das war der Erfolg der Linken.
    Das Hauptproblem der Konservativen ist doch, dass sie nicht mehr in der Lage sind, eigene Themen und Ideen zu setzen. Das hat viel damit zu tun, dass die Linken die Medien und weite Teile des Staates kontrollieren. Zudem hat der Autor recht, dass die Konservativen zu sehr die Vergangenheit verteidigen und nicht überlegen, wie man die Zukunft gestalten kann, um die Werte der Gesellschaft zu verteidigen zu können.
    Nehmen wir als Beispiel die Kinderbetreuung. Die Linken können mit Hilfe der Medien es als gesellschaftlichen Konsens verkaufen, dass es normal ist, schon Kleinstkinder in die Krippe zu geben. Nun gibt es die einen Konservativen, die nun den Linken hinterher laufen und immer mehr Krippen bauen und die andere Hälfte, die fordert: Frauen zurück an den Herd. Man könnte stattdessen dafür schauen, dass die Männer vermehrt die Kinderbetreuung übernehmen. Damit wäre die traditionelle Familie gewahrt und die Forderung nach Gleichberechtigung der Frauen auch erfüllt.

  11. #2 Eurabier
    Und schon der nächste Knaller der linken BlockflötInnen gegen Konsvervative:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article115291307/Das-ist-die-gefaehrlichste-Partei-am-rechten-Rand.html

    Logisch! Bundesmutti geht mächtig der Stift! Jetzt werden alle schrägen Einzelheiten rund um die Euro-Katastrophe an die Oberfläche gespült und das kann sie gar nicht gebrauchen. Also hat sie ihre Busenfreundin Friede Springer angerufen und die hat bei BLÖD und WELT für Stimmungsmache gegen die AfD gesorgt, mehr als das selbst der SPIEGEL geschafft hat. Das Gleiche gilt für die Schundpresse der Bertelsmanngruppe (RTL, n-tv, …), denn Liz Mohn ist auch so eine Busenfreundin von Merkel.

    Die Hetzkampagne gegen die AfD war zu erwarten, spätestens mit der Infratest Dimap Umfrage, nach der ja alle Parteien um Stimmverluste an die AfD fürchten müssen. Und das zeigt doch, dass die AfD genau den entscheidenden Nerv im Volk getroffen hat. Wenn die Leute Angst um ihre Ersparnisse haben, können sogar ganz biedere Leute zu Revolutionären werden. Jetzt brechen wir das Kartell der Altparteien auf. Weiter so, AfD!!!

  12. Das Problem ist, dass es die konservativen erlaubt haben, dass die linken das Geld der konservativen nehmen und es gegen sie einsetzen. Dieser Geldtransfer ist eines der Hauptübel an denen die gesamte Gesellschaft krankt.

  13. Links- und Rechtssein hat für mich noch eine andere wichtige Dimension.
    Linkssein ist Kindsein und Rechtssein ist Erwachsensein.
    Deshalb macht Linkssein auch so einen Spaß. Deshalb benehmen sich „Linke“ auch so zügellos, teilweise respektlos, aber immer rebellisch.
    Linkssein hat immer etwas mit Aufsässigkeit gegen Autoritäten und Eltern zu tun. Nicht ohne Grund zerstörten die 68er nicht nur alte Werte, sondern auch familiären Zusammenhalt: „Du sollst Vater und Mutter ehren – und wenn sie dich schlagen, sollst du dich wehren. Und wenn sie um die Ecke gucken, sollst du ihnen ins Gesicht spucken.“

    Jeder Mensch hat den Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Jeder Mensch möchte gerne neue Ufer entdecken. Dazu gehören immer auch Kämpfe und Loslösen vom Alten.
    Deshalb ist das „Linke“ u. a. so hartnäckig. Es wird immer gegen Vorhandenes gekämpft, dabei ist es zweitrangig, ob das Alte funktionierte. Anders kann man sich ja auch gar nicht weiterentwickeln. Jeder, der ein pubertierendes Kind hatte, weiß, dass Kämpfe und Grenzüberschreitungen zum Erwachsenwerden dazugehören.

    Ich bin der Meinung, auch Gesellschaften können erwachsen werden. Man sollte sich fragen, warum so viele Menschen der westlichen Zivilisation so starr in der Phase der Rebellion verharren. Und das hat meiner Meinung nach etwas mit unserem Konsumdenken zu tun. Wir als Gesellschaft haben zu wenig Ziele, zu wenig Schwierigkeiten, zu wenig persönliche Herausforderungen.

    Warum sind die „Rechten“ nicht mehr anziehend für einen Großteil unserer Gesellschaft? Man könnte doch meinen, dort Richtungsweisung und Geborgenheit zu finden. Ich glaube, der infantilistische Zeitgeist hat zuviel Angst, einer negativen Autorität ausgesetzt zu sein und wieder bevormundet zu werden.

  14. Die Junge Freiheit ist noch immer nicht erreichbar. Nirgends eine Info, wie der AfD-Parteitag zu Ende gegangen ist und wer Beisitzer geworden ist. Oder hat hier jemand Infos???

  15. Noch etwas: Linke gewinnen ihre Anhänger immer auch durch Emotionalität. „Wir sind einer von euch“, „wir helfen dir gegen Ungerechtigkeit“, „wir haben dich lieb“.
    Dieser Strategie bedienen sich die Rechten unklugerweise nicht.

  16. Wer also etwas bewegen möchte, der muss zuerst der Kultur habhaft werden. Und das hat keiner so gut verstanden wie der leider viel zu früh verstorbene Andrew Breitbart.
    Und wer das auch noch verstanden hat? Sarah Palin. Aber die wird hier ja oft, dank MSM-Indoktrination, sehr geschmäht. Wer aber ein wenig englisch versteht, der kann sich z.B. bei youtube ein paar Videos über Andrew Breitbart und seine „Einsätze“ gegen das linke Establishment anschauen. Ich empfehle dazu z.B. den offiziellen Youtube-Kanal von „Hating Breitbart“.

    http://www.youtube.com/user/hatingbreitbart

    Wie auch richtig erkannt wurde: Selbst Industriekonzerne unterstützen das linke Establishment, z.B. Microsoft, Google oder auch neu Exxon (!), die Werbekampagnen zur Einführung neuer Schullehrpläne in den USA finanzieren, die hochgradig linke Indoktrination darstellen. (Common Core)

  17. Es ist schlechterdings unmöglich, irgendeine Nachrichtensendung, irgendeine Politikerrede, ja selbst irgendein scheinbar harmloses Kulturereignis zu verfolgen, ohne mehr oder minder offen mit einer Ideologie bombardiert zu werden, die jeden Realitätsbezug vermissen lässt;

    Stimmt, und der reine Propagandaanteil wird täglich gesteigert. Der Propagandaanteil in der Berichterstattung liegt schon bei mindestens 20%, man muß nur eine x-beliebige Zeitung lesen, oder den Fernseher anschalten. Da süfft die Gender, Multikulti (neuerdings Vielfalt), pro Masseneinwanderungs, Islamisisierungs usw. Propaganda nur so raus.

    Und beinahe wöchentlich wird die Propaganda angepaßt, so wurde in letzter Zeit aus dem „geheiligten“ Multikulti die Vielfalt. Wo gestern noch von Multikulti schwadroniert wurde, wird man heute mit Vielfalt-Propaganda bombardiert. Die durchweg linke Blockpartei-Elite (da gehöert die „C“DU/“C“SU dazu) hat sich dabei mit der Industrie/Geldelite verbündet. Hier ein schönes Beispiel aus dieser schönen neuen Vielfalt-BRD:

    Mazedonier atteckieren Polizisten

    Ein Beamter stürzte zu Boden. Drei der betrunkenen Männer schlugen auf den Wehrlosen ein und traktierten ihn mit Tritten. Einer der Randalierer sprühte den anderen Beamten Pfefferspray entgegen.

    20 Einsatzwagen rückten an! Bilanz: fünf verletzte Polizisten, ein 50-Jähriger erlitt sogar einen Nasenbeinbruch.

    http://www.bild.de/regional/hamburg/schlaegerei/fuenf-polizisten-verletzt-29997324.bild.html

    Vielfalt (Multikulti) ist ein einziges Desaster!

    Der Preis für die temporäre Feigheit von heute ist der andauernde Horror von morgen.

    Merkt euch diesen Satz ihr mitlesenden Verfasungsschützer. Denn ihr seit Mitschuld an dem was unsere Blockparteipolitiker und die Wirtschaftseliten in Deutschland anrichten. Eure Kinder und Enkel werden den Mist ausbaden den ihr ihnen hinterlaßt. Eure Kinder und Enkel werden in nicht allzuferner Zukunft von der Wucht des finanziellen und ethnisch-kulturellen Niedergangs Deutschlands mit ganzer Härte getroffen. Es wird noch Tausende „Daniel S.“ geben, und auch euere Kinder oder eure Enkel kann es treffen, und niemand wird sie schützen, schon gar nicht der hochideologisierte schwarz-rot-grüne „Verfassungschutz“ der Zukunft!

  18. #24 Denker

    Passwörter sollte man eh gelegentlich ändern. Diese Aktion ist ein guter Grund es mal wieder zu machen.

  19. #9 WahrerSozialDemokrat:

    Und es ist genau das eingetreten, was ich gestern befürchtet hatte, ein Nico Schmidt schreibt im „stern“: „Die ,Alternative für Deutschland‘ fischt am rechten Rand“:

    „Eine Sonderausgabe, extra für den Parteitag. Vor der Tür des Berliner Intercontinental-Hotels wird die ,Junge Freiheit‘ verteilt. Seit Jahren vegetiert das Blatt am rechten Rand der rechten Presselandschaft. Die ,Alternative für Deutschland‘-Ausgabe der Wochenzeitung trägt den Titel: ,Ein Hauch Vormärz‘.“

    http://www.stern.de/politik/deutschland/alternative-fuer-deutschland-merkels-lederhosen-rivalen-1997115.html

  20. „…mit einer Ideologie bombardiert zu werden, die jeden Realitätsbezug vermissen lässt; eine “Moral” predigt, die das exakte Gegenteil von allem darstellt, was jahrtausendelang als moralisch galt; und deren Sinn und Zweck offenkundig nur darin bestehen kann, die Grundlagen der gesellschaftlichen und politischen Ordnung zu zerstören, und zwar nicht nur einer bestimmten Ordnung, sondern von Ordnung schlechthin.“

    ___________________________________

    Das ist ein weltweites Phänomen:

    http://www.youtube.com/watch?v=YZA9zrzAB8w

    Die deutsche Übersetzung:
    http://www.buchladen-landshut.de/Ermutigendes/Rede%20J.%20Cahn.pdf

  21. Jedesmal wenn man die vermeintlich Konservativen in den TV-Quasselrunden sieht, fällt auf, dass sie von Kommunisten/Ausländer niedergemacht werden.

    Sie spielen immer noch die vornehm zurückhaltenden, obwohl sie längst wissen müssten, wie das abläuft und die absurdestens Idiotien vorgebracht werden.

    Da frage ich mich, warum sie nicht die gleiche Masche stricken. ES ist doch ein leichtes, den Widersachern und Lügnern in die Parade zu fahren und selbst zu reden, um die Gemeinheiten zu wiederlegen..

    Das haben sie immer gezeigt, wie Bosbach, Ulfkotte usw. – Unfähigkeit!

  22. Diejenigen, die am lautesten Pazifismus, Tierschutz und Knasttore öffnen grölen sind die Linken und ihre Rollkommandos Antifa, Autonome, Anarchisten, Femen, Pussy Riot und Woina…

    …dann fordern sie Deutschland verrecke, Tod den Deutschen, zünden Polizeiautos an, kippen Urin über Polizisten, schauen beim Schächten weg, schleudern Katzen über Tresen, entlassen Käfigtiere ins Freie, damit sie verhungern oder unsere Wildpolpulationen fressen, schmusen mit Knackis, die Frauen und Kinder berauben oder vergewaltigen usw. und zu guter letzt stecken sie Menschen allein für ihre andere Meinung in den Bau, der ja durch sie von Schwerverbrechern, Mörder usw. befreit wurde! Ja das ist wahrhaft friedliebend und human, gell!

  23. Was hier abläuft:

    1. Ent-Christlichung der Öffentlichkeit
    2. Ent-Institutionalisierung der Gesellschaft
    3. Ent-Ethisierung des Rechts
    4. Ent-Kriminalisierung des Verbrechens
    5. Ent-Pathologisierung der Krankheit
    6. Ent-Ästhetisierung der Kunst

    Dank der Frankfurter Schule und ihrer Epigonen wie Habermas.

  24. Die rechte Option, die nicht in die Falle dieses Konservatismus läuft, ist nicht etwa der Rechtsextremismus, sondern etwas, das Kurtagic – mit einem m.E. missverständlichen und daher etwas unglücklichen Begriff – “Traditionalismus” nennt.

    Es gibt keine Rechtsextremisten!
    Links von der NSDAP war nur die Wand.
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_102-10549,_Berlin,_Er%C3%B6ffnung_des_Reichstages.jpg
    Gleich rechts daneben die Kommunisten (früher stand das noch in der Bildbeschreibung, aber einen kommunistischen Agitator hat das offensichtlich gar nicht gepasst).

    Später haben die Linken sich einfach „entnazifiziert“ – indem sie einfach die braunen Sozis zu „Rechte“ erklärten. An dieser Verschlagenheit sieht man wunderbar, warum diese Demagogen selbst die stärksten (also kapitalistische) Länder per Salamitaktik übernehmen können und sie schrittweise ins Elend führen.

    (Ich selbst schließe mich lieber dem Vorschlag von Norbert Borrmann an, das Gemeinte einfach “rechts” zu nennen, und die Unschärfe dieses Begriffs in Kauf zu nehmen.)

    Man sollte den Menschen klar machen, dass der Begriff „Rechts“ (=Konservativ) das genaue Gegenteil von Links (=Nazi/Kommunist) ist.

  25. #30 Heta (15. Apr 2013 14:20)

    In jedem Filmbericht dazu, habe ich auch immer den Deutsch-Russen mit der Deutschland-Schärpe gesehen…

    und die Anmerkung die NPD steht davor, da sie darauf hinweist, das sie die ersten „Euro-Hasser“ waren…

    und wenn all das nicht gewesen wäre und die JF auch nicht, dann meinen Sie doch nicht ernsthaft, es würde eine neutrale Berichterstattung geben?

    Nicht wirklich!

    Lederhosen wurde ja auch schon negativ erwähnt…

    Drum merke, wenn CFR ein Dirndl trägt ist das charmant und Kultur, wenn ne Frau von uns das trägt, ist es altbacken und ganz klar Nazi…

  26. Ich bin gestern am Körnerpark in Neukölln vorbei, auf dem öffentlichen Platz dort und auf dem Baseballfeld die ca. 100 Kinder waren ausschließlich Moslems und ein paar Farbige. Nicht ein einziges deutsches Kind dort.
    An einer Hauswand hatte einer gespayed: „No borders, no countries“.
    Also offensichtlich finden die Leute es gut so, wie es ist.
    Ich dachte weiter, vielleicht ist man ja ein Auslaufmodell. Ich fühlte mich tatsächlich wie ein Sonderling. Möglicherweise kann man nicht mehr Schritt halten mit der heutigen Welt. Mir war jedenfalls ein bißchen mulmig, ob der Horden von Ausländern da. Vielleicht ist das ja abnormal?

  27. @16 RDX.
    So sehe ich das auch. Es hat was mit dem Wohlstand zu tun. Aber auch mit allgemeinen menschlichen Neigungen, seiner Entwicklung, seiner Psyche. Z.B. das „schlechte Gewissen“ wenn ich jung bin und/oder es mir gut geht. Dann neigen sicher die allermeisten Menschen dazu, sich „als Gute“ positionieren zu wollen, sich aus Scham abzugrenzen. Vom Schlechten. Der geschundenen Natur, dem benachteiligten edlen Wilden, dem missverstandenen Islam Abbitte zu leisten. Dafür, dass man schuldig ist. Schuldig, Deutscher zu sein, reich zu sein, CO2 abzuatmen, Auto zu fahren etc. Neben dem Drang, den Beweis fürs eigene Gutsein anzutreten (Mitglied in der freiwilligen Feuerwehr, Wahlrettung, Vogelzählung, Spendensammlung) steigt mehr und mehr der Drang, sich abzugrenzen. Identität (!!) als Guter zu finden. Denn hinter dieser Grenze wohnt der Feind. Ein Feind oder Gegner hilft also dabei ungemein, sich abzugrenzen und mit der Abgrenzung sein Seelenheil zu finden. So findet und hält man seine Position des Guten, in der Praxis erkennbar am ständigen sich Reiben am Rechten (Kampf gegen…). (Früher ging doch freiwillig kein Ostdeutscher zu den Kuntgebungen für Frieden und Sozialismus am 1. Mai, war doch alles Zwang. Den brauchen die Verantwortlichen heute gar nicht mehr auszuüben oder anzudrohen, die Guddies lechzen förmlich nach Möglichkeiten, sich zu beweisen).
    Sich grundsätzlich orientieren zu müssen, besser gesagt nach Abgrenzung suchen zu müssen ist ein Zeichen fehlender Reife: der Reife weiß, wo er steht, er muss nicht mehr suchen, er hat genug Erfahrung gemacht, wenn er kritisch genug aufgewachsen, aufgezogen wurde.
    (Ein Prototyp der Unreife ist für mich der Urvater des Linken, das ausgemachte Arschloch Jean-Jack Rousseau.)
    Also erst die Reifung, die hier früher, da später, dort gar nicht einsetzt führt vermehrt zum Abwägen, zum Auf-den-Grund gehen von Argumenten, zur Neigung, etwas Wahres zu bewahren. Wird dies übertrieben, kippt der Konservativismus in Unflexibilität bis hin zum Alterstarrsinn. Alte und trotzdem links gebliebene Persönlichkeiten sind entweder nicht gereift (Typ alter Hippie) oder sie haben links Karriere gemacht und lügen links. Oder gehen von der Fahne (Clement etc.).

    Unsere Rolle ist also, den Unreifen, den Deppen zur Abgrenzung zu verhelfen, damit sie sich wohl fühlen.

    Deshalb auch braucht dieser Guten-Staat immer wieder einen Bösen-Popanz.
    Schlusssatz:
    Deshalb hat der Kampf gegen Rechts niemals die Funktion, Rechts abzuschaffen sondern zu bewahren, damit der sonst orientierungs- und hoffnungslose Linke einen Lebenssinn findet.

    Allerletzter Schlusssatz:
    …andernfalls würden fast alle Menschen reifen, konservativ und damit immer rechter werden („Huuhuuuuu!! Ein Gespenst geht um in Europa…“)

  28. #21 TT (15. Apr 2013 13:58)

    Links- und Rechtssein hat für mich noch eine andere wichtige Dimension.
    Linkssein ist Kindsein und Rechtssein ist Erwachsensein.
    Deshalb macht Linkssein auch so einen Spaß. Deshalb benehmen sich “Linke” auch so zügellos, teilweise respektlos, aber immer rebellisch.
    Linkssein hat immer etwas mit Aufsässigkeit gegen Autoritäten und Eltern zu tun. Nicht ohne Grund zerstörten die 68er nicht nur alte Werte, sondern auch familiären Zusammenhalt: “Du sollst Vater und Mutter ehren – und wenn sie dich schlagen, sollst du dich wehren. Und wenn sie um die Ecke gucken, sollst du ihnen ins Gesicht spucken.”

    Da hast Du sowas von Recht! Ich kenne einige Menschen, die von ihrer Lebenseinstellung und Lebensführung her erzkonservativ sind, bei den Wahlen aber immer Links und Linksextrem wählen.

    Ich halte da gar nicht Rebellion für den Grund, sondern vor allem Nostaligie. Man verbindet „Links“ eben mit der Jugendezeit, in der man sich für linke Ideen begeistert hat und Che Guevara irgendwie cool gefunden hat. Damals hatte das sicher etwas mit Rebellion zu tun, im Erwachsenenalter aber nicht mehr. Da geht es rein um die positiven Assoziationen, die sich im Hirn festgebrannt haben. Das sind im weitesten Sinne pawlow’sche Hunde.

    Ich denke, das ist das Hauptproblem der Konservativen. Sie schaffen es – insbesondere im urbanen Bereich – nicht, ein für Jugendliche interessantes Lebensgefühl zu verbreiten…

    #40 Kaliske (15. Apr 2013 15:06)

    Ich bin gestern am Körnerpark in Neukölln vorbei, auf dem öffentlichen Platz dort und auf dem Baseballfeld die ca. 100 Kinder waren ausschließlich Moslems und ein paar Farbige. Nicht ein einziges deutsches Kind dort.
    An einer Hauswand hatte einer gespayed: “No borders, no countries”.
    Also offensichtlich finden die Leute es gut so, wie es ist.
    Ich dachte weiter, vielleicht ist man ja ein Auslaufmodell. Ich fühlte mich tatsächlich wie ein Sonderling. Möglicherweise kann man nicht mehr Schritt halten mit der heutigen Welt. Mir war jedenfalls ein bißchen mulmig, ob der Horden von Ausländern da. Vielleicht ist das ja abnormal?

  29. #39 BePe (15. Apr 2013 14:54)

    Aber immehin noch mit Deutschland-Fahne und Adler, so wie es sich für jedes deutsche Gericht und Klassenzimmer und Behörde gehören müsste!

    Nun gut, die Europa-Fahne ist zur Zeit natürlich auch rechtens…

  30. #40 Kaliske (15. Apr 2013 15:06)

    Zweifle bitte nicht an deiner eigenen Wahrnehmung und deinem eigenen Verstand! Der Mensch hat nur deswegen die Welt erobert, weil er eine scharfe Wahrnehmung und einen scharfen Verstand hat. Wer anfängt, das in Frage zu stellen, der kann genausogut sein Menschsein in Frage stellen oder sich am besten gleich in eine Nervenklinik einweisen lassen…

  31. #40 Kaliske (15. Apr 2013 15:06)

    die ca. 100 Kinder waren ausschließlich Moslems und ein paar Farbige. Nicht ein einziges deutsches Kind dort.
    An einer Hauswand hatte einer gespayed: “No borders, no countries”.

    Dazu reicht es, sich in deren Ländern (Afrika, Islamien) umzugucken: Da sprüht keiner sowas auf die Lehmhütte oder Abdullahs Stadtvilla oder den – oh Ironie, wieder was westliches – Basketballplatz der verwöhnten Mohammedaner-Bengel. Die sind nämlich stolz darauf, aus ihren Ländern alle anderen gewaltsam, brutal und unmißverständlich fernzuhalten. Dieser Dummspruch, begeistert von der Antifa gelernt und nachgeplappert, gilt nämlich nur, wenn es darum geht, die wenigen funktionierenden Länder dieser Welt mit zerfleischender Selbstkritik – Europa, Kanada, USA, Australien – für die Kloake der 3. Welt zu öffnen.

    Stell dir vor: Ein Weißer sprüht in Simbabwe „Keine Grenzen, keine Länder“. Wenn der anschließend anhand der Gewebefetzen noch als Mensch zu erkennen ist, hat er Glück gehabt.

  32. Right is right and left ist wrong.
    Wieder mal ein super Text von Manfred Kleine -Hartlage. Das Kaplaken-Büchlein werde ich mir besorgen. Das Thema trifft genau die Gedanken, die mir in den letzten Jahren immer wieder kamen.

  33. Warum aber sehen die Menschen das Konservative als das Schlechte an?
    Weil es dem Guten mit ewigen Vorhaltungen im Wege stand. Auch mal Krieg geführt und Elend über die welt gebracht hat. Ständig musste das Linken-Kind gerade sitzen beim Essen, darf sich nicht nochmal ins Tischtuch schneuzen. Immer wieder wird er beschämt, indem ihm/ihr das lieb gewordene In-den-Schlaf-Masturbieren verlitten wird („Du bekommst Rückenmarkerweichung davon!“).
    Abgrundtiefer Groll baut sich beim linken Infanten gegenüber dem Alten auf. Alles Schlechte dieser Welt projiziert er fortan auf den konservativen Alten. Galt es zuerst noch, die Bevormundung zu brechen, strebt er bald an, den Konservativen, den Rechten nicht nur in die Schranken zu weisen, sondern ihn zu blamieren. So kreiert er Schimpfwörter, die als die schlimmsten in seiner Kinderwelt gelten: „Du Nazi“, „Du Kolonialist“, „Kriegstreiber“. Es ist ihm, kindliches Gemüt halt, einerlei, dass die von ihm gescholtenen Verbrechen des Rechten höchstselbst wesensimmanent sind.

    Mich amüsiert es, sehe ich diese kindlichen Bemühungen, quasi mit kleinem Schniepel den bösen großen Onkel anzustrullen, etwa wenn ich genau diese infantilen Muster der Beschimpfung (und Beschwörung! ein bisschen Angst schwingt immer mit!) in jeder der depperten ÖR-Dokumentationen über all die schlimmen Brennpunkte dieser Welt im Fernsehen anschaue. Es ist immer ein und das selbe Strickmuster.

    Eitle, dumme Kinder. Gerieren sich intellektuell, spreizen sich abgehoben in „Kulturzeit“, im „Presseclub“ und wie all die Vergrößerungsgläser für zu kleine Pullermänner heißen mögen. „Nano“ trifft es da noch am ehesten.

  34. #36 WahrerSozialDemokrat

    In jedem Filmbericht dazu habe ich auch immer den Deutsch-Russen mit der Deutschland-Schärpe gesehen…

    Die hätten den Bekloppten in den hinteren Teil des Saals verfrachten sollen, war doch klar, dass sich alle Fotografen auf den stürzen, zumindest Konrad Adam weiß doch, wie die Medien funktionieren.

    und wenn all das nicht gewesen wäre und die JF auch nicht, dann meinen Sie doch nicht ernsthaft, es würde eine neutrale Berichterstattung geben?

    Mal abgesehen von diesem flegelhaften „stern“-Buben war die Berichterstattung doch sehr ordentlich, keine Ausfälle mehr in Richtung „Rechtspopulismus“. Und vor allem: Die AfD wurde von allen wahrgenommen, das ist das Ausschlaggebende. Auch wenn Mely Kiyak im ARD-„Presseclub“ von einem „unerheblichen Ereignis“ sprach. Aber da guckt ja eh kaum einer hin, mickrige sechs Prozent Marktanteil.

  35. Aller Vermutung nach eine gute Kombination zu dem Kurtagic-Büchlein ist Jan Fleischhauers „Unter Linken“. Oft empfohlen – immer wieder gut, empfohlen zu werden.

  36. und deren Sinn und Zweck offenkundig nur darin bestehen kann, die Grundlagen der gesellschaftlichen und politischen Ordnung zu zerstören, und zwar nicht nur einer bestimmten Ordnung, sondern von Ordnung schlechthin.

    Der totale Vernichtungswille gegen die europäische,v.a christliche Tradition/Ordnung steht schon im kommunistischen Manifest.

    Und zwar ganz vorne,als Einleitung.

    Jeder,der wissen will,womit er es hier zu tun hat, kann das nicht einfach ignorieren.
    Es ist der Schlüssel zum Verständnis von allem,was hier in Deutschland passiert ist und immer noch passiert.

  37. Hartlage analysiert sehr treffend die verquere limke Denkweise, mit seinen Schlußfolgerungen kann ich allerdings wenig anfangen.

    Genauso wie Buschkowski und Pirincci beschreibt er den linken oder muslimischen Jugendlichen als vital, kreativ und durchsetzungsfähig. Der deutsche Konservative dagegen sei verweichlicht, domestiziert und einfallslos.
    Deshalb wäre der aggressive Muslim und der durchgeknallte Linke das Erfolgsmodell.

    Er ignoriert völlig, warum wir diese Zustände in Deutschland haben.

    Im Mittelalter gab es Burgen und Stadtmauern, um sich vor Invasoren und Räubern zu schützen. Dieser Schutz wurde mit der Entstehung der Territorialstaaten überflüssig.
    Seitdem sollte das Gewaltmonopol eigentlich von Staat ausgehen.

    Was tut aber der Staat BRD?
    Er läßt das kriminelle Gelichter aus aller Welt ins Land und sorgt für deren Vermehrung und Wohlergehen.
    Straftaten von Linken oder Muslimen werden vertuscht oder bagatellisiert.
    Wehrt sich ein Deutscher gegen diese Straftäter, wird er als Nazi gebrandmarkt und dementsprechend verurteilt.

    In den Medien werden linke und grüne Parolen, seien sie auch noch so idiotisch, mantrahaft vorgetragen.
    Jeder Funke von gesundem Menschenverstand wird von den MSM niedergebrüllt und als rechtsextrem diffamiert.

    Es liegt also nicht in erster Linie an der Schwäche der deutschen Konservativen, daß wir auf dem Weg zu einer grün-islamischen Bananenrepublik sind.

    Es liegt daran, daß alles, was diesen Staat aufweicht, ruiniert und destabilisiert, von den Herrschenden massiv unterstützt wird.

  38. Beginnend im ”Institut für Sozialforschung” in Frankfurt a.M. Schule, nämlich mit der “Neue Linke-Bewegung” der Adorno, Horkheimer, Erich Fromm and des deusch-amerikanischen Philosophen, Herbert Marcuse (1898-1979) starteten eine Gruppe verhätschelter Studenten (Dutschke, Krahl, Cohn-Bendit) eine anarchistische Revolution gegen Eltern und Universitätsstrukturen unter dem Motto: “Zerstöre alles, was dich zerstört!”.
    Wie wir (die 68er) die Welt retten
    Die Antwort der Frankfurter Schule war nicht in politischer Aktivität oder einer Arbeiterbewegung, sondern in so dunklen Sachen wie avant-garde Kunst, Psychoanalyse (Freud), dialektischer Philosophie (Marx), und in einem messianischen Glauben. Ihre Studien nannte man “Kritische Theorie”.

    Herbert Marcuse

    protestierte gegen Profit- und Verbrauch, verlangte vor allem freien Sex in Übereinstimmung mit seiner persönlichen Freud-Auslegung. Ausserdem totale Freiheit, Atheismus und Glück. Da das Revolutionspotential der Arbeiterklasse schon durch Verschmelzung mit der Gesellschaft ausgeschöpft war wandte Marcuse sich an die Studenten, die “Intellektuellen” und Minderheitsgruppen.Wie Marcuse 1968 sagte:

    “Wir müssen einen neuen Menschen schaffen.

    Was wir anstreben müssen, ist in etwa eine diffuse und weitreichende Desintegration des Systems, in dem sich das Interesse, die Schwerpunkte und die Aktivitäten auf das Lokale und Regionale verlagern…Was wir anstreben können, ist keine große, zentralisierte und organisierte Bewegung, sondern lokales und regionales politisches Handeln gegen bestimmte Missstände – Unruhen, Ghettoaufstände und so weiter….Was sich gegen diese Formen herauszubilden scheint, ist eine ganz offene Organisation, die in kleinen Gruppen und um lokale Aktivitäten herum verstreut und konzentriert ist – in kleinen, hochgradig flexiblen und

    autonomen Gruppen.

    Marcuse: Die Stärke der Linken kann heute genau in diesen kleinen konkurrierenden Protestgruppen liegen, die an vielen Stellen gleichzeitig aktiv sind, in einer Art von politischer Guerillabewegung im Frieden oder im sogenannten Frieden, aber – und das ist, glaube ich, der wichtigste Punkt – in kleinen Gruppen, die sich auf lokale Aktivitäten konzentrieren und in denen sich das ankündigt, was aller Wahrscheinlichkeit nach die Basisorganisation des Freiheitskämpfer-Sozialismus sein wird, nämlich kleine Räte von Hand- und Kopfarbeitern – von Sowjets, wenn man dieses Wort noch benutzen kann…. , etwas, das ich, und das meine ich ganz ernst, als organisierte Spontanität bezeichnen würde. Ich möchte noch etwas hinzufügen, was fast wie eine Ketzerei klingt – keine vorschnelle Vereinigung der Linken!…Wenn es keine revolutionäre Partei gibt, dann

    sind diese angeblich pubertierenden Linksradikalen zwar die Schwachen und Verwirrten, aber die wirklichen Erben der großen sozialistischen Tradition.“

    Das zündete eine Kettenreaktion an! Heute sind die 68er weitgehend akademische linke Politiker und Meinungsbilder mit grossem Einfluss auf die öffentliche Meinung- auf das eigene Vorteil bedacht und durch ihren Hass zum Christentum und der Kultur des Nationalstaats vereint, der für ihre Ungereimtheiten bezahlt hat.

    Die 68er brachten das Anti-Evangelium von Marx, Nietzsche, Brandes und Marcuse über die “Abschaffung” Gottes und der 10 Gebote von einer kleinen “intellektuellen” und sozialen Oberschicht zu der breiten Bevölkerung durch eine steigende Anzahl von Studenten hinaus. Diese zerstörerische anti-kulturelle Mischung erteilte dem dahinsiechenden praktischen Christentum den Todesstoss, indem sie jegliche Sündenbegriffe entfernte.

  39. #47 November:

    Die „Kulturzeit“-Redaktion besteht in der Hauptsache aus Frauen, da spielen die Pullermänner nur eine Nebenrolle, 51 Frauen und 22 Männer sind da beschäftigt, möchte mal wissen, was die den lieben langen Tag so treiben.

  40. Was kann man euch Deutschen raten:

    Tretet in diese neue Partei ein und macht sie zu der EUREN.
    JETZT habt ihr eure Chance.

  41. Kaliske:

    In diesem sich rapide veränderndem Umfeld- der einzigen kleinen Heimat des deutschen Volkes – , dass man wie in einer Schockstarre wahrnimmt, können einem solche Gedanken kommen, wie der, dass das ja vielleicht doch alles richtig so sei.
    Das hier nun real in Erscheinung tretende gründet aber auf einem der größten, subtil durchgeführten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Einem durch Irre-Machung von den Opfern auch noch selbst gewünschter, ersehnter Ritt auf dem Vulkan.
    Niemandem ist damit geholfen, wenn alles hier ausgelöscht wurde und sich hier anschließend halb Afrika austobt. Es geschehen dann keine Wunder. Da wird nichts Großes durch entstehen oder böse neue Kriege verhindert. Kein Schwarzer kann ein Deutscher sein, selbst wenn er es sich abgrundtief wünschen würde.
    Und wenn sich der Neid dann wieder gelegt hat, weil niemand mehr da ist, den man beneiden oder hassen kann, was sollen die dann alle mit ihrer inneren Leere anfangen?
    Lieber ein einziges wunderschönes Haus in einer ansonsten vergammelten Straße, als gar keines! Wir werden die Erbauer sein.
    Mach Deinem Kopf wieder frei mit einem langen Spaziergang durch unsere immer noch vorhandene Natur. Ein schönes Fleckchen wird sich noch finden.

  42. Linke haben auch immer Geld , solange es noch Rechte gibt , denen sie es nehmen können. —

  43. Hallo #52 joghurt!

    Wenn sie die Frankfurter Schule benennen,dann dürfen sie auch das Tavistock Institute nicht vergessen,mit dem sie Verbindung hatte.
    —————————
    Vielen Dank für den Hinweis.

    Wenn man bedenkt, mit welchen perfiden Mitteln durch die Technisierung ganze Völkerschaften regelrecht zersetzt werden, kann man das Grausen bekommen.

  44. Ich glaube nicht, dass diejenigen, die das Irrenhaus des Krieges gegen jede (natürliche) Ordnung als solches wahrnehmen, irgend etwas falsch machen.
    Dieses Irrenhaus ist so offensichtlich, dass man es Demjenigen, der es nicht zumindest in Ansätzen selbst wahrnimmt nicht vermitteln kann.
    Das Problem ist, dass es während der Entstehung diese Irrenhauses (spätestens vermutlich seit 1998) keine Partei gab, die den Entwicklungen Einhalt gebot. Ich habe damals, ohne zu wissen was wirklich kommen würde, das Zusammengehen von SPD mit Grünen von Seiten der SPD als skrupellos beschrieben.
    Das wars dann halt.
    Und das Problem ist, dass nahezu die gesamte etablierte Politik und Medienlandschaft sich diesem Irrenhaus unterworfen hat. Menschen die bei Verstand sind, müssen nichts besser oder anders machen. Solange sie sich nicht selbst in einer Partei organisieren können, sind sie der Skrupellosigkeit der etablierten Politik wehrlos ausgelíefert. Da man den Staat selbst (was ja Kennzeichen einer Diktatur ist) und seine Medien komplett gegen sich hat, ist man bis auf gewisse formale Rechte, vollkommen wehrlos.

  45. Was ich schon lange denke, ist, dass sich eine rechte intellektuelle Elite positioniert, überall in Europa: Manfred Kleine-Hartlages Werke gehören m.E. dazu.

    Aber da sind noch viele andere: Theodore Dalrymple, Alain de Benoist, Thorsten Hinz, fjordman, um nur einige zu nennen. Da sind Leute, die eine wirklich gute geistige Grundlage für rechts schaffen. Und phantasievolle Aktivisten, die dieses Gedankengut in die Kunst und auf die Straße bringen, gibt es auch zur Genüge.

    Die Not ist so groß, dass uns Konservativen gar nichts anderes übrig bleibt, als aus dem Privaten herauszukommen und uns zu positionieren. Und wenn wir es wagen, begegnen wir immer wieder Menschen, die sagen: „Ihr habt ja so recht!“

    Ich hoffe so sehr, dass wir den Untergang unserer Kultur noch stoppen können!

  46. #9 WahrerSozialDemokrat (15. Apr 2013 13:30)

    Der Beitrag trifft es genau auf den Punkt.

    Und er beschreibt ganz gut, warum ich mich bei der AfD nicht „zuhause“ fühle.

    Ich würde mich mehr dieser unbekannten Grösse X zuordnen.

    „Innovative Konservative“, „Traditionalisten“, „Identitäre“, „Partikularisten“ – jeder dieser Begriffe trifft einen Aspekt des Ganzen; keiner ist gut, keiner ist umfassend.

    Vielleicht ist es dafür einfach noch zu früh.
    Wir sorgen schritt für Schritt, dafür, dass die fehlenden Puzzlesteinchen zusammengefügt werden.

    Wenn das der Fall ist, findet sich auch der passende Begriff.

  47. Super Buch von Alex Kurtagic. Sollte weit verbreitet werden, damit endlich die Pseudo-Konservativen, bei der CDU angefangen, entlarvt werden.

  48. #61 mixer (15. Apr 2013 19:22)

    Ein assoziiertes Mitglied der frühen Frankfurter Schule war Kurt Lewin.
    Er wurde Direktor der Tavistock im Jahr 1932.

    Die Frankfurter Schule hat es geschafft, ihre Minderheits-Zielgruppen einer Gehirnwäsche dermassen zu unterziehen, dass alle anderen Ansichten als ihre eigenen als “neofaschistisch“, “rassistisch, “antisemitisch” usw. höhnisch abgefertigt wurden, wobei alle peinlichen, logischen Argumente sofort vom Tisch gefegt wurden. Somit konnten sie unangefochten ihr Anti-Evangelium durch ihre Medien und einflussreiche Positionen weltweit predigen.

    Tavistocks Prophet Sigmund Freud zog nach England. Tavistocks Pionierarbeit in Verhaltensforschung entlang Freudschen Richtlinien zur “Kontrolle” von Menschen etablierte es als das Weltzentrum der Stiftungs-Ideologie. Das Tavistock-Institut entwickelte die Massen-Gehirnwäsche-Techniken, die zuerst experimentell an amerikanischen Kriegsgefangenen in Korea benutzt wurden. Alle Tavistock- und amerikanischen Stiftungs-Techniken haben ein einziges Ziel — den Abbau der geistigen Kräfte des Menschen, um ihn gegenüber den Diktatoren der Neuen Weltordnung wehrlos zu machen. Jede Technik, die zum Abbau der Familie und Familien-eingeschärften Prinzipien der Religion, Ehre, des Patriotismus und des sexuellen Verhaltens dient, wird durch die Tavistock Wissenschaftler als Waffen für die Kontrolle von Menschenmengen eingesetzt.

  49. #21 TT (15. Apr 2013 13:58)

    Links- und Rechtssein hat für mich noch eine andere wichtige Dimension.
    Linkssein ist Kindsein und Rechtssein ist Erwachsensein.

    Ja – und nein.

    „Ja“ gilt dann und nur dann, wenn sich die Eltern „rechts“ geben und das Aufbegehren der Jugend quasi naturwüchsig den „linken“ Weg einschlagen muss.

    Aber was ist, wenn die Eltern bereits „links“ sind?

    Wo bleibt das Aufbegehren der Jugendlichen gegen die „linken“ Eltern? Und welche Formen nimmt es an?

    Ende der 70er/Anfang der 80er gab es das – in den zahlreichen neuen Jugendbewegungen: Punk, New Wave, New Romantic.

    Die linken Öko-Eltern waren entsetzt über alle diese Bewegungen. Sie waren – mit dem zunehmend linksradikal werdenden Feuilleton der FAZ – schockiert von ihrer „Menschenfeindlichkeit“.

    Und heute?

    Die spannende Frage ist doch: warum gibt es keine Jugend(sub)kulturen mehr?

    Rap ist 30 Jahre alt. Zum Vergleich: die 68er hätten sich entsprechend an den Musikstilen von 1938 orientieren müssen. Swing also.

  50. hart aber fair:

    Die türkische Frau regt sich auf „wenn Menschen per KOPFSCHUSS getötet werden und die Ermittler einen rechtsradikalen Hintergrund auschließen….“

    Kommentar einer Ärztin:

    >> Ich denke, dass man dem Normalbürger auch noch besser klar machen müsste, wie SYSTEMATISCH dieser TOTSpring-Kult ist.
    Als Ärztin die auch länger in der Anästhesie gearbeitet hat und zahlreiche Unfallopfer als Notärztin /Anästhesistin betreut hat, möchte ich auf das immer gleiche Schema des Tot-Springens hinweisen:

    Das Opfer wird zu Fall gebracht,

    —>dann nehmen die Mörder ANLAUF (wie bei uns z.B.Hochsprungathleten)
    —> springen mit Schwung u. möglichst hoch auf den Schädel des Opfers und zwar mit beiden Füßen GLEICHZEITIG, was größtmögliche Wucht bedingt
    —> der Schädel frakturiert multipel —> bedingt Gefäßzerreißungen im Gehirn, starke Blutung —> rasche Volumenzunahme im Schädel (der dem Druck nicht nachgeben kann, da unelastisch) —> extrem rasche DRUCK-Steigerung im Gehirn/Schädel —-> bei diesem raschen Druckanstieg wird der Druck in Richtung des Hirnstamms fortgeleitet (einzige größere Öffnung im knöchernen Schädel, wo sozusagen das “Rückenmark” der Wirbelsäule in den Schädel mündet)

    —-> im Hirnstamm befinden sich die lebenswichtigen Zentren für Atmung, Herzaktivität…ect.
    —-> bei Drucksteigerung im Hirnstamm kommt es unweigerlich zu Atemstillstand, Herzstillstand !
    (Auch Daniel musste vor Ort wiederbelebt werden, also muss ein Herzstillstand vorgelegen haben ! Da von “schwerer Verletzung zu sprechen, ist eine einzige Unverschämtheit).

    —> der nächste nimmt Anlauf u. springt mit voller Wucht auf den relativ weichen Thorax (Brustkorb)—> im Video sieht man, wie der tretende Stiefel direkt im weichen Brustkorb der jungen Frau versinkt —–> bei solcher WUCHT frakturieren MULTIPLE RIPPEN (Rippen-Serienfraktur)

    —> Folge : Gefäßzerreißungen, schwere Blutungen,—> sofortige Instabilität des gesamten Thorax, KEINE suffiziente Atmung mehr möglich
    —–> Ausbildung eines PNEUMO-Thorax, d. h. durch das “Einspießen” der frakturierten Rippen in das weiche und leicht verletzliche Lungengewebe strömt LUft in den Bereich zwischen Brustkorb und Lunge – wo eigentlich UNTERDRUCK herrschen muss, damit die Atmung ungestört erfolgen kann.
    —> Ersticken, und BEHINDERUNG des Herzens, das sich nicht mehr mit Blut füllen/-pumpen kann, wenn der Thorax-Innendruck über einen bestimmten Bereich erhöht ist.

    ——> EXITUS nach extrem kurzer Zeit

    Der Pathologe – der die Sektion von Daniel S. durchgeführt hat – hat leider nur SEHR knappe Hinweise gegeben – die Mutter sollte den Mut haben, den gesamten Sektionsbericht – auf den sie als Mutter des Opfers rechtlichen ANSPRUCH hat – anzufordern und zu veröffentlichen, damit würde sie eine noch viel bessere Öffentlichkeit für die Ermordung ihres Sohnes schaffen.

    Aber unsere Empathie für das Opfer und die Mutter verschließen leider unseren Mund: ich hoffe inständig, es findet sich jemand, der ihr diesen Tipp geben könnte, aber ich fürchte, ihr sind die Zusammenhänge nicht ausreichend klar.
    Was ja auch überhaupt kein Wunder ist – da sie sich mit dem Problem noch nicht auseinandergesetzt hat – nicht konnte…..weil sie hart arbeitet, um ihre Familie zu ernähren.
    Auch ich bin diesen unglaublichen Lügen der Massenmedien erst auf die Schliche gekommen – als ich – durch schwerere Handicaps in meiner körperlichen Aktivität eingeschränkt – mich endlich mit einem Laptop vertraut machte und das INTERNET für meine Information nutzen konnte.
    Nur wer im Internet sich informieren kann, hat eine Chance diesen Lügen-Wahnsinn zu entlarven. <<

  51. Der Abschnitt den #9 WahrerSozialDemokrat zitiert hat ist unheimlich wichtig!
    Es wird auch kein stiller Zustand verteidigt, sondern ein Zustand in Bewegung. Wer die Zuwanderungsrate von damals wiederhaben will, der bekommt nicht die nostalgische Situation zurück, die er sich gewünscht hat, sondern setzt die Talfahrt weiter fort. Das Gestern hat ins Heute geführt.

  52. #13 Absurdistan

    Warum sollte ein Herrscher der ein Volk austauscht nicht etwas dagegen haben, wenn die Freiheit verteitigt wird?

    Ein Euroeinführungsdiktator wurde von einem Basta-Kanzler ausgewechselt und der wiederum von einer Alternativlos-Kanzlerin ersetzt wurde. Andere Maske, gleicher Inhalt. Goldman Sachs bleibt Goldman Sachs.

    Massenmedien sind Waffen. Wir werden primär nicht mehr mit Gewehren oder Speeren gefügig gehalten sondern mit Fernsehern.

  53. #58 Heidewachtel (15. Apr 2013 17:24)
    Dein Beitrag ist gut, danke schön dafür!

    Das Geschehen in Europa und allen weißen Ländern liegt so klar vor aller Augen, daß bezüglich des Die-Wahrheit-nicht-sehen-Wollens nur der Vergleich mit des Kaisers neuen Kleidern paßt. Der Betrug ist so riesengroß und frech, daß es sehr viele Menschen nicht sehen wollen.

    Wir können aber sehr viel für unser eigenes Überleben tun, und zwar im Kleinen:
    Sorgsam auf gepflegtes Auftreten achten, in Beruf und Kindererziehung klare Richtlinien auch nach außen setzen. Monatlich zwei bis dreimal in die Kirche gehen. Das hat nur zum Teil mit dem Glauben zu tun. Es geht auch darum, klare Zeichen zu setzen, eine Regelmäßigkeit im eigenen Leben und auch in der Wirkung nach außen zu haben.
    Gepflegte Kleidung in Abgrenzung zu den „Spielhöschen“ = fastnachtsartige Freizeitkleidung. Hinwendung zu den eigenen Leuten, die ihre Denkungsart ja durch ähnliche Kleidung kenntlich machen.

    Klarer Bruch mit allen Leuten, welche die Auslöschung des eigenen Volkes, die Vernichtung der Lebensmöglichkeiten für deren eigene und für meine Kinder als unwichtige Nebensache ansehen, durch deren Handlungen und Unterlassungen sogar noch fördern und beschleunigen. Die „Gutmenschen“ denken nämlich, daß sie einerseits in der Multikultiindustrie ihren Lebensunterhalt abgreifen können und ihre moralische Selbsterhöhung dazu, und daß ihnen im Notfall die normale deutsche Verwandtschaft aus der Patsche hilft. Das muß man abstellen. Die „Gutmenschen“ müssen wissen, daß der Preis für ihr Tun die Verachtung durch die Normaldeutschen ist. Sie müssen wissen, daß sie an jedem Stammtisch, wenn sie irgendetwas von ihrem Mist erzählen, sofort auf klaren Widerspruch stoßen. Die „Gutmenschen“ begehen Volksmord am eigenen Volk, und das müssen sie auch zu hören bekommen.
    So können wir im Kleinen viel tun und viele kleine Erfolge einfahren. Und das „gibt gute Stimmung“. Jeder kann in seinem Ort, in seinem Umfeld etwas für unser Überleben tun.

  54. #54 Lechfeld

    Manfred Kleine-Hartlage hat auch nicht behauptet, daß eine Welt, die nur aus Konservativen bestehen würde nicht gut funktionieren könnte. Sicher könnte sie das! Es geht um diese Welt, so wie sie ist, in der Konservative nichts entgegensetzen können.

    Ich glaube nicht, daß Manfred Konservative angreifen wollte. In dem Artikel entschuldigt er gewissermaßen Konservative. Die sind so und können es nicht anders. Ich verstehe mehr den Aufruf an die radikaleren Kräfte die etwas bewegen könnten, sich nicht an den konservativen Massen festzuklammern, nur weil da gerade die meisten dankbar zuhören, wenn man auf die Linken schimpft.

  55. #72 Karlfried (15. Apr 2013 22:40)

    „Da gebe ich Ihnen vollkommen recht.
    Klare Kante zeigen im Alltag. Primäre Tugenden zeigen. Authentisch sein.
    Das ist alles andere als spießig. Das ist gegen den Mainstream. Die neuen SpießerInnen sind die grünen „Jack Wolfskin Jackenträger“.

  56. „das beklemmende Gefühl, in einem Irrenhaus zu leben, in dem die Patienten sich an die Macht geputscht und die Ärzte eingesperrt haben“
    Besser kann man nicht ausdrücken, was ich beim täglichen Lesen der Nachrichten empfinde…

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