O Graus: Björn-Thorbens Stadtteil wird islamisch!

Bekanntermaßen gibt es in unseren Städten schöne und weniger schöne Stadtteile. Warum aber sind einige Stadtteile weniger schön als andere? Die biodeutschen Anwohner wissen es, Polizei und Medien wissen es auch. Jetzt weiß es sogar auch Björn-Thorben Linksaußen – mit fatalen Folgen: Sein Weltbild bricht zusammen!

(Von Verena B., Bonn)

Die Bonner Nordstadt (Altstadt) ist von jeher angestammtes Gebiet der so genannten „Zecken“ (Antifaschisten, Stalinisten, Kommunisten, Gender-Generation, Jusos, Grüne Jugend usw.). Seit einigen Jahren drängten aber immer mehr „südländische“ Bürger in die Altstadt, weil die Mieten hier billig waren (es gab sogar lange Zeit noch Buden ohne Heizung, man glaubt es kaum). Nun aber kommt Bewegung ins Viertel: Bunte linke und bunte muslimische „Kultur“ prallen plötzlich aufeinander, obwohl man sich doch bis dato so lieb hatte – zumindest aus der Ferne.

Zum besseren Verständnis: Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, als es fast nur Deutsche in der Altstadt gab, hatte sich dort vornehmlich das Handwerk angesiedelt. Sprüche wie „Wer zwei Mal mit der Selben pennt, gehört schon zum Establishment“, kannte man noch nicht. Man lebte bürgerlich-beschaulich, nach heutiger Auffassung „spießig“ und „völkisch“. Das hat sich nach der 68er-Reformation grundlegend geändert, denn jetzt ist man multikulti, bunt und weltoffen: Drogenhandel, Messerstechereien und belebte Kneipenszene schaffen ein lebendiges Ambiente, wie man es heute in vielen modernen Städten findet. Wer allerdings als Frau ohne Migrationshintergrund mal abends durch die Bonner Altstadt geradelt ist, gibt seinem Drahtesel schnell die Sporen: Nichts wie weg, allahu akbar!

Der Platz an der Ecke Adolfstraße/Vorgebirgsstraße ist sehr belebt. Dort sitzen die Obdachlosen auf der Erde. Es gibt viele Bänke. Abends erholen sich dort bunte Jugendliche vom anstrengenden Nichtstun, da wird es dann schon mal sehr laut. Oft gibt es Streit und es wird ein bisschen kriminell. Da soll Töchterchen Lea-Sophie aber nun nicht gerade hingehen zum chillen.

Björn-Thorben macht sich Sorgen und ist verärgert!

Der Bonner General-Anzeiger hat sich in seiner Ausgabe vom 22. April auch dieses Stadtteils angenommen und stellt fest: „Das nächtliche Treiben gefällt nicht jedem.“ Der deutsche Herr F. möchte nicht in der Altstadt leben. „Zu laut“, erklärt er knapp. Andere Bewohner meinen: Wer in die Altstadt zieht, weiß, dass da nachts „viel los“ ist. Das sei eben der Preis für das zentrale Wohnen. Außerdem habe sich viel getan: aufwändige Renovierung und Sanierung ganzer Häuserreihen, was allerdings gestiegene Mietpreise nach sich zog. „Deswegen mussten viele Einwanderer von hier wegziehen“, bedauert Frau Leko. So eine Gemeinheit. „Die Altstadt ist gemütlich“, versichert Konditorei-Betreiber Tolga Sariergin, der sein Ladenlokal in der Maxstraße betreibt. Gerade diese Straße habe sich doch gemacht. Sariergin selbst ist vor zwölf Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen, weiß der General-Anzeiger. Früher sei der Stadtteil von vielen gemieden worden. Er galt als gefährlich. Berichte über Drogendealer und Messerstechereien beleben den Ruf der gefährlichen Altstadt regelmäßig wieder. Für Sariergin ist das aber (wie für alle türkischen Südländer) eine „Frage der Berichterstattung“. „Überall passieren Dinge“, sagt er, „aber wegen früher werden Vorfälle hier einfach anders bewertet.“ Wie bitte? Ich nix verstehen.

Auf alle Fälle: Die Maxstraße ist gemütlich! Zumindest für den lieben Tolga. Er freut sich, dass es den früher festgestellten Leerstand vieler Ladenlokale nun nicht mehr gibt: Überall schöne türkische Geschäfte, halal hier – halal da. Für Frauen ohne Kopftuch im Minirock ist es hier weniger gemütlich. Eine große, kräftige Dame promenierte in selbigem Rock auf dieser schönen Straße. Kam Mohammed und sagte: „Hier trägt man keinen Minirock, das ist unser Viertel!“ Hoppla! Die deutsche Dame schwieg und haute Mohammed einfach zu Boden. Peinlich, peinlich für den Herrenmenschen …

Björn-Thorben wird unsicher!

Wenn Björn-Thorbens Freundin demnächst dasselbe passiert, was dann? Soll er sie mannhaft verteidigen und den Türken versohlen? Doch nein, geht leider nicht, das wäre ja rassistisch. Während des Ramadans wird Björn-Thorben laut als „Schweinefresser“ beschimpft, wenn er seine Bratwurst isst, während die muslimischen Freunde hungern müssen. Sein schwuler Freund wird von den Südländern verhöhnt, Leila und Fatima tragen plötzlich ein Kopftuch und sehen ihn komisch an.

Björn-Thorben versteht das nicht!

Wenn Tolga nach Hause geht, beginnt das multikulturelle monokulturelle und multikriminelle Nachtleben in den Kneipen. Da geht die Post ab! Und am nächsten Morgen hat die Müllabfuhr mal wieder richtig was zu tun beim Einsammeln von Bierflaschen, Zigarettenstummeln und Fast-Food-Abfall auf den Straßen.

Björn-Thorben ist empört: So viel Dreck auf seinen Straßen!

Björn-Thorben bespricht das „multikulturelle“ Problem mit seinen „multikulturellen“ Freunden im „multikulturellen“ Lokal bei „multikultureller“ Musik, und man ist sich einig: So geht das nicht mehr weiter mit den Fremden, nein, den Muslimen. Immer mehr GenossInnen stinkt es ganz gewaltig und sie ziehen woanders hin. Eigentlich sollte man eine linke islamkritische Partei gründen …

(Foto oben: Platz am Frankenbad in der Bonner Nordstadt)