TV-Tipp: Alternative bei Absolute Mehrheit

Raab Spannend könnte es am Sonntagabend (28.04.2013 ab 22:30 Uhr) werden, wenn beim nicht mit der „Demokratieabgabe“ finanzierten TV-Sender ProSieben der Eurokritiker Bernd Lucke, seines Zeichens Chef der bürgerlichen Alternative für Deutschland (AfD), in der Sendung „Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen“ zu Gast ist. UPDATE: Jetzt mit Video!

(Von Étienne Noir)

Die Sendung um den umtriebigen Moderator Stefan Raab lockt im Gegensatz zu den spröden und stramm gleichgeschalteten Talkrunden bei ARD und ZDF immer mehr und auch junge Zuschauer an. Bei der Sendung kann der Teilnehmer, welcher mehr als 50% der Zuschauerstimmen auf sich zu vereinen mag, 100.000 Euro gewinnen. Bleibt zu hoffen, dass Bernd Lucke die Zuschauer überzeugen kann. 100.000 Euro wären für die noch sehr junge und im Aufbau befindliche Partei ein wahrer Geldsegen. Anrufen lohnt sich also. Die anderen Gäste sind ebenfalls hochkarätig. Neben Gregor Gysi, Galionsfigur der kommunistischen Linkspartei, sitzt Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) ebenso in der Runde wie Dirk Müller, bekannt als „Mr. DAX“.

Die Altparteien scheinen beim Thema AfD zunehmend auf Aggression und Kampf oder totale Ignoranz umzuschalten. Ein gewichtiger Hinweis darauf, dass die Alternative den Finger in die richtige Wunde legt. FDP-Chef Philipp Rösler will in hier einem Gespräch mit der BILD hier die AfD irgendwie einfach gar nicht wahrhaben und glaubt nicht, dass die Partei, die in Umfragen zwischen zwei und fünf Prozent gehandelt wird, einzeln durchaus auch mehr. Den Sprung über die Sperrklausel schafft. Erstaunlich: Trotz Übertritte von der FDP zu AfD, auch durch Funktionsträger auf Kommunalebene, sowie einer kritischen Haltung jedes 3. FDP-Mitgliedes zum Euro meint Rösler, er „kenne auch niemanden in der FDP, der ernsthaft zurück zur D-Mark will.“ Wenn das jetzt kein Wink an verbliebene Eurokritiker in der FDP ist?

Laut FAZ betreibt nicht nur die SPD (PI berichtete) sondern auch die CDU eine aktive Feindbeobachtung der neuen Partei. Ein Zeichen für deren Wichtigkeit. Bei der CDU versucht man die AfD als eine „Partei von Oben“ darzustellen, wo es angeblich keine Möglichkeit zur Diskussion geben soll. Die Preußische Allgemeine Zeitung fragt sich bei so viel Unterstellungen, ob die CDU nicht viel eher von den Jubelpersern des eigenen „Äindschie! Äinschie!“-Parteitag berichtet. Meinungsabweichungen sind in der CDU eine Seltenheit und wenn sie kommen, dann meist von Leuten, die in der Partei nichts mehr werden möchten.

Indes wächst die Alternaitve mehr und mehr. In nur sieben Wochen wurde die 10.000 Mitgliedermarke geknackt. Und das trotz der teilweise abartigen-gestörter  Berichterstattung in den Medien. So behauptet die linksradikale taz, ein „AfD-Vordenker“ wolle „dass Hartz-IV-Empfänger zur Verbesserung ihrer Finanzen ihr Organe verkaufen dürfen sollten.“ Der Autor des Artikels wirft noch mit anderen abenteuerlichen Behauptungen und ohne Angaben von Quellen um sich. Von Wirtschaft scheint er ebenfalls keine Ahnung zu haben. Das mit dem Kiffen scheint bei der taz neben Kindesmissbrauch immer noch angesagt zu sein.

Doch es gibt auch positive Stimmen in den Medien. So schreibt die Badische Zeitung in einem schönen und unaufgeregten Kommentar , die neue „Partei wäre gut für den Bundestag“.

Dabei zeigt sie zugleich das Blockparteiverhalten der Altparteien von Grünen bis CSU auf. Es ist egal, ob schwarz-gelb, rot-grün, schwarz-grün oder schwarz-rot: Die Politik der ruinöse „Alternativlosigkeit“ ändert sich nicht.

Wie für alle Parteien gilt, es kommt auf die engagierten Aktivisten vor Ort an; auf die vielen normalen Bürger, die sich zurzeit scharenweise in der AfD sammeln. Der Wolfacher Gemeinderat Helmut Schneider ist von den Freien Wählern (FW) zur AfD gewechselt und rechnet in einem inhaltlich guten Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten hier mit „einem zweistelligen Ergebnis“ zur Bundestagswahl.

„Bei der AfD heuern nicht die Wutbürger an, bei denen sich persönlicher Unmut in einer Explosion entlädt. Eher ist sie eine Versammlung von gut bürgerlichen Menschen, die das begründete Gefühl umtreibt, dass es bei den öffentlichen Finanzen nicht mit rechten Dingen zugeht.“, berichtet der Südkurier, der sich mit dem 72 Jahre alten pensionierten General Dieter Farwick trifft, um sich ein eigenes Bild von den Mitgliedern der AfD zu machen. Es ist kein schlechtes.

Video:




Deutschland – Paradies potentieller Terroristen

AidoudiDass die tschetschenische Terror-Gruppe „Emirat Kaukasus“ Österreich seit Jahren unter dem Deckmäntelchen des Asyls als Stützpunkt benutzt, war bereits vor dem Terror-Anschlag in Boston bekannt (PI berichtete). Jetzt hat Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundes-Verfassungsschutzes, gegenüber der WELT eingeräumt, dass sich auch in Deutschland ca. 200 Anhänger dieser salafistischen Terror-Gruppe befinden. Und wie üblich ist nur von „Beobachtung“ die Rede, aber nicht von Ausweisung.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

Eine gute Gelegenheit, auch mal wieder daran zu erinnern, dass der ebenfalls salafistische Sami Aidoudi (Foto oben), Ex-Leibwächter von Osama bin Laden und „Terror-Drahtzieher an der Ruhr“ (WAZ), noch immer in Bochum unter dem Deckmäntelchen des Asyls sein Unwesen treiben kann. Was – nebenbei bemerkt – für seine Nachbarn, die seit August 2012 wissen, wer da gleich nebenan wohnt, auch weiterhin bedeutet, in Angst leben zu müssen.

Anfänglich wurde das damit begründet, dass der Tunesier Aidoudi deswegen nicht ausgewiesen werden könne, weil ihm in Tunesien angeblich Folter drohe. Was natürlich totaler Quatsch ist: Eher würde man jemanden wie Herrn Aidoudi in einem islamo-faschistischen Regime Nordafrikas zum Minister für Christenverfolgung und Judenausrottung machen, als dass man ihm auch nur ein einziges Härchen krümmen würde. Jetzt wird es damit begründet, dass die nordrhein-westfälischen Verwaltungsrichter gerade Wichtigeres zu tun haben. Schön für Herrn Aidoudi, der damit auch weiterhin zu Lasten des Steuerzahlers in Bochumer Moscheen Jihadisten anwerben kann. Und bei den Anhängern der islamischen Terror-Gruppe „Emirat Kaukasus“ sind wir offensichtlich schon einen Schritt weiter: da wird erst gar nicht erklärt, warum diese nicht ausgewiesen werden.

Ein Staat, der unablässig vor potentiellen Terroristen warnt, ständig erzählt, man würde diese „beobachten“, ihnen aber gleichzeitig unter dem Deckmäntelchen des Asyls freien Auslauf und großzügige Sozialleistungen gewährt, ist nicht mehr ernstzunehmen. Ein solcher Staat ist ein Paradies für potentielle Terroristen. Nicht mehr und nicht weniger.

Links:

» Bochum: Behörden lassen Anwohner mit ihrer Angst alleine
» Hassprediger Sami A. noch in Bochum – Abschiebung nicht in Sicht
» Staatliche Unterstützung: 20.000 Euro für den Ex-Leibwächter von Bin Laden




Prozess München: „Gerichtssaal zur Politbühne“

Der „Himmler-Islam-Plakat“-Prozess bewirkt für die Islam-Aufklärung schon einmal etwas Positives: Obwohl die Münchner Presse darauf bedacht ist, Islamkritiker weiterhin zu dämonisieren, werden hierbei die wichtigen Botschaften mittransportiert: Der Islam weist viele Gemeinsamkeiten mit dem National-Sozialismus auf, Islamkritiker haben die Weiße Rose zusammen mit der damaligen Nazi- und späteren Islam-Bekämpferin Susanne Zeller-Hirzel wiedergegründet und das Bürgerbegehren gegen das Islamzentrum hat bereits zwei Drittel der benötigten Unterschriften erreicht.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Süddeutsche Zeitung schreibt unter der Überschrift „Prozess gegen Islamfeind Stürzenberger – Hetzen mit Himmler“:

Vor dem Amtsgericht ging es vor allem um die juristische Bewertung: Darf man das Bild einer Nazi-Größe in der Öffentlichkeit zeigen? Und waren die NS-Kennzeichen auf seiner Uniform für Passanten zu erkennen? Wie scharf oder unscharf war das Foto? Himmler ist darauf „in ikonenhafter Pose“ zu sehen, so die Staatsanwaltschaft. Während höchstrichterlich geklärt ist, dass man etwa ein Hitler-Foto nicht in der Öffentlichkeit zeigen darf, ist dies bei Himmler noch nicht endgültig entschieden. Vier Anti-Islam-Aktivisten sollten laut Strafbefehl eine Strafe von 50 Tagessätzen zu 40 Euro zahlen. Weil sie das nicht akzeptierten, kam es zur Verhandlung, die Stürzenberger im Vorfeld als „Schauprozess“ bezeichnete.

Die Verhandlung begann hitzig. Als einer der drei Angeklagten (der vierte war krank) ins Publikum fotografierte, protestierte ein Journalist. Der wurde daraufhin von einem Zuschauer aus dem Lager der Islamgegner als „stadtbekannter Wichtigtuer“ und als „unsympathisch wie die Sau“ tituliert. Der Richter forderte den Angeklagten und den Journalisten auf, ihre Aufnahmen zu löschen.

Stürzenberger präsentierte sich als Widerständler: „Ich bin hier als Mitglied der wiedergegründeten Weißen Rose“, sagte er zu Beginn. Diese Gruppe habe er mit der letzten Überlebenden der Widerstandsgruppe um Sophie Scholl gegründet. Sein Ziel sei, über die Gefahren des Islam aufzuklären, den er als „totalitäre Ideologie“ bezeichnet, wie es auch der Nationalsozialismus war.

Demonstrativ präsentierte Stürzenberger dem Richter und dem Publikum ein Foto, das ihn mit der Scholl-Freundin zeigt. Seine Eingangsrede, die einem Plädoyer glich, hielt Stürzenberger im Stehen, redete und gestikulierte ähnlich seinen Auftritten in der Fußgängerzone. Dort sammelt er seit Monaten Unterschriften gegen das Moschee-Projekt Ziem des Penzberger Imam Benjamin Idriz. Diesen rückte Stürzenberger erneut in die Nähe von Verfassungsfeinden, obwohl er inzwischen selbst vom Verfassungsschutz beobachtet und als verfassungsfeindlich eingestuft wird.

Amtsrichter Rolf-Dieter Madlindl ließ Stürzenberger gewähren. Dabei musste der (sitzende) Richter zwangsläufig zum stehenden Angeklagten aufschauen. Der argumentierte phasenweise so, als wolle er nicht nur das Publikum, sondern auch den Richter von seiner Anschauung überzeugen. Er verteidigte das Verwenden des Himmler-Fotos mit dem Argument, dass er damit einen „Schockeffekt“ beim Betrachter habe auslösen und auf die Parallelen zwischen Islam und Nationalsozialismus hinweisen wollen. Als die Polizei dies beanstandet habe, habe man das Poster sofort verräumt. Der erste Verhandlungstag ließ keine Tendenz des Richters erkennen. Der Prozess wird fortgesetzt.

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Der Artikel ist auch online verfügbar. Redakteur Bernd Kastner veröffentlichte am Samstag in der gedruckten SZ-Ausgabe auch noch den Kommentar „Gerichtssaal als Politbühne“:

Eine Fußgängerzone muss viel aushalten, auch das Auftreten von politischen Agitatoren. Das ist unschön, gehört aber zum öffentlichen Diskurs. Wenn jedoch ein Gerichtssaal zur Politbühne wird, dann stimmt das nachdenklich. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Landesvorsitzenden der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor: Michael Stürzenberger und Mitstreiter haben bei einer Kundgebung ein großes Foto von Heinrich Himmler gezeigt, dem Organisator des Holocaust, mit Hakenkreuz und SS-Totenkopf auf der Uniform. Darf man das, um mit einer Art Schockeffekt vor dem Islam zu warnen? Das ist juristisch sorgfältig zu erörtern.

Stürzenberger aber nutzte den Gerichtssaal als Bühne für seine islamfeindlichen Parolen. Er stellte Islam und Nationalsozialismus auf eine Stufe – der Richter ließ ihn gewähren. Bisweilen kam man sich vor wie im Film. Wie in einem jener Gerichtsfilme, in denen die Akteure aufstehen und umherlaufen. Auch Stürzenberger redete im Stehen, seine Arme gingen auf und nieder, meist mit ausgestrecktem Zeigefinger, wie auf der Straße. Nur, dass er diesmal eine Krawatte trug und kein Megafon dabei hatte.

Bisweilen glich der Prozess einer Talkshow, in der man locker über Hitler, Himmler und den Islam plaudert. Der Richter, ein freundlicher, akribisch nachfragender Mann, ließ auch zu, dass der Angeklagte ein großformatiges Foto nach dem anderen vor der Brust schwenkte, um zu politisieren. Und als Stürzenberger dem Richtertisch immer näherkam, bot sich ein Bild mit unguter Symbolik: Der sitzende Richter musste zum stehenden Stürzenberger aufschauen. Zu einem Mann, den der bayerische Innenminister als verfassungsfeindlich einstuft, weil er Muslime pauschal herabwürdigt. Ein Richter müsste einem so agitierenden Angeklagten Einhalt gebieten.

Zum tausendundeinsten Male, Herr Kastner: Wir Islam-Aufklärer „würdigen keine Muslime pauschal herab“, sondern wir stellen die verfassungsfeindlichen Elemente des Islams dar, die seit 1400 Jahren als starre ideologische Grundsätze gelten und damit 270 Millionen Menschenleben kosteten – bisher. Darüber werden wir immer und immer wieder reden, bis es auch der letzte, inklusive der Münchner Pressevertreter, begriffen hat. Hier noch einmal der gedruckte SZ-Kommentar, den Kastner unter der Rubrik „Rechtspopulisten“ veröffentlichte. Übrigens – wenn man bei der SZ unter dem Suchbegriff „DIE FREIHEIT – Stürzenberger“ sucht, bekommt man auch Artikel über „NSU“, „Nazis“ und „Rassimus“ mitgeliefert. Zufall?

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Ann-Kathrin Gerke vom Münchner Merkur, die am vergangenen Dienstag noch in ihrem völlig verfälschenden Artikel von einer „Verherrlichung der Nazi-Größe Heinrich Himmler“ gefaselt hatte, berichtete nun in „Rechtspopulist sucht Bühne im Gerichtssaal“:

Heinrich Himmler blickt vom schwarz-weißen Plakat auf den Betrachter herab. Er sitzt aufrecht und trägt die Uniform, die seiner Position im Dritten Reich Ausdruck verleiht: Reichsführer der SS. Auf seiner Mütze prangt der SS-Totenkopf, an der Brust ein Hakenkreuz. Beide Symbole gelten als verfassungsfeindlich. Neben dem Mann, der gemeinsam mit Hitler den Holocaust plante, steht geschrieben:

„Der Islam ist unserer Weltanschauung sehr ähnlich.“

Ein Zitat Himmlers. Worte, die sich vier Islamkritiker in München zunutze machen wollten: Sie druckten das Plakat im Großformat, zeigten es bei einer Anti-Islam-Demo – und stehen nun vor dem Amtsgericht. Der Vorwurf: Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen.

Vor der Verhandlung am Freitag sind die Angeklagen bestens gelaunt. Drei von ihnen fotografieren sich selbst, lachend auf der Anklagebank. Der vierte ist krank geworden. In der Mitte sitzt Michael Stürzenberger. Wer oft in München unterwegs ist, hat ihn womöglich schon gesehen: Als Landeschef der rechtspopulistischen Kleinstpartei „Die Freiheit“ veranstaltet er wöchentlich Infostände, um Unterschriften gegen den Bau eines Islamzentrums zu sammeln. Mit seinen islamfeindlichen Außerungen hat er dafür gesorgt, dass der Verfassungsschutz die „Freiheit“ neuerdings beobachtet.

Während Stürzenberger vor Gericht sitzt, verschickt die Stadt München den Hinweis auf einen Flyer, der vor der Partei warnt. Die Fachstelle gegen Rechtsextremismus betont, jeder Bürger solle sich seine Unterschrift gut überlegen.

Während diese Zeilen an die Öffentlichkeit gehen, ergreift Stürzenberger im Gericht das Wort. Der Fall, um den es hier geht, betrifft nicht die „Freiheit“, sondern die rechtspopulistische Bewegung „Pax Europa“, für die Stürzenberger auch aktiv ist. Bei der Besprechung der Anti-Islam-Demo am Marienplatz im September 2Ol1 stellte er im Nebenraum einer Gaststätte das Plakat auf.

„Sehr gerne“ will er sich zu den Vorwürfen äußem: „Es war niemals meine Absicht, Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu verwenden“, sagt er. „Nur als Warnung haben wir das Plakat gezeigt.“ Die totalitäre Ideologie der Nazis habe mit dem Islam ein heutiges Aquivalent. „Es sollte klar werden, dass wir beide totalitären Regime verdammen.“ Immer wieder wendet sich Stürzenberger ans Publikum, beginnt mit „Meine sehr geehrten Damen und Herren“.

In diesen Minuten hat er die Fußgängerzone gegen den Gerichtssaal getauscht. Richter Dieter Madlindl reagiert mit bayerischer Gelassenheit. Als es ihm zu bunt wird, sagt er: „Jetzt kommen wir mal zum Fall, bevor Sie hier Volksreden halten.“ Juristisch gehe es um die Frage, ob die verfassungsfeindlichen Kennzeichen erkennbar waren. „Dabei spielt es keine Rolle, ob derjenige, der sie zeigt, rechtsradikal ist.“ Gleichwohl ist die Frage nicht leicht zu beantworten:

Die Angeklagten betonen, das Plakat sei unscharf. „Wenn Sie da kein Hakenkreuz sehen, sind Sie blind“, kontert Madlindl. Weil zwei Zeugen fehlten, dauert der Prozess an. Und die „Freiheit“ hat für Samstag schon den nächsten Infostand geplant.

Und für nächsten Samstag und übernächsten und überübernächsten. Ebenfalls Freitags, und mittlerweile auch Dienstags oder Mittwochs. Solange, bis wir die benötigten Unterschriften für den Bürgerentscheid zusammen haben. Und bis unsere Botschaften alle Menschen in München und per medialer Berichterstattung in ganz Deutschland erreicht haben.

Blaue Narzisse: „Stürzenberger vor Gericht – Heinrich Himmler und der Islam“




Tödliche Schiesserei in Rom

Dramatische Szenen haben sich heute Vormittag auf der Piazza Colonna, vor dem italienischen Regierungssitz in Rom abgespielt.

Während hunderte Schaulustige auf das Eintreffen der neuen Minister warteten, zog, Medienberichten zufolge, einer der Passanten plötzlich eine Waffe und schoss auf zwei Carabinieri. Mindestens einer davon wurde tödlich getroffen, eine weitere Passantin wurde schwer verletzt.
UPDATE: Alle deutschsprachigen Medien berichten immer noch nur von leicht Verletzten! – PI hat den Beweis für den TOTEN POLIZISTEN – siehe Foto oben, der Täter handelte laut Auskunft der Staatsanwaltschaft Rom, offenbar aus Verärgerung über Italiens Politik!
(Von L.S.Gabriel)

Die neuen Minister erfuhren erst nach der Angelobung von der Tragödie. Verteidigungsminister Mario Mauro sagte nur: „Wir müssen erst begreifen, was passiert ist.“, Innenminister Angelino Alfano sprach von der Tat eines Einzelnen. Der römische Bürgermeister Gianni Alemanno machte das angespannte politische Klima in Italien für die  Tat verantwortlich. „Es handelt sich um die Tat eines geistig Verwirrten, doch man darf sich nicht wundern, wenn man ununterbrochen gegen die Institutionen wettert, als wären sie abzubauen“, so Alemanno weiter. Auf die Frage einiger Journalisten, ob er sich auf die Protestbewegung Fünf Sterne (Movimento 5 Stelle, M5S) beziehe, die eine scharfe Kampagne gegen die ihrer Ansicht nach korrupten etablierten Parteien führt, antwortete Alemanno: „Ich beziehe mich auf niemanden.“

ANSA  zufolge soll der Mann aus Kalabrien stammen und psychische Probleme haben. Das wurde allerdings vom Bruder des Festgenommenen heftig dementiert.  „Er ist nicht geistig verwirrt. Ich bin sprachlos, ich weiß nicht, was mit ihm passiert ist“, erklärte der Bruder, der sich gleichzeitig bei den Verletzten entschuldigte, im Gespräch mit dem TV-Sender TGCom24.  Laut Polizeiauskunft sei der 46-Jährige nicht vorbestraft, er wird derzeit wegen einer Kopfverletzung im Krankenhaus behandelt. „Ich kann nicht begreifen, warum er das gemacht hat“, sagte seine seit drei Jahren von ihm getrennte Exfrau.

Die M5S-Parlamentarier verurteilten die Schießerei. „Hoffentlich bleibt das ein Einzelfall. Unsere Bewegung ist nicht gewalttätig“, so M5S-Gründer Beppe Grillo.

Laut Auskunft der ermittelnden Staatsanwaltschaft, handelte der Täter offenbar aus Verärgerung über Italiens Politik.

Video:




Die grünrote Räuberbande

staatsverschuldungSPD und Grüne wollen mit Steuererhöhungen frech in den Wahlkampf ziehen. In der deutschen Neidgesellschaft, wo die Habgier unermüdlich die Besitzenden „sozial gerecht“ ausplündern will, kann das durchaus Wähler finden. Wir antworten mit zwei Grafiken. Oben sehen Sie die politisch verantwortete Verschuldung Deutschlands von 0 Euro auf über 2 Billionen Euro in den Jahren von 1950 bis heute.

In der folgenden Grafik sehen wir die Steuereinnahmen in der Zeit von 1950 bis heute. Der Fiskus treibt heute jährlich über 550 Milliarden Euro an Steuern ein.

steuereinnahmenWie man sieht, nützt das alles nichts. Die unseriösen Politiker schaffen es jedes Jahr, mehr auszugeben als einzunehmen – bis das unseriöse System zerbricht, geradezu zerbrechen muß.




EKD-Schneider: „Viele Deutsche haben ein verzerrtes Islambild“

Wieder die Evangelische Kirche. Im März erst luden sie Imam Idriz in die Münchner St.Lukas-Kirche zu einer Kanzelrede (hier ein erschütterndes Video davon). Gestern war die evangelische Stadtdekanin bei der FREIHEIT-Kundgebung am Münchner Hohenzollernplatz und ließ einen Blockflötenchor „für den Frieden“ blasen (Bericht folgt). Heute faselt der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Nikolaus Schneider (Foto) angesichts der neuen Umfrage, dass die Hälfte der Deutschen den Islam als Bedrohung ansehen, sie hätten ein „verzerrtes Islam-Bild“. Ihr protestantischen Appeaser: Habt Ihr aus der Vergangenheit nichts gelernt, als sich viele Eurer scheinheiligen Vorgänger an die national-sozialistische Ideologie anschleimten, die bezeichnenderweise mit dem Islam damals eine enge Partnerschaft hatte? Insofern ist die heutige Islam-Hofiererei schon fast konsequent zu nennen..

(Von Michael Stürzenberger)

Hier die wirren Aussagen eines entweder völlig ahnungslosen oder hemmungslos flunkernden Evangolen, veröffentlicht bei den Finanznachrichten:

Der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat vor dem Hintergrund der Ergebnisse einer Bertelsmann-Studie den Deutschen Unkenntnis in Bezug auf den Islam attestiert: „Die Studie nährt den Eindruck, dass viele Menschen in Deutschland ein verzerrtes Bild vom Islam in unserem Land haben“, sagte Schneider der „Welt“. Laut Studie hat jeder Zweite Angst vor dem Islam.

„Viele scheinen unsere muslimischen Bürgerinnen und Bürger mit Phänomenen des muslimischen Extremismus aus anderen Weltgegenden oder mit der kleinen Minderheit der Salafisten und ihrer Sympathisanten zu identifizieren und nehmen sie dafür in Mithaftung“, glaubt Schneider. Dagegen helfe nur beharrliche Überzeugungsarbeit, so der EKD-Vorsitzende weiter: „Werbung für Differenzierung und natürlich Ermutigung für die Muslime in Deutschland, die in der übergroßen Mehrheit friedlich unter uns leben.“

Im Umgang mit dem Islam scheint sich gerade auch bei Kirchenvertretern immer stärker eine Form von Stockholm-Syndrom auszubreiten, bei dem sich das Opfer mit dem Täter solidarisiert.

Kontakt:

» info@ekd.de




Video München: Moslem-Lügen zur Bibel

Die Videos der Diskussionen mit Moslems bei den FREIHEIT-Kundgebungen sind Dokumente der Zeitgeschichte. Sie belegen nicht nur, dass sie kein einziges stichhaltiges Gegenargument zur Islam-Aufklärung haben, sondern auch dreist lügen, um den Islam nur irgendwie vor der sachlich völlig berechtigten Kritik schützen zu können. Der Moslem mit dem Geschirr Kopftuch am Stachus beispielsweise erfand einfach abartige vermeintliche Bibelverse, um die echten brutalen Koranverse damit relativieren zu können. Aber was soll man auch von Anhängern einer „Religion“ erwarten, deren Gott in ihrem „heiligen“ Buch als „der größte Listenschmied“ bezeichnet wird und denen unter dem Fachbegriff der „Taqiyya“ erlaubt wird, zur Verbreitung ihrer Ideologie auch lügen zu dürfen?

(Von Michael Stürzenberger)

In diesem Video flunkert der Moslem ab 18:25, dass in Korinther 1, Vers 4 Frauen „die Bäuche aufgeschlitzt“ und „die Kinder getötet“ werden sollten, wenn sie „Geschlechtsverkehr getrieben“ hätten:

Hier der Faktencheck – Korinther, Kapitel 1:

1 Paulus, berufen zum Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, und Bruder Sosthenes
2 der Gemeinde zu Korinth, den Geheiligten in Christo Jesu, den berufenen Heiligen samt allen denen, die anrufen den Namen unsers HERRN Jesu Christi an allen ihren und unsern Orten
3 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem HERRN Jesus Christus! Dank für Gottes reiche Gaben in Korinth
4 Ich danke meinem Gott allezeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, 5 daß ihr seid durch ihn an allen Stücken reich gemacht, an aller Lehre und in aller Erkenntnis;
6 wie denn die Predigt von Christus in euch kräftig geworden ist,
7 also daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unsers HERRN Jesu Christi

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Weiterhin log der Rechtgläubige, in Lukas 9, Vers 15 würde Jesus fordern, die Leute, die ihn „nicht als Gesandten“ ansehen würden, zu ihm zu bringen und sie „vor seinen Augen zu töten“.

Faktencheck Lukas 9:

1 Er forderte aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Teufel und daß sie Seuchen heilen konnten,
2 und sandte sie aus, zu predigen das Reich Gottes und zu heilen die Kranken.
3 Und sprach zu ihnen: Ihr sollt nichts mit euch nehmen auf den Weg, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld; es soll auch einer nicht zwei Röcke haben.
4 Und wo ihr in ein Haus geht, da bleibet, bis ihr von dannen zieht.
5 Und welche euch nicht aufnehmen, da gehet aus von derselben Stadt und schüttelt auch den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie.
6 Und sie gingen hinaus und durchzogen die Märkte, predigten das Evangelium und machten gesund an allen Enden.
7 Es kam aber vor Herodes, den Vierfürsten, alles, was durch ihn geschah; und er ward betreten, dieweil von etlichen gesagt ward; Johannes ist von den Toten auferstanden;
8 von etlichen aber: Elia ist erschienen; von etlichen aber: Es ist der alten Propheten einer auferstanden.
9 Und Herodes sprach: Johannes, den habe ich enthauptet; wer ist aber dieser, von dem ich solches höre? und begehrte ihn zu sehen.
10 Und die Apostel kamen wieder und erzählten ihm, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und entwich besonders in eine Wüste bei der Stadt, die da heißt Bethsaida.
11 Da das Volk des inneward, zog es ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sagte ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die es bedurften. Aber der Tag fing an, sich zu neigen.
12 Da traten zu ihm die Zwölf und sprachen zu ihm: Laß das Volk von dir, daß sie hingehen in die Märkte umher und in die Dörfer, daß sie Herberge und Speise finden, denn wir sind hier in der Wüste.
13 Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie sprachen, wir haben nicht mehr denn fünf Brote und zwei Fische; es sei denn, daß wir hingehen sollen und Speise kaufen für so großes Volk.
14 Er sprach aber zu seinen Jüngern: Lasset sie sich setzen in Schichten, je fünfzig und fünfzig.
15 Und sie taten also, und es setzten sich alle.
16 Da nahm er die fünf Brote und zwei Fische und sah auf gen Himmel und dankte darüber, brach sie und gab sie den Jüngern, daß sie dem Volk vorlegten.
17 Und sie aßen und wurden alle satt; und wurden aufgehoben, was ihnen übrigblieb von Brocken, zwölf Körbe.

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Ganz offensichtlich ging dem Mohammedaner da die eigene koranverseuchte Phantasie durch. Man beachte auch die Reaktionen der anderen Moslems ringsherum, als ich zu der absurden Unterhaltung bemerkte, diese Bibelverse seien mir unbekannt: Höhnisches Gelächter und spöttisches Geklatsche:

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Hier noch weitere Informationen über die Lügen der Moslems.

(Kamera: TheMorricone)




Sven Lau gibt dem Innenminister Ratschläge!

Hier mal wieder ein „Schmankerl“ für die Freunde unfreiwilliger Komik: Sven Lau, der dank einer großzügigen Mönchengladbacher Staatsanwältin übrigens noch immer nicht auf der Anklagebank Platz nehmen musste (PI berichtete), gibt Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) Ratschläge! Bitte Knabbernüsse und Taschentücher bereithalten! (ph)




Gunnar Heinsohn: Wie will das vergreisende Portugal jemals seine Schulden zurückzahlen?

Von 80 auf 210 Milliarden Euro steigert Portugal seine öffentlichen Schulden zwischen 2003 und 2013 – oder von 55 auf 125 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (imf.org). Unter 224 erfaßten Territorien erreicht es bei der Geburtenrate mit 1,5 Kindern pro Frauenleben Platz 189. Mit seinem Durchschnittsalter von 40 Jahren gehört es zum vergreisenden letzten Zehntel der Menschheit.

Von den 5,5 Millionen Erwerbstätigen sind 1 Million arbeitslos. Von den 4,5 Millionen Beschäftigten genießen 600.000 den Staatsdienst. Lissabons oberste Richter entscheiden am 5. April 2013, dass Verkleinerungen der Beamtenschaft und Kürzungen am 14. Monatsgehalt oder gar am Urlaubsgeld für die langen Sommer als Verfassungsbruch zu bestrafen sind. Ein volles Jahrzehnt hat man an diesem imposanten Apparat gebaut und will ihn nie wieder missen. Die Regierung findet denn auch umgehend zur Verfassungstreue zurück.

Brüssels Helfer wollen nicht weniger gesetzesstreng erscheinen. Bereits beim 80 Milliarden-Euro-Hilfspaket vom Mai 2011 (Deutschland übernimmt 26 Mrd.) erklärt man das Weihnachtsgeld und in jedem Fall auch die 13. Monatsgehälter für unantastbar. Seit März 2013 plant man intensiv am nächsten Hilfspaket. Zugleich wird der Tilgungsbeginn für das laufende von 2014 auf 2021 herausgeschoben. Wer hättte dafür nicht Verständnis? Immerhin lastet auf jedem der 3,9 Millionen Aktiven Portugals eine öffentliche Schuld von gut 50.000 Euro. Und diese Schultern werden nicht nur gebrechlicher, sondern auch weniger… (Fortsetzung bei der Achse!)




Was macht eigentlich die AfD gerade?

Seit der Gründung der AfD hört man nicht mehr viel. In Berlin wurde gestern ein Landesverband gegründet – unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Es ist ja nicht mehr so lange hin bis zur Bundestagswahl. Ein einziger Auftritt von Lucke in einer bekannten Quasselshow genügt nicht. Man muß schon immer wieder kontroverse Thesen in die politische Landschaft setzen.

Dabei wäre es sicher nicht besonders positiv, wenn jedes Mitglied etwas anderes sagt, aber Lucke allein genügt nicht. Auch andere Parteimitglieder müssen gegen dies und jenes laut opponieren. Was für einen unlogischen Mist haben schließlich die Piraten abgesondert. Ihr Name wurde trotzdem schnellstens bundesweit bekannt. Warum soll man nicht mit harten, aber sinnvollen Forderungen bekannt werden können? Aber etwas sagen sollte man bitteschön schon!




Die Terrorhexe radikalisierte ihre Söhne

Zubeidat Tsarnaeva, die Mutter der beiden Attentäter vom Bostonmarathon war schon 18 Monate vor den Anschlägen in eine Terrordatenbank als „Person von Interesse“ aufgenommen worden. Berichten zufolge hatte die Frau sich zur selben Zeit radikalisiert als auch ihr Sohn Tamerlan in die CIA – Datenbank „TIDE“ aufgenommen worden war.

(Von L.S.Gabriel)

Michael McCaul, von der Homeland Security, wies gegenüber FOX-News  darauf hin, dass Tamerlan möglicherweise durch seine Mutter radikalisiert worden war. „Die Mutter hat, meiner Meinung nach, eine erhebliche Rolle gespielt beim Radikalisierungsprozess in Bezug auf grundlegenden Ansichten des Isalms“, sagte McCaul.

„TIDE“ die Terrorist Identities Datamart Environment Datenbank enthält zwischen 500.000 und 1 Million Namen, die auf dem Radar der verschieden nationalen Sicherheitsbehörden Amerikas sind. Was aber nicht automatisch bedeutet, dass es sich dabei um Terroristen handelt, das heißt diese Personen unterliegen nicht automatisch strikteren Überwachungs- oder Sicherheitskriterien.

Das war Zubeidat Tsarnaeva bevor sie sich dem Islam zuwandte:

Zubeidat Tsarnaeva befindet sich zurzeit in Moskau und wird sich eine Reise in die USA wohl gut überlegen, da dort auch noch ein Haftbefehl wegen Ladendiebstahls gegen sie vorliegt. Sie hatte im Kaufhaus Lord & Taylor Damenbekleidung im Wert von 1.624,- Dollar gestohlen. Das macht dann wohl allzu tiefer islamischer Glaube aus einem Gesicht:

Gegenüber FOX-News gab sie an, sie zweifele überhaupt daran, dass es ein Attentat in Boston gegeben habe und äußerte den absurden Verdacht, dass mit viel roter Farbe das viele Blut auf der Boston Boylston Street simuliert worden war. Sie bedaure es, jemals mit ihrer Familie in die USA gekommen zu sein: „Ich dachte, Amerika würde, uns und unsere Kinder schützen“, sagte sie gegenüber Reportern. „Aber Amerika nahm mir meine Kinder weg.“

Ein Team von Ermittlern der US-Botschaft in Moskau hat diese Woche in Russland beide Elternteile mehrere Stunden befragt, insbesondere die Mutter lag im Fokus der Ermittlungen.

Währenddessen wurde in Washington die Frage aufgeworfen, ob das FBI den seinerzeitigen Terrorverdacht gegen Zubeidat Tsarnaeva  ausreichend untersucht habe. Wer seinem Sohn den Namen eines mongolisch-moslemischen Schlächters gibt, der scheint schon damals fest in der Gedankenwelt des Djihad gefangen gewesen zu sein.




Christentum, Kreuzzüge, Islam mit zweierlei Maß

Christentum, Islam, die Kreuzzüge und zweierlei Maß – Neuer Film: 11. September 1683 – Neues Buch: Gottes Krieger

Wenn es um die Meinungsfreiheit geht, messen viele Massenmedien gegenüber dem Christentum und gegenüber dem Islam heuchlerisch mit unterschiedlichen Maßen. Christen wird nicht annähernd jenes Recht der öffentlichen Meinungsäußerung zugestanden wie Moslems, schon gar nicht wenn es um Angriffe oder Beleidigung ihrer Religion geht. Das Bild wird nicht überzeichnet, wenn man behauptet, daß dieselben Massenmedien, die Angriffe auf den Islam verurteilen, gleichzeitig Beleidigungen und Provokationen gegen das Christentum publizieren.

Das neueste Beispiel betrifft den europäischen Abwehrkampf gegen die osmanisch-islamischen Eroberungszüge, der einen Zeitraum von mehr als 800 Jahren von der Schlacht von Manzikert 1071 bis ins frühe 20. Jahrhundert umfaßte. Der italienische Filmregisseur Renzo Martinelli drehte den Film September Eleven. 1683 über den Kapuziner Marco D’Aviano, der am entscheidenden Sieg der christlichen Streitkräfte 1683 gegen die Türken vor Wien mitwirkte. Martinelli folgte dabei der Theorie des Historikers Bernard Lewis, wonach der Zorn des islamischen Extremismus bis auf die Niederlage von Wien zurückreicht. Der Filmtitel sucht die direkte Anspielung zu den Attentaten am 11. September 2001 in New York gegen die Twin Towers, bei denen mehrere Tausend Menschen ums Leben kam. „Hast du gewußt, daß das Datum des 11. September kein Zufall war?“, lautet die Frage auf dem Filmplakat. Am 11. September 1683 wurden die Türken vor Wien besiegt. So erstaunt es vielleicht nur auf den ersten Blick, daß er Film seine Uraufführung am 11. September 2012 ausgerechnet in der Türkei erlebte.

11. September 1683 – Film über Marco d‘Aviano und die Befreiung Wiens von den Türken

Die jüngste Produktion Martinellis, die am 11. April in die italienischen Kinosäle kam, wurde seit Bekanntwerden des Filmprojekts als „antiislamisch“ kritisiert und der Regisseur mit der norditalienischen Lega Nord in Zusammenhang gebracht. Es ist nicht bekannt, daß etwa von derselben Seite Filme wie Königreich der Himmel von Ridley Scott als „antichristlich“ kritisiert wurden. Während die offizielle Kritik den Film zerreißt, kommt er beim Publikum gut an. Allerdings verhindert ein vorauseilender Gehorsam politischer Korrektheit, daß der Film überhaupt gesehen werden kann. Der Vertrieb gestalltet sich schwierig, Kinoketten lehnten die Vorführung ab, ob es synkronisierte Ausgaben in anderen Sprachen geben wird, ist noch nicht sicher. Damit ist auch fraglich, ob er je in deutschen Kinosälen zu sehen sein wird.

Diese Gewichtungsunterschiede lassen sich auch in der Geschichtsschreibung feststellen, besonders wenn es um die Kreuzzüge geht. Tatsächlich scheint es gelungen, die Kreuzzüge in der kollektiven Wahrnehmung als Stereotype für Fanatismus und religiöse Intoleranz zu verankern, oder anders ausgedrückt, als eines der schlimmsten Verbrechen, dessen sich die katholische Kirche und das Christentum schuldig gemacht habe. Nicht selten wird einem mittelalterlichen Christentum (mittelalterlich steht dabei oft nur als nicht minder verzerrendes Synonym für intolerant) ein offener, liberaler Islam entgegengestellt. Und das obwohl die Kreuzzüge alles andere als die ersten heiligen Kriege waren und die Massaker, die in ihnen begangen wurden, im Verhältnis zu den Massakern, die durch Herrscher späterer Zeit, einschließlich Sultanen begangen wurden, geradezu als Kleinigkeit erscheinen. Es genügt ein Blick in die Arbeiten des amerikanischen Politikwissenschaftler Rudoph Joseph Rummel (zum Beispiel Death by Government, 1994, S. 47), um die Dimensionen zu erkennen.

Verzerrtes Geschichtsbild von Kreuzzügen in den Köpfen verankert – Distanzierung obligatorisch

Als die Araber sich ausbreiteten und innerhalb eines Jahrhunderts ein Reich von Spanien bis Indien schufen, taten sie dies aus religiösen Motiven. Der griechische Historiker und Spezialist für byzantinische Geschichte, Evangelos Chrysos erinnert in seinem Buch L’Impero Bizantino 565-1025 (Das byzantinische Reich, Mailand 2002) daran, daß die Araber den 678 mit Byzanz geschlossenen Vertrag für subversiv hielten, weil er erstmals die Möglichkeit eines Abkommen mit den Ungläubigen und die Anerkennung von deren politischer Existenzberechtigung in ihre Herrschaftsdoktrin einführte.

Deshalb setzten sich ihre Aggressionen auch im 8. Jahrhundert durch ständige militärische Einfälle in das Byzantinische Reich fort. Jährliche Militärexpeditionen galten als religiöse Pflicht im Kampf gegen die Ungläubigen. Sie wurden ganz losgelöst von byzantinischen Initiativen unternommen und waren daher auch nicht Reaktionen auf eine eventuelle Bedrohung durch Byzanz. Daran änderte sich auch nichts, als die Araber von den Türken abgelöst wurden. Diese setzten den Byzantinern so aggressiv zu, daß Kaiser Alexios I. Komnenos, Gesandte zum Papst in den Westen schickte, um ihn „flehentlich“ um Beistand gegen die Invasoren zu bitten, die das christliche Reich des Ostens fast besiegt hatten, wie der Chronist Bernold von Konstanz überliefert (Michael Hesemann: Die Dunkelmänner. Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte, Augsburg, 2007, S. 116)

Was die islamische Toleranz gegenüber anderen Religionen betrifft, kennt fast jeder den Stehsatz: Während die katholische Kirche Juden und Häretiker brutal verfolgte, zeigten die Moslems beachtlichen Respekt gegenüber den unterworfenen Völkern und erlaubten ihnen ihren Glauben ohne Einmischung auszuüben. Die Realität sah etwas anders aus: Die Christen der islamisch besetzten Länder waren einer ganzen Reihe von teils demütigenden Einschränkungen unterworfen. Sie wurden als „Dhimmi“ (Schutzbefohlene) kollektiv in einen minderen Status versetzt. Ihre Religion durften sie nur im Privaten ausüben, weshalb ihnen das Läuten von Glocken untersagt wurde. Ebensowenig durften sie neue Kirchen oder Kapellen errichten, Prozessionen abhalten, Ikonen, Kreuze oder andere christliche Symbole zeigen. Und nicht zuletzt war es ihnen strengstens untersagt, unter Moslems zu missionieren und sie zum Christentum zu bekehren.

Moderner Konflikt keine Folge von Kreuzzugs-Unrecht an Moslems

Zudem waren sie zahlreichen rechtlichen Diskriminierungen ausgesetzt: Sie mußten höhere Steuern zahlen, sie durften vor Gericht nicht als Zeugen gegen einen Moslem auftreten, sie waren vom Militärdienst ausgeschlossen, sie durften keine politischen Ämter anstreben und mußten eine vorgeschrieben Kleidung oder Kleidungsstücke tragen, um sofort als Christen erkennbar zu sein. Von daher rühren Sonderregeln für Juden, die von den Moslems nach Europa eingeführt wurden und nach der Abschüttelung der islamischen Besatzung beibehalten wurden bis herauf zum gelben Stern in der Zeit des Nationalsozialismus. Die antichristlichen Diskriminierungen durch Moslems waren je nach Epoche streng oder weniger streng angewandt, aber zu allen Epochen galten Dhimmis nur als Bürger zweiter Klasse.

Es erstaunt nicht, daß ein solches System zu oft raschen Übertritten zum Islam führte. Ein Christ, der zum Moslem wurde, konnte seine sozialen Lebensbedingungen deutlich verbessern. Ein Moslem der hingegen Christ werden wollte, hatte als Apostat alles zu verlieren, sogar sein Leben. Zeiten der Christenverfolgung und des Martyriums waren keineswegs selten. Sie wurden durch Mißachtung des Dhimmi-Status provoziert, durch brutale Herrscher oder auch durch den Volkszorn, der sich aus irgendeinem Grund pogromartig gegen die Christen richtete (Bat Ye’or: Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam, Gräfelfing 2002).

Einige westliche Autoren vertreten die These, der heutige Zusammenprall zwischen dem Westen und einigen Teilen des Islam sei eine Folge der Kreuzzüge und des Unrechts, das die Moslems damals erlitten hätten. Die These ist besonders bizarr, weil die islamischen Geschichtsschreiber jener Zeit nur geringes Interesse für die Kreuzzüge zeigten. Das hatte einmal damit zu tun, daß sie zum Teil im Auftreten der schiitischen Fatimidendynastie in Ägypten eine größere Gefahr für die islamische Einheit sahen. Selbst Saladin wird weniger wegen seiner Erfolge gegen die Kreuzritter gerühmt, als vielmehr wegen seiner Eroberung Ägyptens. Zum anderen weil in den christlichen Versuchen die heiligen Stätte zu befreien, eine logisch nachvollziehbare Aktion gesehen wurde.

Chatillons Überfall erfolgte nach einem Jahrhundert Krieg, an dessen Beginn islamische Überfälle standen

Auch für das Mittelalter gilt, daß die meisten Kriege keinen religiösen Hintergrund hatten. Christliche Fürsten konnten gegen christliche Fürsten, islamische Fürsten gegen islamische Fürsten mit derselben Hingabe kämpfen wie gegen die „Ungläubigen“. Ein schwerwiegender Einschnitt erfolgte, als Reinald von Chatillon 1181 eine moslemische Karawane von Pilgern und Händlern auf dem Weg nach Mekka überfiel und am Ufer des Roten Meers plündernd bis vor die Tore von Mekka und Medina vordrang. Er brach damit einen im Vorjahr mit Saladin geschlossenen Vertrag. Dieses Marodieren erst löste einen Schock auf moslemischer Seite aus, vergleichbar den arabischen Angriffen auf Rom. Chatillons Einzelgang provozierte unmittelbare Gegenmaßnahmen von Saladin, die ihren Höhepunkt in der Schlacht von Hattin und in der Eroberung Jerusalems fanden (Bernard Lewis: Stern, Kreuz und Halbmond. 2000 Jahre Geschichte des Nahen Ostens, München 1997).

Die moslemischen Angriffe gegen christliche Jerusalem-Pilger war einer der Gründe, die zu den Kreuzzügen führten. Das unlöbliche Verhalten von Reinald von Chatillon geschah erst nach einem Jahrhundert der Kreuzzüge und der Kämpfe im Nahen Osten. Dieser Verweis soll nichts entschuldigen, die Ereignisse jedoch in ihren historischen Kontext bringen. Im schlimmsten Fall ließe sich resümieren, daß sich die Christen nicht schlimmer als die Moslems verhielten.

Ideologisch motivierte Verzerrung: „barbarischer“ christlicher Westen gegen „zivilisierter“ islamischer Orient

Bei der Lektüre zahlreicher von Historikern verfaßten Arbeiten über die Kreuzzüge, nicht minder beim Versuch Allgemeinwissen über die Kreuzzüge zu ergründen, fällt auf, daß ein geradezu „barbarischer“ christlicher Westen einem „zivilisierten“ islamischen Orient entgegengesetzt wird. Zum Standardrepertoire dieser ideologisch motivierten, antichristlichen und philoislamischen Verzerrung gehört ein Hinweis auf das Verhalten Saladins. Dabei wird die christliche Befreiung Jerusalems 1099, bei der Christen ein Blutbad angerichtet haben, mit der moslemischen Rückeroberung 1187 verglichen, bei der die Moslems großherzig die Bewohner schonten. Auch in diesem Fall sah die Realität deutlich anders aus.

Das christliche Massaker in Jerusalem war schrecklich. Allerdings galt es nach dem Kriegskodex jener Zeit als legitim, weil sich die Stadt geweigert hatte, sich zu ergeben und daher erstürmt werden mußte. Während das christliche Massaker obligatorische Erwähnung findet, werden die enormen Blutbäder nach islamischen Eroberungen meist verschwiegen.

Als Saladin Jerusalem belagerte, sicherte er den Christen freien Abzug zu, wenn sie ihm die Stadt übergeben. Gehen durften dann aber nur jene, die ein zusätzliches Kopfgeld bezahlten. Wer nicht zahlen konnte, etwa die Hälfte der Einwohnerschaft, wurde versklavt. Nach der Schlacht von Hattin war Saladin noch weit weniger „großzügig“. Die gefangengenommenen Christen wurden ausnahmslos enthauptet. Saladin selbst beteiligte sich an den Hinrichtungen und beobachtete das Gemetzel seiner Untergebenen wie ein Schauspiel. Imad ad-Din der Sekretär Saladins überlieferte: „Er [Saladin] gab Befehl, alle zu enthaupten. Er zog es vor sie zu töten, anstatt zu Sklaven zu machen. Bei ihm war eine ganze Schar von Gelehrten und Sufis, und mehrere fromme und asketische Männer: Jeder von diesen bat ihn, zumindest einen umbringen zu dürfen“.

Gottes Krieger. Die Kreuzzüge in neuem Licht – Neues Buch räumt mit Geschichtsklitterung auf

Dieses Zitat findet sich auch im neuen Buch des amerikanischen Soziologen Rodney Stark Gottes Krieger. Die Kreuzzüge in neuem Licht, das in diesen Tagen in deutscher Ausgabe erscheint. Es räumt mit einer weitverbreiteten stereotypisierten Verzerrung der Kreuzzüge auf.

Im Namen von Multikulturalismus, Formen von Selbsthaß und Fernstenliebe ist ein umgekehrter Rassismus entstanden, der in anderen Kulturen Leuchttürme der Zivilisation erkennen will, weil er in der eigenen Kultur nur Intoleranz und Ablehnungswürdiges zu finden meint. Ein Verhalten, das auch durch Rückgriff auf historische Ereignisse wenig zu gegenseitigem Respekt zwischen den Kulturen beitragen kann.

(Text: UCCR/Giuseppe Nardi. Der ganze wichtige Text mit weiteren Links zum Thema steht hier“)