Fazil SayEin Gericht in Istanbul hat den türkischen Starpianisten Fazil Say wegen Verletzung religiöser Werte verurteilt. Die zehnmonatige Haftstrafe sei auf fünf Jahre zur Bewährung ausgesetzt worden, so die Verteidigerin des Pianisten. Fazil Say hatte über Twitter mehrere spöttische Äußerungen über den Islam verbreitet. Drei türkische Bürger hatten Say daraufhin angezeigt und ihm vorgeworfen, die islamische Religion und die Anhänger dieser Religion schwer beleidigt und religiöse Werte öffentlich herabgewürdigt zu haben.

Das Urteil sei sehr bedauerlich, teilte Say am Montag auf seiner Facebook-Seite mit. Für die Meinungs- und Glaubensfreiheit in der Türkei sei die Entscheidung des Gerichtes besorgniserregend, so der 43-Jährige, der nicht persönlich erschienen war. Say ist derzeit auf Deutschland-Tour. Er will jetzt vielleicht nach Japan auswandern.(Quelle: Berichte in mehreren Zeitungen. PI berichtete schon mehrfach über Fazil Say, z.B. hier und hier.)

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54 KOMMENTARE

  1. In 30 Jahren(oder früher ?) sind solche Äußerungen auch in Deutschland strafbar, wenn jetzt nicht Maßnahmen ergriffen werden.

    „Meinungsfreiheit ja, aber nicht um jeden Preis“
    Gell, Herr Jäger ?

  2. Wieso protestiert Herr Schulz nicht sofort namens des EU Parlament beim BeitrittsKandidaten ?? und wo sind die anderen ewig aufgeregten Trompeten ??

  3. Auswandern nach japan ist nur möglich, wenn er eine Japanerin heiratet. Und auch dann bekommt er keinen japanischen Paß.

  4. Erdogans Türkei ist unverkennbar auf dem Weg zur islamischen Theokratie. Ich würde Herr Say ja gerne Deutschland als Neuheimat empfehlen. Da „der Islam“ hierzulande allerdings unantastbar geworden ist, dürfte er hier auf ganz ähnliche Schwierigkeiten treffen.

  5. @CCAA73
    In 30 Jahren? Wenn die Freiheit über den Islam aufklärt und nur Zitate aus Mohameds Märchenbuch sowie von historisch bedeutenden Persönlichkeiten ( Luhter, Schoppenhauer etc..) verwendet, reicht das schon um in dieser Bananrepublik vom Staatsschutz beobachtet zu werden.
    Nur seltsam das so ein Urteil gegen Fazil Say im rechtsstaatlichsten aller Rechtsstaaten möglich ist? Sicher nur ein Einzelfall!
    Wir wäre es eigentlich mal wenn unsere dauerbetroffenden Grünen und anderen Linken mal eine Lichterkette, für die im Wunderland der Demokratie inhaftierten Journalisten, Schriftsteller etc.. veranstalten würden?

  6. Liegt im Trend des von oben nach unten weltweit durchgedrückten islaophilen Gesinnungsfaschismus

  7. Karlsruhe, 11. September 2021

    Generalbuntesanwalt Aiman Mazyek kündigte an, gegen islamkritische Bewegungen mit aller Härte des Grundgesetzes vorzugehen…

  8. Hallo,
    warum werden in Deutschland nicht solch Urteile gesprochen? Weil wir noch in einem Land leben in der die Friedensreligion noch nicht an der Macht ist

  9. Realität beim EU-Kandidaten Türkei. Realität in einem islamisch beherrschten Land. Und wenn die Entwicklung so weitergeht bald auch in der Bunten Republik.

  10. Was delirierte doch gerade blumig ein gewisser Effendi Gül?

    Rassismus und ein Mangel an Toleranz gegenüber unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen sind einige der chronischen Krankheiten in den westlichen Gesellschaften.

    Wenn die Politik damit beginnt, eine Gruppe als außenstehend zu betrachten, dann führt das unweigerlich zu einer Entfremdung von Migranten und Minderheiten von dem Land, in dem sie leben und von der Gesellschaft, in der sie sich bewegen.

    Unzählige Beispiele der Geschichte haben gezeigt, dass Länder, die in der Lage sind, gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt in Einheit und Harmonie zu manifestieren, Bestand hätten.

    Wir sehen wieder: Hinter dem Geschwurbel verbergen sich lediglich Sonderschutzrechte für Islam, Islam über alles. Denn wenn der Islam keine Sonderrechte bekommt und nicht an allen Seiten mit Mord, Totschlag und Kritikverbot belegt wird, wird diese armselige Barbarei als das benannt, was sie ist: Brutal, blöd, absurd.

  11. Nach Japan auswandern? Hat dieser unaufgeklärte islamophile Klavierspieler noch nichts von Fukushima gehört? Igitt igitt!
    Spaß beiseite, mit der Meinungsfreiheit ist das so eine Sache. Auch bei uns gibt es einen § 130 obwohl im Grundgesetz etwas anderes steht. Wir müssen uns da gar nicht so aufplustern.

  12. Er will jetzt vielleicht nach Japan auswandern.—na das wirklich mal eine echte “fachkraft”
    gewesen. deutschland/europa ist ihm wahrscheinlich bereits zu türkisch!

    Nein, nicht zu türkisch, sondern zu islamisch! Das Problem sind nicht „die“ Türken im Allgemeinen, Fazil Say ist ja selber einer. Sondern der Islam als politische Ideologie ist das Problem. Genauso wie vor über einem halben Jahrhundert nicht „die“ Deutschen, sondern der Nationalsozialismus das Problem war. Fazil Say hat wohl von diesem Islam die Nase gestrichen voll und will deshalb in ein Land auswandern, in dem er mit der sogenannten „Religion des Friedens“ und deren fanatischen und intoleranten Anhängern nichts mehr zu tun hat. Und tatsächlich kommt für ihn vermutlich Europa oder Deutschland nicht Frage, da hier schon weite Teile islamistisch verseucht sind. Außerdem trifft er in Japan auf eine Musikkultur, die das europäische Erbe der klassischen Musik sehr erfolgreich assimiliert hat.

  13. Allah erlaubt keine Religionsfreiheit

    Allah, 9:29 „Kämpft gegen die, die nicht an Allah Glauben“, 3:85 „[Yusuf Ali] Wenn jemand eine andere Religion als den Islam (Unterwerfung unter Allah), wird es nie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er in den Reihen derer sein, die verloren (Alle spirituellen gut) haben.“

  14. Also ich versteh schon, dass er leiber nach Japan als z.B. nach Niederkniesachsen ziehen möchte:

    http://www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-Staatsvertrag-mit-Muslimen-_arid,548013.html

    Niedersachsen – 15.04.2013

    Staatsvertrag mit Muslimen

    Die neue niedersächsische Landesregierung strebt einen Staatsvertrag mit den Muslimen an. „Wir wollen einen solchen Vertrag haben“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Montag nach einem ersten Treffen mit den muslimischen Verbänden Ditib und Schura. Inhalte eines solchen Vertrages sowie der Zeitplan für die Ausarbeitung sollten zügig aber gründlich vorbereitet werden. Geregelt werden sollten Fragen etwa des Religionsunterrichtes und von muslimischen Feiertagen. Die Landesregierung wolle für mehr Integration und Teilhabe der Muslime sorgen, die sechs Prozent der Bevölkerung ausmachten, sagte der Ministerpräsident.

    Die Verbände begrüßten das Vorgehen der Landesregierung. „Wir wollen eine Gleichstellung mit den Kirchen und der jüdischen Gemeinschaft“, sagte der Vorsitzende des Landesverbandes der Türkisch-Islamischen Union (Ditib), Yilmaz Kilic. „Wir wollen mitreden, aber auch Verantwortung übernehmen, unser Ziel ist ein Staatsvertrag.“ Zum Umgang mit muslimischen Feiertagen müsse eine Lösung gefunden werden, denen Arbeitgeber und Muslime zustimmen könnten.

    Auch der Vorsitzende des muslimischen Landesverbandes Schura, Avni Altiner, reagierte positiv: „Wir können den Muslimen berichten, dass unsere Anliegen als Bürger dieses Landes sehr ernst genommen werden.“

    Bereits die schwarz-gelbe Vorgängerregierung hatte in zahlreichen Vereinbarungen mit den Muslimen etwa bei Bestattungen, der Gefängnisseelsorge oder dem Religionsunterricht die Integration vorangetrieben. Wenn ein Staatsvertrag mehr als eine Bündelung solcher Vereinbarungen sein soll, müsste er die Anerkennung der muslimischen Gemeinschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts beinhalten. Die Kirchen und die jüdische Gemeinschaft haben diesen Status. Ob die Muslime ihn erhalten sollen, sagte Weil zunächst nicht. (dpa)

  15. Ganz im Sinne des OIC und einiger Interessengruppen, auch in Deutschland. Dieses Urteil ist wieder ein erneutes Statement gegen einen EU-Beitritt der Türkei, die unter Erdogan weiterhin islamisiert wird. Kemal Atatürk dreht sich gerade im Grabe herum.

    Dieses Urteil gegen Fazil Say beweist wie rückständig und intolerant der Islam und auch die Türkei ist. Und genau solche Zustände wollen wir niemals in Deutschland haben. Aber so wird es kommen, wenn der Islam Einzug in die Politik hält. Auch in einem säkularen oder laizistischen Staat. Nein, wolle wir nicht.

  16. OT:
    Asylantenheim in Köln wird geschlossen, weil

    Aber nicht nur für die Brutalität von Bewohnern gegenüber den Sicherheitsleuten ist das Skandalheim bekannt, sondern auch für regelmäßige Razzien der Polizei. So gab es 2011 und 2012 jeweils Großeinsätze der Polizei

    http://www.aktuell.pro-koeln.org/?p=5171

    Das ist aber nicht sehr sensibel gegenüber den armen Scheinasylanten 🙂

  17. „#1 CCAA73 (16. Apr 2013 09:16)
    In 30 Jahren(oder früher ?) sind solche Äußerungen auch in Deutschland strafbar, wenn jetzt nicht Maßnahmen ergriffen werden.

    “Meinungsfreiheit ja, aber nicht um jeden Preis”
    Gell, Herr Jäger ? “

    — Eigentlich ist es bei uns genau so schlimm. – Eine Verurteilung nach den Gesetzen mag wohl noch nicht immer möglich sein , aber es besteht Gefahr für Leib und Leben sowie berufliche und private Vernichtung sowohl physisch als auch psychisch. —

  18. Die islamischen Werte, hier aus dem Koran zitiert, die nicht kritisiert („herabgewürdigt“) werden dürfen:
    Sure 4, Vers 89: “Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen
    von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.”

    Schlagt sie tot, wenn sie euch den Rücken kehren! Die Anleitung für die gewalttätigen Horden migrantischer „Jugendlicher“. Genauso machen sie das auch: in Überzahl und feige von hinten… Jeder Politiker und charakterloser Dummschwätzer ist mitschuld, dass sowas hier möglich ist. Anständige Strafe und Ausweisung solcher Barbaren wäre ein richtiger Anfang.

  19. Er will jetzt vielleicht nach Japan auswandern.

    Eine hervorragende Idee! Da in Japan Religionsfreiheit herrscht und die Menschen dort großenteils ein positives Bild der Türkei und seiner Bürger haben sicherlich keine schlechte Idee. Im Übrigen haben auch noch viele Japaner eine hohe Meinung von Deutschland und seinen Bürgern. Die Reislamisierung der Türkei und die „68erisierung“ Deutschlands ist vielen Japanern nicht bekannt bzw bewußt. Europa ist halt nicht der Mittelpunkt der Welt.

    Die Aufenthaltsgenehmigung sollte auch kein Problem sein, zwar sind die Einwanderungs- Aufenthalts- und Niederlassungsvorschriften in Japan sinnvollerweise streng, aber wer durch seine Fähigkeiten oder sein Vermögen eine tatsächliche Bereicherung für das Land darstellt wird sicher nicht abgewiesen.

  20. #4 rabbit (16. Apr 2013 09:20)

    Auswandern nach japan ist nur möglich, wenn er eine Japanerin heiratet. Und auch dann bekommt er keinen japanischen Paß.
    ************************************************

    kenn ich von Freunden, welche zur Zeit in Japan leben, die Japaner sind sehr restriktiv mit der Einreise bzw. dem Aufenhalt im Land, Deshalb gibts auch keine Probleme mit H4 Einwanderung aus niedrig Bildungs Ländern, mal abgesehen davon, das es gar kein H4 gibt.

    Aber vielleicht bekommt er als Künstler ein
    spezielles Künstler Visum für einen begrenzten Zeitraum.

  21. #20 Eurabier (16. Apr 2013 10:20)

    Ein schönes Beispiel dafür, daß wir längst einen islamischen Staat im Staate haben, der seine Verwaltungs- und Regierungsorgane bereits voll ausgebildet hat. Auch wenn das dpa nicht ganz klar ist, was sie da gerade geschrieben hat.

  22. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kanzlerin-merkel-deutschland-setzt-auf-gas-aus-katar/8070830.html

    Deutschland setzt auf Gas aus dem Terrornest Katar

    Vor wenigen Wochen erst hat Diktator Al-Thani den katarischen Dichter Mohammed al-Ajami als Strafe für sein “Jasmin-Gedicht” zu lebenslanger Haft verurteilen lassen.

    Menschenrechte sind hier offenbar nicht wichtig,das Geschäft geht vor.

    http://consortiumnews.com/2012/12/12/qatars-hypocrisy-on-freedom/

  23. #27 zarizyn (16. Apr 2013 10:39)

    Aber vielleicht bekommt er als Künstler ein spezielles Künstler Visum für einen begrenzten Zeitraum.

    Das glaube ich auch. Als Virtuose klassischer europäischer Musik ist das im Klassik-affinen Japan denkbar. Sozusagen ein begrenzter Arbeitsvertrag für eine echte Pianisten-Fachkraft.

  24. „Er will jetzt vielleicht nach Japan auswandern.“
    Er geht also davon aus, dass die Japaner ihn aufnehmen würden?

  25. SOLCHE MOSLEMS, die andere denunzieren müssen, tun mir einfach nur leid! Diese armen Menschen haben sonst so überhaupt KEINE Freuden in ihrem Leben. Einfach nur b e d a u e r l i c h !!!

  26. Wieder ein weiterer Beweis für diese „tolerante Friedensreligion „, der die hiesigen Politkasper in den A….kriechen müssen.Einfach ekelhaft.Sobald Öl oder startegische Aspkte ins Spiel kommen ,jucken keinen mehr die “ Menschenrechte „, da darf Saudi-Arabien die eigene Bevölkerung nieder- knüppeln und bekommt noch Panzer dafür.Gleiches gilt für die anderen Steinzeitscheichtümer.

  27. Hallo Fazil

    Lass dich bitte nicht unterkriegen.

    Du sprichst für alle Sekularisten und Freidenker in der Türkei!

    Hrant Dink und viele andere.. die bereits ihr Leben lassen mussten.

    War mal bei einem deiner Konzerte, du bist ein Spitzen Pianist!

  28. Mit solchen Aktionen stellt sich die Türkei immer mehr ins europäische Abseits.
    Leider sagt das den Türken keiner öffentlich.

  29. Say ist derzeit auf Deutschland-Tour.

    wie kann es sein, dass diesem islamophoben Rassisten ausgerechnet hier in MuKu-Buntstattbraunland noch ein öffentliches Forum geboten wird?

    warum hat unsere Links-SA diesem kruden Nazi, der sich perfiderweise auch noch als Konzertpianist tarnt, nicht schon längst das Handwerk gelegt?

  30. Das ist doch alles nix neues. Die Türken, die größten Rassisten im Kreis Europa, fordern von Deutschland mehr Tolleranz. Wenn dieser Fazil kein Türke wäre und obendrein auch kein Star, dann wäre er tot. Priester werden erschossen, Christen verfolgt, keine Lehrerlaubnis für Christen, Grundstücke werden beschlagnahmt, Klöster geachlossen, aber niemanden fällt es auf. Stattdessen geht man Forderungen nach. Aus diesem Grund sind die größten Verbrecher unsere Politiker. Ich freu mich auf die Afd.

  31. Wie kann man eine „Religion“, die keine ist, beleidigen? Der Islam-Faschismus gehört auf die Anklagebank und dazu alle, die diese Ideologie verteidigen und propagieren!

  32. Religionen kann man nicht beleidigen! Was soll man schon zu jemanden sagen, der behauptet einen imaginären Freund zu haben, der ihm Anweisungen gibt, dieses zu tun und jenes zu lassen?

  33. # 4 rabbit : für einen Profi-Pianisten kein Problem.Der kann sofort in die Oberschicht einheiraten.Die sind ganz jeck auf Musiker mit europäischer Kultur.

  34. Der beste Kommentar zu Fazil Say stammt von FAZ-Leser Peter Ambros:

    „Möglicherweise hat der Künstler falsch gezählt, was wegen Herabsetzung bestraft werden muß. Denn soweit ich weiß, erwarten den guten Muslim pro Mann 72 Jungfrauen im Paradies, nicht mickrige zwei.“

  35. Und dieser widerliche Gerhard Schröder hat sich noch im letzten „Cicero“ für die Aufnahme der Türkei in die EU ausgesprochen:

    http://www.cicero.de/berliner-republik/schroeder-fuer-eu-beitritt/53935

    Menschenrechte? Minderheitenrechte? Wen kümmert’s!

    Die Türkei muss unbedingt in die EU, weil es ja so wahnsinnig „politisch korrekt“ ist, für eine EU-Aufnahme der Türkei zu sein und die Türken so „stolz“ sind und sonst „beleidigt“ wären.

    Das ist das Credo der Türkei-Speichellecker Gerhard Schröder, Ruprecht Polenz und Co.

  36. Wenn ein Land jemanden verurteilt, nur weil er sich kritisch oder spöttisch über eine Religion äußert, dann ist das doch keine Demokratie. Jeder Mensch sollte seine Meinung frei bekunden, auch über Religionen, wie den Islam.
    Aber das alles wächst doch auf den Islamismus-Mist von Erdogan, der mit allen Mitteln die vollkommene Islamisierung des Landes voranbringt. Die Laizität ist doch gar nicht gegeben. Und so ein krudes Urteil zeigt: Wehe dem, der den Islam beleidigt. Ich würde mich nicht wundern, wenn es hier auch so kommt. Es ist doch schon jetzt oft so, dass in anderen (!) Foren kritische Kommentare über den Islam oftmals gar nicht gern gesehen werden. Entweder werden sie gelöscht oder es wird in negativer Weise auf den Schreiber eingewirkt. Alles ziemlich erbärmlich und kein Zeichen für eine freie Meinungsäußerung, die selbstverständlich AUCH die Religionskritik erlaubt.

  37. Der Mann hat doch was auf dem Kasten. So sollte er, wie angekündigt, die Türkei verlassen. Das hat in der seligen DDR trotz Mauer auch geklappt. So etwas nennt sich Abstimmung mit den Füßen. Erdogan weiß genauso gut wie das ZK der SED, wie man ein Land ruiniert.

  38. Hab den mal im Radio gehört, ohne ihn zu kennen. Ein sehr ungewöhnlicher origineller Pianist. Kein üblicher Intepretierer von Bach und Konsorten, sondern er bringt was neues rein.

    Sehr gut das er als Türke seine Individualität behalten hat. Ja, da hat Allah nicht ganz aufgepasst.

    Das Problem ist für Allah aber, Fazil ist nicht der Einzige 😀

  39. „Auch der Vorsitzende des muslimischen Landesverbandes Schura, Avni Altiner, reagierte positiv: “Wir können den Muslimen berichten, dass unsere Anliegen als Bürger dieses Landes sehr ernst genommen werden.”

    Unglaublich wie diese Heuchler auf pathetisch machen und in der nächsten Minute für den Baukran sind. Und dabei repräsentieren die nur eine Minderheit an Mohammendanern. Ich hab oft erlebt das viele Türken gar nicht diese Gehirnwäsche wollen, die wollen nicht unter Druck gesetzt werden, gerade die jüngeren Frauen und Mädchen sehen das mit besorgnis.

  40. Das ist eben Religionsfreiheit und Demokratie
    auf tuerkisch. Dafuer kann man ja bei uns das
    Maul aufreissen.

  41. Dieser strukturelle Staats-Rassismus gegenüber Ungläubigen existert dann ausgerechnet in dem Land, welches dem OLG München nun gerade aktuell erklären möchte, wie Justiz und Rechtsstaat funktioniert?

    😀 😀 😀

    Nun gut, waren denn ungläubige Reporter eingeladen, um über die ordnungsgemässe Durchführung dieses Prozesses gegen einen Ungläubigen informieren zu können, oder hat sich die Türkei des Rassismus gegen Ungläubige schuldig gemacht?

    Nein? Skandal, Rassismus, Ungläubigenhass.

    Ich hoffe, dass sich die Türkei dessen bewusst ist, dass lücken- und schonungslose Aufklärung in diesem speziellen Fall von Terrorismus gegen Ungläubige immanent wichtig ist, um das Verhältnis der Türkei mit Ungläubigen nicht nachhaltig zu belasten um das Vertrauen der Ungläubigen gegenüber der islamischen Türkei wiederherzustellen.

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