Da war es wieder, das Patentrezept, bei Günther Jauchs „Talk im Turm“ am Sonntag abend: Raus aus Bangladesch, kaufen wir unsere Klamotten doch woanders, die armen Frauen in dem südasiatischen Land werden es uns danken. Nie wieder müssten sie Angst haben, in einer zusammengebrochenen maroden Fabrik zu Tausenden umzukommen, die ein korrupter Bauunternehmer für einen korrupten Fabrikbesitzer an der korrupten Bauaufsicht vorbei hingestellt hatte. Ein Gedanke, der Manchen dabei vielleicht noch wichtiger war: Nie wieder müssten wir hier ein schlechtes Gewissen haben beim Einkauf unserer Kleidung. Immer wieder jedenfalls blitzte die Idee durch – leider ohne dass ihre ganze Tragweite zur Sprache kam. (Fortsetzung bei Ulli Kulke, der beim Thema im Gegensatz zum Schwätzer Jauch durchblickt!)

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50 KOMMENTARE

  1. Wenn wir nix mehr kaufen, haben die Frauen
    GAR KEINEN job mehr !
    Das ist natuerlich gerechter, liebe Linke !

  2. Das Thema wird – wie so vieles andere auch – einzig dazu verwendet, um uns unter der Herrschaft der Politischen Korrektheit zu halten. Man beschuldigt den Bürger:

    „Du bist schuld an xy! Fühl dich schlecht! Und nun tu, was wir dir befehlen!“

    Es geht um Macht und Manipulation. Die linksgrünen Seilschaften, die die Medien in Besitz genommen haben, wollen sich austoben und uns täglich unter die Knute nehmen. Die Verbotspartei die Grünen kommt dann wohl bald mit einem entsprechenden Antrag im Bundestag daher, nach einer Reihe von treuherzigen Kundgebungen selbstverständlich.

    Gegenmaßnahme: Den Kampagnen- und Manipulationscharakter der Medien bloßstellen. Wir wählen die Freiheit!

  3. Aber klar doch, wir lassen in Deutschland produzieren und überweisen für jedes Teil 20 Euro an die Regierung von Bangladesh. Aber auch dann kommen sofort die Grünen und sagen, dass das zu wenig ist.

  4. Die, die solche Forderungen aufstellen, müssen ja seltenst für ihre Brötchen „hart“ oder „richtig“ arbeiten. Als Alleinverdiener mit Ehefrau als „Hausfrau“ für unsere drei Kinder schert sich niemand einen Dreck um mich. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sollte ich gleich zur Transferempfängerseite wechseln. Wären hier Politiker nicht so gierig und verschwendungssüchtig, bliebe den Einzelnen mehr und man könnte über „gezielte“ Ausgabenstrategien nachdenken. Aber so wie es seit Jahren läuft, muss ich schauen, dass ich über die Runden komme…

  5. Jauch ist ein gutes Beispiel dafür, dass Millionäre nicht immer das verdienen, was
    sie bekommen. Kurz mal etwas schlechtes Gewissen
    heucheln und dann wieder Geld einsacken.Dem
    Verbraucher die Schuld geben, wenn Textilbillig-
    märkte sich mit gegenseitigem Preiskampf die
    Kunden wegschnappen wollen, ist billig. ARD u. ZDF
    gehören abgeschafft! Ich habe mein eigenes Gewissen und das funktioniert bestimmt nicht
    schlechter als das von Jauch.

  6. Das eigentliche Problem ist der durch und durch-verfilzter weg bis zur Endverbraucher !
    Auch der windige verlauf vom steuern die vom
    dieser Kleidermafia zu entrichten wäre, wird
    dank Steuerschlupflöcher (Briefkastenfirmen in
    Amsterdam)durch gutbezahter Rechtsverdreher auf die Kaymaninseln und weitere Steueroasen
    weitergeleitet ! ALLE nahmhafte Firmen aus Deutschland haben ihre Briefkastenfirma in
    Amsterdam ! Mit hilfe von vom Steuern von der kleine Mann, wird der von ihm zwangsgewähler
    Volksvert(räter)zur Helfershelfer !

  7. Dschiahd in GB geht weiter: Erneuter Mordversuch an einem Beamten durch tiefgläubige Muslime

    Vor fünf Jahren wurde ein Britischer Muslim verurteilt. weil er im Namen seines Götzekults einen Soldaten köpfen wollte(der kürzliche Anschlag in London ist also eigentlich längst ein Alter Hut und gehört zur Glaubenspraxis des Islam in GB).

    Nun hat der Mann mit zwei anderen Friedensaktivisten im Gefängnis einen Wärter gekidnappt und diesen über Stunden gefoltert mit dem Ziel, in am Schluss zu ermorden.

    Der Wärter konnte mit schwersten Verletzungen von einer Spezialeinheit gerde noch gerettet werden.

    http://www.20min.ch/ausland/news/story/Muslimische-Haeftlinge-pruegeln-Waerter-spitalreif-19742648

  8. Der deutsche TÜV prüft in Bangladesh. Wenn es nicht so traurig wäre, würde man vor Tränen lachen.
    Genau das ist aber die deutsche Gutverdiener-aber-links-Masche. Es muss ja jemand „sich drum kümmern“ (aber bitte nicht ich, morgen kommt ja die Rotwein-Lieferung vom Bio-Bauern in der Toskana, die muss ich ja annehmen).
    Andere vorschicken und sich aus dem grosszügigen EFH „im grünen“ mal so „ein bisschen“ engagieren.
    Aber Töchterchen kauft weiterhin bei H&M. Hach, ist das alles ekelhaft kompliziert in dieser Welt. Und man ist doch gerade links, weil alles so einfach war betreffs der Feindbilder und man alles besser machen wollte, als die bösen rechten Spiesser….

  9. @ Milli Gyros
    @ Pazifaust

    Ich möchte mich bei euch für meine verbalen
    Ausfälle entschuldigen. Bei diesem Thema bin
    ich leider sehr emotional, was zugegebenermaßen
    in den seltensten Fällen hilfreich ist.

  10. Hinter diesen ganzen Boykottaufrufen steht die NGO-Mafia Grünpiss und CO.

    Mit der Drohung von Boykottaufrufen und Schlechtmachen von Produkten, kauft man sich, bzw. der eigenen Klientel, hochbezahlte Aufsichtsratsposten in Großunternehmen und fordert lukrative Großspenden von Unternehmen, die ja auf ihren Ruf bedacht sein müssen.

    Beispiel gefällig, diesmal ein Fruchtsaftgetränk:

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/2119051/

    Welcher Textileinkäufer kann alle Produktionsstufen in den Drittweltländern überblicken?
    Keiner!

    Da setzt die Grüne Mafia an. Wenn ein Unternehmen seinen Ruf nicht verlieren will, muss es einem Grünen Schmarotzer einen Aufsichtsratsposten anbieten oder eine Spende überweisen.

    In allen deutschen Automobilfirmen und Energieunternehmen sitzen heute in den Aufsichtsräten grüne Schmarotzer, genau aus diesem Grund.

    Das ist nichts anderes als Schutzgelderpressung. Die meisten Grünen NGO kann man getrost als Mafia bezeichnen, allen voran die größte Mafia-Organisation Grünpiss, deren größter Clou die sog. „Energiewende“ ist. Hier zahlt das gesamte Volk „Schutzgeld“ in Form von EEG-Zulagen an die Öko-Mafia, politisch abgesichert versteht sich und mit moralischen Segen der Ökopriester.

  11. Bei „Wer wird Millionär“ saß da eine Frau, die Volontärin bei der Zeitung „Patriot“ war.

    Jauch’s entsetzter Blick, was,wie, wo?

    Die Frau hat dann ganz schnell zurückgerudert, und sie erklärte das sei eine ganz normale Zeitung, andernfalls hätte sie es nicht gemacht.

    Jauch war zufrieden, und erklärte daß sie dann wieder beisammen seien.

    – Patriot zu sein ist hier schon etwas was Jauch zum entsetzten Fratzenschneiden bringt.

    – Darf der, der von unseren Gebühren fürstlich bezahlt wird so eine einseitige Stimmung machen?

    – Wie schnell hätte er die Kandidatin wohl rausgekickt, wenn sie sich mal patriotisch verhalten hätte?

    Absurdistan hier….

    guude
    ts

  12. Kewil, bei dem Thema habe ich eine andere Ansicht: Sehr gut, nicht mehr in Bangladesh und nicht in Pakistan und nicht sonstwo kaufen!

    Sondern in Deutschland. 😉

  13. #14 tsweller:

    Volontärin bei der Zeitung „Patriot“, da hätte ich auch Fratzen geschnitten, was issen das? „Größte Tageszeitung im Wirtschaftsraum Lippstadt“, lese ich, nie gehört, gegründet 1848, Auflage: 24.462. Kann es sein, dass Sie in Jauchs „Fratze“ was reininterpretieren, was nicht drin war?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Patriot_(Tageszeitung)

    Und für die Neidischen hier: Günther Jauch kassiert nicht nur, sondern ist Hauptfinanzier von Kinderhilfsprojekten, darunter der Potsdamer „Arche“. Ferner kriegt er nicht nur ein „fürstliches“ Honorar aus Gebührengeldern, sondern hat seit zehn Jahren seine eigene Produktionsfirma „i&u“ mit hundert festen und fünfzig freien Mitarbeitern. Ein Unternehmer also, der Arbeitsplätze geschaffen hat.

  14. Wenn in Bangladesch korrupte Unternehmer baufällige Bauten nicht schließen, dann sollen wir schuld sein ? Das ist doch Unsinn. Es gab mal einen Bericht, in dem der deutsche Einkäufer immer wieder darauf drang, Arbeitsschutzbestimmungen einzuhalten – doch den verantwortlichen Produzenten war es egal. Einen Tag später saßen wieder mehr Näherinnen da. Und wer ist denn so naiv zu glauben, wenn wir hier mehr für das T-Shirt ausgeben, dass dann alles eitel Sonnenschein in Asien ist ? Wenn sich an der Mentalität der dortigen Leute nichts ändern, wonach ein Menschenleben wenig wert ist, kann man Fortschritte bezweifeln. Und die dortige Polizei hatte schon das Gebäude geschlossen, trotzdem befahlen die Chefs der Firma in Bangladesch – die Näherinnen sollten wieder arbeiten ! In Deutschland wollen wir das nicht. Ein Hemd sollte auch nicht verschleudert werden, aber der Preis sollte im Rahmen bleiben.

  15. Und ich gucke aufs Etikett meines T-Shirts von Peek & Cloppenburg: Anson’s Herrenhaus, Düsseldorf, Made in Bangladesh. Na sowas!

  16. Alle T-Shirts, die ich mir aus Australien mitgebracht habe, sind „Made in Bangladesh“ oder „Made in China“.
    Die ganze Welt kauft dort ein und ich zweifle stark, dass die Näherinnen alles Sklavinnen sind. Im Gegenteil, sie werden wohl froh sein, wenigstens diesen Job bekommen zu haben.
    Aus der satten Sicht der GrünInnen ist es eine Frechheit, diesen armen Menschen auch noch diese kargen Jobs nehmen zu wollen. Zum Glück ist Deutschland nicht der Nabel der Welt. Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht, was sich bei den GrünInnen wie ein roter Faden durch ihre Politik zieht.

  17. Wenigstens beklagen die grünen Sozialisten, Islamisten, Kommunisten und Ökofaschisten nicht den Einsatz von Kindern bei der Ernte von Mohnblüten oder gar den Sklavenhandel und die Kinderprostitution in vielen muslimischen Ländern.

    Der Mondgöttin sei Dank, daß sich die KonsumKritik jetzt an den bösen Käufern billiger Importwaren kaltlaufen kann.

    Wie wäre es denn mit einer Kennzeichnung der Waren mit einem „made by …“, statt nur dem bekannten „made in …“?
    Und dann noch ein Halal-Siegel, ein Öko-Siegel, ein Fair-trade-Siegel, ein nur 7%MWSteuer-Siegel, ein Wir-unterstützen-die-Hamas-Siegel, ein Wir-unterstützen-die-Fatah-Siegel, ein
    Wir-sind für-und-gegen-alle-und-alles-Siegel?

  18. Bin ich eigentlich der einzige der sich darüber aufregt dass die Schuld grundsätzlich der kleine Konsument trägt weil er angeblich nach „Geiz ist geil“ vorgeht?

    Tatsache ist doch, ob ich ein T-Shirt für 3 € bei Kik oder ein Markenprodukt für 70€ erwerbe, es macht keinen Unterschied. Beide shirts werden in solchen Fabriken fabriziert. Der Unterschied ist doch lediglich die Gewinnmarge.

  19. Der deutsche TÜV prüft in Bangladesh…

    Die Realität ist noch verrückter. Inzwischen gibt es jede Menge NGO’s, die entsprechende „Audits“ für in Fernost produzierende Firmen anbieten. Wer dafür keine Kohle abdrücken will – so ein Ablass-Schein kostet natürlich eine schöne Stange Geld – wird mit Androhung der „guten Beziehungen zur Presse“ soweit gebracht.
    Die Praxis sieht dann so aus: Das wohlbehütete Töchterchen mit abgeschlossenem Studium und einem Titel in irgend einer Laber-Richtung logiert im piekfeinen Hotel, lässt sich zur Fabrik X.Y. chauffieren, stolziert mit wichtigem Gesicht und einer Mappe unter dem Arm durch die Produktionsräume, fragt die meist jünger aussehenden und nur schlecht englisch sprechenden Asiatinnen nach ihrem Alter, beanstandet fehlende gelbe Fluchtweg-Markierungen auf den Böden sowie zu hoch angebrachte Feuerlöscher, bemängelt im Weg stehende Kartons und verlässt die Firma wieder mit dem Gefühl einer stellvertretenden Mutter Theresa. Beliebte Opfer solcher NGO’s sind meist deutsche Firmen mit eigenen Produktionsstätten, in denen die Standards meist weitaus höher sind als landesüblich. In die wirklichen und von Einheimischen betriebenen Löcher trauen sie sich erst gar nicht hinein.

  20. Typen wie Jauch gehören zu den erbärmlichsten wandelnden Häuflein Materie die auf diesen Erdball existieren.
    Vielleicht ist er tatsächlich naiv, ansonsten ist er an Perfidie nicht mehr zu überbieten.

    Aber am Ende wird es Jauch nichts genutzt haben. Auch sein Ende wird schrecklich sein und alles was wer er treibt, wird ihm dann nichts genutzt haben. Stattdessen sollte er sich vielleicht mal fragen, wenn er kann, ob es sich für eine erbärmliche (perfekkte Schwiegersohn-Lügenexistenz (für Lüge bräuchte es ein besseres Wort) überhaupt zu leben lohnt.

  21. #20 Cyclonos : Ja oft ist es so, dass auch die Markenshirts in den gleichen Fabriken produziert werden.
    Ich sage mal KiK hat günstige Preise – aber man kann doch den Menschen hier kein schlechtes Gewissen einreden. Viele Menschen in Deutschland müssen auf die Preise achten, weil einfach wenig Geld vorhanden ist. Und dann kaufen sie bei KiK ein. Mach ich auch. Ich lasse mir das doch nicht verbieten. Wenn die Leute in Bangladesch es nicht fertig bringen, ihre Gebäude sicher zu bauen – was haben wir damit zu tun ? Das sind korrupte Leute ! Ich sehe es nicht ein, dass man immer wieder den Westen zum Sündenbock macht.

  22. Um die Debatte mal auf den Boden der Realität herunterzuholen:
    1) Es ist natürlich Quatsch, Kleidung aus Bangladesch generell zu boykottieren. Davon geht es dort keiner einzigen Arbeiterin besser.
    2) Der Anteil, den die Produktionskosten am Endpreis eines Kleidungsstückes ausmachen (und damit meine ich: Rohstoffeinkauf, Löhne und Arbeitsbedingungen) sind verschwindend gering (wenn die Arbeit in beispielsweise Bangladesch erledigt wird).
    Nun möchte ich ja, dass es möglichst vielen Menschen möglichst gut geht. Das heißt: Die Näherinnen in Bangladesch sollten gut bezahlt und behandelt werden. Daraus folgt für mich:
    3) Öffentlichen Druck auf die Firmen, die die Klamotten hierzulande verkaufen, aufbauen, dass da unten menschenwürdig produziert werden kann. Firmen wie Kik dürften auch überleben, wenn sie pro T-Shirt 50 Cent weniger verdienen. Alternativ wäre ich auch bereit, 50 Cent oder gar einen Euro mehr zu zahlen für die lachhaft billige Kleidung.

    Kurzum: Wenn wir die Lebensbedingungen für die Menschen dort verbessern wollen — und ich wüsste absolut keinen Grund, warum wir das nicht wollen sollten –, müssen Firmen wie Kik etc. in die Pflicht genommen werden. Ob da dann jede Firma regelmäßig eigene Kontrolleure vorbeischickt, ob sich die Textilverkäufer zusammentun und gemeinsam was auf die Beine stellen oder ob sie tatsächlich den TÜV dafür bezahlen, soll mir egal sein. Tatsache ist nur, dass das so nicht geht, ethisch gesehen.

  23. Ich weiß jetzt nicht in welcher seiner emotionalen Betroffenheits-Schwätzer-Shows Jauch seine Sülze zu Bangladesh abgelassen hat. Aber es war ja schon klar (als es damals hieß er solle ein Polit-Sendung bekommen), dass eine Polit-Sendung mit Jauch zur reinen Groteske bzw. eher zur Polit-Klamotte werden würde.

    Im Grunde genommen sind solche Entwicklungen, in denen Amateur Polit-Clowns wie Jauch so was moderieren dürfen, nur eine konsequente Folge anläßlich des kompletten geistigen Niedergangs des Abendlandes.

  24. #26 Heta (28. Mai 2013 13:50)

    Ach Heta, das war jetzt aber schwach (finde ihre Beiträge nämlich sonst, auch wenn ich manchmal (im Detail) anderer Ansicht bin, ziemlich gut. Da hätte ich mehr erwartet. Aber gut, paßt zu den Jakob Augstein Betrachtungen.

    Ich habe vom Sinn des Lebens gesprochen (den es freilich nicht vorgefertigt gibt, obwohl die Formulierung man könne sich selber einen setzen, auch nichts taugt) und vom Ende des Lebens, von dem, weil ich vor 40 Jahren oft dabei war, ich weiß, wie es an Maschinen, am Tropf und bis zum letzten hinausgezögert, aussieht.

    Und es tröstet mich angesichts der von Jauch verarschten Menschen (mich kann und konnte eine solche Figur ja nicht verarschen) dass er am Ende (vielleicht schon weit vorher) jedenfalls auch nichts von seinem Lügenleben gehabt haben wird.

    Wie hat es Teddy Stauffer formuliert: Es war und ist ein herrliches Leben (in Acapulco). Als er im Rollstuhl saß, konnte er sich nicht mehr daran erinnern wie sich das mal angefühlt hatte. Nicht mal wie es beim Sex war, konnte er da noch nachfühlen. Hat er so gesagt. (ich hoffe es war Teddy Stauffer).

    Jauch mag nicht anders können, das mag ihn entschuldigen, man muß mit ihm vielleicht nachsichtig sein. Er hat vielleicht (wie die meisten unserer Politiker) keine Chance gehabt ein anständiger Mensch zu werden. Aber bei so viel Lügerei, darf man auch mal wütend sein! Übrigens: Sollte Jauch tatsächlich geistig so beschränkt sein, dass er Bangladesh nicht begreift.

  25. ich hab mal eine Doku über die Fußballherstellung in Pakistan gesehen.
    Das ist echte Knochenarbeit, aber es ernährt ganze Familien.
    Dann kam mal ein westlicher TV-Reporter vorbei und brauchte unbedingt ne Sensations Story, von wegen Kinderausbeutung, und drückte einem Kind einen halbfertigen Ball in die Hand und machte seine Aufnahmen.
    Nach veröffentlichung seines Berichts entzog Nike einer Fußball Fabrik den Auftrag, schlagartig wurden viele hundert Menschen ihren Arbeitsplatz los, und die Kinder mußten dann tatsächlich schwer arbeiten, nämlich in einer Zigelei, um die Familie mit zu ernähnren.

  26. #25 Ritter der Schwafelrunde

    Das ist zwar gut gemeint, aber die Realität funktioniert anders.
    Erstens dürfen wir die Löhne in Bangladesh und die dort herrschenden Lebensbedingungen nicht mit unseren vergleichen. Die Näherinnen haben sicherlich gegenüber ihren arbeitslosen Nachbarn ein wenn auch für unsere Verhältnisse bescheiden besseres Leben. Das ist nicht so, obwohl sie für wenig Geld arbeiten, sondern weil sie für wenig Geld arbeiten. Gäbe es diese Billigangebote nicht, würde kein westliches Unternehmen dort arbeiten lassen. Und glaube mir, 50 cent mehr oder weniger pro T-Shirt klingt nicht viel, aber bei den Kosten und Margen geht es um Zehntelcent bei den Verhandlungen. Man darf niemals vergessen, wer alles noch an so einem Leibchen verdient bis es auf der Ladentheke liegt. wenn Kik Deine 50 Cent an den Erzeuger weitergeben würde, würden die erst mal in die Taschen der Auditunternehmen wandern, damit diese bestätigen, dass alles in Ordnung ist. So hättest Du ein gutes Gewissen und Madame Nähmaschinenfacharbeiterin keinen Cent mehr in der Tasche.
    Die Welt ist nun mal so und wenn jeder vor seiner eigenen Haustüre die Augen aufmacht und hilft, wenn Not am Manne ist, wäre schon vieles erreicht. Ich muss nicht noch grübeln, wie ich am anderen Ende der Welt dieselbe retten kann, dafür haben die Menschen dort ihre eigenen Regierungen.

  27. @ #30 Tolkewitzer (28. Mai 2013 14:35):
    Dass das nicht einfach würde, ist mir klar. Es kommt darauf an, dass die Kunden Druck auf die Unternehmen ausüben, da Transparenz aufzubauen. Ich habe jahrelang im Fairen Handel gearbeitet und weiß, dass es alles andere als leicht ist, solche Lieferketten überhaupt nachzuprüfen. Das ist unglaublich aufwendig, aber die einzigen, die das leisten könnten, wären halt die großen Unternehmen, und die muss man als Kunde halt „erpressen“, nach dem Motto: Wenn Du (und Deine Subunternehmer und Lieferanten) die Leute nicht vernünftig behandelst, kaufe ich nicht mehr bei Dir, sondern bei der Konkurrenz.
    Dafür muss es natürlich eine kritische Masse von Konsumenten, die das so macht, geben. Damit es irgendwann eine kritische Masse von Unternehmen gibt, die dafür sorgen, dass ALLE Beteiligten vernünftig behandelt werden.
    Und ob der Lohn einer Näherin nun 30 oder 50 Euro pro Monat beträgt, schlägt sich auf die Kosten des Endprodukts einfach nicht nieder. Teurer wird da eher die Kontrollkette, aber ohne geht es halt nicht.

    Und bevor jetzt jemand rummeckert von wegen „Fair Trade, das ist Gutmenschentum“, dem sei kurz erklärt, was Fair Trade bedeutet: Alle Beteiligten anständig zu behandeln. Das hat nichts mit Gutmenschentum zu tun, sondern schlicht mit Anstand.

  28. Gut, boykottieren wir alle Bangladesh, damit die Arbeiter dort nicht mehr ausgebeutet werden, die pöhsen Fabriken zumachen, die Hafenarbeiter arbeitslos werden und zusammen mit den Fabrikarbeiterninnen in das Sozialsystem von Bangladesh fallen und die LINKE wählen.

    Upps…Sozialsystem, damit war doch was in Bangladesh.

    ————————-

    #31 Ritter der Schwafelrunde (28. Mai 2013 15:32)

    DIESES Fair-Trade IST Gutmenschenquatsch, da der Grossteil des Fair-Aufschlages doch nicht bei den Arbeitern und Bauern in den armen Ländern ankommt, sondern in den Gutmenschen-Orgas hinter dieser Fair-Tade-Mogelpackung versickern und dazu genutzt werden, die diversen und sattsam bekannten „Menschenrechts“-NGOs noch mehr zu stärken und deren Vorstellung von Sozentum und Eigenverantwortungslosigkeit zu verbreiten.

    Wirklich fair wäre es, den Bauern und Arbeitern endlich mal zu zeigen, wie Kapitalismus respektive Soziale Marktwirtschaft richtig funktioniert, dass die Nachfrage den Preis -auch für Arbeit- regelt und dass bei der bestehenden Nachfrage, zum Beispiel nach Kaffe, der Bauer den Preis fast schon diktieren kann.

  29. #11 Rucki (28. Mai 2013 12:12)
    Hinter diesen ganzen Boykottaufrufen steht die NGO-Mafia Grünpiss und CO.

    Mit der Drohung von Boykottaufrufen und Schlechtmachen von Produkten, kauft man sich, bzw. der eigenen Klientel, hochbezahlte Aufsichtsratsposten in Großunternehmen und fordert lukrative Großspenden von Unternehmen, die ja auf ihren Ruf bedacht sein müssen.

    Beispiel gefällig, diesmal ein Fruchtsaftgetränk:

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/2119051/

    Welcher Textileinkäufer kann alle Produktionsstufen in den Drittweltländern überblicken?
    Keiner!
    ————-
    Hallo, rucki
    siehe auch hier:
    http://www.wattenrat.de/2012/12/nabu-hessen-windiger-kompromiss-im-eu-vogelschutzgebiet-geschaftsmodell-klageverzicht-gegen-bares/
    und:
    1. NABU-Hessen: windiger “Kompromiss” im EU-Vogelschutzgebiet, Geschäftsmodell “Klageverzicht gegen Bares”
    2. Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, ein Kommentar
    3. Das windige Netz: „Bürgerwindparks“ als Geschäftsmodell – kommunale Selbstverwaltung oder Selbstbedienung?
    4. Ems-Kanal: WWF, BUND und NABU wollen eigenes Gutachten und neues Geld verbrennen
    5. Bund Hessen: “Freunde der Erde” oder Lobbyisten der Windenergienutzung?
    6. NABU unterstützt Windkraft auf See!
    7. NABU und BUND als Propagandisten der Windenergie gegen den Vogelschutz
    8. NDR-Bericht zum Tauschhandel der Naturschutzverbände: BUND und NABU reagieren
    9. Nebeltöpfe: BUND-Reaktion auf Panorama-Sendung „Geld statt Widerstand“
    10. BUND-Hessen: Beim Ausbau der Windenergie müssen Naturschutzbelange zurückstehen
    da will der WWf doch nicht zurückstehen:
    NGOs WWF missbraucht Kinder für ideologische Zwecke!
    In den beiden folgenden Artikeln prangert Donna Laframboise erneut an, was der WWF mit Kindern aller Couleur macht. Für mich erfüllen diese Aktivitäten den Tatbestand des vorsätzlichen Missbrauchs von Kindern. Ganz am Schluss des zweiten Artikels wird deutlich, wie angewidert auch die Autorin von diesem Gehabe ist. Wann endlich findet sich jemand, der diesen Wahnsinn stoppt?
    Chris Frey
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/wwf-missbraucht-kinder-fuer-ideologische-zwecke/

  30. Raus aus Bangladesch, kaufen wir unsere Klamotten doch woanders, die armen Frauen in dem südasiatischen Land werden es uns danken.

    Natürlich sind diese Zustände untragbar. Nur sind hier nicht etwa deren Käufer schuld, weil sie (wegen prekären Arbeitsverhältnissen zu Niedriglöhnen etwa!) bei Kik & Co. Billigware kaufen, sondern allein die Hersteller. Diese unsägliche, auch von Jauch wiedergekäute Propaganda ist völlig verlogen und geht auch sonst vollständig an der Wahrheit vorbei, da auch teure Markenhersteller in solchen Ländern nähen oder auch andere Waren herstellen lassen. Solcherart Sendungen sind Dummenfang auf nicht einmal allzu hohem Niveau.

  31. #34 Tom62 (28. Mai 2013 17:11)

    Nur sind hier nicht etwa deren Käufer schuld, weil sie (wegen prekären Arbeitsverhältnissen zu Niedriglöhnen etwa!) bei Kik & Co. Billigware kaufen, sondern allein die Hersteller.

    Das ist zu einfach: Wenn die Hersteller alles zum Besten richten, wären die Sachen teurer und KIK lönnte dicht machen.
    Nein das Armutsproblem könnte sich erst lösen, wenn in diesen Ländern auch Binnenkonsum aufgebaut wird und zusätzliche Industrie usw. Allerdings arbeitet dann in diesen Ländern niemand mehr zu Billiglöhnen und es gibt auch dann kein KIK mehr, sondern weitere Konkurrenz für Deutschland in anderen Bereichen. Deutschland könnte dann nur durch Export in diese Länder exportieren. Und die im Export beschäftigten Deutschen würden eventuell kein KIK mehr benötigen. Die Frage ist nur, wie Bangladesh überhaupt in die Weltwirtschaft einzugliedern wäre, so dass Armut verschwindet. Das kann man aber wenn überhaupt zunächst nur durch ökonomisch fachliche Überlegungen lösen(*), für die ein Schwätzer wie Jauch natürlich noch weniger geeignet ist, als für seichtes Gelaber über die bösen Kapitalisten.

    (*) Dabei könnte man übrigens auch zu dem Ergebnis kommen, dass es überhaupt nicht möglich ist, wenn etwa weder Bodenschätze noch Know-How, noch die Mentalität vorhanden. Eins ist jedenfalls klar, wenn man solche Überlegungen als Rassismus abstempelt, kann man zwar in dieser Gesellschaft Karriere machen (und Millionen über Millionen kasieren), wird aber die Verhältnisse in Bagladesh sicher nicht verbessern.

  32. #14 tsweller; RTL bekommt gar nix von den Fernsehgebühren.

    Wenn Du (und Deine Subunternehmer und Lieferanten) die Leute nicht vernünftig behandelst, kaufe ich nicht mehr bei Dir, sondern bei der Konkurrenz.
    Dafür muss es natürlich eine kritische Masse von Konsumenten, die das so macht, geben.

    Nein, dazu muss es zuallererst eine Konkurrenz geben, die ihre MA deutlich besser behandelt. Dass eine solche existiert, bezweifle ich sehr.

  33. #16 Heta

    Kann es sein, dass Sie in Jauchs „Fratze“ was reininterpretieren, was nicht drin war?

    NEIN! :O
    Den Unterschied zwischen

    „…kenne ich gar nicht“
    und
    „Oh Gott, voll Nazi“

    zu erkennen, können Sie mir schon zutrauen.

    Das mit den Gebühren hatte ich tatsächlich nicht bedacht. Umso merkwürdiger ist es, daß auch die nicht steuerfinanzierten Sender voll auf der Mainstream Welle mitschwimmen.

    #36 uli12us

    ?
    Das ist kein Zitat von mir!

    guude ts

  34. #16 Heta

    Kann es sein, dass Sie in Jauchs „Fratze“ was reininterpretieren, was nicht drin war?

    NEIN! :O
    Den Unterschied zwischen

    „…kenne ich gar nicht“
    und
    „Oh Gott, voll Nazi“

    zu erkennen, können Sie mir schon zutrauen.

    Das mit den Gebühren hatte ich tatsächlich nicht bedacht. Umso merkwürdiger ist es, daß auch die nicht steuerfinanzierten Sender voll auf der Mainstream Welle mitschwimmen.

    #36 uli12us

    ?
    Das ist kein Zitat von mir!

    guude ts

  35. Dass ich auch wütend (obwohl ich normalerweise, wenn er nicht auf PI erwähnt wird nicht, an ihn denke und insofern auch in dieser Zeit nicht auf ihn wütend bin) auf Leute wie Jauch bin, leigt daran, dass diese Leute ihre Millionen eben auch mit Geschwätz verdienen, dass man sie nicht ablassen dürfte. Was qulifiziert Jauch eigentlich für eine politische Sendung? Seine anderen Aktivitäten mögen ja nach Quote bezahlt sein. Aber man muß denken, dass dazu entweder TV-Gebühren herhalten müssen oder das eben über den Konsum der Produkte mitbezahlt wird, für die auf den privaten Sendern geworben wird.

    Für den einzelnen sind das nur Cents, aber ich nehme mir das Recht das nicht gut zu finden, wenn es für reines (bei der extrem klaren mangelnden Qualifikation eines Jauch für politische Zusammenhänge) Geschwätz ausgegeben wird.

  36. Kauft eure T-Shirts von Trigema.Der meines Wissens einzige Textilhersteller der in Deutschland fertigt.

    Aber wundert euch nicht über den Preis….

  37. @ #31 Ritter der Schwafelrunde (28. Mai 2013 15:32):

    Nein, das ist KEIN Gutmenschentum. Die Leute dort sollen arbeiten, für ein Gehalt, welches dort angemessen ist. Die Leute, die hier arbeiten, sollen für ein Gehalt arbeiten, welches hier angemessen ist.
    Kurz gesagt: Man soll sich auf Augenhöhe entgegentreten, so weit das geht. Denn dass ich als Erstweltler in einer viel stärkeren Position bin, ist klar. Das aber schamlos auszunutzen, ist menschlich unter aller Sau.
    NGOs hängen im Fairen Handel nicht mit drin, das ist der Unterschied zur Entwicklungshilfe. Es läuft alles wie im normalen Wirtschaftsleben: Jemand produziert etwas, ein anderer kauft es ihm ab und verkauft das dann weiter. Der Unterschied ist nur, dass man die schwache Seite nicht über den Tisch zieht. Es ist das Prinzip des Ehrlichen Kaufmanns.
    Oder, um Fairen Handel kurz auf den Punkt zu bringen: Die Neger werden ausnahmsweise mal anständig bezahlt.

  38. Die Sache mit der Darstellung politischer Themen durch dafür völlig unqualifizierte Quotenleute wie Jauch ist wie gesagt kein Kavaliersdelikt.

    Jeder Absolvent eines entsprechende Studiengangs wäre dafür formal (freilich nur, wenn es noch nicht ideologisierte (verheitmeyerisierte) geisteswissenschaftliche Studiengänge gäbe) besser qualifiziert als Jauch.

    Nein man kann in diesem Zusammenhang einfach von Zuständen wie im alten Rom sprechen und was das bedeutet ist sicher auch Jauch bekannt.

  39. Den armem, unterdrückten und ausgebeuteten NäherInnen aus Bangladesh, China und anderswo kann geholfen werden.

    Hier bitte:

    Vollautomatischer Nähroboter mit Mikromanipulation näht billiger als Chinesen

    Die amerikanische Behörde für fortschrittliche Projekte der Verteidigung hat 1.25 Millionen $ an Softwear Automation bewilligt, um eine komplette Einheit für eine vollautomatische Nähmaschine zu vervollständigen.

    Die Maschine ist computergesteuert und verfolgt Bewegungen des verwendeten Gewebes und der Stiche. Der Grund warum die Armee daran interessiert ist dass die amerikanische Armee jährlich ca. 4 Milliarden $ für Bekleidung ausgibt und damit 50 000 Leute beschäftigt.

    Mit der gleichen Maschine kann man allerdings auch beliebig Kleidung herstellen und das Kosten die niedriger liegen als in China. Die USA importieren jährlich für rund 100 Milliarden $ Textilien.

    Übersetzt hat wohl auch ein Roboter 🙂

    http://mensch-bruecke.blogspot.de/2012/06/vollautomatische-nahroboter-mit.html

  40. Schaut Ihr immer noch die öffentlich-rechtliche Volksverblödung an, statt sich mit etwas Sinnvollen zu beschäftigen? Habe alle Sender der ÖR aus der Favoritenliste seit Jahren entfernt. Bis heute bin ich nicht rückfällig geworden, weil es mittlerweile ein so breites Angebot an politisch unkorrekten Nachrichten im Internet gibt, daß ich selbst wenn wollte, keine Zeit mehr finden würde.

  41. #41 Ritter der Schwafelrunde (28. Mai 2013 19:42)

    Möchtest Du mir den Namen einer guten, seriösen und NGO-unabhängigen Fair-Trade-Sache geben?

    Bisher hab ich noch jedem „Fair-Trader“ eine NGO im Schlepp gefunden bzw. in den Berichten über deren Tätigkeiten linken Kommie-Quatsch.

    Ich bin ja auch dafür, dass die Neger -und nicht nur die- anständig bezahlt werden, nur bin ich eben der Meinung, dass jedes Volk seine Probleme selbst -mit geringer Starthilfe- selbst lösen muss, damit die Lösungen erstens der Mentalität des jeweiligen Volkes gerecht werden und zweitens bin ich der Ansicht, dass nur selbst erarbeitetes Wissen richtiges und dauerhaftes Umdenken bewirkt.

    Was die Mehrheit unserer gutmenschlichen Hilfsindustrie mit „den Negern“ abzieht, ist im Grunde eine Entmündigung der „Neger“ und im Grunddenken nur eine Fortführung des Kolonialismus, so nach dem Motto „der Neger kann das nicht richtig, also muss ich Gutmensch den Neger dauerhaft zum richtigen Handeln anleiten. Was richtig ist, weiss ich Gutmensch, nämlich das Sozentum“.

    Ich meine, man muss „den Negern“ ja nurmal zeigen, wie das mit der fairen Entohnung in Europa zur Zeit der Industrialisierung ablief.

  42. #43 Cendrillon (28. Mai 2013 20:25)

    Tja, jetzt wird der Drittweltler schon wegrationalisiert, noch bevor er überhaupt Geld erarbeiten „richtig ausgebeutet“ werden konnte.

  43. Kann einem wirklich leid tun, die Näherin, die von ihrem Lohn die Familie nicht ernähren kann. obwohl… Moment mal! In Deutschland kann eine Näherin von ihrem Lohn ja auch keine Familie ernähren! Ja, was machen wir denn da? Wir müssen unbedingt durchsetzen, dass europäische Länder und die USA aus Solidarität keine deutschen Waren mehr kaufen und sich darum kümmern, dass hier wieder anständige Löhne gezahlt werden und 400-Euro-Jobs und Zeitarbeit verboten werden!

  44. #48 Paroline (28. Mai 2013 22:24)

    Moment mal! In Deutschland kann eine Näherin von ihrem Lohn ja auch keine Familie ernähren!

    Es ist übrigens eine grobe Fehleinschätzung zu glauben, dass nach dem Krieg in Deutschland der Lohne z. B. eines einfachen Bergmannes unter allen Umständen ausgereicht hätte eine 3 köpfige Familie zu ernähren. Das weiß niemand, der nicht betroffen war.
    Wenn die Eltern heimatvertrieben waren und keinerlei Unterstützung von Eltern, Onkel Tanten usw. nicht alt eingessen waren und eigenes Grundstück zum Bauen hatten usw., dann war es nicht möglich ohen Zwirjob über die Runden zu kommen. wenn man nach der Arbeit zumindest das Essen auf dem Tisch haben wollte und deshalb nicht wollte das die Frau arbeitet. Außer nebenbei bei Bekannten als Putzhilfe. Aber das alles zusammen reichte unter den geschilderten Umständen mit Absicherung über Versicherungen gerade eben, um durchzukommen. Man hatte allerdings alles was man brauchte und es war ein Leben in einem herrlichen Deutschland für das als Symbol immer die Bilder von der Fußball-WM 1954 standen.

  45. <<Raus aus Bangladesch, kaufen wir unsere Klamotten doch woanders, die armen Frauen in dem südasiatischen Land werden es uns danken.<<

    Es ist nicht unsere Sache, dass wir mit Millione Arbeitslosen den Arbeitsmarkt in Fernost oder egalwo garantieren.

    Klar kauften wir gerne woanders. Deutsche Kleidung. Noch gibt es ein paar echte Fachkräfte aus der Textilindustrie, die wieder anfangen könnten. Schliesslich wurden allein aus dem Bereich Textil Hundertausende auf die Strasse gesetzt.

    Für die müssen wir dann keine Stütze mehr zahlen.

    Und die Regierung in Bangladesch muss endlcih dafür sorgen, dass in ihrem Land eigenständige Möglcihkeiten geschaffen werden, zu existieren.

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