Allerwertester Herr Kolat! Hin und wieder nehme ich Ihre öffentlichen Äußerungen (aktuell: die Forderung nach einer Migranten-Quote in Amtsstuben) zur Kenntnis. Kopfschüttelnd, muss ich sagen. Und das, obwohl ich selbst einen „Migrationshintergrund“ habe. An einem Tag des Jahres 1961 stand mein Vater mit einigen Habseligkeiten im Koffer auf einem Bahnsteig irgendwo im Ruhrgebiet. Zurückgelassen hatte er das bitterarme sardische Bergdorf, in dem er aufgewachsen war und in dem es für ihn keine Zukunft gab. In Deutschland suchte man Arbeitskräfte, also hatten er und ein paar weitere junge Männer sich auf den Weg ins Ungewisse gemacht. Von Willkommenskultur war damals keine Rede, von „Einwanderern“, die eine Bereicherung für die Gesellschaft darstellten, erst recht nicht. Tatsächlich schaute man zu jener Zeit allgemein auf die Ausländer oder „Gastarbeiter“ herab, die Schmähung als „Itaker“ oder „Spaghettifresser“ war keine Seltenheit. (Weiter auf der Achse des Guten)

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59 KOMMENTARE

  1. Der Brief ist gut.

    Er wird der maßlos impertinenten Unverschämtheit eines Kolat aber nicht ganz gerecht.

    Da gäbe es noch ganz anderes dazu zu sagen.

  2. Sehr gut geschrieben. So ist es. Hoffentlich liest es der Adressat auch. Aber Schlüsse aus solchen Beiträgen zu ziehen, gehört nicht zur Mentalität dieser „Volksgruppe“, leider.

  3. Großartig!

    Der Brief bringt das Problem auf den Punkt.

    Und der Name des Problems heißt: ISLAM!

    I ntegration
    S cheitert
    L eider
    A n
    M ohammed

  4. Leute wie Kolat sind Teil einer „fünften Kolonne-Strategie“ der Türkei. Hier will ein anderes Land ein Bein in unserer Land bekommen. Um Integration, Toleranz etc. geht es doch gar nicht mehr …

  5. Sehr ehrlich und gut geschrieben, vielleicht etwas zu untertrieben.Trauig aber wichtig, daß die echten „Südländer“ für sich und uns Partei ergreifen müssen. Aber dies zeugt von Integrationserfolg bzw- willen, was wirklich für unsere Gesellschaft eine Bereicherung darstellt.

  6. Sehr guter Brief, den unbedingt auch unsere Politiker lesen sollten.
    Sie sollten, wenn sie Türken/Moslems meinen, auch genau das sagen.
    Andere „Migranten“ brauchen nämlich KEINE Extrawürste, keine Quoten, keine Umgestaltung der Gesellschaft nach Vorbild der Herkunftsländer.
    Ich kann jedem, der es orientalisch möchte nur raten, tut uns und Euch den Gefallen und geht dahin, wo es quasi „naturgemäß“ schon so ist!
    Andererseits haben nur die Türken Deutschland mit aufgebaut.
    Also sollten wir ihnen vielleicht doch zum Dank etwas entgegenkommen.

    Jeder normale Ausländer hat kein Problem damit, in deutschen Behörden, bei der Polizei, oder sonstwo hierzulande auf Deutsche zu treffen und sich trotzdem mit diesem Land zu identifizieren.
    Kein Ausländer möchte überall, wo er hinkommt Türken sehen, es sei denn, er ist selber einer.

  7. Guter Mann der Claudio Casula.

    er spürt, daß es „Migranten 1. Klasse“, also Muslime und „Migranten 2. Klasse“, also z.B. Italiener gibt.

    Die Diskriminierung der „Migranten 2. Klasse“ liegt darin, ihnen ihre Minderwertigkeit dadurch vor Augen zu führen, daß man nicht nur durch Arbeit, sondern auch durch arbeitsloses Fordern Geld verdienen kann.

  8. Ich bin trotzdem überascht. Warum?
    Weil dieser Brief von einem Menschen nicht deutschen Ursprunges geschrieben wurde und dankenswerter Weise für unser Anliegen Partei ergreift.
    Er ist jemand der wie wir fühlt und es mittlerweile auch zu seinem Anliegen gemacht hat. Dieser Claudio Casula ist hier angekommen. Er ist im Herzen einer von uns geworen. Ich danke ihm dafür!

  9. Netter Brief, aber ändern wird sich dadurch nichts. Das Gutmenschentum wischt sich damit dsen Allerwertesten ab.

    Es bedarf mittlerweile schon mehr, viel mehr, um sich aus dem grünlinken Schwitzkasten zu befreien.

    Aus dem Schwitzkasten ist man innerhalb von Sekunden raus, wenn man weiss wie und wenn man gewollt ist den Gegner richtig weh zu tun .

  10. Diesen Text „auf der Achse des Guten“ komplett zu lesen, möchte ich ALLEN hier empfehlen!
    Besser kann man/frau es nicht ausdrücken.

    Aber: Unsere „muslimischen Zuwanderer“ sind längst nicht mehr hier, „um zu arbeiten“ und sich womöglich zu integrieren, sondern im Zuge einer regelrechten Völkerwanderung, die bildungsferne Armuts“flüchtlinge“ nach Europa spülen soll, die von einer stattlich aufgerüsteten Sozial- und Migrationsindustrie unterstützt werden, um die Mehrheitsgesellschaften demographisch und wahlstrategisch auszuhebeln. Das Problem sind längst die muslimischen „Zuwanderer“ in zweiter und dritter Generation, z. T. mit deutschen/europäischen Pässen, die sich weder integrieren, noch an unsere Gesetze halten (was Väter und Großväter noch taten). Sogar für die wird inzwischen „Willkommenskultur“ gefordert!

    Ich hasse Verschwörungstheorien, aber man muss schon blind und bekloppt sein, wenn man/frau nicht sieht, dass hier Länder wie die Türkei, Pakistan, Katar und Saudi-Arabien imperialistische Politik betreiben.
    Die Türken- und Muslimvereine, mit denen Frau Merkel sich „auf Augenhöhe“ trifft, befördern jedenfalls KEINE Integration, sondern sind ganz offen „fünfte Kolonnen“ der „Islamisierung“ (die unsererseits auch noch großzügig sozialstaatlich gesponsert wird)!
    Man/frau kann streiten, was schlimmer ist: Die Ausbeutung unserer Sozialsysteme oder das kack-freche Anspruchsdenken mit dem Ziel Terrain zu erobern.
    DAS ZENTRALE PROBLEM aber sind kulurrelativistische und -nihilistische Wegbereiter dieser Entwicklung aus Parteien, Kirchen, Medien, Gewerkschaft und Politik auf deutscher (europäischer) „Seite“!

  11. Was sagt Herr Kolat dazu? Wieder nur ein Einzelfall seiner türkischen Geschlechtsgenossen?

    Lebensweise zu westlich: Prozess um vierfachen Mordversuch

    In Essen hat am Dienstag der Prozess gegen einen türkischstämmigen Familienvater begonnen, der seine drei Kinder und seine Ehefrau niedergestochen haben soll.

    Laut Anklage war ihm die Lebensweise seiner Familie zu westlich orientiert.

    Alle Opfer erlitten lebensgefährliche Verletzungen:

    http://www.halternerzeitung.de/nachrichten/region/nordrheinwestfalen/Lebensweise-zu-westlich-Prozess-um-vierfachen-Mordversuch;art5192,2016516

  12. Chapeau für diesen offenen Brief! Besser könnte man die Wahrheit nicht formulieren!

  13. Beruhigungspille Zensus:

    Der Rückgang ist vor allem auf ein Minus bei Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit zurückzuführen. Die Zahl der Deutschen sank um rund 428.000 oder 0,6 Prozent auf 74 Millionen (92,3 Prozent). Knapp 6,2 Millionen Einwohner (7,7 Prozent) besaßen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Der Bevölkerungsrückgang bei Ausländern betrug den Angaben zufolge 14,9 Prozent. Das seien nahezu 1,1 Millionen Menschen weniger als bislang angenommen.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-05/volkszaehlung-zensus-deutschland-gesellschaft

  14. Der Brief ist gut, unterstellt aber, dass Herr Kolat & Co. für solche Argumente offen sind bzw. zum Nachdenken und Abwägen von Interessen überhaupt in der Lage sind.

    Herr Kolat ist ein Interessensvertreter, ein Lobbyist für eine bestimmte Migrantengruppe. Dazu wurder er von derselben gewählt. Es ist nicht seine Aufgabe, kritische Aspekte dieser Migrantengruppe auch nur zu thematisieren. Er wurde eingesetzt um zu fordern, klagen, jammern und dann noch mehr zu fordern. Er und die Gruppe analysierten, wie man in Deutschland am besten etwas abgreift, nämlich in der Opfer-Rolle. Diese erfolgreiche Strategie wird jetzt konsequent verfolgt. Auch wenn die Migrationsgruppe inzwischen wie Maden im Speck lebt, immer weiter nach noch mehr fordern. Denn das ist sein Job. Über Apelle an sein Gewissen macht er sich allenfalls lustig.

  15. Sehr gut! Nach Akif der nächste Mitbürger mit einem sogenannten „Migrationshintergrund“ (das ist eh‘ nur ein Terminus, zur Verschleierung der wahren Problemgruppe), der sich für unsere Sache ausspricht. Rassismusvorwurf ausgeschlossen! Übrigens (OT): Hörte von einem Freund über Facebook, von einer kulturellen Bereicherung, mit Kopfgetrete in Wiesbaden. Das lokale Käseblatt (Wiesbadener Kurier) spricht von jungen Männern – weiß jemand mehr?

  16. Kleiner OT 😀

    EU-Länder dürfen ihre Grenzen wieder kontrollieren

    EU-Länder dürfen ab 2014 wieder ihre Grenzen kontrollieren. Darauf einigten sich die Mitgliedsstaaten, das Europaparlament und die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel. Voraussetzung ist, daß die innere Sicherheit des Staates „massiv bedroht“ wird oder die illegale Einwanderung deutlich zunimmt.

    Die Europäische Union kam damit einer Forderung der Bundesregierung nach, die seit mehreren Monaten auf eine Verschärfung des Schengen-Abkommens drängt. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zeigte sich erfreut über die Entscheidung. „Die Einigung zur Stärkung des Schengenraums zeigt, daß wir in Europa auch hier in der Lage sind, Fehlentwicklungen entgegenzuwirken.“

    Mit dem beschlossenen Verfahren werde die „nationale Souveränität der Mitgliedstaaten“ gewahrt, betonte der CSU-Politiker. Die nun beschlossene Regelung sieht vor, daß an den Grenzen bis zu zwei Jahre kontrolliert werden darf. Das Schengen-Abkommen garantierte bisher, daß an den Grenzen der 26 Unterzeichner-Staaten keine Paßkontrollen stattfinden.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5bf52517d58.0.html

  17. Bravo Claudio Casula, Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen! Ob sie den „Türken Kolat“ damit angesprochen haben wage ich zu bezweifeln.

  18. Guter Brief.
    Der Kolat wird sich davon nicht allzu viel einverleiben sondern zu seinem PR- Berater und Anwalt rennen und überlegen wie er diesen Brief in die rassistische Ecke bringt.

    Das der kein Interresse an den Problemen der Deutschen hat sondern nur an dem Programm der türkischen Imperialpolitik ist wohl offensichtlich.

    Trotzdem je mehr claudio casulas ihren Unmut öffentlich äussern um so besser. Denn dann kann man diese Türkenproblematik nicht mehr auf typisch deutsche „Intoleranz“ und „Rassismus“ schieben.

    Ich sag auch immer zu den Ausländern die ich kenne und die fleissig arbeiten und sich mit Deutschland und seinen Werten identifizieren, das auch sie ihren Mund aufmachen müssen wenn sie wollen das das Deutschland, das sie mitaufgebaut haben und lieben, so bleiben soll wie es einst war als sie hergekommen sind.

  19. #18 Meine Heimat bekommt ihr nicht (31. Mai 2013 12:11)

    Übrigens (OT): Hörte von einem Freund über Facebook, von einer kulturellen Bereicherung, mit Kopfgetrete in Wiesbaden. Das lokale Käseblatt (Wiesbadener Kurier) spricht von jungen Männern – weiß jemand mehr?

    Welchen „Vorfall“ meinten sie ❓

    Hier eine Auswahl:

    27.05.2011 –Wiesbaden: … zunächst zu Boden und anschließend gezielt gegen den Kopf getreten wurde.

    11.01.2012 –Wiesbaden: Immer wieder gegen den Kopf getreten. Als der 60-Jährige dann hilflos am Boden lag, erhielt er von dem Duo weitere Faustschläge und auch …

    16.01.2012 – Wiesbaden: Wiesbadener Mordprozess Aus Lust geschlagen und getreten … (Foto) mit Schlägen und Fußtritten gegen den Kopf tödlich verletzt haben …

    26.04.2013 – Wiesbaden: Mann brutal gegen Kopf getreten – Polizei ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts. Bild-Ruhrnachrichten…

  20. @ #23 Al-Harbi (31. Mai 2013 12:19)

    Mode-Moslems. Das was früher die Skinheads waren, sind heute die konvertierten Salafisten. Scheint das gleiche radikale Gen zu sein.

  21. Guten Tag.
    Ich habe eine Bitte an die Platform.
    In der Türkei, korrket Istanbul, stehen die Zeichen auf Sturm. Es kann leicht dazu kommen das die Situation dieses Wochenende eskaliert. Damit meine ich Bilder wie in Kairo sind möglich. Keine der MSM erwähnt auch nur eine Zeile dazu. Vielleicht ist PI dazu bereit weil meiner bescheidenen Meinung ein solcher Konflikt, Bürgerkriegsähnliche Zustände, auch Auswirkungen auf Deutschland haben wird. Die Türkisch/Kurdische Community in Deutschland besteht zum Grossteil aus Anhängern der Islamistischen Schergen um Erdogan oder gehören anderen radikalen Strömungen an (PKK, Kurdischen Falken, kurdische Hisbullah etc. etc.).

    Danke für die Unterstützung.
    Ilkay

  22. #10 Humbold_Gauss (31. Mai 2013 11:51)

    Ich bin trotzdem überascht. Warum?
    Weil dieser Brief von einem Menschen nicht deutschen Ursprunges geschrieben wurde und dankenswerter Weise für unser Anliegen Partei ergreift.
    Er ist jemand der wie wir fühlt und es mittlerweile auch zu seinem Anliegen gemacht hat. Dieser Claudio Casula ist hier angekommen. Er ist im Herzen einer von uns geworen. Ich danke ihm dafür!

    Freundliche Zeilen, fühle mich mit angesprochen, danke dafür.

    Nur sollten Sie keineswegs erstaunt sein.

    Meine Frau und ich sehen es exakt so, wie dieser Brief es ausdrückt, und wir haben beide auch Migrationshintergrund aus echten Südländern.

    In der ersten Hälfte schildert der Autor exakt das Leben unserer Eltern in den 60ern bis heute. Diese sind ohne jede Diskussion und ohne jedes Heckmeck voll integriert.

    Mit halbwegs gesundem Menschenverstand kann man auch gar nicht anders leben und kann gar nicht Deutschland oder den Deutschen irgendwie böse dafür sein, dass es unsere Familien aufgenommen hat. Ganz im Gegenteil ist man dankbar und käme nie auf die Idee, Sonderrechte einzufordern. Und alle ca. 50 Personen mit Migrationshintergrund aus unser beider Familien, die ich kenne, sind ebenso integriert, meist beruflich sehr erfolgreich und stellen für Deutschland keinerlei Problem dar – selbstredend wird das Grundgesetz voll anerkannt und gelebt.

    Es ist schlicht und einfach so, wie es im Brief von Herrn Casula auch zum Ausdruck kommt:

    Der Islam macht den Unterschied zwischen den Einwanderergruppen.

    Daher, bitte nicht erstaunt sein: diese Haltung ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand und einem funken Anstand im Leib die einzig mögliche.

    Gelebter Islam beseitigt beides: gesunden Menschenverstand und Anstand.

  23. Claudio Casula ist großartig. Er führt zur Zeit das wunderbare, Oktober 2005 gegründete Blog „Spirit of Entebbe“,

    http://spiritofentebbe.wordpress.com/

    kämpft seit Jahren gegen die Verdrehungen und den Israelhaß unserer Zensurmedien, ist selber Journalist und ist unter anderem der Schöpfer der Perle „So wird man Nahostkorrespondent“ von 2006 (die hier wahrscheinlich viele kennen, ohne zu wissen, daß sie von Claudio Casula ist):

    http://philippika.blogspot.de/2006/04/so-wird-man-nahostkorrespondent-eine.html

  24. Bravo für diesen Brief.

    Ich frage mich wann es möglich sein wird die Probleme öffentlich zu diskutieren. Das es mit bestimmten Gruppen in Deutschland viele Probleme zu geben scheint ist nicht nur dem regelmäßigen PI-Leser bekannt; nein auch Google weiß das inzwischen. Google Suggest schlägt vor die Suchanfrage zu kompletieren je nachdem welche suchanfragen häufig von Nutzern gesucht werden.

    Wenn man da nun „warum sind türken“ eingibt treffen die Ergebnisse den Nagel auf den Kopf. Ich schreibe die Vorschläge von Suggest jetzt mal nicht hier her weil das könnte ja als rassistisch interpretiert werden 😉 Testet es einfach mal selbst

  25. Hatte ein „Erweckunngserlebnis“ vor einigen Jahren mit einer Rußlanddeutschen:

    1. Merkte man ihre Abstammung nicht an der Sprache, sie erwähnte es einfach mit Stolz.

    2. Diese Frau war dankbar, hier sein zu dürfen, besonders nach Terrorerfahrungen in ihrer Heimat.

    Ich war völlig verblüfft. Dankbarkeit von so genannten „Migranten“ war man nun überhaupt nicht gewohnt, besonders nicht aus den Medien.
    Heute kann ich unterscheiden.

  26. Bis auf Herrn Kolat und Konsorten gibt es doch hier gar keine Migranten mehr, denn alle anderen sind längst Mitbürger und redlicher, willkommener Teil unserer Gesellschaft.

    Der Brief im Übrigen einfach nur „köstlich“!

  27. Podiumsdiskussion : Wie viel Solidarität verträgt Europa?

    Flüchtlinge auf der Suche nach einem besseren Leben.“

    Monday, June 3, 2013.6:00pm in Konferenzsaal Unihauptgebäude, Domstr. 11, 17489 Greifswald

    Kommt vorbei und diskutiert mit!

    Auf dem Podium begrüßen wir…

    Burkard Dregger- integrationspolitischer Sprecher der Berliner CDU

    Holger Böhmann- Richter am Oberverwaltungsgericht M-V u.a. zuständig für Asylrecht

    Matthias Lehnert- Lehrbeauftragter an der Uni Bremen für Internationales Flüchtlingsrecht und tätig in der Flüchtlingsberatung

    Moderation: Hedwig Richter vom Historischen Institut

    Als sog. „Wirtschaftsflüchtlinge“ haben sie nur selten eine Chance nach der Genfer Flüchtlingskonvention oder nach Art. 16 a GG als schutzbedürftig anerkannt zu werden.

    https://www.facebook.com/events/600538656632807/

  28. @ #40 Wilhelmine (31. Mai 2013 13:40)

    MASSENHAFTE JUGENDARBEITSLOSIGKEIT IN EUROPA!

    Schäuble warnt vor “Revolution” wenn der Sozialstaat gekappt wird!!!!

    Germany sees “revolution” if welfare model scrapped

    German Finance Minister Wolfgang Schaeuble warned on Tuesday that failure to win the battle against youth unemployment could tear Europe apart, while abandoning the continent’s welfare model in favour of tougher U.S. standards would cause “revolution”.

    http://www.guardian.co.uk/business/feedarticle/10812626

  29. Mein politisches Erweckungserlebnis verdanke ich einer russischstämmigen Einwandererin jüdischen Glaubens.
    Nachdem ich mit ihr schon eine Weile bekannt war, habe ich mich irgendwann getraut zu fragen, warum sie sich gerade für Deutschland entschieden hätten.

    Die Empfehlung, nach Deutschland auszuwandern sei von Verwandten und Bekannten in USA und England gekommen, da es sich Deutschland auch für Juden nicht nur materiell, sondern auch sozial und politisch am besten leben ließe.
    Seither perlen Nazivorwürfe an mir ab, wie ein linder Sommerregen.

  30. #17 Voldemort:

    Herr Kolat ist ein Interessenvertreter, ein Lobbyist für eine bestimmte Migrantengruppe. … Er wurde eingesetzt um zu fordern, klagen, jammern und dann noch mehr zu fordern.

    Und wenn einer den Zustand dieser Gruppe nüchtern beschreibt, wie Sarrazin 2009 in „Lettre International“, dann zerrt Kolat ihn vor das UN-Committee of Elimination of All Forms of Racial Discrimination“ und kann sogar triumphieren: Deutschland wird von Menschenrechts-Koryphäen aus Russland, Algerien, Togo, Burkina Faso… eine Rüge erteilt, weil Sarrazin ohne anschließende „legal action“ sagen konnte, was er wollte.

    Jan Fleischhauer hat sich aktuell darüber lustig gemacht, wer alles glaubt, Deutschland Vorschriften machen zu können, das reicht aber nicht aus. Denn kein Journalist hat sich die Mühe gemacht, das UN-Papier überhaupt mal aus der Nähe zu betrachten. Er hätte nämlich festgestellt, dass schon die Überschrift des Sarrazin-Interviews falsch übersetzt wurde: Die hieß nicht „Class instead of Mass: from the Capital City of Social Services to the Metropolis of the Elite“, sondern „Von der Hauptstadt der Transferleistungen zur…“, es hätte also „social welfare“ statt „social services“ heißen müssen. Kolats Anwältin war Jutta Hermanns, spezialisiert auf Asyl- und Aufenthaltsrecht, die hier:

    http://www.berliner-kanzleien.com/Berlin/Rechtsanwaelte/Leistungen/Rechtsanwaeltin_Hermanns.htm

    Die in ihrer Petition behauptet: „Mr. Sarrazin expressed himself in a derogatory and discriminatory way about social ,lower classes’, which are ,not productive’ and would have to ,disappear over time’ in order to create a city of the ,elite’.”

    Sarrazin soll also gesagt haben, dass die Unterschicht „mit der Zeit zu verschwinden“ hat, um Platz für die „Elite“ zu schaffen, womit ihm die faschistische Absicht unterstellt wird, die „Unproduktiven“ beseitigen zu wollen – eine bösartige Verzerrung dessen, was Sarrazin gesagt hat.

    Sarrazin hat in dem Interview den Zustand der Stadt Berlin nach der Wende analysiert und u.a. festgestellt, dass in der Stadt 20 Prozent von Transferleistungen leben, bundesweit seien es nur 8 bis 10 Prozent, „dieser Teil muss sich auswachsen“, sagte er, was nicht „die Unterschicht muss verschwinden“ heißt. Usw. Aber interessiert leider niemanden, auch die SPON-Leser nicht. Das UN-Papier:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-ueber-die-uno-ruege-gegen-deutschland-a-902779.html#spCommentsBoxPager

  31. Die Türken vergraulen mit ihrer Frechheit alle, anderen Migranten inklusive
    (die anderen Migranten verstehen schon, dass Türken nur für eigene Privilegien kämpfen).
    Nur die deutsche politische Klasse rutscht vor Türken auf den Knien.

    Und es war sehr dumm seitens der bunten Propaganda, Türken für die Opferrolle auszusuchen – solche frechen Leute können kein Mitleid erregen.

  32. Kolat ähnelt einem aggressiven orientalischen Bettler, der hinter westlichen Touristen läuft und Geld verlangt.

    Es wäre allerdings ein großer Fehler, ihm etwas zu schenken.
    Denn er gibt sich mit nichts zufrieden, sondern nimmt es zum Anlass, noch mehr zu fordern.

  33. Den UN-Text, 18 Seiten, gibt es übrigens auf Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch, demnächst wird es auch eine chinesische und arabische Übersetzung geben, aber keine deutsche, noch so eine Unverschämtheit. Immerhin hatte der Türke Gün Kut noch so viel Anstand, bei diesem Thema nicht teilzunehmen.

  34. #25 lorbas: Danke für Ihre Antwort. Ich wohne in der Nähe, meide es aber schon lange nach Wiesbaden auszugehen. Von der mondänen Atmosphäre der viktorianischen Kurstadt ist nicht mehr viel übrig. In der Fußgängerzone tummeln sich abends nur noch Spackos. Die Aggression liegt in der Luft. Es ist jammerschade. Allerdings ist die Landeshauptstadt noch relativ wohlhabend und es gibt in und um Wiesbaden viele sehr vermögende Leute. Trotzdem bin ich schockiert, dass Sie gleich mit einer solchen Palette von „Bereicherungen“ aufwarten können.

  35. Großartig, nur diesen Ton verstehen die arroganten Kulturbereicherer. Das ‚Pampern’hat keinen Sinn. Ebenso diese kostenintensive Integrations.- und Immigrationsindustrie sollte schnellstens aufgehoben werden. Was beschweren die sich, die kommen doch alle freiwillig hierher.

  36. #5 homo perfekto beneficaris (31. Mai 2013 11:25)

    Sehr ehrlich und gut geschrieben, vielleicht etwas zu untertrieben.Trauig aber wichtig, daß die echten “Südländer” für sich und uns Partei ergreifen müssen. Aber dies zeugt von Integrationserfolg bzw- willen, was wirklich für unsere Gesellschaft eine Bereicherung darstellt.

    Wie schon mehrfach betont: SüdLAND und SüdEUROPA sind überhaupt nicht dasselbe.

    Oder glaubt hier irgendwer wirklich, dass die gleichen Probleme existieren würden, wenn es sich bei den zugezogenen Migraten bzw. ihren Nachkommen (ursprünglich) nur um Italiener, Griechen und Portugiesen (usw.) gehandelt hätte?

  37. Noch ein Nachtrag zu #45:

    „Transfer payment“ trifft es besser als „social welfare“, wenn man charakterisieren will, was mit „Transferleistungen“ gemeint ist. Von den „Eliten“ in der Überschrift, „…zur Metropole der Eliten“, ist im Text selbst nur ganz am Schluss in der 13. Spalte die Rede, der Interviewer fragt Sarrazin nach seinem „Traum von Berlin“, Sarrazin: „Ich würde aus Berlin eine Stadt der Elite machen. Das würde voraussetzen, dass unsere Massenuniversitäten… Die Schulen müssen von unten nach oben anderes gestaltet werden… Dann würde klar, dass man eine Stadt der Elite möchte und nicht eine ,Hauptstadt der Transferleistungen‘.“ Also auch nicht das, was Kolat-Anwältin Hermanns suggeriert hat. Darüber hinaus ein Zitat aus dem „Tagesspiegel“ vom 26.7.09:

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/babyboom-in-berlin-kinder-wagen/1565698.html

  38. Was für ein toller Brief. Danke an Claudio Casula.

    Heute in Bild (Printausgabe) gelesen.

    Iran:

    Der Iran hat die Steinigung in ihr neues StGB aufgenommen. Für Ehebruch dürfen weiterhin als Strafe Steinigungen ausgesprochen werden :mrgreen:

    Frauen werden bis zu den Schultern eingegraben werden, Männer bis zu den Hüften, bevor sie mit Steinen beworfen werden. Wer sich aus dieser Lage selbst befreien kann, kommt mit dem Leben davon. :mrgreen:

    Nun ratet mal: wer hat die besseren Chancen ? Eine Frau, die bis zu den Schultern eingegraben ist oder ein Mann, der seine Arme noch zur Verfügung hat, um sich ev. zu befreien ??

    B*ARBAREN ! MAN KÖNNTE EINFACH NUR NOCH K*TZEN !!!!

    Übrigens, nicht dass ihr etwa meint, ich habe die Printausgabe der Bild gekauft. Ich unterstütze eine Freundin am Kiosk, der ich ab und zu aushelfe. Und da habe ich Gelegenheit, solche Horror-Geschichten zu lesen.

    Sorry für’s OT, aber ich muss meine Wut ja irgendwo auslassen.

  39. #38 Wilhelmine; Dann nenn mir doch mal ein uns direkt angrenzendes Land, meinetwegen auch angrenzend an Nord- bzw Ostsee, in dem wer auch immer politisch verfolgt wird. Von durch Armut verfolgt reden wir dabei nicht, das ist kein Asylgrund. Es ist absolut lächerlich, wenn jemand in Frankfurt, Hamburg oder wo auch immer ausm Flieger steigt, dass der Asylberechtigt wäre. Ohne Pass kommt man gar nicht erst in den Flieger rein und wenn du auf der PNG Liste stehst, wanderst du nicht in die Wartehalle sondern gehst nach Monopolyart nicht über Start, sondern direkt ins Gefängnis.

  40. #31 Babieca

    …ist unter anderem der Schöpfer der Perle “So wird man Nahostkorrespondent” von 2006…

    Ja, kenne ich und hatte mir das damals sofort gespeichert: Die ‚Perle’ist großartig und traf/trifft den Nagel auf den Kopf!

  41. Sehr guter Brief!

    “ …ja, nicht einmal in Rotten lautstark „Respeeekt!“ einfordernden oder auch nur auf die Straße rotzenden Burschen, die tiefe Verachtung für die Mehrheitsgesellschaft gehegt hätten.“

    Genau, kann mir mal einer erklären, was diese ewige auf die Straße-spucken soll, wenn man als Fußgänger ein gewisses Klientel passiert. In Asien, China, Taiwan z.B. soll das einen reinigenden Effekt haben. Hier ist es wohl eher Provokation, leider imitieren auch deutsche Jugendliche dieses Verhalten.

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