Die Lügen von Imam Idriz bei seiner Kanzel-Predigt in der evangelischen St.Lukas-Kirche

dsc_0055Imam Idriz predigte am 10. März in der Münchner evangelischen St.Lukas-Kirche. Dabei log er dermaßen dreist über den Koran, dass sich die Balken des evangelischen Kirchengebäudes nur so bogen. Aber die meisten christlichen Schäfchen lauschten ergriffen seinen Worten, da er von Frieden, Barmherzigkeit, Toleranz und ähnlichen netten Begriffen schwafelte, die allerdings in der Realität mit dem Islam so viel zu tun haben wie die vegetarische Ernährung mit Haien.

(Von Michael Stürzenberger)

Hier die originale Kanzelrede von Märchenonkel Idriz zum Thema: „Welche religiösen Werte können das Christentum und der Islam im Sinne des gemeinsamen Stammvaters Abraham/Ibrahim gemeinsam vermitteln?“ aus der Kategorie „Märchen aus 1001er Nacht“:

Liebe Schwestern, liebe Brüder,
Verehrte Gemeinde,

sowohl für Sie als Kirchenbesucher, als auch für mich und die heute anwesenden Muslime, ist dies schon ein ungewöhnlicher Gottesdienst in einer Kirche. Denn unter gewohnten Umständen besteige ich freitags die Stufen der Kanzel in meiner Moschee in Penzberg. Und wenn Sie mich fragen würden, über welches Thema ich am liebsten und ausgiebigsten spreche, dann ist es die Frage nach gemeinsamen Werten, die uns als Gesellschaft zusammenhalten können. Wie können wir also in einer immer mehr plural gestalteten Welt, und wiederum in christlich geprägten Bayern, im multikulturellen München, menschlich und würdig unser Zusammenleben gestalten?

Eine gute Frage, die sich allen Nicht-Moslems stellt: Wie kann man mit Angehörigen einer „Religion“ zusammenleben, die sich als die einzig Wahre sieht und über alle anderen siegen soll:

Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge. (Sure 48, Vers 28)

Auf der Kanzel der St.Lukas-Kirche stand an diesem Tag ein Vertreter einer Religion, die den Christen, die an die Dreifaltigkeit ihres Gottes glauben, unverhohlen droht:

Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten und sagt nicht „Drei“. Hört auf damit, das ist besser für euch! (4,171)

Eine Religion, die ihre alleinige Macht fordert und die Unterwerfung aller Andersgläubigen mit Gewalt und Töten legitimiert. Die auch den Kampf gegen die Juden und Christen fordert, die sich weigern, an den islamischen Gott Allah zu glauben:

„Kämpft gegen diejenigen der Schriftbesitzer, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!“ (9,29)

DSC_0260

Das zur Ausgangssituation dieses skandalösen Vorgangs. Imam Idriz ist denen, die sich kritisch mit ihm beschäftigen, als Lügner bekannt. Wer sich schon mit einem Magistertitel schmückt, den er nie erworben hat, dem kann man nicht trauen. Seine permanenten Versuche, den Islam vor allzu berechtigter Kritik zu schützen, sind seit Jahren von Beschönigungen, Vertuschungen und Lügen geprägt. Vor diesem Hintergrund ist jedes seiner Worte zu überprüfen:

Unter anderem auch deshalb habe ich die Einladung gerne und dankbar angenommen. Weil es ein Thema ist, das unsere Zukunft prägen wird, ein Thema für das meine Seele brennt. Wenn die Muslime mich fragen, warum die Christen einen Imam einladen, eine Rede von ihrer Kanzel aus zu halten, dann ist meine Antwort, weil die Christen und ihre Pfarrerinnen und Pfarrer Menschen sind, die uns nahe stehen, wie uns der Koran bestätigt:

Du wirst wahrlich finden, dass die Menschen, die den Gläubigen in Liebe am nächsten stehen, die sind, die sagen: „Wir sind Christen“, dies, weil unter ihnen Geistliche sind und weil sie nicht überheblich sind. (5,82)

Erste Lüge: In diesem Vers ist nicht von „Liebe“ die Rede, die im Koran keine Rolle spielt, sondern von „Freundschaft“. Und Idriz verschweigt ganz bewusst den Anfang dieses Verses, der scharf gegen die Juden gerichtet ist:

Du wirst ganz gewiß finden, daß diejenigen Menschen, die den Gläubigen am heftigsten Feindschaft zeigen, die Juden und diejenigen sind, die Allah etwas beigesellen. Und du wirst ganz gewiß finden, daß diejenigen, die den Gläubigen in Freundschaft am nächsten stehen, die sind, die sagen: „Wir sind Christen.“ Dies, weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt und weil sie sich nicht hochmütig verhalten. (5,82)

Den andächtig lauschenden Christen wussten sicher nicht, dass sie im Heiligen Buch des Islams – dessen Inhalt direkt vom moslemischen Gott stammen soll – verflucht werden, genauso wie die Juden:

Und die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort aus ihrem Mund. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie doch irregeleitet! (9,30)

DSC_0056

Idriz weiß das alles, seifte aber die gutmenschlichen Kirchenbesucher nach allen Regeln der Kunst ein:

Der Koran, liebe Geschwister, ist voller Ehrgeiz mit Lob und Anerkennung gegenüber den Anhängern des Evangeliums:

Wir sandten Noah und Abraham und stifteten in ihrer Nachkommenschaft die Prophetie und das Buch. Unter ihnen gab es manche, die sich leiten ließen, doch viele unter ihnen waren ruchlos. Dann ließen wir in ihren Spuren unsere Gesandten folgen und ließen Jesus, den Sohn Marias, folgen und gaben ihm das Evangelium und pflanzten in die Herzen derer, die ihm folgten, Milde und Barmherzigkeit. (57, 26-27)

Eine grobe Verfälschung der knallharten Botschaft des Mohammed. Diese Passagen des Korans sind in Wahrheit eine klare Warnung an die Schriftbesitzer – Juden und Christen – dass sie an Allah glauben sollen. Auch in der Koranausgabe des Zentralrates der Muslime wird dies deutlich:

Und Wir sandten bereits Nuh und Ibrahim und richteten in ihrer Nachkommenschaft das Prophetentum und die Schrift ein. Unter ihnen gab es einige, die rechtgeleitet waren, aber viele von ihnen waren Frevler. (57,26)

Hierauf ließen Wir auf ihren Spuren Unsere Gesandten folgen; und Wir ließen Isa, den Sohn Maryams, folgen und gaben ihm das Evangelium. Und Wir setzten in die Herzen derjenigen, die ihm folgten, Mitleid und Barmherzigkeit, und auch Mönchtum, das sie erfanden – Wir haben es ihnen nicht vorgeschrieben –, dies nur im Trachten nach Allahs Wohlgefallen. Sie beachteten es jedoch nicht, wie es ihm zusteht. Und so gaben Wir denjenigen von ihnen, die glaubten, ihren Lohn. Aber viele von ihnen waren Frevler. (57, 27)

In diesen Versen wird die ganze Anmaßung Mohammeds deutlich, der behauptete, sein Gott Allah hätte Noah, Abraham und selbst Jesus geschickt und geleitet. Ganz abgesehen davon, hat Idriz in seiner grob verfälschenden Darstellung den vorangegangenen knallharten Vers 25 der 57. Sure verschwiegen, in dem es um den Krieg geht:

Wir haben ja Unsere Gesandten mit den klaren Beweisen gesandt und mit ihnen die Schrift und die Waage herabgesandt, damit die Menschen für die Gerechtigkeit eintreten. Und Wir haben das Eisen herabgesandt. In ihm ist starke Gewalt für den Krieg und ist auch sonst den Menschen nützlich –, damit Allah kennt, wer Ihm und Seinen Gesandten im Verborgenen hilft. Gewiß, Allah ist Stark und Allmächtig. (57,27)

DSC_0054

Idriz säuselte aber auf der Kanzel der evangelischen Kirche entgegen der aggresiven Koran-Realität weiter. Ein typisches Beispiel von Taqiyya, dem erlaubten Lügen im Islam, wenn es dessen Verbreitung dienlich ist:

Dies sind nur wenige Bespiele wie der Koran Jesus, seine Mutter Maria, das Evangelium und die Christen lobt, würdigt und achtet. Diese Tradition zu pflegen, indem wir solche Verse nicht nur in unseren Gebeten und Predigten verlesen, sondern sie auch vorleben, sollte allen Muslimen Verpflichtung sein, und glücklicherweise gibt und gab es zu allen Zeiten überall Muslime, die danach leben.

Und natürlich erwarten auch Muslime Achtung und Wertschätzung, Respekt und Toleranz. Gerade das zeigen wir alle heute in München, Muslime und Nicht-Muslime, Schulter an Schulter, in einem Gotteshaus, rufen alle Menschen zu gegenseitiger Achtung und Toleranz auf, was durchaus Mut erfordert. Wenn wir diesen Mut gemeinsam aufbringen, wird die Feigheit der Intoleranz für alle sichtbar. Wir zeigen heute, dass Religionen sehr wohl friedlich miteinander umgehen können, denn schließlich stehen alle, mit keiner einzigen Ausnahme, für Frieden und wollen nur das Beste für den Menschen, der im Mittelpunkt der gesamten Schöpfung steht.

Gott belegt im Koran das Evangelium mit denselben Attributen wie auch den Koran: Beide sind als huda Rechtleitung und als nûr Licht an die Menschheit gesandt worden.

Gott spricht im Koran über das Evangelium und Jesus folgendes:

In ihren Spuren ließen wir Jesus folgen, Marias Sohn; er bestätigte, was vor ihm von der Thora bestand. Ihm gaben wir das Evangelium. Darin ist Rechtleitung und Licht, und ist Rechtleitung und Mahnung für die Gottesfürchtigen. (5,46)

Idriz pickt sich immer wieder kleine Versatzstücke heraus, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen. Was für ein dreister Heuchler. Was hätten die Christen wohl von dem gleich folgenden Vers 52 der 5. Sure gehalten:

O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind einer des anderen Freund. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört zu ihnen. Gewiß, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht. (5,52)

Idriz streute den Christen der St.Lukas-Kirche wie ein Falschspieler Sand in die Augen:

Fast identisch spricht Gott über Koran und Muhammed folgendes:

Licht und ein klares Buch sind zu euch von Gott gekommen. Gott führt damit, wer seinem Wohlgefallen Folge leistet, Wege des Heils und Friedens, und führt sie aus den Finsternissen hinan zum Licht, mit seiner Erlaubnis, und leitet sie auf einen rechten Weg. (5,15-16)

Wieder verfälschte Idriz den wahren Inhalt dieser Verse. Denn auch hier geht es um eine Warnung an die Christen, was auch die Koranausgabe des Zentralrates der Muslime eindeutig belegt:

Und (auch) mit denen, die sagen: „Wir sind Christen“, haben Wir ihr Abkommen getroffen. Aber dann vergaßen sie einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten Wir unter ihnen Feindschaft und Haß bis zum Tag der Auferstehung. Und Allah wird ihnen kundtun, was sie zu machen pflegten. (5,14)

O Leute der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles von dem klarzumachen, was ihr von der Schrift verborgengehalten habt, und er verzeiht vieles. Gekommen ist, nunmehr zu euch von Allah ein Licht und ein deutliches Buch, mit dem Allah diejenigen, die Seinem Wohlgefallen folgen, die Wege des Heils leitet und sie aus den Finsternissen hinaus mit Seiner Erlaubnis ins Licht bringt und sie zu einem geraden Weg leitet. (5,15-16)

DSC_0053

Es hätte in der Kirche sicher eine frostige Atmosphäre gegeben, wenn Idriz den anschließenden Vers zitiert hätte, in der die Christen als vernichtenswerte Ungläubige eingestuft werden:

Ungläubig sind ja diejenigen, die sagen: „Allah ist ja al-Masih, der Sohn Maryams“. Sag: Wer vermag denn gegen Allah etwas auszurichten, wenn Er al-Masih, den Sohn Maryams, seine Mutter und all diejenigen, die auf der Erde sind, vernichten will? Allah gehört die Herrschaft der Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist. Er erschafft, was Er will. Und Allah hat zu allem die Macht. (5,17)

Und im nächsten Vers stellt Mohammed k1ar, dass Allah die alleinige Macht auf Erden gehört:

Die Juden und Christen sagen: „Wir sind Allahs Söhne und Seine Lieblinge.“ Sag: Warum bestraft Er euch dann für eure Sünden? Nein! Vielmehr seid ihr menschliche Wesen von denen, die Er erschaffen hat. Er vergibt, wem Er will, und Er straft, wen Er will. Und Allah gehört die Herrschaft der Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist, und zu Ihm ist der Ausgang.

DSC_0515

Imam Münchhausen lügt aber unverdrossen weiter:

Der Koran verlangt von Juden, Christen und Muslimen, mit der Wurzel des Glaubens verbunden zu bleiben und sich Gott anzuvertrauen:

Gott hat euch von der Religion nur das verordnet, was er Noah geboten hatte und was wir dir eingaben und was wir Abraham und Mose und Jesus geboten hatten: „Haltet euch an die Religion, und spaltet euch ihretwegen nicht. (42,13)

Dieser Vers lautet vielmehr, laut Zentralrat der Muslime und allen anderen Koranausgaben, so:

Er hat euch von der Religion festgelegt, was Er Nu? anbefahl und was Wir dir als Offenbarung eingegeben haben und was Wir Ibrahim, Musa und Isa anbefahlen: Haltet die Vorschriften der Religion ein und spaltet euch nicht darin in Gruppen. Den Götzendienern setzt das schwer zu, wozu du sie aufrufst. Allah erwählt dazu, wen Er will, und leitet dazu, wer sich Ihm reuig zuwendet. (42,13)

Der Koran fordert eindeutig, dass nur der Islam die einzig wahre Religion ist. Dies wird auch kurz vor dem von Idriz verkürzt und verfälscht zitierten Vers deutlich:

Und wenn Allah gewollt hätte, hätte Er sie wahrlich zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Aber Er läßt, wen Er will, in Seine Barmherzigkeit eingehen. Und die Frevler haben weder Beschützer noch Helfer. (42,9)

Idriz wickelt die Christen in St.Lukas unverdrossen ein:

„Sprecht: ›Wir glauben an Gott und an das, was uns von droben erteilt worden ist, und das, was Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und ihren Nachkommen erteilt worden ist, und das, was Moses und Jesus gewährt worden ist, und das, was ­allen Propheten von ihrem Erhalter gewährt worden ist: Wir machen keinen Unterschied zwischen irgendeinem von ihnen. Und Ihm ergeben wir uns.‹“ (2,136)

Hier ist natürlich nicht vom christlichen Gott, sondern von Allah die Rede. Und an dieser Stelle warnt Mohammed in Wirklichkeit die Juden und Christen:

Sie sagen: „Werdet Juden oder Christen, so seid ihr rechtgeleitet.“ Sag: Nein! Vielmehr das Glaubensbekenntnis Ibrahims, Anhängers des rechten Glaubens, und er gehörte nicht zu den Götzendienern. (2,135)

Sagt: Wir glauben an Allah und an das, was zu uns als Offenbarung herabgesandt worden ist, und an das, was zu Ibrahim, Ismail, Is?aq, Yaqub und den Stämmen herabgesandt wurde, und an das, was Musa und Isa gegeben wurde, und an das, was den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied bei jemandem von ihnen, und wir sind Ihm ergeben. (2,136)

SDIM0011

Daher ist es wieder eine bewusste Irreführung, die Idriz im folgenden vornimmt:

Im Klartext heißt das: Alle, die der Nachkommenschaft Abrahams (milleti Ibrahim) angehören, also diejenigen, die Moses, Jesus und Muhammed ehren und folgen, sollten sich verbindlich zu einem Bund bekennen, gemeinsam am Strang ziehen und sich eben nicht spalten. Weil alle göttlichen Offenbarungen und Lehren und die aus ihnen hervorgegangenen Normen und Werte im Laufe der Geschichte nur mit dem Zweck entstanden sind, die Grundrechte wie Gerechtigkeit und Gleichheit unter den Menschen, Frieden und Freiheit zu erzielen und zu schützen.

Auch über Muhammed, dem letzten in der Prophetenkette, ist diese Botschaft entsandt worden, um wieder uralte Moralkodexe zu bestätigen und die frohe Kunde zu überbringen. Deswegen spricht der Koran in der Sure Al Imran, der den Namen der Familie Jesu trägt, die Christen und Juden folgendermaßen an:

„Kommt zu dem Grundsatz, den wir und ihr gemeinsam haben“ (3:64).

Auch hier hat sich Idriz ein kurzes Versatzstück eines in Wirklichkeit voller Drohung an Christen gerichteten Verses herausgepickt:

Sag: O Leute der Schrift, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleichen Wort: daß wir niemandem dienen außer Allah und Ihm nichts beigesellen und sich nicht die einen von uns die anderen zu Herren außer Allah nehmen. Doch wenn sie sich abkehren, dann sagt: Bezeugt, daß wir Allah ergeben sind. (3,64)

Zuvor werden diejenigen, die nicht an Allah glauben, als Lügner diffamiert:

Wer nun mit dir darüber streitet, nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so sag (zu denen): „Kommt her! Laßt uns unsere Söhne und eure Söhne, unsere Frauen und eure Frauen, uns selbst und euch selbst zusammenrufen und hierauf flehen und so den Fluch Allahs über die Lügner kommen lassen!“ (3,61)

Gewiß, dies sind die wahren Geschichten. Und keinen Gott gibt es außer Allah. Allah – Er ist wahrlich der Allmächtige und Allweise. (3,62)

11

Idriz flunkert sich einen vermeintlich friedlichen und verbindenden Islam zusammen, der in Wirklichkeit gewalttätig und drohend ist:

Als Bindeglied nennt der Koran folgendes:

»Wir glauben an das, was uns von oben erteilt worden ist, wie auch an das, was euch erteilt worden ist: denn unser Gott und euer Gott ist ein und derselbe, und ihm ergeben wir alle uns.« (29:46)

Es geht aber in Wahrheit auch hier wie überall im Koran um die scharfe Unterscheidung zwischen dem islamischen Allah und dem christlichen Gott. Hier der Zusammenhang dieser Passage:

Allah hat die Himmel und die Erde in Wahrheit erschaffen. Darin ist wahrlich ein Zeichen für die Gläubigen. (29,44)

Verlies, was dir vom Buch als Offenbarung eingegeben wird, und verrichte das Gebet. Gewiß, das Gebet hält davon ab, das Schändliche und das Verwerfliche zu tun. Und das Gedenken Allahs ist wahrlich größer. Und Allah weiß, was ihr macht. (29,45)

Und streitet mit den Leuten der Schrift nur in bester Weise, außer denjenigen von ihnen, die Unrecht tun. Und sagt: „Wir glauben an das, was als Offenbarung zu uns herabgesandt worden ist und zu euch herabgesandt worden ist; unser Gott und euer Gott ist Einer, und wir sind Ihm ergeben.“ (29,46)

Und wehe den Christen, die den einzig wahren Gott Allah und die einzig wahre Religion Islam anzweifeln. Aber Idriz will in der Kirche allen Ernstes weismachen, der christliche Gott und der islamische Allah seien der gleiche Gott:

Gott/Allah ist ein Licht, das die Welt erhellt, und kein Faktor des Streits und der Feindseligkeit. Mit dem Wort Gottes dürfen wir nicht Kriege verursachen, sondern müssen wir die Kriege beenden. Mit Gottes Hilfe überbrücken wir Unterschiede, leisten Widerstand gegen Schwierigkeiten und überwinden gesellschaftliche Missstände.

Alle Offenbarungen Gottes sind für uns als Licht und Wegweiser gedacht. Warum versuchen wir Menschen, den einen gegen die anderen aufzuhetzen? Warum nutzen wir Menschen dieses Licht nicht aus, um aus der Dunkelheit der Intoleranz herauszukommen?

Was wir im Koran lesen, wo wir den Islam lernen, stellt uns Gott eben nicht als unendlich fern dar, sondern in allererster Linie als Quelle der Barmherzigkeit oder mit einer noch deutlicheren Vokabel übertragen: der Liebe. Das formuliert der Koran sehr einprägsam:

„Wir sind dem Menschen näher als seine Halsschlagader“ (50:16).

Der Halsschlagader sind Moslems besonders nahe, wenn sie den „Ungläubigen“ ihre Köpfe abschneiden. Liest man in dieser Sure weiter, findet sich folgendes „Nettes“:

Werft, ihr beide, in die Hölle jeden beharrlichen, widerspenstigen Ungläubigen, Verweigerer des Guten, der Übertretungen begeht und sich in starkem Zweifel befindet, der neben Allah einen anderen Gott setzt. So werft ihn in die strenge Strafe. (50,24-26)

SDIM0018

Und da faselt Idriz allen Ernstes etwas von Nächstenliebe:

Gottesliebe und Nächstenliebe ist die fundamentale Botschaft auch des Islams und die Kernlehre alle Offenbarungen. Ein Mensch, welcher Gott in seinen Gedanken und in seiner Seele spürt, kann auch gegenüber Gottes Schöpfung nahe und friedlich sein, weil Gott ihm gegenüber es ist. Weil vor allem die Liebe das Verhältnis zwischen Gott und Mensch bestimmt und nicht die Furcht oder der Hass. Also kann von einem gottbewussten Menschen nur Liebe und Achtsamkeit gegenüber anderen erwartet werden. Dies entspricht der Rolle des Menschen, der als Vertreter Gottes die Verantwortung übernommen hat, die von Gott erwünschte „friedliche Welt“ (daru-s-salam) auf Erden zu errichten.

“Gott lädt zur Wohnstätte des Friedens ein!“ (10:25)

Dies gilt natürlich nur für die, die an Allah glauben. Der Vers lautet vollständig:

Allah lädt zur Wohnstätte des Friedens ein und leitet, wen Er will, zu einem geraden Weg. (10,25)

Christen wird für ihre Vorstellung eines dreifaltigen Gottes wieder gedroht:

Und am Tag, da Wir sie alle versammeln, und dann werden Wir zu denen, die Allah etwas beigesellt haben, sagen: „Bleibt an eurem Platz, ihr und eure Teilhaber!“ Wir trennen sie dann voneinander. Ihre Teilhaber sagen: „Nicht uns habt ihr gedient“. (10,28)

Kurz zuvor ist im Koran vom „Ränkeschmied“ Allah die Rede:

Wenn Wir die Menschen Barmherzigkeit kosten lassen nach Leid, das ihnen widerfuhr, schmieden sie gleich Ränke gegen Unsere Zeichen. Sag: Allah schmiedet noch schneller Ränke. Gewiß, Unsere Gesandten schreiben auf, was ihr an Ränken schmiedet. (10,22)

10

Idriz flunkert hemmungslos weiter:

Gott ist as-Salam, der Friede, und akzeptiert deswegen nur die freiwillige Hingabe und friedliebende Beziehungen zwischen den Menschen. Wenn islam also bedeutet, sich Gott freiwillig zu unterwerfen, dann bedeutet muslim, der „friedliebende Mensch“, der Mensch der Frieden auf Erden verbreitet. Der wahre Muslim ist das Gegenteil des verdorbenen, ungerechten, bösartigen und gewalttätigen Menschen. Dies bekundet der Prophet Muhammed am besten, indem er den Muslim folgendermaßen beschreibt:

„Der Muslim ist verantwortlich dafür, dass die anderen friedliebenden Menschen vor seinen Händen und Worten sicher sind.“

Gerade dieser Andere, wer auch immer er sein mag, muss fühlen, dass er in Frieden mit den Muslimen leben kann und sich bewusst sein, dass keine Gefahr von diesen ausgeht.

In einem wahrhaft humanistischen Appell ruft der Koran alle Menschen guten Willens auf, den Weg des Friedens einzuschlagen:

„Ihr, die ihr glaubt! Tretet allesamt in den Frieden“ (2/208)

Idriz lügt immer dreister, denn dieser Vers lautet ganz anders:

O die ihr glaubt, tretet allesamt in den Islam ein und folgt nicht den Fußstapfen des Satans! Er ist euch ja ein deutlicher Feind. (2,208)

Alle von mir zitierten Verse sind aus der Koranausgabe des Zentralrates der Muslime auf islam.de, und die kennen ihr „Heiliges“ Buch genau. Wie „friedlich, barmherzig und nett“ der islamische Gott Allah ist, zeigt sich zwei Verse später:

Frage die Kinder Israels, wie viele klare Beweise Wir ihnen gegeben haben. Wenn aber einer die Gunst Allahs abändert, nachdem sie ihm zuteil geworden ist –, dann ist Allah streng im Bestrafen. (2,211)

Und weiter in der Kampf-, Krieg- und Sieg-Philosophie des Korans:

Not und Leid widerfuhr ihnen, und sie wurden erschüttert, bis daß der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glaubten, sagten: „Wann kommt Allahs Sieg?“ Aber wahrlich, Allahs Sieg ist nahe. (2,214)

Kämpfen als religiöse Pflicht:

Vorgeschrieben ist euch zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist, und vielleicht ist euch etwas lieb, während es schlecht für euch ist. Allah weiß, ihr aber wißt nicht. (2,216)

Es ist unfassbar, dass es die Stadtdekanin der evangelischen Kirche München, Barbara Kittelberger, zugelassen hat, dass ein Vertreter dieser feindseligen Religion in St.Lukas predigen durfte.

DSC_0019

Dort schwindelte Imam Idriz ohne Unterbrechung, und die evangelischen Schäfchen lauschten ergriffen seinen Märchen:

Hass und Gewalt stehen jedoch in krassem Gegensatz zu den theologischen Prinzipien des Islam. Es ist daher unverantwortlich, anti-islamische Stimmungsmache zu betreiben und ein neues „Feindbild Islam“ aufzubauen.

Es passiert nicht zum ersten Mal in der Geschichte, dass eine Religion aufgrund von Vorurteilen derer, die sich im Hass Anderen gegenüber verloren haben, falsch verurteilt wird; es ist auch nicht das erste Mal, dass diese Personen versuchen den Grundbegriff einer Religion ins Gegenteil zu drehen; es ist aber auch nicht zum ersten Mal in der Geschichte so, dass die Menschen, die dieser Religion angehören, begreifen müssen, dass diese Vorurteile nicht von sich aus verschwinden werden.

Heute liegt es auch an uns Muslimen selbst, sich als konstruktiver Faktor in die Gemeinschaft einzubringen, in einen echten „Dialog der Zivilisationen“ einzutreten. Muslime müssen aufstehen und über die wahren Begriffe ihres Glaubens, ihres Lebens, ihrer Kultur und des Weltfriedens sprechen.

Sie müssen darüber hinaus auch überzeugend handeln, damit sich das, wovon sie sprechen, was sie propagieren, woran sie glauben und worin sie Andere unterrichten, in ihrer Lebensweise wiederentdecken lässt. Und das tun viele Muslime in München und anderswo.

Gläubige aller Religionen müssen an vorderster Front gegen jede Instrumentalisierung Gottes vorgehen und Fanatismus bekämpfen, Arroganz, Überlegenheitsgefühle, Feindseligkeit, Rassismus und Gewalt entschieden entgegen treten, indem wir uns dazu bekennen, dass Hass niemals eine Lösung, aber immer eine Sünde ist, dass die Liebe und Barmherzigkeit Gottes immer die letzte Instanz und der ewige Wunsch Gottes ist!

Eine gemeinsame starke Stimme gegen jegliche Art von Intoleranz und von menschenunwürdigen Parolen muss Allgemeingut werden. Wir brauchen mehr denn je eine Kultur der Wertschätzung von allen Seiten, und das erfordert, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und für einen alternativlosen und respektvollen Dialog einzutreten. Das ist Voraussetzung und notwendig, denn es geht hier um unsere konstruktive Verantwortung für diese Gesellschaft – also darum, als engagierte Menschen unterschiedlichen Glaubens für ein friedliches Zusammenleben in Pluralität einzutreten, für Bildung, für soziale Gerechtigkeit, für Gleichberechtigung und für Menschenwürde.

Paradoxien nehmen in unserer Zivilisation leider immer mehr Raum ein: je höher der Bildungsstand, desto niedriger der Moralkodex, wie es scheint; je mehr Wissen, desto weniger Weisheit; je mehr Wohlstand, desto weniger (moralische) Werte; je mehr Häuser, desto weniger Familien; je schneller die Kommunikation, desto weniger die menschlichen Beziehungen; je mehr Friedensappelle, desto mehr Hass und Angst und Hetze gegenüber Muslimen, auch hier in München. All das sind klare Indikatoren dafür, dass wir etwas an unserer Lebensweise ändern müssen; wir müssen keine neue Moral erfinden, wir müssen nur einen Antrieb für einen Neubeginn anstoßen, der uns zu den Grundlagen der Menschheit führen wird, zu einem menschlichen Fundamentalismus oder fundamentalen Humanismus.

„Ich bin nicht gekommen um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“, sagt Jesus im Matthäusevangelium.

Und der Prophet Muhammed sagt dazu:

“Ich bin gekommen, die moralischen Werte zu vollenden.“

Was wir heute brauchen, ist, gerade diese universellen Werte immer wieder zu betonen. Was wir brauchen, ist eine spirituelle Revolution, die anders ist als wissenschaftliche, intellektuelle oder politische Revolutionen.

Es ist die Revolution der Seele und des Denkens, die alle Errungenschaften vorheriger Revolutionen umfassen sollte, die auf die Rückkehr zum Licht Gottes nur, abzielt – eine Quelle Seines Lichts, mit der Er die Herzen und Gedanken der Menschen erleuchtet, welches Licht über Licht ist, welches die Dunkelheiten eine nach der anderen vertreibt, welches die Dunkelheit aus den Gedanken der Menschen davonjagt, welches Hass aus den Herzen der Menschen vertreibt und welches die menschliche Seele von dem Bösen reinigt.

Sind nicht diese Worte des Propheten Mohammed interessant:

„Wahrhaftig, Gott hat die Lebewesen in Dunkelheit geschaffen und dann schenkte Er ihnen einen Teil Seines Lichts“.

Es ist dieses Licht Gottes, das die menschliche Seele erleuchtet hat und so die Menschheit aus der Sklaverei in die Freiheit führte; von Macht zu Recht; von Aberglaube zu Wissenschaft; von Hass zu Liebe; von Terror zu Sicherheit; von Angst zu Hoffnung; von Krieg zu Frieden; von Armut zu Wohlstand; vom Unwahren zur Wahrheit; von Rache zu Versöhnung; von Arroganz zu Hingabe; von Rohheit zu Sanftmut; von Habgier zu Genügsamkeit; von Gottlosigkeit zu Gottesfurcht; von Ignoranz zu spiritueller Erleuchtung.

Die Verunreinigung der menschlichen Seele durch Wertelosigkeit ist nicht weniger schädlich, als die Umweltverschmutzung durch Abgase und Müll. Außerdem kann die Natur nicht gereinigt werden, solange die menschliche Seele durch Boshaftigkeit und Unverantwortlichkeit dem Leben auf der Erde gegenüber verunreinigt ist.

Der Mensch muss Toleranz, Respekt und Dialog erlernen, denn es gibt keinen anderen Weg, der zu Erfolg in dieser Welt und zu Errettung im Jenseits führt. Eine Quelle von Feindseligkeiten, die gerade heute wieder traurige Aktualität gewonnen hat, muss die ganze Gesellschaft ablehnen: Rassismus, Antisemitismus und Fremdfeindlichkeit, Islamophobie oder Xenophobie; alle sind verbrecherische Haltungen und dürfen nicht toleriert werden.

Es gibt keinen Zweifel, dass das Zusammentreffen von Christentum und Islam in Europa eine der interessantesten konkurrierenden Ereignisse der Geschichte des Kontinents ist. Was hier wichtig ist, ist die Tatsache, dass Judentum, Christentum und Islam sich nun nicht mehr ignorieren können, sondern sich im Sinne von Selbstbetrachtung und Selbstverwirklichung aufeinander stützen müssen. Vorurteile existieren auf allen drei Seiten und führen sehr leicht zu Missachtung und Fehlverhalten. Dies müssen wir alle gemeinsam überwinden.

Unterschiedliche Auffassungen können kein Hindernis sein um gemeinsame Werte zu entwickeln: In Pluralität leben üben und in guten Sachen wetteifern, so der Koran:

„Für jeden von euch haben Wir Richtlinien und eine Laufbahn bestimmt. Und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinde gemacht. Er wollte euch aber in alledem, was Er euch gegeben hat, auf die Probe stellen. Darum sollt ihr um die guten Dinge wetteifern. Zu Gott werdet ihr allesamt zurückkehren; und dann wird Er euch das kundtun, worüber ihr uneins wart.“ (5,48)

6-2

Was für ein elender Heuchler! Diese Passage ist eine deutliche Warnung an alle Christen und Juden, die „wahre Religion“ von Mohammed anzuerkennen:

Und Wir ließen auf ihren Spuren Isa, den Sohn Maryams, folgen, das zu bestätigen, was von der Thora vor ihm offenbart war; und Wir gaben ihm das Evangelium, in dem Rechtleitung und Licht sind, und das zu bestätigen, was von der Thora vor ihm offenbart war, und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. (5,46)

Und so sollen die Leute des Evangeliums nach dem walten, was Allah darin herabgesandt hat. Wer nicht nach dem waltet, was Allah als Offenbarung herabgesandt hat, das sind die Frevler. (5,47)

Und Wir haben zu dir das Buch mit der Wahrheit hinabgesandt, das zu bestätigen, was von dem Buch vor ihm offenbart war, und als Wächter darüber. So richte zwischen ihnen nach dem, was Allah als Offenbarung herabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen entgegen dem, was dir von der Wahrheit zugekommen ist. Für jeden von euch haben Wir ein Gesetz und einen deutlichen Weg festgelegt. Und wenn Allah wollte, hätte Er euch wahrlich zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Aber es ist so, damit Er euch in dem, was Er euch gegeben hat, prüfe. So wetteifert nach den guten Dingen! Zu Allah wird euer aller Rückkehr sein, und dann wird Er euch kundtun, worüber ihr uneinig zu sein pflegtet. (5,48)

Mohammed verlangte knallhart, dass Juden und Christen seine neue Religion akzeptieren. Wer dem nicht folgt, wird verflucht und als Frevler diffamiert:

Und so richte zwischen ihnen nach dem, was Allah als Offenbarung herabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen, sondern sieh dich vor ihnen vor, daß sie dich nicht der Versuchung aussetzen abzuweichen von einem Teil dessen, was Allah zu dir als Offenbarung herabgesandt hat! Doch wenn sie sich abkehren, so wisse, daß Allah sie für einen Teil ihrer Sünden treffen will. Viele von den Menschen sind fürwahr Frevler. (5,49)

Wie das wahre Verhältnis zu den Juden und Christen aussieht – ganz anders, als es Lügner Idriz darstellt – zeigt sich im übernächsten Vers:

O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Schutzherren! Sie sind einer des anderen Schutzherren. Und wer von euch sie zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen. Gewiß, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht. (5,51)

Es geht im Koran immer wieder um die Abgrenzung und den Sieg über Juden und Christen:

Wer sich Allah zum Schutzherrn nimmt und auch Seinen Gesandten und diejenigen, die glauben, – gewiß, die Anhängerschaft Allahs wird der Sieger sein. (5,56)

Mohammed schuf Feindschaft zu Juden und Christen, weil er einen anderen Gott predigte und diffamierte jene, da sie ihm nicht glaubten:

Sag: O Leute der Schrift, grollt ihr uns nur darum, daß wir an Allah glauben und an das, was zu uns als Offenbarung herabgesandt worden ist und was zuvor herabgesandt wurde, und daß die meisten von euch Frevler sind? (5,59)

Mohammeds Zorn war so groß, dass er die Ungläubigen als „Affen und Schweine“ diffamierte:

Sag: Soll ich euch kundtun, was als Belohnung bei Allah noch schlechter ist? – Diejenigen, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen und Schweine gemacht hat und die falschen Göttern dienen. Diese befinden sich in einer noch schlechteren Lage und sind noch weiter vom rechten Weg abgeirrt. (5,60)

Die Wut des Propheten geht bis zur Verfluchung der Juden:

Und die Juden sagen: „Allahs Hand ist gefesselt.“ Ihre eigenen Hände seien gefesselt und sie seien verflucht für das, was sie sagen. Nein! Vielmehr sind Seine Hände weit ausgestreckt; Er gibt aus, wie Er will. Was zu dir als Offenbarung von deinem Herrn herabgesandt worden ist, wird sicherlich bei vielen von ihnen die Auflehnung und den Unglauben noch mehren. Und Wir haben unter ihnen Feindschaft und Haß erregt bis zum Tag der Auferstehung. Jedesmal, wenn sie ein Feuer zum Krieg anzünden, löscht Allah es aus. Und sie bemühen sich, auf der Erde Unheil zu stiften. Aber Allah liebt nicht die Unheilstifter. (5,64)

Christen werden laut Koran in der Hölle enden:

Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gewiß, Allah ist al-Masis, der Sohn Maryams“, wo doch al-Masis selbst gesagt hat: „O Kinder Israils, dient Allah, meinem Herrn und eurem Herrn!“ Wer Allah etwas beigesellt, dem verbietet fürwahr Allah das Paradies, und dessen Zufluchtsort wird das Höllenfeuer sein. Die Ungerechten werden keine Helfer haben. (5,72

Mohammed droht Christen Bestrafung an:

Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gewiß, Allah ist einer von dreien.“ Es gibt aber keinen Gott außer dem Einen Einzigen. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird denjenigen von ihnen, die ungläubig sind, ganz gewiß schmerzhafte Strafe widerfahren. (5,73)

Juden und Christen werden verflucht:

Verflucht wurden diejenigen von den Kindern Israils, die ungläubig waren, durch den Mund Dawuds und Isas, des Sohnes Maryams. Dies dafür, daß sie sich widersetzten und stets übertraten. (5,78)

21

Und was erzählt Idriz den andächtig lauschenden Christen in St. Lukas?

So wie es in diesem Koranvers zum Ausdruck gebracht wird, sollten die Unterschiede eine Motivation sein, sich im Einsatz für das Gute zu messen. Hier gibt es zwei wichtige Punkte, die man aus dieser koranischen Lehre ziehen sollte:

Erstens, lehrt es uns ein inklusives, kein exklusives Herangehen an die Welten der Religionen. Dies ist insbesondere für Europa wichtig, da die Zukunft Europas eine Zukunft vieler Religionen sein wird. Daher ist es wichtig, die Geschichte der Intoleranz bezüglich der Religionen anderer zu überwinden.

Zweitens, leitet uns der Koran zu der Schlussfolgerung, dass der Weg zur Gott allen offen steht, und der Weg dorthin ist ein Wettbewerb an guten Tugenden und die Entwicklung neuer Werte menschlicher Schicklichkeit.

Wertvoll macht den Menschen seine Nähe zu Gott, die Stärke seiner Zivilcourage und sein Einsatz für das Gute, denn der Prophet Muhammed sagte:

„Der Beste unter den Menschen ist derjenige, der anderen Menschen nützlich ist.“

Materialismus, Wirtschaftskrise, Verfall der religiösen Werte und Egoismus machen es allen Religionsgemeinschaften nicht gerade leicht, eine leitende Funktion in der Gesellschaft zu übernehmen. Trotzdem ist dies alles kein Grund zur Resignation. Durch Aktivierung des Guten, das bei jedem zu finden ist, und Motivierung des Einzelnen, sich für Recht und Gerechtigkeit und gegen Rassismus und Fremdfeindlichkeit einzusetzen, können die Religionen wieder eine entscheidende Rolle in der Gesellschaft spielen.

Und zum Schluss, meine sehr verehrten Geschwister, beende ich meine Rede mit demselben Vers, mit dem ich und alle Imame ihre Freitagspredigt beenden:

Gott gebietet Gerechtigkeit und Gutes zu tun und Großzügigkeit gegenüber den Mitmenschen; und Er verbietet alles, was schmachvoll ist und Gewalttätigkeit. Er ermahnt euch. Vielleicht lasst ihr euch mahnen! (16,90)

Idriz lässt natürlich unerwähnt, dass sein Prophet Mohammed zwei Verse zuvor all jenen schlimme Strafe androht, die ihm nicht folgen wollen:

Denjenigen, die ungläubig sind und von Allahs Weg abhalten, fügen Wir noch Strafe zu über ihre Strafe hinaus dafür, daß sie Unheil zu stiften pflegten. (16,88)

Der Schlußsatz des Lügen-Imams:

Möge Gott Sie zu denen zählen, die Ihrer Gesellschaft nützlich sind!

SDIM0017

Lügen haben kurze Beine:

IMG_1718

Diese Fotomontage gibt es, passend zum Thema, im Internet zu finden:

13144615

Kontakt zur Evangelischen Kirche:

» info@ekd.de

(Fotos: Roland Heinrich & Bert Engel)