Heribert PrantlDie SZ gehört sicher zu den am rigidesten zensierenden Medien in Deutschland. Ursache ist – wie häufig in Fällen von blindem Fanatismus – der Glaube an eine Mission, an das Gute schlechthin, für das sie sich selbst in ihrer reinsten Form wähnen. Es versteht sich von selbst, dass sie dann eine besondere Dünnhäutigkeit zeigen, wenn erstens ihr Kerngeschäft betroffen ist, die Weltverbesserung, und darüber hinaus der Herr der Moral, Heribert Prantl (Foto).

(Von Poznan)

In solchen Fällen zeigen sie schnell ihre Aversion gegen Andersdenkende, die nicht ihre Meinung teilen. Die sind dann nicht Andersdenkende, sondern „rechts“ oder „böse“, vielleicht auch nur „unsachlich“. Ich hatte Glück, denn ich wurde nur unter „unsachlich“ kategorisiert.

Auslöser für meinen Kommentar war ein Beitrag von Heribert Prantl, in dem er den Rückgang der Asylbewerberzahlen für Europa und Deutschland beklagt. Auszug:

„Am 26. Mai 1993 wurde im Deutschen Bundestag zum ersten Mal ein Grundrecht, das Asylgrundrecht, geändert. Nein, Änderung ist falsch. Es wurde nicht geändert, es wurde faktisch abgeschafft.

Aus dem alten stabilen Grundrecht des Artikels 16 Absatz 2 wurde Artikel 16 a, ein Grundrechtlein. Die aus leidvoller NS-Geschichte geborene kompromisslose Schutzgarantie wurde gestrichen und an seine Stelle eine seitenlang-quallige, ins Grundgesetz deplatzierte Verwaltungsverordnung gesetzt; aus der Asylgarantie wurde eine Abschiebungsgarantie.

Und dieser Anti-Asyl-Mechanismus, den der Bundestag vor zwanzig Jahren nach jahrelangem beschämenden und brandgefährlichen Streit beschloss, wurde sodann, auf deutsches Betreiben, zum Vorbild für die EU.“

Ich brachte in meinem Kommentar dazu zum Ausdruck, dass ich die Zahlen eher für zu hoch halte und vertrat die These, dass man sogar die politisch Verfolgten nicht alle in Deutschland aufnehmen kann.

Allerdings kam mir dann eine Idee: Ich dachte, wenn engagierte und gute Bürger einen Asylanten ein Jahr auf ihre Kosten versorgen würden, ein Jahr und einen Tag in Anlehnung an das mittelalterliche „Stadtluft macht frei“, dann sollte es in Ordnung sein, wenn ein so lange Geduldeter für immer hier bleiben darf.

Denn er würde sich in dieser Zeit anstrengen müssen, Deutsch zu lernen oder arbeiten zu gehen, um seinem Gastgeber nicht auf der Tasche zu liegen. Ich nahm an, bei einem Mäzen der Verfolgten, Heribert Prantl, damit auf offene Ohren zu stoßen.

Aber weit gefehlt. Seine Zensoren, die wissen, wie er tickt, konnten und durften meine Meinung nicht gutheißen. Hier mein kleiner Kommentar:

„Wir können nicht alle Menschen dieser Welt aufnehmen, selbst die nicht, die politisch verfolgt werden.

Ich wäre allerdings dafür, dass jeder hier beiben darf, der von moralischen Größen wie Herrn Prantl ein Jahr und einen Tag bei sich zu Hause aufgenommen und versorgt wird, inkusive Krankenversorgung, Deutschkurse usw. Auf eigene Kosten wohlgemerkt.

Ich bin sicher, etwas Wunderbares würde geschehen.“

Und hier die immerhin freundlich tadelnde Reaktion von Prantls Zensoren:

Lieber *********,

wir haben Ihren Beitrag gelöscht. An dieser Stelle möchten wir Sie bitten, in Ihren Diskussionsbeiträgen auf eine sachliche Ebene zurückzukehren.

Uns liegt viel daran, Süddeutsche.de gemeinsam mit unseren Nutzern zu einer Plattform zu machen, auf der eine sinnvolle und respektvolle Debatte möglich ist.

Wir möchten Sie bitten, Ihren Teil zu einer sachbezogenen Diskussion beizutragen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

* *****

Team Social Media
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH
Hultschiner Str. 8
DE 81677 München
E-Mail: debatte@sz.de

Eine kleine Bemerkung am Schluss, zum Thema „Sachlichkeit“. Ich zitiere hier mal die ersten Sätze aus Prantls Kommentar. Den sachlichsten mag sich jeder aussuchen. Er könnte zum „Prantl des Monats“ gewählt werden. Wer macht das Rennen?

Aus einer Asylgarantie wurde eine Abschiebungsgarantie:

Vor 20 Jahren hat der Bundestag das Asylrecht faktisch abgeschafft.

Heute zahlen Deutschland und EU viel, damit Asyl dort hinkommt, wo die Vertriebenen herkommen.

Damit schützen sie ihre Grenzen, aber nicht die Flüchtlinge.

» Die Süddeutsche und ihr Zensor (Teil II)
» Die Süddeutsche und ihr Zensor (Teil I)

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42 KOMMENTARE

  1. Der Prantl und sein Blatt.
    Ein Aushängeschild der gesamten verlogenen Qualitätspresse hierzulande.

    Ganz schlimmes Propagandageschrei…

  2. Es würde doch schon reichen, das Asyl-Heim ins Wohnviertel von Herrn Prantl zu errichten, und nicht in die ohnehin schon existierenden Problemviertel. Diese Arroganz und Selbstgefälligkeit wird diesen irgendwann nochmal auf den Kopf fallen. Hochmut kommt vor dem Fall.

  3. Der Prantl und sein Bart.
    Warum läßt er seinen Lehrerbart nicht islamkonform wachsen. Ich bin prantlphob.
    SZ=Sch… Zeitung !

  4. Also hat der Prantl den Weg aus der Küche von Voßkuhle wohl gefunden. Wer nicht sieht wie verlogen der ist, muss blind sein.

  5. Einfach nicht lesen, dieses Propaganda-Blättchen.

    Prantl lügt ja schon bei Vosskuhles Salat-Dressing, man kann abschätzen, wie die Redaktion bei politischen Themen arbeitet.

    Die FR hat es schon zerrissen, die SZ ist auch irgendwann reif.

  6. Ja es gibt sie die selbstverliebten Redakteure wie ein Herrn Prantl, der glaubt einen Erziehungsauftrag zu haben, anstatt seinem Auftrag zur objektiven Berichterstattung nach zu kommen. Ein Zeitgenosse, der meint über alles und Jeden urteilen zu müssen, ohne Berücksichtung so mancher Fakten. Er unterscheidet nicht zwischen Tatsachen und Traum, zwischen Bildung und Einbildung. Er kocht mit Richtern ohne, dass diese eine Ahnung davon haben. Er richtet über Ereignisse ohne alle Fakten zu berücksichtigen. Er nennt viele „Rechte“ ohne definieren zu müssen was „Rechte“ sind. Ein Trickser und Täuscher, dem es nichts ausmacht auch mal ein paar unbequeme Tatsachen einfach zu ignorieren.
    Ein Besserwisser mit Scheuklappen dem die Zeitung auch den Abgang vieler Abonenten verdankt.
    Lasst solche Leuter weiter arbeiten, dann werden Zeitungsleser sehr bald zu einer exotischen Minderheit, denn wer läßt sich schon gerne dauerhaft täglich belügen und ist bereit dafür auch noch zu bezahlen?

  7. Fatal, dass solche Menschen trotzdem zur Meinungsbildung und Verdummbesserung der Deutschen beitragen.
    Da kann man nur meinen:
    Der Prantl kann ich am Prantl mal pranteln…

  8. Für mich ist Prantl einer der größten Heuchler der Gegenwart: Als Kelek 2005 für ihr epochales Werk DIE FREMDE BRAUT mit maximal islam-kritischen Thesen der Geschwister-Scholl-Preis, der obendrein ein Preis der Stadtverwaltung ist(!), verliehen wurde, hielt Prantl die Lobesrede, d.h., er LOB-te diese maximal islam-kritischen Thesen. Dennoch verleumdet er heute in seinem Kampfblatt SZ die Organisatoren des derzeitigen Bürgerbegehrens zur Verhinderung des am Münchner Stachus geplanten Islamisierungszentrum als Nazis, Hetzer und Rassisten, obwohl die Keleks von Prantl geadelte Thesen nur forttragen und für konstruktive Politik verwenden! Vor Prantl kann´s Einen also gar nicht ge-NUG grausen.
    http://www.geschwister-scholl-preis.de/preis/index.php

  9. Ich kenne jede Menge Rentner, die sich überlegen müssen, ob sie die SZ kaufen oder ob sie es lassen. Sicher Asyl ist kein Rentnerdasein, aber irgendwie muss ja die Zweckentfremdung von Steuern und Rentengeldern ihre Begründung finden. Leider hat die Entwicklungshilfe jetzt nicht so funktioniert – jetzt gehen wir in die Asylantenaera. Wo fangen wir an, wo hören wir auf? Herr Prantl wird es uns sagen. Für was Grenzen? Hallo Nachbar, heute schon Asyl beantragt? Wer schützt uns vor der Alternativlosigkeit, dass wir akzeptieren müssen, dass Ausländische gewalttätiger sind?
    München ist bunt und die Erde ist eine Scheibe. Abends ab 10 wäre es besser zu Hause zu bleiben, und Radfahren kann Spucken beim Gegenüber auslösen. Schließt eure Haustüren besser ab, guter Rat für Arglose. Wir verteilen, weil wir nicht genug Arme in den eigenen Reihen haben. Wo lebt denn der Asylantenvertreter? Großstadteindrücke in Frankfurt in der B-Ebene – es kommt einem das Kotzen. Wo leben diese Gutmenschen – im Wolkenkuckucksheim? Bahnhofsdrogenaustausch der 14-jährigen. Und wir sind für die Asylanten zuständig. Was noch Herr, wie war der Name nochmal?

  10. Der Artikel 16 GG hat mitnichten was mit einem Asylgesetz aufgrund leidvoller NS-Erfahrung zu tun. Das gegenteil ist der Fall. Ein unspezifiziertes Asyl fuer Auslaender wurde erst spaeter hineininterpretiert. Der Art. 16 betrifft das Staatsbuergerrecht. Z.B. darf kein Deutscher ausgeliefert werden, das bezog sich damals insbesondere auf ehemalige NS-Angehoerige, Soldaten und deren auslaendischen Helfer. Tatsaechlich sind nie NS-Leute von der BRD ausgeliefert wurden, und NS-Helfer etwa aus Deanemark, Niederlanden, Kroatien, Ukraine usw. auch nicht. Das GG galt einst als Hort der Beharrung auf der territorialen Integritaet der Grenzen von 1938, der Nichtanerkennung der DDR und dem Schutz der NS-Angehoerigen vor juristischer Verfolgung. Prandtl sollte sich einmal die Kommentare zum GG von deren Urhebern durchlesen. Zur damaligen Zeit gab es noch kein Asyl und Migration, es gab noch Apartheid in UK und USA, Kolonialismus mit gesetzlich verankerter Rassungleichheit. Nie sind heutige Vorstellungen damals ersonnen wurden. Das angebliche Asylrecht fuer den Rest der Weltbevoelkerung ist eine Neuinterpretation, denn die BRD hatte sich damals als weitgehend unschuldig empfunden bzw. der Kriegsfolgen und die Interessen der Deutschen bzgl. der Besatzung und Anexionen durch den Kommunismus vertreten. Die Linke hat deshalb das GG immer abgelehnt, bis es voellig uminterpretiert wurde.

  11. Die Rudelmentalität der SZ steht der Rudelmentalität diverser unverschämter Illegaler in nichts nach. Auch schwarzafrikanische Neger, neuerdings Libyer“ genannt (guckt euch die Gestalten auf dem Bild an) wissen schon ganz genau, wie das „Deutschland-ist-schuld-Spiel geht:

    Afrikanische Flüchtlinge aus Italien: „Deutschland ist schuld, dass wir hier sind“

    – Sie kommen aus Togo, Ghana, der Elfenbeinküste.

    – Ihre Heimat hatten sie verlassen, um Arbeit in Libyen zu finden. Der Krieg 2011 trieb sie zur Flucht, übers Mittelmeer gelangten sie nach Italien ((ooooch!, ed.))

    – Nelson kommt ursprünglich von der Elfenbeinküste. Er sagt, er habe in Libyen auf dem Bau gearbeitet, ein gutes Leben geführt. Als der Krieg ausbrach, konnte er nicht zurück an die Elfenbeinküste. Denn auch dort kommt es immer wieder zu Unruhen. Seine Mutter ist tot, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Nur seine Schwester lebt noch dort. Seit er in Hamburg ist, habe er nicht mehr mit ihr gesprochen. „Ich wollte nicht nach Europa“, klagt Nelson, „aber ich musste ja vor dem Krieg fliehen.“ ((oooooooch!, ed))

    – Auch eine Schulklasse ist gekommen. Die Schüler sind selbst Migranten, sie sind erst in den vergangenen zwei Jahren nach Deutschland gekommen, viele ohne Begleitung. „Ich weiß, wie sie sich fühlen“, sagt Lara aus der Türkei, „mir ging es ja auch so“. (( 👿 aha, Ankerkinder, ed.))

    „Wir sind spezielle Flüchtlinge“, sagt Tchassei, „weil die EU unser Problem überhaupt erst geschaffen hat“. Er spricht vom Krieg in Libyen, von den Angriffen der Nato, „den Bomben im Namen der Demokratie“, die sie erst gezwungen hätten, Libyen zu verlassen. Da auch Deutschland Nato-Mitglied sei, trage das Land ebenso viel Verantwortung wie Italien. „Deutschland ist schuld, dass wir hier sind.“ So sehen das viele der Flüchtlinge in Hamburg.

    http://forum.spiegel.de/f22/afrikanische-fluechtlinge-aus-italien-deutschland-ist-schuld-dass-wir-hier-sind-91800-2.html

    Schmeißt diese dummen @!&%#§!0-*! mit ihrer Urwaldlogik endlich raus! Übrigens waren die Kommentare, die im Spargel-Forum durchkamen, ziemlich eindeutig. Die haben auch die Nase voll. Inzwischen haben allerdings alle „die-armen-Afrikaner“-Salbaderer das Thema mitbekommen und posten ihre wohlfeilen, andressierten Sprüche.

  12. Nach Prantl kann man also alle Verfolgten aufnehmen. ohne auf die Kosten, Wohnung usw. zu achten. Wie sieht Prantls Rechnung aus? Was macht Prantl, wenn das Geld nicht reicht? Ist a prioti klar, dass Einheimische u. U. dafür den Gürtel immer enger schnallen. Was macht Prantl, wenn durch die Alimentierug von Migranten Deutsche unter das Existenzminimum rutschen. Ich denke man könnte ausrechnen, wenn das so weit ist, wenn man Einwanderung nur von Prinzipien, sondern auch von Essen, Trinken und Wohnen abhängig macht. Prantl freilich scheint (wie jeder gewöhnliche Linke) Prinzipien essen zu können. Und sich mit Prinzipien ein Dach über dem Kopf errichten zu können. Na dann man zu Herr Prantl-

  13. OT

    FAZ: Genpflanzen Monsanto verabschiedet sich von Europa als Markt

    31.05.2013 · Der Saatguthersteller Monsanto lässt Lobbyarbeit ruhen. Grund ist die andauernden Kritik von Umwelt- und Naturschutzaktivisten. Es sei kontraproduktiv, gegen Windmühlen zu kämpfen, teilte das Unternehmen mit. …

  14. Der Prantl wird für diesen Schwachsinn schreiben viel zu gut bezshlt, selbst wenn er nicht ideologisch verbohrt wäre, würde er für das Geld was der bekommt den selben Mist ablassen. Der ist jahrelang dressiert.

    Der Kommentar hat mitten ins Schwarze getroffen. Aber das der Zensiert wurde, wundert mich überhaupt nicht. Bessermenschen haben nun mal die Angewohnheit nicht die Konsequenzen für ihr Gerede tragen zu wollen. Nein, die wollen anderen erzählen was diese zu tun, zu lassen, zu ertragen und vor allem zu zahlen haben.

  15. #12 ingres

    Ja, die Linken wollen alle aufnehmen. Denn die Vorstellungen der Weltrevolution und der Eine-Welt sind ja immer noch in den Koepfen. Die Verheissung besteht darin, dass wenn alle nationalen, kulturellen und kapitalistischen Strukturen zerschlagen sind, wofuer es auch eine Reisenvoelkerdurchmischung braucht, und es eine weltweite „Demokratie“ mit Schengen ueberall gibt, es dann besser wird und alle Probleme der alten Welt ueberwunden werden. Deshalb ist es egal wie viele kommen und wieviel es kostet, denn es verhilft zur Weltrevolution.

  16. Ist das der Hochstapler Prantl, der vorgab mit BVG Vosskuhle in der Küche gekocht zu haben und kleinlaut seine Anmaßung nach dem Vosskuhle widersprach zugab?
    Dann weiß ich was ich von dem und seinen Münchhausen-Artikeln in der Süddeuschen zu halten habe! Das dieser Mann danach noch bei der SZ haltbar ist wundert mich noch heute!

  17. In Prantls Werdegang weist zunächst nichts darauf hin, dass er sich zum Totalitaristen entwickeln konnte. Lediglich der Hinweis, das er konsequent liberal denke zeigt wo das Problem liegen könnte.
    Ich kann mir das nicht vorstellen, aber es ist ja anläßlich der Homo-Ehe usw. ähnlich. Die 100%- „Liberalen“ argumentieren 100% pro Individuum.

    Für mich kam zeitlebens hingegen immer nur das abwägen Gesellschaft/Individuum in Frage und weitere Abwägungen hinzu!

    Und selbstverständlich müßten Prantl bzw. die Liberalen mit ihrer Haltung pro Individuum in den Konflikt geraten, welches Individuum sie bevorzugen müssen. Aber das kommt bei Prantl etc. nicht in den Blick. In Prantls Denken muß der Tisch a priori für alle gleich gedeckt sein. Darüber kann Prantl also nicht diskutieren. Der Individualismus ist also in zweierlei Hinsicht eine Ideologie: weil er die Gesellschaft ausklammert und weil er Konflikte zwischen Individuen nicht beachtet. Diese Konflikte sind nicht a priori (z. B. durch gutes Denken und Wollen) lösbar. Das würde nur in einem „demokratischen“ Prozeß gehen und dann würden Probleme bestehen bleiben. Diesen demokratischen Prozeß verweigert Prantl (njd auch nahezu die gesamte etablierte Politik und Medien) und jeder Liberale der das Individum absolut setzt, muß diesen Prozeß ebenfalls verweigern und damit zum Totalitaristen werden.

    Warum nun Menschen das Bedürfnis haben etwas absolut zu setzen, was man nicht absolut setzen kann (Individum vs. Gesellschaft geht nicht), das weiß ich nicht. Könnte ich nur gemäß Alltagspsychologie beschreibn.

  18. O.T

    Neue Zentrale Anlaufstelle für Italienische Flüchtlinge:

    ANSCHRIFT VERLAG UND REDAKTION
    Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
    Pressehaus
    Buceriusstraße, Eingang Speersort 1
    20095 Hamburg
    Telefon: (040) 32 80 – 0
    Fax: (040) 32 71 11
    Kontakt: DieZeit@zeit.de
    Leserbriefe: leserbriefe@zeit.de

    Es sind auch “unsere” Flüchtlinge

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-05/Fluechtlinge-Deutschland-Kommentar

    Zitat:

    „Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst.“

  19. Ursache ist – wie häufig in Fällen von blindem Fanatismus – der Glaube an eine Mission, an das Gute schlechthin, für das sie sich selbst in ihrer reinsten Form wähnen.

    Ich glaube, dass die Ursache weniger idealistisch ist.
    SZ bedient Wirtschaftslobby, in dem sie ideologisch für Nachschub der Billigarbeiter aus dem Ausland sorgt.

    Deshalb existiert das Schmierblatt noch, obwohl es in den Fußgängerzonen schon kostenlos verteilt wird.

  20. Ich wünsche diesen „Qualitätsmedien“ weiteren Verlust an Lesern, Inserenten und Auflage. Der Schund sollte Pleite gehen.

  21. Ist beim links-verseuchten Berliner Tagesspiegel nicht anders. Dort beherrschen eine Handvoll „Kommentatoren“ (mog, klaus_weiss (ein extrem antijüdischer Lehrer!!!!!)…) das Forum, alles, was mehr als 10 Grad vom stramm linken Kurs abweicht, wird gelöscht, ergo: unterdrückt. Es fällt schwer zu glauben, dass diese „Kommentatoren“ tatsächlich Leser des TSP sind; sie wirken eher als verlängerter Arm der Redaktion(en).

    Als Ur-Westberliner könnte ich heulen über den Niedergang des Tagesspiegel, mit dem ich aufgewachsen bin.

  22. Herr Prantl ist das beste Beispiel für folgendes: Wer Deutschland am meisten schlecht macht und in den Dreck zieht hat das höchste Ansehen in der „Öffentlichkeit“.

  23. Achja, da ist noch eine „Journalistin“ namens Tanja Buntrock. Dieses Pipi-Mädchen ist wirklich symptomatisch für den journalistischen Niedergang des Tagesspiegel: Diese Dame kann kaum einen Artikel verfassen (Lokales, an anderes lässt man sie vermutlich nicht ran), ohne groteske Ausdrucksfehler, die an jedem anständigen Gymnasium zum Verfehlen der Maturität führen würden.

  24. Die Süddeutsch Zeitung ist nach Prantl

    „nicht reportagehaft, sondern steht gleichnishaft“

    …ganz besonders…

    „ in der Mitte des Artikels“

    Alles, insbesondere ihre Küchenszenen sind

    „das Produkt anschaulicher Schilderungen prominenter Teilnehmer“

    …und wie man sieht, hat das alles GAR NICHTS mit Reportage wie von einem richtigen Reporter zu tun. Denn das über allem stehende Prinzip des Prantl-Blattes ist

    „ das Produkt anschaulicher Schilderungen prominenter Teilnehmer“

    …hahaha
    Das ganze Geprantlte ist ein einziges Produkt

    „szenischer Rekonstruktionen“

    … ein Mannichl des Nachrichtenwesens.

    „Schlüsselszene“, wie Prantl die Küchenpassage selbst nennt.

    Szenische Rekonstruktion

  25. Ein widerlicher Gesinnungsschreiber der allerletzten Sorte. Wenn ich diesen Typen auch nur sehe, dann weiß ich um die Zukunft Deutschlands!

  26. Wie lange kann sich die SZ einen Meinungshochstapler als Zensor bei diesem Abonentenrückgand noch leisten. Ist das nicht auf Dauer ein Verlustgeschäft??

  27. Ein Prantl als Hassfigur lohnt nicht. Hinter der Süddeutschen stecken wohl mehrere Milliardärsfamilien, wie hinter allen anderen (numerisch) „grossen“ Zeitungen auch – Sie wissen doch, Pressefreiheit = die Freiheit von ein paar Dutzend Leuten, die Meinung von 80 Millionen in die richtigen Bahnen lenken zu lassen.

    „Canceled eure SZ-Abos“ – wie bitte? Wer keine Vollmeise an der Klatsche hat, hat doch erst gar kein SZ-Abo to begin with, nicht wahr?

    Warum verdient die SZ überhaupt noch Geld? Sehen Sie sich mal die Anzeigenpreise dort an (mit die höchsten in D, wenn nicht die höchsten – aber auch die WAZ hat sich gewaschen)! Wie, Anzeigenpreise? Heute gibt’s Internet! Na ja, das Problem ist z.B. für jemanden, der eine Immobilie im Süddeutschen anbieten möchte, dass er das zwar einerseits im Internet tut, andererseits aber um die SZ auch (immer noch) nicht vorbeikommt, denn zuviele mittelalterliche mögliche Interessenten gucken immer noch dort!

    Allerdings geht es mit diesen Leuten zahlenmässig rapide bergab, und für eine Übergangszeit wird die SZ die Einnahmeausfälle noch durch immer weiter steigende Anzeigenpreise halbwegs ausgleichen können – und dann ist irgendwann der Ofen total aus.

    Viel interessantere Frage: Wie hält sich eigentlich die Taz? Hungern deren Redakteure? Die Löhne und Arbeitsbedingungen bei der SZ sind dem Vernehmen nach übrigens ebenfalls total unterirdisch (geworden) – wohl mit Ausnahme der Oberschreiber wie Prantl et al.

    Das eigentliche Problem ist zwiefach:

    – Durch die permanenten Lügen in der Systempresse (und auch auf ihren Internetseiten) werden all die Leute noch weiter in die Irre geführt, die schon den permanenten Lügereien des Regierungs- und Bertelsmannfunks glauben.

    – Die Leute, die begonnen haben, hinter die Fassaden zu schauen (auf denen in Frankreich hin und wieder ein „Défense d’uriner“, also „Pinkeln verboten“, bzw. im weiteren Sinne „Uns ans Bein pinkeln verboten“ steht, daher mein nom de plume), finden sich in KEINEM der Mainstreammedien wieder, d.h. die Presse kommt ihrer eigentlich von der Theorie zugeschriebenen Aufgabe als „vierte Gewalt“ im Staat (nach Legislative, Exekutive und Judikative, also Gesetzgebung, Verwaltung und Justiz) überhaupt nicht nach, sondern ist ganz im Gegenteil eben „Systempresse“, d.h. frisst den Mächtigen aus dem Arsch, statt ihnen auf die Pfoten zu sehen: Sie wirkt systemstabilisierend, denn als Regulativ.

    Aber was erwarten Sie angesichts obiger Definition von Pressefreiheit?!

    Das eigentlich Schlimme ist ja nicht das Fehlen einer „freien“ Presse, sondern das Fehlen einer Opposition, bzw. dass die Opposition weit schlimmer ist als die Regierung – „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten“, und das in jeder Hinsicht und von Jahr zu Jahr schlimmer.

    2012 sind über eine Million Menschen neu nach D gekommen, und das laut offiziellen Zahlen (also 3 Millionen in Wahrheit?) – wollen wir hoffen, dass für 1/10 von ihnen in D Arbeit vorhanden war und ist.

    Nun FEHLEN nach den heutigen Pressemeldungen aber laut Zensus 2011 über 1,5 Mill. Menschen in D – also tatsächlich mittlerweile keine mehr, da die 1 Mill. Neuzugängler aus 2012 und die wohl 500.000 ebensolche aus 1. Halbjahr 2013 ja wohl im Zensus 2011 noch nicht berücksichtigt werden konnten?

    Ach Quatsch, da sorgen Prantl et al. schon dafür, das jetzt die angeblich „fehlenden“ 1,5 Mill. pronto presto ZUSÄTZLICH ins Land geholt werden, gerne auch maximalgebräunt und optimal an der Waffe ausgebildet – dank der Bürgerkriege, denen sie gerade entronnen sind.

    Und einige von ihnen – siehe der grossartige Schwarze in Hamburg – stehen sogar auf unserer Seite! Nur… welche 5 % von ihnen werden das sein?

  28. Demnächst kocht Prantl vielleicht in der Küche eines Asylheims. Damit kommt er dann groß raus und macht die Lügengeschichte mit Voßkuhle wett…….

    OT

    Auf Allahs Befehl? Zwangsehen, Ehrverbrechen, Homophobie und Integrationsverweigerung

    Herausragende Vorträge von
    Serap Cileli (Repression muslimischer Frauen in ihren Familien)
    Hartmut Krauss (Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Anschauung)
    Ahmad Mansour (Islamischer Ehrbegriff aus psychosozialer Sicht)
    Daniel Krause (Homophobie im Islam)

    http://assimilation1secularism.wordpress.com/2013/05/30/auf-allahs-befehl-tagesseminar-am-18-5-2013-in-muenster/

  29. Der Kommentar war vielleicht bissig überspitzt, aber nicht unsachlich.
    Es ist nämlich schon auffällig, dass viele Journalisten und Politiker lauthals Integration und Einwanderung fordern, bezahlt durch Geld, dass sie nicht selber verdient haben.
    Sobald es darum geht persönlich finanziell Solidarität zu zeigen, werden sie kleinlaut oder es werden eben Kommentare gelöscht.
    Der Kommentar war nicht unsachlich, sondern er hat einen wunden Punkt getroffen.

  30. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es immer noch Menschen in diesem Lande gibt, die diese nutzlose Schmierblatt lesen…

  31. Herr Prantl wird hofiert. Und zwar vom Verfechter der Demokratieabgabe Jörg Schönenborn, seines Zeichens auch Chefredakteur des WDR und bekannt als der Mann, der Wladimir Putin in einem messerscharfen Interview nichts mehr entgegnen konnte (wir haben 23% Steuern, wussten Sie das? )Nein, nein wusste er nicht, er hatte ein blödes ÖR Manuskript in den Händen und Putin gab ihm freundlicherweise einiges an Infomaterial, um seinen beschränkten ÖR Horizont zu erweitern bis zum Wissen.

    Danke Putin, die Sendung war wirklich toll.

    Weißt Du Putin, dass dieser ahnungslose Mischling uns jeden 2. Sonntag weis machen will, wie Weltpolitik zu sein hat und die Sendung dann mißbraucht, indem er nur Leute einlädt, die fast nie kontrovers sind?
    So bescheuert wie in Deinem Interview, lieber Wladimir, klingt das dann auch….jeden 2. Sonntag und der Mann hat im deutschen Superstaats TV eine hohe Position.

    Naja, nicht so wichtig, Du weisst wenigstens, wie die EU Göttin Angela tickt und sie weiss, dass Du es weißt – das ist viel wert.

  32. PRANTL, hat sich schon überall versucht. Mal als Anwalt, Richter, Staatsanwalt und jetzt hat er seine wahre Berufung gefunden:

    Als linksversiffter Poltical-Correct-Moralist und Journalist bei der Süddeutschen Zeitung.

  33. Also damit man es nicht falsch versteht: Ich habe die Totalitarismus-Affinität eines dogmatischen Liberalismus in (#13 ingres (31. Mai 2013 17:05) nicht an der tatsächlichen Haltung oder Person von Prantl beschrieben, sondern an seiner Darstellung als angeblich glühenden Liberalen in der Wikipedia.

    Natürlich ist Prantl nicht einmal das. Aber wenn er es wäre, könnte das bereits der Grund für toralitäres Gebaren sein.

  34. Prantls Heribert setzt sich definitiv für „Armutsflüchtlinge“ ein: also bildungsferne Unterschichten aus dem Nahen und Mittleren Osten („Muslime“) und aus Südosteuropa („Sinti und Roma“), wobei er natürlich nicht erklären kann und will, WOFÜR diese in Europa gebraucht werden; leider traut sich DAS inzwischen auch niemand in den Quitschiquatschi-Runden, in denen „uns´ Heribert“ bis zum Erbrechen penetrant oft auftritt, konkret gegenzufragen…
    Diese bildungs- und leistungsfernen Unterschichten nutzen unsere Sozialsysteme schamlos aus, bringen gewalttätige Kriminalität mit sich und sind nicht bereit, sich und ihre Kinder zu integrieren. Selbst links-regierte Kommunen von Duisburg bis Neukölln stöhnen unter diesen Zuzügen, von denen „uns´ Heribert“ in seinen privilegierten Münchener und/oder bayerischen Nobelbehausungen nicht einmal eine Ahnung hat… (oder doch?)
    Dass dieser „Sozial-Alberich“ mit seiner „SZ“ für öffentlich Beschäftigte – Lehrer, Sozpäds und Soziologieprofs usw. – das vermeintlich „moralisch Richtige“ sagt, ist logisch; deren Weltbilder haben mit den ERFAHRUNGEN, REALITÄTEN und INTERESSEN der erwerbstätigen Mehrheitsgesellschaft zumeist nicht das GERINGSTE zu tun, deren Arbeitsdruck sich ständig verschärft und die mit Steuern und Sozialabgaben und Renteneintritt ab 67. Lebensjahr abgestraft werden!
    Die „Prantlisten“ (Henryk M. Broder) werden für ihre heuchlerische Moral auch nicht in Haftung genommen! Insofern machte es schon Sinn, bei „uns´ Heribert“ auf dem Grundstück ein paar Sinti- und Romafamilien auszuwildern, oder in unmittelbarer Nachbarschaft eine Moschee zu errichten. Gilt natürlich auch für unsere Roth´s Claudia am Starnberger See oder Ströbeles Christian mit seinem Domizil in Berlin Grunewald! Könnten ja auch ein paar Armutsflüchtlinge adoptieren.
    Dass Mittelständler (wer kann, der kann) keinen Bock mehr haben, für dieses Multikultiexperiment samt Sozial- und Migrationsindustrie zu arbeiten und Steuern zu zahlen, ist verständlich. Und ich kaufe z. B. auch nicht Heriberts „Alpenprawada“, die „SZ“ – möchte sie nicht einmal „geschenkt“ haben, um sie dann im Papiermüll zu versenken!

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