Dieter SteinSeit Jahren kämpfen konservative Vereinigungen und Institutionen zunehmend damit, Veranstaltungsräume zu erhalten, in denen sie ungestört tagen können, ohne regelmäßig durch linksradikale Demonstrationen gestört zu werden. Das grundgesetzlich garantierte Recht der „Versammlungsfreiheit“ wird in der Verfassungswirklichkeit immer mehr zur Farce. Im immer hysterischere Züge annehmenden „Kampf gegen Rechts“ geraten Vermieter von Veranstaltungsräumen und Wirte unter massiven Druck, nicht mehr an „umstrittene“ Institutionen zu vermieten. (Knackiger Kommentar von JF-Chef Dieter Stein – hier gehts weiter!)

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26 KOMMENTARE

  1. Manche sagen: „Es hat ja doch keinen Zweck, kleinere Parteien zu wählen. Weil man mit einem (zwei, drei, vier, fünf) Mandaten ja doch nichts verändern kann.“

    Oh doch, man kann auf vielfältige Weise etwas ändern, wenn man in ein Parlament hineingewählt wurde. Zum Beispiel wird es auch leichter, sich vor Gericht das Recht auf Versammlungsräume zu erstreiten, aus denen man durch unsere extremistischen Landsleute durch Drohungen und Verleumdungen gegen den Gastgeber (meistens Wirtsleute) nicht mehr vertrieben werden kann.

  2. Ja, Dieter Stein, das ist inzwischen so und das war auch genauso zu erwarten. Du und viele andere haben noch die Löcher der Nasenringe in Euren Nüstern.

    Ihr habt willfährig mitgespielt und seid nun da, wo „sie“ Euch haben wollten. Ihr habt Euch doch selber „abgrenzungsbesoffen“ gequatscht.

    Spätestens als Deine Druckerei in Potsdam in Flammen stand, hättest Du wissen müssen, daß es Dir nichts nutzt, tausendmal zu beteuern. daß Du kein Nazi bist.

    Deine Haltung und die der „Jungen Freiheit“ lag gedruckt vor, wer konnte und wollte, hat gelesen. Wir beide haben uns mal in Lüneburg getroffen, es waren Deine letzten BW-Tage und seit dem hab ich Dein Tuen wohlwollend verfolgt.

    Kewil ist wohl der einzige konservative Publizist, der tatsächlich verstanden hat, daß man Selbstvertrauen zu sich und seiner Meinung haben muß, dann kann man FREI schreiben und reden, denn sonst hat sie nämlich keiner (innerhalb der linksversifften Urinmarken).

  3. Auf den Internetseiten der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung (gegen Diskriminierung) wird Rassismus wie folgt definiert: „…Rassistische Diskriminierung richtet sich auf die wahrgenommene Hautfarbe von Menschen oder ihre äußere Erscheinung, sie kann sich auch auf eine (zugeschriebene) ethnische Herkunft, eine Nationalität, einen Migrationshintergrund, eine Sprache, eine Religion oder Weltanschauung richten, insofern sich diese mit Ausgrenzungen und Abwertungen verbinden, die in einer vermeintlichen wesensmäßigen Minderwertigkeit begründet werden….“ (Quelle:http://www.berlin.de/lb/ads/rassismus/index.html)
    Diese Definition stammt von der UNESCO und ist eigentlich so breit gefasst, dass sie sogar die Weltanschauung einer Person miteinschließt.

    Nach dieser Definition ist die Ausgrenzung und Abwertung jeder Weltanschauung, auch einer sehr konservativen, Rassismus! Auch der Aufruf „Flagge zu zeigen“ oder sie als „unerwünscht“ zu bezeichnen und vor allem sie als „rechts“ abzuwerten und zu beleidigen, sind nach der UNESCO Definition purer Rassismus, der bekämpft werden darf.

    Wie wäre es, wenn die betroffenen Einrichtungen sich diese Totalität der Definition zunutze machen würden, und selber einmal ein Beschwerde bei dieser Landesstelle abgeben würden?
    Es handelt sich hier immerhin um eine öffentliche Einrichtung, die aus Steuermitteln finanziert ist und die muß alle gleichbehandeln. Sonst ist sie schnell als Instrument der Förderung einer bestimmten gesellschaftlichen Richtung zu entlarven und damit möglicherweise sogar gerichtlich anfechtbar.

  4. Die Qualifizierung „linker“ Zeitgeist ist eine vornehme Untertreibung. Es geht um nichts mehr oder weniger als um totalitäre Ermächtigung.

  5. Es ist nur allzu menschlich nicht alle Brücken abzureissen und offen für eine Diskussion zu sein. Nur nützt es nichts, wenn der Gegner eine totalitäre Einstellung hat und nur seine Ansichten als wahr gelten lässt. Die Blockparteien und mit ihnen die gesamte Nomenklatura bewegen sich immer mehr hin zu einem diktatorischen System. Diese Entwicklung wird weiter voranschreiten, weil sie nicht mehr gewillt sind demokratische Entscheidungsprozesse zu akzeptieren. Diese sind in der jetzigen Krisensituation aus ihrer Sicht zu langsam um adäquat auf kurzfristige Entscheidungen reagieren zu können. Sie brauchen das stumpfsinnige, ablenkungsbereite Volk, dass zu allem Ja und Amen sagt.
    In solch einer Situation bereitet sich Angst aus, Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor Verlust der bürgerlichen Existenz. Diese Angst wird vom Gegner schamlos ausgenutzt, um die Daumenschrauben weiter anziehen zu können.
    Dem ganzen kann man nur entrinnen, wenn man zu seiner Meinung steht und die Folgen akzeptiert. In diesem Punkt haben es Christen einfacher. Sie sind nie allein. Ihr Herr ist immer bei ihnen unabhängig was geschieht.

  6. Kapitulation vor dem linken Zeitgeist bedeutet für viele die innere Emigration,
    denn die Alternative wäre auswandern,Exil.
    Bloss wohin,
    mir scheint der grösste Teil der Welt ist von diesem unheilvollen faschistoiden (übermäßig autoritäres oder autoritätsgläubiges Verhalten) Zeitgeist befallen!!!

  7. „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

  8. #8 Pinneberg (14. Mai 2013 16:12)

    Es spielt keine Rolle, ob du oder ich die UNESCO ernst nehmen, denn die UNESCO hat die Macht, wir nicht.

    Und Macht ist das einzige, was zählt.

  9. Es stellt sich die Frage wie ein links diktatorisches Deutschland sich in Europa integrieren will ohne das ofiziell die EUDSSR mit Hammer und Sichel ausgerufen wird.

    Wie verhalten sich die europäischen Nachbarn gegenüber einem neuen links faschistodien Deutschland?

    Ich kann mir schwer vorstellen das sich ganz Europa auf lange Sicht diesem neuen links faschistischem Deutschland in einer EUDSSR unterwirft.

  10. Heute habe ich gehört, daß Berlins
    Sozialstaatssekretär Michael
    Büge von seinem Amt gefeuert wurde, weil er seine Mitgliedschaft in Burschen-
    schaft „Gothia“ nicht aufgeben wollte.

    Und das in der CDU. Die Gothia wird nicht beobachtet.

    Das erbärmliche ist, das die Mauermörderpartei SED den Antrag gestellt hatte.

  11. Ist selbst der AfD neulich so ergangen: Morgen sollte im Frankfurter Gewerkschaftshaus Nähe Hauptbahnhof der AfD-Kreisverband Frankfurt am Main gegründet werden, Vorbereitungen wurden getroffen, vor dem Haus stand gut sichtbar ein AfD-Bus und schon krähten schwachsinnige Jusos „Nazis raus!“ und der Raum wurde – „so leid es uns tut!“ – gekündigt, als Ausweichstätte blieb nur noch das Volkshaus in jwd.-Sossenheim, auch im Besitz der städtischen Saalbau GmbH.

    In dem Fall ging’s also nicht darum, „nicht mehr an ,umstrittene‘ Institutionen zu vermieten“, der Vermieter bleibt ja die gleiche. Sondern nur darum, dass Ärger durch linke Jungspunde droht und die erwachsene Gegenseite feige zurückweicht. Das ist der Skandal.

  12. Gestern im BR
    Wirte-Initiative gegen rechts

    Zum einen das Schild, zum anderen war im Beitrag immer die Rede von „rechts“, also nicht rechtsextrem oder rechtsradikal, sondern schlicht von „rechts“ – offensichtlich merkt den Unterschied schon gar niemand mehr.

  13. Sehr guter und sachlicher Artikel von Herrn Stein. Diese Sachlichkeit zeichnet die meisten Konservativen aus, im Gegensatz zu den Linken. Deren Aufrufe zu Treibjagden gegen RECHTS nehmen mittlerweile Züge der Hexenjagd-Hysterie des Mittelalters an.

  14. Nicht nur Konservative auch spirituell erbauende Veranstaltungen werden belagert und die Gastwirte bedraengt, bedroht , so das sie aufgeben. Beim Bewusstkongress mit Jo Conrad passiert das allerweile. Zuletzt mussten 3 Gastwirte absagen und Einer bemerkte das es auch Drohungen gegen seine Familie, gegen seine Kinder! gab. Ein mutiger Grieche! nahm den Bewusstkongress dann auf, aber selbst vor dem Griechen belagerten die rotfaschistischen Horten die Teilnehmer und versuchten sie teils gewalttaetig abzudraengen, auch der griechische Wirt selber wurde bedroht und man versuchte ihn „aufzuklaeren“ , was fuer boese Rechte das beim Bewusstkongress waeren.

    Klar sprirituel darf es schon sein, aber nur nach der Fason das wir angeblich alle gleich sind, also nicht alleine eine Einheit im Grossen und verschiedene Lehrstufen , nein, alles muss gleich sein-New Age gruen ESOtherik -da sagt man nichts.

  15. #17 Kerstin (14. Mai 2013 17:15)

    Diese Sachlichkeit zeichnet die meisten Konservativen aus, im Gegensatz zu den Linken. Deren Aufrufe zu Treibjagden gegen RECHTS nehmen mittlerweile Züge der Hexenjagd-Hysterie des Mittelalters an.

    Und der NSU-Medienhypeprozess dient als Katalysator respektive Brandbeschleuniger.

    Der Sender Phönix hat diesbezüglich mittlerweilen das letzte Gramm Objektivität über Bord geschmissen (gerade gesehen: interviewt werden nur noch die Anwälte der Nebenkläger)

  16. Zitat:
    …. und die werfen uns dann auch noch in einem Topf mit den Nazis usw. usf.

    Ich halte nichts von diesem Gejammer mit dem sich die Koservativen in unzähligen Artikeln immer ihr Leid klagen.

    Angriff ist die einzig mögliche Verteidigung, wenn einem eine Entwicklung als unumkehrbar und alternativlos aufgewungen wird. Das obwohl es in der Vergangenheit (vor der vorngepeitschten Heterogenisierung unseres Staatsvolkes) überwältigende Mehrheiten dagegen gab.
    Nicht das Gejammer hilft, sondern der Angriff in Form einer schonungslosen Offenlegung der Vorgänge und der sich daraus ergebenden Konsequenzen. Das gäbe der Jungen Freiheit Schliff und Biss.
    Vielleicht dann sogar den Lesern.

    Gruß

  17. #6 Pinneberg (14. Mai 2013 15:25)

    Die Qualifizierung “linker” Zeitgeist ist eine vornehme Untertreibung. Es geht um nichts mehr oder weniger als um totalitäre Ermächtigung.

    Ich denke, es ist ganz wichtig, dass das klar ist. Mit Zeitgeist hat das was sich abspielt, nichts mehr gemein. Zeitgest kann auch „New Age“ oder so war sein.

  18. #8 Pinneberg (14. Mai 2013 16:12)

    Wer nimmt die UNESCO ernst? Ich nicht.

    Unsere Politiker nehmen diese NGO und deren linke Gesinnung leider ernst und nur das zählt.

    In Folge wird aus einer ehemals pluralistischen politischen Landschaft mit Konservativen/Rechten, einer Mitte und einer Linken ein gleichgeschalteter, oppositionsloser Linksstaat, der wie jeder Linksstaat zur Diktatur verkommt und keine anderen Meinen ausser linken Meinungen zulässt.

    Es heisst immer, Deutschland wäre nicht souverän, sondern nach wie vor besetzt und das mag sogar stimmen, aber im Grunde ist kein Land, welches sich der globalsozialistischen UNO und ihren Unterorganisationen mit Befolgen von deren Ideologien und Ratifizieren von deren Verträgen unterwirft, länger ein souveräner Staat.

    Der Fisch stinkt vom Kopf und der Kopf heisst UN.

  19. #2 Oxenstierna

    Manche sagen: “Es hat ja doch keinen Zweck, kleinere Parteien zu wählen. Weil man mit einem (zwei, drei, vier, fünf) Mandaten ja doch nichts verändern kann.”

    Die Partei bekommt Rederecht, und kann in so manchen Dingen mal ordentlich Klartext reden.

    Wichtig ist allerdings, daß wir dann selbst für die Verbreitung der Reden sorgen. Ich gehe mal davon aus, falls die AfD in den Bundestag kommt, die Medien sie einfach totschweigen werden.

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