Dieser Text müsste eigentlich im Akif Pirincci-Style geschrieben werden weil es um Rock’n Roll geht. Und weil man in diesem Land offenbar nur noch Reaktionen provozieren kann, wenn man dem staunenden Publikum das, was man zu sagen hat, möglichst vulgär ins Gesicht schmiert. Vielleicht liegt es am allgemeinen kulturellen Niedergang, an den sich der AP-Style nur anpaßt, um gehört und … verstanden … zu werden.

(Von Yorck Tomkyle)

Aber das ist eigentlich egal und wir wollen hier nicht in das übliche Gejammer des weichgespülten Bundes-Bildungs-Bürgers verfallen und uns damit als Teil dieser beklagenswerten Melange aus Neidspießern, Politkastraten und blutleeren Gouvernanten, denen irgendwas fehlt outen.

Nein, hier soll vom Gegenteil berichtet werden; davon, wie sich das Widerständige, das Widerborstige, das Kraftquellige auch unter dem bleiernen Mehltau einer desinfizierten Konsensgesellschaft erhält, wie es pulsiert und, ja, werden wir ruhig pathetisch, uns die Gewissheit zurückgibt, dass 2 und 2 nicht 3 oder 5 ergibt.

Hier soll die Rede sein von einer verfemten Rockband, vom letzten Konzert von Frei.Wild am 11.05. vor 4000 Fans in der ausverkauften Arena der Festung Kufstein.

Einem Konzert, in dem eine Tour ihren krönenden Abschluss fand, die trotz des Nazi-Bannspruchs der veröffentlichten Meinung vor insgesamt 200.000 Menschen stattfand. Nur mal so am Rande bemerkt ist es ziemlich orwellesk, bekennende Südtiroler als Nazis zu bezeichnen, da Hitler bereits zu Lebzeiten gerade bei dieser Volksgruppe aufgrund seiner Alle-heim-ins-Reich-außer-den-Südtirolern-Politik äußerst unbeliebt war. Aber Nazi-Nazi ist ja heute ein äußerst dehnbarer Begriff.

Hier soll auch deshalb die Rede sein davon, dass der Rubikon jetzt endgültig überschritten ist. Es ist genug.

Ihr miesen kleingeistigen Meinungsblockwarte, Ihr steht nackt da! Ihr habt gar keine Kleider an! Bemerkt haben wir das schon lange, aber jetzt schreien wir es Euch in die verlogenen Gesichter: verpisst Euch – go fuck yourself!

Schaut Euch doch mal im Spiegel an: Ihr bejammert die Bücherverbrennung der Nazis vor 80 Jahren, weil ja den Deutschen ihr Kainsmal täglich neu eingebrannt werden muss und im selben Atemzug verbrennt Ihr, die Hüter der Meinungsfreiheit, heute hier und jetzt die zeitgenössische Kunst einer Band, die Euch nicht in den Kram paßt?!

Wie bigott und heuchlerisch ist das denn?!

Ihr, die Ihr ja so viel besser sein wollt als Eure Eltern und Großeltern, tötet heute Musik, wo diese damals (zunächst nur) Bücher töteten?

Das funktioniert aber heute so wenig wie damals und daher wollen wir doch mal sehen, was da so dahinter steckt: lassen wir mal die üblichen Antifanten-Denunzianten weg, denn dieses Geschmeiß gibt es ja leider zu allen Zeiten und ganz besonders heute (wes Brot ich eß des Lied ich sing).

Nehmen wir doch mal eine Band, die Einspruch dagegen erhob, dass Frei.Wild zur Echo-Verleihung eingeladen wurden: die Berliner Band Mia meinte, im Vorfeld dieser Veranstaltung kundtun zu müssen, dass sie sich nicht zusammen mit so einer rechtsradikalen Band wie Frei.Wild einladen lassen könne.

Die Statuten der Verleihung waren eigentlich klar: es geht einzig und allein um Verkaufszahlen, so dass Frei.Wild, die 2012 sehr erfolgreich waren, unbedingt hätten eigeladen werden müssen.

Nachdem aber nun von Mia und Konsorten die Nazikeule geschwungen worden war, galten diese Statuten plötzlich nicht mehr für die inkriminierte Band – sie wurde regelwidrig und rückgratlos von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Könnte sich der Furor von Mia möglicherweise daraus speisen, dass sich diese – sich selbst als links verortende Band – im Jahr 2004 selber mit Nazivorwürfen auseinandersetzen musste? Damals hatte sie ihr Fanmilieu mit dem Song „Was es ist“ so verärgert, dass ein regelrechter Shitstorm über sie hineinbrach.

Nazi-Band Mia?!

Na das war jetzt dann wohl endlich der Moment, in dem man sich ein für allemal wieder reinwaschen konnte, hmmm?!

Oder die Ärzte, die auf Konzerten in ihrem „Schrei nach Liebe“ immer auch gerne Frei.Wild intonieren, um dort gleich eine Beziehung zwischen den besungenen Nazis und dieser Band herzustellen.

Was machen diese nimmermüden und immerjungen gesellschaftskritischen Punks eigentlich so privat?

Einer engagiert sich bei Peta? Steht in Wikipedia.

Wohnt in einer Designervilla in Blankenese? Uuups, steht nicht in Wikipedia.

Passt ja auch nicht zum Image, oder?!

Aussen hui, innen pfui – so sind sie eben, die Rocker, die in die Jahre kommen und ganz gut in dem Speck leben, den sie früher madig machten (siehe auch Udo L., der im teuersten Hotel in HH wohnt).

Das wäre ja nicht weiter schlimm, denn warum sollten sie nicht die Früchte ihrer Arbeit genießen.

Echt ätzend ist nur, dass sie auch heute noch so tun, als wären sie die Anti-Establishment-Rocker von früher.

Sie sind das musikalische Pendant zum berufsbetroffen-staatstragenden Bundes-Kleber des heute-journals, der die gierigen Bänker anprangert und selber 600.000 € Jahresgehalt für das Verlesen von Nachrichten im Zwei-Wochen-Turnus kassiert.

Oder zum Das-müssen-Sie-sehen!-Jauch, der es fertigbringt, eine geringverdienende Putzfrau vor einem Millionenpublikum zu bedauern, obwohl er in einer Sendung mehr verdient als hundert Putzfrauen in ihrem ganzen Leben.

Sie sind das, was Leute wie Jauch und Kleber für die Medien sind: sie sind der Tod des Rock’n Roll. Und gemeinsam sind sie alle das klebrige Gift, das dieses Land zersetzt.

Und solche hehren Feuerwehrmänner zünden heute die Feuer von damals an?!

Geschenkt. And again: go fuck yourself!

Wie war denn nun das fürchterliche Nazi-Konzert?

4000 Leute, die alle Strophen mitsangen. Strophen, die so weit von Horst Wessel entfernt sind wie die Erde vom Mars.

4000 Leute, die friedlich feierten.

4000 Leute, auf denen der Bürgermeister von Kufstein zum Dank crowdsurfen durfte, weil er nicht so feige war wie andere österreichische Bürgermeister, die Konzerte von Frei.Wild als Reaktion auf den Echo-Boykott verboten.

4000 Leute, die es ankotzte, dass verspießerte Altrocker, die ihre Fans schon lange nur noch zynisch als Geldautomaten betrachten, diese Band ächten.

Neben mir stand einer mit Bauchansatz und ziemlich breiter Stirn. Er trug ein verwarztes T-Shirt, auf dem der Name einer Band stand, an die sich Leute wie Dirk Felsenheimer oder Jan Vetter schon gar nicht mehr erinnern: The UK Subs.

Wenn Du heute auf ein Konzert der Stones gehst, dann handelt es sich dabei um eine Geisterbeschwörung, um eine musikalische Version des Tischerückens zum Zweck der vergeblichen Kontaktaufnahme mit Toten. Typen, die jetzt zum Establishment gehören, können dann so tun, als täten sie`s nicht und füllen so in einer Art modernem Ablasshandel die Schatztruhen von Jagger und Co.

Bei den Ärzten, Udo L., Campino und den anderen Protest-Zombies läufts aufs Gleiche hinaus. Nur dass die zusätzlich meinen, besonders cool und unangepasst daherzukommen, wenn sie besonders tolerant und weltoffen (Newspeak für linksradikal, intolerant und spießig) in die Mikros tröten.

Anti-Establishment-Rocker mit Bundesverdienstkreuz (sic!) wie die Niedeckens dieses Landes, die in Talkshows über die ungerechte Gesellschaft schwadronieren, von der sie bestens leben, taugen höchstens noch als Feigenblatt für ebendiese. Mit Rock `n Roll haben die so wenig zu tun wie Angela Merkel mit Lara Croft.

Auf der nächtlichen Rückfahrt vom Rockkonzert in Kufstein dachte ich an Deutschland. Mein Land. Ein Land, in dem man eine Rockband mit derart harmlosen Texten ächtet. Und in dem man es fertigbringt, zeitgleich die Bücherverbrennung anno 33 zu bejammern.

Aber dieses Mal, Ihr Denkverbieter, werden wir uns wehren! Wir werden uns nicht von Euch blenden lassen. Wir sind viele und wir werden täglich mehr.

Long live Rock’n Roll!

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51 KOMMENTARE

  1. Yeah Baby 🙂

    Echt klasse umschrieben und es macht Spaß diesen Artikel zu lesen!!!

    Die selbsternannten Tugendwächter mögen zur Hölle fahren.Bald scheert sich keine „S.u“ mehr an ihrem Stamm und gibt nen Scheiß auf diese linksversifften Meinungsmacher.

  2. Echt Klasse, Danke! Der Bericht spricht jedem frühen Ärzte und Hosen-Fan aus der Seele. Diese Bands haben sich verkauft und sind nur noch unglaubwürdig und geldgeil. In diesem Sinne ein fröhliches „go fuck yourself“ an alle Blockwarte in diesem Land!

  3. Musikalisch gesehen, bei Frei.Wild sicherlich nicht so einfach, ist das von dort gebotene eher dünn. Aber da sind die Südtiroler nicht alleine, ganz im Gegenteil.

  4. Man hat seitens der LinkInnen auch Rammstein eine „rechtsoffene“ Gesinnung andichten wollen…nur wegen des rrrrollenden R Till Lindemanns und des Videos zu „Stripped“.

    Bekannte Masche also gegenüber unkonventionellen Rockern.

  5. Die ANTIFA muss sich ihre Daseinsberechtigung eben nun selbst schaffen, nachdem es kaum mehr kahlrasierte, landverheerende Neonazis gibt.

    Darum gilt es jetzt, möglichst viele Menschen, die nicht eindeutig als „links“ zu verordnen sind, als Nazis zu klassifizieren. So entstehen ganz neue Möglichkeiten und der heldenhafte „Kampf gegen Rechts“ kann blutiger als je zuvor weitergehen.

    Goldene Zeiten für Tobias Bezler und seine schwarzvermummten Mächte der Finsternis.

    Narrenfreiheit und keine nennenswerte Gegenwehr. Schließlich wendet die ANTIFA heutzutage ausschließlich nur noch Gewalt gegen Menschen an, die sich nicht physisch wehren.

  6. Wer ein wenig Ahnung vom Rock`n Roll, von Blues, Hardrock, Heavy Metal oder schlichtweg von guter, anspruchsvoller Musik hat, der weiß, dass es jenseits von Bands wie Frei.Wild u.ä. jede Menge Zeit-, Polit- und Religionskritik in der kontemporären Musik gibt.

    Schon mal was von Slayer mit ihrem Jahrhundertwerk „God hates us all“ gehört? Übrigens hatte diese Scheibe ihr weltweites Veröffentlichungsdatum am…

    11.09.2001!!!

    Oder wie wäre es mit Judas Priest und ihrem unübertrefflichen Werk „Demolition“, in dem Ripper Owens als Sänger dem Song „Metal Messiah“ eine ganz „besondere“ Note verleiht?

    Wenn es eine Musikrichtung gibt, die kritisch mit Religion, Politik, Massenverblödung (Operation Mindcrime – Queensryche) umgeht, dann ist es der Rock`n Roll, hier insbesondere der Hardrock!

    Im Übrigen existiert im Iran und auch in der Türkei eine sehr engagierte, begeisterte Metal-Szene!

    All` jenen mutigen Freigeistern widme ich diese Zeilen.

    „Haltet durch boys & girls – Rock`n Roll rules!“

  7. Die augenscheinlich passende Sprache fürs passende Klientel jenes Teils der Sozialisten, die ihre braunen Halbbrüder vor allem darum bekämpfen zu wollen vorgeben, um zu verschleiern, wie nahe sie ihnen zeit ihres Bestehens geblieben sind.

    Nein, sie brauchen heute keine offenen Feuer mehr und keine Studenten in Braunhemden. Heute erledigt man „Bücherverbrennungen“ und dergleichen vor allem auf medialem Wege, indem man die eigene veröffentlichte Meinung als die „öffentliche“ ausgibt. Den Rest macht die rote SA, fälschlich genannt „Antifa“, auf den Straßen.

  8. links reden – rechts leben“, überall zu finden bei angeblichen „Künstlern“, „Kulturschaffenden“, öffentlich-rechtlichen Fernsehclowns, EU/Euro/UNO-Funktionären und natürlich unter „Volksvertretern“…….

  9. frei.wild muß man unterstützen.Die Jungen-Grünen-Österreich haben ja wieder gegen Freiwild ins Jagdhorn geblasen. Dabei fühle ich wie im 3. Reich.Spinnen die.Ich dachte immer, Grün steht für, „Wehret den Anfängen“. Zum kotzen, diese Scheinmoral !

  10. fühle mich wie im 3……Dies muß ma leider angeben, sonst Naaazzzzziiii

  11. lassen wir mal die üblichen Antifanten-Denunzianten weg, denn dieses Geschmeiß gibt es ja leider zu allen Zeiten …

    Auch bei einem polemisch geschriebenen Text solte man niemals dem politischen Gegner das Menschsein mit Begriffen wie „Geschmeiß“ etc. absprechen. Auch wenn die Linken das gegenüber (angeblich) Rechten ständig machen, sollten wir uns nicht auf ein solches Niveau begeben.

  12. Jeder Schlager atmet mehr das Erbe des NS, dessen Unterhaltung ja ganz bewusst zumeist unpolitisch war, als alle Songs von Bands wie Freiwild oder den Onkelz zusammen … insofern ist Dieter Bohlen der absolute Obernazi, da er ja so gerne in Schlager macht …

  13. Nur zur Info, die Bücherverbrennung 33 wurde zum größten Teil von Studenten durchgeführt! Ja ja, da kann ich nur schreiben: „Wehret den Anfängen“!!!

  14. War Akif Pirincci nicht in eine der letzten Günther Jauch Talksendungen eingeladen? Irgendetwas war da doch.

  15. #9 Moha-Mett (12. Mai 2013 20:11)

    Wer ein wenig Ahnung vom Rock`n Roll, von Blues, Hardrock, Heavy Metal oder schlichtweg von guter, anspruchsvoller Musik hat, der weiß, dass es jenseits von Bands wie Frei.Wild u.ä. jede Menge Zeit-, Polit- und Religionskritik in der kontemporären Musik gibt.

    Schon mal was von Slayer mit ihrem Jahrhundertwerk “God hates us all” gehört?

    God was never on your side!

    http://www.youtube.com/watch?v=I2-m3wl2upM

  16. Die Diktatur der Angepassten:
    http://www.youtube.com/watch?v=339kTjna73I

    Auch Rammstein mussten sich einst Links verorten, wie auch andere Bands, damit sie noch im Musik Business überleben dürfen. Kohle und Karriere gehen nur verlogen, links und bunt. Gleichzeitig klatschen Senioren im Mutantenstadl zu Heimatklängen. Wenn das mal nicht schon haarscharf braune Tendenzen aufweist. Ganz zu schweigen vom Black oder Death Metal.

    Ein Unterschied zwischen Patriotismus und Nationalismus wird hier nicht akzeptiert, das gelingt wohl nur den USA und Tibet. Der nationale Erhalt Tibets ist ein zutiefst ehrenwertes Anliegen linksbunter Selbstgerechter, der nationale Erhalt Deutschlands natürlich Faschismus.
    Bereist diese unterschiedliche Bewertung der Linken ist ein Rassismus gegenüber den Deutschen. Aber sich für Tibet oder Palästina zu engagieren ist eben viel schicker und bunter als für das braunbesudelte Deutschland, dessen permanente Stigmatisierung nichts anders ist als ein Vorwand um nachhaltig Geld zu schmarotzen. Die Griechen versuchen es ja gerade wieder einmal.

    Aber die politisch korrekte Meinungswüste wird sich langsam verändern. Der Zeitgeist ändert sich unter der Last multikultureller Utopien, die langsam aber stetig in sich zusammenbrechen. Denn sie werden dem Mensch sein nicht gerecht. Menschen brauchen eine kulturelle Identität und Heimat in geographischen Grenzen, die friedlich nebeneinander und miteinander respektabel leben, statt sich vermischen und zerstören.

  17. Der Hype mit der Bücherverbrennung 33 verfängt doch auch noch nur noch bei ihren eigenen, von Intelligenz nur knapp ergriffenen Infanten.
    Nach der Machtergreifung der Bolschewiki, und lange vor 33 fand eine Verbrennung von Büchern und Kulturgütern unschätzbaren Wertes in Russland statt. Es war eine Idee eines der größten Verbrecher und Terroristen vor Hitler: Lenin. Um den neuen Menschen zu schaffen, so schloss dieser Berufsterrorist messerscharf, muss man die Traditionen dieser Menschen, deren identitätsstiftende Verbindungen in ihre Vergangenheit, vernichten.
    Kein Wort mehr davon heute. Das mag man nicht, dass jemandem auffällt, dass der gute Lenin, die guten Kommunisten die Vorbilder der Nazis waren.

    Nur, uns könnt ihr mit eurem 33-Geseiere nicht kommen. Mit dem „beispiellosen Frevel“. Frevel ja, aber nie und nimmer beispiellos.
    Es stinkt euch, dass wir euch auf die Schliche gekommen sind und so seit ihr gezwungen, euch ständig neue verquere Verbindungen, Scharnierfunktionen, Schulterschlüsse, Unterstellungen von angeblichen Zusammenhängen zwischen uns und den Nazis auszudenken; hilflose Anmaßungen lächerlicher Gesellschafts“wissenschaftler“. Ihr seit schon damals an der Uni für uns nur die „Pseudos“ gewesen.

  18. Mit seinen Alten auf ein Rockkonzert, ein Widerspruch an sich. Freiwild ist demnach nur die konsequente Fortsetzung der Rock-Kultur.

  19. As the end is drawing near.
    Standing proud, I won´t give in to fear.
    As I die a legend will be born.
    I will stand. I will fight.

    You will never take me alive.

    Judas Priest Blood Red Skies

  20. Ich bin immer noch Onkelz-Fan, seit 1993

    ein paar Lieder von Frei.Wild kannte ich schon, bis mir vor kurzem ein Arbbeitskollege das Album „Feinde deiner Feinde“ gebrannt hat

    Zwei Tage später hab ich mir auf Freiwilds Webseite 2 T-Shirts bestellt,
    aus Loyalität 😉

    Noch 2 Tage später konnte ich sie schon anziehen 🙂

    Leider sind die Konzerte schon immer sehr früh ausverkauft, aber das sagt ja auch schon was aus…

  21. Gratulation !!

    Dein Text wird für meine ganzen Musikerfreunde ausgedruckt.
    Natürlich auch für mich.

    Danke für diesen wunderbaren und wahren Beitrag.

    Ich mache ein Stück draus 😉

  22. Wir haben alle die Ärzte gehört, gesoffen, gekotzt und dabei mit den Hosen gegröhlt – war ja auch schön – aber diese alten Herren werden es der Gegenwart nie verzeihen, dass sie die längst die vermauerten Spießer von heute geworden sind.

    Egal…

    Long live Rock’n Roll!

  23. Okay, nicht unbedingt meine eigene Diktion, auch nicht unbedingt „meine“ Band, aber Du bringst den Punkt rüber – und hast aus meiner Perspektive Recht darin.

    Eine Kleinigkeit: in englisch hiesse es meines Erachtens treffender „go f*** yourselves“ (Mehrzahl) statt wie von Dir bescheidenerweise in der Einzahl hinausgerufen: „go f**** yourself.“

    Wie gesagt, nur eine Kleinigkeit. Ansonsten, Respekt. Griffig ausgedrückt.

  24. Zur Information: Bei dem Sprecher zu Beginn des Stücks „Abendland Widerstand“ handelt es sich nicht etwa um Adolf H. aus B. sondern um Konrad Adenauer.

  25. #24 Anthropos (12. Mai 2013 21:02)

    Die Diktatur der Angepassten:
    http://www.youtube.com/watch?v=339kTjna73I

    Übrigens auch eine „linke“ Band.

    Der Kommentar zum Konzert ist im übrigen sehr seltsam, allein schon weil sehr vieles sachlich falsch ist. So haben bspw. die Ärzte niemals einen Hehl daraus gemacht, dass sie – wohlgemerkt laut Eigenaussage – Millionäre sind. So erklärte die Band zum Beispiel zur Frage von raubkopierten Tonträgern, dass für sie nicht wichtig sei, da sie auf das Geld durch Plattenverkäufe nicht mehr wirklich angewiesen seien.

  26. Meinen Segen für diesen Artikel hast Du, Amen!

    Welcome back im Lande der Vollidioten reiten wir wieder in den Untergang.

  27. Yorck Tomkyle, Super Beitrag!
    Wir sind Brüder im Geiste.
    Beste Grüße aus Hamburg!!!

  28. Die Frei.Wild sind Patrioten und keine Nazis!

    Patrioten können gar keine Nazis sein, denn Patriotismus bedeutet liebe zu seinem Land und zu den Menschen, aber nicht die höherstellung seines Landes und seiner Menschen über andere Länder und Menschen.

    Die Nazis haben genau das Gegenteil vom Patriotismus gemacht, sie haben ihre Ideologie und ihren Nationalismus über den anderer Völker gestellt indem sie andere Völker als minderwertig bezeichnet haben.

  29. Interessanter Beitrag!
    Solange diese Band nicht in den Öffentlich
    rechtlichen Sendern gespielt wird,ist Sie
    weiter auf dem richtigem Weg!Viel Feind
    viel Ehr!Denn in die öffentlich rechtlichhen
    Sender kommen nur die Bands, die uns Dummheit,
    aber kein Niveau schenken!

  30. Ich bin Freiwild fan und war auch lezten November auf dem Konzert in Berlin was diese Band alles macht um halt keine Nazis rein zu lassen ist schon wirklich mehr als ausreichend. Am eingang wurden erstmal bei allen taschen kontrollen gemacht, zusätzlich muste man sich auch noch soweit frei machen um zu beweisen das man keine rechtsradikalen tatoos oder T-shirt aufdrucke etc hat. Wer im konzert meint den Hitler gruß zu machen der hat ganz schnell die security am hals ( meistens erledigen das schon die andern Freiwild fans). Ich finde es nur immer wieder bemerkenswert wie auf solchen Freiwild ( und BO-Cover) „Nazi Konzerten“ ganz zufällig nie irgentwelche von der Antifa versuchen zu blockieren da trauen sie sich nie hin weil sie wissen wies leuft, die jungs lasen sich nich alles gefallen und als nazis beschimpfen. Ich war nun schon auf einigen dieser Konzerte/Festivals und habe auch wirklich nie welche sich prügeln sehn oder ähnliches ganz im gegenteil sobald einer beim pogen hin fällt kommen 5 leute helfen ihn auf das mag ich an solchen konzerten, ganz zu schweigen von manch anderen festivals wo ich schon war. PS #50: ich weiß nicht ob sie es beabsichtigt haben …: http://www.myvideo.de/watch/7824386/Frei_Wild_11_Schenkt_Uns_Dummheit_Kein_Niveau

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