Neuer Dreh: Zschäpe war „Kopf der NSU“

Zufällig heute im österreichischen „Standard“ gelesen: Zum ersten Mal muss sich ein deutsches Gericht mit den mutmaßlichen Morden einer rechtsextremen Terrorzelle befassen. Als deren Kopf gilt Beate Zschäpe (38). Auch wenn manche Leser nicht verstehen, daß dieser Prozeß wie kein zweiter in den letzten 25 Jahren den derzeitigen Zustand des bundesrepublikanischen Rechtsstaats, die linksversiffte Presse und die rote BRD-Politik beleuchtet und weiterhin beleuchten wird, wir müssen dranbleiben. Es geht nicht um die Verteidigung von Neonazis. Es geht um den linksextremen Sumpf, in dem sich diese Republik befindet. Denn der ausländische „Standard“ ist nicht allein, er schreibt doch nur ab, was die Qualitätspresse hierzulande absondert.

Nazi-Braut erscheint voll gefesselt vor Gericht:

Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe (38) wird in Handschellen und Fußfesseln vor Gericht erscheinen. Beamte eines Spezialeinsatzkommandos werden sie begleiten. Aus einem Schreiben der Justizvollzugsanstalt München an das Oberlandesgericht geht hervor, dass die Nazi-Braut ihre Einzelzelle nur mit diesen Sicherheitsvorkehrungen verlassen dürfe, berichtet der NDR. Vor und nach jedem Termin außerhalb der JVA werde Zschäpe „bei völliger Entkleidung“ untersucht. In den Sicherheitsvermerken im Gefängnis wurde die Information „Fluchtgefahr“ eingetragen. Zschäpe wird in der Münchner Justizvollzugsanstalt Stadelheim von Gemeinschaftsaktionen ausgeschlossen und nur unter „strikter Fesselung” aus ihrer Zelle gelassen.

Irgendwie hat man das Gefühl, daß die neuen Nazis nicht unbedingt Zschäpe heißen!