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LandkarteDieser Frage widmeten sich zwei schwedische Ökonomen. Sie wollten herausfinden, ob wirtschaftliche Freiheit die Menschen mehr oder weniger rassistisch macht. Sie wussten wie man die wirtschaftliche Freiheit eines Landes misst. Nun brauchten sie Daten darüber, wie hoch die Toleranz in den einzelnen Ländern gegenüber anderen Rassen ist. Dafür zogen sie eine Studie von World Values Survey heran. WVS erfasst seit Jahrzehnten die globalen Meinungen zu anderen Rassen.

In einer Umfrage wurde in 80 verschiedenen Ländern den Menschen die Frage gestellt, welche Menschen sie sich nicht als Nachbarn wünschen würden. Die Studie ergab, dass wirtschaftliche Freiheit keine Korrelation mit rassischer Toleranz hat.

Die obige Karte zeigt: die blauen Länder sind jene, wo die Menschen weniger Probleme mit Nachbarn anderer Rassen haben, bei den roten sind es mehr. Also sind Menschen in den blau gefärbten Ländern offenbar weniger rassistisch als jene in den roten. Die intolerantesten Menschen leben demnach in Südostasien, dem Mittleren Osten und auf dem indischen Subkontinent. In der westlichen Hemisphäre scheint hingegen kaum jemand ein Problem mit fremden Ethnien zu haben.

In Hong-Kong wählten dabei 71.8 Prozent der Befragten aus mehreren vorgegebenen Antworten die Option «Leute anderer Rasse» aus. In Bangladesch waren es 71.7 Prozent, in Jordanien 51,4 Prozent und in Indien immerhin noch 45.5 Prozent.

Eine vergleichsweise hohe Zustimmung – 30 bis 39.9 Prozent – erhielt die Option „Leute anderer Rasse“ in Vietnam, Indonesien, Südkorea, Iran, Saudi-Arabien, Ägypten, Nigeria und Ruanda.

Toleranter sind die Menschen demnach in Nord-, Mittel- und Südamerika, Ozeanien und Westeuropa, wo praktisch keines der untersuchten Länder einen Wert von mehr als 19.9 Prozent erreichte.

Einziger Ausreißer ist Frankreich: Dort wünschen sich knapp 27 Prozent Prozent aller Befragten keine Nachbarn anderer ethnischer Abstammung. In der Schweiz sind es lediglich 6 Prozent. Toleranz-Weltmeister ist Schweden mit knapp 2 Prozent.

Die «Washington Post», hat die Studie detailliert ausgewertet und mahnt zur Vorsicht bei der Interpretation, denn es wäre ja immer auch möglich, dass einige der Befragten nicht ehrlich geantwortet und ihre rassistischen Einstellungen verschleiert hätten. Kritikpunkt ist auch der lange Zeitraum der Datenerhebung, da die ersten Angaben aus den Achtzigerjahren stammen.

Die Daten zeigen, dass  Anglo und romanische Ländern sehr tolerant seien. Die einzige wirkliche Ausnahme war Venezuela, wo die Einkommensungleichheit manchmal mit der Rasse bricht.

Indien, Jordanien und Hong Kong sind mit Abstand am wenigsten tolerant. Interessant ist, dass in Europa wo die Immigration empfindlich Probleme verursacht und obwohl man vielleicht erwartet, dass die reicheren, besser ausgebildete westeuropäischen Nationen toleranter sind,  als diejenigen in Osteuropa, genau das nicht der Fall ist.  Staaten der ehemaligen Sowjetunion wie Weißrussland und Lettland sind toleranter als viele in Europa.

Der Nahe Osten ist nicht so tolerant. Vor allem in Ägypten und Saudi-Arabien, wo es viele Wirtschaftsflüchtlinge aus ärmeren Nachbarländern gibt, zeigen sich wenig aufgeschlossen . Ebenso gibt es in verschiedenen asiatischen Ländern wenig Toleranz. Nationen wie Indonesien und die Philippinen, wo viele ethnische Gruppen aufeinander treffen zeigten mehr Skepsis gegenüber der Vielfalt.

Somit scheint die wirtschaftliche Freiheit der Menschen, nicht das Kriterium zu sein für rassistische Ressentiments. Vermutlich ist es aber doch so, dass überall dort, wo die Probleme im Zusammenleben zunehmen auch die Vorbehalte größer werden. Für diese Erkenntnis bräuchte es aber keine komplizierten, jahrzehntelangen Berechnungen, sondern lediglich gesunden Menschenverstand.

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41 KOMMENTARE

  1. hätte net gedacht, dass Amerika so gut abschneiden würde. Mit dem Kuklux klan oder Arienbrotherhood oder generell die Südstaaten net gut auf Schwarze zu sprechen sind. Aber naja. liegt wohl am verhältniss der Menge der Bürger

  2. Einziger Ausreißer ist Frankreich: Dort wünschen sich knapp 27 Prozent Prozent aller Befragten keine Nachbarn anderer ethnischer Abstammung.

    Die Befragten waren anscheinend allesamt muslimische Franzosen 😉

  3. und wieder haben (vermutlich) hochbezahlte Leute viele Jahre eine unsinnige Arbeit geleistet. — Ob die Klimaforscher von denen gelernt haben? Die paar Arbeitsjahre zwischen dem Ende des Studiums bis zur Rente sind auf solche Weise gut vergütet. —

  4. Die Daten zeigen, dass Anglo und romanische Ländern sehr tolerant seien. Die einzige wirkliche Ausnahme war Venezuela, wo die Einkommensungleichheit manchmal mit der Rasse bricht.

    Starke Einkommensunterschiede gibt es überall in Südamerika. Nirgends sonst in Südamerika wird aber wie in Venezuela gegen andere Nationen, insbesondere gegen USA und Israel öffentlich gehetzt…

  5. Toleranter sind die Menschen demnach in Nord-, Mittel- und Südamerika, Ozeanien und Westeuropa, wo praktisch keines der untersuchten Länder einen Wert von mehr als 19.9 Prozent erreichte.

    Überall dort, wo das Christentum ansässig ist..

  6. äh, und was ist mit den grau eingefärbten Ländern? ist man da „neutral“ oder noch unentschieden? (was haben zb. Österreich & Dänemark mit den hinlänglich bekannten Schlachthäusern Afrikas & Arabiens gemeinsam?)

    und klar, im Gegensatz zur Rassistenhochburg Inden (rot) ist Nachbar Pakistan (blau) der Hort der Toleranz schlechthin…

    …ab in die Tonne mit diesem grob schwachsinnigen Unfug! 😉

  7. Der Witz ist doch, das viele gar nicht wissen was Rassismus ist!

    Mit, wem will ich als Nachbarn haben und wo geh ich gerne einkaufen oder wessen Speisen esse ich gerne, hat es doch nun überhaupt nix zu tun! Das ist persönliches Infrastruktur-Denken mit Vorlieben und Ablehnungen, Vorteile und Nachteile und abhängig von Wertigkeit! Rassismus ist was ganz anderes!

    Eine türkische Wahlkampftussi für den SPD-Kandidaten in Köln-Mülheim, wollte mir mal erklären, als ich gerade auf den Armenier-Genozid zu sprechen kommen wollte und eh schon als Islam-Kritiker vom Eigelstein enttarnt war, das ich über die Befindlichkeit von Türken und den Islam keine Ahnung habe, nur weil ich Döner essen würde und deswegen nicht drüber sprechen sollte. Auf meine Entgegnung, das sie dann auch kein Ahnung habe über Deutsche Befindlichkeit und den Holocaust nur weil sie Brötchen beim Bäcker kaufen würde, schrie sie gleich Rassismus! Ich war mal wieder kurz vor HB-Männchen, freundlicher Weise wurde die Diskussion aber abgelenkt von anderen Mitstreitern…

    Aber das sind so immer wiederkehrende Erfahrungen, die mich dann instinktiv veranlassen, das ich mir bei Wohnungssuche zu allererst die Klingelschilder anschaue, noch bevor ich mir die Wohnung anschaue! Das war schon bevor ich wusste das ich Islamkritiker bin! Mit Rassismus hat es aber nix zu tun, ich will nur Ruhe und keinen Ärger haben wo ich wohne! Deswegen würde ich auch in kein Studentenhaus einziehen wollen, selbst bei nur Urdeutschen Namen!

    Und was ist nun Rassismus??? Einfach mal den Koran lesen… 😉

  8. Lieber WahrerSozialDemokrat,

    je mehr ich von Ihnen lese, um so besser verstehe ich Sie!

    (…und gehe auch d’accord)

    Schönen Gruß,
    kleinerhutzelzwerg

  9. Wenn eine (noch) Minderheit immer mehr mein Leben und meinen Alltag bestimmen will, mein Land immer krimineller wird, dann wehre ich mich dagegen.

    Dies ist kein Rassismus sondern Selbsterhaltungstrieb.

  10. Indien und Mosel-Indien, also Pakistan – interessanter Gegensatz in der Färbung Blau/Rot.

    Trotzdem gehe ich davon aus, daß die Daten je Land nicht vergleichbar sind.

  11. Wenn die Schweden angeblich Toleranz-Weltmeister in Sachen Rassismus sind, dann hier mal zum Thema Schweden ein
    OT: 🙂

    Drastische Gleichstellungspolitik in Umeå
    Ausschuss erwägt Sondersteuer für Männer
    Veröffentlicht: fredag 17 maj kl 12:35 , Radio Schweden

    Männer sollen im Sinne der Gleichberechtigung mit einer Sondersteuer belegt werden. Dies erwägt zumindest der Ausschuss für Gleichberechtigungsfragen im nordschwedischen Umeå. In ganz Schweden werden die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern immer größer – eine Sondersteuer auf männlich dominierte Berufe könnte ein letzter Ausweg sein. Dies sagt die Vorsitzende des Ausschusses, Tamara Spiric, im Gespräch mit Radio Schweden.
    […]

    http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=5537452

  12. OT: Kommt jemand aus Fürth(Bayern) und kann irgendwas zu folgendem Video sagen(geistert durch Facebook und die Empörung ist riesig)

  13. Kiss-bassist Gene Simmons nennt Islam wiederwärtig:

    Die legendäre Rock-Legende Gene Simmons löste zu Beginn diesen Monats Empörung in Australien aus, als er im Melbourner Radiosender
    anti-islamische Kommentare von sich gab.
     
    „Das ist eine widerwärtige Kultur und wenn man denkt, das sie gewillt sind, im Sande von Allah Achselhöhle zu leben, bekommt man was anderes…“

    Weiter gehts hier:

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4380365,00.html

  14. #1 Nick 18 (19. Mai 2013 00:08)
    Zitat“hätte net gedacht, dass Amerika so gut abschneiden würde. Mit dem Kuklux klan oder Arienbrotherhood …“ sicher in Pakistan sind die Menschen mit 80% Analphabeten sicher toleranter …einfach mal probieren mit einem Kreuz durch Pakistan wandern aber vorher bitte die Staatsbürgerschaft ablegen kein Steuerzahler hier hat Lust für Dummheit zu zahlen auch nicht schwäbische alla Schräuble…

  15. Soso, in Pakistan ist man also ähnlich tolerant wie in Deutschland, der Schweiz und Spanien, während die größten Rassisten in Indien und Jordanien sitzen. Leute, diesen Quark kann man doch nicht ernstnehmen!

  16. #9 kleinerhutzelzwerg (19. Mai 2013 00:59)

    je mehr ich von Ihnen lese, um so besser verstehe ich Sie!

    Da haben Sie mir aber was voraus! 😉

    Ich meine, ich schreibe viel einfach aus dem Bauchgefühl heraus! Manchmal überrasche ich mich selbst dabei. Von genial bis unterirdisch entdecke ich bei mir alles. 🙁

    Und doch ist da eine Linie, selbst für mich kaum greifbar, warum ich mit Überzeugung in die SPD eingetreten bin, 22 Jahre später mit der gleichen Überzeugung ausgetreten bin. Warum ich für den Frieden meine Wehrpflicht freiwillig und bewusst leistete und Jahre danach einen Antrag auf „Kriegsdienstverweigerung“ stellte und mich heute wieder aktiv stellen würde! Hört sich unkonsequent an, ist aber für mich alles eine einzige Überzeugung. Diese kann man aber nicht wirklich mal kurz erklären! Es ist die Summe die einen ausmacht… das Gute und das Schlechte, das Geniale und das Schlichte…

    Ich sah mal einen Sonnenaufgang und erkannte die Schönheit der ganzen Welt, dieser kurze Moment der Klarheit alles Seins, lähmte mich aber für die Erkenntnis der bedrohenden Hässlichkeit! Das Eingeständnis, ich sah nur das was ich suchte und es war das was sowieso geschah, führte zur Klärung der Logik, Realität und sogar zum Wissen und Glauben!

  17. Und in Andorra ist man so tolerant wie in Schweden. Man hat sich wohl Max Frischs Drama zu Herzen genommen.

  18. — „#18 WahrerSozialDemokrat (19. Mai 2013 03:27)
    #9 kleinerhutzelzwerg (19. Mai 2013 00:59)

    je mehr ich von Ihnen lese, um so besser verstehe ich Sie!

    Da haben Sie mir aber was voraus!

    Ich meine, ich schreibe viel einfach aus dem Bauchgefühl heraus…..“

    Dass junge Leute ( dumm,unerfahren,indoktriniert ) links sind,ist verständlich (ging mir auch so). — Leider zählen deren Stimmen aber genau so wie die der Klügeren. — Und so ist es auch mit den Stimmen der Wohlfahrtsempfänger und denen der Verwalter dieser Industrie (dazu gehören auch die Politiker). — Wie sollen sich da die Klugen , Fleißigen , Vernünftigen , Konservativen , Ehrlichen jemals noch durchsetzen. – Dieses System kann nicht überleben, schade — oder gibt es noch Hoffnung? —

  19. OT – weiß jemand warum die Blogs von Michael Mannheimer und Kybeline vom Netz genommen wurden?

  20. Die Farben geben möglicherweise eher den Grad von Gesinnungsdiktatur wieder, das heißt, da, wo es sehr blau ist, muss man besonders aufpassen, dass kein Gutmenschen-Blockwart mitschreibt, was man antwortet. Zumindest erfasst diese Studie nicht das, was sie vorgibt.

  21. #8 WahrerSozialDemokrat (19. Mai 2013 00:55)

    Aber das sind so immer wiederkehrende Erfahrungen, die mich dann instinktiv veranlassen, das ich mir bei Wohnungssuche zu allererst die Klingelschilder anschaue, noch bevor ich mir die Wohnung anschaue!

    Und es kann nicht schaden, auf die Anzahl der Satelliten-Schüsseln zu achten.

  22. türkisch Zentralasien haben die vergessen auszuwerten. Dabei ist es zutiefst rassistisch.

  23. Rassisten?

    Sind das die, mit den Zäunen um ihre Gärten, damit keine Nassauer die Obstbäume und Beete leerfressen und die es sich gerne selbst aussuchen möchten, welche Leute zu Besuch kömmen dürfen?

    Oder sind die Rassisten die, die ungefragt in fremder Leute Gärten einsteigen, Obstbäume und Beete abernten, die Ernte nur mit der eigenen Verwandschaft teilen, den Garten besetzen und umgestalten und den Gartenbesitzer mit Tritten verscheuchen, weil sie glauben, mehr wert zu sein als der Besitzer des Gartens und deshalb ein Anrecht auf den fremden Garten zu haben?

    Rassist ist schon ein schwieriges Wort, aber die moderne Definition dieses Wortes ist einfach unverständlich.
    😉

  24. Und es kann nicht schaden, auf die Anzahl der Satelliten-Schüsseln zu achten.

    Exakt, das ist definitiv Wertvernichtung!
    Rücksichtslos an die Hausfassade genagelte Schüsseln, Verkabelung dilettantisch durch die Fensterrahmen gebohrt, ein Hort der Freude für jeden Vermieter.
    Wiederholungsgefahr im Neuvermietungsfalle: Relativ gering.

    Bin gespannt, wann es Quoten geben wird, wie sich eine politisch korrekte Hausgemeinschaft zusammenzusetzen hat.

  25. Wen möchte ich in der Nachbarschaft haben nund wen nicht? Es kommt drauf an, wer es ist. Ein pakistanischer ehemaliger Gelegenheitsarbeiter oder einen weißrussischen Wissenschaftler? Einen US-Soldaten oder einen Pizzabäcker aus Kalabrien? Einen bosnischen Gebrauchtwagenhändler oder eine israelische Studentin? Eine bulgarisch rumänische Großfamilie der Sinti oder Roma, volkstümliche Bezeichnung Zigeuner oder ein finnischer Informatiker? Ein türkischer Angestellter einer deutschen Behörde oder ein japanischer Banker? Ein niederländischer Arbeitsloser oder ein kurdischer Kioskbetreiber? Eine alleinerziehende Mutter aus Simbabwe oder ein pakistanischer Student? Ein französischer Algerier mit oder ein algerischer Franzose? Ein koreanischer Flugbegleiter oder ein usbekischer Reifenhändler? Eine lettische Reinigungskraft oder ein jemenitisch deutscher Politiker der Grünen? Ein spanischer Straßenbahnfahrer oder eine deutsch türkische Erzieherin? Ukrainische Juden oder Deutsche aus Taschkent? Einen Römer mit Hund oder eine Belgiern mit syrischem Studenten? Eine russische Volleyballspielerin oder ein kroatischer Bauarbeiter?

  26. Wen man in seiner Nachbarschaft haben will als Rassismusindikator?
    Anstatt Kritik daran wird das auch noch aufgegriffen und ausgeführt.

    Dann soll der Artikelschreiber auch vorbildlich sein und ins Türkenviertel ziehen, wenn er sich nicht nach eigenen Maßstäben des Rassismus verdächtig machen will! Wie steht es mit dem Ausländeranteil der eigenen Wohngegend im Vergleich zum Bundesdurchschnitt? Kann da etwas ‚verbessert‘ werden?
    Gucken wir in zwei Jahren nochmal nach, ob sich die Zahlen selbständig hinreichend angeglichen haben, oder ob staatlich nachgeholfen werden muß um den ‚Rassismus‘ der Anwohner entgegen zu wirken.
    Bei der Gelegenheit kann gleich noch ein Blick auf den Anteil gemischtrassiger Paare geworfen werden. Was es bedeutet, wenn der unter dem theoretisch zu erwartenden Wert liegt, folgt aus den selben Gedanken.

  27. #29 Sempronius Densus Bielski

    Es kann viele Kriterin geben.
    Es ist schlimm, daß man jetzt schon begründen muß, warum man etwas möchte, wenn man nicht stickmatisiert werden will.

    Das geht weit über die Verletzung der Meinungsfreiheit hinaus. (im wörtlichen Sinne und im Sinn von ‚Redefreiheit‘ erst recht.)

  28. Wenn man sich überlegt, dass der Beste der Guten, nämlich Gandhi, ein glühender Rassist war, der fürchterlich darunter litt mit den Eingeborenen in Südafrika in einem Zugabteil sitzen zu müssen oder mit ihnen eine Gefängnisabteilung zu teilen, dann wundert man sich über die rote Färbung Indiens gar nicht mehr. Die Forschung sagt sogar, dass der Rassismus Gandhis vom indischen Kastenwesen verstärkt wurde.

  29. Was für eine Deppenstudie..

    In Schweden sind die Leute halt gebrieft, die wissen welche Antwort aus so eine Frage erwartet wird, man nennt es auch Umerziehung..

  30. Warum scheidet Deutschland schlechter als die USA u. Kanada ab?

    schaut euch das Video Wiesbaden an, und dann, wo unsere Immigranten herkommen, vielleicht haben wir dann schon einen Teil der Lösung dieser Frage gefunden.

  31. „1 Nick 18

    „hätte net gedacht, dass Amerika so gut abschneiden würde. Mit dem Kuklux klan oder Arienbrotherhood oder generell die Südstaaten net gut auf Schwarze zu sprechen sind. Aber naja. liegt wohl am verhältniss der Menge der Bürger“

    Meiner Meinung nach liegt es daran, dass die rot-grünen Medien hier ununterbrochen auf diesen Promille-Anteil-Gruppen herumreiten und so tun als stünde deren Machtübernahme unmittelbar bevor. Über die Sendung mit der Arian Brotherhood bin ich jetzt schon dreimal innerhalb eines Jahres gestolpert. Gezappt von n-tv („Eurokrise überwunden…“) bis RTL 2 („Griechenlands Banken im Aufwind“) und nur auf Lügen gestossen, nichts als Lügen . . .

  32. „Vor allem in Ägypten und Saudi-Arabien, wo es viele Wirtschaftsflüchtlinge aus ärmeren Nachbarländern gibt, zeigen sich wenig aufgeschlossen“

    In Saudi-Arabien gibt es keine „Wirtschaftsflüchtlinge“, sondern eher Arbeitssklaven, die importiert werden, damit sich der durchschnittliche Saudi nicht überanstrengen muß.

    Eine Bekannte von mir arbeitet in einem Krankenhaus in Saudi-Arabien, dort gibt es insgesamt einige Quoten-Saudis an der Rezeption, alle Ärzte und Pfleger kommen hingegen aus dem arabischen Ausland, aus Indien und vor allem von den Philippinen. Dort gilt die 6-Tage-Woche mit 1 Woche Urlaub im Jahr, und das für 300 Euro Monatsgehalt für Krankenschwestern. Kein Wunder, daß selbst in Asien kaum noch Leute für diesen Job gefunden werden.

    Die negativen Toleranzwerte zeugen eher von der allgemeinen Dummheit der Saudis, die alles verbieten, was sie nicht kennen (von Bibeln bis zum Bier).

  33. Diese Studie ist genau so lächerlich wie ein Großteil dieser Klein-Fritzchen-Statistiken.
    Es lohnt sich nicht, daraus irgend etwas ableiten zu wollen.
    Der Rassenbegriff der Befrager ist ein anderer als der der Probanden. Es gibt keinen weltweit vergleichbaren Maßstab, an dem man Begriffe wie Toleranz oder rassistisch festmachen könnte.
    Die Befrager haben ganz offensichtlich ihr eigenes Begriffsinventar auf Kulturen übertragen, von denen sie keine Ahnung haben.
    Beispiel: Wenn ich in einem Laotischen Dorf frage, ob die Einwohner sich vorstellen könnten, einen Nachbarn anderer Rasse zu haben, würde ich wahrscheinlich Panik auslösen. Schon allein mein Erscheinen wäre evtl ein fast traumatisches Ereignis, da solche Exoten wie ich oder Will Smith Aliens sind, die allenfalls im Fernsehen, aber niemals in der Nachbarschaft auftauchen. Die Verunsicherung wäre viel zu groß. Sind das Rassisten? Wenn ja, dann in einem ganz anderen Sinne, als sich das unsere linksgrüngestrickten Medienvertreter vorstellen können.
    Die Frage nach andersrassischen Nachbarn im Prenzlauer Berg könnte mir ein paar Ohrfeigen einbringen, weil ich Menschen mit Rasse in Verbindung gebracht habe.
    Wie soll da eine halbwegs auswertbare Statistik entstehen?

  34. Man lege mal eine Weltkarte mit den vorherrschenden Religionen daneben. Dann ergeben sich beeindruckende und vollkommen politisch-inkorrekte Korrelationen ;-).

  35. Ich möchte die Ergebnisse im Ganzen nicht bewerten; aber wer behauptet in Japan lebten so wenig Rassisten, hat keine Ahnung.
    Ich mag die Japaner und habe eine Zeit bei ihnen gelebt und gearbeitet, und ich habe viele japanische Freunde, aber selbst nach nicht p.c. Kriterien ist die Japanische Gesellschaft rassistisch.

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