Michael Abebolajo auf einer Kundgebung von Anjem Choudary ausfindig gemacht

Woolwich und die Reaktion der britischen Linke

Michael Abebolajo auf einer Kundgebung von  Anjem Choudary ausfindig gemachtWenn Anjem Choudary (auf dem rechten Bild vorne rechts), der bekannteste ehrliche Prediger für die allumfängliche Einführung der Scharia in Großbritannien, auf Kundgebungen alles herausfordert, was an westlicher, aufgeklärter Identität überhaupt denkbar ist, dann hat das bekanntlich nichts mit dem Islam zu zun. Wenn ein britischer Soldat am hellichten Tag von zwei Moslems, erst umgefahren und dann auf offener Straße enthauptet wird, dann hat das bekanntlich auch nichts mit dem Islam zu tun. Folglich ist es auch nicht schlimm, wenn beide zusammen auf einer Kundgebung fotografiert werden, auf der die in England schon typisch gewordenen „Islam will dominate the world“-Plakate hochgehalten werden.

(Von GehirnerweichungNein)

Wer so denkt, ist im Grunde geistesgestört, um hier ohne Umwege zu einer Diagnose zu gelangen. Das Foto oben rechts, auf dem der Islam-Prediger (Hass kommt dann ganz von selbst) Anjem Choudary und einer der beiden Henker von Woolwich gemeinsam zu sehen ist, ist aber schon eine kleine Sensation!

Alexander Wickham schreibt dazu auf der unabhängigen Plattform thecommentator.com einen höchst lesenswerten Artikel über das „Ja, aber – Gerechtfertige“ der Linken in Großbritannien, das bei bestialischem physischen Vernichten auf offener Straße einfach nicht zu rechtfertigen ist.

Leider kommt der Autor dieses ansonsten guten Artikels von der Insel nicht umhin, die EDL als „nothing“ abzuwerten. Indem er der britischen Linken allerdings ein soziopathisches Verlangen konstatiert, mit dem sie alle Schuld für schreckliche Ereignisse wie die Schlachtung von Woolwich, auf dem eigenen Land, den eigenen Leuten abladen möchte, als jenseits aller Kritik bezeichnet, trifft er den Nagel auf den Kopf.

Hier die Übersetzung:



Reaktionen der Britischen Linken diese Woche – absolut verstörend

Vieles davon ist die Suche nach Rechtfertigungen und Entschuldigungen gewesen. Es ist eine verheerende und zerstörende Philosophie.

Von Alexander Wickham, UK Political Editor, 26. Mai 2013

Eine Phrase stach in den letzten Tagen besonders hervor. Ein schriller, entsetzlicher Satz, der den verdrehten Geisteszustand vieler Linker verrät, wenn es zu islamischem Extremismus kommt: „Was am Mittwoch passiert ist war schrecklich, aber …“

Das, in all seinen Varianten, haben wir von allen üblichen Verdächtigen seit dem Terroranschlag von Woolwich gehört. Ken Livingstone hat die Terroristen lang und breit verachtet in einer Rede am Freitag, nur um dann Tony Blair und den Irakkrieg dafür verantwortlich zu machen, dass es passiert ist.

Glenn Greenwald, der seine Worte von “einem entsetzlichen Gewaltakt” mit aller Vorsicht in die ersten Zeilen seines völlig verstörenden “Stücks” für den Guardian steckt, setzt das Töten eines britischen Soldaten in London durch Terroristen mit der Tötung von Terroristen im Mittleren Osten durch westliche Streitkräfte als gleichwertig.

Ich aß mit einem anderen Journalisten vom Guardian zu Mittag, der meinte, dass dies nur ein weiterer Mord in den fiesen Straßen unserer Hauptstadt sei; dass der Mord an einem Moslem durch einen rassistischen, weißen Briten genauso berichtenswert sei.

Owen Jones scheint mittlerweile entschlossen zu sein, die Aufmerksamkeit weg von Woolwich, weg von den Islamisten und hin zu der English Defence League (EDL) zu ziehen. Er hätte gern, dass wir glauben, sie wären das echte, gefährliche Böse hier.

Ich finde es unglaublich traurig, dass diese vier tonangebenden Stimmen der Linken – zweifelsohne alle intelligente Männer – allen Anschein von Rationalität verwerfen; besonders in dieser heiklen Zeit.

Livingstone klammert die Tatsache aus, dass die Extremistengruppe “Al-Muhajiroun” und ihre Ableger, mit der Adebolajo in Verbindung gebracht wird, mit ihrem Unheil schon lange vor Irak und anderen Interventionen des Westens in die muslimische Welt hausieren gegangen sind. Erst kürzlich hat sich gezeigt, dass diese Gruppe mit 18% aller zwischen 1998 und 2010 verurteilten islamischen Terroristen zusammenhängt. Der westlichen Außenpolitik die Schuld daran zuzuschreiben, ist so intellektuell inhaltslos wie beleidigend.

Greenwalds Gleichsetzung von britischen Soldaten mit islamischen Terroristen ist sogar noch widerwärtiger. Natürlich hat die Linke – und die Rechte übrigens auch – legitime Gründe, die Außenpolitik zu kritisieren, aber so von seinem Selbsthass geblendet zu werden, dass er die Abgrenzung zwischen Gut und Böse verwischt, macht für mich Greenwald zu einem Verteidiger von Terror.

Mein Mittagspartner vom Guardian hat den anderen am Tisch mit seinem Vergleich des Angriffs als „nur ein weiterer Mord“ den Atem verschlagen. Dass er daran versagt, den größeren Nachrichtenwert dieser beispiellosen Tötung eines britischen Soldaten durch einen islamistischen Terroristen in London im Gegensatz zu einem „normalen“ Mord, zu begreifen, erklärt, warum er für die Zeitung arbeitet, für die er eben arbeitet.

Was Owen Jones angeht, ist hier etwas absolut seltsam an einer Besessenheit mit der EDL. Englischer Nationalismus ist eine schwache Ideologie, mit wenigen Unterstützern, die machtlos ist auf der Weltbühne und sogar zu Hause ziemlich unfähig. Es kann behauptet werden, dass islamischer Extremismus das größte Übel ist, dem sich die freie Welt gegenüber sieht. Die EDL ist nichts; warum sich überhaupt mit denen beschäftigen?

Es ist eine Krankheit in der harten Linken: ihr zielsicheres, fast soziopathisches Verlangen, alle Schuld für schreckliche Ereignisse auf das eigene Land, auf die eigene Ideologie, auf die eigenen Leute zu richten, ist jenseits aller Kritik. Manchmal ist es schon genug zu sagen: „Das war furchtbar, das war böse, wir werden nicht wanken“.
Indem sie uns selbst angreift, macht die Linke genau das, was die Terroristen immer wollten. Als Resultat sind sie unnütze Idioten geworden, die den gegenwärtigen Stand weiter befeuert.


Was ist der Unterschied zwischen dem hier übersetzten Artikel und dem aus dem Guardian? Neben dem Inhalt, sicherlich, dass einer Kommentare wünscht und stehen lässt. Der andere Artikel endet mit „Comments have been removed for legal reasons“.

Hier ein Video mit dem ironischen Titel „Der sehr ruhige und schüchterne Mudschahed Adebolajo“:

Und hier noch drei Fotos des an der Universität von Greenwich eingeschriebenen Moslems, dessen Verhalten nichts mit dem Islam zu tun hat.

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Das letzte Bild soll auch eine gut gemeinte Warnung an unseren lieben und wertvollen Michael Stürzenberger sein! Der Typ stand also schon 2009 am Rande von EDL-Demos und hat mit dem erhobenen „schariatischen“ Zeigefinger die Welt der Herrenmenschen erklärt. Die gleichen Häkelmützen tragenden Herrenmenschen hat Stürzenberger auf seinen Kundgebungen in München auch! Also halten Sie in Zukunft nicht mehr den Kopf hin, wenn sie sagen, sie würden ihn Ihnen am liebsten runterschneiden.