Zehn Tipps für eine erfolgreiche Konterrevolution

rachelIhr Getreuen dort rechts außen, nicht verzagen! Ihr mögt denken, das Spiel ist aus. Ihr könnt den Tiger nicht mehr reiten, und Eure gesamte Bewegung ist von Hipstern und Libertären infiltriert. Dies ist mehr als der Tod des Westens — es ist der Tod von allem, was Ihr persönlich bislang erreicht habt. Was in der sterbenden Welt wollt Ihr tun, während jemand mit dem Namen Rachel fucking Haywire für die Alternative Rechte schreibt?

(Von Rachel Haywire, Foto, für Alternative Right / gefunden über FriaTider / Übersetzung: Klaus F.)

Ich bin gekommen, um Euch zu sagen, daß es noch lange nicht vorbei ist. In Wirklichkeit hat die Schlacht gerade erst begonnen. Kopf hoch, zynischer weißer Mann! Hier, da hast Du einen Lolli gegen den Linksliberalismus! Die Konterrevolution ist heute so trendy wie Williamsburg, und das ist keine schlechte Sache. Das Internet ist voll der Neo-Reaktion, und heute abend ziehen wir in den Krieg.

Hier sind zehn Tipps für eine erfolgreiche Konterrevolution:

1. Lerne, wie der Feind zu sprechen. Begib Dich in ihre Spur. Drehe und wende ihre Schlagworte herum. Mache Top-Ten-Listen. Gehe auf populäre Konferenzen und tue so, als würdest Du ihr neuestes Anliegen unterstützen. Gehe auf ihre Elite-Parties und sieh zu, daß Du ein Teil des Inventars wirst. Macht ist links, und es ist Dein Job, es wieder recht(s) zu machen. Das kriegst Du nicht hin, ohne die Linke zu verstehen.

2. Schreibe die Glaubenssätze um. Spiele die Erfolge der PC-Kultur herunter. Anstatt darüber rumzuheulen, wie Linksliberale Dich unterdrücken, sieh zu, daß die Linksliberalen unterdrückt werden. Unterdrücke Linksliberale. Betone die Erfolge von politisch inkorrekten Autoren, Unternehmern und Professoren. Anstatt Dich als Opfer zu fühlen, weil das New Establishment = die Vereinigten Staaten der Sozialexperimente, erkläre daß das New Establishment schon wieder auf dem Weg nach draußen ist. Mach, daß es so wird. Tritt das New Establishment aus wie einen Zigarettenstummel. Benutze neo-reaktionäre Populisten zu Deinem Vorteil. Sei ein Sieger, kein Quengler.

3. Marginalisiere, marginalisiere, marginalisiere. Du magst marginalisiert sein wegen Deiner politischen Ansichten, aber wenn alle marginalisierten Leute plötzlich in einen Raum gesperrt würden, dann würde ihre Anzahl viel größer sein als die der Schlüsselfiguren des linken Machtkomplexes. Die ungewaschenen Massen dagegen, die sind leicht dazu zu bringen, den Raum zu wechseln. Alles, was Du brauchst, sind Charisma und Intelligenz. Sperr die linken Machthaber in eine kleine Schublade mit dem Namen Irrelevanz.

4. Akzeptiere, daß der rechte Flügel = das Proletariat. Du magst den Ausdruck hassen, aber hier paßt er zweifellos. Die Kommunisten haben erfolgreich die Oberklasse gestürzt. Das Ergebnis = Du am Boden. Willst Du die goldene Morgendämmerung oder das goldene Gähnen? Schlag zurück! Schleif Deine Fürsten an den Absätzen ihrer delphinfreundlich hergestellten Stiefel von ihrem Thron und erkläre Dich selbst zum Monarchen. Hetze auf.

5. Paß Deinen sozialen Status an Deinen Kriegerstatus an. Du magst ein Krieger des höchsten Ordens sein, aber das bedeutet nicht, daß die nette Lady im Laden denkt, Du seist irgendwas anderes als eine homophobe Schwuchtel. Die nette Lady im Laden ist tres Untermensch, aber Du brauchst sie für Deinen Masterplan. Fang etwas Smalltalk über den letzten Trend mit ihr an. Sie wird sich an Dich erinnern, wenn ihr das Glück ausgegangen ist und sie verzweifelt einen Beschützer sucht. Die nette Lady im Laden ist Deine Freundin. Mach Dir Freunde. Eine Menge davon.

6. Werde zur Elite. Kapitalismus ist, was Kapitalismus tut. Der Grund, warum die Leute in dieser Kultur lieber T-Shirts mit einem linken Mem drauf als mit historischen Artefakten und/oder esoterischer Literatur kaufen, ist der, daß der rechte Flügel zur Zeit echt Scheiße ist im Kapitalismus und im Webdesign. Studiere die Neo-Reaktionären, die Webseiten machen, die der dominanten Strömung Konkurrenz machen. Kontrolliere die Medien. Hab keine Angst davor, rüberzukommen als wärst Du jüdisch. Schekel, Cash, verkaufen!

7. Konfrontiere weiße Leute mit ihrem fehlenden Bewußtsein. Die einzigen, die wirklich für Gleichheit plädieren, sind weiße Linksliberale. Gib dem weißen Mann die Schuld für seinen Haß auf den weißen Mann. Gib dem weißen Mann die Schuld dafür, keinerlei kulturelle oder ethnische Identität zu haben. Keine andere Kultur haßt Weiße so sehr wie die Kultur der Weißen. Schau in den Spiegel und mach Dir klar, daß Deine Brüder und Schwestern eine echte Krankheit haben. Keine noch so große Masse an Verbrechen im farbigen Ghetto bringt den weißen Mann davon ab, gegen Dich zu protestieren. Hab keine Angst davor, den Weißen zu bekämpfen, der da falsch liegt.

8. Geh aus dem Haus. Geh da raus und pflege den Umgang mit anderen Konterrevolutionären. Es ist längst kein Geheimnis mehr, daß die PC-Kultur der Dolch in der Seite von Amerika ist. Es ist Zeit für einen offenen Dialog unter gebildeten Nichtakademikern. Anstatt daheimzubleiben und Deine Abscheu für Modernität auf 4chan rauszulassen, laß Deine Abscheu für Modernität in Deiner Kneipe um die Ecke oder der Universität raus. Du wirst sehen, daß viele andere Dir zustimmen, selbst wenn Du in einer kleinen Ecke flüstern mußt. Aus dem Flüstern wird schon bald ein Schreien werden. Dies ist ein Krieg, und Du bist nicht der einzige Soldat auf dem Schlachtfeld.

9. Leg Dein Schwert nicht nieder. Sei daran erinnert, daß Du das hier nicht im Namen von Tugend, Leistung und Restauration tust. Manche Leute sagen, daß sie sich am Niedergang erfreuen, aber warum nicht den Niedergang bei der Gurgel packen und ihm zeigen, wie häßlich er wirklich ist? Das Schiff ist vielleicht am Sinken (okay, sind wir ehrlich, es ist bereits gesunken), aber Du kannst ein neues, hevorragend seetüchtiges Boot bauen. Erhebe Dein Schwert noch heute abend. Erhebe es höher als jemals zuvor. Es ist Zeit, daß Du in ein paar neue Fahrwasser segelst.

10. Begrüße Deinen Willen zur Macht. Falls Du einer von den Leuten bist, die denken, daß Macht ein übles Werkzeug ist und nur dem linken Establishment vorbehalten, dann bist Du nicht besser als die Aktivisten, die Dich andauernd um Deine Unterschrift für ihre Petitionen anbetteln. Du stehst unter dem Pantoffel dieses Egalitarismus-Imitats. Hör auf, so unterdrückt zu sein. Die Macht kann Dir gehören, wenn Du es willst. Geh da raus und nimm sie Dir.


Rachel Haywire ist Gründerin des Extreme Futurist Festival in Los Angeles und eine regelmäßige Stimme in amerikanischen alternativen Medien. Als Autorin, Musikerin, Model und Künstlerin versucht sie gemeinsam mit den hellsten Köpfen ihrer Generation „die Welt der Kunst intelligenter zu machen und die Welt der Intelligenz mehr künstlerisch“. Rachel Haywire hat schwedische, russisch-jüdische und deutsche Vorfahren, wuchs in New York auf und lebt in Los Angeles.




Video: Sven Lau auf dem Weg nach Syrien

lau 445Schon lustig: Im Salafisten-Paradies Mönchengladbach hat Sven Lau (Foto) dank einer chronisch untätigen Staatsanwältin bis heute nichts zu befürchten. Aber anstatt sich darüber zu freuen, zieht es ihn immer wieder in die Ferne. Zuerst nach Ägypten, aber dort wollte man ihn nicht. Jetzt ist er auf dem Weg nach Syrien. Zumindest erzählt er uns das in seinem Reise-Video. Wir werden ihn nicht vermissen. Und im Gegensatz zur Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft sind Assads Truppen nicht untätig.

(ph)




„5000 One-Way-Tickets für Erdogan-Anhänger“

Während in Deutschland die Linken beinahe täglich beweisen, dass leben ohne Hirn tatsächlich möglich ist, passierte dieser Tage in Österreich Erstaunliches. Der türkischstämmige Grüne Bundesrat Efgani Dönmez (Foto) hat nicht nur nachgedacht, er tat dies auch laut und öffentlich. Für diesen, offenbar der Parteilinie widersprechenden Fauxpas fordern nun die grünen Jugendorganisationen seinen Parteiausschluss.

(Von L.S.Gabriel)

Dömnez hatte auf Facebook für die österreichischen Erdogan-Anhänger „5000 One-Way-Tickets und keiner würde denen nachweinen..“, gefordert. Die Austrotürken haben für Sonntag eine Demonstration angemeldet, mit der sie sich zu Erdogan und dessen autoritärem Führungsstil bekennen wollen.

Gegenüber der Gratiszeitung Heute bestätigte er diese Aussage:

Er habe zwar „überspitzt“, formuliert „aber alle, die unseren demokratischen Grundwerten zuwiderlaufen und hier eine islamische Lebensform einführen wollen, die sollen das in ihrem Herkunftsland machen“. Er warnte vor einem „verlängerten Arm“ der türkischen Regierung in Österreich, wie es etwa der ebenfalls vom ORF eingeladene Fatih Köse, Sprecher der Plattform „Pro Erdogan“, wäre.

Köse hatte im Namen der türkischen Community ebenfalls den Rücktritt von Efgani Dönmez gefordert und Erdogans Vorgehen gegenüber den Demonstranten am Taksimplatz verteidigt. Er nannte es ein „humanes Eingreifen der Regierung“. Die Toten, die das Vorgehen der Miliz gefordert habe, seien durchaus auf „europäischem Niveau“.

Auch Fuat Sanac, der Vorsitzende der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) forderte den Grünen zum Rücktritt auf, er sei „feindselig, giftig und gefährlich sagte Sanac gegenüber der „Wiener Zeitung“ „So einen Politiker brauchen wir in Österreich nicht. Wenn er an die Macht kommt, was macht er dann?“ Aber natürlich sei die Islamische Glaubensgemeinschaft gegen Gewalt, bemühte er sich zu betonen.

Dönmez spricht von sich selber als „gläubigem Moslem“. Doch der wohl entscheidende Unterschied ist: er gehört nicht der sunnitischen Mehrheit an. Er ist Alevit und damit wird er auch nicht von Leuten wie Fuat Sanac vertreten.

Seit Mai dieses Jahres ist auch die Alevitische Glaubensgemeinschaft anerkannt in Österreich. Ihr Pressesprecher Riza Sari sagte:

„Wir unterstützen Dönmez und freuen uns, wenn er weiter kämpft. Er hat seine Kritik zur richtigen Zeit geäußert. (..) Man stelle sich vor, man würde in Österreich so brutal von der Polizei behandelt. Es ist doch ein Wahnsinn, so etwas zu verteidigen.“

Dönmez war schon 2008 aufgefallen, als er in einem Interview mit dem Standard ein „Verbesserungspotential“ bei den Grünen sah und war sich durchaus bewusst, dass er mit seinen Standpunkten noch „einige Watschen abfangen“ werde.

Schon damals erklärte der Sohn türkischer Gastarbeiter, Migranten seien „zum Teil auch selbst dafür verantwortlich“, dass es Integrationsprobleme gebe. „Vieles wird unter dem Deckmantel der Liberalität verkauft“, sagte er.

„Diese Moscheendiskussion, die hängt mir schon so zum Hals heraus. Es gibt nur zwei Positionen: dafür oder dagegen. Man müsste hier anders diskutieren: Der Islam ist eine anerkannte Glaubensgemeinschaft. Wenn man Menschen einen Raum für ihre Gebete gibt, dann befürworte ich das. Aber: Wenn man Minarette als politisches Symbol installiert, wenn man Religion missbraucht, um im Hintergrund Politik zu machen, dann bin ich dagegen.“

Unter dem Titel: „Gegen die Wand. Mit Recep Tayip Erdogan“, schrieb er am 12. Juni.2013 auf seinem Internetblog:

Sibel Kekilli spielte in dem deutsch-türksichen Drama von Fatih Akin „Gegen die Wand“ die Hauptrolle, in ihrer verzweifelten Suche nach Freiheit ging sie Kompromisse ein, welche für alle Beteiligten, fatale Folgen hatte.

Dieser Filmtitel ist auch für den türkischen Premier Erdogan zu treffend, mit dem parternalistisch-autoritären Führungsstil steuert er einer Wand entgegen. Seine Redebeiträge wirken als hätte er einem Teil der türkischen Bevölkerung den Krieg erklärt, all jenen die mit seinem konservativen, islamisch geprägten Weltbild wenig bis nichts anfangen können.

Die AKP setzt die neoliberale Politik von Premierminister Turgut Özal aus den 1980 Jahren fort, welche nach der Wirtschaftskrise 1994 die Anpassungsprogramme des IWF und mit den Beitrittsverhandlungen zur EU eine Etablierung einer islamisch-konservativen Mittelschicht erreicht hatte.

Der schwächer werdenden republikanisch-säkularen Elite steht nun eine immer stärker werdende islamisch-konservative Mittelschicht gegenüber. Beide mit unterschiedlichen Lebensstilen und Werthaltungen. Diese und weitere Faktoren, wie die große Schere zwischen Arm und Reich, Flucht der ärmeren ländlichen Bevölkerung in die Städte, einer Liberalisierung und Privatisierung weiter Sektoren beschleunigen, dass weite Teile der Bevölkerung noch mehr unter Druck geraten.

Zusätzlich wird die politische Agenda den Islam als Religion auch als gesellschaftspolitisches Konstrukt voranzutreiben massiv forciert. Was die säkular eingestellte Jugend, Arbeiter, Linke, Kurden sowie religiöse Minderheiten, wie etwa die Aleviten oder Ethnien, wie die Armenier, noch mehr unter Druck setzt.

Für Erdogan steht mehr auf dem Spiel. Die Türkei wurde und wird, als ein Musterbeispiel  für „Vereinbarkeit von Demokratie und Islam“, von den westlichen Ländern und auch im arabischen Raum, prolongiert. Der türkische Premier lässt keine Zeichen erkennen, dass er vor der nahenden Mauer zu der er sich mit großer Geschwindigkeit nähert, halt machen wird. Das Musterbeispiel Türkei, als „Vereinbarkeit von Demokratie und Islam“ droht an der Wand, auf die sich Erdogan zu bewegt, zu zerschellen. Dies wird über die eigenen Ländergrenzen hinaus politische und religiöse Auswirkungen haben, mehr noch als eine verlorene und niedergeschlagene junge Generation in der Türkei.

Generalsekretär Herbert Kickl von der FPÖ zollte Dönmez Respekt wegen seiner „lupenreinen demokratischen Grundhaltung“ und bietet ihm „Politisches Asyl“ bei den Freiheitlichen an. Kickl forderte Dönmez auf, „sich zu überlegen, ob die Grünen tatsächlich seine politische Heimat sind“.

Mittlerweile erhält der Politiker, aufgrund seiner Kritik an den Austro-Türken, wie bei der Friedensreligion halt so üblich, Morddrohungen.

Mit diesem Mann hätten die Grünen in Österreich erstmals die Chance mehrheitsfähig zu werden, aber wenn das bedeutet nun künftig so etwas wie gesunden Menschenverstand aufkommen zu lassen, da ist es für diese linken Realitätsverweigerer natürlich besser die dauerempörte Opposition zu bleiben. Gut so, in letzter Konsequenz ist das ohnehin gesünder für Österreich.

Die mittlerweile mehr als 680 Kommentare in der Österreichischen Kronenzeitung, und ca. 170 im Kurier wurden bis jetzt nicht gelöscht und spiegeln wider, was Österreich denkt und das hat offenbar wenig mit linker Hirnwäschepropaganda zu tun.




Islamisten stürmen nigerianische Schule – 9 Tote

Gestern kam es in der nigerianischen Stadt Jajeri zu einem brutalen Angriff durch fanatische Islamisten auf eine Schule. Als die islamischen Gotteskrieger das Schulgelände stürmten, wurden laut Aussage eines Angehörigen eines Toten gerade Jahresabschlussarbeiten geschrieben. Laut Aussagen anderer Zeugen handelt es sich um Mitglieder der islamischen Sekte Boko Haram. Die Islamisten töteten neun Schüler.

» Siehe: Nigeria – eine Reise in das kranke Herz des Islam




Ich mal mir meine Welt, so wie sie mir gefällt

Eines vorweg: In der Keupstraße in Köln-Mülheim ist es wieder passiert. Bereits am Sonntag kam es im multikulturellen Problemkiez der Domstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Nun folgte am Montag eine weitere Messerbereicherung. Die Polizei schließt eine Verbindung der Fälle inklusive Rachemotiv nicht aus. Zeugen beschreiben drei der Männer innerhalb des ganzen Geschehens als kurz- und schwarzhaarig, Männer „südeuropäischen“ Aussehens.

(Von Rechtskonservativer Denker)

Hier berichtet der Kölner Stadtanzeiger. Die verlogene Presse hat allerdings ihre unanfechtbaren Mittel, um die Dramatik solcher Vorfälle ohne offensichtliches Lügen kleinzuhalten. Man umschifft ganz geschickt die Gefahr der öffentlichen Lügen, indem man anhand gewisser Bezeichnungen und knapper oder gar zweideutiger Formulierungen bereits einen ersten (und somit oftmals einprägsamen und entscheidenden) Eindruck erzeugt, der entweder dem gesättigten Leser das Interesse am Artikel nimmt oder sehr viel Spielraum für Interpretationen lässt. Hier steht somit der nächste derartige Fall Schlange im Saal der politischen Korrektheit.

Ich bin relativ sicher, trotz Recherche, das letzte Mal von diesem Fall gehört zu haben.

Es lohnt sich ein Blick in die Realität der Bundesrepublik, in der das versuchte Töten und reflexartige Vertuschen zur alltäglichen Begleiterscheinung wird, wenn da draußen einfach grausame Dinge passieren…

Was fühlt der Mensch, wenn er die Nachrichten einschaltet? Was fühlt der Mensch, wenn er dem Radio zuhört? Was fühlt der Mensch, wenn er die Zeitung aufschlägt?

Immer wieder und immer wieder Nachrichten von Hass und Trauer, von Mord und Totschlag. Und immer wieder erwischt man sich selbst dabei, wie man von den immer gleichen Meldungen gereizt, die Nachrichten abschaltet, das Radio leise stellt und die Zeitung zuschlägt.

Sind wir ob dieser alltäglichen Gewalt schon so verstumpft oder wollen wir sie nicht mehr wahrnehmen, weil wir es uns in unserer kleinen, von der Öffentlichkeit aus Scherben erbauten Scheinwelt schon so warm, weich und bequem eingerichtet haben?

Tragische Fälle von Gewalt und Leid stoßen immer mehr auf alltägliches Gewohnheitsverständnis und eingestellte Gleichgültigkeit.

Von „Einzelfällen“ spricht man, man mag sich in den Medien als Zuständigkeit der Öffentlichkeitsarbeit keinen aufkommenden Ausnahmezustand eingestehen.

Schockierende Fälle schrecklicher Gewalt werden gemäß der „kulturellen Vielfalt“ in buntes Bonbonpapier eingewickelt und öffentlichkeitsverträglich in der beiläufigen Kategorie „just another one“ als vorgekaute und alltägliche Futterration für die Nachrichtenschauer und Zeitungsleser eingeteilt.

Wenn die politkorrekte journanistische Öffentlichkeit dem, als austauschbares, steuerzahlendes Nutzvieh empfundenen, dummen Pöbel derartige Abartigkeiten nur häufig genug als Einzelfälle mit einer kalten und abweisenden „das Leben geht weiter“-Verpackung verkauft, vergeht irgendwann jede schockierende Wirkung solcher interkulturellen Nebensächlichkeiten.

Ich persönlich stelle mir die Frage, wie lange es noch dauert, bis jedes neue Opfer des multikulturellen Gesellschaftsprojekts nur noch eine einminütige Randmeldung in den Nachrichten zwischen dem alltäglichen Börsen- und Wetterbericht wert ist. Damit hätten wir dann die Schwelle zur totalen Gleichgültigkeit erreicht.

Wir haben in der Geschichte, beispielsweise ab 1917 und 1933, mehr als nur einmal erlebt, wie man ein Volk mit ausreichend medialer Gehirnwäsche für nahezu jedes noch so unappetitliche Verbrechen desensibilisieren kann; wie man ein Volk unterbewusst auf unbeschämtes Wegsehen dressieren kann.

Man weiß um die Wissbegierigkeit des Volkes, das jeden Tag programmiert wie ein Roboter, artig zur Fernbedienung greift, das Radio einschaltet und zum Zeitungsladen läuft, um dann doch wieder die gleichen Propagandablätter zu kaufen, über deren Verlogenheit man sich am Tage zuvor noch mit glühendem Schädel aufgeregt hat. Das Volk ist bequem und greift immer wieder zur gleichen Informationsquelle, die Tag um Tag dieselbe verlogene und politisch korrekte Leier abspielt, wenn wieder jemand auf Deutschlands Straßen zu Tode geschlagen wurde.

Doch das Volk nimmt, parallel zu den stark ansteigenden sozialen Problemen, langsam war, dass vermutlich immer weniger bedeutsam ist, um welche Art und welche Härte des Verbrechens es sich handelt, sondern es immer mehr nur noch relevant zu werden scheint, wer Opfer dieser Verbrechen ist.

Die etablierte Politik sieht von oben zu beim Brodeln des schlecht gewürzten, weltoffenen Hexenkessels.

Interessant ist ein Einblick in das Einfallsreichtum der journalistischen Schreibtischtäter, wenn es mal wieder einen Menschen aus dem Volk getroffen hat, dass man als deutscher Politiker, der einfach feige wegsieht, eigentlich zu vertreten hat.

Man hat bereits allerlei Patenbezeichnungen für fremde Täter innerhalb derartiger „Einzelfälle“ etabliert, welche beispielsweise häufig „Südländer“, „Osteuropäer“, „Dunkelhaariger“, „Dunkelhäutiger“, „Jugendlicher“ oder „Heranwachsender“ sind.

Noch gefährlicher als Lügen sind Verallgemeinerungen und Halbwahrheiten, denn durch die Verwendung derartiger Methoden lässt sich ein viel breiterer Spielraum beim Erwähnen und Beschreiben krimineller Zwischenfälle verwenden. Das Lügen nachzuweisen, ist bei Halbwahrheiten zudem praktisch unmöglich.

Sollte der eingangs genannte Fall aufgeklärt werden, werden durch Zeugen verwendete, verwässernde Beschreibungen wie „südeuropäisch“ mit höchster Wahrscheinlichkeit unverändert beibehalten und der Fall liest sich, sofern er es überhaupt erneut über gedruckte Regionalzeitungen hinausbringt, nur wie eine der vielen Trauermeldungen, die man aufgrund ihrer seelenlosen und an massenhafte Fließbandproduktionen erinnernde Aufarbeitung nicht mehr sehen kann.

Man dehnt Tatsachen und Sachverhalte anhand von verwässerden Bezeichnungen so weit aus, dass Wahrnehmung und Aussehen krimineller Sachverhalte an Schärfe und Klarheit verlieren. Sie lesen sich sperrig, ungenau wenig informativ, weil ein journalistischer Pragmatismus fehlt. Sie verschwimmen und verschmelzen mit allerlei anderen Elendsmeldungen aus aller Welt zu einem austauschbar klingenden und langweiligen, weil bereits tausendfach gelesen Brei. Und der Leser blättert weiter.

Das Verschweigen der Tatsache, dass es sich bei den Tätern größtenteils um Einwanderer handelt, ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Verbliebenen der Opfer, es ist ein sprichwörtlicher Messerstich in den Rücken des deutschen Volkes. Was ist das für eine Republik, in der Politiker an golden gedeckten Tischen sitzend Champagner trinken und alle anderen Menschen Angst haben müssen, abends auf die Straße zu gehen?

Wir werden weiter dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit die wahren Begebenheiten erfährt, denn andere Leute sorgen dafür nicht.

Dass es der etablierten Politik offenbar egal ist, das wissen wir. Aber wenn man es wie Renate Schmidt (SPD) damals, so unverblümt und knallhart formuliert, dann wissen wir ohne Frage, wohin die Reise geht:

“Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“

Frau Schmidt, einer Sache können Sie sich sicher sein: Wenn Sie mit dieser wahnsinnigen sozialen Umwälzung dieses Landes so ungehindert fortfahren, sind bald unfreiwillig und zu Ihrem eigenen Leid, Ihre eigenen Kinder an der Reihe.

Es ist schlicht und einfach traurig und beschämend, sich als demokratische Gesellschaft zu begreifen und zugleich so verbissen und unverbesserlich an der eigenen Zerstörung zu arbeiten.

Wir sehen in die Ferne, wir reisen in das All, entdecken neue Sterne, doch hier Fäulnis überall…




Marco G. – geladene Pistole im Staubsauger

Über eine weitere Ermittlungspanne im Fall des mehrfach vorbestraften Bonner Islamisten Marco René Gäbel, der im Verdacht steht, mit drei weiteren Islamisten einen Anschlag auf den Vorsitzenden von PRO NRW geplant zu haben und gegen den auch Ermittlungen im Zusammenhang mit dem gescheiterten Bombenattentat auf dem Bonner Hauptbahnhof laufen, berichtet der Bonner General-Anzeiger.

(Von Verena B., Bonn)

Zweimal durchsuchten Polizisten die Wohnung von Marco G. im Bonner Stadtteil Tannenbusch, und dabei soll es nun eine weitere Panne gegeben haben. Erst Wochen nach der Festnahme des 26-Jährigen sollen Techniker des Bundeskriminalamtes in einem, in der Tannenbuscher Wohnung beschlagnahmten Staubsauger, eine geladene Beretta gefunden haben.

Laut „Spiegel“ soll der Staubsauger bis 22. Mai nicht geöffnet worden sein, weil mögliche DNA-Spuren in seinem Inneren nicht vermischt werden sollten. Dies sei eine „taktische Entscheidung“ gewesen. Bei der Festnahme von Marco G. im März hatten Beamte zwar 616 Gramm sprengfähiges Ammoniumnitrat und eine Pistole der Marke Ceska gefunden, nicht aber den Sprengstoff, der im Kühlschrank deponiert war. Den stellte die Polizei erst bei einer zweiten Durchsuchung, mehrere Tage nach der ersten sicher – aufgrund von Hinweisen, die der in Untersuchungshaft sitzende Marco G. in einem Gespräch mit einer Sozialarbeiterin gegeben haben soll.

Marco G. hat eine bunte Vergangenheit: Er wuchs in Oldenburg auf, konvertierte dort zum Islam und zog 2011 mit Frau und Kind in den Memelweg nach Bonn-Tannenbusch, einen der Anziehungspunkte für ultrakonservative Muslime, die die Stadt Bonn schon seit vielen Jahren so weltoffen und touristisch interessant machen, wie OB Jürgen Nimptsch (SPD) anlässlich der kürzlich feierlich erfolgten Eröffnung der neuen „ultrakonservativen“ und vom Verfassungsschutz beobachteten Moschee im Tannenbusch stolz verlauten ließ.

Das erste Mal fiel Marco G. bei der Polizei auf, als er 15 war, wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfacher Körperverletzung und Widerstands gegen die verhasste Staatsgewalt. Wegen räuberischer Erpressung kam er für mehrere Jahre ins Gefängnis. In Bonn soll er sich dann der Islamistenszene angeschlossen und radikalisiert haben.

Gegen Marco G. und seine drei Komplizen wird inzwischen auch wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelt.




Offener Brief: JA zum Livestream im Kölner Rat!

Markus WienerIn der Online-Kolumne „Anstoß“ des Kölner Stadt-Anzeigers spricht sich der leitende Lokalredakteur Helmut Frangenberg gegen Live-Übertragungen der Kölner Ratssitzungen aus. Er beginnt seinen Kommentar gleich mal mit einer Unehrlichkeit durch Verschweigen: Die Kölner Ein-Mann-Ratspartei „Deine Freunde“ hätte das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Entfallen scheint Frangenberg zu sein, dass die Fraktion PRO KÖLN seit Jahr und Tag in unzähligen Vorstößen und Anträgen die Übertragung der Redebeiträge aus dem Rat fordert. PRO-KÖLN-Stadtrat Markus Wiener nimmt dies zum Anlass, auf die Kolumne nun mit einem Offenen Brief auf PI zu antworten:


Lieber Herr Frangenberg!

Mit einer nicht ungeschickten Mischung aus Wahrheiten, Halbwahrheiten und Auslassungen machen Sie wieder mal Stimmung und unterschlagen die wirkliche Rolle der Bürgerbewegung PRO KÖLN in der Kommunalpolitik der Domstadt. Sie sprechen sich im Kern gegen die Übertragung bewegter Bilder aus den Kölner Ratssitzungen aus, weil sie zu einer faden, peinlichen Sache werden könnte, die keineswegs die Politikverdrossenheit abbauen würde, sondern eher zahlreiche Ratspolitiker zur Lachnummer machen könnte. Sie befürchten langweilige Endlosdebatten, schwache rhetorische Leistungen, kaum spontane Stellungnahmen und dass – so ganz nebenbei noch erwähnt – das „Klübchen voller Demagogen auf den Plätzen rechts außen im Rat“ sich über eine kostenlose Verbreitung ihrer „kruden Sicht der Dinge“ freuen würde.

Aha, soso!

Aber, lieber Herr Frangenberg, warum sind Sie zur Abwechslung nicht einmal ehrlich zu sich selbst und den Lesern des Kölner Stadt-Anzeigers, die schließlich Ihr Gehalt finanzieren sollen? Ist es nicht eher so, dass die in der Tat oft lahmen Ratsdebatten der Altparteien regelmäßig nur durch die kritischen Beiträge und Einwürfe von PRO KÖLN aufgepeppt werden? Und das keineswegs in Form von plumper Verbreitung „kruder Ansichten“, sondern zumeist genau in der engagierten Debattenform, die Sie angeblich so sehr vermissen? Kommen denn nicht oftmals die lebendigsten Wortgefechte, spontane und rhetorisch versierte Redebeiträge und interessante Debatten ausschließlich deshalb zustande, weil wenigstens PRO KÖLN im Rat ist und mit ihren guten Rednern Oppositionspolitik mit Herz betreibt? Haben Sie nicht in Wirklichkeit Angst davor, dass sich vor allem die Altparteien blamieren, und das nicht nur wegen schwacher rhetorischen Leistungen, sondern auch wegen ihrer primitiven Ausgrenzung von PRO KÖLN und oftmals hilflosen Sprachlosigkeit auf PRO-KÖLN-Vorstöße und -Argumente?

Und haben Sie nicht auch die Befürchtung, dass die Bürger draußen merken könnten, dass Ihre gefilterte Berichterstattung von der Kölner Kommunalpolitik wenig mit der Realität zu tun hat? Dass bei bewegten Bildern aus den Ratsdebatten noch mehr Bürger merken würden, dass PRO KÖLN dort wesentliche Teile der wirklichen Oppositionsarbeit und eine gute Figur dabei macht? Dass die Menschen, Ihre Leser und zahlenden Kunden, zurecht sauer würden, weil Sie in Ihrer Berichterstattung regelmäßig nicht die Realität und die politische Wahlentscheidung der Kölner widerspiegeln, ja dass Sie und Ihre Kollegen PRO KÖLN die meiste Zeit sogar völlig ausblenden und totschweigen, so als gäbe es diese von 20.000 Bürgern demokratisch legitimierte Fraktion gar nicht?

Ist es nicht das, was Sie in Wirklichkeit umtreibt und nach Ablehnung von Videoübertragungen aus dem Rat rufen lässt, wenn Sie einmal ehrlich wären? Aber dazu fehlt Ihnen wahrscheinlich der Mut oder Anstand – oder beides. Sie bringen es ja sogar fertig, unsere Fraktion in Ihrem Kommentar zu beschimpfen, ohne den Namen PRO KÖLN zu erwähnen. Gibt es eigentlich diesbezüglich ein Schweigegelübde in Ihrem Hause oder gar einen Maulkorberlass des Verlegers?

Sie sehen: Es bleiben so viele Fragen, weil Sie, Ihre Kollegen in den Medien und Ihre Freunde in den Altparteien sich nicht dem Wählervotum der Bürger stellen wollen, geschweige es denn respektieren. Deshalb plädieren Sie auch weiter für so wenig wie möglich Transparenz. Wir fordern und leben das Gegenteil – und deshalb werden wir am Ende auch gewinnen.




Die Linke hetzt gegen Duisburgs Sozialbehörden

Vertreter der Partei Die Linke hetzten gegen die Sozialbehörden der Stadt Duisburg. Konkret werfen sie ihnen Rassismus und die Drohung mit Abschiebung gegenüber Bulgaren und Rumänen vor. Wenn es um Zuwanderer geht, kennt die Linke eben kein Erbarmen mit den Autochthonen.

(Von Marsianer)

So heißt es im Leitantrag des Parteivorstandes zum Bundestagswahlprogramm:

DIE LINKE lehnt eine Migrations- und Integrationspolitik ab, die Rechte danach vergibt, ob Menschen als „nützlich“ fürs Kapital gelten: Quoten, Kontingente und Punktesysteme sind Instrumente einer neokolonialen, selektiven Einwanderungspolitik.

Den Zorn der ewig gestrigen Kommunisten in Duisburg hatte ein Schreiben der Ausländerbehörde geweckt, wonach Bulgaren und Rumänen – häufig sind es in Duisburg  Zigeuner – nachweisen müssen, ob sie die Aufenthaltsregeln einhalten. Die Ausländerbehörde ist berechtigt, dies nach drei Monaten ab Einreise zu prüfen. Dazu gehört, dass ein Unionsbürger als Arbeitnehmer, Selbstständiger, zur Arbeitssuche oder für eine Berufsausbildung nach Deutschland kommt und dies auch nachweisen kann. Eine Minimalsache also, für die Linke aber Anlass, die Rassismus Keule zu schwingen:

Jürgen Aust, Mitglied im Landesvorstand und dort mit „Armutspolitik“ betraut, sieht dringenden Handlungsbedarf: „Dies sind illegale Abschiebungen. Die Linke ist gefordert, schnell zu reagieren.“ Denn viele Roma lebten deshalb in Angst oder seien schon ausgereist. Auch wenn die Briefe das Logo der Stadt Duisburg tragen, vermutet Aust die Sozialdemokraten als treibende Kraft. „Das ist eine rassistische Kampagne“, der müsse man entgegenstehen.

Die Linke befürchtet einen großen Kehraus der Stadt, die schnell noch die Roma loswerden wolle, bevor 2014 die volle EU- Freizügigkeit gälte. Nach Aussagen der Behörde habe es aber keine einzige Abschiebung gegeben. Wenn es um Menschen mit einer uns zum Teil völlig fremden Kultur geht, ist der Linken jeder Aktivismus recht. Was die Linke von der Praxis der Klau Kids hält und was sie in der Sache zu tun gedenkt, ist allerding noch nicht bekannt.

» Kontakt: juergen.aust@dielinke-nrw.de




Bonn: Saloua Mohammed erhält Integrationspreis

Sie ist einer der Köpfe in der Serie „100 Köpfe: Wir sind Bonn“ des General-Anzeigers, besucht gerne radikal-muslimische Moscheen und erhält jetzt auch den Bonner Integrationspreis: Saloua Mohammed (Foto mit Megaphon), hyperaktive Friedens- und Menschenrechtsaktivistin, Frauenrechtlerin, Streetworkerin und der Star der monokulturellen Szene in Bonn.

(Von Verena B., Bonn)

Besonderes Kennzeichen: Hidschab (Kopftuch bis auf die Schultern), laut Alice Schwarzer und Necla Kelek „das Symbol des Feldzuges der Gotteskrieger und des Islamismus“, das sie voller Stolz trägt. Sie teilt sich den Preis, der am 30. Juni beim Kultur- und Begegnungsfest auf dem Marktplatz verliehen wird, und das Preisgeld von 1600 Euro mit dem Migrapolis-Haus für Vielfalt und dem Heinrich-Hertz-Europakolleg.

„Vielfalt gestalten – gemeinsam handeln“ ist das Motto des Integrationspreises, wie der General-Anzeiger sinnigerweise unter der Rubrik ‚Kultur’ mitteilt, denn der Islam ist ja bekanntlich nunmehr ein Bestandteil unserer Kultur. „Eigentlich geht es den Preisträgern aber nicht ums Geld“, sagte Coletta Manemann, UmvolkungsIntegrationsbeauftragte der Stadt, gestern bei einer Pressekonferenz. Vielmehr sei der Preis „ein Symbol der Anerkennung, das die Preisträger für ihr Bemühen um eine erfolgreiche Integration stolz tragen und von anderen dementsprechend wahrgenommen werden.“

Der Bonner General-Anzeiger schreibt:

Saloua Mohammed hat sich eingesetzt – für die Schwachen, für Jugendliche, die keine Perspektive haben und vor allem für Frauen, die unterdrückt werden. Ungeachtet von Anfeindungen der rechtsextremen Szene und radikaler Muslime kämpfe sie für Nächstenliebe, Zivilcourage und Menschenwürde, so die Jury. „Saloua ist mutig. Sie hat den Schneid, ihre Meinung zu sagen und dabei auch zu bleiben. Sie will zeigen, dass man auch mit Kopftuch in der Gesellschaft seinen Platz finden kann“, lobte Manemann.

Migrapolis, das Haus der Vielfalt, trägt seinen Verdienst im Namen: Es ist ein Ort der interkulturellen Begegnung, wo Menschen allerlei Nationalitäten voneinander über ihre Kulturen lernen. Vier Migranten-Selbstorganisationen koordinieren von hier aus ihre Arbeit. Mehr als 500 Veranstaltungen haben schon stattgefunden. „Das Haus ist ein Spiegel der kulturell so unterschiedlichen Bevölkerung Bonns“, sagt Andrea Niehaus, Jurymitglied und Leiterin des Deutschen Museums Bonn.

Ein Schulprojekt des Heinrich-Hertz-Europakollegs wird der dritte Preisträger. Jugendliche mit Migrationshintergrund hätten es schwer, eine Ausbildungsstelle zu bekommen, besonders auffällig sei das im Kfz-Bereich, so Safiye Temizel, Vorsitzende des Integrationsrates. Deswegen sammelten die Schüler schon im Vorfeld Erfahrung: Gemeinsam restaurierten sie ein „Ente“ – ein Auto, das seine besten Jahre hinter sich hatte.

„Wir danken für die vielen Bewerbungen. Es war sehr schwer, unter den 23 interessanten Projekten zu entscheiden. Vielleicht ermutigt der Preis ja noch mehr Menschen, sich zu bewerben“, sagte Marc Hoffmann, stellvertretender Stadtsprecher.

Wahrscheinlich werden sich demnächst Coletta Manemann, die Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flühmann und Elisabeth Thyssen vom Evangelischen Kirchenkreis (oder andere Personen der deutschen Umma) um den Integrationspreis bemühen, nämlich dann, wenn Saloua Mohammed die erste muslimische Oberbürgermeisterin von Bonn geworden ist. Aussichten auf diesen Posten hat sie allemal, wenn sie sich weiterhin schön für die Vorherrschaft der MohammedanerInnen in der bunten Stadt Bonn einsetzt.




Erdogan, der böse Wolf?

taksimplatzAlle europäischen Medien und alle europäischen Regierungen sind sich einig: Der türkische Ministerpräsident Erdogan ist ein brutaler Diktator, der auf das eigene Volk schießt. So ungefähr, wenn auch mit Abstufungen, lautet der Tenor der politischen Stellungnahmen, mit denen wir seit einer gefühlten Ewigkeit bombardiert werden. Es scheint niemanden zu geben, der diese Auffassung hinterfragt, und niemanden, der gewisse Merkwürdigkeiten sowohl in den Ereignissen selbst als auch in der darauf bezogenen Berichterstattung wahrnimmt.

(Von Manfred Kleine-Hartlage)

Da ist zum einen der Ablauf der Ereignisse, genauer das groteske Missverhältnis zwischen dem Anlass der Demonstrationen, der Betonierung eines Istanbuler Parks, und der Dramatik der Entwicklung, bei der aus einem lokalen Funken ein landesweiter Flächenbrand bürgerkriegsähnlicher Unruhen geworden ist und eine kommunalpolitische Streitfrage in die Forderung nach dem Rücktritt der Regierung mündete.

Zwar kennen wir solche Abläufe aus der Geschichte, aber dabei handelte es sich jeweils um Demonstrationen gegen Diktaturen, die politische Opposition grundsätzlich unterdrückten und mundtot machten. Wenn unter solchen Umständen eine Demonstration zustandekommt, egal für welches Anliegen, dann liegt es in der Natur der Sache, dass jede Art von Unzufriedenheit sich in ihr artikuliert, und dass das Volk, das sonst keine Stimme hat, die Gelegenheit beim Schopf packt, gleich das ganze Regime loszuwerden. Dies war etwa der Ablauf am 17. Juni 1953.

Die Türkei aber ist keine Diktatur, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie es die DDR war. Sie ist gewiss keine Musterdemokratie wie die Schweiz, aber es kann doch nicht ernsthaft davon die Rede sein, dass Opposition dort nicht möglich oder in Wahlen ohne Erfolgschance wäre. Angesichts der rapiden Eskalation und Ausweitung sowohl der Unruhen als auch der in ihnen artikulierten Forderungen ist die offiziöse Version, dass wir es hier mit einem spontan sich vollziehenden Vorgang zu tun hätten, wenig glaubwürdig. Wenn man bedenkt, wie lange der Machtkampf zwischen islamistischen und im weitesten Sinne kemalistischen Kräften in der Türkei schon andauert und mit wie harten Bandagen er geführt wird, dann liegt die Vermutung zumindest nahe, dass hier ein von langer Hand geplanter und wohlorganisierter Versuch vorliegt, das Land unregierbar zu machen und dadurch, d.h. letztlich durch Gewalt, dessen gewählte Regierung zu stürzen.

Vermutlich hat die türkische Polizei überreagiert, aber solche Überreaktion kennen wir auch aus anderen Ländern, ohne dass dadurch gleich die Legitimität der Regierung in Frage gestellt würde. Und wie wir alle wissen, sind zum Beispiel Linksextremisten geradezu darauf spezialisiert, die Polizei in Situationen zu treiben, in denen sie hart durchgreift – und sich dann als „Opfer von Polizeiterror“ zu präsentieren. Ich weiß nicht, ob dies in der Türkei so war bzw. ist; aber sollten wir es tatsächlich mit einem organisierten Aufstand zu tun haben, so können wir sicher sein, dass dies ein Teil der Strategie war.

Immerhin wäre es die Pflicht der Medien – und der sich empört gebenden europäischen Politiker – gewesen, solchen naheliegenden Vermutungen nachzugehen und sie gegebenenfalls zu entkräften. Nichts dergleichen ist geschehen. Nirgendwo wird irgendein Zweifel geäußert, ob es zulässig, erst recht nicht, ob es weise ist, sich ohne genauere Kenntnis der Hintergründe in die inneren Angelegenheiten eines fremden Landes einzumischen. (Dass die Türkei selbst in dieser Hinsicht nicht gerade mit gutem Beispiel vorangeht, steht auf einem anderen Blatt.) Niemand, buchstäblich niemand, der in den etablierten Medien zu Wort kommt, scheint irgendeinen Zweifel an der mit choraler Einmütigkeit verbreiteten Version der Ereignisse auch nur für denkbar, geschweige denn für legitim zu halten.

Und niemand scheint sich darüber zu wundern, dass ausnahmslos alle Medien uns eine ganz entscheidende Information vorenthalten, die sonst bei jeder Demonstration als allererste genannt wird: nämlich welche politischen Kräfte zu ihr aufgerufen haben, welches politische Programm die Demonstranten verfolgen und welcher politischen Richtung sie angehören. Wir hören immer nur von den „friedlichen Demonstranten“ oder einfach „den Menschen“ – so, als ob es nicht eine Selbstverständlichkeit wäre, dass zu politischen Demonstrationen nicht irgendwelche „Menschen“, sondern Anhänger ganz bestimmter politischer Richtungen gehen. Gewiss gibt es unter deutschen Journalisten kaum Experten für türkische Innenpolitik, zumal es kaum etwas Undurchsichtigeres gibt als gerade diese türkische Innenpolitik, in der traditionell eine ganze Reihe von klandestinen Akteuren ihre Finger im Spiel haben. Berichten müssen sie über solche spektakulären Ereignisse aber trotzdem, und da keiner zugeben wird, dass er schlicht keine Ahnung vom Thema hat, schreibt ein Schreiberling vom anderen ab. Dies erklärt, warum Journalisten manipulierbar sind, es sagt uns aber nicht, wer sie warum manipuliert.

Offenkundig ist, dass in der Türkei ein Machtkampf stattfindet, bei dem die islamistische Regierung von Kräften unter Druck gesetzt wird, die man ganz allgemein „säkularistisch“ nennen darf – was in der Türkei freilich im Allgemeinen nicht bedeutet, dass sie Liberale, sondern dass sie Nationalisten sind. Es wäre elementare Journalistenpflicht gewesen, diesen Machtkampf als solchen zu bezeichnen und seine Hintergründe und deren politischen Gehalt zu beleuchten. Stattdessen werden wir mit einer völlig entpolitisierten, von moralisierenden Phrasen triefenden „Berichterstattung“ abgespeist, die von Propaganda, ja von Demagogie kaum zu unterscheiden ist: mit einem erbaulichen Ammenmärchen, in dem Erdogan als böser Wolf und seine Gegner als die sieben Geißlein figurieren.

Genau diese Art von entpolitisierter, emotionalisierender Desinformation kennen wir auch aus dem libyschen Bürgerkrieg, bei dem wir erst hinterher erfahren durften, dass unter den gepriesenen Rebellen jede Menge Al-Qaida-Terroristen mitmischten, und aus dem Syrienkrieg, bei dem uns sogar jetzt noch Assad als finsterer Teufel präsentiert wird, der „auf das eigene Volk schießt“ – welches Volk in Wahrheit laut NATO-Erkenntnissen immer noch mit satter Mehrheit (rund 70 Prozent) hinter ihm steht, während unter den Rebellen – wen wundert’s? – Islamisten zu den Hauptkräften gehören.

Wenn die politische Klasse Europas (und dessen Medien), also Kräfte, die aus Prinzip, Interesse und Ideologie stets gegen die Zukunft der europäischen Völker arbeiten, ein so auffallendes Interesse an der Delegitimierung und letztlich dem Sturz der früher so gehätschelten türkischen Regierung zeigen, dann sollte einen dies misstrauisch machen, auch und gerade, wenn man nicht durchschaut, welche strategischen und taktischen Überlegungen dieser neuesten Kehrtwende zugrundeliegen. Ich gebe zu, nicht zu wissen, welches Spiel hier gespielt wird. Aber ich habe keinen Anlass zu vermuten, dass es mir, wenn ich es wüsste, gefallen würde.

Ich will bestimmt niemandem Unrecht tun, aber mir scheint doch, dass Teile der islamkritischen Szene dazu neigen, in einer Mischung aus gewohnheitsmäßigem Erdogan-Bashing, Naivität und Bauernschläue auf einen Zug mit unbekannter Richtung aufzuspringen, ohne zu bedenken, wie viel Glaubwürdigkeit man verspielt, wenn man um eines taktischen Effekts willen, der bestenfalls Strohfeuercharakter haben wird, den etablierten Desinformationsmedien Glaubwürdigkeit attestiert, wo diese offenkundig das Publikum manipulieren. Wer dies tut, wird sich schwertun, diese Glaubwürdigkeit beim nächsten Mal zu bestreiten, wenn es wieder einen selber trifft. Gerade aus islamkritischer Sicht kommt es eben entscheidend nicht etwa darauf an, opportunistisch nach jeder Gelegenheit zu schnappen, die Türkei schlecht aussehen zu lassen; für uns muss es vielmehr darauf ankommen, dass das Publikum lernt, Medienlügen zu durchschauen. Und darauf, selber glaubwürdig zu bleiben.




Lieber Till-R. Stoldt,

Schadenfreude ist wirklich nicht unsere Art. Aber wenn Sie nur zwei Tage nach Ihrem Beitrag über Ralf Jägers „Ohnmacht“ (PI berichtete) die deutschen Muslime in der WELT für ihre „selbstkritische Debattierfreudigkeit“ loben, obwohl muslimische Funktionäre schon vor Monaten zugegeben haben, dass die Debatte, auf die Sie sich dabei beziehen, nur eine Show für leichtgläubige „Kuffar“ ist, dann verstehen wir das nicht mehr. Warum haben Sie sich diese peinliche Blamage nicht einfach mit entsprechender Recherche erspart?

(Von Peter H., Mönchengladbach)

„Noch eine dritte Einsicht förderte der islamische Barmherzigkeitsstreit zutage: Der deutsche Islam wird debattierfähig. Lange galt islamkritischer Diskurs als Privileg professioneller Islamkritiker, die entweder keine praktizierenden oder gar keine Muslime sind. Damit ist Schluss. In sozialen Medien, Blogs und türkischen Zeitungen, quer durch die Verbände und bis hinein in Moscheegemeinden ist nun unter gläubigen Muslimen eine substanzielle theologische Kontroverse entbrannt – mit allem, was dazugehört: mit Spielregeln, Selbstkritik und Erkenntnisfortschritten.“

Herr Stoldt, da haben Sie am Sonntag in der WELT aber wirklich markige Zeilen aufs Papier gebracht: Gläubige Muslime debattieren selbstkritisch, gar mit Erkenntnisfortschritten! Das Monopol professioneller Islam-Kritiker ist gebrochen! Und das alles dank eines „Barmherzigkeitsstreites“, den der Münsteraner „Religionspädagoge“ Mouhanad Khorchide vom Zaun gebrochen hat. Wofür Sie ihn – sinnigerweise mit Hilfe eines Zitates von Martin Walser zum Paulskirchenstreit – als denjenigen lobpreisen, der „den Kopf hinhält und Beulen nicht scheut“.

Zugegeben: Würden gläubige Muslime tatsächlich selbstkritisch und mit Erkenntnisfortschritten debattieren, dann würde das halbe Land erleichtert aufatmen. Mindestens. Und Sie wären derjenige gewesen, der der deutschen Bevölkerung diese frohe Botschaft überbracht hätte. Weswegen es uns auch nicht leicht fällt, Ihnen sagen zu müssen, dass an dieser Geschichte nichts dran ist. Aber leider müssen wir Ihnen das sagen. Bitte lesen Sie, was Avni Altiner, Vorsitzender der „Schura Niedersachsen e.V.“, am 31. Dezember 2012 in einem Interview der „Islamischen Zeitung“ gesagt hat:

„Diese so ­genannte „Barmherzigkeitsheologie“ von Herrn Khorchide ist tatsächlich meilenweit von der Basis entfernt. Jeder in der muslimi­schen Community weiß, dass er damit die Residenzgesellschaft bedient. Klar ist und bleibt: Diese Thesen mögen auf Kirchentagen und in der deutschen Öffentlichkeit bejubelt werden, sie haben jedoch keinerlei Rückkoppelung in den Moscheegemeinden. Im Grunde genommen ist das nichts anderes als eine einseitige und selektive Lesart der islami­schen Quellen. Das Gewünschte wird in die Quellen hinein projiziert. Entweder tut er dies bewusst oder unwissentlich, suchen Sie sich die bessere Alternative aus.“

Gestatten Sie uns, Avni Altiners Ausführungen über die „Bedienung der Residenzgesellschaft“ in ein etwas schlichteres Vokabular zu übersetzen: die „Barmherzigkeitsdebatte“ des Mouhanad Khorchide war eine Show! Eine Show, sozusagen ein Märchen aus 1001 Nacht für leichtgläubige „Kuffar“, von denen die Muslime längst wissen, dass diese entzückt lauschen und es natürlich auch sofort glauben, wenn der Islam mit Begriffen wie „Frieden“ oder „Barmherzigkeit“ in Verbindung gebracht wird. Eine Show, vorgetragen in der Hoffnung, dass irgendwelche leichtgläubigen Journalisten das schon schlucken und – wie Altiner so schön sagt – entsprechend „bejubeln“ werden. Und genau das haben Sie jetzt gemacht.

Herr Stoldt, bitte glauben Sie uns: Der gute, alte journalistische Grundsatz „erst recherchieren, dann schreiben“ hat schon seinen Sinn. Aber da Schadenfreude, wie bereits erwähnt, nicht unsere Art ist, möchten wir uns darüber nicht weiter auslassen. Nur eines verstehen wir auch drei Tage nach Ihrem Beitrag noch immer nicht: Warum haben Sie vor dem Verfassen Ihres Artikels nicht einfach selber kurz darüber nachgedacht, wie glaubhaft es ist, wenn islamische Funktionäre, denen zu jedem Terror-Attentat im Namen Allahs nichts Besseres als die Feststellung einfällt, das habe nichts mit dem Islam zu tun, plötzlich darüber debattieren, ob auch „Kuffar“ ins Paradies dürfen? Warum haben Sie nicht einfach selber kurz darüber nachgedacht, wie realitätsbezogen es ist, die Begriffe „Islam“ und „Barmherzigkeit“ miteinander in Verbindung zu bringen?

Und wenn Ihnen das immer noch zu anstrengend gewesen wäre, so hätten Sie einfach nur Ihre Nachbarn, Kollegen oder Verwandten befragen müssen, ob diese „Islam“ und „Barmherzigkeit“ miteinander in Verbindung bringen können. Das laute Lachen, mit dem man Ihre Frage beantwortet hätte, wäre der entscheidende Hinweis gewesen, mit dem Sie sich diese peinliche Blamage auch ohne Recherchen, ja selbst ohne eigenes Nachdenken hätten ersparen können!




Umfrage LMU-München: 77 % islamkritisch

Ein Waterloo für die rotgrüne Stadtführung in München: Kürzlich hat Miriam Heigl (Foto) von der „städtischen Fachstelle gegen Rechtsextremismus“ bei der Ludwig-Maximilians-Universität eine große Umfrage zum Thema „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ angeregt. Das Ergebnis entspricht dem gesunden Menschenverstand und so gar nicht den linken Ideologen: 77 Prozent finden, dass die muslimische Kultur nicht gut nach Deutschland passt. Für fast 40 Prozent bereichern Moscheen das kulturelle Leben nicht. 41,5 Prozent der Befragten lehnen die Gruppe der Muslime vollständig oder eher ab.

(Von Michael Stürzenberger)

Die politisch korrekten Heuchler sind jetzt in heller Aufregung: In dem Artikel „So menschenfeindlich ist die Weltstadt mit Herz“ des Münchner Merkur ist zu lesen, dass die Rathaus-Grünen die Ergebnisse der Studie „erschreckend“ fänden und forderten, sie baldmöglichst im Stadtrat zu diskutieren. Wahrscheinlich sollen jetzt umfangreiche Umerziehungsprogramme gestartet werden, damit die Bevölkerung von klein auf in Kindergärten, Schulen und Universitäten die Propaganda „Islam bedeutet Frieden“, „Integrationsverweigerung/Gewalt/Töten/Frauenfeindlichkeit haben nichts mit dem Islam zu tun und „wir glauben alle an einen Gott“ eingetrichtert bekommen. Jugendliche haben uns in München schon bestätigt, dass sie in der Schule Moscheen malen sollen und auch bereits islamische Kasernen „Gotteshäuser“ im Rahmen ihres Schulunterrichtes besucht haben. Flankiert wird die islamverharmlosende Propaganda schon jetzt vom Staatsfunk und der beim Thema Islam quasi gleichgeschalteten Münchner Presse. So berichtet auch der Merkur hier in der gewohnten medialen Empörungsmasche:

Feindseligkeit gegenüber Minderheiten und Islamphobie sind auch im wohlhabenden, scheinbar weltoffenen München keine Phänomene des gesellschaftlichen Rands. Wer das bisher geglaubt hat, den belehrt nun eine Studie eines Besseren. Zum ersten Mal hat die Stadt eine große Umfrage zum Thema „Gruppenbezogene Menschen-
feindlichkeit“ bei der Ludwig Maximilians Universität (LMU) angestoßen. Ergebnis: Vor allem gegenüber der Gruppe der Muslime zeigt sich in München quer durch alle Gesellschafts- und Altersschichten eine solche „Menschenfeindlichkeit“.

Wann begreifen es diese Medienvertreter endlich, dass die Islam-Aufklärung absolut weltoffen ist und gerade die monokulturelle Unterdrückung des Islams anprangert, der alle Andersgläubigen brutal unterdrückt, sobald er an der Macht ist? Diese linken Ideologen scheinen über den Tellerrand ihres Redaktions-Schreibtisches nicht hinausblicken zu können. Wir werden ja geradezu erschlagen mit den schockierenden Nachrichten aus aller Welt, wie der Islam wütet, wenn die Herrscher erst einmal aus dem Weg geräumt sind, die ihn bisher zu knebeln wussten. Die Büchse der Pandorra ist in Ägypten, Tunesien und Libyen sperrangelweit geöffnet und sorgt dort für Horror-Nachrichten. Demnächst kommt Syrien hinzu, wenn verantwortungslose Macht- und Opportunismus-Politiker wie Obama, Cameron und Hollande den islamischen Terroristenbanden dort an die Macht verhelfen.

Genauso verrückt ist es, wenn man sich mit den Taliban in Katar zu „Friedensverhandlungen“ trifft. Wenn die Allahkrieger erstmal wieder am Ruder sind, wird Afghanistan in eine islamische Hölle zurückverwandelt. Die geschundenen afghanischen Mädchen und Frauen werden sich dann bei Barack Hussein Obama für dieses Danaergeschenk bedanken können.

Weiter im Merkurtext:

Deutlich über 20 Prozent der Befragten stimmen der Aussage „Es gibt zu viele Muslime in Deutschland“ voll oder „eher“ zu. Genauso viele Befragte unterschreiben im Großen und Ganzen den Satz „Sitten und Bräuche des Islam sind mir nicht geheuer“.

Wie linksideologisch blockiert muss man sein, wenn man den gesunden Menschenverstand der Bürger als „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ diffamiert. Diese Links-Propagandisten blenden die faktischen Grundlagen des Islams und die Realität in islamischen Ländern komplett aus, so als ob es den Islam erst seit gestern und nicht seit 1400 Jahren gäbe. Diese Idiotie wird in einigen Jahrzehnten entweder als knallharter Versuch der Massengehirnwäsche oder der vollkommenen Ahnungslosigkeit gewertet werden.

Einzelheiten zu der Umfrage laut Merkur:

Zwölf Seiten stark ist der Fragebogen, mit rund 50 Fragen, die ihrerseits nochmals in bis zu 17 Unterpunkte gegliedert sind. Christian Ganser, Sozialforscher an der LMU, hat ihn gemeinsam mit seinen Studenten erstellt. 3750 Münchner haben die Wissenschaftler angeschrieben, 1159 Teilnehmer schickten die Fragebögen zurück. Eine Rücklaufquote von 30,4 Prozent.

Die Umfrage sei laut Ganser durchaus repräsentativ und man habe prozentual weniger Nicht-Deutsche befragt, als es sie im Bevölkerungsschnitt gebe. Dafür seien die Höhergebildeten leicht über-proportional vertreten. Der Begriff „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ sei in der Sozialforschung geprägt worden, um in der Gesellschaft schwelende Phänomene wie Rassismus, Rechtsextremismus, Diskriminierung und Sozialdarwinismus neu zu fassen.

Miriam Heigl weiß nun, wo sie ihre Maßnahmen ansetzen muss:

Miriam Heigl ist nun schlauer. Die Leiterin der Fachstelle gegen Rechtsextremismus hat die Studie in Auftrag gegeben. Ihre Stelle war geschaffen worden, nachdem 2008 ein Neonazi in den Stadtrat gewählt worden und die Stadtgesellschaft dementsprechend geschockt war. Heigl untersteht nun direkt OB Christian Ude (SPD). „Aber ich hatte keine Arbeitsgrundlage, ich wusste nicht, welche Gruppen abgewertet werden. Also, wo Rechtsextremisten punkten können.“ Wichtige Erkenntnisse für sie sind, dass Feindseligkeit in der Gesellschaft keineswegs ausschließlich ein Jugendproblem oder eines ungebildeter Schichten ist.

Und jetzt kommt das Umerziehungsprogramm:

Einen entsprechenden Maßnahmenkatalog muss ihr der Stadtrat genehmigen. Darum fordern die Grünen, dass die Studie sofort im Rathaus vorgestellt wird, wenn sie im Herbst vollständig ausgewertet ist. „Da müssen auch Experten aus der Praxis mitreden“, fordert Fraktionschefin Gülseren Demirel. „Die Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sollte nicht erst im Wahlkampf 2014 das Thema von Populisten werden.“

Davor haben die Grünen/Roten/Schwarzen/Gelben/Dunkelroten/Orangen offensichtlich eine Heidenangst. Aber darauf können sie sich trotz städtischer Einheitspropaganda verlassen, dass DIE FREIHEIT all die Themen rund um Islam/Islamisierung/Integrationsverweigerung/Verfassungsfeindlichkeit weiterhin tabulos anspricht. Wir Islam-Aufklärer sind die wahren Verfassungsschützer und lassen uns von der politkorrekten Clique niemals unser Recht auf freie Meinungsäußerung nehmen. Und wir stehen dabei auf der Seite der Moslems, die ebenfalls eine Abkehr ihrer Religion von all der Gewalt, dem Töten, der Frauenfeindlichkeit und der barbarischen Scharia-Gesetzgebung wünschen. Wer mitwirken möchte, gemeinsam den Weg in eine friedliche Zukunft zu ebnen, ist herzlich willkommen. Die mutigen Demonstranten in Istanbul, Ankara und den anderen türkischen Großstädten sehen wir hierbei als Partner bei der Lösung der wichtigsten gesellschaftspolitischen Aufgabenstellung des 21. Jahrhunderts.

Hier der gesamte Merkur-Artikel (auch online verfügbar).

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