Etwa 300 Teilnehmer waren am Sonntag zur friedlichen Demonstration „Taksim ist überall – Widerstand ist überall“ nach Bonn gekommen. Zahlreiche Fahnen, Transparente, Erdogan-Karikaturen und Motto-T-Shirts belebten die Innenstadt. Anders als bei der Großdemonstration am Vortag in Köln waren keine grünen, kommunistischen, gewerkschaftlichen und antifaschistischen Unterstützer gekommen. Auch die kirchlich/politische Islam-Lobby zeigte keine Solidarität.

(Von Verena B., Bonn)

Die in türkischer Sprache gehaltenen Reden bezogen sich auf Forderungen der Demonstranten nach Einhalten des Rechts auf Presse- und Meinungsfreiheit, das Beenden des gewaltsamen Vorgehens und anderer Repressalien gegen Demonstranten, die Freilassung von Demonstranten und die Aufarbeitung der brutalen Übergriffe durch die Justiz. Vertreten war auch der Bund türkischer Jugendlicher (TGB), dessen Mitglieder hauptsächlich aus der Jugend der Türkischen Arbeiterpartei (Isci Partisi) bestehen, und Vertreter des Verbands der Atatürk-Vereine in Europa (ADD).

Wir sprachen mit zwei jungen Türkinnen, die uns mitteilten, dass das Schwenken von Fahnen auf dem Taksim-Platz in Istanbul inzwischen als Provokation verstanden wird und verboten worden sei (so wie das Zeigen deutscher Flaggen bei PRO-NRW-Kundgebungen auch manchmal verboten wird, weil es von den türkischen Mitbürgern als Provokation angesehen wird). Eine der Türkinnen berichtete uns, dass sie vollständig „deutsch“ erzogen worden sei, die andere, angesprochen auf die islamische Rechtsprechung und den Koran, versicherte, dass in ihrem türkischsprachigen Koran keine Mordbefehle zum Töten von Christen und Juden enthalten seien.

Kopftuch und Vollverschleierung tragende Damen waren ebenso wenig zu sehen wie Moslem-Käppi und lange Kleider tragende Herren. Die SalafistInnen feierten nämlich zur selben Zeit in der König-Fahd-Akademie bei Kaffee und Kuchen das „jährliche Begegnungsfest“ des interreligiösen Dialogkreises mit Chefin Elisabeth Thissen.

Dieser Sonntag stand also wieder einmal ganz im Zeichen der deutsch-türkischen Freundschaft und Völkerverständigung, wie es sich in einer toleranten und weltoffenen Stadt ziemt. Was würden wir nur ohne diese bunten Veranstaltungen machen – unser Leben wäre langweilig und grau!

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

39 KOMMENTARE

  1. Warum ist die türkische Fahne über der Deutschen angebracht? Was soll uns das sagen? Hätten die beiden Fahnen nicht nebeneinander oder auf gleicher Höhe rechts und links angebracht werden können?
    Wie hoch ist die Integrationsleistung, wenn in Deutschland die Reden auf türkisch gehalten werden?
    Warum finden die Kundgebungen für/gegen türkische Politiker in Deutschland statt?

  2. Ich möchte mal Danke sagen, für die unermüdliche Berichterstattung aus Bonn!
    Ohne euch vor Ort, wüssten wir nicht was wirklich in Bonn los ist.

  3. Wenn die sich wirklich für eine säkulare, demokratische, westliche Türkei einsetzen sollten, ist mir das Recht.
    Zu der ganzen Islamkritik und auch Kritik an der Zuwanderung aus der Türkei kam ich, als damals noch linker Student, indem ich mit einem türkischen Kommilitonen befreundet war. Er war Sohn eines Beamten aus Istanbul und lästerte ständig über seine Landsleute, die für ihn ungebildete religiös verblödete Hinterwäldler waren. Und er wunderte sich, warum wir mit den Anatolen und sonstigen Bergtürken überhaupt so rücksichtsvoll umgingen. Er war auch sonst völlig anders als die übrigen Türken im Ruhrgebiet. Er war gebildet, konnte bereits bei der Ankunft sehr gut Deutsch, studierte mit mir Physik und war auch nur in Deutschland, weil er ein Stipendium hatte und die Abschlüsse an einer deutschen Universität besonders hohes Ansehen in der Türkei hatten.

  4. Türkin…versicherte, dass in ihrem türkischsprachigen Koran keine Mordbefehle zum Töten von Christen und Juden enthalten seien.

    Da war wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken oder was viel wahrscheinlicher ist: völlige Unkenntnis!

    Importierte innertürkische Konflikte, Plätze voll mit türkischen Fahnen – hier in Deutschland.
    Das alles muss man nicht gut finden!

    Sehen wir es doch mal realistisch:
    Wenn es gegen Deutschland geht, sind sich die meisten türkischen Fahnenschwenker – Kemalisten, AKP-Anhänger oder Kommunisten- wieder einig.

  5. … versicherte, dass in ihrem türkischsprachigen Koran keine Mordbefehle zum Töten von Christen und Juden enthalten seien.

    Da haken wir mal besser nicht nach… 🙂

    Was sie sicher meint, ist, dass sie sowas nie tun würde – was sicher auch glaubhaft ist. Aaaaaber…

  6. „Bund Türkischer Jugendlicher“ (so stets auf dem Plakat)
    ….hm gewöhnungsbedürftig

    …die sind doch alle in Deutschland geboren und haben doch den deutschen Pass…

  7. Türkisch sprachiger Koran enthält keine Mordbefehle? Das halte ich für dreist gelogen (Taqiyya), wie man das von Moslems eben so kennt.

    Sure 3, Vers 54: „Und sie schmiedeten eine List, und Allah schmiedete eine List; und Allah ist der beste Listenschmied.“

    Sure 27 Vers 50: „Und sie planten eine List, und Wir planten eine List, ohne daß sie dessen gewahr wurden.“

    Sure 52, Vers 42: „Oder beabsichtigen sie eine List? Aber wider die Ungläubigen werden Listen geschmiedet.“

  8. Die am 19. Mai 2006 in der Türkei gegründete TGB, insbesondere ihr Rumoren hier in Deutschland, ist mir überhaupt nicht geheuer. Ich lehne sie in Deutschland ab. Sie sind stramm nationalistisch (Türkei über alles), „antiimperialistisch“ – solange es andere „Imperialisten“ als die Türkei sind -, kultivieren Haß auf Israel, sind ausdrücklich „sozialistisch“, finden Malcolm X mit seinem Spruch „es gibt keinen Kapitalismus ohne Rassismus“ vorbildlich und haben noch so diverse andere Klopper im Programm, die ich unmöglich finde. Bitte, macht es in der Türkei. aber nicht hier in Deutschland, in dem schon genug innertürkische Konflike ausgetragen werden.

    Hier die Seite der deutschen Division, die ausschließlich auf türkisch ist:

    http://www.tgb-almanya.de/

    Google-Übersetzer bringt Brauchbares. Vor allem den Menüpunkt „Wer wir sind“ angucken:

    http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=tr&u=http://www.tgb-almanya.de/&prev=/search%3Fq%3DTGB%26biw%3D1366%26bih%3D655

  9. „so wie das Zeigen deutscher Flaggen bei PRO-NRW-Kundgebungen auch manchmal verboten wird, weil es von den türkischen Mitbürgern als Provokation angesehen wird.“

    Das ist doch wohl ein ganz mieser, extrem beschi++ner, verspäteter Aprilscherz – ich weigere mich das zu glauben.

    Land der Vollidioten, ich würde gerne wissen, welches Volk sich noch das zeigen der eigenen Flagge im EIGENEM HEIMATLANDE verbieten lässt.

    …das kann alles nicht mehr wahr sein!!!

  10. #9 Babieca (24. Jun 2013 14:56)

    Ich lehne sie in Deutschland ab. Sie sind stramm nationalistisch (Türkei über alles), “antiimperialistisch” – solange es andere “Imperialisten” als die Türkei sind -, kultivieren Haß auf Israel, sind ausdrücklich “sozialistisch”, finden Malcolm X mit seinem Spruch “es gibt keinen Kapitalismus ohne Rassismus” vorbildlich und haben noch so diverse andere Klopper im Programm, die ich unmöglich finde.

    Zusammengefasst also linke Nationalsozialisten. Um es einfach mal deutlich auszusprechen…

  11. Gescheiterte Integrationspolitik: 8.000 Türken marschierten für Erdo?an

    Am Sonntag marschierten tausende Türken durch die Straßen Wiens, um für den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdo?an und seine Regierungspartei AKP zu demonstrieren. Viel kleiner war die Anzahl jener, die ihre Solidarität mit den Demonstranten am Taksim-Platz in Istanbul bekunden wollten. Glücklicherweise kam es zu keinem Zusammentreffen der beiden Demonstrantenzüge.
    Der Wiener FP-Mandatar Johann Gudenus sieht in den abertausenden Pro-Erdo?an-Demonstranten in Wien das klägliche Scheitern der Integrationspolitik der SPÖ, die offenbar nach dem Motto „Tausche Wählerstimmen gegen Demokratie“ agiere.
    http://www.unzensuriert.at/content/0013218-Gescheiterte-Integrationspolitik-8000-T-rken-marschierten-f-r-Erdo

  12. #6 reinhard

    “Bund Türkischer Jugendlicher” (so stets auf dem Plakat)
    ….hm gewöhnungsbedürftig

    …die sind doch alle in Deutschland geboren und haben doch den deutschen Pass…


    …es handelt sich dabei um die berühmten vor Gericht und in Qualitätsjournaillen auftauchenden Deutsche mit Jugendlichem Hintergrund oder aber Deutsch-Jugendliche mit auch Jugendlicher Staatsangehörigkeit.
    Die neue Jugendbewegung, die dauernd Köpfe eintritt und abschneidet.

  13. Wenn laizistische Türken demnächst mit deutschen Patrioten zusammen für die Freiheit bzw. Meinungsfreiheit und gegen Meinungsdikatur und Islamisierung demonstrieren, dann wird es den islamophilen Meinungsdiktatoren sicher zu bunt.
    Dann ist das Argument Rassismus und Ausländerhass endgültig widerlegt. Das wäre ja dumm für die Opposition.

    Großbritannien:
    Die South Yorkshire Polizei meldet dass eine 18 jährige Muslima geköpft und anschließend gleich noch fünf Menschen den friedlichen Islam erleben durften.

    Das hat natürlich alles nichts mit dem Islam zu tun. Wir erleben ja tagtäglich wie auch Nicht-Muslime solch friedliche und menschenfreundliche Nächstenliebe praktizieren oder etwa nicht ? Ja, der Islam bringt so viel Freude in die Mitte unserer Gesellschaften. Das ist wirklich bereichernd.

    Hier die Meldung:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2344066/Man-20-appears-court-accused-beheading-18-year-old-woman-attacking-people-treated-hospital.html

  14. OT

    Die übliche Asylindustrie und der Asylmob und „Flüchtlingsaktivisten“ haben mal wieder mit massiven Geschrei, Gekakel, Nötigung und Gruppenzwang Recht gebeugt und die Abschiebung eines kommunistischen Iraners nach Ungarn (!) verhindert (übrigens haben ausgerechnet und genau diese Leute gerade den Khomeini-Gefährten Hassan Rohani als neue iranische Lichtgestalt bejubelt):

    An den Protestaktionen beteiligten sich nach Berichten der Aktivisten auch die beiden schleswig-holsteinischen Landtagabgeordneten der Piratenpartei Wolfgang Dudda und Angelika Beer, sowie der Grünen-Bundestagsabgeordnete Arfst Wagner.

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article117397153/Abschiebung-eines-Iraners-wird-ausgesetzt.html

  15. 10 defense (24. Jun 2013 15:01)

    “so wie das Zeigen deutscher Flaggen bei PRO-NRW-Kundgebungen auch manchmal verboten wird, weil es von den türkischen Mitbürgern als Provokation angesehen wird.”

    Das ist doch wohl ein ganz mieser, extrem beschi++ner, verspäteter Aprilscherz – ich weigere mich das zu glauben.
    ————-
    Die Polizei verbot es bei einer brenzligen Kundgebung in Radevormwald (Graue Wölfe waren anwesend und zeigten ihre Fahne, Antifas massenhaft und gewaltbereit, Beschädigung von sieben PRO-Bussen) und bei einer Kundgebung in Bonn, wo die PRO-Aktivistin zusätzlich noch von der Antifa mit Wasserpistolen von oben bis unten nass gespritzt wurde.

  16. Eine böse Frau, die ihr kleines Deutschlandfähnchen schwenkte, aus dem auch noch leise die Nationalhymne ertönte, murmelte angesichts der zahlreichen türkischen und der wenigen deutschen Fahnen, die im Winde flatterten, missmutig vor sich hin: „Na ja, wenn das so weiter geht, werden hier bald sowieso nur noch türkische Fahnen zu sehen sein!“

  17. Forderungen der Demonstranten nach Einhalten des Rechts auf Presse- und Meinungsfreiheit

    ***************

    Islam-Aufklärung in Frankreich:

    Ein palästinensischer Student, Waleed-al-Husseini, hat seinen Professoren ungeschickte Fragen gestellt und in seinem Blog ebenso unpassende Fragen zum Islam aufgeworfen. Hat diversen Leuten nicht so gefallen. So kam er ins Gefängnis, wurde auch gefoltert. Dank französischer Vermittlung kam er frei. In Paris hat er den Conseil des Ex-Musulmans de France (CEMF / Rat der Ex-Muslime in Frankreich) gegründet, der offiziell am 6. Juli seine Aktivitäten aufnehmen wird.

    Hier ein von Pascal Hilout aus dem Arabischen übersetztes Interview mit dem Titel „Le problème, c’est l’islam“ (der Islam ist das Problem). Dort sagt er u.a., dass man gegen den Koran Klage einreichen sollte, so lange die Verse über den Hass gegen Ungläubige und Tötungsaufforderungen im Text beibehalten werden. Mit solchen Aussagen Kinder zu „unterrichten“, müsse verboten werden.
    Solche Studenten braucht es! Er wird ziemlich viel Arbeit bekommen.

    http://ripostelaique.com/interview-waleed-al-husseini-le-probleme-cest-lislam.html

  18. Türkische Probleme sollten in der Türkei gelöst werden und gehören nicht auf unsere Straßen.

  19. #18 wolaufensie (24. Jun 2013 15:35)

    #6 reinhard
    “Bund Türkischer Jugendlicher” (so stets auf dem Plakat)
    ….hm gewöhnungsbedürftig
    …die sind doch alle in Deutschland geboren und haben doch den deutschen Pass…

    …es handelt sich dabei um die berühmten vor Gericht und in Qualitätsjournaillen auftauchenden Deutsche mit Jugendlichem Hintergrund oder aber Deutsch-Jugendliche mit auch Jugendlicher Staatsangehörigkeit.
    Die neue Jugendbewegung, die dauernd Köpfe eintritt und abschneidet.
    ——————

    klasse formuliert..

  20. Dammbruch in Österreichs Medien!

    Kurier: “Wir haben Probleme mit vielen Türken

    Integrationsmängel, Sozialprobleme, politische Fernsteuerung dürfen nicht länger negiert werden.

    … …

    Weiteres Negieren oder Schönreden dieser immer noch wachsenden Probleme nützt nur den politischen Ausländerhetzern. Und importiert zusätzlich innenpolitische Spannungen der Türkei.

    Lösen kann man Probleme bekanntlich nur, wenn man sie zuerst einmal konkret erkennt und offen anspricht.

    http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/wir-haben-probleme-mit-vielen-tuerken/16.615.375

  21. 300 Teilnehmer!

    Bravo. Wieviele türkisch stämmige Bewohner hat Bonn?

    Dazu kommt noch:

    Bonn war zumindest früher immer eine Stadt, wo der Steuerzahler zahlreiche Polizeieinsätze wegen irgendwelchen obskuren Demonstrationen von noch viel obskureren Minderheiteninteressengruppen hat begleiten müssen.

    Im aktuellen Fall scheinen dies wenigstens Personen zu sein, die gegen die Islamisierung der Türkei auftreten.

    Immerhin.

    Aber was für eine Minderheit. 95 Prozent oder mehr der in Bonn lebenden Türken scheinen mit dem Kurs ihres „Führers“ ja kein Problem zu haben.

    Oder sind einfach nur so bequem, daß sie noch nicht einmal zu einer so gefahrlosen Solidaritätsdemonstration ohne Wasserwerfer und Tränengas gegen die Zustände in der Türkei demonstrieren wollen.

  22. OT

    Halb Afghanistan, Minister, Diplomaten, Militärs, Polizisten, Dolmetscher, verdünnisiert sich gerade samt Sippen in den Westen. Besonders schick: Es sind genau die Subjekte, die immer, gerne und lautstark gegen die „Kreuzfahrer aus dem Westen“ gezetert haben, „Afghanistan den Afghanen“ forderten und jeden Angriff auf die ISAF als „selbst schuld“ befeixten. Die, die unverholen hetzten, die tröteten „die haben keine Ahnung von unserer Kultur“, oder, noch besser „die wollen uns die westliche Kultur überstülpen“ und sich darüber freuten, wann immer ein „green on blue“ erfolgte oder mal wieder ein „die-haben-den- Koran-verbrannt-Mob durch die westlichen Stützpunkte fegte. Und die alles Übel Afghanistans an der „Besetzung“ festmachten.

    Jetzt, wo sie das kriegen, die „Besetzung“ endet – also die netten Onkels, die Brunnen bohrten, Schulen bauten und die sie und die nicht ganz so irren Afghanen vor den ganz irren Afghanen schützten, vollkommen frustriert von diesem mörderischen Land und Volk abzieht, wo sie „ein freies Afghanistan den Afghanen kriegen“ – strömen genau diese Afghanen wie Lemminge in den Westen und krallen sich erbittert in unseren Ländern fest.

    Nochmal: Genau diese verschlagenen Leute können es gar nicht abwarten, mit gestrichen vollen Hosen und heulend und greinend und barmend in der westlichen Kultur unterzukriechen, die immer motzten, man wolle „die westliche Kultur“ Afghanistan überstülpen.

    Und Karzei das verlogene, verschlagene Hetzpaket wird sich auch noch flennend in den Westen retten.

    Ekelhaft.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-diplomaten-wollen-nicht-nach-hause-zurueck-a-907555.html

  23. Solche Berichte sind immer ein
    Sahnebonbon auf dieser
    Infoseite.

    Danke dafür an all die vielen Berichterstatter!

    🙂 🙂 🙂

  24. Ich darf mal vermuten, daß es kaum noch „deutsch erzogene“ Türkenkinder gibt.

    Vor 30 Jahren, ja.
    Aber damals war der Gruppenzwang noch nicht so stark, weil nicht alle 1,5 Kilometer die nächste Moschee stand, deren Imam + „Gemeinde“ (oder wie man diese Gruppen nennt) für ein konformes Verhalten sorgte!

    Verlorene, sorgenlose Zeit – auch und grade für diejenigen Türken hier in Deutschland, die sich über ein freies Leben zu erfreuen wussten!

  25. War am Samstag zuvor in Bonn einkaufen. Gefühlt jede zweite Frau auf dem Moslem-Trail zwischen Altstadt und C&A trug Kopftuch, nicht wenige waren vollverschleiert.

  26. #33 quarksilber
    Ja, so wird die Sache logisch. Nicht nur wir Deutschen leiden unter der Angst, im Namen des Islams „eins drüber“ zu kriegen. Den ehemals willigen weltoffenen Türken ist es auch so ergangen. Die Hetzprediger tun ihren Job nun in Deutschland wie zu Hause. Ein Muslim muss Muslim sein – aus Angst. Deswegen ist der „Glaube“ so verbreitet, weil man ihn nie abwählen kann. Da hilft schon mal: rückständiges einfaches Denken. Und aus reinem Selbstschutz plappert man die Worte nach – zack Burka über – was will man auch sonst tun? Eine AfT (Alternative für Türkei mit Bürny Lücke) gibt’s nicht. -)
    Muslimisch sein bedeutet überwiegend so etwas wie Angst haben.

    VS oder kritischer Leser: Habt Nachsicht, falls meine Ausdrucksweise gemein ist. Ich versuche nur Erklärungen zu finden. Hatte eine türkische Freundin, die ich nicht besuchen durfte (bin ja deutsch) – als sie verheiratet war, hat sie beim Einkaufen nur kurz und leise mit mir gesprochen. Ihr Mann hätte das nicht so gern.
    Möge unser Gott allen friedlichen Menschen Gutes bringen!

  27. „“Eine der Türkinnen berichtete uns, dass sie vollständig „deutsch“ erzogen worden sei, die andere, angesprochen auf die islamische Rechtsprechung und den Koran, versicherte, dass in ihrem türkischsprachigen Koran keine Mordbefehle zum Töten von Christen und Juden enthalten seien.““

    O, das ist dann aber ein dünnes Heftchen von Koran, so ganz ohne Haßsuren!

  28. Isci Partisi
    http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%B0%C5%9F%C3%A7i_Partisi

    @ #9 Babica

    Danke Babica. Ich wurde aus dem Artikel von Vera überhaupt nicht schlau. Eigentlich müßte unten es in der Repubrik „Satire“ eingeordnet dachte ich, so ironisch ist es geschrieben.

    Betreff TGO hast du uneingeschränkt recht. Die sind schon lange in meinem Visier, obwohl die quasi absolut unbekannt sind. Die demonstrieren medienwirksam vor den Konsulaten.

    Die TGO ist wie die schriebst linksradikal und möchte eine Räterepublik. Gegen einen EU-Beitritt der Türkei ist sie deshalb weil sie ultranationalistisch ist. Linksradikal und ultranationalistisch ist eine Kombination welche uns Deutschen vollkommen unbekannt ist. An dieser Definition scheitern Mainstreamjournalisten und vom Staat bezahlte „Politikwissenschaftler“.

  29. #28 Beckskompressor (24. Jun 2013 16:52)

    300 Teilnehmer!

    Bravo. Wieviele türkisch stämmige Bewohner hat Bonn?

    Dazu kommt noch:

    Bonn war zumindest früher immer eine Stadt, wo der Steuerzahler zahlreiche Polizeieinsätze wegen irgendwelchen obskuren Demonstrationen von noch viel obskureren Minderheiteninteressengruppen hat begleiten müssen.

    Im aktuellen Fall scheinen dies wenigstens Personen zu sein, die gegen die Islamisierung der Türkei auftreten.

    Immerhin.

    Aber was für eine Minderheit. 95 Prozent oder mehr der in Bonn lebenden Türken scheinen mit dem Kurs ihres “Führers” ja kein Problem zu haben.
    —————–
    Sehr richtig beobachtet. Meiner Einschätzung nach kamen die meisten Teilnehmer darüber hinaus auch gar nicht aus Bonn!

Comments are closed.