oic-ihsanoglu-clinton-editedVor fast zwei Jahren — genau eine Woche vor Anders Behring Breiviks Massaker in Norwegen — haben US-Außenministerin Hillary Clinton und der Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu, den sogenannten „Istanbul-Prozeß“ gestartet. Ihre Initiative war ein Gemeinschaftsprojekt der OIC und der USA und sollte westliche Nationen (ganz besonders die USA) in Übereinstimmung mit der UN-Resolution 16/18 bringen, die die „Bekämpfung von Intoleranz, negativer Stereotypisierung und Stigmatisierung von, sowie Diskriminierung, Aufstachelung zu Gewalt und [Ausübung von] Gewalt gegen Personen aufgrund ihrer Religion oder ihres Glaubens“ zum Inhalt hat.

(Von Baron Bodissey, Gates of Vienna / Übersetzung: Klaus F.)

Das letztendliche Ziel ist, daß die Mitgliedstaaten der UN zum Erlaß von Gesetzen verpflichtet werden, die solche „Stereotypisierung“ und „Diskriminierung“ aufgrund von religiösem Glauben kriminalisieren. Ich muß Ihnen nicht sagen, daß der beabsichtigte Hauptnutznießer der Resolution 16/18 der Islam ist, und daß alle Vorstöße, diese Resolution zu implementieren, von der OIC und ihren von der Moslem-Bruderschaft beeinflußten Verbündeten in den Regierungen und NGOs bedeutender westlicher Nationen ausgehen.

Mrs. Clinton ist inzwischen durch den Bengasi-Skandal von der Bühne verschwunden, aber der Istanbul-Prozeß marschiert auch ohne sie weiter. Die Europäische Union hat zu einem Großteil bereits die Forderungen der Resolution 16/18 umgesetzt, und genau aus diesem Grund war es so eine freudige Überraschung, von der kürzlichen Abstimmung im Europäischen Parlament zu hören.

Am Dienstag, den 18. Juni veröffentlichte das Legal Project den folgenden Bericht über eine sehr willkommene Resolution des EP zur Redefreiheit:

EU stellt sich gegen UN und OIC bei Pressefreiheit
Von Nathaniel Sugarman

Das Europäische Parlament (EP) in Straßburg hat am Donnerstag zwei Resolutionen verabschiedet, die jede einen Satz von Empfehlungen zum Schutz der Rechte von Journalisten beinhalten, frei zu sprechen und zu veröffentlichen.

„Die EU als eine Wertegemeinschaft sollte nach einer Führungsrolle darin streben, den Schutz des freien Wortes, ob gebloggt oder gesprochen, und der Information, ob recherchiert oder photographiert, sicherzustellen. Journalisten und eine freie, pluralistische Medienlandschaft sind lebensnotwendig für Demokratien und zur Begrenzung von Macht. Die Freiheit der Rede und Freiheit nach der Rede sind der Kern einer offenen und freien Gesellschaft,“ sagte Marietje Schaake (ALDE, NL), Berichterstatterin für Presse- und Medienfreiheit in der Welt. Das EP ist das direkt gewählte Parlament der Europäischen Union.

Die erste Resolution (2011/2081(INI)) mit dem Hauptaugenmerk auf der Pressefreiheit „erkennt an, daß Regierungen die Hauptverantwortung dafür tragen, die Freiheit der Presse und Medien zu garantieren und zu schützen.“ Die Resolution weiterhin „weist darauf hin, daß Regierungen auch die Hauptverantwortung dafür tragen, die Freiheit der Presse und Medien zu behindern und, in den schlimmsten Fällen, zunehmend zu gesetzlichen Druckmitteln greifen, diese Freiheit einzuschränken, d.h. durch den Mißbrauch von Antiterrorismus- oder Antiextremismus-Gesetzen und Gesetzen zur nationalen Sicherheit, zu Landesverrat und Subversion.“ Das EP befürwortet eine „Balance“ zwischen den Interessen der nationalen Sicherheit und der Pressefreiheit. Die Resolution geht noch weiter und beklagt die Tatsache, daß „Journalisten in der ganzen Welt häufig verwundet, ermordet oder schwerem Mißbrauch ausgesetzt werden, und das oft ungestraft,“ und betont die „Wichtigkeit der Bekämpfung dieser Straflosigkeit.“

Die zweite Resolution (2013/2082(INI)), die sich um religiöse Freiheit dreht, befürwortet die standfeste Opposition gegen „jeden Versuch, die Redefreiheit im Bezug auf religiöse Belange zu kriminalisieren, etwa durch Blasphemiegesetze.“ Das EP verurteilt vorhersehbarerweise „alle Formen von Gewalt und Diskriminierung,“ aber fährt fort damit, zu betonen, daß „besondere Aufmerksamkeit der Situation derjenigen gewidmet werden sollte, die ihre Religion oder ihren Glauben wechseln, da diese in der Praxis in einer Anzahl von Ländern sozialem Druck, Einschüchterung oder sogar direkter Gewalt ausgesetzt sind.“

Beide Vorstöße des EP stehen im Widerspruch zu den restriktiveren Richtlinien, die von den Vereinten Nationen (UN) und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) angestrebt werden. Die OIC hat „Blasphemiegesetze“ befürwortet — dieselbe Art von Gesetzen, die vom EP in der heutigen Resolution angeprangert wurden. Obwohl Blasphemiegesetze heutzutage oft euphemistisch als Gesetze zum Schutz vor „Diffamierung von Religion“ bezeichnet werden, bleibt das Konzept das gleiche — Gesetze, die auch kritische, aber keinesfalls zum Haß aufstachelnde Reden über Religion unter Strafe stellen. Die UN hat mit der OIC zusammengarbeitet, um diese Art der Redebeschränkung in internationalem Recht zu kodifizieren.

[…]

Einige haben bereits die Ansicht geäußert, daß dem Europäischen Parlament, obwohl ideologisch lobenswert, der Wille fehlt, diese Resolutionen als Gesetz zu verabschieden, die momentan lediglich als Empfehlungen existieren. Ob die Resolutionen 2081 und 2082 irgendwann auf irgendeine Weise kodifiziert werden oder nicht, die Handlungsweise des EP bleibt bedeutungsvoll angesichts des Drucks, der von UN und OIC ausgeübt wird, um eine restriktivere internationale Politik in Bezug auf Redefreiheit durchzusetzen.

Was geht hier vor? Nur wenige Tage, nachdem diese Resolution angenommen worden war, sagte Generalsekretär Ihsanoglu, der „Istanbul-Prozeß muß auch als Aushängeschild für die Kooperation zwischen OIC, USA und EU angesehen werden.“ Also was ist mit dem dritten Standbein der 16/18-Triade geschehen? Hat sich die EU vom Istanbul-Prozeß verabschiedet? Oder war dies nur eine letzte, zahnlose Geste europäischen Trotzes gegen ein illiberales Regime, das jegliche Gedankenverbrechen den Islam betreffend kriminalisieren wird?

Ereignisse rund um den Istanbul-Prozeß erscheinen oft in mysteriöser Gleichzeitigkeit mit anderen bedeutenden Ereignissen. Manchmal nutzen seine Befürworter eine glückliche Fügung aus, wie es bei dem Breivik-Massaker der Fall zu sein scheint — welches just eine Woche nach dem Start des Istanbul-Prozesses geschah. Ersatzweise werden gewisse Ausbrüche von „Islamophobie“ sorgfältig im voraus arrangiert, zumindest teilweise, und dann im richtigen Moment als Wasser auf die Mühlen der OIC benutzt. Ein Beispiel dafür ist der berüchtigte Mohammed-Film, der offensichtlich gerade rechtzeitig zu den „Freiheit für den blinden Scheich“-Demos in Kairo am 11. September 2012 im arabischsprachigen Internet verbreitet wurde. Die Ereignisse in Bengasi haben diesem Projekt einen Strich durch die Rechnung gemacht — unmöglich zu sagen, wie es ausgegangen wäre, wenn Al Qaeda in Libyen nicht vom vorbereiteten Drehbuch abgewichen wäre.

In einer weiteren erstaunlichen Zusammenfügung begann die nächste Runde des Istanbul-Prozesses nur einen Tag, nachdem das Legal Project seinen Bericht über die EP-Resolution veröffentlicht hatte: Am 19. Juni kam die OIC zu ihrem dritten Treffen zum Thema „Religiöser Haß“ in Genf zusammen. Die malaysische Nachrichtenagentur Bernama kündigte das dreitätige Ereignis wie folgt an (Betonung hinzugefügt):

OIC veranstaltet dritte Konferenz über „Religiösen Haß“ in Genf (s. Bericht von EuropeNews)

KUALA LUMPUR, 18. Juni (Bernama) — Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hält vom 19.-21. Juni die dritte Konferenz zur Umsetzung der Resolution des UN-Menschenrechtsrats zur Bekämpfung von Intoleranz und Aufstachelung zu religiös begründetem Haß ab.

Die Konferenz findet in Genf in der Schweiz statt und wird sich voraussichtlich auf konkrete Schritte zur Umsetzung von einigen der Maßnahmen unter der UN-Resolution 16/18 konzentrieren, in der es um „Bekämpfung von Intoleranz, negativer Stereotypisierung und Stigmatisierung von, sowie Diskriminierung, Aufstachelung zu Gewalt und [Ausübung von] Gewalt gegen Personen aufgrund ihrer Religion oder ihres Glaubens“ geht.

Die Experten werden Themen diskutieren wie „öffentliches Eintreten gegen Intoleranz einschließlich Unterstützung religiösen Hasses, die Aufstachelung zur Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt darstellt“ sowie die „Annahme von Maßnahmen, Aufstachelung zu bevorstehender Gewalt basierend auf Religion oder Glauben, wie in der UN-Resolution beschrieben, zu kriminalisieren,“ sagte die OIC in einer Verlautbarung.

Ein weiterer Diskussionspunkt sei „die Anerkennung der positiven Rolle, die eine offene, konstruktive und respektvolle Debatte von Ideen sowie ein interreligiöser und interkultureller Dialog auf lokaler und internationaler Ebene beim Kampf gegen religiösen Haß, Aufhetzung und Gewalt spielen kann,“ fügte sie hinzu.

Von großer Wichtigkeit, so OIC-Generalsekretär Ihsanoglu, der dem dreitätigen Treffen beiwohnen wird, sei die Entwicklung eines besseren Verständnisses innerhalb der internationalen Gemeinschaft für die Probleme und die Ausarbeitung eines geeigneten Plans.

Die erste Konferenz war im Jahr 2011 in Washington abgehalten worden, während die zweite in Wilton Park in London ein Jahr später stattfand.

Die Resolution 16/18 des UNHRC ist ein Teil des Rahmenwerks des Istanbul-Prozesses, der vom Generalsekretär der OIC und der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton 2011 eingeleitet worden war.

Hier ist die offizielle Presseerklärung der OIC, die mehr oder weniger das gleiche aussagt.

Bemerkenswert an diesen Aussagen ist die Verschmelzung des Begriffes „Aufstachelung zu bevorstehender Gewalt“ mit „Intoleranz, negativer Stereotypisierung und Stigmatisierung von, sowie Diskriminierung… gegen Personen aufgrund ihrer Religion oder ihres Glaubens“. Aber Aufstachelung zu bevorstehender Gewalt ist auch jetzt schon verboten und überall im Westen ein krimineller Akt. Das Motiv hier ist, bereits das Kritisieren des Islams als „Unterstützung religiösen Hasses, die Aufstachelung zur Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt darstellt“ zu bezeichnen und dies dann mit der Aufstachelung zu bevorstehender Gewalt gleichzusetzen, als ob Islamkritiker genau das gleiche wären wie Leute, die von einem umgestürzten Auto herunter ihre Mitrandalierer anheizen „Tötet Weiße“ (oder „Grüne“ oder „Sambos“ oder was auch immer die verhaßte Gruppe sein mag).

Dieser Logik durch seinen Umgang mit islamischer Doktrin folgend, würde Dr. Bill Warner genauso schuldhalft an moslemischer Gewalt sein, wie wenn er durch ein Megaphon Gläubige dazu aufgerufen hätte, hinauszugehen und Ungläubigen die Kehlen aufzuschlitzen. Tatsächlich wäre er sogar noch mehr schuldig, zumal Moslems — wie bereits offensichtlich wurde in der britischen Zweiklassen-„Justiz“ — niemals für öffentliche Aufrufe zum Töten von Ungläubigen zur Rechenschaft gezogen werden.

Auf diese Weise wird, was als nette, flauschige Gelegenheit für „interreligiösen und interkulturellen Dialog“ angekündigt war, zu einem Mandat für die gesetzliche Unterdrückung aller Informationen über den Islam mit Ausnahme dessen, was Moslems selber zur Veröffentlichung auswählen.

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Die Veranstaltung letzte Woche begann wie geplant. Nicht viel ist über den Verlauf bislang veröffentlicht worden; jedoch wissen wir, daß eine starke amerikanische Präsenz da war, wie sich für ein bedeutendes Ereignis im Rahmen des Istanbul-Prozesses geziemt. Einer der Redner kam vom Außenministerium:

Michael Kozak, stellvertretender Staatssekretär für Demokratie, Menschenrechte und Arbeit, spricht bei den Vereinten Nationen in Genf am 21. Juni auf einer Konferenz zum Istanbul-Proceß organisiert von der OIC…

Unter den Diskussionsteilnehmern waren:

Prof. Evelyn Aswad, Professorin für Recht, Prof. Herman G. Kaiser, Lehrstuhl für Internationales Recht an der Universität von Oklahoma und Mr. Turan Kayaoğlu, außerordentlicher Professor für Internationale Beziehungen an der Universität von Washington in Tacoma

Viel mehr konnte ich über die amerikanische Delegation nicht herausfinden.

Nachstehend einige Auszüge aus der Rede von Generalsekretär Ihsanoglu, dem „Statement Seiner Exzellenz, dem Generalsekretär beim 3. Treffen zum Istanbul-Prozeß über das weitere Vorgehen bei der Implementierung der HRC-Resolution 16/18 in Genf, Schweiz (19.-21. Juni 2013)“. Teile des Textes wurden für die weitere Diskussion fett markiert:

Der Kampf gegen Diskriminierung und Intoleranz ist eine der gewaltigsten Herausforderungen unserer Zeit. Er ist eine Angelegenheit von zentraler Bedeutung für die OIC. Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts erhielt die Debatte über religiöse Intoleranz und ihre Beziehung zur Meinungsfreiheit größere Aufmerksamkeit sowohl in den Medien als auch im politischen Diskurs. Unglücklicherweise, ungeachtet der öffentlichen Anerkennung, die dem Kernproblem zuteil geworden ist, haben Divergenzen über die Herangehensweise die Inkraftsetzung effektiver und konkreter Gegenmaßnahmen auf der internationalen Ebene verhindert. In diesem Zusammenhang hat die OIC, der Sache aufs höchste verpflichtet und entschlossen, eine gemeinsame Grundlage zu erreichen, einen alternativen Ansatz erarbeitet, der sich in der Resolution 16/18 über die „Bekämpfung von Intoleranz, negativer Stereotypisierung und Stigmatisierung von, sowie Diskriminierung, Aufstachelung zu Gewalt und [Ausübung von] Gewalt gegen Personen aufgrund ihrer Religion oder ihres Glaubens“ wiederspiegelt.

Die in beiderseitigem Einverständnis erarbeitete Passage der HRC-Resolution vom März 2011 erhielt breite Anerkennung als eine positive Entwicklung. Sie demonstrierte die Fähigkeit der OIC, in dem sensibelsten aller Problembereiche aktueller internationaler Beziehungen einen Konsens zu schmieden. Die Resolution kodifiziert die acht Punkte, die in meiner Ansprache zur 15. Sitzung des Menschenrechtsrates im September 2010 identifiziert wurden. Diese Punkte stellen Aktionsbereiche auf nationaler wie auf internationaler Ebene dar. Ich bin hoch erfreut, daß sie die Basis für einen Konsens bilden konnten. Daraus ergab sich die Möglichkeit, sich auf die wirklichen Probleme fern von der Politisierung und Polarisierung eines ganzen Jahrzehnts zu konzentrieren.

[…]

Wir haben es nicht nur bei der Verabschiedung einer Resolution bewenden lassen. Der Istanbul-Prozeß, der zusammen mit Außenministerin Hillary Clinton und der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton begonnen wurde, um auf dem Konsens weiter aufzubauen, der in die Resolution 16/18 einging, muß vorangebracht werden. Während die Resolution einen Triumph des Multilateralismus darstellt, muß der Istanbul-Prozeß auch als ein Aushängeschild für die Kooperation zwischen der OIC, den USA und der EU angesehen werden. Unsere Zusammenkunft heute ist ein Teil dieses Prozesses. Ich begrüße ausdrücklich, daß dieser Prozeß nunmehr als der zu beschreitende Weg von allen Interessenvertretern anerkannt wird. Sein Vorzug liegt in seiner Akzeptanz als kleinster gemeinsamer Nenner. Dieser Ansatz tägt ein großes Potential in sich, einen internationalen Konsens darüber zu entwickeln, wie unter Berücksichtigung von rechtmäßigen Bedenken aller Parteien in der Sache weiter zu verfahren ist. Der wirkliche Test liegt jedoch in seiner praktischen Umsetzung. Andernfalls wäre der Konsens zerbrechlich. Der Ansatz der Resolution 16/18 ist kein Selbstzweck. Er ist ein Mittel zum Zweck. Wir müssen darauf aufbauen.

[…]

Die zweite Sitzung der Zusammenkunft berührt eines der wichtigsten Elemente der Resolution 16/18. Es ist hauptsächlich charakterisiert durch die Divergenz der Ansichten über die Einführung von Maßnahmen, die Aufstachelung von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben zu kriminalisieren. Es muß anerkannt werden, daß ausreichende Klarheit darüber besteht, zumindest nach bestehendem internationalem Recht, wie die Befürwortung von nationalistischem, rassistischem oder religiösem Haß, die eine Aufstachelung zu Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt darstellt, anzugehen ist. Dennoch ist der Prozeß im Hinblick auf konzertiertes internationales Handeln für dieses Ziel von weitgehender Politisierung und Polarisierung der Angelegenheit beschädigt worden.

Lassen Sie mich ganz klar wiederholen, daß dies eine Angelegenheit von zentraler Bedeutung für die OIC ist. Der alternative Ansatz durch die Resolution 16/18 sollte die Politisierung und Polarisierung im Bezug auf Inhalt oder Titel der früheren Resolution überwinden, indem die wirklichen Probleme auf Basis eines Konsenses angesprochen werden. Der zunehmende Trend der Islamophobie ist in der Tat bedenklich in einer globalisierten Welt. Es gibt einen alarmierenden Anstieg an Intoleranz und Diskrimiernung gegen Muslime. Es muß anerkannt werden, daß es zunehmenden öffentlichen Druck auf die OIC-Mitgliedsstaaten gibt, konkret etwas zu unternehmen. Die alarmierende Zunahme islamophobischer Vorfälle wie das Utøya-Massaker in Norwegen, die Verbrennung des Korans durch den Pastor in Florida und die Veröffentlichung dieses verwerflichen Trailers auf YouTube [sic] verletzen andauernd die religiösen Gefühle von über 1,5 Milliarden Muslimen. Die politische Führung der OIC-Mitgliedsstaaten hat zur unverzüglichen Ergreifung von Gegenmaßnahmen aufgerufen. Es geschah in dieser Situation, daß die OIC als eine verantwortliche internationale Organisation ein Gremium aus bedeutenden Rechtsanwälten und Menschenrechtsexperten gründete, um die Angelegenheit aus der Perspektive des internationalen Rechts zu untersuchen. Das Gremium befürwortete den 16/18-Ansatz und den Istanbul-Prozeß als die geeigneten Wege des Engagements. Es kam überein, daß keine Notwendigkeit dafür besteht, ein völlig neues gesetzliches Instrument einzuführen. Die Bestimmungen der bestehenden Instrumente, einschließlich Artikel 19 und 20 des ICCPR, sind ausreichend, die Anliegen der OIC zu erfassen. Es sind die Fehlstellen oder Lücken in der Interpretation, Implementation und Information, die geschlossen werden müssen. Es gibt Differenzen, die beigelegt werden müssen, um ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln. Die Anliegen aller Parteien müssen verstanden und unter Evolution einer Konsenslösung adressiert werden. Ich glaube, die Zumessung gleichen Gewichts für die Belange auf beiden Seiten könnte einen guten Ausganspunkt darstellen. Der Istanbul-Prozeß besitzt diesbezüglich eine ausreichende Belastbarkeit. Ich bin zuversichtlich, die Beratungen an dieser Zusammenkunft werden einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

[…]

Lassen Sie uns nun das Augenmerk auf das Wort „respektvoll“ richten. Eine offene und konstruktive Debatte von Ideen ist in der Tat nützlich. Sie muß hochgehalten werden als eine Angelegenheit der Meinungs- und Ausdrucksfreiheit. Jedoch wird sie zu einem Fall von Aufstachelung zur Diskrimination, Feindseligkeit oder Gewalt, wenn die Freiheit dazu mißbraucht wird, Symbole oder Persönlichkeiten, die der einen oder anderen Religion heilig sind, zu verunglimpfen. Es muß als eine Angelegenheit von Identität verstanden werden. Es muß anerkannt werden, daß die Menschen in einigen Teilen der Welt dazu neigen, sich mehr mit einer bestimmten Religion zu identifizieren als anderswo. Es ist deshalb essentiell, zwischen freier Rede und Haßrede eine rote Linie zu ziehen — daher die Bedeutung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs. Die OIC hat als erste 1998 zu solch einem Dialog aufgerufen. Wir haben gesehen, daß der Dialog eine erhebliche Zeit fortgedauert hat, ohne viel an Ergebnissen hervorzubringen. Was wir brauchen, ist eine Bewegung jenseits ereignisbasierter Aufrufe hin zu einem ernsthaften, strukturierten und ergebnisorientierten Dialog. Auf ähnliche Weise könnten wir von einer integrierten Herangehensweise bezüglich internationaler Bemühungen im Kampf gegen Intoleranz, Diskriminierung und Aufstachelung zum Haß profitieren. Der Istanbul-Prozeß, so glaube ich, kann als ein Weg für eine solche integrierte Herangehensweise dienen, indem er auf anderswo erreichter Verständigung aufbaut und ihr konkrete Form verleiht.

[…]

In einer Welt, die sich mit der Plage des Terrorismus konfrontiert sieht, kann und darf die Aufstachelung zu Haß, Diskriminierung und Gewalt nicht ignoriert werden. Andernfalls würden wir uns einem Risiko aussetzen, das wir uns nicht leisten können, nämlich, daß die Agenda von Radikalen und nichtstaatlichen Akteuren übernommen und bestimmt wird. Wir müssen handeln, um die Initiative von der Straße weg und an den Verhandlungstisch des bedeutungsvollen und ergebnisorientierten multilateralen Diskurses zu bringen. Veranstaltungen wie diese Zusammenkunft werden immer wichtiger. Unsere Beratungen hier müssen darauf gerichtet sein, miteinander verbundene Probleme mit besonderem Augenmerk auf die Grauzonen direkt zu adressieren. Wir müssen Strategien entwickeln, die die Lücken in der Interpretation, Implementation oder Information auf Konsensbasis abbauen können. Ich persönlich glaube und schlage vor, daß wir die Aussichten der Entwicklung von weichen Gesetzen näher betrachten sollten, die das gemeinsame Verständnis der internationalen Gemeinschaft zu diesem wichtigen Problem wiedergeben können. Das könnte in der Form von einigen Prinzipien, Richtlinien oder einer Deklaration geschehen. Ich würde es gerne der kollektiven Weisheit und dem gemeinsamen Verständnis der Experten überlassen, uns zu diesem Behufe zu erleuchten. Der Istanbul-Prozeß basierend auf den von allen geteilten Zielen, reflektiert in der Konsens-Strategie der Resolution 16/18, verleiht mir Grund zu diesbezüglichem Optimismus.

Es ist wichtig, sich Prof. Ihsanoglus Reden sehr genau anzuhören, weil zwischen den ganzen einschläfernden Textbausteinen die entscheidenden Ausdrücke und Sätze eingestreut sind, die die Absichten der OIC (und des Außenministeriums) für unser aller Zukunft verraten.

Wenn sich der Generalsekretär auf „die Debatte über religiöse Intoleranz und ihre Beziehung zur Meinungsfreiheit“ bezieht, dann sieht er offensichtlich nur einen möglichen Ausgang solch einer Debatte vor, nämlich den gleichen, der vor mehreren Monaten von kanadischen Imamen in Ottawa vorgeschlagen worden war: Jegliche solche Rede sollte per Gesetz verboten sein.

Bis heute, sagt der Generalsekretär, haben wir nichts getan außer geredet. Die Zeit zum Handeln sei gekommen: „Der wirkliche Test liegt jedoch in seiner praktischen Umsetzung.“ Und nur für den Fall, sie haben es vergessen, erinnert er seine Zuhörer an „das Utøya-Massaker in Norwegen“ — das allerdeutlichste Beispiel für die fürchterlichen Konsequenzen, die unausweichlich folgen, wenn die Weltgemeinschaft nicht ein Machtwort spreche und „religiöse Intoleranz“ zum Verbrechen erkläre, d.h. auf gut deutsch das Kritisieren des Islams. Weitere Beispiele werden gegeben: Die „Verbrennung des Korans durch den Pastor in Florida“, Terry Jones, und der „verwerfliche Trailer auf YouTube“, der so überaus perfekt plaziert war, um den Zwecken der OIC zu dienen.

Mit „Fehlstellen oder Lücken in der Interpretation, Implementation und Information“ meint er, daß einige Länder nachlässig bei ihrer Verabschiedung von Gesetzen waren, die die Inhaftierung und Strafverfolgung von Islamkritikern ermöglichen. Großbritannien, Schweden, Finnland, die Schweiz und Österreich warem offensichtlich gehorsam. Aber was ist mit den Vereinigten Staaten? Und Islamophobe in Kanada sind ziemlich mutig geworden, seit Ezra Levant und Mark Steyn den HRC-lern die Stirn geboten haben. Aus der Sicht der OIC ist es Zeit für Amerika, die Sache anzupacken!

Prof. Ihsanoglu betrachtet einige Arten der Diskussion als zulässige Ausprägungen von „Meinungs- und Ausdrucksfreiheit“. Aber andere Reden übertreten klar die rote Linie und werden „zu einem Fall von Aufstachelung zur Diskrimination, Feindseligkeit oder Gewalt, wenn die Freiheit dazu mißbraucht wird, Symbole oder Persönlichkeiten, die der einen oder anderen Religion heilig sind, zu verunglimpfen“. Wir müssen „zwischen freier Rede und Haßrede eine rote Linie zu ziehen“.

Verunglimpfung liegt natürlich im Auge des Betrachters. Wir wissen bereits, welches Kriterium den Grad von Verunglimpfung bestimmt: ob Moslems beleidigt sind oder nicht. Dieser Standard ist im Westen schon weithin in Gebrauch, sowohl formal als auch informell. Und da Moslems durch so viele Dinge beleidigt sind — Schweine, Hunde, Karikaturen, unbedeckte Frauen, Fehlen von Fußwaschbecken, kein Halal-Essen, Nichtmoslems, die den Koran oder die Hadithen zitieren — ist es leicht zu sehen, wieviel Redefreiheit für uns übrigbleibt, wenn der Istanbul-Prozeß erst vollständig umgesetzt worden ist.

Der Generalsekretär denkt, wir müssen in die Hufe kommen und all diese netten Pläne in die Realität umsetzen. „Was wir brauchen, ist eine Bewegung jenseits ereignisbasierter Aufrufe hin zu einem ernsthaften, strukturierten und ergebnisorientierten Dialog.“ Wegen der dauerhaft präsenten Drohung des Terrorismus — welcher das ist, was passiert, wenn eine ausreichend große Anzahl von Moslems sich ausreichend beleidigt fühlt — „kann und darf die Aufstachelung zu Haß, Diskriminierung und Gewalt nicht ignoriert werden“.

Er erkennt an, daß es „Grauzonen“ gibt, die eine Interpretation erschweren, aber sieht eine Lösung in den „Aussichten der Entwicklung von weichen Gesetzen, die das gemeinsame Verständnis der internationalen Gemeinschaft zu diesem wichtigen Problem wiedergeben können“.

„Weiche Gesetze“? Was ist das denn?

Ist das, wenn Menschen ihren Job verlieren, weil sie sich in der Öffentlichkeit gegen die Scharia ausgesprochen haben?

Ist das, wenn Verlage sich entscheiden, bestimmte Bücher nicht zu veröffentlichen aus Angst, ihre Herausgeber werden getötet und ihre Büros niedergebrannt?

Ist das, wenn Soldaten von ihren Kommandeuren verboten wird, bestimmte Bücher zu lesen, bestimmte Veranstaltungen zu besuchen, oder bestimmte Meinungen den Islam betreffend auszudrücken? Wenn sie trainiert werden, in Richtung weg von Mekka zu urinieren?

Ist das, wenn Hotels und Konferenzveranstalter Buchungen von Islamkritikern mysteriöserweise in letzter Minute stornieren?

Wenn das so ist, dann sind „weiche Gesetze“ bereits in Kraft. Aber ich wette, die OIC hat vor, sie über die nächsten paar Jahre noch etwas härter zu machen.

* * * * * * * * * * * * * * *

Noch einmal zurück auf die Gleichzeitigkeit von Ereignissen rund um die OIC-Konklaven, halten Sie Ausschau nach weiteren Geschehnissen, die sich für die Agenda des Istanbul-Prozesses wie zufällig passend ergeben.

Vielleicht ist es bereits geschehen. Vielleicht war es die Resolution, die vom Europäischen Parlament verabschiedet wurde, die in irgendeiner Weise von der OIC (wahrscheinlich mithilfe der Europäischen Kommission) dazu benutzt werden wird, den Istanbul-Prozeß in Europa zu beschleunigen.

Aber behalten Sie Ihre Augen offen. Ekmeleddin Ihsanoglu und die OIC sind noch nicht mit uns fertig.


 
Dymphna hat den folgenden Kommentar hinzugefügt:

Teil des Istanbul-Prozesses ist die schiere Masse an Papierkram und Schwachsinn, mit dem sie uns überhäufen. Chruschtschow hat in einem berühmten Ausspruch damit gedroht, uns „zu begraben“. Die OIC setzt das in die Tat um mit ihrer bösartigen bürokratischen Logorrhoe.

Sie haben die geistige Kernschmelze von Konferenzen, Meetings und allerlei Blasen mit großartigen Namen gemeistert. Sie sind sich sicher in dem Wissen, daß sowieso niemand aufpassen wird — alle fleißig am Fernsehschauen — während sie gewaltige Monumente aus Papier errichten, die dafür entworfen werden, für den menschlichen Geist undurchdringlich zu sein.

Es ist kein Trost zu wissen, daß unser eigener Senat und Kongreß genau das gleiche machen mit ihren „Gesetzesvorlagen“ voller versteckter Fallen für den nichtsahnenden Bürger.

Und genauso die EU mit ihrer unmoralischen „Verfassung“. Ganz sicher ist dieses Durcheinander verfassungswidrig in einer Reihe von EU-Ländern. Aber das hat nichts zu sagen. Die Idee der „Nationen“ ist ja sooo 20tes Jahrhundert. Wir brauchen etwas robustes und globales. Eine Umma, vielleicht?

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25 KOMMENTARE

  1. Ja ja… die Amis sind schon tolle „Freunde“… bespitzeln ihre „Verbündeten“, und auch solche Aktionen sind legion.

    Auch wollen die Amis den EU-Beitritt der Türkei. Und den Flüchtlingsansturm – welchen die Amis durch ihr aggressives Verhalten auslösen sollen bitte die Europäer lösen… noch FRagen?

  2. …wir sollten niemals vergessen, das wir die Türkei in der NATO und Millionen türkische „Gastarbeiter“ der Siegermacht USA zu verdanken haben…

  3. #1 Augustus (25. Jun 2013 20:50)

    Stimmt. Diesbezüglich äußerte sich auch Bush jr.:

    Bush fordert EU-Beitritt der Türkei

    US-Präsident George W. Bush hat bei einem Treffen mit dem türkischen Präsident Abdullah Gül seine Forderung nach Aufnahme der Türkei in die EU bekräftigt. Die Türkei sei ein „fantastisches Beispiel“ dafür, dass Demokratie und Islam harmonieren könnten. Die kurdischen Rebellen in der Türkei bezeichnete Bush als „gemeinsamen Feind“.
    […]
    Die Türkei sei ein „fantastisches Beispiel für Nationen in aller Welt, dass es möglich ist, eine Demokratie zu haben, die zusammen mit einer großen Religion[sic!] wie dem Islam existiert.“

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/staatsbesuch-bush-fordert-eu-beitritt-der-tuerkei/2912432.html

    Ach ja, für die Stationierung us-amerikanischer Nuklearwaffen auf dem Boden des NATO-Partners Türkei (~1960) „durfte“ ein anderer NATO-Partner, Deutschland, den türk. Bevölkerungsüberschuss als „Gastarbeiter anwerben“.
    Ein Geben und Nehmen…

  4. „Bekämpfung von Intoleranz, negativer Stereotypisierung und Stigmatisierung von, sowie Diskriminierung, Aufstachelung zu Gewalt und [Ausübung von] Gewalt gegen Personen aufgrund ihrer Religion oder ihres Glaubens“ finde ich in Bezug auf den Islam eine Innovation. Im Islam werden Nicht-Muslime als Dhimmis, Ungläubige, Affen und Schweinen beleidigt, mit dem Tode bedroht ebenso wie die Apostaten. Damit hätte die Bekämpfung des Islam und Umschreibung des Koran eine gesetzliche Grundlage.

    Anders ist das doch kaum zu verstehen.

  5. „… Es ist wichtig, sich Prof. Ihsanoglus Reden sehr genau anzuhören, weil zwischen den ganzen einschläfernden Textbausteinen die entscheidenden Ausdrücke und Sätze eingestreut sind, die die Absichten der OIC (und des Außenministeriums) für unser aller Zukunft verraten.“

    … We will discuss THE SANCTIONS FROM THE VIEW OF INTERNATIONAL LAW…what would happen when arrogant(?) cartoons get drawn or a movie gets shot,“ (Wir werden die Sanktionen aus der Sicht des INTERTATIONELEN GESETZES diskutieren …, was passieren würde, wenn arrogant(?) Cartoons gezeigt werden oder ein Film wird gedreht) Ihsanoglu said. …

    Juni 1, 2013 Federal Attorney Warns Negative Posts Against Islam Could Get You Prosecution & Imprisonment (Bundesanwaltschaft warnt Negative Beiträge gegen Islam könnte Ihnen die Staatsanwaltschaft und Inhaftierung bringen) „… Barack Obama’s Attorney for the Eastern district of Tennessee Bill Killian and Kenneth“

  6. „…Bekämpfung von Intoleranz, negativer Stereotypisierung und Stigmatisierung von, sowie Diskriminierung, Aufstachelung zu Gewalt und [Ausübung von] Gewalt gegen Personen aufgrund ihrer Religion oder ihres Glaubens geht.“

    Sollen die doch solche Gesetze bringen. Konsequenterweise müsste dann aber sofort der Koran verboten werden und geschätzte 30.000 islamische Imame weltweit hinter Gittern.

  7. OT:

    Die bunte Gesellschaft kommt nun auch in der Mitte der nordrhein-westfälischen Behörden an:

    http://tinyurl.com/nshv6nw

    Angst und Unruhe im Alsfelder Jugendamt. Bunte Vorkommnisse mit Behördenmitarbeitern und deren PKW häufen sich.

    Die Jugendamtsleitung reagiert völlig unbesonnnen und beschwert sich beim zuständigen politischen Gremium.

    Anstatt einzusehen, dass es für Teilhabe und Integration außerordentlich förderlich ist, wenn die bunte Gesellschaft da draußen nun auch in der Mitte der Behörden ankommt. Die bunte Republik darf nicht an der Rathaustüre ausgesperrt werden.

    Außerdem haben Angehörige des öffentlichen Dienstes Vorbilder für die Energiewende zu sein und so kommt es eigentlich nicht in Frage, zum Dienstsitz egoistisch mit dem PKW anzureisen. Schließlich gibt es für den ÖPNV ein Jobticket und bei der täglichen Fahrt von und zur Behörde kann man reichlich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit der bunten Gesellschaft machen.

    Also: Bunt statt grau! Jetzt auch im Amt.

  8. Das geht auch deutlich kürzer:

    Die UN will in Tradition mit jeder faschistoiden Diktatur Redeverbote erteilen.

  9. Mir kommt das alles nur noch wie ein schlechter Traum vor…

    Und die Amis wieder mitten drin.

  10. Was kann man von einem Land erwarten, welches von dem Muslim Obama regiert wird?
    Was kann man von einem Land erwarten, welches die eigenen Interessen über Moral und Freundschaft stellt?

    Die USA glauben die Türkei als Flugzeugträger und Raketenbasis, früher gegen die Sowjets, jetzt gegen den Iran, zu benötigen. Deshalb erpressen sie Europa, dieses asiatische Monstrum einer völlig inkompatiblen Kultur, in die europäischen Arme zu nehmen. Das Problem ist ja weit genug von ihnen weg. Was sie völlig falsch einschätzen: Im Ernstfall werden die Muslime immer gegen den gemeinsamen westlichen Feind zusammenarbeiten. Die aus den USA und aus Europa gelieferten Waffen sind blitzschnell umgedreht und mit Allah akbar, gegen die Natopartner eingesetzt.

    Die verkündete, strikte Pro-USA-Politik, z.B. der Partei DIE FREIHEIT, ist entweder naiv, oder aber eine wohl berechnete Taktik um wenigstens an dieser Front keine Angriffsfläche zu bieten. In diesem Fall, weiter so.

  11. Südländische Helden mit viel Ehre!
    Eine so mutige Tat traue ich nur Arabern oder Türken zu.

    Neuss – Drei Männer rauben Jungen (8) aus

    Auf dem Nachhauseweg ist am Sonntagabend ein achtjähriges Kind von drei Unbekannten ausgeraubt worden. Wie die Polizei Montag mitteilte, war der Junge gegen 17.45 Uhr allein unterwegs, als er in Höhe des Hauses Weckhovener Straße 16 von drei männlichen Personen zu Boden geschubst und geschlagen wurde.

    Einer aus der Gruppe nahm dem jungen Neusser sein Samsung Handy aus der Jackentasche. Anschließend flüchtete das Trio mit dem Telefon in unbekannte Richtung. Der leicht verletzte Junge ging nach Hause. Dort angekommen erzählte er seiner Mutter, was passiert war. Sie erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei. http://sphotos-g.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-prn2/988648_209405995876574_1676956762_n.png

  12. Was arbeiten sich denn alle immer so an Obama ab. US-Präsidenten kommen und gehen, aber die Geschichte hier ist viel größer. Ich habe keine Ahnung, wieviel der Widerspruch des EP machtpolitisch zu bedeuten hat (wahrscheinlich nicht allzuviel), aber wenn sich die Erkenntnis nicht bei einer breiten Anzahl von Menschen durchsetzt, dann ist Schicht im Schacht, Ende Gelände, Schluß mit Freiheit und Aufklärung. Muß man ihnen erst das Unterschichtenfernsehen wegnehmen, bevor die Masse was merkt?

  13. #12 Silvester42   (25. Jun 2013 23:36)  
    Was kann man von einem Land erwarten, welches von dem Muslim Obama regiert wird?
    Was kann man von einem Land erwarten, welches die eigenen Interessen über Moral und Freundschaft stellt?
    In Deutschland ist es auch nicht besser. Mit dem Land hat das allerdings nichts zu tun. Es liegt alleine an bornierten Politikern die ihr Land und die Verfassung verraten und verkaufen. Die zulassen das Demokratische Rechte zugunsten einer faschistischen Steinzeitreligion geopfert werden.
    Diesen Politiker fehlt jede Moral. Schlimmer noch sie verkaufen die Zukunft zukünftiger Generationen und davor graut es mir am meisten.

  14. Wird die NATO im Auftrag der UN dann im Umkehrschluss eigentlich Mekka, Riad, Dubai etc. bombardieren, wenn Katar, Saudi-Arabien und die anderen Golfstaaten den christlichen Gastarbeitern im Land keine volle Religionsfreiheit gesetzlich gewähren und ihre eigenen Hassprediger nicht vierteilen?

  15. #4 Stracke
    Die Dummheit der USA-Politik in Bezug auf die Tuerkei ist nicht zu toppen, da sind die Republikaner eher noch schlimmer als die Demokraten. Da will also Bush bzw. die NATO die Kurden als gemeinsame Feinde bekaempfen. Das fuehrt jedoch dazu, dass Kurden als Asylanten aufgenommen werden muessen, was ja auch begeistert geschieht von den westlichen NATO-Laendern. Absurderweise stellen die Kurden dann die Waehler der LINKEN in der westlichen BRD, wo doch die USA so antikommunistisch und die NATO unsere Sicherheit und unser Territorium verteidigt. Kann man in den Gremien die dieses alles beschliessen und die nicht etwa Fehler korrigieren sondern vergroessern wirklich so dumm und realitaetsfern sein, sehen die das nicht? Nachdem Rueckfaller gestern von Westerwelle, hiess es vom Zwergstaat Luxemburg, dass die Tuerkei in die EU soll damit man sie besser umerziehen kann, nicht etwa weil sie kompatibel ist zu Europa. Auch UK will die Tuerkei in der EU, aber selbst wollen sie lieber austreten. Israel ist auch ein Freund der Tuerkei, abgesehen vielleicht von den kuerzlichen Zwischenfaellen, die aber nichts an der Buendnispolitik aendert. Dann bekaempft man den Islam in Afghanistan, Irak und mischt sich in den gesamten islamisch/nahoestlichen Bereich ein, aber die wiederum gleichen multinationalen Gremien installieren den Islam in den westlichen Laendern.

  16. Wer die Islamisierung der europäischen Staaten gewollt hat, der wird letztendlich genau gewusst haben, was dies für gesellschaftszersetzende Prozesse einleitet.
    Wenn ein Mensch, der noch über ein Restgehirn verfügt, dem Moslem bestätigt, dass die Koranaussage und seine danach gestaltete Lebensweise die volle Zustimmung findet, dann hat er sich dieser menschenverachtenden Aussage einer Hetzschrift gebeugt und ist somit der Untermensch, der im Koran ja so schön hundertfach beschrieben ist.
    Daher ist das Koranverbot zu erwirken. Sie diskutieren an höchster Stelle über das Verbot Kritik an der Hetz- und Hassschrift auszusprechen, und bezeichnen diese in einer freien Gesellschaft als unangemessen, weil die Koranhörigen niemals kritisiert werden dürfen, da sie die alleinige „Rechtgläubigkeit“ leben. Wenn diese Forderungen genügend Idioten im Westen finden, die sich dieser Meinung anschließen, worauf die OIC hofft, dann haben wir mit der Aufnahme dieser „Rechtgläubigen“ den größten Fehler in der Weltgeschichte gemacht. Das, was uns seit Jahren zugemutet wird, ist psychischer und physischer Terror – hat mit Religion nicht das geringste zu tun. Nackter Terror, der jetzt immer mehr seine psychopathische Koranmentalität einsetzt.
    Die Rücksichtslosigkeit einer koranischen Gesinnung nimmt auf nichts und niemdanden Rücksicht, schon gar nicht auf die Gefühle der Menschen in den mittlerweile als besetzt zu bezeichnenden Ländern.
    Wenn der Koran in den europäischen Ländern nicht verboten wird, dann wird islamischen Recht eine Ordnung schaffen, die heute schon das Faustrecht auf den Straßen europäischer Großstädte prägt.
    Am 28.06.2010 ist Frau Heisig erhängt in Berlin aufgefunden wurden. Fatwa und Mord, Terror und Erpressung – die Einführung der Koranlehre durch die staatliche Gewalt ist im Grunde die Kapituation vor jeglichem vernünftigem Handeln, eine völlig dem Humanismus entfremdete Entscheidung – die Zuwiderhandlung jeglicher Aufklärungsgrundsätze.
    Nach 2001 vom „Holy Koran“ zu sprechen, ist an gefährlicher Zustimmung für eine Hetz- und Hassschrift nicht mehr zu überbieten, das ist das Ende der Vertrauensbasis, die nötig ist, um die Wahrheit auszusprechen. Das ist das Ende einer zivilisierten Menschheit.

  17. Am Schluss geht es nur um Macht und Geld.

    Wir, schön Gehirngewaschen, sollen einfach
    die Schnauze halten, arbeiten, konsumieren
    und dann schnell ohne den Krankenkassen oder dem Staat auf der Tasche zu liegen abkratzen.
    Damit sich die Eliten weiter die Taschen füllen
    können.

  18. OT: Welt-Online meldet:

    „Messer schwingender Mob“ tötet etliche Menschen!

    Mein erster Gedanke: Könnte es sich da um Friedensaktivsten der friedlichsten Friedensreligion auf der Erde handeln?

    Und tatsächlich: Da sind wieder mal Moslems aktiv dabei ihre Vorstellung einer friedlichen Welt mit dem Messer zu verbreiten.

    Den merke: Islam ist Frieden! (Und Friedhofsruhe für alle Ungläubigen!)

    http://www.welt.de/politik/ausland/article117455367/Messer-schwingender-Mob-toetet-etliche-Menschen.html

    Lasst uns endlich diese faschistoide und menschenverachtende Steinzeitreligion in Deutschland verbieten, sonst haben wir bald „Chinesische Zustände“! 😉

  19. Islam ist Frieder

    Syrische „Rebellen“ überfallen Franziskanerkloster

    1 Mönch wurde ermordet.

    Ein Mönch, Pater Francois Mourad, wurde im Franziskanerkuvent von Ghassanieh in der Nähe von Homs, getötet. Das Kloster wurde von einer Rebellengruppe vollständig geplündert, wie der Kustos des Heiligen Landes, Franziskanerpater Pierbattista Pizzaballa, gegenüber Radio Vatikan bestätigte.

    Die Gewaltbereitschaft, die sich in dem Angriff auf ein christliches Konvent entladen habe, sei erschreckend; ihm fehlten sprichwörtlich die Worte, so Pater Pizzaballa:

    „Leider ist dieses Dorf im Norden Syriens, in der Nähe der türkischen Grenze, gemeinsam mit anderen christlichen Siedlungen mittlerweile total zerstört und auch fast vollständig verlassen. Nur die Rebellen mit ihren Familien sind noch dort geblieben, Rebellen – und das muss gesagt werden – die aus dem Ausland kommen und besonders extremistisches Verhalten an den Tag legen, zumindest diese Gruppe. Das Einzige, was wir sagen können (außer ein Gebet für Pater François und alle Opfer zu sprechen) ist, dass dieser Wahnsinn hoffentlich bald ein Ende findet und dass hoffentlich keine Waffen nach Syrien eingeführt werden, denn das hieße nur, diesen absurden Bürgerkrieg zu verlängern.“

    http://de.radiovaticana.va/news/2013/06/24/syrien:_mönch_bei_angriff_auf_kloster_getötet/ted-704375

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