US-Außenminister John Kerry im Gespräch mit Israels Präsident NetanjahuJohn Forbes Kerry wurde am 1. Februar 2013 als 68. Außenminister der Vereinigten Staaten vereidigt. Kerry ist im Moment gerade dabei, zu seinem fünften Besuch seit seinem Amtsantritt in Israel und bei der sogenannten „Palästinensischen Autonomiebehörde“ aufzubrechen, um sich für eine Zweistaatenlösung stark zu machen.

(Von Victor Sharpe / Original: „The Two-State-Solution: A fatal trap“ auf canadafreepress.com via israpundit.com / Übersetzung: Klaus F.)

Aber dies ist nur ein weiterer widerwärtiger Euphemismus für etwas, das in der Realität die letztendliche Zerstörung des rekonstituierten jüdischen Staates und die Auslöschung seines Volkes durch eine moslemische Welt herbeiführen wird, die niemals eine nichtmoslemische Nation akzeptieren wird und bis in alle Ewigkeit Krieg gegen sie führen wird — das Dar al-Harb — bis sie vollständig zerstört ist. Das ist, was der Islam von seinen Anhängern verlangt. Erinnern Sie sich an jenen anderen üblen Euphemismus — die Endlösung? Dabei gibt es keinen Unterschied, was das Endergebnis für die Juden betrifft. Die „Endlösung“ der Nazis diente zur Einleitung des Holocaust. Die „Zweistaatenlösung“ leitet die letztendliche Zerstörung des jüdischen Staates ein.

Natürlich würde die moralisch verkommene öffentliche Meinung der Welt, wenn Israel seine berechtigte Ablehnung der Zweistaatenlösung erklärte, eine solche wahrheitsgemäße Aussage als hetzerisch betrachten, und es würde garantiert einen weiteren palästinensisch-arabischen Ausbruch von Gewalt und Blutvergießen (von den Arabern mit dem Begriff „Intifada“ gewürdigt) provozieren. Aber ist das nicht, was auf den Straßen von Judäa und Samaria (der West Bank) passiert mit den fast täglichen Greueltaten, begangen von arabischen Gangstern gegen jüdische Zivilisten?

Die über 3000 Jahre alten hebräischen und biblischen Namen Yehuda and Shomron (Judäa and Samaria) sind dem Kernland des modernen wiedergeborenen jüdischen Heimatlandes gegeben. Aber eine übelwollende Welt zieht es vor, das Gebiet die West Bank zu nennen; der lediglich 19 Jahre alte jordanische Name angewandt auf das Land, nachdem es und große Teile von Jerusalem zwischen 1948 und 1967 illegal besetzt worden waren.

Die jordanisch-arabische Legion begann unmittelbar nach dem Überfall und der Besetzung des Territoriums damit, jüdische Gräber auf dem Ölberg zu schänden, die Grabsteine zum Bau von Latrinen für ihre Truppen zu verwenden, 57 antike Synagogen und heilige Stätten zu zerstören, und jüdische Bewohner aus ihren Dörfern und historischen Häusern in Jerusalems Altstadt gewaltsam zu vertreiben.

Als ein guter Freund hat Robert Vincent einen offenen Brief an die Israelis geschrieben: „Die Welt muß erfahren, daß Jordanien — ein Land benannt nach einem Fluß, nicht nach einem Volk — der wahre Palästinenserstaat ist mit seiner palästinensisch-arabischen Bevölkerungsmehrheit. Die Welt muß erfahren, daß die Palästinenser nur durch demokratische Reformen in Jordanien wirklich über ihr eigenes Schicksal bestimmen können in einer eigenen Heimat, die lebenswert ist. Die Welt muß erfahren, daß, wenn die palästinensischen Araber darauf bestehen, in Judäa/Samaria zu leben, das aus der Sicht der Menschenrechte in Ordnung ist, sie können das tun, aber nur unter israelischer Jurisdiktion und Souveränität. Falls sie es vorziehen, in einem ‚palästinensischen Staat’ zu leben… dann können sie nach nebenan ziehen.“

Mit anderen Worten, jeder, der Geschichte kennt, der weiß, daß Jordanien auf vier Fünfteln dessen sitzt, was bis 1922 das gesamte Völkerbundsmandat für Palästina darstellte. Die Araber, die sich selbst Palästinenser nennen, besitzen bereits de facto einen Staat auf der Ost-Bank des Flusses Jordan, der in seiner Größe das winzige Israel wie einen Zwerg aussehen läßt. Es existiert also in Wirklichkeit bereits seit 91 Jahren eine Zweistaatenlösung.

Nach Berichten der Israel National News „sind die Friedensgespräche zwischen Israel und der PA 2010 nicht wegen Israel zusammengebrochen. Sie sind zusammengebrochen, weil sich der PA-Vorsitzende Mahmoud Abbas weigerte, mit Israel zu verhandeln, obwohl es seinen Vorbedingungen zugestimmt hatte und den Siedlungsbau in Judäa, Samaria und Ostjerusalem für 10 Monate eingefroren hatte. Stattdessen fuhr er fort, weitere Vorbedingungen für Gespräche mit Israel zu stellen, einschließlich der Forderung, daß Israel Terroristen freilassen müsse, die vor 1993 inhaftiert worden waren, den Siedlungsbau ein weiteres Mal einfrieren müsse, und sogar eine Karte des zukünftigen Palästinenserstaates präsentieren müsse, bevor auch nur irgendwelche Verhandlungen stattfinden könnten.“ Aber die Realität ist, daß Abbas keinen Staat Seite an Seite mit Israel will: Er will einen Staat an der Stelle von Israel. Das ist der Grund, warum atemberaubend großzügige — nein, selbstmörderische — israelische Angebote immer wieder zurückgewiesen werden.

Kerry hat jetzt diese beschämende und zutiefst ungerechte Forderung wieder hervorgewürgt, daß „Israel den Siedlungsbau östlich der Waffenstillstandslinie von 1949 einfriert, damit die Gespräche wiederaufgenommen werden können.“ Premierminister Netanyahu hat auf diesen Vorschlag nicht geantwortet, noch sollte er. Schließlich sind die Araber andauernd dabei, das Land mit illegalen Bauten zu ersticken, und die Welt verharrt in tödlichem Schweigen dazu. Nur wenn eine israelische Familie es wagt, ihrem winzigen Heim einen weiteren Raum hinzuzufügen oder wenn einige neue Apartments innerhalb des angestammten Heimatlandes oder in Israels Hauptstadt Jerusalem gebaut werden, dann schreit dieselbe Welt Zeter und Mordio!

Minister Kerry schlägt sogar vor, vier Milliarden Dollar an Geld der US-Steuerzahler als Soforthilfe an die Araber zu geben, die sich selbst Palästinenser nennen, aber wie Yoram Ettinger, pensionierter israelischer Botschafter und führender Demograph, geschrieben hat:

„Kerry übersieht die Auswirkungen der 400 Millionen Dollar an jährlichen US-Hilfen, die ein Allzeithoch an palästinensischer Korruption befeuert hat (Mahmoud Abbas’ Spitzname ist „Mr. 20%“), Erziehung zum Haß, Terrorismus, Hetze gegen die USA, Unterdrückung allgemein und im besonderen Diskriminierung gegen Christen, und die palästinensische Affinität zu Amerikas Feinden und Gegenspielern: Bin Laden, Saddam Hussein, Rußland, China, Nordkorea, Venezuela, Kuba und Iran. Die PA folgt in den Fußstapfen vorausgegangener arabischer Führer, die sich an die Seite der Nazis stellten, des kommunistischen Blocks und Khomeinis.

Warum stellen nicht die arabischen ölproduzierenden Länder der PA vier Milliarden Dollar zur Verfügung, was sie sich ganz leicht leisten könnten angesichts ihrer robusten Wirtschaft bei 100 Dollar pro Barrel? “

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Artikel mit dem Titel „Joseph Trumpeldors Botschaft“. Darin erzählte ich die Geschichte von einer der überragenden Figuren der zionistischen Sache; wobei mit Zionismus die Selbstbestimmung des jüdischen Volkes und seine nationale Befreiungsbewegung gemeint ist.

Geboren 1880, wuchs Joseph Trumpeldor in der kleinen Stadt Pjatigorsk in der Kaukasus-Region von Rußland auf. Der Vater des jungen Joseph wurde 25 Jahre zuvor in die zaristische Armee zwangsrekrutiert. Dies war die grausame Politik, die von einer Reihe von Zaren implementiert wurde, die hofften, daß die Länge der Zeit fern von Heimat und Familie jegliche jüdische Identität in den unglücklichen Soldaten auslöschen würde. Aber Joseph Trumpeldors Vater blieb fest in seinem Glauben und der Liebe zu seiner jüdischen Herkunft. Dies erwies sich als bedeutender Einfluß auf den jungen Joseph.

1920 kam Trumpeldor, dessen militärisches Können und Heldenmut während des russisch-japanischen Krieges, in welchem er einen Arm verloren hatte, ihn zu einer legendären Figur gemacht hatte, in einem winzigen umkämpften Außenposten im oberen Galiläa an. Der Ort nannte sich Tel Hai, was aus dem Hebräischen übersetzt Hügel des Lebens bedeutet. Tel Hai befand sich seit einiger Zeit unter schwerem Beschuß durch eine große Zahl von Angreifern aus der benachbarten arabischen Siedlung Hulsa. Trumpeldor geriet selbst unter Feuer und begann unverzüglich damit, die Verteidigung von Tel Hai zu organisieren.

Konfrontiert mit unaufhörlichem Bombardement von überlegener Feuerkraft und häufigen Angriffswellen fielen die Verteidiger einer nach dem anderen. Und an einem galiläischen Frühlingstag im frühen März fiel Trumpeldor selbst tödlich verwundet, bis zum Ende kämpfend.

Seine letzten Worte waren in hebräisch: „Ein davar. Tov lamut be’ad artzenu.“ Übersetzt auf deutsch: „Macht nichts. Es ist gut, für unser Land zu sterben.“

Joseph Trumpeldors Grab liegt nahe Tel Hai, heute eine Gedenkstätte, die an Kfar Giladi angrenzt. Nicht lange nach seinem heldenhaften Tod wurde ein jüdisches Dorf am Fuße der Gilboa-Berge wiedergeboren, wo 3000 Jahre zuvor andere jüdische Militärhelden, König Saul und sein Sohn Jonathan, so geliebt von seinem Freund David, im Kampf gegen einen antiken Feind fiel. Jenes Dorf wurde zu Trumpeldors Ehren benannt in Tel Yosef.

Also was würde wohl heute Trumpeldors Botschaft an den bedrängten jüdischen Staat sein? Es wäre wahrscheinlich diese: Kämpft, kämpft, und nochmal, kämpft. Selbstbeschränkung funktioniert niemals angesichts eines unerbittlichen Feindes. Baut, baut, und nochmal, baut überall im angestammten Heimatland.

Sich in selbstauferlegten Baustops hinzugeben, um Feinde zu besänftigen, und sogenannte Freunde ebenso, während der arabische Feind ungestraft Tausende von illegalen Gebäuden errichtet, ist Wahnsinn.

Verteidigt Israel, denn die Aussicht, das kostbare Heimatland erneut zu verlieren und zu den Schrecken des Exils zurückzukehren, ist jenseits der Vorstellung.

Ähnlich äußert sich Yigal Alon, der in der Ausgabe vom Oktober 1976 von Foreign Affairs unter dem Titel „Israel: Das Argument für die Grenzverteidigung“ die entscheidenden Fehler in den zum 4. Juni 1967 existierenden Waffenstillstandslinien hervorhebt — dieselben Linien mit nur kleinen Verschiebungen, auf die John Kerry den jüdischen Staat schrumpfen lassen würde. Ein solcher Rückzug widerspricht völlig der Bedeutung der UN-Resolution 242. Wie Alon schrieb: „Für Israel würde eine militärische Niederlage die physische Auslöschung eines großen Teils seiner Bevölkerung und die Eliminierung des jüdischen Staates bedeuten. Einen einzigen Krieg zu verlieren würde bedeuten, alles zu verlieren.“

Ohne das Hügelland zu behalten, das wie ein Rückgrat von Norden nach Süden durch Judäa und Samaria verläuft, wird Israels bemitleidenswert enger, ganze 9 Meilen weiter Küstenstreifen, der Netanya, den Flughafen Ben Gurion und Tel Aviv umfaßt, der Gnade der palästinensisch-arabischen Brutalokratie ausgeliefert, genauso wie die südisraelischen Städte und Dörfer die unaufhörliche Aggression aus dem Hamas-besetzten Gazastreifen erdulden. Das ist der Grund, warum die Zweistaatenlösung, mit der die EU, die UN, die Obama-Regierung und ein Großteil der Welt hausieren gehen, eine neue Endlösung einleiten wird.

John Kerry arbeitet zur Freude von Präsident Barack Hussein Obama, dessen freundschaftlicher Kontakt zur moslemischen Welt ein vollkommenes Desaster für den Westen gewesen ist, für die Freie Welt und besonders den Staat Israel. Obama hat mehr als nur wahrscheinlich Israel die letzten fünf Jahre effektiv daran gehindert, die existentielle nukleare Bedrohung auszuschalten, die von dem genozidalen iranischen Regime für den jüdischen Staat ausgeht. Kerrys Boss hat eine rote Linie nach der anderen wie unsichtbare Tinte verschwinden lassen.

Aber es ist die arglistig betrügerische palästinensische Rhetorik, auf die die Welt hereingefallen ist, die sich am schädlichsten auf Israels Erscheinungsbild auswirkt. Sie läßt die uninformierte Welt die Falschheit des arabischen Volkes annehmen, das sich selbst Palästinenser nennt, und erzeugt eine Atmosphäre, in der der bedrängte jüdische Staat in ungerechter und grotesker Weise verteufelt wird und erlaubt solch verderbten Bewegungen wie der „Boycott, Divestment and Sanctions“ (BDS) genannten Organisation, ihre Drecksarbeit fortzusetzen (PI berichtete).

Daß der Konflikt kein Territorialstreit ist, sondern auf der moslemischen Weigerung, einen jüdischen Staat zu akzeptieren, wie auch immer seine Grenzen sein mögen, auf Territorium einst erobert und besetzt unter dem Banner des Islams, geht den Funktionären nicht in die Köpfe, die die internationalen Korridore der Macht bewohnen. Und traurigerweise verweigern sich zu viele israelische Führungspersonen dem Offensichtlichen und ziehen es vor zu glauben, die Araber, die sich selbst Palästinenser nennen, könnten jemals etwas anderes sein als immerwährende Judenhasser. Die meisten Diplomaten, mit wenigen Ausnahmen, hängen immer noch der Illusion an, daß territoriale Kompromisse die arabische und moslemische Welt zufriedenstellen würden. So wird wieder und wieder diese diskreditierte Leiche bekannt als die Zweistaatenlösung exhumiert und als die Standard-Ausweichlösung präsentiert.

Und dies ist derselbe selbstmörderische Plan für Israel, den der gegenwärtige Außenminister, auf Geheiß von Präsident Obama, nun zum fünften Male vorbringt.

Es war Albert Einstein, der sagte: „Die Definition von Irrsinn ist, ein und dasselbe wieder und wieder zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten.“

(Foto: US-Außenminister John Kerry im Gespräch mit Israels Präsident Netanjahu)

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49 KOMMENTARE

  1. Hervorragender Artikel. Ignoranz und Geschichtsvergessenheit verdammen die Menschen dazu, die gleichen alten Fehler immer und immer wieder zu machen. Wer von den ganzen zeitgenössischen „Kauft nicht bei Juden“-Schreiern hat denn noch irgendwelches relevantes Faktenwissen über das ehemalige britsche Mandatsgebiet Palästina?

  2. Die Araber wollen doch keine 2-Staatenlösung. Sie brauchen die Palis um für ständige Unruhe an der Grenze zu Israel zu sorgen.

    Hätten die arabischen Staaten in Bildung investiert, statt in Waffen, hätten wir Frieden im Nahen Osten.

  3. Es gibt eine funktionierende 2-Staaten-Lösung:

    1. Staat Israel für Israelis
    2. Staat Jordanien für Araber

    Dazwischen liegt der Jordan. Links: Israel Rechts: Jordanien

  4. Israel bekommt Judaea, Samaria und Gaza. Die dort lebenden Araber bekommen einen jordanischen Pass, eine finanzielle Starthilfe und können sich in Jordanien oder in einem anderen arabischen Land niederlassen.

    Und schon ist das Problem gelöst.

    Die Hoffnung der Mohammedaner die Israelis aus Israel raus mobben zu können ist vollkommen illusorisch.

  5. Schade, dass Jakob Augstein hier nicht mit kommentiert. Man stelle sich vor, er müßte sich zum ersten mal im Leben mit qualitativ hochwertigen Ausführungen auseinandersetzen.

  6. Nicht alles was Israel macht, oder getan hat muss man immer für gut befinden, nur weil es Israel tat!
    Israel hat Grenzen, nur die eigenen, sebst definierten Grenzen stimmen nicht mehr mit denen überein, die einst festgelegt wurden.
    Wie will man einem Palästinenser klar machen, dass es Juden, z.B. aus Russland gibt, deren Vorfahren angeblich im jetzigen Palästina lebten? Eine Gkaubenszugehörigkeit ist nicht einfach gleich auch eine Volkszugehörigkeit. Wenn ein Europäer einen chinesischen Pass bekommt wird man ihn auch nicht als Chinesen bezeichnen, oder werd automatisch dunkelhäutig wenn er Nigerianer wird?
    Es gibt auch andere Völker die irgendwann irgendo sesshaft waren – sollen die nun nach dem Vorbild von Israel auch Grund und Boden für sich beanspruchen dürfen? Von fängt es an, wo hört es auf?
    UND WANN HÖRT ES AUF?
    Der Staat Israel hat sein Recht erhalten und seine Berechtigung. Warum sollen die Palästinenser nicht ebenso ein Recht auf einen eigenen Staat haben?
    Es ist nicht der Neid der Anderen, es ist der Unterschied zum Vorteil Israels, welcher den Hass hat anwachsen lassen. Die ewige Ungleichbehandlung. Einem haut man auf die Finger beim Anderen sucht man Gründe. Warum regt sich eigentlich keiner auf, dass Israel für sich in Anspruch nimmt über Atomwaffen verfügen zu dürfen, dem Libanon, Syrien und Jordanien Wasser zu entziehen, die Wasserpreise und Wasserzuteilung wie ein Apartheitsregime zu handhaben?
    Die ach so weisse Weste Israels hat auch einige Flecken, wenn auch nicht so schlimme wie die der Hamas und Konsorten aber die waren auch nie aus auf eine weisse Weste.
    Wenn nur endlich einmal der verdammte Siedlungbau in den besetzten Gebieten aufhören würde, das wäre endlich mal ein Anfang um die derzeitige Situation, an der auch Israekl nicht ganz unschuldig ist, zu entspannen.

  7. Bin erst seit Montag aus Israel wieder zurück…
    Nachdem ich dort 3 mal zum arbeiten war, habe ich nun 14 Urlaub und ein paar Geschätstermine genossen…
    Die Israelis sind mir ein wenig ans Herz gewachsen und besitzen die Gastreundlichkeit die unser Bundesgauck anderen unterstellt…

    Wie dem auch sei, ich fuhr zum Toten Meer und mein Deutscher Navi liess mich den Weg nach Haifa zurück durch die Westbank fahren, nein nicht die Straße 90 die als sicher dem Jordan entlang führt sondern direkt durch die Autonomiegebiete….
    Dort standen dann Schilder die aussagten, dass Israelis bei der weiterfahrt getötet werden könnten….
    Solche Schilder habe ich andersrum in Israel nicht gesehen..
    Achja die Israelis geben den Palästinensern alles (Strom, Wasser und auch Geld)..
    In diesem Toten Gebiet ist es irre heiß und es gibt nur Bewuchsfreie Berge, es ist eine Mondlandschaft..
    Die Plantagen die von den Israelis aufgezogen wurden und das bisschen Industrie sind die einzige Einnahme der palästinenser die zu 90 % dort arbeiten. Sollten die Leute wie von Claudia Fatima erwünscht, die Produkte boykottieren wäre das einzig und allein ein Nachteil der Palästinenser…
    Das sind übrigen auch Themen die in Israel diskuttiert werden, die verstehen nämlich unsere Politiker nicht.
    Noch etwas fiel mir auf. Die Moslems in Israel sind friedlicher als bei uns, kann daran liegen das die Israelis wissen wie man mit denen umgeht.

  8. #3 Frankoberta

    Genau so ist es. Ich habe nämlich einmal eine DOKU gesehen, oder genau so etwas ähnliches in einer als seriös geltenden Zeitschrift gelesen. Das ist aber eine Weile her und deshalb kann ich leider keine Quelle nennen.

    Und davon ist mir auch folgendes in Erinnerung geblieben. Saudi-Arabien und die anderen Golf-Staaten hätten genügend Geld, um jeden Palästinser rundum zu versorgen, so dass es dort kein „Elend“ mehr gäbe. Aber das ist gegen die Interessen der obg. Staaten, die Palästinenser um der ganzen Welt zu verkünden, wie „böse“ doch Israel ist.

    Die missbrauchen als ihre palästinensischen „Brüder“ und „Schwestern“

    Und die Strategie scheint aufzugehen wie man ja an der Reaktion der westlichen Länder sieht.

  9. Zwei kurze Statements genügen, um den Kern des ‚Konfliktes‘ zu beleuchten:

    2. Der Nahostkonflikt wäre auf zwei Weisen sofort zu Ende: a) wenn die Palästinenser könnten, wie sie wollten, und b) wenn die Israelis wollten, wie sie könnten!

    1. Ein Frieden im Nahen Osten scheitert tatsächlich an den illegalen israelischen Siedlungen: Tel Aviv, Jaffa, Haifa, …

  10. Dort standen dann Schilder die aussagten, dass Israelis bei der weiterfahrt getötet werden könnten….

    Solche Schilder benötigte man in Deutschland auch. Ich sage jetzt aber nicht, was drauf stehen müßte.

  11. 7 Reiner07 (13. Jun 2013 16:16)

    Warum sollen die Palästinenser nicht ebenso ein Recht auf einen eigenen Staat haben?

    Haben sie doch, steht haarklein da oben wie und wo und warum. Selbst wenn man mal davon absieht daß es „Palästinenser“ als Ethnie gar nicht gibt, was auch lang und breit erklärt ist an verschiedenen Stellen. Die Einführung des Begriffes war ein Trick von Arafat, und wir dummen Schafe sind drauf reingefallen. Nee, die wollen keinen Frieden. Die wollen den Endsieg.

  12. Die Frage ist,ob ein Friede überhaupt gewollt ist.Die Islamisten brauchen schließlich Feindbilder, um weiter hirnlose Anhänger für ihre Mordaktionen anwerben zu können.Im Grunde genommen können die sich einen Wegfall von Israel überhaupt nicht leisten. Deswegen gibt es immer nur ein bißchen Krieg unter der Aufsicht der USA, die sich z.b. selber hüten werden gegen den Iran vorzugehen. Da ist es nämlich verdächtig ruhig drum geworden.Denn über allem steht nur eins: Der Ölnachschub und die damit verbundenen Geschäfte.Dewegen können auch die Emirate machen was sie wollen.Bei der Politik von Frankreich und den USA steigt eh keiner mehr durch: Statt alles zu versuchen, den verrückten Kriminellen in Syrien das Wasser abzugraben, sollen denen noch Waffen gliefert werden.Für Öl wird alles verkauft, da soll Israel mal fein aufpassen und wir sowieso.

  13. #4 ingres (13. Jun 2013 16:08)

    Schade, dass Jakob Augstein hier nicht mit kommentiert. Man stelle sich vor, er müßte sich zum ersten mal im Leben mit qualitativ hochwertigen Ausführungen auseinandersetzen.

    Tut er doch. Allerdings unter dem Pseudonym Reiner07 (#5 Reiner07 (13. Jun 2013 16:16)).

    Hat irgendjemand Lust, sich mit den irren Thesen auseinanderzusetzen, die man allerdings nur aufstellen kann, wenn man den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht kapiert hat?

    Ok, ich mache mal den Anfang. Aber nur eine These, denn mit solchen Figuren zu diskutieren ist in etwa so sinnfrei wie einem Mitglied der „Flat Earth Society“ (gibt es wirklich!) einen Globus zu zeigen!

    „Israel hat Grenzen, nur die eigenen, sebst definierten Grenzen stimmen nicht mehr mit denen überein, die einst festgelegt wurden.“ ,

    Ja, stimmt tatsächlich. Ist übrigens auch mit der polnisch-deutschen Grenze so. Und hat sogar genau den gleichen Grund: einen verlorenen Angriffskrieg.
    Wenn ich also mal deine Argumentation auf die deutsch-polnische Geschichte übertrage: möchtest du dann europäische Grenzen in Frage stellen, oder ist dir das Thema an der Stelle nicht jüdisch genug?

  14. #12 le waldsterben (13. Jun 2013 16:42)

    Tut er doch. Allerdings unter dem Pseudonym Reiner07. Hat irgendjemand Lust, sich mit den irren Thesen auseinanderzusetzen

    😆

    Ging mir genauso. Ich las den Kram und dachte och nö, da ist Hopfen und Malz verloren. Also keine Lust. Obwohl man auch mit den 650.000 Juden kommen könnte, die im Jahr der israelischen Staatswiedergründung und nach dem Angriff aller arabischen Staaten am Tag der israelischen Unabhängigkeit 1948 aus allen arabischen Staaten enteignet, ausgebürgert, in Pogromen verfolgt (besonders übel im Irak) und nach Israel vertrieben wurden, weil alle Araber in den arabischen Staaten sagten: Da ist jetzt euer Staat, raus hier!

  15. @#4 ingres (13. Jun 2013 16:08)
    Ja, stimmt tatsächlich. Ist übrigens auch mit der polnisch-deutschen Grenze so. Und hat sogar genau den gleichen Grund: einen verlorenen Angriffskrieg.

    Also wer so etwas vergleicht dem ist nicht mehr zu helfen!

    Schon bekannt, dass Polen und Russland die deutschen Gebiete zur Verwaltung hat bis zu einem Friedensvertrag?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ostgebiete_des_Deutschen_Reiches

    Wüsste nicht, dass Isreal die Gebiete auch zur „Verwaltung“ zugeschrieben wurden. Wer Unrecht mit Unrecht zu Recht machen will, der begeht trotz all dem Unrecht!

  16. Wenn PI sich zum Sprachrohr der extremen Rechten in Israel macht, dann ist das der größte Gefallen, den sie den bescheuerten Moslem-Palis tun können.

  17. Wikipedia sagt: In den Vereinigten Staaten leben 6,155 Millionen Juden – in Israel sind es mittlerweile nach dortigen Angaben 5,4 Millionen.

    Von einer Auslöschung der Juden, wie im obigen Artikel angedeutet, kann bei einer Liqidierung Israels, durch was auch immer, also nicht die Rede sein.

    Es ist wie bei allen Sachen auf diplomatischer Ebene. Eine Seite fordert und die andere Seite kann nachgeben oder nicht. Was läßt hier einige Leute denken, daß Israel nachgeben muß? Gibt es dafür nachvollziehbare Gründe?

    Natürlich ist das für den israelischen Staat unschön, daß sich alle Welt um sein Wohlergehen sorgt aber souveräne Staaten können so etwas ignorieren. Falls sie wirklich souverän sind. Also wirtschaftlich und politisch unabhängig.

    Und, man muß sich doch einmal überlegen, wenn es in Amerika 6,155 Millionen Juden gibt, dann ist das zahlenmäßig eine so starke Lobby, daß Kerry den Hintern zukneifen müßte, würde sie aktiv. Scheinbar wird sie es aber nicht. Und da wiederum müßte man sich fragen, warum nicht?

  18. Juhu, Faxum ist wieder da! (Wer ihn noch nicht kennt, in den Barino-Strang schauen). Und jetzt argumentiert er mit der alten linken Socke und Muslim-Markt-Groupie Petra Wild. *Lach*!

    http://www.muslim-markt.de/interview/2013/wild.htm

    Zu Petra Wilds Buch schreibt Faxum brav den Verlagstext ab:

    „Es orientiert sich an den neuesten Erkenntnissen der Kolonialismus- und Genozidforschung, die den Zionismus als eine Form des europäischen Siedlerkolonialismus ausweisen.“

    Der ganze Text steht hier. Da rollen sich ja die Fußnägel hoch. Kein einziges Schlagwort des „Cultural Mainstreaming“ und ähnlichem Kokolores fehlt da:

    http://www.mediashop.at/typolight/index.php/buecher/items/petra-wild-apartheid-und-ethnische-saeuberung-in-palaestina

  19. Die Terrororganisationen machen immer wieder klar: Eine „Zwei-Staaten-Lösung“ ist für sie nur ein Zwischenschritt zum Endziel – der Endlösung Israels:

    Nach ´palästinensischer´ Einigung:
    Kein Existenzrecht für Israel, ´in welchen Grenzen auch immer´

    http://haolam.de/?site=artikeldetail&id=5192

  20. #23 Reiner07 (13. Jun 2013 17:04)

    Schon bekannt, dass Polen und Russland die deutschen Gebiete zur Verwaltung hat bis zu einem Friedensvertrag?

    Das wußte ich nicht, vermute jetzt natürlich mal, dass das mit dem fehlenden Friedensvertrag eher zu Lasten der Rückgabe der Gebiete geht! Wird vielleicht gleich interessant hier.

    Die Argumentation war übrigens von @le Waldsterben. Aber ich habe diese Argumentation auch immer benutzt, auch wenn mir dabei klar war, dass jeder Vergleich hinkt.

    Ich habe mir auch immer überlegt, was Deutschland unternehmen würde, wenn z. B. die Niederländer anfangen würden Raketen nach NRW zu feuern. Aber auch der Vergleich hinkt.

    Und sie sind doch nicht etwa Jakob Augstein? Das wär echt stark. Ich habe immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass so jemand hier tatsächlich mal mir diskutiert, aber dann natürlich in echt.

    Ich jedenfalls bin offen und werde jetzt noch mal darüber nachdenken, ob die Argumentation mit den deutschen Ostgebieten trotz hinkenden Vergleichs, abwendbar ist.

  21. #24 Karl Eduard (13. Jun 2013 17:10)

    Wikipedia sagt: In den Vereinigten Staaten leben 6,155 Millionen Juden – in Israel sind es mittlerweile nach dortigen Angaben 5,4 Millionen.

    Von einer Auslöschung der Juden, wie im obigen Artikel angedeutet, kann bei einer Liqidierung Israels, durch was auch immer, also nicht die Rede sein.

    😯 Sie meinen also, wenn es einen Großteil der 5,4 Millionen wegpustet, ist ja nicht so schlimm, die haben noch genug? Bei so einer Menschenverachtung dreht sich einem nur noch der Magen um. Und das in Deutschland 2013…

  22. #27 ingres (13. Jun 2013 17:23)

    Also konkret würde ich vermuten, dass ein Friedensvertrag die endgültige formale Zustimmung zum endgültigen völkerrechtlich gültigen Verlust der Ostgebiete zur Voraussetzung hätte. Aber ich sehe gleich in Wikipedia nach und gehe das Risiko ein, formal geirrt zu haben. Denn es wäre ja vioel interessanter Recht gehabt zu haben.

  23. zu #23 Reiner07 (13. Jun 2013 17:04)

    #21 Babieca hat vermutlich recht: Hopfen und Malz verloren.

    Ok, ein Versuch noch. Aber jetzt der letzte. Mehr für die Mitleser gedacht als für solche verblendeten Figuren wie Augstein oder Reiner07:

    Direkt aus der Charta der Hamas rauskopiert (Kürzungen gekennzeichnet):

    Art.6: „Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine eigenständige palästinensische Bewegung, (…), die dafür kämpft, dass das Banner Allahs über jeden Zentimeter von Palästina aufgepflanzt wird.“

    Art. 13: „Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten; der Nationalismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist Bestandteil ihres Glaubens. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit. Das palästinensische Volk aber ist zu edel, um seine Zukunft, seine Rechte und sein Schicksal einem sinnlosen Spiel zu unterwerfen.“

  24. #22 Reiner07 (13. Jun 2013 17:04)

    Schon bekannt, dass Polen und Russland die deutschen Gebiete zur Verwaltung hat bis zu einem Friedensvertrag?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ostgebiete_des_Deutschen_Reiche

    In solchen Fragen ist die deutsche Wiki immer höchst zweifelhaft, unsauber und nicht auf dem Stand der aktuellen Forschung. Denn sie erwähnt nicht, daß alles unter der stalinschen Lesart des „Friedensvertrages“ stand, d.h. GANZ Deutschland wird entweder neutral oder kommunistisch. In den Zusammenhang gehören zwingend die beiden Stalinnoten, die damals auf die westdeutsche Öffentlichkeit zielten und um die es eine lange Kontroverse gab (hat Stalin die deutsche Wiedervereinigung in den 50ern angeboten und tatsächlich ernst gemeint?) – von denen Realisten unter deutschen Historikern schon immer „Nein“ sagten – bis dann durch Öffnung der Archive nach Zusammenbruch der UdSSR klar wurde, daß die Realisten schon immer recht hatten.

    Die „Verwaltung bis zum Friedensvertrag“ hatte eine ganz spezifische Bedeutung. Genau wie „Friedliche Koexistenz“ im Warschauer Pakt ganz anders als in der NATO definiert war, obwohl beide den gleichen Begriff benutzten – und zwar im WP schlimmer, als es der gemeine Ostermarschlatscher sich in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen konnte.

  25. Grundsätzlich stimme ich dem Artikel ja zu. Aber eine Eingemeindung des Westjordanlands in den israelischen Staat wirft eigene Probleme auf. Derzeit leben in Israel ohne das Westjordanland etwa 5,7 Millionen Juden und 1,7 Millionen Araber. Im Westjordanland leben etwa 0,3 Millionen Juden, mit israelischer Staatsbürgerschaft, und 2,2 Millionen Araber. Nach einem Zusammenschluß lebten im größeren Israel 6 Millionen Juden und 3,9 Millionen Araber. Mit 40% Arabern wäre Israel damit kein jüdischer Staat mehr. Wenn der nach der Annektion starke arabische Wählerblock ein Rückkehrrecht auch nur für einen Teil der Nachkommen der Flüchtlinge durchsetzt, dann kippt die Mehrheit im Land sofort. Wenn nicht, dann braucht es aufgrund des arabischen Bevölkerungswachstums auch nur einige Jahrzehnte.

    Wenn Israel ein jüdischer Staat bleiben will, dann müßte es bei einer Annektion des Westjordanlandes einen Großteil der arabischen Bevölkerung außer Landes schaffen. Ich sehe nicht, wie das gehen sollte.

    Eine funktionierende Lösung wäre eine Zwei-Staaten-Lösung mit Landaustausch. Die großen jüdischen Siedlungen in der Nähe der Grünen Linie kämen dann zu Israel. Umgekehrt kommen einige israelische Gebiete mit fast rein arabischer Bevölkerung zum Gazastreifen. Yaacov Lozowick hat dies in dem unten verlinkten Text ausgiebig diskutiert. Bei dieser Lösung würde der arabische Bevölkerungsanteil in Israel sogar noch sinken.

    http://yaacovlozowick.blogspot.de/2011/05/1967-line.html

  26. #35 Dr. T (13. Jun 2013 18:55)

    Interessanter Text. Aber zu viel Wunschdenken.

    Das hat in der Praxis nämlich einen ganz großen Haken: Die Araber selbst an der Grenze von „Kernisrael“ (blöder Begriff, mir fiel nur nichts besseres ein) wehren sich mit Händen und Füßen gegen einen Gebiets- und Bevölkerungsaustausch. Wann immer auch nur das leiseste Gerücht aufkommt, Araberdorf xyz soll im Tausch zu den „arabischen Gebieten“, packt sofort das ganze Dorf und zieht Richtung Mittelmeer. Ist schon so in Ostjerusalem. Kaum taucht da ein Plan auf, was eventuell mal Paligebiet werden könnte, schon packen alle Araber Koffer und ziehen nach Westjerusalem. Kein einziger Araber in Israel, und wenn er noch so für „Palästina“ ist, will in den Paligebieten wohnen. Gegen Israel motzen – immer. Aber die israelische Realität (Infrastruktur, Löhne, Gesundheitswesen) verlieren – nie!

    Hier ist das Szenario „Palästinenserstaat“ mal anders und meiner Meinung nach realistischer durchgespielt: Was ein israelischer Abzug aus Judäa & Samaria bedeutet (alternativ: was „Palästina“ für Araber und eine Welt-Helferindustrie bedeutet):

    Für Israel ist das Ziel jeglicher Verhandlungen, einen harmlosen Nachbarn zu haben. Man hat akzeptiert, dass es in jedem Fall eine antisemitische Diktatur sein wird. Man hat auch akzeptiert, in jedem Fall die Grenzen massiv sichern zu müssen. Was man aber nicht akzeptieren kann, ist, Mahmud Abbas die Chance zum politischen und realen Selbstmord zu geben und ihn einen palästinensischen Staat gründen zu lassen. (…) Ansonsten wären die Palästinenser – und daraus folgend auch Israel umgehend folgenden Problemen ausgesetzt:

    – Durch den Abzug israelischer Truppen aus der Westbank wären die palästinensischen Sicherheitskräfte auf sich allein gestellt und müssten erstens die wesentlich radikalere, gewaltbereitere und dank Iran und Co. viel besser ausgerüstete Hamas in Schach halten und zweitens mit dem Bürgerkrieg fertig werden, den die in Flüchtlingslagern lebenden, völlig verarmten und von Mahmud Abbas offiziell nicht als Staatsbürger anerkannten palästinensischen Flüchtlinge verständlicherweise auslösen würden.

    – Währenddessen müssten die Palästinenser lernen, ohne die riesigen Summen an Entwicklungshilfe zu leben, die unter anderem von der UNRWA stammt, die nach der Gründung eines palästinensischen Staates überflüssig wäre.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/alis_zitronenbaeume_spielen_keine_rolle

  27. Geschichtlich gesehen ist eine 2-Staatenlösung das Dümmste, was passieren könnte, da es damit keinen Frieden geben kann.
    1. Israel ist als Folge der nationalsozialistischen Judenvernichtung durch die UN entstanden.
    2. Mit der Gründung des Staates Israel stand seine Vernichtung bereits auf der Agenda der Araber. In mehreren Kriegen haben sie versucht dieses Ziel zu erreichen. Als Folge der Niederlagen der Araber wäre es nach Europäischer Sitte vollkommen richtig gewesen, die von Israel in diesen Kriegen eroberten Gebiete zu annektieren und die arabische Bevölkerung aus diesen Gebieten zu vertreiben.
    Wer ständig Angriffskriege führt, muss durch Verlust von Land bestraft werden.
    3. Auch in der jetzigen Situation hat Israel das Recht sich zu verteidigen.

  28. Geschichtlich gesehen ist eine 2-Staatenlösung das Dümmste, was passieren könnte, da es damit keinen Frieden geben kann.
    1. Israel ist als Folge der nationalsozialistischen Judenvernichtung durch die UN entstanden.
    2. Mit der Gründung des Staates Israel stand seine Vernichtung bereits auf der Agenda der Araber. In mehreren Kriegen haben sie versucht dieses Ziel zu erreichen. Als Folge der Niederlagen der Araber wäre es nach Europäischer Sitte vollkommen richtig gewesen, die von Israel in diesen Kriegen eroberten Gebiete zu annektieren und die arabische Bevölkerung aus diesen Gebieten zu vertreiben.
    Wer ständig Angriffskriege führt, muss durch Verlust von Land bestraft werden.
    3. Auch in der jetzigen Situation hat Israel das Recht sich zu verteidigen.

  29. @#6 Reiner07 (13. Jun 2013 16:16)

    Bei diesem unsinnigen und faktenfreiem Kommentar, der nur propalästinensische Propaganda wiederholt, lohnt das Zitieren nicht…

    Mein Tip an Reiner07: Erst informieren, dann kommentieren.

  30. #9 le waldsterben (13. Jun 2013 16:29)


    1. Ein Frieden im Nahen Osten scheitert tatsächlich an den illegalen israelischen Siedlungen: Tel Aviv, Jaffa, Haifa, …

    So isses. 😀

  31. Die Palästinenser meinen, sie seien von den Israelis „vertrieben“ worden.

    Nun, dann sollten sie sich die Deutschen als Vorbild nehmen. Diese haben eine Vertreibung ganz anderen Ausmaßes ungefähr zum gleichen Zeitpunkt – am Ende und nach dem 2. WK (in den Anfängen aber auch schon früher) – geschluckt und die Flüchtlinge in dem deutschen Reststaat integriert. Trotz eines wesentlich ungünstigeren Verhältnisses von Zahl der Menschen zu Fläche.

    Ohne ein abgrundtiefer Heuchler (oder Deutschenhasser) zu sein, kann man kaum gleichzeitig die Vertreibung der Ostdeutschen gutheißen und bei den Palästinensern darauf beharren, dass die Israelis wieder weichen müssen. Besonders pervers ist es, wenn so etwas sogar von deutscher Seite erklärt wird.

  32. #43 Juliet
    „Nun, dann sollten sie sich die Deutschen als Vorbild nehmen.“
    Ganz richtig! Haben die Linken nicht immer gesagt das die Frage nach den deutschen Ostgebieten Revanchismus ist, also Faschismus?
    Demzufolge kann man den Palästinensern auch Revanchismus vorwerfen!
    Kleine Frage am Rande … was ist der Unterschied zwischen einen Schlesier und einem Palästinenser ??
    Der Schlesier ist nicht so gut bewaffnet und alimentiert. *Ironie off*

  33. Wenn nur endlich einmal der verdammte Siedlungbau in den besetzten Gebieten aufhören würde, das wäre endlich mal ein Anfang um die derzeitige Situation, an der auch Israekl nicht ganz unschuldig ist, zu entspannen.

    Ja, wenn nur mal der arabische Siedlungsbau in den Ländern anderer Völker aufhören würde, wäre die Welt gleich viel friedlicher.

    Aber die Mohammedaner müssen ja in aller Welt Siedlungen errichten, auch wenn sie ihre Häuser nicht selbst bauen, sondern von Einheimischen übernehmen, ist das faktisch Siedlungsbau.

    Die Araber haben damals einen Krieg vom Zaun gebrochen und zur „Strafe“ Land an den Sieger abgeben müssen, um einen Vergleich zu ziehen, verhalten sich die Araber, wie wenn wir Deutschen uns über den Siedlungsbau von Polen in Ostdeutschland aufregen und das ehemalige und annektierte Ostdeutschland mit Raketen eindecken würden, bis die „Besatzer“ abhauen.

    Ach, das wäre nazi?
    Na sowas…. 😀

    Zur Problematik allgemein…

    Der Völkerbund hat damals Transjordanien als Araberstaat vorgesehen.

    Der Völkerbund hat eine Nachfolgeorganisation, diese Organisation nennt sich UN oder UNO.
    Und sagt die UN als Nachfolger des Völkerbundes heute zu dem Problem?

    „Was geht uns unser Geschwätz von gestern an“

    UN-Menschenrechte sind also in erster Linie Mohammedanerrechte und der UN-Rat ist damit parteiisch und UNnütz, ja, sogar schädlich für die noch Freie Welt geworden.

  34. @#30 Religion_ist_ein_Gendefekt

    Sie meinen also, wenn es einen Großteil der 5,4 Millionen wegpustet, ist ja nicht so schlimm, die haben noch genug? Bei so einer Menschenverachtung dreht sich einem nur noch der Magen um. Und das in Deutschland 2013…

    Ich habe überhaupt nichts gemeint. Unterstellt haben Sie aber. Bitte bemühen Sie sich doch, Texte zu lesen, inhaltlich zu verstehen und nicht zu meinen, was sie aussagen könnten. Danke.

  35. #48 Karl Eduard (14. Jun 2013 11:30)

    Ich gebe zu, es war Absicht und etwas boshaft von mir, den Satz so auszulegen. Ich entschuldige mich in aller Form dafür. Es gab aber einen triftigen Grund, warum ich das getan habe: Können Sie sich vorstellen, wie ein Israeli oder Jude in einem anderen Land, der das liest, es verstehen würde?

  36. #7 Reiner07 (13. Jun 2013 16:16)

    Sie sollten Sich informieren, bevor Sie die ewig selbe „Palästina“-Propaganda wiederkäuen. Es hilft dabei durchaus auch ein Lesen, Zurkenntnisnehmen und Durchdenken des obigen Artikels.

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