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taksimplatzAlle europäischen Medien und alle europäischen Regierungen sind sich einig: Der türkische Ministerpräsident Erdogan ist ein brutaler Diktator, der auf das eigene Volk schießt. So ungefähr, wenn auch mit Abstufungen, lautet der Tenor der politischen Stellungnahmen, mit denen wir seit einer gefühlten Ewigkeit bombardiert werden. Es scheint niemanden zu geben, der diese Auffassung hinterfragt, und niemanden, der gewisse Merkwürdigkeiten sowohl in den Ereignissen selbst als auch in der darauf bezogenen Berichterstattung wahrnimmt.

(Von Manfred Kleine-Hartlage)

Da ist zum einen der Ablauf der Ereignisse, genauer das groteske Missverhältnis zwischen dem Anlass der Demonstrationen, der Betonierung eines Istanbuler Parks, und der Dramatik der Entwicklung, bei der aus einem lokalen Funken ein landesweiter Flächenbrand bürgerkriegsähnlicher Unruhen geworden ist und eine kommunalpolitische Streitfrage in die Forderung nach dem Rücktritt der Regierung mündete.

Zwar kennen wir solche Abläufe aus der Geschichte, aber dabei handelte es sich jeweils um Demonstrationen gegen Diktaturen, die politische Opposition grundsätzlich unterdrückten und mundtot machten. Wenn unter solchen Umständen eine Demonstration zustandekommt, egal für welches Anliegen, dann liegt es in der Natur der Sache, dass jede Art von Unzufriedenheit sich in ihr artikuliert, und dass das Volk, das sonst keine Stimme hat, die Gelegenheit beim Schopf packt, gleich das ganze Regime loszuwerden. Dies war etwa der Ablauf am 17. Juni 1953.

Die Türkei aber ist keine Diktatur, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie es die DDR war. Sie ist gewiss keine Musterdemokratie wie die Schweiz, aber es kann doch nicht ernsthaft davon die Rede sein, dass Opposition dort nicht möglich oder in Wahlen ohne Erfolgschance wäre. Angesichts der rapiden Eskalation und Ausweitung sowohl der Unruhen als auch der in ihnen artikulierten Forderungen ist die offiziöse Version, dass wir es hier mit einem spontan sich vollziehenden Vorgang zu tun hätten, wenig glaubwürdig. Wenn man bedenkt, wie lange der Machtkampf zwischen islamistischen und im weitesten Sinne kemalistischen Kräften in der Türkei schon andauert und mit wie harten Bandagen er geführt wird, dann liegt die Vermutung zumindest nahe, dass hier ein von langer Hand geplanter und wohlorganisierter Versuch vorliegt, das Land unregierbar zu machen und dadurch, d.h. letztlich durch Gewalt, dessen gewählte Regierung zu stürzen.

Vermutlich hat die türkische Polizei überreagiert, aber solche Überreaktion kennen wir auch aus anderen Ländern, ohne dass dadurch gleich die Legitimität der Regierung in Frage gestellt würde. Und wie wir alle wissen, sind zum Beispiel Linksextremisten geradezu darauf spezialisiert, die Polizei in Situationen zu treiben, in denen sie hart durchgreift – und sich dann als „Opfer von Polizeiterror“ zu präsentieren. Ich weiß nicht, ob dies in der Türkei so war bzw. ist; aber sollten wir es tatsächlich mit einem organisierten Aufstand zu tun haben, so können wir sicher sein, dass dies ein Teil der Strategie war.

Immerhin wäre es die Pflicht der Medien – und der sich empört gebenden europäischen Politiker – gewesen, solchen naheliegenden Vermutungen nachzugehen und sie gegebenenfalls zu entkräften. Nichts dergleichen ist geschehen. Nirgendwo wird irgendein Zweifel geäußert, ob es zulässig, erst recht nicht, ob es weise ist, sich ohne genauere Kenntnis der Hintergründe in die inneren Angelegenheiten eines fremden Landes einzumischen. (Dass die Türkei selbst in dieser Hinsicht nicht gerade mit gutem Beispiel vorangeht, steht auf einem anderen Blatt.) Niemand, buchstäblich niemand, der in den etablierten Medien zu Wort kommt, scheint irgendeinen Zweifel an der mit choraler Einmütigkeit verbreiteten Version der Ereignisse auch nur für denkbar, geschweige denn für legitim zu halten.

Und niemand scheint sich darüber zu wundern, dass ausnahmslos alle Medien uns eine ganz entscheidende Information vorenthalten, die sonst bei jeder Demonstration als allererste genannt wird: nämlich welche politischen Kräfte zu ihr aufgerufen haben, welches politische Programm die Demonstranten verfolgen und welcher politischen Richtung sie angehören. Wir hören immer nur von den „friedlichen Demonstranten“ oder einfach „den Menschen“ – so, als ob es nicht eine Selbstverständlichkeit wäre, dass zu politischen Demonstrationen nicht irgendwelche „Menschen“, sondern Anhänger ganz bestimmter politischer Richtungen gehen. Gewiss gibt es unter deutschen Journalisten kaum Experten für türkische Innenpolitik, zumal es kaum etwas Undurchsichtigeres gibt als gerade diese türkische Innenpolitik, in der traditionell eine ganze Reihe von klandestinen Akteuren ihre Finger im Spiel haben. Berichten müssen sie über solche spektakulären Ereignisse aber trotzdem, und da keiner zugeben wird, dass er schlicht keine Ahnung vom Thema hat, schreibt ein Schreiberling vom anderen ab. Dies erklärt, warum Journalisten manipulierbar sind, es sagt uns aber nicht, wer sie warum manipuliert.

Offenkundig ist, dass in der Türkei ein Machtkampf stattfindet, bei dem die islamistische Regierung von Kräften unter Druck gesetzt wird, die man ganz allgemein „säkularistisch“ nennen darf – was in der Türkei freilich im Allgemeinen nicht bedeutet, dass sie Liberale, sondern dass sie Nationalisten sind. Es wäre elementare Journalistenpflicht gewesen, diesen Machtkampf als solchen zu bezeichnen und seine Hintergründe und deren politischen Gehalt zu beleuchten. Stattdessen werden wir mit einer völlig entpolitisierten, von moralisierenden Phrasen triefenden „Berichterstattung“ abgespeist, die von Propaganda, ja von Demagogie kaum zu unterscheiden ist: mit einem erbaulichen Ammenmärchen, in dem Erdogan als böser Wolf und seine Gegner als die sieben Geißlein figurieren.

Genau diese Art von entpolitisierter, emotionalisierender Desinformation kennen wir auch aus dem libyschen Bürgerkrieg, bei dem wir erst hinterher erfahren durften, dass unter den gepriesenen Rebellen jede Menge Al-Qaida-Terroristen mitmischten, und aus dem Syrienkrieg, bei dem uns sogar jetzt noch Assad als finsterer Teufel präsentiert wird, der „auf das eigene Volk schießt“ – welches Volk in Wahrheit laut NATO-Erkenntnissen immer noch mit satter Mehrheit (rund 70 Prozent) hinter ihm steht, während unter den Rebellen – wen wundert’s? – Islamisten zu den Hauptkräften gehören.

Wenn die politische Klasse Europas (und dessen Medien), also Kräfte, die aus Prinzip, Interesse und Ideologie stets gegen die Zukunft der europäischen Völker arbeiten, ein so auffallendes Interesse an der Delegitimierung und letztlich dem Sturz der früher so gehätschelten türkischen Regierung zeigen, dann sollte einen dies misstrauisch machen, auch und gerade, wenn man nicht durchschaut, welche strategischen und taktischen Überlegungen dieser neuesten Kehrtwende zugrundeliegen. Ich gebe zu, nicht zu wissen, welches Spiel hier gespielt wird. Aber ich habe keinen Anlass zu vermuten, dass es mir, wenn ich es wüsste, gefallen würde.

Ich will bestimmt niemandem Unrecht tun, aber mir scheint doch, dass Teile der islamkritischen Szene dazu neigen, in einer Mischung aus gewohnheitsmäßigem Erdogan-Bashing, Naivität und Bauernschläue auf einen Zug mit unbekannter Richtung aufzuspringen, ohne zu bedenken, wie viel Glaubwürdigkeit man verspielt, wenn man um eines taktischen Effekts willen, der bestenfalls Strohfeuercharakter haben wird, den etablierten Desinformationsmedien Glaubwürdigkeit attestiert, wo diese offenkundig das Publikum manipulieren. Wer dies tut, wird sich schwertun, diese Glaubwürdigkeit beim nächsten Mal zu bestreiten, wenn es wieder einen selber trifft. Gerade aus islamkritischer Sicht kommt es eben entscheidend nicht etwa darauf an, opportunistisch nach jeder Gelegenheit zu schnappen, die Türkei schlecht aussehen zu lassen; für uns muss es vielmehr darauf ankommen, dass das Publikum lernt, Medienlügen zu durchschauen. Und darauf, selber glaubwürdig zu bleiben.

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75 KOMMENTARE

  1. Die Antwort auf Adolf Erdowahns Großenwahn wäre sämtliche diplomatischen Beziehungen zu dieser Islamisten-Türkei sofort abzubrechen und die Botschaften zu schließen.

    Zusätzlich sollte man unter Androhung militärischer Gewalt eine Flugverbotszone über Erdogans Islamisten-Türkei einreichten.

    Der „Große Führer“ (so lässt sich Erdogan von seinen Anhängern anreden) muss gestürzt werden.

    Notfalls könnte man einfach den Urlaub in der Türkei gesetzlich verbieten lassen und der Diktator Erdogan wäre in zwei Wochen am Ende. Nur durch die Milliarden an Devisen, die deutsche Touristen jedes Jahr ins Land spülen kann sich der großkotzige türkische Spinner an der Macht halten.

  2. Sehr geehrter Manfred Kleine-Hartlage,
    was bitte verlangen sie vom gemeindeutschen Bürgerlein?
    Die Fähigkeit zum Differenzieren?
    Wo bitte soll die denn her kommen?
    Wie soll man denn bitte zwischen der größeren und der kleineren Unwahrheit unterscheiden?
    Wir können das nicht mehr. Wir sind ja schon froh, hier und anderswo ein Portal gefunden zu haben, dass uns zumindest Alternativen zur offensichtlichen Lüge anbietet.

  3. Danke Herr Manfred Kleine-Hartlage für den Artikel. Ich stimme zwar in anderen Sachen teilweise nicht mit ihnen überein. Zu dem Thema oben, wer die „demokratischen“ Demonstranten sind erlaube ich mir ein paar Stichworte zu geben. Googeln sie bitte nach
    TGO Stuttgart
    Die sind linksextrem,völkisch UND nationalistisch. Eine Variante welche in der BRD vollkommen unbekannt ist. Ausserdem folgener Fakt: Diese Demonstranten hier
    http://www.pi-news.net/2013/06/lauter-aufrechte-demokraten-gegen-s21
    waren teilweise vorher auf der Demo gegen Erdogan auf dem Rathausplatz (oder Marktplatz? ich nehm mir nicht die Zeit zum nachschauen) welche in Rufnähe eine Stunde vorher war. Also nichts mit „Demokraten“. Dass es in der Türkei jede Menge aufrechter Demokraten gibt, welche Aleviten,Armenier, Christen oder säkulare laizistische Muslime sind, darin sind wir uns einig. Ich bezweifle aber ob die in meinem letzten Satz die Hauptrolle bei dem Aufstand spielen. Die Alltags-Islamisierung werden sie nicht mehr aufhalten können.

  4. Die Frage nach den Interessengruppen, die hinter dem Staatskonflikt in der Türkei stehen ist berechtigt.
    Die grosse Gruppe der Moslems sind Sunniten, also der Religion der Oelstaaten am Golf, die von Erdogan und seiner AKP vertreten werden. Dagegen steht die grosse Gruppe der Atheisten oder Andersgläubigen und die der Aleviten, deren Glaubensbruder Assad in Syrien in Bedrängnis ist.
    Die andere Sichtweise ist die europäische. Bei einer Festigung der Macht der AKP wird ein Beitritt der Türkei in die EU immer unwahrscheinlicher, deshalb muss deren Macht eingegrenzt werden.

  5. Ich verstehe den Autor nicht. Warum soll ein Nationalist nicht auch ein Demokrat sein ? Irgenwie wirkt hier schon das Gift der ständigen Propaganda.Erdowahn ist ein Unterstützer der Verbrecher in Syrien und somit ein Terrorhelfer. Wenn die Armee, die immer Atatürks Grundsätzen verpflichtet war, hinter dem Aufstand steckt: gut so.Je mehr Unterstützung in diesem Kampf, umso besser.Angeblich sollen ja nur noch 30 % der Türken hinter diesem Verückten stehen.Ob was stimmt, keine Ahnung.Gut wäre es aber.

  6. Nachtrag: Die TGO demonstriert vor der türkischen Botschaft und keiner der Stuttgarter Zeitung/Nachrichten checkt es wer sie sind……

  7. #1 Powerboy (19. Jun 2013 13:46)

    Es sind ja nicht nur die deutschen Tourismusgelder.
    Zwar wurde die Entwicklungshilfe in die Türkei ja jetzt angeblich gestoppt, aber es fließt sicherlich nach wie vor eine gehörige „Wirtschaftshilfe“ – mal ganz zu schweigen von seinen anatolischen Sozialfällen, die wir dem Türkenführer Jahr für Jahr abnehmen…

  8. Die Ähnlichkeit zum Nationalsozialismus ist geradezu frappierend. Erdowahn entpuppt sich als kleiner Hitler. Beide wurden von der Mehrheit gewählt, weil sie den Wolf im Schafspelz nicht erkannt hat. Die Affinität zum NS-Regime zeigt sich auch in der ablehnenden Haltung dem Judentum gegenüber. Kein Wunder, lehrt der Koran doch explizit den zeitlosen Judenhass. Und Sultan Erdowahn I. zwängt dem türkischen Volk gnadenlos seine Auffassung des Islam auf. Widerspruch wird nicht geduldet – wie bei Hitler.

    In der Türkei werden heutzutage Menschen verhaftet und gefoltert. Darunter Ärzte, Anwälte sowie Demonstranten. Die demokratischen Rechte wie Religionsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit werden mit Füßen getreten. Menschen werden benachteiligt wenn sie nicht in der AKP sind. Imame dürfen jetzt Richter und Polizisten werden. Dem religiösen Wahnsinn wird somit Tür und Tor geöffnet. Kein Wunder. Nach der Grundschule besuchte Erdowahn lediglich die ?mam-Hatip-Schule, ein religiös orientiertes Gymnasium.

    Das Ergebnis dessen, wie könnte es auch anders sein, ist, dass Erdowahn einer religiösen Fiktion den Vorrang vor der Realität einräumt. Mit anderen Worten: Bei dem Typ ist Hopfen und Malz verloren.

  9. #1 Powerboy
    M.E. sind in dem Artikel von MKH sinnvollere Gedanken enthalten als in Deinem Kommentar. Urlaub in der Türkei gesetzlich verbieten zu lassen – was für ein unmöglicher Vorschlag!

  10. Dass das mit der Türkei eine ungewisse Kiste ist, das ist schon klar. Die Demonstranten sind eine heterogene Gruppe, aber ich würde sie jetzt nicht unbedingt gleich alle mit Nationalisten gleichsetzen oder eine Parallele zu Syrien und den Al-Qaida-Terroristen konstruieren wollen.

  11. Dem Herrn Hartlage ist zuzustimmen. Da kann es sein, daß Herr Erdogan sich weigert, gegen Syrien zu marschieren, siehe die Aufstände in Brasilien, nachdem Assad die Brics Staaten angerufen hat. Was hier nur anklingt. Es gibt noch eine Akteur und eine Religion, die brutaler als der mobilisierte Dschihadismus ist…. und die zieht auch viele Fäden. Wer einen Einmarsch in Syrien plant, dem kommt ein mit sich selbst beschäftigtes Land viel mehr gelegen, als ein außenpolitisch aktives. Eins ist jedoch sicher: Es wird deutlich, was Szene und Kulisse ist, während man die Kräfte noch nicht so sieht. Die arbeiten eben lieber im verborgenen.

  12. Ich vertrau den MSM auch beim Wetterbericht. Falls man überall Manipulation vermutet, wird man paranoid und bezweifelt islamische Terroranschläge, den Holocaust und schließlich die Mondlandung.

    Betrachtet unsere Polit“elite“ doch mal genauer:
    Westerwelle, Gabriel, Steinbrück, Roth…

    Sind die besonders raffiniert oder einfach nur dummdreist bis naiv (Roth)?

    Hinter Hitler standen übrigens auch ca. 50% der Deutschen. Macht ihn das besser?

  13. Also unsere Presse muß in nichts eingeweiht sein über das was da vor sich geht. Die Berichterstattung hätte man vorher so vorhersagen können. Sie liegt voll im Bereich des ideologischen Rahmens politischer Berichterstattung und im Rahmen des Bewußtseins des einzelnen Qualitätsjournalisten der nur pawlowsche Reflexe auf bstimmte Reize zeigt. Polizei schlecht, Demonstranten gut usw. Dasselbe Phänomen wie anläßlich Putin und Pussy Riot. Aber es schon bedenklich, dass im zugehörigen Strang den Kewil veranlaßt hat, auch hier auf PI soviel Schwarz-Weiß Denken hinsichtlich Erdogan und „Demonstranten“ deutlich wurde.
    Ich gehe schon davon aus, dass manche Türken aufgeklärter und mutiger sind als die meisten Deutschen, aber sie haben ja ein viel größeres Risiko. Und deshalb ist das schon merkwürdig was sich in der Türkei abspielt.

  14. Schön auf den Punkt gebracht, was das eigentliche Problem ist, die Türkei politisch einzuordnen.
    Kemalisten sind keine Sozen! Das macht es jedoch keinesfalls besser;-). Sozialistisch ist allenfalls der strenge Laizismus, der allerdings nicht nur den sunnitischen Islam, sondern auch alle anderen Glaubensrichtungen unterdrückt und Minderheiten unterdrückt. Ansonsten sind Kemalisten flammende Nationalisten und damit genau so chauvinistich wie die AKP.
    Die türkischen Sozialdemokraten sind eine kleine Splitterpartei, die türkische Arbeiterpartei ebenso. Zu einer echten Demokratie ist es immer noch ein lnger Weg.

  15. Was denn für Medienlügen?

    Es ist doch der Türken ihr unveräußerliches Menschenrecht, friedlich Barrikaden zu bauen und friedlich Pflastersteine zu werfen! Erdogan lässt auf sein eigenes Volk schießen! Frau Roth u.a. äußerten außerdem, seine Polizei mische Chemikalien in die Tanks der Wasserwerfer. Das ist praktisch die Vorstufe zu chemischen Massenvernichtungswaffen.

    Wenn Frau Roth und das ZDF dies behaupten, dann glaube ich das!

    Erdowahn schießt auf sein eigenes Volk! Demnächst werden Schaarfschützen kleine Babies auf dem Taxi-Platz abknallen!

    Freeeeeeiheeeeeeeit!

  16. Die Türkei aber ist keine Diktatur, jedenfalls nicht in dem Sinne, wie es die DDR war.
    ———————-
    Entschuldigung, aber da muss ich herzhaft lachen!

  17. Nicht vergessen, wer in der Türkei kein Nationalist ist und sich dementsprechend äußert kommt wegen Beleidigung des Türkentums in den Knast. Deswegen sind in der Türkei auch Kommunisten nationalistisch was, hier in Deutschland vollkommen unmöglich wäre und damit nicht zu vergleichen ist.

  18. #2 GrundGesetzWatch

    Zu dem Thema oben, wer die “demokratischen” Demonstranten sind erlaube ich mir ein paar Stichworte zu geben. Googeln sie bitte nach
    TGO Stuttgart

    Ein etwas besserer Hinweis wäre schon nützlich gewesen. Ich mußte ganz schön mit Google herumspielen, bis ich die Verwendung der Bezeichnung „Türkische Gemeinschafts-Organisation“ durch die „Grauen Wölfe“ gefunden hatte.

    Die sind linksextrem, völkisch UND nationalistisch. Eine Variante welche in der BRD vollkommen unbekannt ist.

    Das war jetzt ironisch gemeint, oder? Diese spezielle Variante ist bekannt unter dem Begriff nationaler Sozialismus.

  19. Die Türkei war vor Erdogan laizistisch. Das ist das Beste, was man vor ihr sagen kann. Ein Land, in dem Menschenrechte gelten, war sie nie.

  20. Die Presse ist im Boot, weil die „open society“ ein Akteur im Mummenschanz ist.

    Occupy Masken, der alberne Klavierspieler, das Provozieren von Festnahmen, der idiotische Anlass, die hässliche Zeltstadt …

    Der zusammengewürfelte Haufen aus Nationalisten, Marxisten und Sorosartigen Truppen ist nun ganz sicher nicht in der Lage eine freiere, bürgerlich säkulare Türkei zu schaffen.

    Ob es Türken gibt, die den europäischen Freiheitsbegriff teilen? – keine Ahnung. Es dürften nicht viele sein.

    Gegen den islamischen Imperialismus, der sich u.A. in der Schändung der Hagia Sophia austobt, die zur Moschee erklärt werden soll, regt sich offenbar keinerlei Widerspruch.

  21. Es wird ähnlich sein wie in anderen Ländern auch.
    Ein paar machen ein großes „Happening“, ein paar verdienen dabei Geld, viele wollen Teil des ganzen und des Medienhypes sein und dann kommen die, oft linksgesinnten, Randalierer.
    Die Polizei ist gezwungen darauf zu reagieren.
    In den Medien heißt es überwiegend: „grausam brutal etc. pp.“ Verfolgung von unschuldigen „Demonstranten“ gezielte Angriffe bla bla.
    Aber manchmal kann man auch erahnen was daneben passiert, wenn von „Straßenschlachten“ die Rede ist.
    Das werden sicher keine Übergriffe auf Unschuldige sein, sondern Auseinandersetzungen zwischen Randalierern, die direkte Angriffe mit Steinen und anderen Waffen ausüben, mit der Staatsgewalt.

  22. Was „unsere“ Medien angeht, handelt es sich dabei mehrheitlich um linksverwirrte Köpfe, die gemäss ihrer Ideologie die Mehrheit/den Chef/den Starken/den Grossen/die Konzerne prinzipiell als den Bösen ansehen und links-mütterlich die vermeintlich Schwachen/die Minderheit/den Angstellten/den Schwachen/Kleinen als Opfer.

    Ausser, der Starke ist ein Linker, beispielsweise Chavez oder Castro.
    Die dürfen ihrem Volk schaden und sind trotzdem die Guten, die Bösen sind dann eben die grossen Staaten, die „Ausbeuter“.

    Dass dem tatsächlich so ist, sieht man wunderbar in der Berichterstattung zum „Arabischen Frühling“.
    Da ist es egal, wenn „Rebellen“ barbarische Verhaltensweisen an den Tag legen, „Rebellen“ sind die Minderheit und damit die Guten. Basta, linksideologisch alternativlos.

    Bei der Berichterstattung über die Türkei läuft es ähnlich, Erdolf ist der Böse, basta.

    Nun, das stimmt meiner Einschätzung nach sogar, nur kommt die Linke auf andere Begründungen als unsereiner.

    Unsereiner mag den Erdolf nicht, weil er ein islamisch-osmanischer Suprematist und Islamisierer ist, die Linke hingegen mag Erdolf nicht, weil er ein Grosser und ein Nichtlinker ist.

    Wenn die politische Klasse Europas (und dessen Medien), also Kräfte, die aus Prinzip, Interesse und Ideologie stets gegen die Zukunft der europäischen Völker arbeiten, ein so auffallendes Interesse an der Delegitimierung und letztlich dem Sturz der früher so gehätschelten türkischen Regierung zeigen, dann sollte einen dies misstrauisch machen, auch und gerade, wenn man nicht durchschaut, welche strategischen und taktischen Überlegungen dieser neuesten Kehrtwende zugrundeliegen. Ich gebe zu, nicht zu wissen, welches Spiel hier gespielt wird. Aber ich habe keinen Anlass zu vermuten, dass es mir, wenn ich es wüsste, gefallen würde.

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

    Hier kocht ein extrem unappetitliches, extrem versalzenes Süppchen in irgendeiner Hexenküche vor sich hin.

    Die Frage ist, wer ist die Hexe?

  23. http://www.islamische-zeitung.de/?id=16886
    –18.06.2013 Paris: Schwangere Muslimin verliert ihr Baby nach einem anti-muslimischen Überfall–

    Ein muslimischer Kollege in der Arbeit hat mich darauf angesprochen. Er nervt mich schon den ganzen Tag damit. Was soll ich antworten? Bitte um Antwortmöglichkeiten. Danke

  24. #17 Einzel (19. Jun 2013 14:57) :
    Da es nichts gibt was es nicht gibt, gibt es auch zu unrecht angegriffene Demonstranten (z.B. M. Stürzenberger).
    Wenn Demonstranten sich freiwillig zerstreuen, hat die Polizei ihre aufgabe erfüllt. Tränengas in die Hotelhalle leiten, wenn´s stimmt, war das schwere Körperverletzung.
    Habe auch einmal erlebt, wie eine friedliche Demo beknüppelt wurde. Danach kam heraus, dass es an einem Informationsfehler lag. Bei der Polizeieinheit hatte sich das Gerücht verbreitet, die D.stranten hätten vorher vandalisiert. Dieses Desinformationsdesaster war sozusagen in einer Panikreaktion vergleichbar, dumm gelaufen für alle.

  25. #1 Powerboy

    vor allem endlich den Einfluß von Erdogans 5. Kolone in Deutschland auf Null senken! Und natürlich die Einwanderung von da stoppen.

  26. Die Türkei muss sofort aus der Nato ausgeschlossen werden. Denn sie hat bereits dreimal mittels Lügen versucht, uns in einen Krieg mit Syrien zu verwickeln, um imperialistische türkische Großmachtsinteressen zu verwirklichen.

    1. Lüge: ErdoKahn behauptete, die Syrer hätten grundlos ein türkisches Flugzeug angegriffen. In Wirklichkeit drang das türkische Flugzeug in das syrische Hoheitsgebiet ein.

    2. Lüge: Die Türkei hatte behauptet, Syrien hätte sie mit Granaten beschossen (und hatte daher aus Rache einen syrischen Grenzposten beschossen). Später stellte sich heraus, dass die Täter aller Wahrscheinlichkeit nach der FSA oder einem nichtsyrischen Geheimdienst angehörten.

    3. Lüge: ErdoKahn behauptete, er hätte BEWEISE wonach Assad in HUNDERTEN (!!!) von Fällen Giftgas gegen die ZIVILbevölkerung einsetzen würde. Hierbei log er übrigens gleich in mehrfacher Hinsicht.

    In allen drei Fällen berief sich ErdoKahn auf den Nato-Verteidigungsfall und forderte von der Nato ein Eingreifen in Syrien.

    Im Übrigen hat ErdoKahn die Frechheit besessen, den Westen (inklusive Israel) für die Demonstrationen in seinem Land verantwortlich zu machen.

  27. #19 Jeremia (19. Jun 2013 15:03)

    Was gibt es denn da zu fragen?
    Sag ihm, dass es Dir um das Baby und die Frau Leid tut.

  28. Wer meint in der Türkei geht es um Freiheit und Demokratie, der liegt nach meiner Ansicht falsch. Die Türkei war bisher nie demokratisch, an der Behandlung von Minderheiten kann man es gut ablesen. Die Türkei wird weder unter der AKP noch unter den Kemalisten demokratischer. Alles andere sind fromme Wünsche unserer Blockparteien. Die Türkei kann deshalb nie zu Europa gehören. Da mit der AKP und Erdogan der Islam in der Türkei an der Macht ist, wird er niemals diese Macht wieder abgeben. Damit kommen unsere Blockparteien nicht zurecht. Sie träumen von einem Euro-Islam, den es nicht geben kann. Sie unterstützen angebliche Freiheitsbewegungen gegen Despoten, unterstützen in Wirklichkeit aber die neuen gegen die alten Diktatoren. Die neuen sind zusätzlich aber stramm ideologisch-religiös ausgerichtet.

  29. @19 Jeremia ,

    zunächst mal sind derartige Gewalttaten natürlich zu verurteilen. Die Geschichte hört sich allerdings seltsam an. Zum einen ist der Stadtteil in dem sich der Vorfall zugetragen haben soll so stark islamisiert, dass es dort bei Einführung des Burkabannes zu moslemischen Angriffen auf die Polizei kam.

    Zum anderen hat eine islamische Organisation in London gerade ihre staatliche Förderung verlohren, weil sie fröhlich islamophobe Anschläge meldete, die es nicht gab.

    Möglicherweise ein ehelicher Streit.

    Ich würde einfach der Wahrheit gemäß sagen, das Gewalt gegen Frauen abscheulich ist und in Frankreich, wie auch bei uns,abgelehnt und bestraft wird.

  30. OT—„wissenschaftliches Neuland“

    FRANKFURT. Die Goethe-Universität betritt mit ihrem Zentrum für Islamische Studien, das heute (19.6.) offiziell mit einem Festakt eröffnet wird, erneut wissenschaftliches Neuland. Im Mittelpunkt der dort gelehrten „Islamischen Studien“ steht die Begründung eines nicht nur in Deutschland neuen Fachs, einer „Theologie des Islam“ im Sinne der historisch-kritischen Wissenschaft“.
    „Dass religiöse Bekenntnisse sich mit wissenschaftlichen Methoden konfrontierten und auf sich selbst kritisch reflektieren, sei als großer Fortschritt zu sehen“.

    In der Nachhaltigkeit des historisch-kritischen Ansatzes dürfte das „Experiment“ bestehen.
    http://www.muk.uni-frankfurt.de/47004659/141?

  31. Wenn man bedenkt, wie lange der Machtkampf zwischen islamistischen und im weitesten Sinne kemalistischen Kräften in der Türkei schon andauert und mit wie harten Bandagen er geführt wird, dann liegt die Vermutung zumindest nahe, dass hier ein von langer Hand geplanter und wohlorganisierter Versuch vorliegt, das Land unregierbar zu machen und dadurch, d.h. letztlich durch Gewalt, dessen gewählte Regierung zu stürzen.

    Von einem Manfred Kleine-Hartlage hätte ich eine weisere Sichtweise erwartet als eine weitere, orientalische Dolchstoß-Legende… mit großem Entsetzen nehme ich diesen Artikel zur Kenntnis…

  32. #19 Jeremia

    solche Amgriffe sind eine Reaktion auf das, was die Nicht-Moslems seit Jahrzehnten in sich reinfressen. Nämlich, die täglichen grundlosen und brutalen Übergriffe von sogenannten „Jugendlichen“ auf autochthone Franzosen/Deutsche usw.. Das da irgendwann bei einigen die Sicherungen durchbrennen ist doch klar.

    „Die Welle der Angriffe und islamfeindlichen Vorfälle macht eine starke und kompromisslose Antwort seitens der Regierung nötig. Sie kann nicht nur jenen Opfern gegenüber solidarisch sein, die sie für würdig erachtet.“

    Mal ganz davon ab, dass sowohl die Reaktion der Zeitung, als auch die Reaktion der Antirassismus-NGOs und aller anderen total verlogen ist! Wievielen weißen Europäerinnen wurde denn schon ihr Kind im Bauch totgetreten, weil das Jüngelchen nicht mit einem „Christen-Balg“ beim Vater antanzen darf!? Da halten alle das Maul, keiner spricht darüber, alles wird unter den Teppich gekehrt, wer es als Europäer trotzdem wagt wird als Hetzer bezeichnet. Hätten die sich mal früher für eine „kompromoslose Antwort“ eingesetzt, wenn Moslems was machen, dann wäre es gar nicht so weit gekommen! Und überhaupt, auf diesen Fall in Frankreich trifft die Bezeichnung als Einzelfall ausnahmsweise tatsächlich zu. Ich möchte nicht wissen, wieviele Übergriffe von Moslems auf autochthone Französinnen in derselben Zeit stattgefunden haben.

  33. #18 nicht die mama (19. Jun 2013 14:58)

    Die Frage ist, wer ist die Hexe?

    Cecilia Malmström?

  34. „In der Polizik geschieht nichts zufällig.“
    Franklin D. Roosevelt

    Ich denke, dass wir demnächst mit einer Flut türkischer Asylanten zu rechnen haben.

  35. „In der Politik geschieht nichts zufällig.“
    Franklin D. Roosevelt

    Ich denke, dass wir demnächst mit einer Flut türkischer Asylanten zu rechnen haben.

  36. #24 JeanJean

    kann auch sein, das wäre ja nicht der erste gefakte Nazi-Überfall. Die sagt es waren Nazis, weil sie Angst hat die Wahrheit zu sagen, da sie die Täter kennt. Wär ja auch nicht das erst Mal.

  37. Medienlügen, Desinformation durch Presse und TV werden durch Anordnungen und Verbote in Kraft gesetzt. Medien sind zu langweiligen Plaudertaschen verkommen, weil es von ihnen verlangt wird:

    Die Regierung in Sri Lanka hat einen Vorschlag für einen neuen Ethik-Code für Medien eingebracht und damit heftige Kritik vonseiten der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) http://hrw.org geerntet. „Der Regierungsvorschlag ist Teil einer anhaltenden Kampagne zur Kontrolle der Medien und Eindämmung von abweichenden Meinungen“, beklagt Brad Adams, Asien-Direktor von HRW. Das dafür zuständige Ministerium für Massenmedien und Information sieht die Sache naturgemäß anders. Der Code beabsichtige die Schaffung einer „gesunden Medienkultur“, da die Aktivitäten von unbenannten Medien zu vielen Problemen geführt habe, so Minister Keheliya Rumbukwella.
    Druck auf Journalisten steigt

    Konkret sollen durch den Ethik-Code publizistische Inhalte verboten werden, die „die Erwartungen der Öffentlichkeit und die Moral des Landes verletzen oder darauf abzielen, die Standards der öffentlichen Meinung oder Moral zu senken“. Darunter fällt unter anderem auch „Material, das gegen die Integrität der Exekutive, Judikative und Legislative gerichtet ist“.

    Sri Lankas Journalisten befänden sich bereits unter enormem Druck, nicht kritisch über die Regierung zu berichten, kritisiert Adams. Hinzu kommt die unklare Formulierung, die ihm ein Dorn im Auge ist. „Die Vagheit des Codes wird voraussichtlich zu einer größeren Selbstzensur führen, um Vergeltungsmaßnahmen vonseiten der Regierung zu vermeiden.“ Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es noch unklar, wann der Vorschlag dem Parlament in Colombo zur Abstimmung vorgelegt wird, berichtet der britische Guardian. Auch die konkrete Anwendung bzw. die vorgesehenen Sanktionen bei Nicht-Einhaltung sind noch nicht bekannt.

    Verstimmung auf diplomatischer Ebene

    Allein im vergangenen Jahr wurden fünf regierungskritische Webportale von den Behörden abgedreht. Die ehemals lebhafte Medienlandschaft Sri Lankas sieht sich immer größeren Repressionen vonseiten der staatlichen Organe ausgesetzt. Diese dramatische Entwicklung führte erst unlängst zu diplomatischen Verstimmungen innerhalb der Commonwealth-Staaten http://pte.com/news/20130516032 ). Die Insel im Indischen Ozean trägt dieses Jahr das Gipfeltreffen des losen Staatenbundes aus. Dieser Umstand stößt angesichts der dort prekären Lage der Meinungsfreiheit vor allem Kanada bitter auf.

  38. Lieber Verschwörungstheroretiker, es gibt immer Gewinner und Verlierer bei jedem Aufstand.

    Nur: was ist so unwahrscheinlich daran, daß insb. im Westen der Türkei die Menschen sich gegen eine Islamisierung erheben? (anders als im arabischen Frühling, wo diese noch extra herbeigerufen wurde)
    Ein paar Gründe:

    -Alkoholverbot
    -Schleier wo man hinguckt
    -Bevorzugung von islamistischen Genossen in allen Ebenen
    -Keine Pressefreiheit
    -Erdogans Allmachtanspruch (siehe seine größenwahnsinnigen Reden in Deutschland)

    ???

  39. Kleine-Hartlage enttäuscht mich diesmal. Sicher hat er recht damit, dass wenigstens versucht werden sollte, die Quelle der Unruhen und ihre Motive, gründlicher zu hinterfragen, als dies bisher geschehen ist.
    Er selbst hinterfragt aber auch nicht. Äussert Zweifel, tut das nicht, was er anderen empfiehlt.

    Mit seinen Vermutungen deckt er das ganze Spektrum von Nationalisten über Säkularisten, Kemalisten, Islamisten bis hin zu AlQaida ab.
    Seine Chance irgendwo recht zu behalten, und davon werden wir hören, ist groß.

  40. Kleine-Hartlage redet, als wäre das alles eine große Verschwörung und wir würden gar nicht wissen, was da überhaupt abgeht, weil es überhaupt keine Informationen gibt, ausser dem selektierten Propaganda-Material. So als wäre die Türkei Syrien.

    Aber das ist totaler Unfug. Es gibt massenweise Informationen im Internet. Videos, Blogs, Interviews, Reportagen, auf türkisch, englisch, deutsch, russisch. 24h Live-streams vom Ort des Geschehens.
    Wenn das ne Verschwörung ist, dann wirklich die beste und grösste Verschwörung die die Menschheit je zustande gebracht hat 😉
    Genauso könnte man die Demonstrationen in Spanien und Griechenland als wilde Verschwörungen abtun.

    Ausserdem gibt es auch genug informationen über die politischen Richtungen (ein bunter Haufen). Politische Forderungen? Gibt es nicht, weil es eben keine Organisierte Revolution ist, sondern eine spontane Entladung von Volkszorn (Das kann man als konservativer Deutscher vielleicht nicht nachvollziehen, aber den „Südländern“ ist sowas nichts allzu besonderes). Die Leute haben unterschiedliche politische Interessen. Das einzige was die gemein haben, ist keine Lust auf Erdogan und seine zunehmenden Islamisierung.

    Schlussendlich ist das ganze sowieso völlig irrelevant, weil wohl niemand hier plant, wie Frau Roth in die Türkei zu fliegen, um dort einen Anti-Erdogan Dschihad hinzulegen.
    Im Moment ist die Situation relativ einfach: Menschen verschiedenster politischer Richtungen protestieren, Erdogan lässt sie niederknüppeln. Punkt. Mich interessiert zwar auch, was am Ende rauskommt, aber das werden wir dann sehen, wenn es soweit ist. Das wichtigste ist und bleibt: kein EU-Beitritt. Alles andere ist sowieso zweitrangig.

  41. @ #2 GrundGesetzWatch (19. Jun 2013 13:51)

    TGO Stuttgart
    Die sind linksextrem,völkisch UND nationalistisch. Eine Variante welche in der BRD vollkommen unbekannt ist.

    Unbekannt in der BRD? Wer sich das Parteiprogramm der NPD durchliest, kann kaum zu dem Schluß kommen, daß „linksextrem, völkisch UND nationalistisch“ in der BRD nicht vorkommt. 😉

  42. #25 Jeremia

    Einer schwangeren Frau in den Bauch zu treten ist immer und unter allen Umständen eine Sauerei. Da gibt es garnichts dran zu diskutieren. Und auch ohne das ist ein tätlicher Angriff auf ein in der Öffentlichkeit anstößig gekleidete Person nicht richtig. Wir leben hier schließlich nicht in Arabien.

    Ansonsten läßt der Artikel in der verlinkten Islamischen Zeitung das eine oder andere Detail weg. So trug die Frau nicht nur ein Kopftuch, sondern auch ein Niqab; übrigens in Frankreich illegal. Die Polizei hat ihre Zweifel an der Geschichte, aufgrund von Unstimmigkeiten in ihrer Aussage.

    http://www.thelocal.fr/20130618/muslim-woman-miscarries-after-veil-attack

  43. Ich denke, das Interesse der Linken in Europa ist es, in der Türkei einen Regierungschef zu haben, den sie den Europäern als guten Demokraten präsentieren können und dann die Türkei in die EU aufzunehmen, egal, ob dann in einer späteren Wahl wieder die AKP oder ähnliches gewinnt. Wenn die Türkei erstmal drinnen ist, gibt es kein zurück mehr. Und für dieses Ziel ist Erdo zur Zeit ein lästiges Hindernis.

  44. Das die Demonstranten aus der linken Ecke kommen ist keine Frage. Ob es Linksnationalisten sind wage ich in der Gesamtheit zu bezweifeln. Erdogan ist vom Wahlergebnis legitimiert, demokratisch, na ja. Nationalismus wird von Ihm geprägt, Stolz auf das Türkentum, Großosmanisches Reich, das ist seine Sprache.Obwohl er Unmengen an Gas aus dem Iran bezieht, fördert er Al Kaida in Syrien, er droht Israel wegen der Gasfelder vor Zypern, er lässt sich von Mursi Anhängern in Ägypten feiern, verhandelt mit den Islamisten in Tunesien. Auch wenn man hier wieder eine Linke! Gefahr sieht, ist mir der Laizismus alle male lieber als der national geprägte Islamismus.

  45. Genau diese Art von entpolitisierter, emotionalisierender Desinformation kennen wir auch aus dem libyschen Bürgerkrieg, bei dem wir erst hinterher erfahren durften, dass unter den gepriesenen Rebellen jede Menge Al-Qaida-Terroristen mitmischten

    So ein Unsinn! Die sekularen Kräfte in der Türkei, die Attatürk zu einer westlichen Demokratie ausbaute, nun mit dem Bürgerkrieg in Lybien zu vergleichen, ist der blanke Hohn!

    Ein Artikel, der vom wesentlichen ablenkt!

    JA: Erdogan ist der böse Wolf! Und JA: die Demonstranten sind nicht in erster Linie „politisch“, sondern freiheitliebend nund anti-islamistisch …

    und es gibt meiner Ansicht nach wenige Ansatzpunkte, dort Dinge hineinzureden, die so nicht drin sind!

  46. Also man kann die Frage „Erdogan der Böse Wolf“ ja auf zweierlei Weise verstehen.
    Einmal, dass er ungerechtfertigt und unehrlich angegriffen wird. Dazu weiß ich nichts. Oder , dass Demonstranten gut und Herrscher schlecht sind. Dazu muß man sagen, dass Erdogan natürlich die öffentliche Ordnung aufrechterhalten muß. Und was sich da genau abgespielt hat, ist mir nicht klar geworden. Das müßte dann hier jemand noch mal genau begründet ausführen. Dem würde ich dann mehr trauen als der deutschen Presse, die in jedem Fall eine vorgefertigte Perspektive hat.
    Wenn also hier in der tausende demonstrieren und Merkel stürzen wollen, dann läßt die auch aufmarschieren. Und auch Adenauer hätte es getan.

  47. #44 Dr. T

    #25 Jeremia
    Das hier stimmt wohl eher:
    „Tre arabisk udseende piger mellem 14 og 17 år overfaldt en dansk kvinde på 34 år helt umotiveret – først med verbale skældsord,“ siger Klaus Hvegholm Møller, vagthavende ved Østjyllands Politi, til Jyllands-Posten.“

    Drei arabisch aussehende Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren haben eine dänische Frau mit Kinderwagen überfallen.Sie beschimpften sie, und als sie wegeilte haben sie ihr noch Haare abgeschnitten und ihre Jacke zerschnitten.
    Ein Schimpfwort: „fucking danskertøs“
    Übersetzt: Dänen-Flittchen oder Dänen-Göre
    http://jyllands-posten.dk/aarhus/krimi/ECE5621342/kvinde-med-klapvogn-overfaldet/

  48. Ganz merkwürdig ist das schon. Bisher war der Erdowahn ein Liebling aller Demokraten. Hier in der BRD konnte er massenhaft gegne uns hetzen.

    Und nun ist alles vorbei?
    Wer weiss, was er falsch gemacht hat, was nicht mehr in den Kram passte.

    Ein land wie die Türkei, in der jede 3. Frau Analphabetin ist, ist ja schlimmer als eine DDR es war. Und das ist ja nicht alles. Ich war mal im Taurusgebirge. das waren schlimmer Verhältnisse. In Anatolien ist es noch schlimmer.

    Jetzt gehen die Menschen auf dei Strasse, die Polizei greift drastisch durch, aber die Politik wirft mit Wattebällchen.

    Man erinnere sich an Libyen. Da tagte gleich die UNo als es losging.

    Ein Gutes hat es, keiner im Volk will sie mehr in der EU.

  49. Für mich ist auffällig, wie sich das Militär bislang zurückhält. Warten es vielleicht darauf vom Volk „gerufen“ zu werden um dann wieder die Macht zu übernehmen?

  50. Mir entgeht leider der Sinn dieses Artikels: Was verstehen wir Durschnittsbürger denn da nicht? Dass Erdogan NOCH nicht als DDR-style Diktator daher kommt? Das die Opposition laizistisch-kemalistisch inspriert ist? Auch nationalistisch? Das ist doch ziemlich bekannt.

    Was überhaupt verwundert ist dass dier angeprangerten Journalisten Erdogan überhaupt als „bösen Wolf“ wahrnehmen. Man würde ja meinen dass seine Reislamisierungsideologie unsere linke Journaille betören würde, wie sie ja sonst alles Islamische immer so verherrlicht. Aber siehe da, auch Linke kritisieren Erdogans Vorgehen! DAS wäre mir ein Artikel wert gewesen!

  51. # 8

    nachdem 5 Millionen Türken in Deutschland regelmäßig Milliarden EUR in die Türkei transferieren, kann das Regime gut leben. Die Wähler von Erdogan kommen aus Anatolien, wohin ein Teil der Gelder fließen….

  52. Nirgendwo wird irgendein Zweifel geäußert, ob es zulässig, erst recht nicht, ob es weise ist, sich ohne genauere Kenntnis der Hintergründe in die inneren Angelegenheiten eines fremden Landes einzumischen.

    Diese Feststellung ist zwar richtig, aber dass ist insofern nicht überraschend weil das halt der pawlowsche Reflex unserer fachlich und poltisch unqualifizierten Effekthascher-Politiker ist. Assad oder Chavez oder Putin analysieren, aber doch nicht Westerwelle. Aber es ist natürlich eine Grundsatzfrage: Sind und wieweit sind unsere Politiker (pawlowsche Reflex)-Marionetten. Oder bringen sie es tatsächlich fertig, kaltblütig die gesamte Realität in einer Lüge zu planen. Teilweise müssen sie natürlich ihre Lügen kennen! Aber hinsichtlich der Vorgänge in der Türkei scheint mir alles im üblichen Reflexbereich (Demonstrant gut, zumindest in einem angeblich autoritären Staat, Polizei schlecht) zu liegen.
    Und es ist ja nicht so, dass die Türkei (als autoritärer Staat nun überhaupt keiner Kritik unterliegt. Zumindest muß Kritik gespielt werden, auch von Merkel und EU, was immer die nun planen, weil ja einige Dinge zu offensichtlich sind.

  53. Manfred Kleine-Hartlage hat Recht.

    Wenn sich vergleichbare Vorfälle in Deutschland ereignen – Blockupy-Demo in Frankfurt, Stuttgart21, Behinderungen von Castoren-Transporten – fordert niemand den Rücktritt der Bundeskanzlerin. Man darf auch nicht vergessen, dass Erdogan – so unsympathisch man ihn in Deutschland auch finden mag – in der Türkei die Mehrheit der Wählerschaft repräsntiert.

    Auch ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hinter den Demonstranten – möglicherweise aus dem Ausland gesteuerte – Provokateure stehen.

    Es wäre Aufgabe der Presse, die Frage nach den Hintergründen zu stellen, anstatt das Publikum zu manipulieren. Zur gleichen Zeit finden in Brasilien ebenfalls gewalttätige Ausschreitungen und Demonstrationen gegen die Fussball-WM und die damit verbundenen Kosten statt. Diese Vorgänge werden nur beiläufig erwähnt und niemand in der deutschen Presse ruft nach dem Rücktritt der brasilianischen Präsidentin. Es ist offenkundig, dass die westlichen „Verbündeten“ offenbar an einer Schwächung, wenn nicht sogar einem Sturz Erdogans interessiert sind, und die „Demonstrationen“ zu diesem Zweck nur instrumentalisiert werden – wenn man sie nicht sogar selbst initiiert hat.

    Es ist wichtig, als politischer Bürger ein Gespür dafür zu entwickeln, wann die Presse versucht, das Publikum zu manipulieren.

  54. Wenn man Manfreds Text gelesen hat kommt zu folgender Schlussfolgerung:

    Ägypten,
    Libyen,
    Syrien,
    und jetzt die Türkei.

    Es ist immer das gleiche Strickmuster was da abläuft.

    Und was man in diesem Zusammenhang auf jeden Fall beachten muss:
    Die Nachrichten sind nicht dazu da um uns zu informieren, sie sind dazu da um uns zu lenken. Und aus diesem Grund sollte man seine „Meinung“ über Erdogan noch mal genau überprüfen.

  55. Erdogan boykotieren und Opposition unterstützen. Aber die UE unterstützt lieber Extremisten in Syrien.

  56. Sehr guter Kommentar, Kleinzschachwitzer (#57).

    Es wäre Aufgabe der Presse, die Frage nach den Hintergründen zu stellen, anstatt das Publikum zu manipulieren.

    Leider sieht die Presse ihre Aufgabenstellung anders als Du und ich. Sie versteht sich als Manipulationsinstrument.

    Sind und wieweit sind unsere Politiker (pawlowsche Reflex)-Marionetten. Oder bringen sie es tatsächlich fertig, kaltblütig die gesamte Realität in einer Lüge zu planen

    Ich denke, weder das eine noch das andere, ingres. Sie sind mit Sicherheit nicht die Planer. Es gibt so viele NGOs, in denen sehr großes Geld und große Medienmacht versammtelt ist, die EU ist im Grunde auch eine derartige „NGO“, aber es gibt den CFR (nicht „Claudia Fatima Roth“ 😉 sondern Council on Foreign Relations), die Trilaterale Kommission, Atlantikbrücke und viele, viele mehr.

    Diese Organisationen sind mit der Poklitik verstrickt, z.B. sind die jährlichen Bilderbergertreffen eine (aber keineswegs die einzige oder auch nur wichtigste) neben anderem eine Art „Vorstellungsgespräch“ für Friont-Politiker, bei denen sie auf Tauglichkeit begutachtet werden. Letztes Jahr z.B. Steinbrück. Im jahr 2005 war Merkel geladen.

    Wenn man sich vorstellt, dieses ganze globale Polit-NGO-Netz wäre ein Industriekonzern, dann sind unsere Politiker die PR-Abteilung, die Schauspieler aus dem Werbefernsehen. Sie preisen das Produkt an, sie kennen es auch einigermaßen. Aber es ist nicht ihre Aufgabe, das Produkt zu entwickeln oder herzustellen. Dafür sind jeweils andere Abteilungen zuständig, z.B. Think Tanks und Geheimdienste.

  57. Es kann aber auch genau anders herum sein:

    Erdogan, der über eine breite Mehrheit im Volk verfügt, nutzt den eher harmloseren Anlass zu einer gezielten Eskalation, um so eine „Säuberung“ quer durch die Gesellschaft und Institutionen durchführen zu können – beim Militär, vormals der Garant des Kemalismus und Säkularismus, hat er das ja – oh welch Zufall! – rechtzeitig vor Beginn der Unruhen durchgeführt. Am Ende sitzt er stärker im Sattel als zuvor und das kann sehr gut Ergebnis einer Strategie gewesen sein.

    Interessant ist, dass genau 1 Tag, bevor es los ging, hier bei pi einer gepostet hat, dass pi- doch bitte die Augen auf halten soll, da es an diesem Wochenende losgehen wird und dass man den Aufstand gegen Erdogan probieren wird.

    Dies spräche dann aber eher gegen meine obige These.

    Aber: Bei den Türken mit ihrem „tiefen Staat“ und ihre Meisterlichkeit des „Über-Bande-Spielens“ und der false flag Operationen weis man als Außenstehender nie, woran man ist.

    Um so wichtiger ist, dass wir uns hier in Deutschland gegen die nicht weg zuredende fünfte Kolonne Politik der Türkei, die gerade unter Erdogan so richtig Fahrt aufgenommen hat, wehren.

    Ich meine daher, M. K-H, liegt etwas daneben. Denn bislang nützen die Unruhen Erdogan eher, als dass sie ihm schaden.

  58. Wenn ich den Artikel richtige verstanden haben, so trifft er den Nagel auf den Kopf. Erdogan wurde von einer überwiegenden Mehrheit der Türken zum 3. Mal gewählt. Unsere Linken wollen nicht begreifen, dass die Türken diesen Islamisten wollen. Es waren die Linken in der Türkei, die mit ihren Verfassungsgerichten die Demokratie behindert haben. Doch irgendwann war der Damm gebrochen.
    Erkenntnis: Die Macht von Verfassungsgerichten ist entgegen der Annahme der Linken brechbar. Islamisten lassen sich dadurch nicht stoppen. Auch wenn die Verfassung laizistisch ist, so setzen sich Islamisten durch, wenn sie eine Mehrheit islamischer Bevölkerung haben.

  59. #57 Kleinzschachwitzer (19. Jun 2013 17:59)

    Also ich seh das mit Brasilien anders. Das liegt innerhalb des Pawlowschen Reflexes (wobei das rein zufällig auch mal mit Vernunft übereinstimmen kann). Brasilien ist weit weg und hat zunächst mal keine direkte Relevanz für Europa. Da wartet Man jetzt erst mal ab. Da läßt man Blatter vor, der meint der Fußball sei stätker als … . Die USA müßten sich schon eher äußern. Aber um sich bei Brasilien zu äußern, muß schon echt was los sein, denn das Land ist so riesig. Bei Kolumbien und Venezuela kann man schon eher und relativ leicht. Und dann ist die Führung auch nicht auf Kollisionskurs mit dem Westen. Wenn da mehr passiert, dann wird Westerwelle zur Mäßigung aufrufen und besorgt sein und warnen.

    Mehr kann er aber auch eigentlich nicht tun. Das Problem ist nur, dass er es nicht zugibt und die Kohle für sein Amt trotzdem abgreift.

    Unabhängig davon wäre die Presse natürlich verpflichtet sich kundig zu machen. Aber wozu? Läuft alles auch so. Und beim Islam muß man halt lügen das steht alles bombenfest. Erdogan kann man fallen lassen, den Islam aber nicht.

  60. Naja, „unsere“ Politiker sollten sich nicht anmaßen die Turkei zu kritisieren, schließlich stehen wir in Sachen Islamisierung nicht weit hinter den Türkowahn.
    Oder wie unlängst ein Salafist sagte, „Deutschland ist dass islamischte Land auf der Welt“. Ja, alle merken es, nur der dumme und feige Westler nicht.

  61. Dem Artikel kann man nur zu 100% zustimmen.
    Was mich erschüttert ist die Naivität vieler PI-ler. Ja glaubt denn wirklich jemand ernsthaft wenn Erdogan „weg vom Fenster“ ist dann gebe es keinen Zuzug von Türken mehr nach Deutschland? Dann gebe es keine Islamisierung mehr von Deutschland?
    Wenn Erdogan weg ist dann kommt die Türkei schneller in die EU als man jetzt glauben würde. Und nichts, aber auch garnichts würde für uns Deutsche besser werden. Warum? Weil wir niemals mehr in den Genuss von Vorteilen kommen sollen. Wir Deutsche bestimmen nicht mehr über uns selber sondern unsere Sklaventreiber und Statthalter. Deutschland ist längst verschachert, verhökert und daran ändert auch ein nicht vorhandener Erdogan etwas!

  62. Also, „von langer Hand geplant“ halte ich für eine ziemlich gewagte These, und daß nicht alles so ist, wie es scheint oder die Medien uns zeigen, schon ein Gemeinplatz. Freilich kann man gar nicht oft genug zum kritischen Selberdenken aufrufen, aber ich glaube, das ist wirkungsvoller, wenn man mit weniger Sprachblasen um nichts auskommt. Ich schätze vieles an der Arbeit von Herrn Kleine-Hartlage, aber vieles muß auch noch reifen.

    #28 Physiker (19. Jun 2013 15:16)

    Die Türkei muss sofort aus der Nato ausgeschlossen werden.

    Meine Rede schon seit langem. Türkei raus, Israel rein. Klare Kanten, dafür ist ein Verteidigungsbündnis doch schließlich da.

  63. Endlich einmal eine emotionslose Einschätzung der Situation. Hier herrscht ja zumeist der pawlowsche Reflex vor. Wenn die Klingel „Erdogan“ schellt, läuft der Speichel.

  64. Sehr schöner Artikel von Manfred Kleine-Hartlage.

    Schon zu Beginn der Unruhen war mir klar, dass wir uns als Deutsche da am besten raushalten sollten. Wenn dann auch noch Claudia Roth und Kenan Kolat gegen Erdogan Stimmung machen, sehe ich mich in meiner Haltung bestätigt.

  65. Herr Erdogan hat hier in Deutschland den Türken genau erklärt, wie sie sich zu verhalten haben. Parallelstaat. Es interessiert ihn auch nicht, dass die Spaltung der Gesellschaft auch in seinem Land existiert. Wer die Macht hat, wer der Brutalere ist, der hat das Sagen. Islamisch-koranisches Gesetz. Warum sollten diese im Islam seit Jahrhunderten praktizierten Verhaltensweisen gegen eine andere ausgetauscht werden. Die EU, die deutschen Islamschergen haben es gewusst und diesen Bestrebungen die volle Anerkennung erteilt. Das ständige Anprangern von Menschenrechtsverletzungen in der Türkei soll von den z.B. hunderten deutschen Mordopfern durch muslimische Gewalt ablenken? Kümmert aber keiner dieser Islamisierer, wir bunkern rein, was irgendwie möglich ist. Wie sonst wären wir zur Islamisierung Europas gekommen? Null Kritik – ausschließlich Förderung und Anerkennung islamischer Bestrebungen und Forderungen.
    Nach Erdogan kommt ErdoganII. Der Islam wird seine Macht nur aus den Händen geben, wenn das Gemetzel für ihn verloren ist. Und da werden Polizisten auf jeden gehetzt, der nur einen Funken Unverständnis für islamische Bestrebungen zeigt.
    Was den Westen diese islamische Friedensvorstellungen schon gekostet hat, möchte ich nicht wissen. Auf jeden Fall ist es eine außerordentliche Beruhigung, dass Deutschland mit diesen „Friedensengeln“ mittlerweile zugepflastert wird. Da kommt Lebensfreude auf. Hauptsache Islam.

  66. Sehr richtig MKH!
    Von Anfang an machte mich die Berichterstattung stutzig und mein erster Gedanke war:cui bono.
    Erdogan ist gewählt und regiert,so weit so gut.Er setzt seine Agenda um,so wie er sie angekündigt hatte (im Gegensatz zu unseren Lügnern).
    Welche Legitimation aber haben (außer den wirklich lokalpolitischen) die Demonstranten,dieser Agenda einen Riegel vor zu schieben?Gewählt ist gewählt (wie bei uns);und bei den nächstenWahlen lässt sich das korrigieren.
    Alternativ aber bewaffnet die Nato die „Unzufriedenen“ und greift dann irgendwann militärisch ein (was viele Leute wieder sehr viel reicher machen würde).

  67. @#72 handler

    Erdogan kann den Türken in Deutschland erzählen, was er will. Es liegt aber an den deutschen Regierungen, ob diese sich integrieren oder bei Verweigerung das Land verlassen müssen. Nicht an Erdogan.

  68. nationalismus bedeutet krieg, sagte mitterand.

    der mohammedanismus ist die diktatur an sich. und jeder staat, der sich darauf beruft, ist eine diktatur. also auch die türkei.
    in deutschland erkennen dies zu wenig menschen.

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