Wer in Deutschland zum Beispiel einen Friseursalon betreiben und ausbilden will, braucht einen Meistertitel. Leuchtet irgendwie ein. Die Grünen sind anderer Meinung, und nun empfiehlt es auch Brüssel: Weg mit dem unnützen Meisterbrief!

(Von Verena B., Bonn)

Bereits im Jahr 2003 hatte sich der Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker für Gewerbefreiheit (BUH e.V.) auch im Handwerk positiv zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN in der Bremischen Bürgerschaft geäußert, den Meisterzwang abzuschaffen (Drucksache 15/1137). Der BUH erwartet nach Abschaffung des Meisterzwangs eine Gründungswelle mit positiver Auswirkung auf den Arbeitsmarkt. Die OECD beklagt seit Jahren, dass in Deutschland die Selbstständigenquote zu gering sei. Sie sagt, in Deutschland brauche man entsprechende Rahmenbedingungen, dann könne man 500.000 neue Selbstständige bekommen. Nach Schätzung von Professor Hellwig, dem Vorsitzenden der Monopolkommission, könnten bei Abschaffung des Meisterzwangs 1.000.000 (eine Million!) Arbeitsplätze neu entstehen.

Der Meisterzwang tauge nicht als Qualitätsgarantie oder Verbraucherschutz, und die niedrigere Insolvenzquote im Handwerk resultiere aus dem Konkurrenzschutz durch den Meisterzwang. Für die Behauptung, die erzwungene Weiterbildung oder sogar nur die Meisterprüfung würde die niedrigere Insolvenzquote sicherstellen, gebe es keine wissenschaftlichen Belege, wohl aber diverse wissenschaftliche Belege dafür, dass die niedrigere Insolvenzquote Folge der Marktabschottung sei.

Der Meisterzwang konstituiere eine Inländerdiskriminierung, weil Bewerber mit Erfahrungen aus anderen EU-Staaten ohne sachliche Begründung einen erheblich leichteren Marktzugang hätten. Außerdem verstoße der Meisterzwang in seiner heutigen Form gegen EU-Recht, weil entgegen der stand-still-Klausel des EG-Vertrags (Art. 62 EWG-Vertrag, alte Fassung) die Marktzugangsbeschränkungen der HwO in mehreren Schritten seit 1957 verschärft wurden. Der Meisterzwang schränke die freie Berufsausübung unverhältnismäßig und unnötig ein und sei schon deswegen verfassungswidrig. Desgleichen sei der Meisterzwang ökonomisch schädlich und juristisch äußerst fragwürdig. Es sei also höchste Zeit, allen Menschen, die arbeiten wollen, dies auch zu erlauben.

Die Zukunft eines Kernstücks deutscher Handwerkstradition steht somit auf dem Spiel. Wie Volkmar Vogel, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Ostthüringen, meldet, stehe der Meisterbrief in Brüssel auf der Abschuss-Liste.

Der General-Anzeiger berichtet:

In der Tat: Im wirtschaftspolitischen Pflichtenheft für die Bundesrepublik, das die EU-Kommission Ende Mai veröffentlichte, steht der Meisterbrief ausdrücklich unter den „ungerechtfertigten Beschränkungen und Marktzutrittsschranken“ im Baugewerbe und anderen Branchen. Die Botschaft ist klar: Weg damit!

Die „länderspezifischen Empfehlungen“, zu denen die Ermahnungen an die Berliner Adresse gehören, sind mehr als Fingerübungen marktradikaler Eurokraten. Sie gehören vielmehr in den Zusammenhang der großen Finanzkrise, beziehungsweise der Versuche, deren Wiederholung zu verhindern. Durch gegenseitige Überwachung soll die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit jedes einzelnen EU-Mitgliedstaates auf Vordermann gebracht werden. Das sind also nicht nur unverbindliche Ratschläge. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen wollen die Vorgaben auf dem EU-Gipfel Ende der Woche persönlich beraten und verabschieden.

Und das ist auch keine reine Formsache. Einzelne Länder, das ungebärdige Ungarn vorneweg, fühlen sich unfair angegangen und wollen sich die vermeintliche Gängelei nicht gefallen lassen. Deswegen wird bis zuletzt heftig darum gerungen, welche Empfehlungen im endgültigen Text stehen und welche nicht. Und Deutschland? Was ist mit dem Meisterbrief? „Die Empfehlungen sind ein wesentlicher Anstoß zu Strukturreformen“, heißt es auf deutscher Seite. „Wir wollen mehr Verbindlichkeit – wir stimmen zu!“ Und zwar einschließlich der Passage zum Meisterbrief.

Der Abgeordnete Vogel muss sich trotzdem keine großen Sorgen machen. Warum, erläutert der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber: „Das kann man sehr gelassen sehen. Wir sollten unser Modell offensiv verkaufen, gerade für Südeuropa. Überall, wo es gilt, einen Mittelstand aufzubauen, ist das duale System mit dem Meisterbrief als Befähigungsnachweis ein Positiv-Beispiel.“ Der Zugang zu Dienstleistungsberufen in Deutschland sei weniger reglementiert als in vielen anderen Ländern. Dass die Kommission das Thema immer wieder auf den Tisch bringe, entspringe einer „sehr papierorientierten, formalistischen Betrachtungsweise“.

Auch bei der Bundesregierung sieht man den Meisterbrief bei aller grundsätzlichen Wertschätzung der Länderempfehlungen als eine Art Beißring der Brüsseler Beamten – die eingesetzte Energie ist beträchtlich größer als das greifbare Resultat. Das liege schlicht an der Schwäche der Argumentation, heißt es. Schließlich bekomme Deutschland aus Brüssel Bestnoten für sein System der dualen Ausbildung, dem es wesentlich zu verdanken sei, dass Jugendarbeitslosigkeit bei uns nicht das gewaltige Problem sei wie bei den EU-Partnern.

Ach was, Merkel & Co. werden es schon schultern: Herabgesetzte Schul-, Ausbildungs- und Universitätsstandards, damit es auch diejenigen mit dem niedrigsten IQ noch in die Arbeitslosigkeit schaffen, weg mit dem Meistertitel, weg mit „Made in Germany“ – künftig heißt es: „Made in EUdSSR“. Hurra!

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112 KOMMENTARE

  1. Na super. Was wir seit Jahren in den Schulen erleben, nämlich die systematische Absenkung des Niveaus, geschieht jetzt auch auf Eu-Ebene. Schön nachdem Motto: Auch der dümmste soll mitspielen können! Angleichung der Lebensverhältnisse nach unten hin. Jedem der einmal einen italienischen, portugiesischen oder auch französischen Handwerker engagieren musste der weiß wovon ich schreibe!

  2. Die Ständeordnung abschaffen?
    Aber sicher!
    Der Meisterzwang ist eine Zwangsjacke für fleißige junge Leute!
    Wdhtig dabei ist, daß keine gezwungen wird, den Meistertitel nicht zu erwerben.

  3. wie will jemand ausbilden, der selbst nicht ausgebildet wurde?? Die in Brüssel und auch die Grünen in Berlin sind doch fern jeder Wirklichkeit!

    Haha und wieviele türkische Friseure wollen die noch aufmachen? Hier gibts jetzt rund 50 Friseure, davon 90% Türkische, im Umkreis von 500m wo es in den 60er Jahren maximal 5 Friseure gab. Die Leute gehen doch nicht 10 x häufiger zum Friseur als früher.

  4. Wenn schon, dann aber konsequent:
    Weg mit allen Titel, egal ob Dr.Ing., Abitur, Schule. Das Lernen soll gleich komplett abgeschafft werden, freie Bahn den Faulen und Doofen!!!
    Die EU und seine „Intelligenzbestien“ gehören abgeschafft, sonst nichts!!!

  5. das ist doch hinlänglich bekannt, dass Ur-deutsche die sich im Handwerk selbständig machen möchten einen Meisterbrief haben müssen. Während EU-Ausländer die sich hier in Deutschland selbständig machen möchten „nur“ einen Nachweis bringen müssen, dass sie in dem Herkunftsland eine 6-ährige Berufserfahrung haben. Nunja, den Nachweis kann ich in kürzester Zeit bringen. Nur eine Frage des Preises.
    Das Selbe gilt auch für den Führerschein der im EU-Ausland gemacht wurde. Die Voraussetzung ist, dass der Hauptwohnsitz 180 Tage im EU-Ausland gemeldet war. Falls es Zweifel gäbe, dürfte das deutsche Amt nicht recherchieren, da es ein EU-Gesetz gibt, in dem ein Vertrauen der Mitgliedsstaaten vorausgesetzt wird.

  6. Warum nicht gleich komplett weg mit der Ausbildung ?

    Soll doch jeder machen, wozu er sich berufen fühlt. Häuser bauen, ohne die geringste Ahnung vom Bau incl. Statik und dergleichen zu haben, im Labor und mit Chemikalien hantieren, obwohl man vorher vielleicht Gelbe Säcke sortiert hat ?

    Deutschland war seit ewigen Zeiten für “ Made in Germany “ berühmt und angesehen. Das hatte massgeblich damit zu tun, daß die Leute sich in ihren Berufen auskannten, allen voran der / die Meister / Meisterin.

    Wir steuern auf die chaotischen Verhältnisse wie in Ländern wie Rumänien / Bulgarien / Albanien usw. zu, wo jeder, der einen Phasenprüfer halten kann, Elektriker ist.

    Der Meisterbrief ist nach wie vor der Nachweis einer besonderen Befähigung in dem Beruf und sollte erhalten bleiben.

    Raus aus dieser unsäglichen EU !

  7. Ein Meisterbrief ist ein Qualitätsnachweis. Wer Qualität haben will soll sie auch bezahlen, oder eben nicht.
    Warum soll das nicht der Markt entscheiden ?
    Die mittelalterliche Ständeordnung ist wirklich überholt !
    Ich persönlich habe jahrelang ohne Meisterbrief Autos repariert und kenne jede Menge Kollegen, die auch keinen Titel haben.
    Und viele Meister haben sich im Nachhinein als „Bademeister“ entpuppt.

  8. Also idiotischer geht es nicht mehr. In diesem Fall ist der Begriff Idiotie wirklich angebracht. Wenn es 500000 neue Handwerksbetriebe gibt, dann teilen die sich den heutigen hesättigten Markt. Also werden sich am Ende der Anzahl nach wieder nur die Betriebe halten, die heute schon da sind. Gewonnen werden kann also nichts.
    Wenn die Nachfrage entsprechend hoch wäre, dann würden heute bereits geeignete Leute in diesen Markt drängen. Das würde sich von selbst steuern.
    Das ganze Polit-Gesockse ist nur dazu da dämliche Vorschläge zu machen un die eigene Existenz zu rechtfertigen und damit noch die Gesellschaft zu zerstören. Es ist einfach nur noch abartig, dass diese eigentlich gescheiterten Existenzen für höchste Gehälter ihr geistloses Unwesen treiben können.
    In Grunde genommen sind nahezu alle politischne Ämter überflüssig und Brüssel vollständig.
    Der einzige Trost ist, dass es damit irgendwann ein Ende haben wir. Aber das Problem ist, dass die die unschuldig sind auch mitleiden werden. Aber wichtiger ist, dass man weiß, dass das jetzige System nicht durchzuhalten ist. Denn es gint kein System, dass das jetzipge System aufnehmen könnte, sie es bei der DDR durch dei BRD der Fall war.

  9. Die Abschaffung des Meisters für das Handwerk ist eine Logische Folge der Schulpolitik. Die Hauptschulen werden geschlossen. Realschulen sind die unterste Bildungsstufe. Die Gymnasien sind für alle Schüler. Gesamtschulen sowieso. Das Niveau wird abgesenkt und Bildung wird durch sinnlose strenge Regeln ersetzt, damit die Lehrer sich überhaupt noch in die Schulen trauen. Natürlich leiden die Schüler mit normalen Verhaltensweisen unter den strengen Vorgaben, welche eigentlich für die gewalttätigen Schüler sind. Dafür wurde, zumindest in Hessen von der CDU/FDP Regierung der staatliche Islam im Unterricht eingeführt. Der Neurealschüler mit einer Note 1 in Islam wird kaum die Meisterprüfung schaffen.

  10. In dem Fall bin ich sehr für die Liberalisierung. Unsere Handwerksordnung stammt noch zum Großteil aus dem Mittelalter der Zünfte mit ein paar Anpassungen der Nazis, und ist voll von Zwängen, die tatsächlich vor allem der Marktabschottung dienen und die Dienstleistung zudem erheblich verteuern. Der Meisterbrief mag weiterhin ein Qualitätsmerkmal sein, über die Anerkennung wird die Kundschaft entscheiden. Traditionen sind gut, aber alle alten Zöpfe muß man wirklich nicht behalten. Weg mit dem Zwang und Bürokratieterror.

  11. #4 Bastet (25. Jun 2013 18:03)

    „ … wo jeder, der einen Phasenprüfer halten kann, Elektriker ist.“

    Was du haben? Grün/gelb Kabel innen wie andere, Strom fließen gut auch da. Deutscher Nazi-Meister seien Idiot. 😉

  12. ein Meistertitel alleine garantiert natürlich nicht in jedem Fall Qualität, aber zumindest muss man zunächst einmal eine intellektuelle Hürde nehmen, bevor man selbstständig einen Handwerksbetrieb führen darf, vor allem, was wird aus der Lehrlingsausbildung ( Ausbildung der Ausbilder, Teil IV der Meisterprüfung) ?

  13. Zitat von Thilo Sarrazin:
    „Deutschland wird auf natürliche Weise dümmer“

    Nun will Grün und Brüssel das auch noch beschleunigen.
    Was ist nur aus Deutschland, dem Land der Dichter und Denker, dem Land der Erfinder, Technikpioniere und Nobelpreisträger geworden?
    Ein multikultureller Völkerbrei mit rapide sinkendem IQ.
    Die Zeiten der Einsteins, Humbolds, Wernherr v.Brauns, Goethes, Schillers, Sauerbruchs, Ottos und Diesels sind ein für allemal vorbei. Deutschland verkommt zusehens zu einer seichten Spaßgesellschaft ohne Kultur, Nationalbewußtsein und Stolz, es ist nur noch zum kotzen!

  14. „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“
    Demnächst aber Schindeln usw. den Leuten auf den Schädel,weil dann jeder ausbilden darf.
    Ich befürchte das die die es verdienen mal wieder ohne Beule davonkommmen.

  15. Jeder, der hier den Meistertitel so hoch hält, sollte sich mal überlegen,
    a) warum es trotzdem zu so vielen Mängeln bei Handwerksarbeiten kommt und
    b) warum es dazu unbedingt eine gesetzliche Regelung braucht: Wenn der Meistertitel doch angeblich eine so enorme Qualität garantiert, dann wird er sich auch am Markt durchsetzen, d. h., der Kunde wird lieber den Handwerker mit dem Meistertitel beschäftigen, weil die Arbeit und damit das Preis-Leistungs-Verhältnis ja besser ist.

    Das Festhalten am Meistertitel – genauer: an der gesetzlichen Vorschrift – ist in Wahrheit nichts anderes als eine verdeckte Form von Sozialismus. Wenn der Meistertitel so toll ist, dann braucht er den Wettbewerb am Markt nicht zu fürchten!

  16. Durch gegenseitige Überwachung soll die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit jedes einzelnen EU-Mitgliedstaates auf Vordermann gebracht werden.

    Deutschland muss ergo sein Niveau senken.
    Scheiss EUSSR.

  17. Das wird das Aus für die Kraft und Dynamik des deutschen Mittelstands. Ausländern habe ich immer mit Stolz über die hohe Qualität unserer Handwerker berichtet. Wir weltweit um unsere Meister beneidet!

    Diese Gleichschaltung führt nur zu wertlosen Uni-Abschlüssen, Arbeitslosigkeit und Frustration. Chancengleichheit bedeutet nicht das alle die gleichen Fähigkeiten haben, sondern dass jeder Bürger in diesem Land hat auf seinem Niveau das Bestmögliche zu erreichen.

    Alle gleich…., alle gleich dumm….auf zur EUdSSR!

  18. Die Grünen sind ja schließlich Experten in schulischen Dingen. Haben die doch alle ihre Kurse abgeschlossen und meist sogar noch eine Verbesserung nachgeschoben.

  19. Ich bin begeistert.
    Der Meister ist wirklich eine veraltete Marktbeschränkung. Man sehe sich doch einmal an, wie eine große Menge völlig bildungsresistenter Ungelernter in der Lage ist, in der Politik Karriere zu machen – wobei 2 Semester Theaterwissenschaften noch entschuldbar sind.
    Es ist doch völlig logisch, dass dieses Politvolk gegen eine ordentliche Ausbildung ist, da es dieselbe ja selbst nie genossen hat.
    Die wenigen Branchen, die überhaupt noch einen Meisterzwang besitzen, werden nun also auch den Weg alles Irdischen gehen. Ahja! Handwerkerrolle und Meister – war das nicht Nazi?
    Made in Germany – Nazi?
    Aber sicher. Weg mit dem, was davon noch übrig ist.

    Raus aus diesem Brüsseler Faschistenverein! Für ein Europa der Vaterländer!

  20. Es gibt doch genügend Fachkräfte aus Osteuropa als Unternehmer, die im Abbruchgewerbe tätig sind. Daran sieht man, Abbrecher kann man auch ohne Meistertitel sein. Da haben wir doch schon genug Selbstständige.

  21. Weg mit der EU-Diktatur!

    was geht der Meisterbrief die EU an? Schlimm genug, dass die EU mit der Bologna-Reform unsere Uni-Ausbildung zerstört hat, jetzt will sie auch noch das Handwerk plattmachen. Dieser kryptokommunistische Laden der keine nationalen Unterschiede ertragen kann, und jede nationale Besonderheit kaputt machen will, wird am Ende auch die Eigenart der vielen christlich-abendländischen/ europäischen Völker vernichten und ein einzige multikulti-islamische EU-Gesellschaft erschaffen! Willkommen in der EUdSSR!

  22. Die Grünen sind doch das beste Beispiel, dass man keine guten Resultate brauch um nach oben zu kommen. Gute Absichten reichen völlig aus. (nicht!)

  23. OT:

    Möchte mich hier noch einmal bei „Wuppertal“ und „L.S.Gabriel“ bedanken für die Anteilnahme zum Eugen Roth – Gedicht „Ein Mensch steht an der Strassenbahn…“ , vor allem L.S.Gabriel für die Info über den Schluß des Gedichts.

    Kann mich über E. Roth scheckig lachen . . .

  24. Ich bin selbstständiger Installateur- und Heizungsbauer und habe daher einen großen Befähigungsnachweis alias Meisterbrief.

    Ohne den keine Gewerbeanmeldung und das ist gut so. Mir graut es jetzt schon wenn unsere osteuropäieschen Freunde an Gasleitungen rum Pfuschen.

    Man darf nicht vergessen das parallel dazu die ausländischen Abschlüsse anerkannt werden müssen/sollen.

    Zum einen haben wir das niedrige Niveau der Ausbildung und dann kann der Wisch natürlich gefälscht sein.

    Ist die selbe Problematik wie bei ausländischen Osteuropa/3. Welt/Schwellenland Ärzten, Facharbeitern und Ingenieuren.

  25. Wenn jetzt einer glaubt, der Meistertitel sei ein Garant für Qualität und Wissen, dann ist er gewaltig auf dem Holzweg!

  26. #20 Sir Wilfrid (25. Jun 2013 18:27)

    Jeder, der hier den Meistertitel so hoch hält, sollte sich mal überlegen,
    a) warum es trotzdem zu so vielen Mängeln bei Handwerksarbeiten kommt und
    b) warum es dazu unbedingt eine gesetzliche Regelung braucht: Wenn der Meistertitel doch angeblich eine so enorme Qualität garantiert, dann wird er sich auch am Markt durchsetzen, d. h., der Kunde wird lieber den Handwerker mit dem Meistertitel beschäftigen, weil die Arbeit und damit das Preis-Leistungs-Verhältnis ja besser ist.

    Das Festhalten am Meistertitel – genauer: an der gesetzlichen Vorschrift – ist in Wahrheit nichts anderes als eine verdeckte Form von Sozialismus. Wenn der Meistertitel so toll ist, dann braucht er den Wettbewerb am Markt nicht zu fürchten!

    Das Problem wird sein das EU-Ausländer mit ihrer Firma auf deutschen Boden operieren dürfen und Preise nehmen wo kein Deutscher Handwerker mithalten kann.

  27. OT:

    25.06.2013 | 15:18 Uhr

    POL-BO: Nach brutalem Angriff auf Schrotthändler – Zeugen gesucht!

    Bochum (ots) – Zu einem noch nicht gänzlich geklärten Angriff auf einen Bochumer (36) suchen die Ermittler des Kriminalkommissariats 31 nunmehr weitere Zeugen. Der 36-Jährige war am Mittwoch, 22. Mai 2013, aus bisweilen unersichtlichen Gründen von zwei unbekannten Männern vor dem Wohnhaus an der Poststraße 44 in Bochum-Hofstede brutal angegriffen, geschlagen und getreten worden. Hierbei wurde der Bochumer verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Täter sind flüchtig, sie konnten jedoch beschrieben werden: 1. Täter: circa 185 cm groß, stämmige Figur, etwa 30 Jahre alt, vermutlich osteuropäischer Herkunft, trug zur Tatzeit einen schwarzen Kapuzenpulli und eine Jeanshose. 2. Täter: etwa 170 cm groß, etwa 30 Jahre alt, schlank, vermutlich osteuropäischer Herkunft, trug zur Tatzeit einen grauen Kapuzenpulli und eine Jeanshose. Beide Angreifer hatten die Kapuzen über den Kopf gezogen. Die Ermittler bitten um Zeugen- und Täterhinweise. Wer hat am genannten Tattag, -zeit, -ort Verdächtiges beobachten können? Unter der Rufnummer 0234/909-8105 (-4441 außerhalb der Geschäftszeiten) werden Hinweise entgegengenommen.

    Rückfragen bitte an:

    Polizei Bochum
    Pressestelle
    Kristina Räß
    Tel: 0234/909-1024

  28. Der Meisterzwang sorgte ja auch dafür, das es in Deutschland allen vor der EUdSSR so schlecht ging!!! Wir waren ja die Ärmsten auf der Welt!

    Meisterzwang hat auch nicht für das Wirtschaftswunder gesorgt, sondern es waren die Türken und die EUdSSR!

    Meisterzwang hat auch nie für Qualität gesorgt oder das man für fachmännische Arbeit vernünftiges Geld bekommt, das kann doch jeder Hinz und Kunz ohne Meisterausbildung viel besser!

    Und klar zwingt der Meisterzwang 1.000.000 in die Arbeitslosigkeit, da die keine Niedrig-Angebote machen können, damit alles billiger wird!

    Qualitätssicherung durch Meisterzwang ist veraltet, alle anderen Länder machen es vor, das sind ja alles Nettoeinzahler!

  29. Den globalisierern ist die duale Ausbildung vor allem deshalb ein Dorn im Auge, weil sie den staatlichen Einfluss begrenzt.

    In einer betriebliche Ausbildung werden junge Leute mit der Realität konfrontiert und nicht mit der virtuellen Realität, die Universitäten in die Köpfe der Studentinnen füllen können um deren Weltanschauung politisch korrekt zu komplettieren um sie zu rechtgläubigen Werkzeugen der Transformation abzurichten.

    Lächerliche „Studiengänge“ über 4 Semester, wie sie in einigen EU Ländern üblich sind, produzieren zwar nicht einmal halbwegs fähige Krankenschwestern aber sie machen sich gut im globalen „Bildungsvergleich“ und man kann davon ausgehen, das die Absolventen für den Arbeitsmarkt unbrauchbar sind, wie das Beispiel Spanien zeigt, wo all die Kommunikationsfachkräfte falls sie nicht beim Staat unterkommen höchstens in einer Protestbewegung eine befristete Anstellung finden.

    Gerade die solide deutsche Mittelklasse und selbstbewusste Handwerker stören in der roten/ korporatistischen NWO denn sie können selbst denken, – sind also potenziell reaktionär und müssen wie die Kulaken bekämpft werden.

  30. Überall wird das Niveau gesenkt,auch die Leistung wird verurteilt .Der Lebensstandard soll aber nicht sinken ,im Gegenteil „Freibier für alle“.
    Über dieses, von der europäischen Politmafia installierte, sozial-ökonomische perpetuum mobile, kann sich der grosse asiatische Konkurent einfach nur noch wundern,ob dieses entgegenkommens!!!

  31. Im Wahn falschverstandener Liberalität werden jetzt Qualitätskriterien vernichtet, wo immer man sie antrifft. Ungeachtet der Tatsache, daß unser Land, das Land der Deutschen(!) gerade dem unbeirrten Festhalten an Qualität seinen Erfolg verdankt, ungeachtet der Tatsache, daß die erfolgreiche Mittelschicht (eine reine Qualitätsleistungs- Mittelschicht) Deutschland mit all seinen in- und vor allem: ausländischen Parasiten über Wasser hält, versucht die Links“intellektuelle“ Verdummungsmaschinerie das ganze Land auf „blöd und seicht“ zu trimmen, getreu der Voraussage des Aristoteles, daß jede Demokratie tendenziell zur Ochlokratie neigt, der Herrschaft der Eingedummten.

  32. #21 JochenZ

    es dreht sich im EUdSSR Gulag alles darum, alles gleichzuschalten. Schau dir doch die EUliten an, alles ex-Kommunisten, -Bolschewisten, -Maoisten oder zumindest Sozialisten. Wenn Deutschland und die alten europäischen Völker/Kulturen dabei vor die Hunde geht ist denen das egal, Hauptsache es herrscht Gleichheit. Wer dann den Augiasstall finanzieren soll ist mir aber immer noch nicht klar.

  33. Diese Gleichschaltungen in unserer Gesellschaft läßt das Volk weiter verblöden und somit lassen sich wieder mehr Wähler rekrutieren.

  34. #36 JeanJean

    die werden Deutschlands wirtschaftliche Stärke vernichten, dann wird Deutschland ein Armenhaus. Es ist unfassbar, dass die deutschen Wähler diesen EU-Schwachsinn immer noch unterstützen. Merken die denn nicht, dass sie sich durch die Wahl der EU-fanatischen BRD-Blockparteien ihr eigenes Grab schaufeln, zumindest das ihrer Kinder und Enkel. 🙁

  35. #14 Religion_ist_ein_Gendefekt (25. Jun 2013 18:13)

    Aber was soll das denn in diesem Fall bringen? Mehr Arbeitsplätze vermutlich nicht. Und wenn doch, dann müßten sich mehr Leute den selben Umsatz teilen. Am wahrscheinlichsten ist es aber, dass die zusätzlichen Betriebe wieder verschwinden. Kann natürlich sein, dass der ein oder andere Nicht-Meister besser ist als ein Meister. Ich habe auhc mal jemandem den PC wieder flott gemacht, dem eine „Werkstatt“ gesagt hatte da sei nichts zu machen. Aber PC-Fummelei gilt (oder galt)offiziell als Minder-Handwerk. Was dann auch erklären könnte, warum die Werkstatt versagt hat, da sich jeder ohne Prüfung da ran wagen konnte.

  36. #10 Wanderfalke

    Ich bin Handwerksmeister.
    Lese ich da sowas wie Neid und Missgunst auf eine offensichtlich unerreichbare Qualifikation?

    Sie denken nicht zu Ende.
    Wo hört denn Ihrer Meinung nach denn das Soll einer Qualifizierung auf? Im Kindergarten? Wollen Sie sich von einem Pfeger im Krankenhaus zukünftig operieren lassen, oder von der Putzfrau des Kreißsaals? Die kann das vielleicht noch besser als der Professor, sie hat ja möglicherweise oft zugesehen…..

    Die Wahrscheinlichkeit, das Ihre abfällig genannten „Bademeister“ Mist bauen, ist ungleich und deutlich geringer, als wenn die Arbeit eine unqualifizierte Kraft aufführt, das ist mehrheitlich wohl unstrittig Fakt.
    Wer soll denn ausbilden, aus welchen Ausbildungsstand heraus? Wer übernimmt die Verantwortung, wennmal wieder unkontrolliert Mist gebaut wurde?
    Der schon genannte Herr vielleicht, der gerade einen Phasenprüfer halten kann und ruft, „ich bin nun Elektiker???“ ( Gefällt mir übrigens…)
    Können Sie mir folgen?

  37. #30 what be must must be: Mir ist das entgangen, ich würde auch gerne mehr zum Schluss des Gedichtes wissen!

  38. #32 WieDu

    Wenn du an einen unmoralischen Meister mit einer gehörigen Portion Profitgier und krimineller Energie gerätst hast du natürlich recht. Die Masse arbeitet aber ehrlich und korrekt. Durch seine Ausbildung wäre jedenfalls jeder Meister in der Lage Qualität abzuliefern. Vor Lumpen schützt natürlich auch ein Meisterbrief nicht.

  39. Wenn Deutschland dann um alle Vorteile beraubt wurde, die es zum Exportweltmeister und zum Wirtschaftswunder mal brachte und wenn dann alles zusammenbricht!

    Ja dann sind wir alle gleich Arm und Potential auf das man aufbauen könnte wurde dann vernichtet!

    Und Meisterbrief hat nichts mit Sozialismus zu tun, dann gäbe es den mit Hauptschul-Zeugnis! Den Meisterbrief macht halt nicht jeder Depp!

    Der Meisterbrief ist eher ne natürliche Qualifikations-Auslese!

  40. Schon vor 15 Jahren hat mir eine Bekannte erzählt, sie dürfe sich nicht selbständig machen. Sie hat Damenschneiderin gelernt, das ist ein sehr anspruchsvoller Beruf und sie wollte eine Änderungsschneiderei aufmachen.
    Wundert ihr euch, warum die Läden fast nur von Türken (Griechen) betrieben sind?

  41. leute leute, das nennt man freiheit.
    in der schweiz kann jeder ein geschäft aufmachen, auch als ungelernter. der markt wird das schom richten. das ist doch normal.
    die ausbildung organisieren bei uns die berufsverbände. das klappt seit jahrzehnten prima.

  42. Dass man die Qualität des bisherigen deutschen Bildungssystems Stück für Stück demontiert, daran haben wir uns ja schon beinahe gewöhnt. Ich weigere mich aber mich daran zu gewöhnen. Der Gewöhnungseffekt ist bei mir, und Gott sei dank auch bei den vielen PI Lesern noch nicht eingetreten. Verbunden mit meinen Alltagserfahrungen, wenn man mit Dummheit konfrontiert wird, daß es weh tut. Wenn man andererseits weis, daß das mal anders war und daß sich viele Länder an unserem Deutschen Bildungssystem orientierten. Ich kann mich noch erinnern, das war so um 1993, als in Verbindung mit Städtepartnerschaften Schulklassen an unserer Berufsschule (Regensburg) zu Besuch kamen. Das duale System in Verbindung mit der Qualifikations-Treppe Berufsabschluß- Meister-Techniker war zu der Zeit ein wichtiges Qualitäts-Siegel der beruflichen Bildung.

    Als Schülersprecher war ich oft auf beruflichen Wettbewerben. Gemäß dem Motto „Meistern zeigen was sie können“. Da gab es noch Kampfgeist und Wettbewerb. Es war schön zu sehen, wie engagiert die jungen Leute mit Leistung umgingen. Ich weis heute, 30 jähre später, nicht wie das heute ist. Aber wenn ich sehe, welche geistig einfältige Vielfalt mir im täglichen Leben begegnet, erheblich mehr als noch vor einigen Jahren (Tendenz dramatisch steigend), streubt sich einiges in mir. Wenn ich höre Meisterzwang!!! Denke ich, „so ein Mist“. Irgendwo braucht es halt eine Meßlatte und ein Leistungsprinzip. Das hat mit Diskriminierung überhaupt nichts zu tun. Ein Leistungsprinzip ist notwendig um die Spreu vom Weizen zu trennen. Was aber geschieht ist grob fahrlässige Verdummung. Verdummung am eigenen am Volk. Das ist gleich zu setzen mit Volksverrat. Wie kann man nur eine flächendeckende Verdummung anstreben? Ich faß es nicht. Es ist unglaublich wie unsere Politiker unsere Zukunft vergeuden. Ich frage mich nur, was unsere Kultusministerien den ganzen Tag tun, wenn man den Absturz des Bildungssystems tag für tag erlebt. Hat Bildungselite keinerlei Schmerzempfinden? Es muß doch zutiefst weh tun ein Amt im Bildungswesen zu bekleiden und ansehen zu müssen, wie unserem Land vor die Hunde geht! Unsere Bildungselite (und die die es sein wollen) und sogenannten intellektuellen in den bundesdeutschen Kultusministerien müßten doch einen Schreikrampf bekommen und auf die Barrikaden gehen. Das würde ich von ihnen erwarten! Dafür sind sie da. Dafür sollen sie uns vertreten, da wir den ganzen Tag mit Broterwerb zu tun haben.

    Stattdessen begegnen mir Kultusminister, wie Ludwig Spänle (CSU), und zur Zeit auch noch in einfältigen Wahlplakaten in München, die nichts besseres im Sinn haben als Schulen auf mögliche NS-Verbindungen
    in Bezug auf ihre Namensgeber zu überprüfen oder sich für Islam-Zentren ( Münchner ZIEM
    )einsetzen.

    Da möchte man doch glatt den Politikern mit Multi Doppelfunktionen im Kultusministerium zurufen: Geht´s noch? Habt ihr Langeweile? Scheinbar plagen Spänle von Zeit zu Zeit Langeweile, da er Zeit für Feststellungen hat wie: «Personen, die sich durch ihre Zusammenarbeit mit menschenverachtenden Herrschaftssystemen, in der deutschen Geschichte geht es in erster Linie um die braune Diktatur unter Adolf Hitler, mitschuldig gemacht haben, können nicht als Namensgeber von staatlichen Schulen in demokratischen Rechtsstaat fungieren», So etwas fällt unseren Eliten ein, aber sie bekommen es nicht auf die Reihe unser Bildungssystem, was uns unsere Vorfahren in die Wiege gelegt haben auf Spur zu halten.

    Hört mir auf! Anstatt ganz einfach ihre Arbeit zu tun und das, was ihre gesellschaftliche Aufgabe wäre, das Bildungssystem im Sinne der Gesellschaft qualitativ weiter zu entwickeln. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich sehe ein Versagen auf ganzer Linie! Man muß nicht promoviert haben um zu begreifen, daß uns unsere Eliten nach Strich und Faden an der Nase herum führen.

  43. #6 schiddi
    Ja genau das habe ich Anfang der 90 er
    erleben dürfen.
    Ich durfte nicht als klein Handwerker
    für Reparatur Arbeiten ohne selbst
    Meister oder einen solchen als Angestellten
    aufmachen.
    Ein Hausbesitzer von 3 Mietshäusern in der
    Innenstadt holt sich nur Ausländer für
    Arbeiten ran. Meint noch wie fleißig die doch sind.
    Danach hab ich ihn Aufgeklärt.
    Sein Tenor aber das muß doch auch alles dicht sein
    und so. Als Deutscher doppelt Beschissen durch
    solche Aussagen.

  44. Der Meisterbrief für deutsche Handwerksqualiät abschaffen ? Klar, weil andere Länder oder Menschen nicht in der Lage sind eine solche Ausbildung zu absolvieren, soll Deutschland auch auf Qualität verzichten. Schaffen wir gleich alle Berufsabschlüsse und Hochschulabschlüsse ab. Jeder soll alles machen dürfen was er möchte egal ob die Befähigung hierfür vorhanden ist oder nicht.

    Blödsinn, Deutschland sollte sich durchsetzen und die duale Ausbildung als Bildungsoffensive und Qualitätsmerkmal weltweit exportieren, weil diese gute Ausbildung weltweit geschätzt ist. Wer für den Meister zu faul oder zu blöd ist, kann sich auch heute schon als Geselle oder ungelernter Berufserfahrener im Ausland verselbständigen.

  45. meiner Meinung nach wird Deutschland ganz bewusst kaputt gemacht. Und unsere gekauften oder deutschfeindlichen Politiker machen das alles mit. Die Deutschen werden sich noch wundern, wie das alles unser Land ganz langsam von innen heraus zersetzt. Überall wird die Qualität in den Keller gehen, die Krankenhäuser haben dann bald brasilianisches Niveau, ebenso die Qualität von Handwerkern. Die deutsche Uni-Ausbildung wurde ja schon erfolgreich zerstört. Der Bachelor-Abschluss ist so miserable, diese Absolventen kann keiner gebrauchen. Der weltweit beneidete deutsche Diplomingenieur ist bald Geschichte, dann werden die deutschen Industriefirmen (die Bologna unterstützt haben) rumjammern. Es ist zum kotzen, mit ansehen zu müssen, wie die deutschen EU-Fanatiker unser Land zerstören.

  46. #47 TT (25. Jun 2013 19:13)

    Wundert ihr euch, warum die Läden fast nur von Türken (Griechen) betrieben sind?

    Nun gut, da gäbe es nun mehrere Alternativen, anstatt mit dem Rasenmäher komplett ein Qualitäts- und Fachnachweis ersatzlos zu streichen!

    Nichts wird dadurch besser, alleine die Öffnung für die EU-Bürger (inkl. Türken) hat Qualität verschlechtert und Betrug vervielfältigt! Alleine Schlüsseldienst etc…

    Und die 1.000.000 neuen Niedrig-Hartzer-Selbstständige werden vermutlich durch noch Regulärbeschäftige gefüllt werden.

    Die Einführung des Euros wurde doch auch mit ähnlichen Versprechen eingeführt und alles andere doch auch! Wo ist denn was besser geworden? Im Gegenteil, jeder kann sich für sein Netto weniger leisten…

    Und hier fallen die Super-Libarlismus-Freunde schon wieder drauf rein!

    Man fragt sich echt, wieviel EU-Arschtritte braucht ihr denn noch?

  47. Das Duale System ist DAS Erfolgssystem. Darum begreifen die Eier bei der EU das nicht.

  48. Damit ist nun endgültig geklärt, dass die EUdSSR alles zerschlagen will, was Deutschland erfolgreich macht.

    Die EU muss ordentlich zurückgestutzt werden! Oder wir müssen aus diesem Verein austreten. Spart eine Menge Geld nebenbei…

    Das geht aber erst, wenn die CDU durch eine neue Volkspartei ersetzt ist, eine Partei, die die Bezeichnung „Volkspartei“ verdient. Die CDU ist keine Volkspartei, sondern bezeichnet sich selbst als „Europa-Partei“. Man kann nicht zwei Herren dienen!

  49. # 21

    wo habens dich losgelassen? Ich bin vor 6 Jahren in einen Neubau eingezogen. Die „Handwerker“ waren überwiegend -vermutlich aus Kostengründen- „Ostländer“

    – Beim Bau der Heizkörper Vor- und Rücklauf verwechselt

    – Strom: von 100 Wohnungen sind inzwischen 10 Verteilerkästen ausgebrannt, ein Wunder dass nicht mehr passiert ist. Die Kabel nicht fachmännisch angeschlossen

    – die Betonböden in einem Rutsch über 5 Häuser gegossen. Nun Hört man wenn einer 3 Häuser weiter Löcher in die Wand bohrt

    – es wird des Nachts gewaschen, das hört man vom Nebenhaus und 5 Stock höher

    Das sind die Fachkräfte vom „Ostland“

  50. #54 FreeSpeech (25. Jun 2013 19:26)

    Das Duale System ist DAS Erfolgssystem. Darum begreifen die Eier bei der EU das nicht.

    Weil die Kommissare alles gleichmachen wollen. Und das auf unterster Schiene, also griechisch-italienische Verhältnisse für ganz Europa.

  51. Es gibt im Bauhaupt-Gewerbe – aus gutem Grund – auch heute noch zwingend die Vorschrift. dass man einen Meisterbrief vorweisen muss, so man die Absicht hat sich hier beruflich selbstständig zu machen!

    Dazu gehören u.a. das Elektro-Handwerk, das Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk, das Zimmerer-Handwerk, das Schornsteinfeger-Handwerk – das Dachdecker-Handwerk um nur mal ein paar Schlüssel-Gewerke hier zu nennen.

    Was dabei herauskommt, wenn z.B. der „Freizeit-Handwerker“ selbst den Versuch unternimmt seinen Gas-Herd anzuschließen oder der „Hobby-Bastler“ selbst Steckdosen installiert – das wissen wir zur Genüge (oftmals bleibt es dann leider nicht nur beim Sachschaden!)

    Aus diesem Grunde allein wäre die Abschaffung der Meisterbriefe schon unverantwortlich zu nennen, denn Chancen/Risiken bei Bauvorhaben kann der berufs-erfahrene Meister immer besser beurteilen als der Monteur selbst! Außerdem ist der Meister auch der Organisator des Bau-Ablaufs, trifft Absprachen mit anderen Gewerken um sich nicht gegenseitig zu behindern, bereitet die Bau-Abnahme vor zur Übergabe an den Kunden usw.

    Zumindest in den wichtigsten Bauhaupt-Gewerken MUSS der Meisterbrief auch weiterhin zwingend vorgeschrieben bleiben – das sage ich als – ein gestandener Handwerks-Meister!

  52. … es wird doch keiner daran gehindert einen Meistertitel zu erwerben!! Es sei denn die eigene Blödheit ist im Wege!!!!!!!!!

  53. In ein paar Jahren wird Deutschland nicht mehr wiederzuerkennen sein. Wir stehen auf der Schwelle zur schönen neuen 1984er-Welt (das Totalitarismus-Erfolgs-Duo im Kombi-Pack) – Good bye, Deutschland!

  54. Das ist doch eine feine sache.

    jetzt kann ich endlich meinen eigenen Atommeiler im Garten betreiben.
    Da hab ich zwar keine Ahnung von aber wofür gibt es schließlich Internet. 🙂

  55. Ja klar, Meisterbrief; wozu braucht man denn so was ?

    Für die zukünftigen „Dienstleistungsgewerbe“ braucht man sowieso eher Bazar-Konäkschn, nur damit kommt man „weiter“ und unseren „Zuwanderern“ ist das eh schon in die Wiege gelegt. Und außerdem „Meisterbrief“ üghütt, das ist ja sowas von Gestern und auch voll Nazi, matschalla ischwöre….
    Also weg damit, walla bruda… :mrgreen:

  56. Der Meisterbrief nutzt dem Kunden doch heute oft auch nicht viel.
    Der Meister erstellt zwar die Rechnung, aber die Arbeit hat ein ungelernter Subunternehmer gemacht.

  57. Ist doch nicht mehr zu ändern. Faktisch ist der Meisterbrief schon Geschichte. Jeder Handwerker aus einem EU-Land ohne Meisterbrief kann hier schon ein Gewerbe (Handwerk) anmelden. Er muss nur eine Bescheinigung eines Handwerksbetriebes aus seiner Heimat bringen das er dort schon einige Jahre gearbeitet hat. Deutsche Handwerker benötigen noch einen Meisterbrief. Ein Italiener braucht nur die Bescheinigung eines Friseursalons aus Italien das er dort ein paar Jahre rumgeschnippelt hat.

  58. Das Innungswesen ist ein eigentlich beneidenswerter Vorteil den Deutschland hat. Die meisten kapieren gar nicht warum die standardisierten Titel und Handwerkleistungen gut sind, und sie werden sich wundern warum linksgruene Politik mal wieder das Gegenteil erreicht von dem was sie wollen. Ab dem Tag wo alle Bestimmungen wegfallen, wird es Verhaeltnisse wie auf dem Zeitarbeitsmarkt geben. Einige wenige Grosshandwerksbetriebe, aehnlich wie Aldi, werden durch billigen Materialeinkauf und Marketing den Markt unter sich aufteilen. Ein kleiner Handwerker wird keine Chance mehr haben, es sei denn sein kaufmaennisches Geschick ist auf professionellem Niveau. Damit wird der Handwerksberuf nur noch was fuer Billigloehner und Migranten sein. Die Arbeitsanteil wird im herstellenden Gewerbe noch weiter abfallen. Kohle werden die scheffeln die geschickt spekulieren, Grosseinkauf machen und Migranten einstellen.

  59. Man sollte jeden Tag ganz bewußt leben. So als wenn es der letzte sein könnte, wenn man eine unheilbare Krankheit hat. Das erhöht das Lebensgefühl.

  60. @#65 Borgfelde (25. Jun 2013 19:57)
    Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Die EU-Gleichschaltung hat uns schon seit Jahren ein inflationöses Angebot von unqualifizierten „Handwerkern“ aus EU -Ländern gebracht, die, weil sie teilweise in ihren Ländern einen Briefkasten haben, mit deutlich geringeren Kosten unsere Handwerkswirtschaft unterbieten. Das Resultat: beschissene Qualität, teilweise lebensgefährliche Konstruktionen oder teure Nachbesserungen. Ich sage nicht, dass der deutsche Meisterbrief ein Garant für Top-Qualität ist, aber er besagt zumindest, dass der Inhaber selbigen gezwungen wurde, sich einige Jahre intensiv mit seiner Materie auseinanderzusetzen. Ich denke, jetzt sollte ich aus meinem Meisterbrief eine Gutachtertätigkeit machen, da hier pures Gold nach Abschaffung des großen Befähigungsnachweises zu verdienen sein wird.
    WIr werden immer bekloppter und wenn ich in Asien dies berichte, dann schauen die mich mit großen Áugen an und niemand glaubt mir. Als deutscher Handwerksmeister habe ich die gleiche Reputation wie ein Ingenieur, ein Wettbewerbsbonus sondergleichen.
    Mir tun die jungen Handwerker leid, die sich dann ohne Meisterbrief gegen die ausländische Konkurrenz durchsetzen müssen, ohne solide theoretische Kenntnis ihrer Materie, nur über den Wettbewerbspreis dazu gezwungen, minderwertiges Material mit Hilfsarbeitern einzubauen. Und ehrlich gesagt, dass was dann bei der Bauausführung gespart wird, steckt man bei Bauplanung, Ausschreibung und Bauüberwachung doppelt und dreifach beim Planer wieder rein. Ganz zu schweigen von den hohen Reklamationskosten, den Firmenpleiten hierdurch und den Belastungen für die Sozialkassen und damit für uns alle. Und… Die Schwarzarbeiter wird es freuen, erfahren diese doch erneut eine Aufwertung ihres Unwesens. Ich könnte kotzen, wenn ich diese EU-Blähungen lese!!!

  61. Niedriglöhne auf EU komm raus

    Ja ja, und alles wieder auf „die“ EU schieben. Schon klar das Brüssel ein Irrenhaus ist, aber wenns um Niedriglöhne geht ist man schnell dabei „die aus Brüssel haben beschlossen“ zu propagieren.

    „Die EU“, das nebulöse Machtwerk das zwar an vielen schlimmen Entwicklungen in Europa schuld ist, aber doch nicht an allen, wird immer wieder gern hergezerrt wenn es darum geht einer ganzen Gesellschaft die Würde abzusprechen für geleistete Arbeit auch adäquat bezahlt zu werden.

    Wenn sich jetzt auch nur eine Blockpartei aus dem Reichstag hinstellt und „fordert“ das „die EU“ das nachbessern muss, wissen wir inwieweit der Braten schon verkohlt, sprich das Gesetz schon lange in gußeisernen Formen ist und durchgepeitscht wird.

  62. Der Meisterbrief hat nix mit dem Dualen System zu tun, das wird gar nicht tangiert. Und wenn #58 uns erklärt, dass gerade im Bauhauptgewerbe der Meisterbrief erhalten werden müsste, so bin ich gerade da anderer Ansicht, denn Bauen ist in Deutschland als Kombination von Meisterarbeit und unsinnigen Bestimmungen einfach elend teuer. Führt dazu, dass die Deutschen Schlusslicht – jawohl, absolutes Schlusslicht! – im Hauseigentum in Europa sind. Aber auch das ist ja gewollt in diesem Land. Die Deutschen sollen möglichst wenig Eigentum haben und immer schön abhängig bleiben von den Wohltaten ihrer Herrscher. Weg mit der Zunftordnung und der Behördenbevormundung!

  63. Super, also in Zukunft gib es dann noch mehr Friseure, dadurch mehr Konkurrenz und somit niedrigere Preise, so dass die Angestellten noch weniger verdienen und am Ende Aufstocker werden. Juhuu!

    Und wenn man dann zur Haare scheiden geht, dann wird das Ergebnis vermutlich dem Preis entsprechen…

    Warum nicht den Dr. für Mediziner abschaffen? Ich bin sicher, viele könnten auch ohne den doofen Titel ganz adequat operieren.

    Warum schaffen wir nicht alle Titel und Qualifikationen ab. Die sind doch sowieso diskriminierend. Und wer in der Schule Sport und Musik als Hauptfach hatte und die Hautschule abgeschlossen hat, kann doch wohl Kernphysiker werden. Mathematik is rassistisch!

  64. #33 moin-moin-aus-hamburg
    „Das Problem wird sein das EU-Ausländer mit ihrer Firma auf deutschen Boden operieren dürfen und Preise nehmen wo kein Deutscher Handwerker mithalten kann.“

    Was soll denn der Quatsch? Das ist doch schon längst so. Nur Deutsche unterliegen dem unsäglichen Meisterzwang.

  65. nur weil diese Pfeifen zu blöd oder zu faul (oder beides) sind, sich ein Ausbildungsniveau auf Meister-Ebene zu „erarbeiten“ (noch kein Meister ist vom Himmerl gefallen), möchte die, dass wir uns auch „abschaffen“.

    …Zu verdanken sei dies der guten betrieblichen Ausbildung in Deutschland, betonte OECD-Bildungsforscher Andreas Schleicher..

    http://www.stern.de/politik/deutschland/oecd-bildungsreport-deutschland-glaenzt-in-der-krise-2029759.html

    Wenn alle auf das Niveau von Griechenland, Spanien etc. „rutscht“, wer bezahlt dann die Zeche?

    Gegenvorschlag: strengt Euch an und seid fleißig, dann dürft Ihr Euch auch „Meister“ nennen.

  66. #72 CETERUM CENSEO (25. Jun 2013 21:08)

    Aber nicht in meinen Gewerbe !

    Im Bau-nebengewerbe haben sie Recht.

  67. #3 nairobi2020 (25. Jun 2013 17:59)

    wie will jemand ausbilden, der selbst nicht ausgebildet wurde?? Die in Brüssel und auch die Grünen in Berlin sind doch fern jeder Wirklichkeit!

    Haha und wieviele türkische Friseure wollen die noch aufmachen? Hier gibts jetzt rund 50 Friseure, davon 90% Türkische, im Umkreis von 500m wo es in den 60er Jahren maximal 5 Friseure gab. Die Leute gehen doch nicht 10 x häufiger zum Friseur als früher.
    ——————-
    Das sind ja auch keine Friseurläden, sondern Geldwaschanlagen!

  68. # 69 Eulenspiegel141

    Es geht hier um die SICHERHEIT von Menschen – oder sollte nach Ihrer Auffassung z.B. jeder Dahergelaufene berechtigt sein an Gas-Leitungen herumzuschrauben oder eigenmächtig an stromführenden Leitungen zu arbeiten oder möchten Sie einen Zimmermann haben, der Ihnen auf Ihrem Haus eine Dach-Konstruktion aus Holz aufsetzt, welche beim ersten stärkeren Wind dann abhebt?

    Es ist aus meiner Erfahrung heraus auch weiterhin zwingend erforderlich, dass im Interesse von Gesundheit und Leben der Menschen in ihren Häusern/Wohnungen jemand da sein muss, der den „Hut“ auf hat, um einen ordnugsgemäßen Bau-Ablauf zu gewährleisten (das trifft insbesondere auch für die Gas- und Elektro-Installation zu!) und wer kann das gegenüber dem Mieter oder dem Kunden besser vertreten – als der zuständige Meister der jeweils bau-ausführenden Firma.

    Der Monteur ist immer nur bedingt „schuldig“, wenn „Pfusch am Bau“ geleistet wurde – die Hauptverantwortung trägt immer der Meister, der dann auch seinen Kopf hinhalten muss wenn es Ärger und Probleme gibt…

    Es gibt nun mal handwerkliche Berufs-Zweige, wo eine übergeordnete Kontrolle und Aufsicht auch unerlässlich ist – und das ist auch gut so!

  69. Es gibt genügend Gewerbe wo kein Meisterbrief notwendig ist.Und es wäre doch notwendig. Weil unnötige schwarze Schafe das Bild von den Berufen kaputt machen .

  70. Meisterbrief taugt nicht als Qualitätsgarantie?
    Natürlich nicht, um die Hauselektrik kann sich natürlich auch ein Schulabbrecher kümmern der erfolgreich das Buch Heimwerken für Dummies gelesen hat.
    Bei Ärzten ist ein Doktortitel auch keine Qualitätsgarantie, also weg damit. Jeder sollte eine Arztpraxis aufmachen können wenn er möchte, es herrscht auf dem Land doch sowieso Ärztemangel..

  71. Wie man über Deutschland denkt kann man sich hier, am Beispiel eines mitgeschnittenen Telefonats zweier Bank-Heinis der bankrotten irischen Anglo Irish Bank anhören!

    http://www.independent.ie/business/irish/abuse-the-bank-guarantee-dont-get-caught-david-drumm-29369275.html

    Auf Spiegel-Online findet sich dazu ein Artikel indem auch auf indipendent.ie verlinkt wird. Unbedingt reinhören. Sämtliche Vorurteile gegen die Bankster werden in vollem Maße bestätigt!
    Wer glaubt, dass man so in den Chefetagen der Banken nicht mehr über uns Deutsche u. unsere Heimat -Stichwort Zahlmeister Europas- denkt?!
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/topmanager-von-irischer-bank-sang-deutschland-ueber-alles-a-907790.html

  72. Wozu noch ein Meisterbrief, bei all den „bulagrischen-, „rumänischen- u. „polnischen-Ingeneuren“, die man in deutschen Großstädten an einschlägig bekannten Plätzen vom Bürgersteig weg „Engagieren“ kann?

  73. Eine Meisterprüfung bedingt keine Teilnahme an einer Schule oder an einem Kurs, jeder Ausländer kann sich zur Meisterprüfung anmelden und seine Qualifikation unter Beweis stellen.

    Wenn es also in den Augen der OECD in Deutschland zu wenig Ausländer mit Meisterbrief gibt, dann ist das entweder das Versämnis der Ausländer, die Prüfung abzulegen oder das Versäumnis der EU-Länder, ihre Handwerker entsprechend gut auszubilden.

    Ein Meisterbrief ist ausserdem die Sicherheit für den Kunden, dass der beauftragte Betrieb die in Auftrag gegebene Arbeit sach- und fachgerecht ausführt.

    Wenn die EU nun den Meisterbrief abschaffen möchte, ist das eine Schlechterstellung des Kunden, der nun „auf gut Glück“ eine Firma beauftragen muss, ohne über die Qualifikation der Arbeiter einen aussagekräftigen Nachweis zu erhalten.

    Das Resultat werden steigende Verkehrsunfälle, Baumängel wie in der Türkei und vermehrt andere Pfuschereien sein.

    Die Entscheidung der EU ist mal wieder ein rein ideologische Nivellierung der Standards in „Europa“, die aber unabdingbar für die Schaffung der VS von E ist.

    Im übrigen bin ich für die Einführung eines Meisterbriefes für Parlamentarier.

    Nix Meister, nix Politik. 😀

  74. <<Der Meisterzwang tauge nicht als Qualitätsgarantie oder Verbraucherschutz, und die niedrigere Insolvenzquote im Handwerk resultiere aus dem Konkurrenzschutz durch den Meisterzwang.<<
    …………………………………
    Es gibt ohnehin schon genug Ärger mit Handwerkern. Da wird der Wegfall des Meisterzwanges noch mehr Ärger bringen und zum Schluss braucht man nicht mal mehr Geselle zu sein, um einen Handwerksbetrieb zu eröffnen.

    Aber der Meister ist nicht nur jemand, der das Handwerk umfassender beherrscht als der Geselle. Er hat die Ausbildereignung erworben und die Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Buchführung usw.

    Wenn das soweit kommt, was ich glaube, dann sinkt die Qualität noch weiter, bis man keinen ausgebildeten Handwerker mehr hat.

    ES ist schon schlimm, dass im Lebensmittelbereich jeder herumpfuschen kann, ob Verkauf oder Gastronomie.

  75. Wen es interessiert – hier ist mal eine konkrete Übersicht, in welchen Berufen die Selbstständigkeit einen Meisterzwang voraussetzt – und welche Berufe derzeit ohne Meisterbrief ausgeübt werden können.

    Demnach gibt es derzeit 41 Berufe, welche sich in „gefahrgeneigten Bereichen“ bewegen und die deshalb den Meisterbrief für eine selbständige Berufsausübung zwingend vorschreiben. Das ist auch völlig korrekt so!

    Dem gegenüber stehen 53 Berufe, welche derzeit auch ohne Meisterbrief ausgeübt werden dürfen.

    http://www.baulinks.de/webplugin/2003/0549.php4

  76. EUdSSR oder EURABIA wie Bat Ye`Or den Kontinent getauft hat? Man muss sich nicht entscheiden, denn beides geht auch zusammen. Die Dhimmis in Brüssel fühlen sich wohl in ihrer Rolle, haben Sie doch in ihrer unterworfenen („erniedrigten“) Existenz immer noch die Nationalstaaten und deren Bevölkerung, welche sie zum Zwecke der Kompensation drangsalieren können.
    Das war im osmanischen Reich und im maurischen Spanien nicht anders. Es fanden sich immer Verräter und Handlanger des Bösen in den eigenen, vormals „christlichen“ Reihen.

    Ziel aller Bemühungen, die Qualität der deutschen Industrie und des deutschen Handwerks zu beschädigen, war es und ist es, bessere „Gleichheit“ zu erzielen, wie das auch der Prof. Bofinger fordert. Die Konkurrenz des ungeliebten Deutschland, die boomende Wirtschaft Deutschlands, der unsägliche EURO, bringt die europäischen „Freunde“ an deren Rand der Existenz. Diese Konkurrenz gilt es zu vernichten, so wie das schon ein paarmal vor und nach dem ersten Weltkrieg versucht wurde. Kriege sind nicht mehr angesagt, der EURO ist eine heilige Kuh und nicht anzufassen. Was bleibt also?

    Mit der Abschaffung des hoch angesehenen deutschen Dipl.-Ing. wurde schon wesentliches erreicht und nun muss das nach unten weitergehen. Nach dem Meister ist der deutsche Facharbeiter dran! Ihr werdet sehen!
    Azubi, 3-jährige Lehre? Alles überholt. Man fängt sich die Leute auf der Straße ein, verpasst ihnen eine Kurz-Istruktion zu ihren ohnehin immer gleichen Handgriffen. Reicht doch!
    Inzwischen qualifizieren die Chinesen ihre Menschen aller Sparten, indem sie sich am deutschen Modell von gestern orientieren!

  77. Der „Handwerks-Meister“ darf in der Regel auch Lehrlinge ausbilden (die Prüfung zur Ausbilder- Eignung/Befähigung ist auch Bestandteil der Handwerks-Meisterprüfung) – was den Handwerks-Meister auch wiederum vom „Industrie-Meister“ unterscheidet, denn zu dessen Ausbildung gehört keine Ausbildereignungs-Prüfung.

  78. Die Abschaffung des angesehenen Meisterbriefes und die damit verbundene solide eigene Berufsausbildung sowie die Befähigung zur Ausbildung von Lehrlingen ist eine bewusste Diskriminierung von Leuten, die etwas können durch Leute, die nichts können. Wer zählt die LINKEN und GRÜNEN, die es zu nichts gebracht haben, Studienabbrecher sind und dem Staat durch Müßiggang auf der Tasche liegen – aber heute hoch bezahlte Bundestagsabgeordnete sind bzw. sogar Minister waren. Zu nennen ist das Mitglied im Schwulen-und Lesbenverband Claudia Roth. Sie brach ihr Studium nach zwei Semestern ab, nennt sich aber heute „Dramaturgin“. Ihre dramatischen Auftritte zeugen allerdings von einem gewissen Talent der Selbstbeweihräucherung, aber auch Demagogie. Zu nennen ist auch der berufslose schwule Großsprecher Volker Beck, der noch immer die Pädophilie seiner Kameraden schönreden will. Dann die berufslose Spitzenkandidatin der GRÜNEN, Göring-Eckardt, die es sogar zum einträglichen Job als Bundestagsvizepräsidentin brachte. Sie wird auch wegen ihres abgebrochenen Theologiestudiums (in Erfurt) als „Theologin“ bezeichnet. In dieser Eigenschaft erklomm sie auch in der „ev.“ Kirchenhierachie den zweithöchsten Posten als Synodenpräsidentin der EKD. Flaschenpfand-Tritt ihn ist immerhin Sozialarbeiter und wird demnächst die Richtlinien der deutschen Politik mitbestimmen – was aber vielleicht noch verhindert werden kann. Last but not least der Steinewerfer Josef Fischer, der es immerhin zum Außenminister brachte, obwohl er als höchstes Zertifikat nur eine „Taxi Driver-License“ erwarb.
    Diese und viele Andere aus diesem Spektrum der Unwissenden machen bei uns lautstark Politik und werden schließlich Deutschland an die Wand fahren…

  79. Das Problem ist doch daß diese Zusammenhänge dem Wahlvolk wohlweisslich nicht nahe gebracht werden.
    Es bedürfte hierzu einer unabhängigen vierten Macht (Massenmedien).
    Hinterher hat wieder keiner irgend etwas gewusst!

  80. Wenn schon entrümpeln, dann bitte die Zwangsmitgliedschaften bei Kammern und Berufsgenossenschaften, aber hier wird natürlich wieder nicht drüber geredet.

    Was den Meisterzwang angeht: Klar schützt der Titel nicht vor Pfuschern, aber wenn man sich mal Elektro- und Gasinstallationen im Ausland ansieht, dann bin ich froh das es in Deutschland einen Meisterzwang gibt.

    Und ich sehe es auch so: Abschaffung des Meisters, die neuen Bachelorabschlüsse, Kritik am dreigliedrigen Schul- und am dualen Ausbildungssystem: Hier wird Stück für Stück geschliffen, was dieses Land früher mal groß und wohlhabend gemacht hat.

    Man sollte genau hinschauen von wem und warum.

  81. Ich kann die ganze Aufregung wegen der geplanten Abschaffung des Meisterbriefes nicht verstehen. Ist doch völlig in Ordnung.
    Gibt es irgendein Land auf der Welt außer Deutschland, wo der Meisterzwang existiert?
    Existieren Länder außer Deutschland, wo ein mittelalterliches Zunftwesen (Handwerkskammer) die Einhaltung der rigiden Handwerksvorschriften überwacht und ggf Bußgelder verhängt?

    Zu einigen Kommentaren möchte ich wie folgt Stellung beziehen: „Der Meisterbrief ist „nicht“ die Sicherheit für den Kunden, dass der beauftragte Betrieb die in Auftrag gegebene Arbeit sach-und fachgerecht ausführt.“ Gute Bekannte von mir können nämlich da so ein Lied davon singen, das in sogenannten „Fachbetrieben/werkstätten“ trotz überhöhter Preise schlampig gearbeitet worden ist. Die Aussage von „Kiste“; „der Wegfall des Meisterzwanges bringt noch mehr Ärger“, ist ebenso falsch. Das Gegenteil ist der Fall.
    http://www.handelsblatt.com/archiv/handwerksordnung-erschweren-die-ersten-schritte-odyssee-eines-handwerkers/2229808.html.
    http://www.zeit.de/2003/52/Handwerk

    Liebe Leute von pi-news,

    es gibt viele kritikwürdige Punkte an der EU, z.B die geplanten Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Krümmung von Bananen, die Längen von Gurken und Kondomen usw. Aber die geplante Abschaffung des Meisterzwangs wäre mal eine gute Maßnahme um die Bürokratie in Deutschland zu begrenzen. Nimmt stattdessen lieber weiterhin kritisch Position zum Thema Islam und der alltäglichen Gewalt, die von unseren südländischen Kulturbereichern ausgeht

  82. #94 Jean Paul
    Die unabhängige 4.Macht der Massenmedien ist doch selber korrumpiert u. die Teile die es nicht sind glänzen mit bravouröser Inkompetenz auf ganzer Linie!
    Das trifft auf nahezu alle zu die sich Unabhängig oder Investigativ nennen.

    Da öffnet sich die Nische für kleine Medienportale die a) wesentlich interessiertere Leser haben die sich auch Abseits der Massenthemen (Steuern rauf/runter, Kitaplätze, [falsche] Bildung u.a.) über Themen, Vorgänge u. Abläufe informieren und b)(dem allg. Wahlvolk gegenüber) eigenständig u. kritische Leser haben.

    Eben Medienportale wie PI…

    Hinterher hat wieder keiner irgend etwas gewusst!

    Kann man den Leuten nicht ganz Verübeln. Warum?
    Weil Politik den Menschen immer mehr Belastung aufbürdet u. die Bevölkerung tagtäglich in der von der Politik eingepflanzten Gedankenwelt verfangen ist u. ständig neue Ängste u. Sorgen eingehämmert bekommt.
    Da möchten sehr viele nach Feierabend nix mehr hören. Da ist ja auch noch eine Familie. Da gibts auch noch Probleme, Ängste u. Sorgen (die dieses Politikergeschmeiß dann b>auch noch ausnutzt…

  83. Der Meisterzwang in Berufen, in denen von der korrekten fach- und sachgerechten Ausführung der Arbeiten das Leben und die Gesundheit von Menschen abhängen – ist vollauf berechtigt und sogar zwingend notwendig, weil wie das Leben beweist es immer wieder zu schweren Unfällen kommt nur weil „Hobby-Bastler“ oder irgendwelche andere „Fachkräfte“ glauben, dass das, was der Gas-Installateur oder der Elektriker kann, das kann ich schon lange…

    Würde es in diesen Berufssparten z.B. hier keinen Meisterzwang mehr für eine berufliche Selbstständigkeit geben, dann wäre die Wahrscheinlichkeit, dass es in Zukunft zu noch mehr Gas-Explosionen, Kabel-Bränden und Kurzschlüssen in Häusern und Wohnungen kommen wird – auch sehr hoch einzuschätzen!

    Alle Berufe, deren Ausübung unmittelbare Auswirkungen auf das Leben und die Gesundheit von Menschen haben können – sollten daher auch weiterhin dem Meisterzwang unterliegen!

  84. Schon lange erhält der deutsche Facharbeiter eine dem Meister gleichgestellten Nachweis, wenn er nachweisen kann, das er in seinem Beruf 7Jahre in leitender Stellung tätig war. Paragraf 7 b der Handwerksordnung ist das glaube ich.

    Aber wie ist die Realität heute auf Großbaustellen? Deutscher Meisterbetrieb, mit zig ausländischen Subunternehmen. Die Subunternehmer sprechen zig Sprachen. Keine Kommunikation untereinander. Ich denke viele Probleme des Berliner Großflughafens sind so entstanden. Ein deutscher, französischer oder englischer Monteur von Brandschutzanlagen weis was er macht. Er sieht auch wenn etwas falsch ist. Einem Rumänen ist es egal. Er legt Rohre so wie er es gesagt bekommt. Und kann man ihm da einen Vorwurf machen?

    Im Bereich der Industriemontage kommen immer mehr slovenische und slovakische Firmen in Deutschland auf den Markt. Die Arbeiten gut zu Preisen, wo eine Deutsche Firma nicht einmal ansatzweise kostendeckend arbeiten kann. Warum ist das so? Diese Firmen zahlen den größten Teil ihrer Steuern in ihren Heimatländern. Und die sind dort nicht hoch. Auch die Mitarbeiter sind mit niedrigen Löhnen zufrieden. Ein Litauer zb. der in Deutschland einen Lohn von 1000 Euro im Monat hat,in seiner Heimat lebt, kommt mit dem Geld gut zuhause aus.

    In Waldkraiburg bei Vion werden Schlachter aus den EU Oststaaten beschäftigt. Glaub zu einem Monatslohn von 275 €. Als Werksvertragsunternehmer. Völlig legal nach EU Recht. Das die Gewerkschaft hier dagegen ist, bin ich ausnahmsweise mal der gleichen Meinung.

    Und der deutsche Wähler will das. Seit Jahrzehnten wählt er die Parteien, die uns in diese Misere führten.

    Und ob er diesmal schlauer ist, und die AFD wählt, bin ich mir nicht sicher. Schweren Herzens werde ich diese Partei wählen. Bin mir nicht sicher, ob sie nicht doch ein merkelsches trojanisches Pferd ist. Aber haben wir die Wahl? Wenn ich mich recht erinner, hat der Bundesvorstand von DF empfohlen, die AFD zu unterstützen, aber den Aufbau der eigenen Partei voranzutreiben. Denn die AFD kann alleine alle Probleme nicht lösen.

    Eine andere Möglichkeit, den Meisterbrief zu umgehen, ist die Gründung einer Zeitarbeitsfirma.

    Ein Meisterbrief alleine garantiert keinen wirtschaftlichen Erfolg.

    Ich lehne auch unser Kammernsystem ab. Das sind Zwangsmitgliedschaften. Es muss möglich sein, das Firmen sich freiwillig an eine Kammer binden, bzw. selber eine Gründen können. IHK und HWK sind wie die GEZ… Ich kenne einen Innungsobermeister, der eine mechanische Werkstatt besitzt. Vor ein paar Jahren untersagte ihm die zuständige HWK die Ausbildung von Zerspanungsmechanikern, Fachrichtung Drehtechnik. Er hat einen anderen Meistertitel. So was ist Überrregulierung und Schwachsinn.

  85. Es sollte als Qualifikationsnachweis möglich sein, auch weiterhin eine Meisterprüfung ablegen zu können.

    Was viel entscheidender ist, ist der Zwang, Mitglied in verkrusteten Kammern wie IHK und HWK sein zu müssen ! Diese dienen nur der schmarotzerhaften Selbstversorgung abgehalfteter Politiker.

    Gem. UN-Recht darf niemand gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören ! Gem. Grundgesetz geht Völkerrecht vor Bundesrecht.

    Und das ist das eigentliche Übel. Deutschland meint, sich über Völkerrecht hinwegsetzen zu können. Die Zwangsmitgliedschaft gehört auf den Müllhaufen der Geschichte !

    Und zu den, oft „angeblichen“, Meisterbetrieben. Während meiner über 40-jährigen Berufstätigkeit habe ich es vielfach erlebt, dass jemand z.B. einen Elektro“fach“betrieb aufgemacht hat, die Meisterprüfung aber nicht geschafft hat.
    Was hat er gemacht ? – Na ? – er hat einen Meisterrentner für 400 Euro gekauft, der dort nebenberuflich angestellt war, aber nie im Leben eine Baustelle oder Werkstatt dieses Betriebes gesehen hat.

    Auch heute ist mir eine IHK bekannt, die die Gesellen- und Meisterprüfung von „Altgesellen“ abnehmen lässt, weil kein Meister zur Verfügung steht. Es gibt also genug Umgehungsmöglichkeiten im korrupten System der Schmarotzer-Zwangs-Kammern.

    Es gibt nicht einen Grund, diesen Zwang nicht abzuschaffen.

    Die Kammern sollen sich dem Wettbewerb stellen und dann sehen, dass sie ihre Leistungen genauso verkaufen müssen, wie es jedes Zwangsmitglied heute schon muss.

    Ich behaupte, dass die freiwillige Mitgliedschaft in einer Innung das Gleiche wie eine Kammer kann, nur besser.

    Siehe auch: http://www.bffk.de

  86. Das waere ENDLICH mal eine sinnvolle Idee.Der Meisterzwang ist ein Relikt aus der Nazizeit und einmaliger Schwachsinn in Europa und dem Rest der Welt. Er behindert deutsche Gesellen bei der Firmengruendung.

  87. Absolut richtig.
    Es geht und ging bei diesen „Qualitätstiteln“ immer darum die Konkurrenz weg zu halten.
    Sind denn die Verbraucher zu den Politikern gerannt und haben um „Verbraucherschutz“ gebettelt? Nein, die Handwerkskammern haben Lobbyismus betrieben.

    Der Einwand ist häufig, dass man dann keine Qualitätssicherung hat – aber das stimmt so nicht, natürlich sind Lügen und Betrug weiterhin verboten und strafbar – ich darf als Handwerker keine gefälschten Arbeitsbeispiele oder eine falsche Vita vorweisen. Als Verbraucher kann ich mir aber am Besten darüber ein Bild machen.
    Die Vorteile eine Abschaffung überwiegen die Nachteile bei Weitem.
    Ich habe mir meinen Handwerker nach Empfehlungen geholt – gesehen, dass er bei Freunden super Arbeit gemacht hat, zu einem guten Preis. War mir doch egal, ob der vor 20 Jahren eine Prüfung abgelegt hat. Und ihm ist sicher nicht egal, ob er scheiße baut, an der ich dann Schaden nehme – denn kein Meisterbrief entbindet ihn von einer normalen Strafrechtlichen Verantwortung.

  88. Man soll doch den Leuten die Wahl lassen – der Meisterbetrieb geht mit der Werbung auf den Markt, dass nur ER sicher stellen kann, dass die Familie eine sicherer Installation von Gas, Elektro etc. bekommt.
    Ein anderer Betrieb geht auf den Markt und sagt, er hat genug Erfahrung das auch ohne Brief sicher zu stellen.

    Der Mensch entscheidet selbst, was er dann nehmen will – und wenn man irgendwann der einzige Meister unter tausenden ohne Brief ist, dann muss das doch ein tolles Alleinstellungsmerkmal sein.
    Es gibt ja auch keinen Apple Iphone – überzeugen statt bevormunden und zwingen.

  89. #104 Ralf W. (26. Jun 2013 09:29)

    Das ist im Zeitalter des Betruges am Verbraucher nur ein Angebot an unsere Fachkräfte, die jetzt schon als „Dachdecker“ o. a. durch die Lande ziehen, um die Menschen zu entreichern.

    Es ist ein Unterschied, ob ein „Handwerker“ die Gas- oder Stromleitung verlegt oder ob ein Eifohn nicht funktioniert. Das kostet nämlich kein Menschenleben.

  90. #101 Plattfisch (26. Jun 2013 06:51)

    Gem. UN-Recht darf niemand gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören

    Was zählt schon die UN?? Demnach dürfte uns die BRD-FinanzverwaltungsGmbH auch nicht zwingen, Mitglied zu sein..tut sie aber… und die UN wird einen Schei* tun,um das zu ändern..lebt sie doch ach so fürstlich von unseren Sklavenzahlungen… .

  91. @44 Hildesheimer

    „Mir ist das entgangen, ich würde auch gerne mehr zum Schluss des Gedichtes wissen!“

    hier:

    Doch ginge unser Urteil fehl,
    spräch es dem Menschen ab die Seel.
    Inzwischen sitzend selbst im Warmen,
    spricht er zum Nachbarn voll Erbarmen,
    wie man es wohl begreifen solle,
    daß jeder Mensch nach Hause wolle.
    Ja, mit Humor, sagt er nun heiter,
    und gutem Willen k?m man weiter!

    Gruß, wbmmb

  92. Sie werden Deutschland auf diese und/oder andere Art klein kriegen; Christian Friedrich Hebbel äusserte sich schon vor langer Zeit zu diesem Thema:

    „Es ist möglich, dass der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“

  93. Ich sehe das wie einige Vorredner.
    Der Meistertitel an sich birgt nicht allein für Qualität.
    Es ist aber trotzdem ein Sachkundenachweis, wo ich als Verbraucher drauf vertrauen kann. Ein Meister bringt gewisse Berufserfahrung mit, hat neben den handwerklich praktischen auch betriebswirtschaftliche planerische Kenntnisse.
    Wie der jeweilige Meister seinen Betrieb organisiert, bleibt ihm überlassen. Ob er jetzt voll auf der Baustelle mitarbeitet oder nur die Tätigkeiten im Büro koordiniert. Ist sein Thema. Der betriebwirtschaftliche Erfolg wird ihm recht geben, oder auch nicht!

    Bei allem uraltem Mief in den Handwerksordnungen und Zünften etc. war gerade die Kombination aus theoretischem Wissen gepart mit jahrelanger eigenständiger praktischer Erfahrung ein Aushängeschild der Handwerksmeister, Industriemeister und Techniker.
    Neben dem guten alten Dipl-Ing. war der Meister ein wesentlicher wirtschaftlicher Standortvorteil.
    „Made in Germany“ war/ist mit dem Dipl-Ing, dem Facharbeiter und Meister verknüpft. Das Eine ging nicht ohne das Andere!

    Den Dipl.-Ing hat man schon abgeschafft. Jetzt ist der Meister dran. Als nächstes unser Ausbildungssystem…
    Sukszessive wird die Wirtschaftskraft Deutschlands ausgehölt. Dies ist ein Beispiel hierfür.

    Die Ironie bei der Sache ist, wer Deutschland schwächt, schwächt die gesamte EU!
    Wem nützt das?

  94. #10 Wanderfalke;Unsinn, ich kenne Gesellen, die mehr zustande bringen wie Meister. Vor allem da der Meister heutzutage meist ein Bürojob ist.

    #14 Religion_ist_ein_Gendefekt; Nicht zu vergessen, dass die heutige restriktive Auslegung vom Adolf zu verantworten ist.

    #20 SaschaD; Ums Ausbilden gehts da doch gar nicht, sondern darum, dass zur selbständigen Berufsausübung der Meisterbrief nötig ist, der obwohl ich einen hab, so nötig wie ein Kropf ist. All das, was ich dort gelernt hab, hab ich in mittlerweile 15 Jahren Selbständigkeit noch nicht gebraucht.

    #43 eagle; Es geht bloss nicht um den ADA Schein, der noch das sinnvollste an der Meisterprüfung ist.

    #51 Anthropos+ #54 FreeSpeech; Die duale Ausbildung hat absolut überhaupt nichts mit der Meisterprüfung zu tun. In vielen Betrieben wird lediglich durch die Gesellen ausgebildet. Der Meister hat da wichtigere Sachen zu tun.

    #59 watislos; Blödheit wohl am wenigsten, so ne Meisterprüfung erfordert auch beträchtliches Geld und sehr viel Zeit. Schaffen kann das jeder, der die Gesellenprüfung zumindest mit nem Dreier geschaffft hat. Wie wäre es, wenn man erstmal den deutschen Staat dazu verpflichtet, dass der die Kosten der Meisterprüfung, am besten 30 Jahre rückwirkend übernimmt. Ich denke mal, dass dann sehr schnell die Abschaffung beschlossen wär.

    #69 Westzipfler; Dann probier doch mal, dir von einem Handwerksbetrieb irgend nen kleineren Auftrag machen zu lassen. Du kriegst Angebote, dass dir die Luft wegbleibt.
    Ich frag mich, warum sich die Firmen überhaupt die Mühe machen, ein Angebot zu schreiben, wo doch eh jeder schon am Preis sieht, dass die nicht das mindeste Interesse dran haben, den Auftrag anzunehmen.

    #71 Eulenspiegel141;Vollkommen richtig, noch besser wärs, wenn die Zwangsmitgliedschaft bei den Kammern abgeschafft wird. Dafür hab ich schon etliche 1000€ bezahlt. Gekriegt hab ich in der ganzen Zeit lediglich alle 6 Wochen oder so eine vollkommen uninteressante Zeitung, in der sich die Handwerkerbonzen selber beweihräuchert haben. Dafür würde keiner am Kiosk auch nur nen € lockermachen.

    #77 westpoint;Lange nicht jeder GWS oder Elektrofuzzi darf an den Zuleitungen der Stadtwerke rummurksen. Dafür brauchts extra Prüfungen.

    Ein Meisterbrief ist ausserdem die Sicherheit für den Kunden, dass der beauftragte Betrieb die in Auftrag gegebene Arbeit sach- und fachgerecht ausführt.

    Krampf, der Meister in dem Betrieb hat möglicherweise die Baustelle noch nicht mal von weitem gesehen.

    #87 kiste; Es gibt deshalb so viel Ärger mit Handwerkern, weil zu wenige zur Auswahl stehen. Da kann sich derjenige, der angefragt wird praktisch aussuchen, welche Aufträge er annehmen will. Ein reiner Verkäufermarkt hat schon immer dazu geführt, dass die Leistungen gering und dafür die Preise hoch gehalten wurden.

    #92 westpoint; Seit wann denn, bloss weil der ADA Schein in Handwerk und Industrie möglicherweise etwas anders heisst, wird er von derselben Institution abgeprüft und ist deshalb vollkommen gleichwertig.

    #96 Eugen von Savoyen; Nein, von der BG hat man ja was, das ist die, zwar auch Zwangs aber immerhin Unfallversicherung der Betriebsangehörigen. Da könnte man lediglich den Mindestsatz reformieren, der irgendwo bei 5-10 Angestellten liegt, selbst wenn man nur alle 4 Wochen mal ne offizielle Aushilfe beschäftigt.

    #97 Stephan123; Die zumindest leichte Aufweicheung des Meisterzwangs war die einzige positive Tat vom Gas-Gerd.

  95. Meisterzwang macht nur Sinn in sicherheitsrelevanten Handwerken.

    Alles andere dient nur dem Schutz vor Konkurrenz.

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