Erfolg für grüne Deindustrialisierer aller Parteien: Wegen des Gegenwinds, der dem US-Unternehmen Monsanto entgegenschlägt, will dieses seine gentechnischen Aktivitäten in Europa weitgehend einstellen. Jene machen allerdings ohnehin nur ein relativ kleiner Teil seines Geschäfts aus.

Die „FAZ“ berichtet:

Angesichts der andauernden Kritik von Umwelt- und Naturschutzaktivisten hat der größte Saatguthersteller der Welt Monsanto signalisiert, Europa als Markt für gentechnisch veränderte Pflanzensaaten (GVO) aufgegeben zu haben. „Wir machen keine Lobbyarbeit mehr für den Anbau in Europa“, sagte am Freitag der Sprecher von Monsanto Europa, Brandon Mitchener, der „Tageszeitung“. Nach seinen Angaben will Monsanto auch auf neue Feldversuche verzichten und keine Neuzulassungen mehr beantragen.

„Es ist kontraproduktiv, gegen Windmühlen zu kämpfen“, ergänzte eine Sprecherin von Monsanto Deutschland. Aus den Aussagen geht nicht hervor, dass Monsanto kein gentechnisch verändertes Saatgut mehr in Europa verkaufen wolle. Allerdings ist der Kontinent für dieses Saatgut ohnehin ein relativ unbedeutender Markt, einzig in wenigen Staaten wie Spanien bauen Landwirte in geringem Umfang einzelne GVO-Sorten an.

Von den rund 13,5 Milliarden Dollar Konzernumsatz erwirtschaftete Monsanto lediglich 1,7 Milliarden in der Region Europa und Afrika; davon entfallen große Teile auf Agrarchemikalien und konventionelles Saatgut. Global hatte Monsanto im vergangenen Geschäftsjahr Umsatz und Gewinn deutlich steigern können – vor allem dank des schnell steigenden Absatzes von gentechnisch verändertem Saatgut und komplementären Pestiziden wie Roundup in Nord- und Südamerika, besonders in den Vereinigten Staaten und Brasilien. Der amerikanische Konzern ist seit Jahren Gegenstand von Protesten vieler Anti-GVO-Gruppen. Erst vor wenigen Tagen waren Hunderttausende Menschen in Städten wie Rio de Janeiro oder Buenos Aires gegen Monsanto auf die Straße gegangen.

In Berlin äußerte am Freitag aufgrund der Aussagen der Monsanto-Führung zu Europa einzig die FDP Bedauern. Deren Agrarpolitikerin Christel Happach-Kasan sprach von einem „Verlust für Deutschland“. Es gingen wohl weiteres Wissen und Arbeitsplätze verloren. In den vergangenen Jahren hatten auch die Konzerne BASF und Bayer Crop Science ihre GVO-Forschungsstandorte aus Deutschland nach Amerika verlagert.

Wer hätte 1944 gedacht, dass die Deutschen den Morgenthau-Plan irgendwann einmal völlig freiwillig umsetzen würden?

image_pdfimage_print

 

174 KOMMENTARE

  1. Ich versuche es nochmal. 🙄

    Gott sei Dank ist Monsanto weg ❗

    Und nur damit es klar ist ich bin auch ein absoluter Frackinggegner

  2. die Tragweite der globalen Tätigkeit von Monsantanos™ ist hier auf pi wohl nicht so recht bekannt…also laßt die Finger von diesem Thema.

  3. #1 peterpam99

    Dem kann ich nur zustimmen. Ich hab kein Problem mit Gentechnik, aber Monsanto ist nicht gerade für seine menschenfreundlichkeit und faire Geschäftsmethoden bekannt.

  4. Die haben den europäischen Markt nicht aufgegeben. Nie und nimmer. Die warten nur ein wenig ab.
    Was mich angeht, so bin ich höchst misstrauisch gegen dieses Unternehmen Monsanto.

  5. Dass Monsanto aus Europa verschwindet ist kein Nachteil für die Bauern, ganz im Gegenteil, für gentechnisch verändertes Saatgut zahlt der Bauer eine beträchtliche Summe. Jedes Saatgut ist von Gott geschaffen und darf deshalb nicht gegen Endgeld dem Menschen zur Verfügung stehen. Das natürliche Saatgut, das es in unterschiedlichen Sorten gibt ist meist viel besser für bestimmte Anbaugebiete geeignet. Genmanipulierte Produkte dienen nicht dem Menschen sondern letzendlich nur dem Geldbeutel von Monsanto und Co.

  6. Gute Nachricht.

    Monsanto und Nestle.Wenn die beiden nicht gestoppt werden, dürfen wir bald für die Luft zum atmen bezahlen..

    Hier liegt PI falsch. Einfach mal informieren. Nestle hat zb.in den USA die Trinkwasserversorgung von einigen Städten gekauft. Das wollen die auch in Deutschland. Das Ergebniss ist, wer sich das Wasser nicht mehr leisten kann, bekommt keines….Vorbereitend hierzu hat der Bundestag schon mal abgestimmt, das es KEIN GRUNDRECHT auf TRINKWASSER gibt…

  7. Monsanto ist eine Katastrophe, liebe Leute ich kann euch nur ans Herz legen, lasst auch das Aspartam aus dem Leib, ein Gift welches auch von Monsanto kommt (fast in allen Light Produkten).

    # 4 Lorbas
    100 % Zustimmung, Fracking ist auch das Letzte!

  8. Hm – dreizehn Kommentare bisher. Und alle von sozialistischen Baumknutschern. Die Grünen haben ganze Arbeit geleistet…

  9. #5 Ralf W.

    Das Schreckensbild, Monsanto würde eines Tages die Welt beherrschen, weil die Firma irgendwann die Rechte am Saatgut für alle wichtigen Lebensmittel besitzt, ist nicht sehr wahrscheinlich. Denn es setzt voraus, dass die Landwirte und die Regierungen sich dies einfach gefallen lassen würden. Gerade die amerikanischen und europäischen Bauern waren jedoch stets sehr robust in der Durchsetzung ihrer Interessen.

    Mal abgesehen davon, dass der obige Satz implizit aussagt, dass wenn wir nicht aufpassen Monsanto plötzlich doch die Welt beherrscht, ist es doch gerade der fett gedruckte Abschnitt, weswegen Monsanto hier aufgibt.
    Ausserdem: Warum sollten wir das Zeug auch noch im Ausland kaufen?

  10. zu diesem Thema sollte man auch beachten ,daß man ja auch wissen sollte wie man eine Kartoffel zur richtigen Jahreszeit und in den richtigen Boden und richtig herum in den Boden pflanzt.

    Das gleiche trift auch auf alle anderen Nutzpflanzen zu.

    ….aber dazu sind die letzten zwei Generationen nicht mehr in der Lage ..und deswegen müssen wir das den Spekulanten überlassen.

    …(klever ist der ,der den alten Samen weiter züchtet,denn der wird mal mehr als Gold wert sein.)

  11. ***Gelöscht!***

    .
    ***PI: Bitte keine Verlinkung ohne ergänzenden Hinweis oder Kommentar, vielen Dank! Mod.***

  12. Ich weine dem US-Unternehmen Monsanto keine Träne nach, die in Europa und Deutschland bestimmen will, welches chemisches, genverändertes Saatgut deutsche Bauern aussäen dürfen, und welche nicht, die die Bauern auch noch überteuert bei diesem Gentechnik-Riesen kaufen müssen.

    Monsanto ist dafür verantwortlich, dass viele einheimische Feldfrüchte ausgerottet worden, und durch künstliche genveränderten Feldfrüchte ersetzt worden sind. Auch das gesamte Geschäftsverhalten dieses US-Konzern gegen die Bauern, kleineren Saatunternehmen usw…, ist verabscheuungswürdig, und hat in einer Demokratie nichts zu suchen, in der eigentlich freie Marktwirtschaft herrschen sollte, und keine Diktatur des Marktes.

    Hoffentlich verschwindet mit Monsanto auch diese Soja-Industrie in Deutschland, schließlich wollen nicht alle so dick und fett werden wie die Amerikaner…

  13. Find ich gut, dass die weg sind, Marktliberalität und Monsanto schließen sich gegenseitig aus!
    Ich verweise auch gern auf folgenden Artikel.

    EU will Anbau von Obst und Gemüse in Gärten regulieren
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten Veröffentlicht: 23.04.13, 00:27

    Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau wird strafbar – auch wenn er im privaten Garten erfolgt.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/23/eu-will-anbau-von-obst-und-gemuese-in-gaerten-verbieten/

    Wenn ich mir das in Verbindung mit einem Monsanto Marktmonopol vorstelle wird mir ganz anders.
    In Canada gab es einen Fall, wo ein Bauer sein Saatgut nicht von Monsanto bezog, man nahm Proben vom Acker und wies (aufgrund von Winderosion übergetragenem Saatgut auf das Feld) Gene von Monsanto nach, Monsanto klagte und bekam Recht, weil sie das Patent auf den Genpool der Pflanzen haben. Ein sehr netter Verein, wie mir scheint.

    http://www.n-bnn.de/cms/website.php?id=/de/news/data6533.html

  14. Eine genetische Apokalypse könnte Amerikas Brotkorb vernichten

    Ungarn handelt klug, wenn es seinen Landwirtschaftssektor vor Monsantos Imperialismus schützt. Amerika dagegen verhält sich mehr als töricht, wenn es die Nahrungsmittelversorgung zerstörerischen Interessen von Unternehmen ausliefert, für die ausschließlich der Profit zählt.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/mike-adams/ungarn-brennt-5-hektar-felder-mit-genmais-ab-um-die-nahrungsmittelversorgung-frei-von-gentechnik-.html

  15. *SEKTKORKENKNALL*

    Nicht falsch verstehen – ich bin an sich kein Gegner der Gentechnik, ganz im Gegenteil! Wir brauchen intensive Forschungen in diesem Bereich, auch in Deutschland.

    Aber NICHT durch diesen amerikanische Konzern, die mit Scientology-artigen Geschäftsmethoden keinen Fortschritt, sondern Not und Elend verursacht, bis hin zu

    offenem Mord

    an Protestgruppen. Ich weiß, wovon ich spreche!

    Deshalb ist es mir schnurz, ob das hierzulande von den Ökos getragen wird, hier geht es um unser aller Volksgesundheit und ich verwende dieses Wort in voller Absicht. Wir können alle feiern, daß diese Schakale sich erstmal in anderen Weltgegenden herumtreiben und die Bevölkerung verkrebsen und einschüchtern. Gefährlich bleiben sie – darum obacht, auch in Zukunft !

    Aber an der Episode hier läßt sich auch sehen, warum ihr PI-Leute nicht recht vom Fleck kommt. Würdet ihr das mal mit aufgreifen, euch vernetzen und eure Ideen (genau wie die Grünen vor 30 Jahren!) unter die Leute bringen, hättet ihr bei der derzeitigen Stimmung auch in den nicht ***Gelöscht!***befallenen ländlichen Gebieten Oberwasser. Und die Grünen eine Front mehr, die sie abwehren müssen….

    Aber wer nicht will, der hat schon. Oder ?

    .
    ***Moderiert! Bitte eine andere Wortwahl, vielen Dank! Mod.***

  16. Das IST eine gute Nachricht! Was Monsanto tut hat NICHTS mit Fortschritt zu tun, im Gegenteil!

  17. Monsanto ist übel.
    Ausnahmsweise nehme ich keine Dafürposition ein, nur weil die Grünen dagegen sind.

    Aber in Sachen Grün/Klimawandel wurde hier letztens ein Buch verlinkt (Danke für den Tip, wer immer es war):

    http://www.amazon.de/einem-Jugendstraft%C3%A4ter-besten-Klimaexperten-verwechselt/dp/3940431338

    sehr aufschlußreich, ab der Hälfte des Buches wird es richtig spannend, kann ich auch empfehlen; sofern man sich nicht an diversen Schreibfehlern stört.

  18. #14 Rosinenbomber (02. Jun 2013 17:15)

    schau dir doch mal an was Mosantanos™ mit ihren in Amerika beheimateten Bauern getrieben hat.

    auch für Dich ..einen Lieben Gruß von Herrn Nuhr

  19. #18 Ralf W. (02. Jun 2013 17:20)

    Verzweifelte Liebesmüh: Die meisten hier handeln nach der Dervise „Verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen, meine Meinung steht fest!“…

  20. Allein dieser Satz sollte zum Nachdenken zwingen: „Vor allem dank des schnell steigenden Absatzes von gentechnisch verändertem Saatgut und komplementären Pestiziden wie Roundup in Nord- und Südamerika, besonders in den Vereinigten Staaten und Brasilien.“

    Zur Wiederholung – gentechnisch verändertem Saatgut und dazu passende komplementäre Pestiziden – da hört der Spaß wirklich auf.

  21. #5 Sorry, Ralf, aber Du bist da der einzige, der der Propaganga aufgesessen ist.

    Schau Dir mal „Monsanto – mit Gift und Genen“ an.

    Es ist Monsanto, BASF und Co. die erst vor wenigen Wochen in der EU durchsetzen wollten, dass nur von der EU genehmigte Samen gehandelt werden dürfen. Da kannst Du Dir nicht mal eine alte Apfelsorte kaufen.

    Wer Nahrungsmittel und Wasser kontrolliert, der beherrscht die ganze Welt.

    Und wenn Du weiter nachforschen würdest, dann siehst Du, es mehr renomierte Wissenschaftler gibt, die dem alternem Welt-bericht wiedersprechen. Ferner ist Gen-Technik auch gar nicht notwendig. Alleine schon die heutige Düngemittel auf Rohölbasis haben zu schlechten Erträgen im Laufe der Jahrzehnte und Unterernährung (da die Lebensmittel einfach nix mehr als die 3-4 Stoffe, die sie schnell wachsen lassen) enthält.

  22. #11 norbert.gehrig (02. Jun 2013 17:12)

    Vorbereitend hierzu hat der Bundestag schon mal abgestimmt, das es KEIN GRUNDRECHT auf TRINKWASSER gibt…

    Naja nicht so ganz. Sauberes Trinkwasser wurde sogar zum Menschenrecht erklärt, da kann die Regierung machen was sie will.
    Es geht darum, ob private Firmen mit der Versorgung beauftragt werden können.
    Dass es ein Menschenrecht ist, heisst nur, dass es zur Verfügung stehen muss und der Staat dafür zu sorgen hat. Wenn Du es Dir also irgendwann nicht mehr leisten kannst, dann wird der Staat sicher einspringen und es für Dich bezahlen 😉

  23. Ich bin ja für Gentechnik, aber der Konzern Monsato hat viele krumme Dinger am Laufen. Die Manipulation des Saatgutes ist nicht schlimm. Schlimm ist, dass ihnen jedes Feld gehört worauf ihr Saatgut wächst.

  24. #23 schweinsleber

    ja klar. Schau dir „Monsanto – mit Gilft und genen an“ und dann schau mal, wie verfaulte Kinderfüsse aussehen, die mit Roundup in berührung gekommen sind.

    Außerdem ist es nicht Sache des Einzelnen, hier Gründe anzuführen, wenn die FDA von Monsanto NIEMALS akzeptable Tests verlangt hat bzw. diese mit Monsanto frisiert hat.

    Selbst FDA Mitarbeiter schlagen Alarm.

  25. Liebe PI,
    ich bin sehr froh, dass diese Firma sich hier zurück zieht. Ich bin nicht gernerell gegen Gentechnik, doch finde ich dieses Feld immer noch zu wenig erforscht und die Nebenwirkungen aus den Genveränderungen nicht beklannt.
    2) Monsanto verkauft Saatgut, was sich nur einmal aussähen lässt. Viele Samen, die einheimisch sind werden von dieser Firma verdrängt und man Kann als Landwirt auch keine Züchtungen betreiben, da die Samen nicht wieder pflanzbar sind.
    Auf derartige Maulesel verzichte ich gerne, denn Pflanzen müssen sich auch fortpflanzen können, sonst habe ich vielleicht irgendwann ein großes Problem!

  26. Nein zu Monsanto, weil sie Nachhaltig und Alternativlos unsere verbleibenden und stark dezimierten Landwirte in totale Abhängigkeit zwingt.

    Nein zum Fracking, weil Fracking Nachhaltig und Alternativlos unsere Böden mit Chemie verseucht.

  27. #34 Zebra (02. Jun 2013 17:33)

    Monsanto verkauft Saatgut, was sich nur einmal aussähen lässt.

    Lässt sich Saatgut von anderen Herstellern mehrmals aussähen? 😀

  28. Das Ergebniss ist, wer sich das Wasser nicht mehr leisten kann, bekommt keines…

    Das halte ich dem Fall für völlig natürlich, in dem das Wasser entsprechend knapp wird. Wenn es knapper wird, so wird es teurer. Und wenn es noch knapper wird, muß es entweder so rationiert werden, dass es für niemand mehr (richtig) reicht oder für manche eben nichts mehr da ist. Die Welt ist pysikalisch so beschaffen, dass es eben kein Perpetuum Mobile gibt. Warum das so ist, ist die Frage. Meine Ausführungen gelten natürlich nur für eine natürliche und nicht etwa künstlich herbeigeführte Verknappung von Wasser.

  29. Liebe p.i.’ler: jedem Konzern hinten reinzukriechen hat nichts mit Verteidigung von Freiheit und Marktwirtschaft zu tun.

  30. Soweit ich informiert bin, wollte Monsanto bestimmtes Saatgut im EIGENEN Garten verbieten, sprich: Der Bevölkerung vorschreiben, was es anzupflanzen hat. Hätte ja ausgzeichnet zu EU-Verbrecher-Diktatur gepasst, die auch das Wasser privatisieren möchte.

    Sorry, PI, aber diese Anschauung teile nicht. Es muss immer noch Dinge auf den Planeten geben, die allen gehören und auf die einer allein nicht das Alleinrecht haben darf. Dazu gehört auch das Anpflanzen von Gemüse, Gentechnik hin oder her…

  31. Früher gab es mal einer oder andere Schorffleck am Apfel oder Birne !
    Geschmeckt haben sie allemal !
    Bis das der Gen-verdreckter Idee
    auftauchte und das nicht allein von
    Monsanto ! Auch BASF ist nicht ohne !
    Es gilt ein wachsames Auge auf solche
    Konsorten zu halten !
    Wir haben ja gesehen was dabei rauskommt
    wenn wir unfähige Politclowns darüber lassen
    diskutieren wie Trinkwasserrechten zu gestalten sind ! Die sind wir vom sagen her,
    im stande Omas ihr Häuschen zu verschachern !

  32. Die Heuschrecken geben nicht so leicht auf. Sie streben nach Monokultur und verwüsten dabei die Welt.

  33. #37 Rosinenbomber (02. Jun 2013 17:36)

    #34 Zebra (02. Jun 2013 17:33)

    Monsanto verkauft Saatgut, was sich nur einmal aussähen lässt.

    Lässt sich Saatgut von anderen Herstellern mehrmals aussähen? 😀

    Aussäen 🙄

    Aus Monsantopflanzen kann man kein neues Saatgut generieren.

  34. Interessante Meldung.
    Wäre wohl besser gewesen, diese Meldung „neutral“ hier reinzusetzen.
    Ich bin grundsätzlich gegen Genmanipulation – alleine aus dem Grund, weil die Konsequenzen einer Manipulation (nicht natürlich Kombination und Zucht) leider nicht voraussagbar sind und ich dieses Risiko hier etwas zu verändern, was auf natürlichen Wege nicht möglich ist für gefährlich halte.

  35. #30 Altenburg

    Allein dieser Satz sollte zum Nachdenken zwingen: “Vor allem dank des schnell steigenden Absatzes von gentechnisch verändertem Saatgut und komplementären Pestiziden wie Roundup in Nord- und Südamerika, besonders in den Vereinigten Staaten und Brasilien.”

    Habe eben nochmal zum Schmeiser Fall gegugelt.

    […]

    Für Schmeiser standen 50 Jahre Zucht auf dem Spiel.
    […]
    Auf die Frage warum überhaupt kanadische Bauern mit dem Anbau von genverändertem Saatgut anfingen, antwortete Schmeiser: „Ihnen wurde genau das gleiche gesagt, wie jetzt den Bauern in Europa.“ Die Standardargumente sind höherer Nährwert, mehr Profit und weniger Pestizide. Die Wirklichkeit sah allerdings anders aus. Zwar entwickelte sich in den ersten zwei Jahren ein Superraps, doch danach sank der Nährwert und Ertrag. Die Folge ist ein dreimal so hoher Pestizideinsatz, wie vor dem genveränderten Anbau. Zudem habe Monsanto ein Terminatorgen entwickelt, das den Samen der Pflanze steril werden lässt. Monsantos Plan ist, dass ein Farmer sein jährliches Saatgut bei ihrer Firma kauft und natürlich auch die dazugehörenden Pestizide. Schmeiser verwies auf die Problematik, z.B. in Indien, wo sich in den letzten zehn Jahren über 100.000. Bauern das Leben genommen haben, da sie sich das teure Saatgut nicht mehr leisten können. In Kanada ist es inzwischen soweit, dass kein Bio- Raps oder -Soja angebaut werden kann.

    http://www.nuertinger-stattzeitung.de/index.php?link=news_detail&selCat=4&nid=535

  36. Monsanto will weltweit auf alle Pflanzen ein Patent, so daß niemand mehr damit Geld verdienen kann, ohne an Monsanto zu blechen. Monsanto ist ein Globaler Riese, der zu zerstören ist! Mal ganz unkapitalistisch.

  37. #37 Rosinenbomber (02. Jun 2013 17:36)

    #34 Zebra (02. Jun 2013 17:33)

    Monsanto verkauft Saatgut, was sich nur einmal aussähen lässt.

    Lässt sich Saatgut von anderen Herstellern mehrmals aussähen?
    ——————————–

    hab Sie heute schon einmal darauf hingewiesen…wenn man keine Ahnung hat,einfach mal…..

    lass dir mal ne Tüte Vogelfutter zu Weihnachten schenken und schmeiß die einfach mal so in den Park..ohh Wunder seit wann wachsen den hier Sonnenblumen…

  38. Gentechnik kann segensreich sein. Monsanto ist es definitiv nicht. Eine gute Nachricht.

  39. Ich fasse diesen Artikel mal als Test der PI-Leserschaft auf.

    Ergebnis: Die PI-Leserschaft ist keine konformistische Schafherde, die PI ausschließlich zur Bestätigung des eigenen Weltbildes liest.

    Sollte sich der Wind in Europa einmal drehen, mache ich mir berechtigte Hoffnungen, dass unter der Herrschaft solcher Leute nicht einfach ein neues politisch korrektes System unter anderen Vorzeichen errichtet wird.

    PS: Auch ich stehe Monsanto seit einiger Zeit kritisch gegenüber.

  40. OT

    TV-Tipp

    Jetzt gleich, 18:00 Uhr im ZDF:

    Arm. Ausgebeutet. Abgelehnt.

    Sie fliehen aus der Armut, und viele von ihnen landen in der Trostlosigkeit: Verstärkt kommen seit einiger Zeit Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien nach Deutschland, darunter viele Roma. Hier hoffen sie auf ein besseres Leben. Doch die Realität sieht oft anders aus.

    Sie finden Jobs oft nur auf dem Arbeiterstrich, müssen in heruntergekommenen Häusern in den Problemvierteln der Großstädte leben. Vielen ihrer Nachbarn sind sie ein Dorn im Auge. Längst schlagen Politiker Alarm: unsere Sozialsysteme würden unterwandert, Leistungen erschlichen. Ist das wirklich so?

    Die „ZDF.reportage“ zeichnet den Weg von Armutsflüchtlingen nach, zeigt, wo sie herkommen und wie sie in Deutschland leben.

    http://reportage.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/956e72d9-1522-3cdf-ad9c-095bf16ee516/20165416

  41. #40 Rosinenbomber Hallo Rosinenbomber, wenn ich einen Maulesel Züchte, dann kann dieser keine Kinder bekommen. Wenn ich samen von Monsanto kaufen, dann können diese Pflanzen auch keine „Kinder“ bekommen. Die Wiederaussaht ist somit nicht möglich und der Bauer wird abhängig vom Konzern gemacht.

  42. Forschung und Gentechnik sind eine Sache , Heuschreckenfirmen eine andere und bei Monsanto dürfte die Rechtsabteilung deutlich grösser sein als die Forschungsabteilung und wahrscheinlich auch Gewinneinbringender. Das ist eindeutig der falsche Weg !

  43. Ich find es auch gaaanz doll das Monsanto weg ist. Da können wir jetzt auch auf deren Versuchsfeldern Mais anpflanzen.
    Wir liegen voll im Morgentauth-Plan.

  44. Die Leute hier sind doch bisher weitsichtig genug gewesen, zu erkennen, wie es in Sachen Islam die nächsten Jahre aussieht, wenn man da nicht eingreift.
    Erstaunlich, wie blauäugig diese Lebensmittel-Riesenkonzerne behandelt werden, wenn es um Monopole für Existentielles geht. Wenn ein Gärtner irgendwann dafür bestraft wird, weil er verbotenes (!) und vermehrungsfähiges (!) Saatgut benutzte,…
    Muss ich wirklich weiterreden? Die Samalitaktik sollte doch auch hier erkennbar sein.
    Und wenn die Bundesregierung etwas gegen Fracking hat, dann wahrscheinlich nur, weil es sich mit der CO2-Verpressung beisst.
    Ich bin gegen beides.
    Beim Fracking darf und wird es geheim bleiben, welche Gifte eingesetzt werden (Wie beim Coca-Cola-Rezept). Das allein reicht mir schon, um es abzulehnen.

  45. Es geht nicht darum, was eine einzige amerikanische Firma macht.

    Es geht darum wie Alt-Europa und Uralt-Germany sich den Herausforderungen moderner Technik stellen. Schwanz einziehen und jede neue Technologie verteufeln: so läuft es z.Zt. in Europa und insbesonders in Deutschland.

    Deutschland schafft sich als Technologie-Standort ab. In Zukunft werden die Asiaten über unser Wohl und Wehe bestimmten….

    … ihr dämBEEP grünlacklierten U-Boote!

  46. Hier ein PI-Artikel zum Thema:

    Die EU-Saatgutgeißel

    ❗ In Brüssel hat sich Monsanto bereits tief in den EU-Strukturen festgesetzt. Das Unternehmen entsendet gemeinsam mit anderen Industrie-Vertretern hochrangige Mitarbeiter in die EU-Gremien, und erstellt die wissenschaftlichen Studien für neue Getreide-Sorten gleich selbst. Den Bürgern bleiben die Vorgänge verborgen – bis es womöglich zu spät ist.(…) ❗

    http://www.pi-news.net/2013/05/die-eu-saatgutgeisel/

  47. #37 Rosinenbomber (02. Jun 2013 17:36)

    schmeiß du weiter deine Rosinen vom Himmel ,solange sie nicht von Monsantos sind.

  48. Dem BT-Mais von Monsanto wurde die Fähigkeit zur Produktion des Abwehrstoffs BT-Toxin eingepflanzt. Dieses BT-Toxin ist ein im Ökolandbau zugelassener Wirkstoff. Merke: Monsanto darf kein BT-Toxin in Mais einpflanzen. Der Biobauer darf damit aber den Mais spritzen.
    Was Genmanipulation betrifft richtet sich der gesamte Widerstand gegen gezielte Eingriffe. Die Dampfhammermethode, Genveränderung durch radiaktive Bestrahlung wird mit keinem Wort erwähnt. Sie braucht keinerlei besondere Zulassung und Genehmigungsverfahren sondern läuft einfach unter „normale Zucht“. Und unsere sämtlichen Getreidesorten – auch die Öko-Zugelassenen wurden mittels radioaktiver Bestrahlung „gezüchtet“ – nur, darüber redet man nicht.
    Die Manipulation der Medien zum Thema Islam dürfte hier den meisten ja hinreichend bekannt sein. Tja, in anderen Bereichen steht es um deren Glaubwürdigkeit nicht besser.

  49. Hör mal Rosinenbomberchen,

    ich helf‘ Dir gleich, »sozialistischer Baumknutscher«!

    Monsantos Methoden und Geschäftsziele sind unethisch und unchristlich und haben mit Erhardts Marktwirtschaft rein gar nichts mehr zu tun.
    Naturschutz ist konservativ. Und der »Baumknutscher« Ernst Jünger ist mir lieber als aggressive Globalisierer und Patentierer.

    Fuck off, Monsanto.

  50. Also die Verknüpfung von Monsanto mit dem „Morgenthau-Plan“ herzustellen ist doch wohl höchst lächerlich.

    Ist das wirklich euer Ernst, PI?

    Den Artikel hätte man zumindest neutral formulieren können.

    Was Monsanto angeht, so bin ich der Meinung, dass man nur mehr als froh sein kann, dass diese rücksichtlose Krake ihre Tentakeln aus Europa zurückfährt. Es gibt mehr als genügend Dokus, die die Missstände dieser Firma aufzeigen. Oder wünscht ihr euch südamerikanische Zustände in Sachen Landwirtschaft?

  51. #36 Mastro Cecco

    na logisch, Erdogans verlängerter Arm in Deutschland plant mal wieder Mega-Moschees in Deutschland. Und natürlich soll sie im osmanischen Stil erbaut werden, das ist kultureller türkisch-islamischer Imperialismus, paßt zu Erdogans AKP. In Köln Ehrenfeld hat die türkische Religionsbehörde 30 Millionen in den Sand gesetzt, der Erdogan sollte in Deutschland lieber eine Nummer kleiner bauen, und dafür das eingesparte türkische Steuergeld in die Entwicklung der Türkei investieren, anstatt in die Islamisierung Deutschlands. Außerdem brauchen wir soviele Groß-Moscheen gar nicht mehr, es gibt schließlich nur 1,9% Moslems laut Zensus, und nicht 5% wie immer behauptet.

  52. #64 talvisota (02. Jun 2013 17:53)

    wann war deine letzte Bestrahlung?

    (..ich rezitiere „Tja, in anderen Bereichen steht es um deren Glaubwürdigkeit nicht besser.)

  53. Die Islamfaschisten und deren „deutsche“ Kollaborateure glauben, sie stünden in Pfaffenhofen kurz vor dem „Endsieg“

    http://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Pfaffenhofen-Regeln-muessen-beachtet-werden;art600,2765218

    Zitat:

    Wir freuen uns alle darauf, dass wir bald loslegen können!

    Na, dann können ja bald auch die Taliban auf den Straßen Pfaffenhofens aufmarschieren! Die toleranten Bürger haben sicherlich nichts gegen Auspeitschungen, Steinigungen, Handabhacken, uvm. was nach Einführung des islamischen Gesetzes, der Scharia, auch nach Pfaffenhofen kommen wird! 😆

  54. Einfach mal :

    Food Inc.
    http://youtu.be/CNENeM4LPh4 (in englisch, gibt’s sicher auch mit Untertiteln, einfach mal Youtube absuchen)
    anschauen und alles über die Verbrecherfirma Monsanto in den US erfahren!

    Kann ja nicht alles nur Propaganda sein was rumschwirrt über diesen Konzern ?!

  55. Diese Meldung ruft bei mir in etwas dieselbe Trauer hervor, wie die von letzter Woche, dass Reinhold Beckmann beabsichtigt sich aus dem ARD-Talk zurück zuziehen…

    …man reiche mir bitte ein Taschentuch.

  56. Monsanto gehört verboten und alle Führungskräfte hinter Gitter.

    Das ist eine krimminelle Vereinigung und kein Unternehmen. Das ging schon in den 1940ern los als sie das hochgiftige PCB wider besseren WIssens auf den Markt gebracht hatten. Erst 40 Jahre später wurde es verboten.
    In den 70ern (Vietnam) haben sie das hoch Dioxin haltige Agent Orange zum Einsatz gebracht. Auch wieder besseren Wissens. Vietnam ist teilweise bis heute kontaminiert und Missgeburten kommen deshalb vermehrt zur Welt. Selbst eigene Soldaten erkrankten darunter.
    Wissenschaftler werden unter Druck gesetzt oder gefeuert wenn sie irgenwas anderes herausfinden als das ihr Produkt unbedenklich ist.
    Der Neuste obergau Roundup. Ein Pestizid das so giftig ist, das die angebauten Pflanzen erstmal gentechnisch dagegen gerüstet werden müssen damit die nicht auch eingehen. Und das kommt anschließend als Nahrung auf den Teller.

    Wer nichts gegen Monsanto hat sollte sich mal untersuchen lassen.

  57. #31 Frank_29384

    Alleine schon die heutige Düngemittel auf Rohölbasis haben zu schlechten Erträgen im Laufe der Jahrzehnte und Unterernährung (da die Lebensmittel einfach nix mehr als die 3-4 Stoffe, die sie schnell wachsen lassen) enthält

    Für meinen Opa in jungen Jahren waren 20dz/ha Weizen eine sehr gute Ernte. Letztes Jahr waren es vom gleichen Acker 110dz/ha. Und was die Qualität betrifft, die ist – im Gegensatz zu früher – erstklassig.
    Hunger und Elend herrschen überall in der Welt, wo die Landwirtschaft seit Jahrhunderten auf der Stelle trampelt – und genau dorthin wollen wir zurück?

  58. #65 talvisota

    Nur weil es noch mehr Schweinerein gibt, macht das Monsanto nicht besser. Es ist allerdings fragwürdig wieso nur Monsanto so kritisiert wird.

  59. #77 Logiker

    Genau DAS !
    Dazu muss man kein Grüner sein um die Verseuchung unserer Äcker mit dem Dreck abzulehnen. Es gibt genug Negativbeispiele, die auf Monsanto hereingefallen sind und sich nun wundern, dass nichts anderes mehr keimt.

  60. Wer auch immer der Autor ist, welcher sich hinter dieser Meldung verbrigt, man muss doch schon fragen, ob dieser unter geistiger Inkontinenz leidet.

    Monsanto ist ein Verbrecherclub nach Maß. Monsanto wollte – per Lobbyisten – die EU dazu bewegen, dass nur noch genormtes Saatgut (natürlich nach Monsanto-Norm) innerhalb der EU erlaubt sein sollte. Selbst der Tausch unter Bauern von Saatgut sollte untersagt werden! PI, sagt mal: Gehts noch!? Nur weil die Ökos hier mal richtig liegen, muss man sich nicht prinzipiell auf die Seite von den Verbrechern von Monsanto schlagen. Dieses Verhalten ist fast so lächerlich, wie das der Grünen!

  61. #78 Logiker (02. Jun 2013 18:04)

    Monsanto gehört verboten und alle Führungskräfte hinter Gitter.

    Genau. Und Josef Ackermann und die anderen „da oben“ auch. So ein Denken macht mir ehrlich gesagt Angst.

  62. Monsanto hin oder her – folgende Frage sollten sich die PI-Kommentatoren stellen:

    Lehnen Sie die sogenannte grüne Gentechnik pauschal ab?

    Darum geht es doch, nicht um die vielleicht fragwürdige Geschäftspolitik eines einzelnen amerikanischen Chemie-Konzerns. Man kann doch nicht eine ganze Technologie insgesamt verteufeln nur weil es meinetwegen Monsanto gibt.

    Die niedersächsische grünrote Landesregierung hat übrigens vor kurzen ein Schulprojekt(!) verboten, welches gentechnische Verfahren an Schüler vermitteln sollte. „HannoverGEN“ googeln.

    Willkommen im Mittelalter!

  63. The German Angst!

    Zukünftige Generationen werden wohl nur noch den Kopf schütteln über die irrationalen Ängste, besonders der Deutschen. Erinnert mich in gewisser Weise an die Erfindung des Automobils.

    Damals gab es doch tatsächlich überängstliche Zeitgenossen, die wirklich behaupteten, bar jeden Wissens, es wäre der Gesundheit mehr als abträglich, wenn sich der Mensch schneller als mit ca. 35 km/h fortbewegen würde.

    Eine natürliche Kartoffel oder einen wilden Apfel kann man nicht essen. Viele der Ahnen unserer Kulturpflanzen enthalten sogar lebensgefährliche Gifte. Um sie essbar zu machen begannen die Menschen vor cirka 10 000 Jahren durch Zucht ihr Erbgut zu verändern

    Gut. Hätte es damals schon die grünlackierten Nazis gegeben, dann gäbe es heutzutage in Deutschland eben keine Autos und somit keinen Wohlstand. Die heile Morgenthau-Welt eben. Deutschland einig Bioland.

    Ich hasse Bio!

  64. #9 Israel_Hands

    Ich glaube auch nicht das sich Monsanto verabschiedet hat vom europäischen Markt.
    Die warten nur bis sich der Sturm gelegt hat und oder sie suchen nach einer Hintertür.
    Über Tierfutter kommt ja eh schon deren Genfraß indirekt auf europäische Teller.

  65. Im „Schwarzbuch WWF“ ist ein interessantes Kapitel über Monsanto in Südamerika. Gottseidank werden wir diese Verhältnisse nicht bekommen, u.a.

    * Saatgut nur von einer Firma
    * dazugehörige Pestizide von der gleichen Firma
    * alles andere (auch Grundwasser) wird vergiftet
    * Monokulturen soweit das Auge reicht

  66. Monsanto hat sich als ein menschenverachtender Industrie-Moloch gezeigt- immer wieder, viele hier haben die Bsp. angeführt. Auch ich glaube diesem Vergifter-Kartell nichts.. und WENN es wirklich so wäre, dass Monsanto (angeblich) keine Lobbyarbeit mehr machen will in Europa.. dann sicher nur, weil es künftig wohl nicht mehr NÖTIG sein wird, hier Lobbyarbeit zu machen. Die Grundlagenentscheidungen werden dann eben der EU von anderer Seite her aufdiktiert- schon mal an die kürzlich bekanntgewordenen Pläne eier sog. „Freihandelszone“ gedacht? Cui Bono?

  67. #41 ingres (02. Jun 2013 17:37)

    Die Welt ist pysikalisch so beschaffen, dass es eben kein Perpetuum Mobile gibt.

    im Fall des Wasserkreislauf könnte man schon davon sprechen…

    …oder du erklärst mir jetzt, dass das ganze Wasser welches den ganzen Tag den Rhein runter in die Nordsee fließt, durch einen dicken unterirdischen Gartenschlauch wieder mühsam zurück in die Alpen gepumpt werden muss… und das sogar schon seit 10 Mio. Jahren! 😉

  68. Sorry PI, hier muss ich mit den Grünen übereinstimmen, obwohl ich bei denen auch im sozialen Bereich fast alles verdamme.

    Was wir brauchen ist eine KONSERVATIVE GRÜNE, die sich an das hält, was ja eigentlich „Grün“ bedeutet, und sich auf Naturwissenschaft begrenzt, und sich nicht auf linksrote Themen einlässt. Also reines „Grün“ und nicht „Rot-grün“.

  69. Monsanto ist eine Firma, die die Landwirtschaft global unterwandern will – von daher gut, dass sie aus Europa verbannt wird.
    Gegen Gentechnik an sich ist aber nichts einzuwenden, sofern sinnvoll eingesetzt.

    Hier mal etwas Grundsätzliches zur Gentechnik:

    In der Tierproduktion: Gentechnik nicht akzeptabel.
    Wird bei uns auch nicht praktiziert, Nutzvieh wird bei uns schlicht und ergreifend nach den Mendelschen Regeln gezüchtet. Das einzige, was es gibt ist Embryonentransfer, das ist aber keine Gentechnik (Hochleistungskuh wird befruchtet, Eizellen werden ausgespült und anderen Kühen eingepflanzt, die die Kälber dann austragen).

    In der Pflanzenproduktion: Gentechnik absolut sinnvoll.
    Beispiele:
    – krankheitsresistente Sorten sparen Pestizide
    – trockenheitsresistente Sorten sparen Wasser
    – aride Gebiete: Salzresistenz

    Die Gentechnik bei Pflanzen brauchen wir in Deutschland nicht, da man hier alles problemlos anbauen kann.
    Aber in ariden Gebieten sieht die Sache grundsätzlich anders aus. Dort bildet sich kein Grundwasser, sämtliches Regenwasser verdunstet. D.h. die Bodensalze werden nicht ausgetragen wie bei uns, sondern gelangen an die Oberfläche. Die Konzentrationen sind so erheblich, dass dort nur angepasste Sorten gedeihen. Die Investitionen für den Anbau sind wiederum wesentlich höher als bei uns (gigantische Center Pivots, Tropfbewässerung). Der Anbau lohnt dort also nur bei einem vernünftigen Ertrag. Von daher ist es absolut sinnvoll, spezielle Sorten für aride Gebiete zu züchten. Gibt es z.B. bei Tomaten.

    Außerdem ist es so, dass manche Sorten einen bestimmten Kältebedarf für die Fruchtentwicklung haben, der Apfel zum Beispiel. Wenn man in Israel Äpfel anbauen will, braucht man spezielle Sorten.

    Da jedes Land das Recht hat, eine eigene ausreichende Nahrungsproduktion aufzubauen, ist es nur sinnvoll, wenn in den ariden Zonen spezielle Sorten einzusetzen, die u.a. Gene für Salzresistenz enthalten. Ohne das wird man die Ernährung in den ariden Gebieten nicht gewährleisten können, was bedeutet, dass hier noch mehr „Flüchtlinge“ auftauchen werden.

  70. Wieso glaubt man den hier das es schade wäre wenn Monsanto weg ist? Liebes PI ihr solltet nicht aus Reflex alles verdammen nur weil ihr glaubt das es doch SOOOOO toll wäre wenn alles Genmanipuliert und Monopolisiert wird. Von Themen wo man keine Ahnung hat besser die Finger lassen den dieser Artikel ist an Dummheit nicht zu überbieten.

  71. #84 Cendrillon

    „Darum geht es doch, nicht um die vielleicht fragwürdige Geschäftspolitik eines einzelnen amerikanischen Chemie-Konzerns. “

    eben darum gehts! Ich habe das Thema nur am Rande verfolgt, aber wenn ein Konzern eine neue neue Technik mit der Brechstange durchzetzen will, muß man sich nicht wundern, wenn die Leute gleich die ganze Technik ablehnen.

    Übrigens wird es auch langsam Zeit sich gegen den Biogasanlagen-Schwachsinn zu wehren. Wird Zeit den Quatsch zu beenden.

  72. @#80 Logiker

    Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Monsanto besonders gut wäre. Nur, auf dem gesamten europäischen Markt spielte Monsanto eh immer eine untergeordnete Rolle. Hier wird medial gezielt ein Buhmann aufgebaut, um hintenrum viel größere Schweinereien durchzusetzen.
    Was das von Monsanto als „Roundup“ vertriebene Glyphosat betrifft: Das ist zum einen weitaus weniger umweltbelastend als die davor eingesetzten Mittel und zudem ist Monsantos Patent abgelaufen. Als chinesischen Nachbau bekommt man es schon für weniger als 5 Euro pro Liter.

  73. #65 talvisota

    Die Dampfhammermethode, Genveränderung durch radiaktive Bestrahlung wird mit keinem Wort erwähnt. Sie braucht keinerlei besondere Zulassung und Genehmigungsverfahren sondern läuft einfach unter „normale Zucht“. Und unsere sämtlichen Getreidesorten – auch die Öko-Zugelassenen wurden mittels radioaktiver Bestrahlung „gezüchtet“ – nur, darüber redet man nicht.

    Pflanzenzucht ohne Genmutation gibt es nicht. Erst kommt die Mutation, dann die Selektion und dann ggf. die Kreuzung.

    Die Bestrahlung erhöht ganz einfach die natürliche Mutationsrate. Die auf diese Weise gezüchteten neuen Sorten „strahlen“ aber nicht, sind also nicht gesundheitsgefährdend. Das Bestrahlen findet nämlich im Labor statt und hat rein gar nichts mit dem Anbau der Pflanzen auf dem Feld zu tun.

  74. #83 Rosinenbomber

    Ja wenn sie so nachweislich wie Monsanto kriminell sind gehören sie wie jeder andere Kriminelle genauso hinter Gitter.
    Das dir das Angst macht kann ich nicht nachvollziehen.
    Es sei denn du gehörst mit zu diesen selbstherrlichen Arschlöchern die meinen über Gesetz und Ethik zu stehen, weil ihr Verbrechen und Vermögen groß genug ist.

    Plündert ein Schiff ein andres sind es Piraten. Plündert eine Flotte ganze Länder, ist es ein Imperator.

  75. #91 unrein

    Das Beispiel zählt nicht. Die Erde ist kein geschlossenes System, da Energie von außen eingebracht wird.

  76. #98 Logiker (02. Jun 2013 18:37)

    #83 Rosinenbomber

    Ja wenn sie so nachweislich wie Monsanto kriminell sind gehören sie wie jeder andere Kriminelle genauso hinter Gitter.

    Lass mich raten: Und was „kriminell“ ist bestimmst du – und nicht das Strafgesetzbuch. Richtig?

  77. #94 Quinn

    PI sollte sich vielleicht auf seine Kernkompetenz beschränken und gut ist es. Da haben sie genug mit zu tun, alles andere würde nur zur Verzettelung führen. Es gibt eh schon jeden Tag 10 neue Beiträge.

  78. #100 Rosinenbomber

    Wie peinlich bist du denn. Höhr auf rumzuheulen und beschäftige dich mal kritisch mit Monsanto, dann wirst du schon sehen was kriminell ist!

  79. Erkundigt euch besser mal über Monsanto und ihre Machenschaften, bevor ihr diese Organisation huldigt!

  80. Schließe mich einigen an: PI sollte bei seinen Leisten bleiben. Hier ging es weniger um die Gentechnik an sich, als um einen Konzern der mittlerweile ganz offiziell über dem Recht steht und einfache Leute (Kleinbauern und Co) schickaniert.

    Und nein – das ist keine Propaganda sondern Rechtssprechung in den USA. Gleichfalls betrieben (betreiben noch immer?) Monsanto und Bayer eine intensive Lobbypolitik. Das soll ok sein?

    Also PI: Was wollt ihr mir mit dem heutigen Beitrag sagen? Kritik an ekelerregenden Geschäftsgebaren ist pfui?

  81. #105 PI-Erfurter (02. Jun 2013 18:51)

    Gleichfalls betrieben (betreiben noch immer?) Monsanto und Bayer eine intensive Lobbypolitik. Das soll ok sein?

    Ja, das ist es. Politik ist eben so wie der negativ konnotierte Begriff „Lobbyismus“ nichts anderes als Interessenvertretung. Und darauf hat haben natürlich auch Monsanto und Bayer ein Recht.

  82. @#97 Al-Harbi

    Die Bestrahlung erhöht ganz einfach die natürliche Mutationsrate. Die auf diese Weise gezüchteten neuen Sorten “strahlen” aber nicht, sind also nicht gesundheitsgefährdend. Das Bestrahlen findet nämlich im Labor statt und hat rein gar nichts mit dem Anbau der Pflanzen auf dem Feld zu tun.

    Naja, die Bestrahlung führt schon zu Mutationen, auf die man wohl ansonsten die nächsten tausend Jahre vergeblich warten würde. Aber darum geht es mir auch gar nicht. Sondern um das große mediale Gezeter der angeblich unübersehbaren Gefahren durch genmanipulierte Pflanzen mittels Gentechnik bei gleichzeitigem Verschweigen der „anderen Verfahrenstechnik“. Das Ergebnis dieser medialen Manipulation ist hier doch klar ersichtlich. Die vielen „Saatgutschützer“ glauben allen Ernstes, ohne Gentechnik könnte man alles wieder aussäen. Klar, das Thema Hybridzucht kommt ja auch in den Medien nicht vor. Ich kenne sehr viele Bauern, aber keinen einzigen, der nicht jedes Jahr neues Saatgut einkauft. Auch wenn die Wiederaussaat mit alten freien Sorten problemlos möglich ist, rechnet es sich einfach nicht.

  83. Kleiner Nachtrag:

    Es hat absolut nichts mit Sozialismus zu tun, festzustellen, dass es aberwitzig ist, Patente auf Lebensmittel zu erheben. Denn dann geschieht genau das, was in den USA passiert ist:

    Unabhängige Bauern, deren Pflanzen zufällig von Bienen bestäubt wurden, die zuvor an Monsanto-Pflanzen unterwegs waren, werden erfolgreich verklagt, weil die neue Zucht Elemente des Monsanto-„Patents“ enthält. Ohne wirkliches Zutun des Bauern!

    Wenn es bedeutet, dass man Sozialist ist, sobald man dieses Gebaren als widerlich betrachtet, ja … nun denn … dann bin ich wohl Sozialist. Meine Meinung zu Monsanto ändert sich deshalb nicht.

    Übrigens: Auch Ungarn (ganz böse öko-sozialistisch), Südkorea und auch Japan stellen sich vermehrt gegen Monsanto. Selbst in China wurden vor wenigen Wochen mehrere Schiffsladungen Monsanto-Dr*ck verbrannt, weil die Leute dieses Zeug einfach nicht mehr haben wollen. Gerade die Volksrepublik zeichnete sich in der Vergangenheit ja immer als öko-fundamentalistisch heraus. /ironie off

  84. Solange das Geld jeden Monat vom Amt kommt, ist es einfach, eine Zukunftstechnologie nach der anderen aus dem Land zu jagen.

  85. #37 Frank_29384 (02. Jun 2013 17:33)
    unfug!
    wer andern etwas vorwirft, hat zu liefern und nicht zu lafern!
    und von dir kommt nichts, absolut rein gar nichts prüfbares.
    und bei all den anderen auch!
    nur heisse luft!
    und jede menge frechheiten und anderer geistiger dünnschiss!

  86. #106 Rosinenbomber (02. Jun 2013 18:57)

    Richtig. In gewisser Hinsicht ist auch jeder Bürger ein Lobbyist.

    Der Unterschied ist aber die von mir beschriebene Praxis des Patents auf Saatgut, das selbst dann weiterhin besteht, wenn eine Biene (!) zufälligerweise die Pollen zu einem anderen Bauern trug.

    #107 talvisota

    Zumindest mir geht es nicht so sehr um die Gentechnik an sich, die mit Sicherheit für noch so einige gute Dinge nützlich sein kann.

    Ich kenne sehr viele Bauern, aber keinen einzigen, der nicht jedes Jahr neues Saatgut einkauft. Auch wenn die Wiederaussaat mit alten freien Sorten problemlos möglich ist, rechnet es sich einfach nicht.

    Es ist doch aber etwas anderes, wenn der Bauer aus freien Stücken jedes Jahr neues Saatgut kauft, als würde er dazu gezwungen. Zumindest läuft das geplante Verbot der alten Sorten doch genau auf das Szenario herauf, dass nur zugelassenes Saatgut einiger Hersteller Verwendung findet … was zu guter letzt den bisher bestehenden freien Markt zu einem Oligo-/Monopol umformen würde.

    Der Mensch hinterlässt Spuren in der Natur, ohne Frage! Allerdings muss man sich doch fragen, ob es sinnvoll ist, etwas derart wichtiges wie die Saatgutversorgung zu monopolisieren …

  87. #112 schweinsleber

    China: Eigene Kontakte

    Für Korea und Japan: Ich gehe kurz suchen.

  88. #58 Zebra (02. Jun 2013 17:49)
    Gibt ja noch andere Anbieter von Saatgut.
    Niemand zwingt dich bei denen zu kaufen.

  89. Ich für meinen Teil bin ein Freund der Gentechnik, einzig Monsatos Lizenzterror finde ich echt daneben.

  90. Fündig geworden:

    http://news.investors.com/business/053113-658362-korea-japan-block-unapproved-monsanto-product.htm

    http://www.rawstory.com/rs/2013/05/31/japan-blocks-u-s-wheat-after-monsanto-gmo-strain-found-growing-wild/

    Insbesondere in Japan gab es in der Vergangenheit starke Vorbehalte gegenüber Monsanto. Das führte bereits zu dem Paradoxon, dass sich kleinere chinesische (vornehmlich aus Tianjin) und japanische Gruppierungen gegen dieses Unternehmen verbündeten. Angesichts der sonst sehr kühlen Beziehungen zwischen der Volksrepublik und Nippon sind derartige Verbindungen (bitte auch nicht überinterpretieren) recht bemerkenswert.

  91. #114 schweinsleber (02. Jun 2013 19:22)

    #58 Zebra (02. Jun 2013 17:49)
    Gibt ja noch andere Anbieter von Saatgut.
    Niemand zwingt dich bei denen zu kaufen.

    Prinzipiell richtig, doch was geschieht, wenn nur noch „genormtes“ (ein Unwort in Bezug auf die Natur) Saatgut zum Verkauf steht und lediglich eine Handvoll Unternehmen selbiges anbieten? Derartige Bemühungen gab und gibt es.

  92. Ein wenig OT:

    Warum berichtet PI eigentlich so spärlich über die Vorkommnisse in der Türkei, wo doch das gerade in unserem Sinne wäre?

    Ich gehe zwar nicht so weit, zu hoffen, dass Militär und Demonstranten Erdogan und Co. stürzen, doch wäre es meines Erachtens wichtig, ein wenig mehr über Istanbul (oder wahlweise über die 90 anderen Städten) zu berichten.

  93. #117 PI-Erfurter (02. Jun 2013 19:30)

    Bindung von Kartellen und Monopolen sind von Gesetzes wegen verboten und zudem wird sich das Niemand bieten lassen.

  94. Monsanto gehört zu den ekelhaftesten Unternehmen der Welt. Produzierte unter anderem „Agent Orange“, versklavt Millionen von Bauern und dann soll ich es scheiße finden, wenn die sich zumindest teilweise aus Europa zurückziehen? Na klar. Schade genug, dass die Amerikaner sich den Müll reinziehen. Passend dazu der Spruch eines us-amerikanischen Bekannten, erst vorgestern gehört: „Das Essen in Europa wird so schnell schlecht.“ – So ist das, wenn man zu Hause nur Zombie-Fraß bekommt.

  95. Es ist ein Verdienst von kewil, durch solche Beiträge dir Fraktion der „Blut und Boden-PIler“ aus der Reserve zu locken, die sich im grünen Mäntelchen tarnen, sozusagen ein verspäteter Herbert Gruhl-Fanclub. Genau dieser grün-bräunliche Personenkreis ist auch mit der Grund für die Verfassungsschutzbeobachtung, das hat schon seine Berechtigung. Die „Scholle“ soll halt von der bösen jüdisch-amerikanischen Genverschwörung freibleiben. Lizenzrechte und Marktwirtschaft, pfui wie undeutsch und kapitalistisch. Kampf der „Zinsknechtschaft“ usw.. Das ist der Keim, der PI und die ganze deutsche Islamkritik über kurz oder lang zerreißen wird.

  96. Es ist ein Verdienst von kewil, durch solche Beiträge dir Fraktion der „Blut und Boden-PIler“ aus der Reserve zu locken, die sich im grünen Mäntelchen tarnen, sozusagen ein verspäteter Herbert Gruhl-Fanclub. Genau dieser grün-bräunliche Personenkreis ist auch mit der Grund für die Verfassungsschutzbeobachtung, das hat schon seine Berechtigung. Die „Scholle“ soll halt von der bösen jüdisch-amerikanischen Genverschwörung freibleiben. Lizenzrechte und Marktwirtschaft, pfui wie undeutsch und kapitalistisch. Kampf der „Zinsknechtschaft“ usw.. Das ist der Keim, der PI und die ganze deutsche Islamkritik über kurz oder lang zerreißen wird.

  97. #121 apollinaris (02. Jun 2013 19:43)

    grüss dich appo
    hast du den karl friedrich mal irgendwo schreiben sehen?

  98. #119 schweinsleber (02. Jun 2013 19:37)

    Von Gesetzes wegen ist es auch verboten, ein Unternehmen über die Gesetze zu stellen, doch genau das ist in den USA geschehen.

    (Ok, es ist auch verboten, Euro-Staaten rauszukaufen und Insolvenzen zu verschleppen aber das geht jetzt zu weit 😉 ).

    In den USA beherrscht Monsanto 90% des Soja-Saatgut-Marktes.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/07/saatgut-drei-konzerne-bestimmen-den-markt-fuer-lebensmittel/

    Hier gibt es eine schöne Grafik über die globalen Saatgutmärkte.

    Gentechnik ja, Tyrannei nein.

  99. #31 Altenburg; Ich vermute mal ins blaue, oder vielleicht eher grüne, du hast den Satz nichtmal verstanden.

    #41 Rosinenbomber; Sicher nicht, gemeint is aber was anderes, was ich obwohl ich nix gegen Gentechnik einzuwenden habe auch nicht mag. Wenn du aus der Ernte nen Teil abzweigst um ihn im nächsten Jahr als Saatgut zu verwenden, wies ja tausende Jahre üblich war, dann funktioniert das nicht, weil das Saatgut schlicht unfruchtbar ist. Es gab ja letztes oder vorletztes Jahr nen Aufstand wegen der Kartoffelsorte Linda, die weil das Patent ausgelaufen war, nicht mehr verkauft werden sollte. Da wurde den Bauern sogar verboten, die Knollen wieder auszusäen.
    Allerdings frag ich mich, warum die dann nicht einfach im Laden ihre Kartoffeln gekauft haben. Man sät damit kein Eigenprodukt, da kann Monsanto oder wer auch immer gar nix machen.

    #24 lorbas; Auch die Angestellten und Bosse von Monsanto ernähren sich mit Brot, Kartoffeln, Cornflakes und anderen pflanzlichen Erzeugnissen. Es wär deshalb völlig absurd zu denken, dass die irgendwann mal die Produktion einstellen um erpresserische Forderungen durchsetzen zu können.

    #80 talvisota; Ach geh, im dünn(umm)besie(u)delten Deutschland, langen doch sogar 2dz/ha um alle satt zu kriegen, was sag ich satt, zu mästen. Armutsflüchtlinge aller Länder, vereinigt euch bei uns, für jeden leistungslosen Fresser ist doch Platz bei uns.

    #86 Flaucher; 100% Ack, wenns in irgendnem Laden ein Lebensmittel nur in Bio-Ausführung gibt, dann lass ichs liegen und kaufs woanders, ohne diesen Warnhinweis.

  100. Flaucher vor Präsident:

    #86 Flaucher (02. Jun 2013 18:18)
    The German Angst!

    The German Angst will cause the German annihilation and the islamic victory.

  101. Ich bin froh und beruhigt, dass der größte dem Schreiber hier widerspricht und eher froh ist, dass dieses Drecksunternehmen sich aus Europa zurückziehen will. Das sind nämlich absolute Verbrecher

  102. @ #125 schweinsleber (02. Jun 2013 19:46)

    Wenn Du KF kontakten willst, dann poste einfach auf M.O.`s Blog „www.hurenkind.wordpress.com“, dann meldet er sich. Dort tummeln sich auch kongomüller, Cui, tnn und die anderen Veteranen. VlG Cpt. Apo

  103. #126 PI-Erfurter (02. Jun 2013 19:47)

    Dann sollten sich die Kartellbehörden aber mal ganz schnell darum kümmern, denn für das sind sie da.

    Auch hier, danke für den Artikel.

  104. Was für ein selten dämlicher Artikel!
    Sind euch die hohen Besucherzahlen zu Kopf gestiegen und ihr wollt ein wenig ausdünnen?

    Beschäftigt euch mit dem Thema Monsanto ein wenig und dann werdet ihr sehen, dass es nichts mit den Grünen zu tun hat, wenn man diese Verbrecher ablehnt.

  105. #123 schweinsleber (02. Jun 2013 19:44)

    Keine Ursache. Man muss seine Aussagen ja auch beweisen können.

    #122 apollinaris

    Kleiner Einspruch: Es ist grundsätzlich nichts gegen Unternehmen jedweder Art einzuwenden, doch miese Geschäftspraktiken gehören einfach geächtet.

    „jüdisch-amerikanischen Genverschwörung “ – bitte hören wir mit diesem Quatsch auf. Es ist vielmehr so, dass auch das deutsche Unternehmen Bayer mit Monsanto restriktive Regelungen auf den Saatgutmärkten durchsetzen wollte.

  106. #129 apollinaris (02. Jun 2013 19:53)

    Danke für die Informationen Appo 🙂
    Werde mich dann in diese Richtung in Bewegung setzen.
    Hoffe dort auch auf Eichsfelder und Wichita zu treffen.

  107. #130 schweinsleber (02. Jun 2013 19:53)

    Die Kartellbehörden hätten – nicht nur in den USA – eigentlich mehr als genügend zu tun, um funktionierende Märkte zu gewährleisten.
    Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass unsere liebe Politik sich auf den Errungenschaften vergangener Tage ausruhen möchte. Auch marktwirtschaftliche Strukturen sind etwas, das erhalten werden muss.

    Ich denke hier vor allem an die Deutsche Telekom, die noch immer eine viel zu starke Position im Bereich des Internet innehat (in manchen Regionen IST sie sogar noch der Monopolist schlechthin).

    Eine richtige Marktwirtschaft müssten wir uns erst wieder erkämpfen.

  108. @#111 PI-Erfurter

    Was das strikte Handels- ja sogar Tauschverbot alter Sorten bei Hobbyanbauern betrifft, so sind wir sicherlich einer Meinung – das ist ein Verbrechen. Nur, warum wird an dieser Stelle immer ein Zusammenhang mit Monsanto behauptet? Diese alten Sorten sind nun wirklich keine Konkurrenz für Monsanto-Produkte, ja Monsanto hätte für den größten Teil dieser Sorten nicht einmal ein Ersatzprodukt im Angebot. Warum also sollte ausgerechnet Monsanto für das Verbot verantwortlich sein, wo sie sich doch gerade mit ihrem Kerngeschäft aus Europa verabschieden, weil eben jene verbotswütigen Eurokraten auch Monsanto nur blockieren.
    Und was die freie Sortenwahl der Bauern betrifft, die wird mehr durch Eurokraten als durch Monsanto beeinträchtigt.

    Im Übrigen ist der Sortenschutz mangelhaft. Warum bekommt ein Getreidezüchter gesetzlich nur 25 Jahre Schutz auf seine doch recht aufwendige Zuchtarbeit während ein Liedermacher 70 Jahre auf sein Geträller bekommt? So ein Missverhältnis wird medial platt gemacht mit „keine Patente auf Lebensmittel“. Die unmittelbare Folge davon ist nicht freies Saatgut sondern ein Züchterfreies Land, weil’s einfach nicht lohnt.

  109. @ #132 PI-Erfurter (02. Jun 2013 19:54)

    Du hast recht, meine Darstellung war polemisch verkürzt; jeder Marktteilnehmer strebt schließlich nach einem Monopol, mehr oder weniger unredlich in Anspruch und Methode. Dagegen hilft nur, wie von Dir angedeutet, ein rigides Kartellrecht und auch ein entsprechendes kartellrechtliches Vorgehen, hier ist Ordoliberalismus gefragt, um die Marktwirtschaft (wieder-) oder überhaupt einmal herzustellen.

  110. #135 talvisota (02. Jun 2013 20:07)

    Ich für meinen Teil erwähne Monsanto wegen deren Geschäftspraktiken.

    Bauer A nutzt alte Sorten, Bauer B nutzt Monsanto-Saat. Ein Fall dieser Art war einst in Kanada Gegenstand einer Gerichtsverhandlung. Nachweis (in Englisch): http://scc.lexum.org/decisia-scc-csc/scc-csc/scc-csc/en/item/2147/index.do

    Übrigens: Als in Deutschland die Monsanto-Kartoffel verboten wurde, wurde sofort der deutsche Botschafter einbestellt … DAS sagt einiges über die Macht Monsantos aus!

  111. #136 apollinaris (02. Jun 2013 20:09)

    Zustimmung, Zustimmung, Zustimmung.

    Die wirklichen Grünen und Linken jammern aber immer noch über zu viel Markt – obwohl Oligopole stark am wuchern sind und Gevatter Staat kräftig mitmischt.

  112. #137 PI-Erfurter (02. Jun 2013 20:23)

    Ähm … warum wurde mein Beitrag so stark gekürzt?

    Ich versuche es noch einmal:

    Bauer Alex nutzt ein Saatgut seiner Wahl. Bauer Bernd ein Monsanto-Saatgut. Soweit i.O.

    Nun wehen allerdings Pollen von Bernds Feld zu Alex hinüber und bestäuben dessen Pflanzen. Somit nutzt Alex das Patent Monsantos, obwohl er dies eigentlich nicht möchte. Trotzdem versucht(e) Monsanto, genau dies aufzugreifen und Strafzahlungen einzufordern, denn das Patent ist ja unverletzlich.
    Dennoch kann Alex nichts tun, um sich gegen derartige Vorfälle zu schützen, denn Wind (oder Bienen oder Hummeln) gehorchen nun einmal keinen „Betreten verboten!“-Schildern am Feldrand.

    Nachweis siehe vorheriger Beitrag.

  113. Ich hab kein Problem mit Gentechnik, aber Monsanto das sind Verbrecher.
    Und die Grüne lobby arbeitet Weltweit mit Monsanto zusammen.
    Man schaue sich nur das Thema Bio Energie, Bio Diesel oder Palm Öl näher an.
    Grüne sind eben wie die von 1933

    man Lese Schwarzbuch WWF

  114. Ich stimme mit der Idea dieses Artikels auch überhaupt nicht überein!

    Monsanto ist wirklich eine Firma über die man noch nie etwas gut gehört hat!
    Gott sei dank verzieht sie sich aus Europa.

    Genauso wie man nicht mit jedem islamischen Staat Geschäfte machen sollte, muss man dies auch nicht mit jeder verfluchten Gentechnik-Firma, die in Saatgut einen Mechanismus einbaut, dass der Samen keine neuen Samen produziert.

    Die Geschichte von Monsanto ist so ziemlich das grauenhafteste was man dem Leben antun kann.

    Fazit: Eine Nachricht deren Interpretation von PI voll daneben ist!

  115. @#137 PI-Erfurter

    Bauer A nutzt alte Sorten, Bauer B nutzt Monsanto-Saat. Ein Fall dieser Art war einst in Kanada Gegenstand einer Gerichtsverhandlung. Nachweis (in Englisch):

    Also Bauer A nutzt „alte Sorten“ und findet nach eigenen Angaben auf seinem Land zufällig Monsanto-Saatgut. Ob’s Stimmt, oder ob er sich die Saat anderweitig illegal beschafft hat, bleibt offen. Fest steht, er weiß, was er da hat und vermehrt es trotz Warnung Monsantos um damit 2/3 seines Landes zu bestellen. Daraufhin wird er von Monsanto wegen Verletzung des Sortenschutzes verklagt. Das Gericht untersagt ihm die weitere illegale Nutzung des Saatgutes, lehnt aber Monsantos Forderung auf Nachzahlung der Lizenzgebühren ab, weil Bauer A kein Roundup gespritzt- und damit den Vorteil der Sorte nicht genutzt hatte.

    Ja, ich würd sagen, da ist Bauer A aber billig von abgekommen. Er wusste was er da hat und er wusste was er macht. Ist schon merkwürdig, wenn ein angeblicher Bio-Bauer und Bewahrer alter Sorten den größten Teil seines Landes wissentlich mit genetisch veränderten Raps bestellt. Warum?

    Was die Monsanto-Kartoffel betrifft, die kenne ich nicht. Ich weiß vom Widerstand gegen „Fortuna“ und „Amflora“, aber die waren beide von BASF.

  116. Wenn ich auch sonst fast 100% konform mit den Meinungen auf PI gehe – hier liegt ihr falsch.

    Es gibt nach den (durchaus ernstzunehmenden, weil direkt bei Betroffenen gesammelten) mir vorliegenden Informationen kaum irgendeinen Grund, dieser verbrecherischen Firma auch noch nach dem Mund zu reden.

    Seitens Monsanto wurde schon in Nordamerika eine absolut natur-, tier-, umwelt- und menschenverachtende Konzernpolitik an den Tag gelegt, so dass sich ehrliche Landwirte schon nach wenigen Jahren am finanziellen Abgrund sahen – von den massiven Auswirkungen auf die Natur ganz zu schweigen. Es ist eine Wohltat zu hören, dass sie dieses abartige Treiben nicht auch noch auf dem europäischen Kontinent fortsetzen können bzw. werden.

    Insofern: Monsanto nein danke – und bitte PI: Hoffentlich war das der letzte pro-Monsanto-Artikel. Damit machen wir uns nämlich (zurecht) keine Freunde!

  117. #122 apollinaris

    Also zusammengefasst, wer Gentechnik und Monsanto kritisiert, ist bei dir antiamerikanisch antisemitsich?

    Wie geil.

    Wenn PI jetzt einen Artikel schreibt rettet die Bockwurst, sind alle Gegner auch antiamerikanisch/antisemitisch?!

    Und solche Artikel dienen also dazu Hitlerverehrer hervorzulocken mit Kommentaren, damit PI vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

    Also entweder ist das Ironie oder du brauchst Hilfe.

  118. <<Wegen des Gegenwinds, der dem US-Unternehmen Monsanto entgegenschlägt, will dieses seine gentechnischen Aktivitäten in Europa weitgehend einstellen. Jene machen allerdings ohnehin nur ein relativ kleiner Teil seines Geschäfts aus.<<
    ————————————–
    Hoffentlich eher heute als morgen.
    Zum Teufel mit ihnen!

    GVO sind ein Verbrechen an der Natur, das nie mehr gutzumachen ist.

    Seit solche Welt-Spieler, wie aus der Hölle, die Zucht von Nutzpflanzen und -tierrassen an sich gerissen haben, werden die Bauern zu ihren Leibeigenen.

    Die Züchtung lag in Händen von Instituten. Die Vermehrung war vertraglich in den Händen von Bauern.

    Kein Land der Welt braucht einen Weltausbeuterkonzern, um Pflanzen für seine Landwirtschaft zu züchten.

    Wo solche "Züchtungen" Anwendung fanden, kam es zur Verelendung der Bauner.

  119. #122 apollinaris (02. Jun 2013 19:43)

    <<Fraktion der “Blut und Boden-PIler”…. verspäteter Herbert Gruhl-Fanclub…. dieser grün-bräunliche Personenkreis…. Verfassungsschutzbeobachtung, das hat schon seine Berechtigung… Die “Scholle”…Das ist der Keim, der PI und die ganze deutsche Islamkritik über kurz oder lang zerreißen wird.<<<
    —————————
    Verfolgungswahn oder VS-geschädigt?!

    Was weisst du von "Scholle"?
    Du erkennst vermutlich nicht mal die wichtigsten Nutzpflanzen, die uns am Leben erhalten.

    VS, was ist das?
    Eine Organisation, die inzw. Milliarden verbraten hat, damit sie Terror organisiert, um anschliessend noch mehr Freiheitsrechte zu verbieten!
    Und – er sorgt dafür, dass immer "dieser grün-bräunliche Personenkreis" vorgeführt hat, der morgen das 4. Reich ausruft….

  120. #13 Puseratze (02. Jun 2013 17:12)
    Monsanto ist eine Katastrophe, liebe Leute ich kann euch nur ans Herz legen, lasst auch das Aspartam aus dem Leib, ein Gift welches auch von Monsanto kommt (fast in allen Light Produkten).

    # 4 Lorbas
    100 % Zustimmung, Fracking ist auch das Letzte!
    ———–
    zu Fracking: Warum? Bitte begründen!!!
    Ansonsten Nuhr- Zitat!!

  121. Es gibt bei allem Grund zur Verzweiflung also doch noch gute Nachrichten…

    Dabei geht es nicht um alleine um „grüne Gentechnik“, sondern um ein Unternehmen, das in Südamerika und Afrika bereits für unendliches Leid und Kahlschlag gesorgt hat, denn nicht nachzuchtfähiges Saatgut sorgt für Monokulturen und Verarmung. Und das nur, weil korrupte Diktatoren sich die Kohle eingesteckt und ihre Leute der Willkür Monsantos ausgesetzt haben (es gab/gibt Länder, in denen es regierungsseitig verboten ist, anderes Saatgut als Monsanto zu verwenden; da werden dann auch schon mal Felder niedergebrannt!).

    Nestle konnte sich vor ein paar Jahren mit dem „Butterfinger“ auch nicht durchsetzen, zumindest an diesem Punkt scheint der gesunde Menschenverstand noch zu funktionieren.
    Allerdings ist die EU schon so mit den Monsanto-Ideen durchseucht, daß die auch keine Lobbyarbeit mehr betreiben müssen, das trägt schon längst Früchte.
    Der Anbau im eigenen Garten hat etwas mit bürgerlicher Freiheit zu tun. Wenn das verboten/unterbunden wird, ist die Diktatur angekommen.

    PI, besser die Finger von so einem Thema lassen, wenn man keine Hintergründe bringen kann, nur weil die Grünen gegen Monsanto sind, muß das nicht automatisch schlecht sein.
    Differenzierung heißt das Zauberwort…

  122. Noch einer:
    #39 MR-Zelle (02. Jun 2013 17:34)
    Nein zu Monsanto, weil sie Nachhaltig und Alternativlos unsere verbleibenden und stark dezimierten Landwirte in totale Abhängigkeit zwingt.

    Nein zum Fracking, weil Fracking Nachhaltig und Alternativlos unsere Böden mit Chemie verseucht.
    ————–
    Ich erwarte Beweis für den von Ihnen verbreiteten Schwachsinn bezüglich Fracking.
    Ansonsten Nuhr…
    Und immer fein weiter dem Grünen und Grünpiss die Parolen nachlabern!!

  123. #150 Aktivposten (02. Jun 2013 22:42)
    Es gibt bei allem Grund zur Verzweiflung also doch noch gute Nachrichten…

    Dabei geht es nicht um alleine um “grüne Gentechnik”, sondern um ein Unternehmen, das in Südamerika und Afrika bereits für unendliches Leid und Kahlschlag gesorgt hat, denn nicht nachzuchtfähiges Saatgut sorgt für Monokulturen und Verarmung.
    ————-
    Sind Sie da sicher, dass Sie da nicht Monsanto mit dem WWF verwechseln???
    (Stichwort: Pakt mit dem Panda….)

  124. #143 talvisota (02. Jun 2013 21:04)

    Die Frage, die Du gestellt hast, hatte ich eigtl. in meinem Beitrag vorher drin (weshalb PI den auch immer gekürzt haben mag…).

    Bitte diese Vorgehensweise zu Ende denken: Jede zufälligerweise von einem „Monsanto-Pollen“ bestäubte Pflanze alter Sorte bringt ergo eine Generation hervor, die automatisch von Monsanto als eigenes Patent angesehen wird. Hier ist der Punkt: Je stärker die Monsanto-Saat verbreitet ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Pollen dieser daraus entstandenen Pflanzen auf „unschuldige“ (seltsamer Begriff, ich weiß) Pflanzen überspringen. Die Nachkommen dieser „unbeteiligten“ Gewächse fallen automatisch unter das Monsanto-Patent. De facto braucht das Unternehmen nur zu warten, bis die Pollen von Feld A auf Feld B übergesprungen sind, denn dann steht der Weg für Klagen offen.

    Zumindest kenne ich keine Patente aus dem technischen Bereich, die eine Vorgehensweise dieser Art ermöglichen (nämlich durch unbewusste Nutzung). Der „kontrollierte“ (im Sinne von auf Feldern begrenzte) Anbau von Monsanto-Saatgütern ist somit nicht möglich.

  125. Das Obama Monsanto massiv protegiert hat, sollte doch PI eigentlich stutzig machen, oder nicht?

  126. #151 Aktivposten (02. Jun 2013 22:42)

    <<Dabei geht es nicht um alleine um “grüne Gentechnik”, sondern um ein Unternehmen, das in Südamerika und Afrika bereits für unendliches Leid und Kahlschlag gesorgt hat, denn nicht nachzuchtfähiges Saatgut sorgt für Monokulturen und Verarmung. Und das nur, weil korrupte Diktatoren sich die Kohle eingesteckt und ihre Leute der Willkür Monsantos ausgesetzt haben (es gab/gibt Länder, in denen es regierungsseitig verboten ist, anderes Saatgut als Monsanto zu verwenden; da werden dann auch schon mal Felder niedergebrannt!).<<
    ——————————————
    Das sind Verbrechen an allen Lebewesen, ein Krieg ohne Waffen, aber viel effektiver. Da wird vorgelogen, die GVO sind ungefährlich, wenn man ein paar Meter Abstand hält. Eine Bodenlose Lüge, denn man findet in Eis- Bohrkernen alles, was auf der Erder herumwehte.
    Wer steckt sich hier das Geld ein, wir haben doch gar keine Diktatoren….?

    Diese Monsanto-isten haben Patente ertrotzt auf Pflanzen und Tiere, sogar auf unsere Schweine wollten sie das. Da müsste jeder Schweinehalter bis zum kleinsten Bauern weltweit Lizenzgebühren zahlen.

    Tote Ernte mit sterilem Saaatgut. Ein nächstes Verbrechen an der Natur.

    Unsere Landwirtschaft hat in wenigen Jahren einen katastrophalen Zustand erreicht. Da waren die Germanen weiter mit ihrer Dreifelderwirtschaft zur Schonung der Böden. Von Fruchtfolgen heute keine Spur. Nur noch Raps (Öl), Mais (biogas)
    und Getreide (heizen) sehen wir auf unseren Feldern. Kartoffeln sind nahezu verschwunden.

    An den Yogi: Selbergurgeln macht schlau.

  127. Das Futter für das deutsche Vieh wird zum Teil im Ausland mit gentechnisch veränderten Pflanzen produziert. Das ist die Massenproduktion für den Verbraucher, der Masse will.

  128. #6 Ralf W.
    Ihr seid Propaganda aufgesessen.

    Eher das Gegenteil ist der Fall. Sie und PI scheinen sich in einem generellen neoliberalen Vollrausch zu befinden, der hinsichtlich solcher Themen mit Generalisierungen um sich wirft.

    Gentechnik per se ist weder „gut“ noch „böse“. Das Problem ist in diesem Fall Monsanto und nicht Gentechnik. Es gab bereits vor Jahren (und auch heute) Studien von Univeritäten, die gewisse Specimen von Monsanto als Krebserregend klassifiziert haben. Es hat schon einen Grund weshalb sich viele Menschen gegen Monsanto stellen und nicht prinzipiell gegen alles, was Gentechnik enthält (was in der heutigen Lebensmittelproduktion meistens der Fall ist).

    Dieser Blog sollte sich wieder auf Islamkritik konzentrieren, anstatt neoliberale Idiotie zu versprühen. „Gegen Monsanto = Kommunisten!!!!“

    Lächerlich.

  129. #32 Frank_29384
    Es ist Monsanto, BASF und Co. die erst vor wenigen Wochen in der EU durchsetzen wollten, dass nur von der EU genehmigte Samen gehandelt werden dürfen. Da kannst Du Dir nicht mal eine alte Apfelsorte kaufen.

    Zustimmung! Ich bin Marktwirtschaftler und der freie Markt ist mir ganz wichtig. Wenn aber Firmen versuchen, den Markt zu manipulieren, um Wettbewerber auszuschalten, dann muss denen gehörig auf die Finger geklopft werden! Vielfalt in allen Bereichen ist ein Bestandteil unserer Freiheit. Monopolwirtschaft, auch wenn sie von Industriemultis angestrebt wird, bedeutet im Ergebnis Sozialismus und der schadet dem Volk immer!

  130. #158 Jeverich (03. Jun 2013 00:48)

    richtig! besonders lächerlich in dem Miersch-Artikel ist Punkt 10:

    …Das Schreckensbild, Monsanto würde eines Tages die Welt beherrschen, weil die Firma irgendwann die Rechte am Saatgut für alle wichtigen Lebensmittel besitzt, ist nicht sehr wahrscheinlich. Denn es setzt voraus, dass die Landwirte und die Regierungen sich dies einfach gefallen lassen würden.

    http://www.welt.de/politik/article3583627/Zehn-populaere-Irrtuemer-ueber-die-Gentechnik.html

    haha, sehr witzig. Zur Veranschaulichung der unendlichen Dämlichkeit dieser These ersetzen wir doch grad mal „Monsanto“ durch „Islam“:

    „Das Schreckensbild, der Islam würde eines Tages die Welt beherrschen (…) ist nicht sehr wahrscheinlich. Denn es setzt voraus, dass (die Bürger) und die Regierungen sich dies einfach gefallen lassen würden.“

    Und da sich korrupte Regierungen und für dumm verkaufte Bürger bekanntlich nie was gefallen lassen, ist die Islamisierung natürlich auch nur eine völlig irrationale Phobie…

  131. @#154 PI-Erfurter

    Vergiß diese Pollenflug-Geschichte. Du wirst in keiner Versuchsanordnung mit 2 Feldern zu dem Ergebnis kommen, dass die Ernte von Feld a durch Fremdpolleneintrag zu 95% die Eigenschaften von Feld b annimmt. Das widerspricht jeglicher Vererbungslehre – macht sich allerdings wunderbar in den Medien um Unwissende zu manipulieren.
    Dieser Mann hat vorsätzlich Monsanto-Saatgut ohne Berechtigung vermehrt – und er wusste das auch, er hat es ja selbst zugegeben. Da ist nichts mit Bienen oder Wind haben ihm den Pollen rübergetragen und er muss dafür haften.

    Sicher sind Monsantos keine Engel, die Gegner sind aber kein Stück besser, dass zeigt auch dieser Fall. Anderen Bauern brennen sie die Felder ab, wenn diese GenPflanzen anbauen wollen (da ist schon mal nix mit Wahlfreiheit) und hier feiern sie einen, der Genpflanzen im großen Stil illegal angebaut hat. Da sollte man schon mal drüber nachdenken.

  132. Zum Glück!
    Monsanto und andere geraten aber auch zunehmend in den USA unter Druck.(Alex Jones) Die grüne Gentechnik ist überflüssig.Sie führt zur Versklavung des freien Bauernstandes und zur völligen Oligo-und Monopolisierung der Nahrung.Ausserdem ist sie ethisch zweifelhaft(Schimären-und Qualzucht und dergleichen).
    Wenn man auf moderne Techniken setzt so gibt es die in-vitro-meat Technologie,Aquakultur und Urbanfarming.(Übrigens ist auch der biologisch-organische Anbau durchaus modern.Da er auf Wissen über komplexe ökologische Zusammenhänge beruht).

  133. Gott sei Dank, endlich mal eine gute Nachricht. Besser wäre es natürlich, wenn Gentechnik komplett aus der Landwirtschaft verschwinden würde.

  134. #166 vato0815 (03. Jun 2013 08:50)
    <<Gott sei Dank, endlich mal eine gute Nachricht. Besser wäre es natürlich, wenn Gentechnik komplett aus der Landwirtschaft verschwinden würde.<<
    ———————————————–
    Ja, wie recht du hast.

    Wie sehr sich hier viele von den MSM manipulieren liessen und lassen, ist enorm.
    Von Evolution, Genetik, Landwirtschaft keine Ahnung.

    HIer ist weltweit nichts mehr heilig, selbst Menschen werden vergiftet udn ermordet von Medizinern und Pharmazeuten, um Miliardengewinne zu machen.
    Sogar Krankheiten werden erfunden, um "Medikamente" abgesetzt werden können, besonders schon bei Kindern.
    Dagegen ist jede "ausgewiesene" Diktatur ein Wohlfahrtsstaat.

  135. Mal im ernst wer braucht den Monsanto.es geht doch nicht um die Welt zu verbessern Hunger abschaffen oder „bessere“ Lebensmittel es geht um die Kohle und je größer desto Krimineller

  136. Monsato war eine der treibenden Kräfte hinter dem von der EU angestrebten Verbot gegen den weiteren Anbau alter Sorten. Es gibt heute schon kaum noch Überbleibsel der uralten Streuobstwiesen, die über Jahrhunderte von Gemeindemitgliedern genutzt werden konnten und viele Menschen in schlimmen Zeiten vor Hunger bewahrt haben.
    Von daher kann ich den Rückzug dieser Firma aus dem europäischen Markt durchaus mit einem lachenden Auge begrüßen.

  137. Selbst indische Kleinbauern, die Baumwolle anbauen, nicht zimperlich sind und jedes bisschen Mehrertrag gebrauchen könnten, wollen keine Monsanto-Gentec-Samen mehr haben, und zwar insbesondere, weil die Pflanzen nicht halten was versprochen wurde, der Ertrag geht zurück, und das obwohl sie jedes Jahr teuer neues Saatgut kaufen müssen. Zurück können sie auch nicht mehr, weil Monsanto den indischen Markt schon so beherrscht, dass praktisch kein reguläres Saatgut mehr zu kaufen ist. Als Ausweg sehen viele überschuldete Kleinbauern nur noch den Suizid.

  138. @ #166 vato0815 (03. Jun 2013 08:50)

    Gott sei Dank, endlich mal eine gute Nachricht. Besser wäre es natürlich, wenn Gentechnik komplett aus der Landwirtschaft verschwinden würde.

    Gott hat zunächst damit recht wenig zu tun, es gebührt ihm also kein besonderer Dank.
    Sogenannte „Gentechnik“ grundsätzlich zu verteufeln ist ebenso falsch, wie diese hochzujubeln.

    Seit Jahrzehntausenden werden Tiere und Pflanzen zu unserem Nutzen gezüchtet. Oder was glaubt ihr, wie das Hausschwein oder das Hausrind, der Pudel und der Dackel, der Bluthund und der Weizen „kultiviert“ wurden?
    Nur durch gezielte Züchtungen wurden fast sämtliche derzeit verfügbaren Lebensmittel, ob vegetarisch oder nicht, als nützlich oder eben nicht selektiert.

    Glaubt hier irgendjemand, daß die „Rispentomaten“ aus den Niederlanden auch schon vor 10.000 Jahren gewachsen sind? Oder „festkochende“ Kartoffeln schon immer in preußischen Böden steckten?

  139. Good news! 😀

    MONSANTO strebt seit Jahren globales Monopol an und enteignet und ruiniert private Bauern!

  140. Als Besitzer eines agrarwirtschaftlichen Betriebs: Deo gratias!!!!!!!11
    Es geht bei dem Entschluss nicht nur um die Erhaltung einer Gewissen Vielfalt an Saatgut, sondern auch um die Monopolisierung des Handels damit [forciert durch die EUdSSR!].
    Ich möchte hier außerdem Riccardo gegen Morgenthau anwenden. Auch möge man doch bitte bedenken, wie stark die Landwirtschaft in der EUdSSR subventioniert ist und dass dementpsrechend eine höhere Effizienz in der landwirtschaftlichen Produktion überhaupt nicht erwünscht ist, da diese bereits zu hoch ist….

Comments are closed.