Islamkritischer Lehrer darf wieder unterrichten

Klarer Sieg für die Meinungsfreiheit und gegen Schulleiter Bernhard Koolen: Der islamkritische Grünen-Wähler und Lehrer Daniel Krause (Foto) hat einen Prozess gegen seine Suspendierung gewonnen. Seinen Beruf samt Beamtenstatus darf er behalten, ebenso die Dienstbezüge von rund 48.000 Euro, die er während seiner Beurlaubung weiter bezogen hat. Die Kosten des Verfahrens mit einem Streitwert von 5000 Euro muss nun das Land NRW tragen. Wie klar das Urteil gefallen wurde, zeigt sich daran, dass eine Berufung nicht zugelassen ist.

Damit hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen dem umstrittenen Schulleiter des Dortmunder Stadtgymnasiums, Bernhard Koolen, eine herbe Klatsche verpasst. Koolen hatte vor etwas mehr als einem Jahr die Suspendierung von Krause veranlasst und ihm pauschal „sämtliche Kontakte“ zu Pro NRW untersagt. Krause war damals zufällig bei einer Veranstaltung dieser Partei vorbeigekommen, als diese gegen den Aufmarsch faschistoider Salafisten in Köln-Deutz demonstriert hatte. Krause hatte bei dieser Gelegenheit das Megaphon von Pro NRW ergriffen und gesagt, dass er als bekennender Homosexueller große Angst vor den schwulenfeindlichen und gewaltbereiten Salafisten habe.

All dies sei kein Grund für eine Suspendierung gewesen, urteilte das Gericht nun. Die Äußerungen des Lehrers seien komplett durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt. Kein Richter in Deutschland werde einem Homosexuellen verbieten, auf die Schwulenverfolgung in islamischen Ländern hinzuweisen, so der Tenor von heute. Auf eine Diskussion hierüber mit dem islamophilen Schulleiter Bernhard Koolen musste sich das Gericht jedoch gar nicht einlassen. Alleine schon aufgrund herber Formfehler sei die Suspendierung von Anfang an rechtswidrig gewesen.

Unter Kennern der Schulszene hatte die formale Unprofessionalität Bernhard Koolens (Foto links) schon lange für Kopfschütteln gesorgt. Seine umstrittene Äußerung über Krause „Ich werde ihm jeden Kontakt zu Pro NRW untersagen“ war in der Tageszeitung Ruhr-Nachrichten zu lesen gewesen. Jeder im Beamtenrecht sachkundige Mensch erkannte hierin sofort einen ungerechtfertigten Eingriff in die Freizeitgestaltung eines Lehrers, der sich als bekennender Grünen-Wähler ohnehin nur rein zufällig zu Pro NRW begeben hatte. Schülerinnen und Schüler des Stadtgymnasiums hatten in einem offenen Brief an die Presse Kritik am Schulleiter Bernhard Koolen und die Zustände an dieser Schule geübt. Einige von Krauses ehemaligen Schülern, die gerade Abitur gemacht hatten, drückten ihrem Lehrer von den Zuschauerbänken im Gericht aus die Daumen und gehörten nach der Urteilsverkündung zu seinen ersten Gratulanten. Ohnehin war die Stimmung auf den voll besetzen Zuschauerbänken eindeutig auf Krauses Seite.

„Ich hatte von Anfang an mit diesem Urteil gerechnet“, sagte Krause nach dem Prozess zufrieden. Seinen Partner und zahlreiche Freunde hatte er zum Prozess mitgebracht, ihnen fiel er nun dankbar in den Arm. Krause bekräftige weiter: „Ich werde weiter gegen den Islamismus kämpfen. Der Islamismus ist der neue Faschismus. Wir müssen unser Grundgesetz vor den Islamisten verteidigen.“ Genauo hatte sich Krause erst vor Kurzen in einer Rede auf einer islamkritschen Veranstaltung geäußert:

Krause betonte weiter, die Grünen zu wählen. Demonstrativ kam er mit einem linksradikalen Tierrechts-T-Shirt unterm Kapuzenpulli zum Prozess. Aber: „Links zu sein und islamkritisch zu sein gehört für mich zusammen. Linke Werte sind durch den Islamismus besonders stark bedroht. Wir müssen die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, von Heteros und Homos und das Recht auf Meinungsfreiheit vor dem radikalen Islam verteidigen.“ Krause hat auch das Buch „Als Linker gegen Islamismus“ geschrieben und hat eine eigene Fan-Seite bei Facebook.

Die Islamophilie von Bernhard Koolen, möglicherweise auch einiger Verwaltungsmenschen in der Bezirksregierung, kommt dem Steuerzahler nun teuer zu stehen. Die Dienstbezüge in Höhe von 48.000 Euro, die Krause als Beamter der hohen Besoldungsstufe A 13 während seiner Beurlaubung weiter bekommen hat, summieren sich mit den Prozesskosten auf über 50.000 Euro. Und all dieses muss der Steuerzahler ausgerechnet für die Islamophilie einer Schule zahlen, deren Ruf (auch wegen des Schulleiters Bernhard Koolen) ohnehin schon ramponiert ist. Laut der offiziellen amtlichen (!) Statistik ist das Stadtgymnasium, gemessen an den Anmeldezahlen, die weitaus unbeliebteste Schule in Dortmund geworden.

Möglicherweise kommt jetzt ein Disziplinarverfahren auf den Schulleiter Bernhard Koolen zu.

Kontakt:

Stadtgymnasium Dortmund
Stellv. Schulleiter Bernhard Koolen
Heiliger Weg 25
44135 Dortmund
Telefon: 0231-50 23 136
Fax: 0231-50 10 769
stadt-gymnasium@stadtdo.de

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