Für viele überraschend hat PRO NRW am Montag verkündet, neben der NRW-Kommunalwahl am 25. Mai 2014 auch bei der zeitgleich stattfindenden Europawahl anzutreten. PI hat dem PRO-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht (Foto r. mit Filip Dewinter) zu den Gründen befragt und schon jetzt in Erfahrung bringen können, dass Deutschland nach der NRW-Landtagswahl 2012 mit der anschließenden bundesweiten Salafisten-Diskussion wohl erneut ein heißer, islamkritischer Wahlkampf ins Haus stehen wird.

PI: Herr Beisicht, lassen Sie uns gleich zu Beginn dazu kommen, dass PRO NRW am 25. Mai 2014 überraschend zur Europawahl antritt.

Markus Beisicht: So überraschend kommt diese Entwicklung keineswegs. Wir haben immer gesagt, dass wir auch zur Europawahl Verantwortung übernehmen wollen.

Im gemeinsamen Verbund mit möglichen anderen freiheitlichen bzw. islamkritischen Formationen?

Ja, wofür in den letzten beiden Jahren beinahe bis zur Selbstverleugnung geworben und gearbeitet haben. Aber alle Versuche haben bisher nicht gefruchtet und sind an kleinlichen Gruppenegoismen oder der Politikunfähigkeit bestimmter Akteure gescheitert. Deshalb wird nun PRO NRW selbst in den Ring steigen – als die bundesweit bekannteste islamkritische Formation mit guten Beziehungen zu den wichtigsten rechtspopulistischen Parteien in Europa.

Schwächt das nicht Ihre Strategie des Aufbaus von unten nach oben, also vor allem die Kommunalwahlantritte in Nordrhein-Westfalen?

Nein, da wir einen intelligenten, medien- und internetbezogenen Europawahlkampf führen werden, der keine Kräfte von unseren Hochburgen bei der Kommunalwahl abziehen wird. Im Gegenteil wird es sogar zusätzliche Vorteile für unsere Wahlantritte vor Ort geben: durch Wahlspots im Radio und Fernsehen, zusätzliche mediale Erwähnungen im Rahmen des EU-Wahlkampfes, den Effekt des „Durchwählens“ bei den verschiedenen Stimmzetteln am Wahltag und durch thematische Ergänzungen zur Kommunalpolitik, etwa in Form unserer Forderung nach einem sofortigen Stopp der Beitrittsverhandlungen mit der islamistisch beherrschten Türkei.

Wie wollen Sie denn im Zuge des Europawahlkampfes die allgegenwärtige Medienblockade gegen islamkritische Gruppierungen durchbrechen?

Nun, vor Ort gelingt uns das ja immer wieder. Und auch bei überregionalen Wahlen haben wir das stets eindrucksvoll unter Beweis gestellt – ich erinnere nur an die letzten Landtagswahlkämpfe. Glauben Sie mir, uns wird schon auch zur Europawahl die eine oder andere spektakuläre Aktion einfallen, gerade mithilfe unserer europäischen Freunde und Partner! Wir werden auf jeden Fall einen dezidiert islamkritischen Europawahlkampf führen und dafür sorgen, dass dieses Thema – wie bei der letzten NRW-Landtagswahl – bundesweit heftig diskutiert wird.

Warum dann erst zur Europawahl, und nicht schon im September zur Bundestagswahl?

Weil das eine mit dem anderen nicht zu vergleichen ist. Um deutschlandweit zur Europawahl antreten zu können, reichen 4000 Unterstützungsunterschriften, die wir mit etwas Glück in zwei oder drei Wochen gesammelt haben. Zudem gibt es bei der Europawahl keine 5 % Hürde, vielleicht sogar überhaupt keine Sperrklausel, wenn das Bundesverfassungsgericht vor Mai 2014 nochmals entscheidet. Bei den Bundestagswahlen scheitern die meisten neuen Parteien aufgrund der komplizierten Hürden doch schon bei der Zulassung vieler Landeslisten, spätestens jedoch an der 5 % Hürde. Und jeder Antritt, der nicht flächendeckend erfolgt, ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt, da die „weißen Flecken“ mit null Stimmen zu Buche schlagen. Deshalb werden wir bei der Europawahl nun zum ersten Mal deutschlandweit antreten – auch mit der Option, noch andere islamkritische Formationen daran zu beteiligen und Nicht-PRO-NRW Mitglieder mit auf die Liste zu nehmen.

Zurück zu den nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen: Sind Sie bisher zufrieden mit den Vorbereitungen?

Auch hier gilt, wie bereits gesagt, dass nur flächendeckende Kandidaturen Sinn machen. Dementsprechend sind wir jetzt schon dabei, Kandidaten und Listen aufzustellen. Vor allem da, wo noch Unterstützungsunterschriften gesammelt werden müssen. In den ersten Großstädten wurden bereits alle Kandidaten nominiert, zahlreiche weitere Städte und Kreise werden bis zum Frühherbst folgen. Dort, wo wir schon im Rat und Kreistag vertreten sind und deshalb keine Unterschriften mehr sammeln müssen, werden die letzten Nominierungsversammlungen Anfang 2014 durchgeführt werden.
Insgesamt bin ich derzeit schon zufrieden, aber wir dürfen ab sofort bis zum 25. Mai 2014 keinen Tag mehr verschenken. Unser Ziel ist eine Vervielfachung unserer Mandate, d.h. mehrere hundert Sitze in den Stadträten, Bezirksvertretungen und Kreistagen des Bundeslandes. Dieses Ziel ist nach aktuellem Stand auf jeden Fall möglich und realistisch. Ich hoffe aber noch auf einige zusätzliche Kandidaturen, als die bisher feststehen, damit wir eine möglichst hohe dreistellige Zahl an Mandaten erreichen können. Für engagierte Mitglieder und Interessenten heißt das, dass man sich in den nächsten Wochen noch bei unserer Landesgeschäftsstelle melden kann, wenn man als Kandidat mitmachen möchte oder sogar selbst einen Wahlantritt bei sich zuhause auf den Weg bringen will.

Wo liegen die regionalen und inhaltlichen Schwerpunkte bei der Kommunalwahl 2014?

Auf jeden Fall im Rheinland, Ruhrgebiet und im Bergischen Land. Hier werden wir wohl in der Mehrzahl aller Kreise und kreisfreien Städte antreten können. Zusätzlich werden wir mit einigen Schwerpunktkandidaturen auch in Westfalen Akzente setzen. Inhaltlich gibt es natürlich unterschiedliche Problemlagen in den Kommunen, wobei aber die desolate Haushaltslage, hohe Kriminalitätsraten und Probleme mit bestimmten Zuwanderern und Islamisten fast in allen größeren Städten drückend sind. Jetzt brauchen wir noch überall Menschen, die glaubwürdig vor Ort für unsere Lösungsansätze einstehen und denen die Menschen zutrauen, eine echte Alternative zu den verbrauchten und oftmals korrupten Altparteien zu sein. Egal ob in der Stadt oder auf dem flachen Land.

Sie sprechen von engagierten Menschen, die dieses Land und PRO NRW jetzt brauchen. Sie selbst standen in den letzten Monaten als solcher bundesweit im Mittelpunkt, weil Sie für Ihr Engagement gegen radikale Islamisten beinahe Opfer eines salafistischen Mordkommandos wurden. Wie geht es Ihnen jetzt und wie waren die Reaktionen darauf?

Natürlich waren die letzten Monate für meine Familie und mich nicht leicht. Aber ich bin überzeugt davon, dass unsere Sache richtig ist und es daher notwendig ist, unser Land und unsere Demokratie gegen solche Auswüchse zu verteidigen. Ich persönlich habe dabei auch viel Solidarität erfahren dürfen, für die ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchte! Und ich bitte alle, diese Solidarität jetzt PRO NRW und PRO KÖLN als Ganzes zukommen zu lassen. Helfen Sie uns, das Jahr 2014 zum Jahr der PRO-Bewegung zu machen und mit einem politischen Erdbeben von Nordrhein-Westfalen bis nach Brüssel Deutschlands freiheitliche Opposition aufzuwecken!

Vielen Dank für das Gespräch.

image_pdfimage_print

 

26 KOMMENTARE

  1. Wie will er die anderen denn einbinden? Gibt es da Gespräche? Und wenn ja, mit wem?

  2. Ich bin beeindruckt! – Viel Erfolg! Der würde allen Islamkritikern zugute kommen.

  3. Danke PI für dieses ausführliche Hintergrundinterview! Bei PI ist man eben doch immer am besten und schnellsten informiert!

  4. Pro Deutschland wird ebenfalls zur Europawahl antreten und kann dank des potentiellen Wählerpotentials von 20 % für freiheitliche Parteien zu einem schlagkräftigen, wertkonservativen politischen Flügel in der EU beitragen.

  5. Na endlich!

    Wird ja auch Zeit, daß sich politisch Engagierte sich dieses Themas -dezidiert- annehmen.
    Volle Unterstützung!

  6. Bei der Kommunalwahl haben sie meine Stimme, aber bei der Europawahl werde ich sehr wahrscheinlich auf ein anderes Pferd setzen.

  7. Werden jetzt Pro und DF zusammenarbeiten, nachdem alle Lieberalen aus der DF verschwunden sind oder wie? Ich bin auf diese Zusammenarbeit gespannt, vielleicht haben so einige jetzt die Bedenken von Gestern beiseite gelegt.

  8. Wetten dass neben PRO noch DF, AFD, REP, PdF, Bürger in Wut antreten werden. Vielleicht will ja auch noch die DSU oder DP in den Ring steigen? Wer weiß denn schon ob er nicht doch 0,9% ergattern kann. Ganz zu schweigen natürlich von „die Rechte“ und NPD und weitere Egomanen…

  9. Pro Deutschland hat auch gute Chance, bei den Bundestagswahlen anzutreten. In vielen Bundesländern haben sie bereits fast alle nötige Unterschriften zusammen:

    In Berlin, BAyern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, NRW, Sachsen-Anhalt ist es schon fast sicher.

    Und wahrscheinlich auch in Sachsen, Baden-Württemberg, Meckl.-Vorp. und Bremen werden sie antreten können.

    Eine Alternative sind sie ganz sicher
    http://www.pro-deutschland.de/

    Man kann auch noch bis Mitte Juli seine Unterschrift geben. Gerade in den Bundesländern, wo nur noch wenig Stimmen fehlen, damit sie auf die Liste kommen, sollte man es tun.

  10. OT: Banker zocken „Scheißdeutsche“ ab:

    Telefonmitschnitt: Wenn irische Banker „Deutschland über alles“ singen
    […]
    Dublin – Es klingt wie ein Gespräch, das man in einem Pub aufschnappt – doch geführt haben es der damalige Chef der bald darauf bankrotten Anglo Irish Bank, David Drumm, und einer seiner Top-Manager, John Bowe, Ende 2008. Sie beschimpfen darin die „Scheißdeutschen“, werfen mit Kraftausdrücken um sich, verspotten ihre Aufseher. Schließlich beginnt Bowe „Deutschland, Deutschland über alles“ zu singen, die politisch inkorrekte erste Strophe des Deutschlandliedes. Drumm scheint sich vor Lachen kaum noch beruhigen zu können (hören Sie die Mitschnitte hier).
    […]
    Mit den „Scheißdeutschen“ meinen die Top-Manager deutsche Sparer, die ihr Geld nach der Garantie bei der Anglo Irish Bank anlegten. Den Bankchefs war jedoch schon zum damaligen Zeitpunkt klar, dass ihr Institut zum Milliardengrab werden würde: Die sieben Milliarden Euro, die Anglo Irish aus dem Staatshaushalt erhalten hatte, werde man „zurückzahlen, wenn wir das Geld haben… also nie“, sagte Bowe im Telefonat mit einem anderen Mitarbeiter. Mit dem tatsächlichen Kapitalbedarf der Bank habe die Summe ohnehin nichts zu tun, er habe sie sich „aus dem Arsch gezogen“.
    […]
    […]

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/topmanager-von-irischer-bank-sang-deutschland-ueber-alles-a-907790.html

  11. #9 Zebra (25. Jun 2013 20:35)

    Wunschträume! Dazwischen liegen Welten!

    Was nicht zusammenpasst kann auch nicht zusammengehen.

  12. Mit pro Nordrheinwestfalen nimmt eine altrechte Regionalpartei zur Europawahl teil.

    @ Hildesheimer

    pro Deutschland wird hingegen als wertkonservative, patriotische und sozialfreiheitliche Bürgerbewegung möglichst viele gleichgesinnte Kräfte ins Boot holen und dies auch durch den Parteinamen zum Ausdruck bringen.

  13. 2013: Gemeinsame PRO-Bewegung für ganz Deutschland mit grossen Fortschritten.

    PRO Deutschland hat teilweise bis zur Selbstaufgabe darum gekämpft, alle möglichen Kräfte in die gemeinsame freiheitlich-patriotische Partei pro Deutschland einzubinden. Das ganze wird immer mehr zu einem richtigen Erfolgsprojekt. Pro Deutschland wird sich bundesweit ausbreiten und alle patriotischen Kräfte sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Teile der Pro-Bewegung sind bereits schon vollständig in die neue wertkonservative gesamte PRO-Formation übergewechselt, zuletzt hat sich der wesentliche Teil von „Pro Sachsen“ dem Pro-Deutschland Bundesverband angeschlossen. Auch die wesentlichen Teile von „Pro München“ und „Pro Bayern“ sind in pro Deutschland im Grunde aufgegangen. Auch in NRW gibt es immer mehr Bereitschaft sich dem Gesamtverband pro Deutschland anzuschließen. Gerade auch zu den kommenden Kommunalwahlen in NRW werden viele pro-Deutschland Anhänger auf den Listen nahestehender Gruppierungen kandidieren, das Mandat aber später für pro Deutschland wahrnehmen, um der Zersplitterung entgegenzuwirken. Damit ist z.b. gemeint, auf Listen der „Alternative pro Deutschland“ zu kandidieren, später jedoch als Mitglied zu pro Deutschland überzuwechseln.

  14. So sehr ich auch mit PRO sympathisiere. Bei der kommenden Bundestagswahl sollte jeder potentielle PRO Wähler die ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND wählen. Die AfD hat ganz nüchtern betrachtet die beste Chance, die 5% Hürde zu überwinden. Wenn Pro und AfD jeweils 3% holen, hat DEUTSCHLAND verloren.Nach der BT-Wahl kann über vieles gesprochen werden. Ich sehe viele Schnittmengen. Aber wenn Deutschland gewinnen soll, geht das am 22.09. NUR über die ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND.

    @PRO Bayern: Für diese taktischen Spiele sollte DERZEIT nicht öffentlich nachgedacht werden. Bei PI lesen NICHT nur Freunde mit.

    Letztendlich eint uns aber doch alle eines: WIR wollen ALLE das BESTE für uns und unsere Nachkommen und unsre freiheitlich demokratische Grundordnung erhalten. Und deswegen müssen wir auch intelligent und den Realitäten entsprechend wählen. Ideal wäre es, in die Kommunalparlamenten und ins EU Parlament PRO reinzuwählen, und in den BT die AfD.

  15. #13 Mina Naziri (25. Jun 2013 21:12)

    #9 Zebra (25. Jun 2013 20:35)

    Wunschträume! Dazwischen liegen Welten!

    Was nicht zusammenpasst kann auch nicht zusammengehen.
    ————
    Welche „Welten“ liegen zwischen DF und PRO? Warum passen sie nicht zusammen? Ich bitte um detaillierte Auskunft, die Sie mir als Kenner beider Parteien und deren Programmen sicher geben können.

  16. OT: Welt-Online meldet:

    „Messer schwingender Mob“ tötet etliche Menschen!

    Mein erster Gedanke: Könnte es sich da um Friedensaktivsten der friedlichsten Friedensreligion auf der Erde handeln?

    Und tatsächlich: Da sind wieder mal Moslems aktiv dabei ihre Vorstellung einer friedlichen Welt mit dem Messer zu verbreiten.

    Den merke: Islam ist Frieden! (Und Friedhofsruhe für alle Ungläubigen!)

    http://www.welt.de/politik/ausland/article117455367/Messer-schwingender-Mob-toetet-etliche-Menschen.html

    Lasst uns endlich diese faschistoide und menschenverachtende Steinzeitreligion in Deutschland verbieten, sonst haben wir bald „Chinesische Zustände“! 😉

  17. Ein Antritt der Afd in Bayern ist tot! Da keiner derjenigen dessen Unterschrift vor der nichtzulassung der liste beglaubigt wurde. Noch mal Unterschreiben darf für einen Wahlantrit da die Sätze in den Gemeinden ohne Parteinennung gesperrt sind! müssen 2000 neue Unterschriften von neuen Bürgern gesammelt und beglaubigt werden!

  18. Die AfD wird auch da, wo es noch nicht klappt, wie in Thüringen oder Bayern, alle Hürden nehmen. Dazu ist sie schon stark genug.

    Bis zur Wahl wird die 20.000 Mitgliedergrenze geknackt werden. Bei Facebook steht man vor den 40.000 Likes.

    Wer wollte bestreiten, daß sie die größten Chancen hat?

    Als AfD-Mitglied finde ich es jedoch gut, wenn PI sich parteipolitisch neutral verhält.

  19. Schade dass Markus Beisicht sich mit Filip de Winter fotografieren lässt. De Winter weiss die Leute zu mobilisieren und hat eindrucksvolle Wahlerfolge erzielt, aber der Mann ist durch seine Beziehungen mit Neonazis und Waffen SS Mitglieder nicht gerade jemand mit dem in Verbindung gebracht werden möchte.

    Problem all dieser kleinen Parteien ist dass sie nicht auf Bundesebene zusammenarbeiten können: Ideologische Unterschiede, Egos, knappe Budgets. Diese zersplitterte Parteienlandschaft führt zu nichts….leider weiss ich auch nicht was die Lösung für dieses Problem ist.

  20. Die 5% Hürde haben die Ex-Mitglieder der NPD bei Pro NRW sicherlich übersprungen!
    Will Pro NRW seinen Freunden in Berlin ans Bein pinkeln?
    Soweit mir bekannt ist, ist Beisicht Vorsitzender der „Pro-Bewegung“. Pro NRW wird aber neben Pro Deutschland zur Wahl antreten, oder?

    Wie passt das zusammen?
    Wie zerstritten sind Pro NRW und Pro Deutschland, dass Pro NRW eigenständig antritt? Von wem ing das aus? Von Rouhs, oder Beisicht?

    Auf solche Fragen hätte nicht nur ich kommen können.

  21. @25

    Nüchtern und sachlich betrachtet muss man feststellen, daß pro Nordrheinwestfalen und pro Deutschland zwei verschiedene paar Stiefel sind, die eigenständig Entscheidungen treffen können. Es ist vergleichbar mit dem CDU/CSU Modell. Dort tritt ja sowohl die CSU als auch die CDU zur Europawahl an. Jeder muss für sich die Dinge regeln und vor seinen MItgliedern verantworten. pro Nordrheinwestfalen tritt zur Europawahl an: Gut und schön, ihre Entscheidung. Ob Sie steht, oder ob sie wie die Anmeldung zum CSD zurückgezogen wird, also nur mal wieder heisse Luft verschossen wird, wissen ohnehin nur Insider.

    pro Deutschland wird mit Sicherheit nicht überhastet irgendwelche Entscheidungen treffen, sondern sauber und ehrlich nach außen auftreten. Insgesamt ist es doch eine klasse Entwicklung, wenn früher eigenständige Teile in immer größeren Teilen im pro-Deutschland Verband aufgehen, und Gruppenegoismen wegfallen.

    Als ein fragwürdiges altes Ex-NPD Landesvorstandsmitglied aus Reisbach in NRW bei einem wichtigen pro NRW (Parteitagstreffen?) sprach, und später in München als Spitzenkandidat von pro München uns vorgesetzt wurde, obwohl er dort nur Scherben hinterlassen hat, war für uns jedenfalls klar, daß eine Eigenständigkeit von pro -Landes- und Ortsverbänden in Bayern aus unserer Sicht nicht mehr in Frage kommt. Wir begreifen uns daher als Teil der pro-Deutschland Gesamtbewegung. Schön wenn diesen einenden Beispiel immer mehr folgen und auch ihre Gruppenegoismen beenden. Doch hierfür braucht es Geduld und Zeit. Das richtige Konzept wird sich jedoch auf Dauer durchsetzen.

    Nicht desto trotz wünsch ich allen freiheitlichen Gruppierungen Erfolg bei der Europawahl, schiebe aber vorneweg, daß es nun erstmal um die Kommunalen – und Bundestagswahlen geht. Dort kann man schon mal austesten, wo authentische KRäfte die stärkste Unterstützung haben.

Comments are closed.