Ob in Ägypten, Brasilien, der Türkei oder Frankfurt, bei Demonstrationen flippt unsere Presse regelmäßig aus. Auch noch der letzte Randalierer, der in einem Berliner Brunnen mit einem Messer herumfuchtelt, ist ein Freiheitsheld, während auf der Gegenseite die illegitime Regierung und der undemokratische Staat mit seiner verbrecherischen Polizei agiert. Ist das so? Die Türkei hat 75 Millionen Einwohner, die Regierung Erdogan ist demokratisch gewählt: auch wenn auf dem Taksim-Platz Hunderttausende demonstrieren, die demokratische Mehrheit ist das nicht. Überhaupt, seit wann bestimmen in einer Demokratie Demonstranten die Richtlinien der Politik?

Genauso ist es in Ägypten. Mursi ist von den üblichen Wahlfälschungen in islamischen Ländern abgesehen doch einigermaßen demokratisch gewählt worden. Ägypten hat über 80 Millionen Einwohner. Eine Million auf dem Tahrir-Platz ist nicht die Mehrheit. Ditto in Brasilien, eine Million soll auch dort demonstriert haben – von geschätzten 193 Millionen Brasilianern. Was ist das?

Jeder weiß, daß PI aus anderen Gründen kein Freund von Erdogan und Mursi ist, aber die Idee, daß ein Achtzigstel, ein Hundertdreiundneunzigstel oder ein Tausendstel der jeweiligen Gesamtbevölkerung die Richtung zu bestimmen hat, sollte doch gerade für unsere politkorrekten Lautsprecher, die das Wort „Demokratie“ bis zum Erbrechen im Munde führen, total abwegig sein. In Wirklichkeit lieben sie jeden noch so kleinen Aufruhr.

44 Asylbetrüger kampierten (bis heute morgen) illegal auf dem Rindermarkt (!) in München, und schon stand das tamtammäßig in allen Qualitätsmedien, verbunden mit dem nicht explizit geäußerten Befehl, die ganze Asylgesetzgebung sei umgehend zu ändern! Drei Femen halten der Merkel ihre Titten ins Gesicht, und schon ist Merkel wegen irgendwas die schlimme Angeklagte und die ausgeschamten Weibsbilder sind Freiheitsheldinnen.

In Stuttgart gingen monatelang Tausende gegen S21 auf die Straße. Die unterbelichteten Medienkonsumenten dachten, in Baden-Württemberg seien um die 90 Prozent gegen den neuen Bahnhof. Die Volksbefragung zeigte was anderes.

Syriens Diktator Assad ist beileibe kein Demokrat, aber daß man der Opposition vom Westen gleich Flugabwehrraktten und Panzerfäuste in die Hand drückt, ist das demokratisch?

Natürlich gibt es auch positive Beispiele für Demonstrationen. Man denke an die Wiedervereinigung; aber hinter solchen Kundgebungen stand die Mehrheit des Volkes. Bei anderen Demos muß eher gähnen, wer Geschichte und Politik kennt. Wird es Brasilien mit der nächsten Regierung besser werden? Wird der nächste oder übernächste Moslembruder Ägypten wirtschaftlich auf die Beine stellen und die religiöse Freiheit der Kopten garantieren? Und was bringen die halbstündlichen Demos und Randalen in der deutschen Hauptstadt außer Millionen Polizeikosten für den Steuerzahler? Die kritiklose Anbetung von sämtlichen Demonstranten (und Randalierern) ist naiv!

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58 KOMMENTARE

  1. Richtig. Und das gilt ebenso für die Demonstranten, welche in NRW gegen das neue Nichtraucherschutzgesetz demonstrieren.
    Diese kleine Minderheit interessiert niemanden.

  2. Demonstranten gefallen nicht jedem. Mir gefallen sie meist auch nicht.

    Aber manchmal müssen sie sein.

    Und wenn es die richtigen Demonstranten sind, gefallen sie auch kewil. Z.B wenn sie in Frankreich gegen die Homoehe demonstrieren.

    Dann ist er übrigens auch sehr sauer, wenn die offiziellen Zahlen wohl nicht mit den tatsächlichen übereinstimmen.

    Ich hätte übrigens nie für möglich gehalten, dass es Demonstrationen in dem Ausmaß in Ägypten und der Türkei geben würde. Sie sind weniger gleichgeschaltet, als es den Anschein hat….

  3. interessante Sichtweise…. trotzdem finde ich die proteste in der Türkei völlig legitim. Der größenwahnsinnige Erdogan hat seine Maske fallengelassen, und jetzt wachen die Leute auf. Genauso wie in Ägypten sind die Leute entsetzt wie Mursi sich gebärdet. Würden jetzt Neuwahlen stattfinden wären die beiden wohl weg vom Fenster.

  4. Kommt immer drauf an wer für was demonstriert. In Frankreich war es 1.000.000 gegen die Homo-Ehe da war der Presse klar, das ist keine „Mehrheit“…..

    Selbst wenn eine Mehrheit die Homo-Ehe in Wahlen ablehnt ist es keine Mehrheit…

  5. Also ich habe heute demonstriert,
    von 12 bis 12:15Uhr vor unserem Rathaus
    – gegen die Islamisierung Deutschlands und Europas.

    Und heute war ich nicht alleine!

    Heute waren wir schon zu zweit! 😀

    Wir Islamkritiker können auch demonstrieren.

  6. Selbst wenn eine Mehrheit die Homo-Ehe in Wahlen ablehnt ist es keine Mehrheit…

    warum haben sie dann Hollande gewählt ?
    Der die Homo-Ehe in seinem Wahlprogramm hatte?

  7. Demonstrationen sind ein urdemokratischer Vorgang. Egal ob es eine Million oder 100 sind, wie es bei islamkritischen Demonstrationen in Deutschland meist eher der Fall ist.
    Ginge es nach der Anzahl der Demonstranten, dann müssten Islamkritiker als völlig banale Randerscheinung, ohne den geringsten repräsentativen Wert, ihren Laden dicht machen. Unnütz. Keiner mag Islamkritiker.
    Und wieso müssen immer die Stammtischblogger entscheiden was die Mehrheit eigentlich will und was nicht?
    Und ausserdem ist es mit egal, was die Mehrheit will. Ich kann sie doch – mit völlig demokratischen Mitteln – davon überzeugen, etwas anderes zu wollen.
    So funktioniert der Prozess der Meinungsbildung nun mal. Ansonsten wären auch Demos völlig nutzlos. Schließlich wurde die Regierung gewählt, die macht irgendwas, alles ganz demokratisch, wogegen also demonstrieren?

    Ich freue mich auch über 100 islamkritische Demonstranten. Egal ob es 10,000 oder 10 Millionen Gegendemonstranten gibt.

    Und last but not least: Wenn irgendwo eine Million Leute für etwas auf die Strasse gehen, dann ist das verdammt viel! In Deutschland bekommt man nichtmal für den Atomausstieg so viele auf die Strasse und das will mit Sicherheit die Mehrheit.
    Würde man die Anzahl der Leute auf der Strasse als die Zahl der Leute ansehen, die eine Meinung vertreten, dann wären die 10 (20?) Leute, die jeden Sonntag vor irgendeinem Rathaus stehen wohl auch repräsentativ für die islamkritische Szene in Deutschland, oder?

  8. #6 ich2 (30. Jun 2013 15:00)

    Bei dem Satz dachte ich gerade nicht an Frankreich, aber Hollande wurde auch nicht wegen der Homo-Ehe gewählt, er hat viel Geld für alle versprochen…

    … und das zieht bei schlichten Gemütern!

    Bzgl. Mehrheit gegen Homo-Ehe dachte ich an den Volksentscheid in Kalifornien, genannt „Proposition 8“, der eindeutig gegen Homo-Ehe ausfiel, den dann aber Richter einfach ignorierten. Sprich, egal was das Volk entscheidet…

  9. Wahlergebnisse sind vergangenheitsbezogen. Ob beispielsweise die Regierung Erdogan in der Türkei heute noch eine Mehrheit in der Bevölkerung hat, ist nicht sicher.

    So ist das in muslimischen Ländern: Zieht die Demokratie ein, dann werden die Islamisten von der Masse der zumeist ungebildeten, traditionell denkenden (Land-)Bevölkerung gewählt und übernehmen die Macht. Die Intellektuellen und das Bürgertum sind eben nur eine lautstarke Minderheit.

  10. Oft hat man den Eindruck, dass solche Demonstranten auf den Gehaltslisten der dahinsiechenden „Qualitätsmedien“ stehen – genau wie diese Antifa-Lümmel und Mimikry-Asylanten!

  11. Demokratie ist die Kunst das ganze Volk zu erreichen.Regierungen müssen auch unangenehme Meinungen,Weltanschuungen und Glaubensrichtungen schützen oder respektieren.Demokratie kann nicht funktiunieren wenn man anfängt in Privatberreiche der Menschen einzudringen,weil Demokratie bedeutet Freiheit für andere und Freiheit für mich.Demokratie dient nicht dazu das die Mehrheit der Bevölkerung die Minderheit unterdrückt oder verfolgt.Wenn in der Türkei verschiedene geselschaftliche Gruppen gegen die Regierung protestieren dann hat das was zu bedeuten,und ich denke wir sollten denen Respekt zollen.

  12. Ja auch der Gauckler hat sich beeilt die Jugendproteste in Europa für gerechtfertigt zu erklären. Und Merkel stellt unheimlich sozial die Milliarden gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Aussicht. Alles lächerlich und den echten Linken, ernsthaft viel zu wenig. Den Vogel schießt meist Martin Schulz ab. Eine Witzfigur unter Witzfiguren.

    Man kann das eigentlich nicht mehr theoretisch erfaasen. Klar auch das ist das falsche Verständnis des Liberalismus, aber die Reaktionen sind auch aus der Not geboren und jeder anständige Liberale muß halt mitmachen. Ja und wenn in Brasilien protestiert wird, dann lädt man eine Schöne die in Brasilien geboren ist oder so ins Fußballstudio und ist dann mit ihr zusammen ganz unheimich gut für die Armen für den Frieden und gegen die Korruption. Ja das Erwachen aus Friede, Freude, Eierkuchen wird bitter. Leider!
    Man kann halt nichts tun und muß die Zeit bis zum Zusammenbruch überbrücken. und sich derweil als guter Mensch darstellen. Um auch nur annähernd die Wahrheit zu sagen, ist es halt zu spät. Aber die Realität wird leider die Wahrheit erzwingen. Aber da unvermeidlich ist das besser als der jetzige immer lächerlicher werdende Zustand. Wie werden sich diese Figuren dann aus der Affäre ziehen?

  13. In Sachen Ausflippen der Medien im Zusammenhang mit Demonstrationen und/oder pseudo-symbolischen Aktionen ist der Kölner Stadtanzeiger aus dem Hause DuMont ja auch ganz weit vorne dabei:

    2 Minuten Holocaust-Gedenken – wirklich?
    Kölner Statt Anzeiger

    http://haolam.de/artikel_13870.html

  14. Kewil, volle Zustimmung zu ihrem Artikel. Sie haben es auf den Punkt gebracht.

  15. Die kritiklose Anbetung von sämtlichen Demonstranten (und Randalierern) ist naiv!

    Das ist völlig richtig. Hinzufügen möchte ich aber, daß es eine Art von Demonstranten gibt, die überhaupt nicht gern gesehen sind, die, wenn es überhaupt nicht zu vermeiden ist, in die hinterste Ecke eines Ortes verbannt werden sollen und deren Teilnehmer wohl gnadenlos niedergemetzelt würden, wenn es nicht ein riesiges Polizeiaufgebot verhindern würde.

    Mir fällt da zum Beispiel der Anti-Islamisierungskongreß in Köln ein … und ähnliches mehr … immerhin, die Polizei ist noch da und sie sind auch nicht selten selbst Angriffsziel von Randalierern und Extremisten.

  16. Demonstrationen waren schon immer das zugelassene Mittel der Weltregierungen in demokratischen Ländern, den dummen Bürgern seine Wut in gelenkten Bahnen auszulassen, um danach wieder heimzukehren und Ruhe zu geben, und sich weiter von der Regierung knechten und ausbeuten zu lassen, bis zur nächsten Demonstration gegen irgendwelchen Pipifax, etc., den die meisten Menschen im Land eh nicht interessieren…

    Demonstrationen bestehen immer aus einer problematischen Minderheit, die es gilt, mit solchen Demonstrationen im Zaum zu halten, bevor es richtig knallt im Lande.

    Und nein, die Wiedervereinigung Deutschland war keine Demonstration, sondern eine Volksbewegung, wenn die mal rollt, ist sie bis zum Ziel nicht mehr aufzuhalten, oder nur mit Gewalt und starkem Militäreinsatz durch Tausende Tote.

    Davor haben diese Bilderberger natürlich Angst, daher haben sie das Demonstrationsrecht erschaffen, damit es erst gar nicht zu einer Volksbewegung kommen kann, indem man die angestaute Wut und Unzufriedenheit als Demonstrationen in kleinen Häppchen grüppchenweise von Zeit zu Zeit ablässt, und danach wieder gut ist, der Bürger sich weiterhin willenlos den Mächtigen des Landes unterwirft.

  17. „auch wenn auf dem Taksim-Platz Hunderttausende demonstrieren, die demokratische Mehrheit ist das nicht. Überhaupt, seit wann bestimmen in einer Demokratie Demonstranten die Richtlinien der Politik?“

    Man sollte auch aufpassen, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn nämlich in der BRD auch weniger als 100.000 Menschen gegen die Islamisierung oder die Ausweiterung der Rechte Homosexueller auf die Straße gingen, dann wäre der Tenor des Autors sicherlich ein anderer.

    Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut!
    Auch die Demonstrationen in der DDR fingen klein an, bevor sie zu einer mächtigen Volksbewegung wurden. Wie viele also demonstrieren, hat mit dem Recht darauf gar nichts zu tun. Stürzenberger könnte mit seinen wenigen Mitdemonstranten sicherlich auch ein Lied davon singen…

  18. Die Vermögensvernichter unter der Reichskuppel wurden auch demokratisch gewählt!

    Der Trick:
    Vor der Wahl wird gelogen was das Zeug hält. Nach der Wahl werden für Deutschland und Deutsche schädliche Gesetze erschaffen, Es wird Enteignet (Zensus 2011 + Bankenunion + Bail out) und Souveränität abgegeben. Im Wahlprogramm stand davon nichts! Dann berufen sich Politiker darauf gewählt worden zu sein. Volksentscheide, die in Deutschland eigentlich vorgeschrieben sind, werden abgelehnt mit der Lüge, dass man mit der Wahl des Bundestages alle Rechte an sie abgetreten habe.
    „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, …“

    Deutschland hat seit Jahrzehnten keine Demokratie!

  19. Das hat mit der Revolutions- und Barrikaden-Romantik der 68-er etwas zu tun.

    Bei jeder Demonstration haben die Linken das Gefühl, noch einmal bei der Erstürmung der Bastille mit dabei zu sein.

  20. Am Nachmittag des 23. Juni beschlossen
    die Männer des Dorfs
    Abu Musallam bei Kairo, dass es
    an der Zeit sei, die „Ungläubigen“ in ihrer
    Nachbarschaft abzuschlachten.
    Ein schiitischer Geistlicher hatte den
    mehrheitlich sunnitischen Ort betreten,
    er wollte mit ein paar Glaubensbrüdern
    einen islamischen Feiertag begehen.
    Kaum hatten die Männer und die Halbstarken
    von Abu Musallam davon erfahren,
    rotteten sie sich zusammen.
    Mit Steinen und Molotow-

    Heute im SPIEGEL:
    http://station13.createaforum.com/artikel/moralisch-bankrott/

  21. er hat viel Geld für alle versprochen…

    haben das nicht alle gemacht z.B. Marine Le Pen Rente mit 60!

    Ditto in Brasilien, eine Million soll auch dort demonstriert haben – von geschätzten 193 Millionen Brasilianern. Was ist das?

    Auf alle Fälle mehr als Polizei und Militär gemeinsam aufbieten können.
    http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/06/protesteforadilmapt.jpg
    “Ein Land, das Korrupte als Gesetzgeber akzeptiert, ist ein Land der Idioten. Mensalao-Verwickelte ins Gefängnis. Weg mit Dilma, weg mit der Arbeiterpartei!”

  22. 1. wenn in der DDR eine Volksabstimmung stattgefunden hätte, wäre die Wiedervereinigung nicht unbedingt Wirklichkeit geworden. Oder wenn Gorbatschow njet gesagt hätte…. Die DDR wurde uns „geschenkt“ weil sie pleite war und niemand mehr aus der BDR Geld da reinstecken wollte in den maroden Pleitebetrieb!

    2. Erdogan wird doch von den Nichtsnutzen in Anatolien gewählt, die von den Steuern der Städter profitieren, er wird nicht von den Städtern gewählt!

  23. Schlechter tag für die Linken und Pseudogutmenschen.

    Betrügerlager geräumt und dann das noch:

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/regierung-fehlen-belege-gegen-rechte-burschenschaften-a-908564.html

    Rechte Studentenverbindungen debattieren den „Ariernachweis“, von der Bundesregierung haben sie trotzdem nichts zu fürchten: Nach SPIEGEL-Informationen sieht das Innenministerium derzeit keine „hinreichenden Anhaltspunkte“ für eine antidemokratische Gesinnung des Burschenschaften-Dachverbands.

    Die linke Innenpolitikerin Ulla Jelpke wirft der Koalition Ignoranz vor: „Muss die Deutsche Burschenschaft neben ihren bunten Mützen und Schärpen erst noch Braunhemden einführen, damit auch die Bundesregierung erkennt, welcher braune Ungeist dahintersteckt?

    Have a nice day.

  24. In Brasilien wurden die Demonstrationen von der Regierung selber finanziert und in São Paulo in Bewegung gesetzt. Und zwar durch eine kleine NGO-Organisation. Angesichts der bevorstehenden Regierungswahlen wollte man der Opposition, die die Stadt São Paulo regiert, “ein Bein stellen”. Als Vorwand diente die Erhoehung der Transportkosten, von R$2,75 (Euro 0,92) auf R$2,95 (Euro 0,98). Der Schuss ging allerdings nach hinten los, denn man hatte nicht mit der Ausstrahlungskraft des Internets gerechnet und zudem explodierten die Unruhen in ganz Brasilien, angefeuert durch echte Chaoten und mit der Regierung unzufriedene Buerger, die die Gelegenheit nutzten, ihrem Aerger Luft zu machen.

  25. Die Entführer kamen nachts um
    kurz vor drei. Sie kamen leise,
    und offenbar bedrohten sie ihre
    Opfer, die drei Männer der deutschen
    Hilfsorganisation „Grünhelme“; denn die
    blieben ebenfalls vollkommen still.
    Und so bekam fast niemand etwas mit,
    als die drei Deutschen Bernd Blechschmidt,
    Simon Sauer und Ziad Nouri am
    15. Mai aus einer Erdgeschosswohnung
    in der nordsyrischen Stadt Harim entführt
    wurden.
    Nur einen Zeugen hatten die Geiselnehmer
    übersehen: Amr al-Mraiati, syrischer
    Kollege der drei, hörte verängstigt
    aus einem Nebenzimmer alles mit. Irgendjemand
    drückte mal die Klinke zu
    seiner Tür herunter, brach aber dabei den
    Plastikgriff ab. Er habe die Täter nur einmal
    reden hören, so al-Mraiati, „als einer
    sagte: ,Ich muss jetzt los!‘ und ein anderer
    erwiderte, ,gut, dann geh!‘“
    „Bislang hatten wir gehofft, unsere Mitarbeiter
    zu finden und freizubekommen“,
    sagt Rupert Neudeck, Gründer des Vereins
    „Grünhelme e.V.“. Seine Nothelfer
    bauen in Krisengebieten Krankenhäuser…..

    heute im SPIEGEL:
    http://station13.createaforum.com/artikel/3-grunhelme-im-terroristengebiet-entfuhrt/

  26. #6 rheinsilber
    Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ich war heute auch nicht mehr allein vor dem Essener Rathaus. Ein nettes junges Pärchen mit 2-jähriger Tochter und berechtigten Zukunftsängsten. Seit einenm Monat Mitleser aber nach zweimaliger Anfrage noch keine mail von PI erhalten wo ein Psswort gesendet wird.
    Bitte einmal nachhaken wenn schon einmal jemand bereit ist sich vor das Rathaus zu stellen. Ansonsten für mich immer noch unverständlich das in reine Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern nicht mehr Leute über ihren Schatten springen können.

  27. Ich gebe Kewil hier mal wieder Recht. Doch das eigentliche Problem (mit Blick auf den Islam) erkennt er nicht.

    Demokratie versucht, unterschiedliche Meinungen nach Mehrheit zu entscheiden und Kompromisse zu finden. Das funktioniert oft ganz gut. Alle werden irgendwie berücksichtigt.

    Doch wie wendet man Demokratie an auf kompromißlose Forderungen oder Forderungen, die sich gegenseitig ausschließen? Etwa: der Islam will, dass die anderen 40% der Bevölkerung auch Moslems werden oder sich verpissen? Dann greift das System nicht mehr. Und in dieser Situation befinden sich viele arabische Staaten, die Türkei und auch der Iran. Eine sehr große Minderheit will die Herrschaft des Islam nicht. Sie ist aber in der Minderheit.
    Ein bißchen Islam geht aber nicht, wenn dieser an der Macht ist. Das will er nicht.

    Insofern ist Kewil eine Lösung schuldig, für diese oft gar nicht so kleinen Minderheiten.

  28. Kewil, Sie sind offensichtlich permanent schlecht gelaunt. In fast jedem ihrer Artikel spürt man eine Miesepetrigkeit, und auch Verachtung Menschen allgemein gegenüber.
    Jetzt haben Sie ALLE Demontranten dieser Welt entdeckt! Vielleicht mögen Sie ja ein Regime, wo nur einer das Sagen hat und alle anderen den Mund halten.
    Liegt diese schlechte Laune also an Ihrer Gesinnung oder liegt es am Mangel an Lebensfreude und Empathie?
    Wie kann man wohlhabende, grüne Rentner, die gegen Flughäfen, Stromtrassen und Bahnhöfe demonstrieren, und damit null riskieren, mit Leuten in der Türkei und Ägypten vergleichen ( unter ihren übrigens auch Christen!),die dort für Menschenrechte und gegen die Islamisierung ihrer Länder kämpfen, und damit sehr wohl ihr Leben riskieren?!

    Unter Mursi geht es den Ägyptern schlecht, sehr schlecht: Wirtschaft und Tourismus liegen danieder, es herrscht vollkommene staatliche Willkür, die Lebensmittelpreise sind enorm gestiegen.Vor allem sind Christen ihres Lebens nicht mehr sicher.

    In der Türkei hat der „legal gewählte“ Präsident mal kurzerhand über 300 Offiziere, die für Laizismus eintraten, für viele Jahrzehnte ins Gefängnis befördert. Ausserdem sind sehr viele Journalisten inhaftiert.
    Dazu kommt die geplante komplette Islamisierung der Gesellschaft, was die weltlich orientierten Türken nicht hinnehmen wollen.
    Ihnen Kewil, ist das wohl egal! Die Hauptsache wir Deutschen sind nicht davon betroffen!
    Ich bin richtig sauer über den hier manchmal herrschenden menschenverachtenden Ton. Was soll dieser Hass?
    Wer bei facebook ist, kann sich mal die Gruppe der „English Defense League“ anschauen.
    Dort schreiben Männer, die was anpacken, konkret, wo sie sich treffen, wie sie sich vernetzen, ohne großes ideologisches Geschwätz, einfach aktiv werden, denn jeder sieht jeden Tag, worum es geht.
    Dann hat man sicher auch nicht soviel Frust am Ende des Tages.
    Ich wünsche trotz allem noch einen schönen Sonntag!

  29. Übrigens, bin ich auch dafür, dass wir hier endlich das „proamerikanisch“ streichen!!!

  30. … die demo­kra­tische Mehr­heit ist das nicht. Überhaupt, seit wann bestim­men in einer Demo­kratie Demon­stranten die Richt­linien der Politik?

    Das ist ein informelles aber syste­ma­tisches Zweck­bündnis zwischen Politik, arbeits­scheuem Gesindel und Journalisten. Was thema­tisiert wird, fällt in die tarif­liche Arbeits­zeit von (Qualitäts-)Journa­listen. Der deutsche Michel steht nach Feier­abend mit seiner Mei­nung alleine da, wenn er z.B. seine Strom­preis­erhö­hung (EEG-Umlage zzgl. MwSt.) per Post bekommt oder in der Tages­schau ver­nimmt, dass der Mittel­wert aus 17 und 18 neuer­dings 19 ist. Man kann das schier unend­lich fort­setzen.

    … gegen S21 … Die unter­be­lich­teten Medien­konsumen­ten dachten, in Baden-Württem­berg seien um die 90 Prozent gegen den neuen Bahn­hof.

    Der Volks­ent­scheid brachte es an den Tag. Und seit dessen Ergeb­nis ist Basis­demo­kratie auch bei den Grünen ein rotes Tuch. Dem grünen Tübinger OB war das am schnell­sten an­zu­mer­ken:
    YouTube, ab Min. 1:28 oder als Kurz-Clip.
    Ganz klar zu hören und zu sehen ist in diesem Video auch, wie der grüne OB Palmer dem gemei­nen Pöbel un­ver­hoh­len mit seinem Straßen-Mob droht (ab Min. 1:10). Der SWR-Mode­rator aus der Gilde des staatlichen Qua­li­täts­jour­na­lis­mus quatscht gegen Ende des Inter­vies dem gemei­nen Pöbel auch noch da­zwi­schen. Das oben erwähnte Zweck­bünd­nis spielt hier ein­drucks­voll zusam­men.

    Ich denke, unter exakt diesem Aspekt muss man auch die wider­lichen und mit­tel­al­ter­lichen Macht­spie­le der tief­roten Münchner Stadt­ver­wal­tung im Zu­sam­men­hang zum Bür­ger­be­geh­ren ge­gen das ZIEM sehen.

    Zwischen dem Tübinger OB Palmer und der all­gegen­wärtigen, sonnen­aler­gischen Verdi/Linke/München-ist-bunt/Hartz4-Press­­wurst aus München klafft kein nen­nens­wer­ter Cha­rak­ter-Unter­schied.

  31. Eine Demonstration zeigt den Willen von Teilen der Bevölkerung an. Und wenn in der Türkei oder Ägypten Hunderttausende demonstrieren, kann davon ausgegangen werden, dass eine Mehrheit zuhause blieb weil sie Angst hat. Die Demonstration von Ägypten, bei der wohl alle Kopten gegen Mursi sind, mit den Wohlstandskindern bei S21 zu vergleichen, halte ich für sehr gewagt.

    Wir erinnern uns, Demonstranten haben Mubarak zum Rücktritt gezwungen. Ebenso können auch Demonstranten den Mursi oder den Edogan zum Rücktritt zwingen, wenn auch bei denen der Finger am Abzugshahn ungleich lockerer sitzt. Ich würde jedenfalls eine Million Demonstranten nicht damit abtun, dass 79 Millionen nicht demonstriert haben. 100.000 deutsche Demonstranten gegen die Islamisierung und den Maulkorb in den Medien, würden die Medien total verändern und die Merkel zum Rücktritt zwingen. Auch wenn 81,9 Millionen zuhause bleiben.

  32. Hallo Zusammen, lese schon länger hier in PI mit. Der Post von kevil ist der Anlass für den ersten Beitrag. Und ja, ich bin ein Humanist und wer es unbedingt so sehen möchte auch ein linker. Tut aber nix weiter zu Sache. Aus meiner Sicht sind Demos wichtig für die Meinungsbildung. Von daher gut für Demokratie und Menschenrechte. Was allerdings weniger brauchbar erscheint ist, dass Redakteure die eigene Wertung zur Grundlage der Meinung verdichten. Fakt ist, dass uns die “ Meinung “ von allen und jedem auf gedrungen wird. Wenn die emanzipatorischen Türken für ihre Freiheit demonstrieren und der Erogan die weg „Wasserwerfert und Pfeffer-Strahl-Sprayt“ ist das für mich Grund genug, Sympathien für die Aufmüpfigen zu hegen. Zumal dort keine homogene Gruppe aufbegehrt und das Anliegen Freiheit heißt. Zur Demokratie gehören Demo-nstrationen. Wie den sonst wird aus einem Anliegen eine Bewegung? Geht doch nur, wenn einer, einige den Anfang auf der Straße machen.

  33. innocent @
    Ich wundere mich auch die tschetschnische Terroristen Familie Tsarnaevs ( USA Staatsangehörige) leben ungehindert in Hauptstadt von Kaukasischer Teilrepublik Dagestan Mahatschkala , wo denen eine 3 Zimmer Wohnung zur Verfügung gestellt wurde, und die Mutti ( diese verschleierte Giftschlange ,die in USA wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben wurde) darf ungehindert ihr Schlangengift absondern und weltweit Spendengelder sammeln !Auch in Deutschland !
    Und was seltsamste an der Sache ist – die USA bestehen nicht auf ihrer Auslieferung ! Ganz im gegenteil zu Edward Snowden !

  34. Vorsicht kewil, der Schuss kann nach hinten los gehen.

    „Wir“ sind auch keine Mehrheit 😉

  35. Kewil hat sich als Bayer geoutet mit „ausgeschamten“. Anderswo kann das wohl nicht herkommen. Oder sagt man das in einem anderen Landstrich unserer Buntenrepublik auch so?

    Das Problem ist die Diktatur, das Problem ist die Demokratie. Mit Mursi, Erdogan und Co. haben wir demokratisch gewählte Diktaturen, auf jeden Fall die Regierungen des ungebildeten Pöbels. Diese Regierungen sorgen dafür, dass das so bleibt. Hoffnungslos!

  36. man sollte in ihrere Verhältnisrechnung aber auch einmal berücksichtigen aus was für Verhältnissen die Gesammtbevölkerung besteht.

    In einem Land gibt es auch millionen babys-Kinder Jugendliche die (noch) nicht Politisch interessiert sind, hinzu kommen millionen alte Leute, von Vital bis Pflegebedürftige, dann noch Behinderte und zu guter letzt Politikverdrossene….

    und zum allerguten Schluss, warscheinlich auch Erdogan gegner oder Musi anhänger die wirklich überzeugt ‚gegen / führ‘ ihn sind und aus welchen Gründen auch immer nicht zur Demonstration gehen….

    All diese menschen sollten man nochmnal abziehen…

  37. #30 innocent; Bloss weil Osama grade deren Präsi ist. Sicher wurde der gewählt aber halt nach dem Winner takes All prinzip. Das heisst noch längst nicht, dass er eine Mehrheit hinter sich hat.

  38. #27 Clyde Shelton (30. Jun 2013 16:19)
    … Seit einenm Monat Mitleser aber nach zweimaliger Anfrage noch keine mail von PI erhalten wo ein Psswort gesendet wird.

    Die sollen mal in ihrem Spam-Ordner nachsehen. Das Passwort wird automatisch versendet.

  39. Überhaupt, seit wann bestimmen in einer Demokratie Demonstranten die Richtlinien der Politik?

    Ich würde sagen, seit immer.

    POLITIK WIRD FAST IMMER VON AKTIVEN MINDERHEITEN GEMACHT, und es gelingt ihnen oft ihren Willen der Mehrheit aufzuzwingen.

    In Russland 1917 (eine Demokratie seit Revolution im Februar) waren Bolschewiken eine kleine Minderheit (auch die Wahlen zur Konstituierenden Versammlung schon nach dem Oktober Putsch bestätigten das). Es gelang ihnen trotzdem Russland zu bezwingen (zugegeben mit finanzieller Unterstützung durch den deutschen Generalstab, was vor allem für Propaganda (Medien) ausgegeben wurde).

    Ähnlich stellten Nationalsozialisten 1933 keine Mehrheit dar, das verhinderte jedoch nicht die Machtübernahme.

    Über Einfluss der 68-er (eine relativ kleine, aber überaktive Gruppe der Verwirrten) braucht man gar nicht reden.

    Auch in muslimischer Welt bestimmt nicht die passive Mehrheit (die „friedlich“ und „moderat“ sein mag) die Richtung, sondern die aktiven „Islamisten“ (mit Koran als Grundlage ist es aber nicht verwunderlich).

    Was die politisch aktive Minderheit für den Erfolg braucht:
    günstige Umstände (vor allem die Schwäche der Machthaber) und zumindest die Passivität der Mehrheit, also keinen aktiven Widerstand (ist aber fast immer der Fall).
    Oder wie Lenin über „revolutionäre Situation“ sagte: die Oberen können nicht mehr, die Unteren wollen nicht mehr.

    Also, Demonstranten und Medien sollen nicht unterschätzt werden.

  40. Natürlich ist nicht jede Demonstration per se „sakrosankt“.

    Die ständigen „Ein-Mann-Demos“ von Polikern, die nicht anders können, als ständig im Rampenlicht zu stehen und sich zu „entrüsten“, sind ja auch nichts anderes als Demonstrationen. Und, die sind meistens tatsächlich überflüssig. Claudio „Fatimia“ Roth, ist hier wohl das einleuchtendste Beispiel.

    Die Demonstrationen in der Türkei allerdings sind eindeutig der wütende Ausbruch der Meinung EINES BEACHTLICHEN TEILS DES TÜRKISCHEN VOLKES, ob der islamisch konservativen Entwicklung in ihrem Land, von dem sie nicht das Gefühl haben, sie aufhalten zu können, weil man sonst als oppositioneller Journalist einfach „einfährt“.

    Fazit:
    Man kann ja für oder gegen alles Mögliche sein, aber die Frage die hier in der Überschrift gestellt wird, ist NICHT SEHR RELEVANT!

  41. #17 Leserin (30. Jun 2013 15:18)

    Und genau deswegen hat kewil auch Unrecht. Die Medien sind keineswegs grundsätzlich auf der Seite ALLER Demonstrationen.

    Die Demonstrationen, die sie nicht mögen, werden allerdings gern als „Aufmärsche“ bezeichnet.

  42. „Auch noch der letzte Randalierer, der in einem Berliner Brunnen mit einem Messer herumfuchtelt, ist ein Freiheitsheld,…“

    Nein, es war nur ein kranker Mensch, der Hilfe brauchte und der Polizist hat ihn kaltblütig ermordet.

    …“während auf der Gegenseite die illegitime Regierung und der undemokratische Staat mit seiner verbrecherischen Polizei agiert. Ist das so?“

    Ja, richtig erkannt. Die Regierung ist illegtitm, weil der Staat undemokratisch ist und die Polizisten sind korrupte Mörder.

    Es demonstriert immer nur eine Minderheit. Rechte bekommen ihren Arsch nicht hoch und können sich nicht so vernetzten wie Linke und Pseudo-Linke. Da haben die Rechten halt die Hauptschuld, wenn sie 1.) nichts auf die Reihe bekommen und 2.) nicht dazu stehen „rechts“ zu sein, sondern sich immerzu aus Feigheit distanzieren müssen

  43. Es geht hier nicht darum, ob die Demonstrationen legitim sind oder nicht. Es geht nicht gegen das Demonstrieren, sondern dagegen, dass die demokratisch gewählte Regierung sich davon unter Druck setzen lassen soll.
    Demonstrieren als Ausdruck der Meinungsfreiheit ist ok, Demonstrieren als zwangsweise Durchsetzung der eigenen Meinung ist abzulehnen.

    Noch eine Ergänzung zur DDR: Dort handelte es sich gerade NICHT um eine demokratisch gewählte Regierung!

  44. Mal abgesehen davon das Medien meistens linksgrün gewickelt sind gehen sie mit Demonstranten eine Art Symbiose ein. Die Demonstranten sorgen für actionhaltige Bilder in den Abendnachrichten und Themen für die zahlreichen Schwätzshows und im Gegenzug wird zugunsten der Demonstranten und deren Anliegen berichtet, was auch den Zugang zu „exklusiven“ Interviews erleichtert. Man könnte auch vom „Underdog-Syndrom“ sprechen, die Gruppe ohne Tränengas, Uniform und Schlagstock hat immer mehr Symphatie.

  45. Genau über diese Frage habe ich auch heute, warum weiß nur Gott, den ganzen Tag sinniert!

    Wieso sollte es so sein, dass die Demonstranten, sei es gegen Erdowahn, sei es gegen Murcksi, Recht haben sollten, wenn beide doch demokratisch gewählt wurden.

    Ich mag weder Erdowahn noch Murcksi, aber es kann nicht sein, dass die Straße bestimmt, wo es lang geht. Es sei denn in ganz bestimmten Ausnahmefällen, siehe das Ende der DDR, oder aber Adolf Hitler, bloß da hatr niemand demonstriert, da fühlten sich die meisten wohl mit Ermordung der Juden und der russischen Untermenschen, sei es im Krieg oder als Kriegsgefangene.

    Aber in unserer Zeit kann und darf es nicht sein, dass die Straße bestimmt, was Politik ist.

    Erdowahn muss sich bald wieder der Wahl stellen, dann werden wir sehen, welchen Weg die meisten Türken gehen wollen. Und Murcksi bringt so wenig, dass sein Sturz vor der Zeit nicht unwahrscheinlich ist.

    Ich würde der Straße unter den gegebenen Zuständen nicht das Recht geben über die Politik des Landes zu bestimmen.

    P.S.: Noch eine Anmerkung zur DDR. Das war keine Revolution, das war ein Rennen nach der D-Mark. „Wenn die D-Mark nicht zu uns kommt, kommen wir zu ihr!“, war eine der Hauptforderungen in Leipzig. Historisch waren die Menschen in der DDR genau so weit wie die im Westen, also nicht sehr weit.

  46. Echt SUUUUUPER Vergleich: S21 mit Demos in Ländern, in denen Demonstranten um ihr Leben fürchten müssen und zusammengeknüppeln schon so was wie den Normalfall darstellt, wenn nicht sofort geschossen wird.
    Und sich dabei noch auf die Seite von Erdowahn und Co. stellen, alles lupenreine Demokraten, die für uns alle ein leuchtendes Beispiel sind (deswegen wurden vermutlich auch die Anti-Erdogan-Proteste in D´dorf verboten!) und denen Merkel & Komplizen in Zukunft unbedingt nacheifern müssen…

    Manchmal glaube ich, bei solchen Artikeln, auf dem falschen Portal gelandet zu sein.

    DAS ist die Realität:
    3 Tote in Ägypten:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/01/aegypten-hunderttausende-protestieren-gegen-mursi/
    Brasilianer gegen überteuerte WM-Stadien:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/01/proteste-gegen-fussball-brasiliens-regierung-verliert-unterstuetzung/

  47. Nein, es war nur ein kranker Mensch, der Hilfe brauchte und der Polizist hat ihn kaltblütig ermordet.

    Sie Trottel haben noch nicht erlebt, was ein Messer anrichten kann, was?
    Meine volle Zustimmung für den Polizisten, wir haben genug durch unmotivierte Angriffe Verkrüppelte im Land.

  48. Also für mich spielt es überhaupt keine Rolle, was die Mehrheit denk oder wie viel Prozent eine Partei bekommt, die ich wähle.

    Ich vertrete meine eigenen Ansichten und suche mir die Partei nach ihren Inhalten und nicht nach ihrer Größe aus.

    Kewil scheint das anders zu sehen, wenn er an „lautstarken Minderheiten“ herumkrittelt. Dann sollte er aber besser seine Gleichschaltungstheorie stecken lassen.

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