Syrien_KriegEines Tages werden die Menschen fragen, wie die Vereinigten Staaten und mehrere europäische Länder in Massentötungen, Völkermord, Korruption, Waffenschmuggel und der Schaffung eines weiteren antiwestlichen und die Region destabilisierenden Regimes verwickelt wurden. Selbst wenn kein einziger westlicher Soldat jemals entsendet wird, steht der Westen an der Schwelle einer ernsthaften Intervention in Syrien. Das ist eine harte Entscheidung, und ganz gleich ob man dafür oder dagegen ist, die Aussichten sind alles andere als schmackhaft. Aber es scheint so, als ob dies noch ein weiterer in der langen Geschichte der westlichen Sprünge in die Dunkelheit wird, die auf keiner wirklichen Auseinandersetzung mit den Konsequenzen beruhen.

(Von Barry Rubin, PJ Media via Israpundit und GLORIA Center / Übersetzung: Klaus F.)

Zumindest sollten die Leute sich der Gefahren mehr bewußt sein. Wie ich ein früheres Buch über den Iran betitelt habe („Paved with Good Intentions“ — „Gepflastert mit guten Absichten“), ist der Weg zur Hölle gepflastert mit guten Absichten. Menschen sterben und leiden in Syrien. Das ist wahr. Aber werden dadurch mehr oder weniger Menschen sterben und leiden?

So sehen wir momentan die Versuchsballons aufsteigen. Während das Regime von Bashar al-Assad sich offenbar hält — aber nicht die Kontrolle im Land zurückgewinnt oder den Krieg gewinnt — verfällt der Westen in Panik, den Rebellen Unterstützung zukommen zu lassen. In der Tat, die Regierung hält lediglich das nordwestliche Gebiet (wo die herrschende Gruppe der Alawiten lebt), die Region entlang der libanesischen Grenze (mit Hilfe der Hisbollah), Damaskus (wo die besten Truppen stationiert sind, die beste strategische Situation herrscht und die Armee die Oberhand behält), und Teile von Aleppo. Es scheint, daß US-Entscheidungsträger über diese relativ kleinen Fortschritte in Panik geraten sind. Wenn die syrische Armee plus Hisbollah versucht, zu weit voranzuschreiten, wird sie ihre Ressourcen überdehnen und muß mit einer erfolgreichen Gegenoffensive der Rebellen rechnen.

Verständlicherweise verlangt die Opposition nach Waffen. Wenn die Opposition nicht vor allem aus Al-Qaida, den Salafisten und der Moslem-Bruderschaft bestehen würde, wäre das vielleicht eine gute Idee. Aber da die Opposition überwältigend radikal ist — selbst die offiziell „gemäßigten“ Oppositionspolitiker gehören zumeist der Moslem-Bruderschaft an — ist dies eine Tragödie, die der Westen keinen großen Anreiz hat zu bejahen.

Präsident Barack Obama ist angeblich kurz davor, Waffen an sorgfältig ausgewählte Rebelleneinheiten zu liefern, die Gemäßigte seien. Nun, passen Sie gut auf hier. Die Optionen für eine Hilfestellung des Westens sind die folgenden:

Die Syrische Islamische Befreiungsfront. Dies sind Leute nach der Art der Moslem-Bruderschaft einschließlich, am wichtigsten, der Farouk-Brigaden aus der Gegend um Homs und der Tawhid-Brigade aus Aleppo. Rund 50-60.000 Kämpfer insgesamt, die autonom sind.

Wollen Sie denen Waffen geben? Waffen, die bald schon in den Händen von (anderen) Terroristen landen könnten? Waffen, die nicht nur gegen Israel gerichtet werden, sondern auch gegen Jordanien, Saudi-Arabien, US-Diplomaten, und wer weiß wen sonst noch?

Oder vielleicht gefällt Ihnen die Syrische Islamische Front (SIF), eine Allianz von noch mehr Streitkräften aus islamischen Hardlinern, einschließlich Ahrar al-Sham aus dem Norden. Ahrar al-Sham hat wahrscheinlich um die 15.000 Kämpfer; die SIF als Ganzes wahrscheinlich rund 25.000. Diese Leute sind Salafisten, was bedeutet, daß ihnen die Bruderschaft zu gemäßigt ist. Sie sind die Art von Leuten, die Kirchen in Ägypten angreifen, die zusammen mit Hamas in den Dschihad ziehen wollen, und so weiter.

Möchten Sie die bewaffnen, damit sie einen weiteren Scharia-Staat etablieren können?

Wie wäre es mit Jabhat al-Nusra, der Al-Qaida-Franchise mit rund 6000 Kämpfern und Berichten zufolge die am schnellsten wachsende Miliz?

Möchten Sie Waffen liefern an jene, die die Anschläge vom 11. September 2001 und die von Bengasi begangen haben?

Natürlich nicht! Sie wollen die Freie Syrische Armee (FSA), angeführt von dem unerprobten General Salim Idris, mit dem sich Senator John McCain getroffen hat. Nun, diese sind Gemäßigte, die immerhin lediglich von ehemaligen Offizieren der repressiven, historisch antiamerikanischen syrischen Armee angeführt werden. Und die FSA ist einfach kein ernsthafter Faktor nach militärischen Gesichtspunkten. Der Westen wird sagen, er unterstützt die FSA; die FSA wird zur Seite geschoben werden von einem islamistischen Regime, wenn es gewinnt, und seine vom Westen gelieferten Waffen beschlagnahmt, auch schon während des Andauerns des Krieges. Gemäßigte — selbst wenn wir radikale arabische Nationalisten als Gemäßigte definieren — haben nicht die erforderlichen Truppen auf dem Boden. Es ist zu spät, jetzt noch eine gemäßigte Streitmacht auf die Beine zu stellen und zu trainieren. Das hätte vor zwei Jahren getan werden sollen.

Auf der politischen Ebene hatte der Druck der USA keinen Erfolg darin, die von der Moslem-Bruderschaft dominierte Exilführung dazu zu zwingen, sich die wirklich politisch Gemäßigten hinzuzufügen! Selbst als Finanzhilfen (vorübergehend?) eingefroren wurden, war die „offizielle“ Opposition nicht bereit, ihre Basis zu verbreitern. Wie wäre es damit, alle Gelder und Hilfen zurückzuhalten, bis sie entweder nachgeben oder sich eine neue offizielle Führung wählen? Wenn die Vereinigten Staaten die Bruderschaft nicht daran hindern können — oder wollen — eine Exilführung zu beherrschen, wie wollen sie das jemals nach einem Sieg im Bürgerkrieg?

Also das ist auch keine Lösung. Weil die FSA nahe an der Linie der Moslem-Bruderschaft ausgerichtet ist. Viele ihrer Soldaten sind Sympathisanten der Bruderschaft, der Salafisten oder sogar Al-Qaeda. Manche sind sogar zu Al-Qaeda übergelaufen, vermutlich mitsamt ihren Waffen. Die FSA ist weder ideologisch gemäßigt, konsistent, noch — mit Ausnahme ihrer Offiziere — anti-islamistisch. Und sie ist sehr schwach, schwächer noch als die Al-Qaeda-Unterstützer.

Aber das ist noch nicht alles. Bei dem ganzen Gemisch der Gruppen und ihrer strategischen Voraussetzung würde ein Waffensystem, das man der FSA gibt, leicht in die Hände der Syrischen Islamischen Befreiungsfront, der Syrischen Islamischen Front oder der Jabhat al-Nusra fallen. Das kann aufgrund des Kriegsverlaufs, bloßer Bestechung oder Überlaufens geschehen.

Und wenn der Krieg vorbei ist oder sich in einer Pattsituation befindet, werden jene Waffen aus Syrien heraus an jede Terroristengruppe in der Welt fließen. Hier ist eine Geschichte darüber, wie Al-Qaeda trainiert, zivile Flugzeuge abzuschießen mit Waffen, die die Rebellen in Syrien bereits besitzen.

Und schlußendlich, wieviele Waffen wird man brauchen, um einen Sieg der Rebellen hervorzubringen? Man kann vorhersagen, was passieren wird: Es wird nach mehr und immer mehr verlangt werden; wenn nur eine größere Streitmacht ausgerüstet würde, dann würden die Rebellen siegen, versprochen. Das ist ein Dammbruchargument. Und dann, wird eines Tages der Ruf nach direkter Intervention ertönen, weil die Waffenlieferungen alleine nicht ausreichen? Wie direkt sind die Vereinigten Staaten gewillt, Rußland, den Iran und die Hisbollah zu konfrontieren? Sind sie darauf vorbereitet, das zu tun? Möglicherweise sollten sie, aber sie sind es nicht.

Also das angeblich so einfache Konzept — ach, zwei Jahre zu spät — von „laßt uns die Gemäßigten unterstützen“ gilt nicht mehr allzuviel. Zugegeben, wenn man die am wenigsten schlechte Lösung finden will, die FSA zu unterstützen klingt gut. Am Ende aber, was wird tatsächlich passieren?

Ethnische Massaker? Wie wollen die Vereinigten Staaten die aufhalten? Die Alawiten, schiitischen (da gibt es ein paar) Moslems und Christen befinden sich in der größten Gefahr; ebenso jeder, der nicht ein ausreichend frommer sunnitischer Moslem ist, und wahrscheinlich auch Kurden und Drusen. Die FSA kann oder will Massentötungen nicht verhindern.

War es nicht UN-Botschafterin Samantha Power, die Genozid-Expertin (was beweist, wie wenig man wissen muß um als Experte hochgejubelt zu werden), die über „Verantwortung zu beschützen“ redete? Hat es nicht mit ihr, und der Politik der US-Regierung, bei Reden über die Rettung libyscher Zivilisten begonnen und bei einem libyschen Mord an amerikanischen Beamten geendet?

Unterdessen hat die UN um 5 Milliarden Dollar an humanitären Hilfen für Syrien gebeten, wovon ein guter Teil an benachbarte Länder geht, um Flüchtlingen zu helfen. Es wird gesagt, daß zur Zeit 1,6 Millionen Menschen auf der Flucht sind, wobei sich diese Zahl bis zum Ende des Jahres vielleicht verdoppelt. Die Hilfe wird verzweifelt gebraucht. Bis zur Hälfte der Bevölkerung des Landes benötigt Hilfe.

Aber wer würde diese Hilfe verwalten? Voraussichtlich würden keine Hilfen an das Regime ausgegeben werden, um sie in den Gebieten zu verteilen, die es kontrolliert, weil außer bei Jordanien, der Türkei und dem Libanon (um Flüchtlingen zu helfen) das Geld in die Hände von Al-Qaeda gelangen würde, der Salafisten und der Moslem-Bruderschaft (die es stehlen würden, um ihren eigenen Leuten Gehälter zu zahlen und dazu zu benutzen, ihre Macht über verschiedene Gebiete zu verfestigen).

Die Vereinigten Staaten überlegen, Hunderttausende von Menschen aufzunehmen, die wahrscheinlich zumeist in Kalifornien, Illinois, Florida, Pennsylvania, Maryland und Virginia angesiedelt werden würden. Samantha Power und die Direktorin des National Security Council Susan Rice sind bekannte Befürworter der Aufnahme vieler Flüchtlinge.

Jedoch basiert die Strategie auf einer Illusion. Nehmen wir an, Waffen werden den Rebellen gegeben. Werden sie den Krieg gewinnen? Wird das die Zahl der zivilen Opfer reduzieren? Welche Seite wird mehr Menschen töten? Wird ein Rebellensieg aus Syrien einen besseren Ort machen, mehr in Richtung Demokratie? Wieviel mehr Flüchtlinge würde ein Rebellensieg hervorbringen? Sagen wir ungefähr 30 Prozent sind Alawiten, Christen und Drusen, die bei einem Triumph der Rebellen unterdrückt würden, ebenso die relativ säkularen sunnitischen städtischen Mittelklasse-Moslems. Sie könnten aus dem Land fliehen. Wieviele neue Kriege würden aus dem syrischen Bürgerkrieg hervorgehen?

Dies bedeutet in keinster Weise, daß man einen Sieg das Assad-Regimes — einer pro-iranischen, pro-Hisbollah, repressiven und anti-amerikanischen Regierung — wünschen sollte. Noch gewinnt es den Krieg nicht, sondern macht lediglich lokale Geländegewinne, um das Minimum an Territorium für sein Überleben zu kontrollieren.

Lassen Sie es mich so sagen: Eine Intervention der USA und des Westens in Syrien ist problematischer als die Interventionen in Afghanistan, Irak und Libyen zusammengenommen. Es könnte ziemlich gut sein, daß daraus eine schlimmere politische Lösung entsteht als in Ägypten (wo Kabinettsmitglieder darüber diskutieren, ob die Vereinigten Staaten ein Feind seien, gegen den Krieg geführt werden könnte) oder Tunesien. Es kann fast garantiert werden, daß es schlimmer wird als der Irak.

Dies ist eine sehr gefährliche, riskante, und höchstwahrscheinlich verfehlte Strategie, die hier in Bewegung gesetzt wird.

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54 KOMMENTARE

  1. Der Westen soll sich gefälligst raushalten aus diesen Dingen!

    Am Ende wird der Hass auf den Westen schlimmer sein als zuvor und es wird wieder heißen: „Die Christen waren es!“

    Das wird dann die mohammedanische Rechtfertigung für neue grausame Christenverfolgungen sein. Wir kennen das ja schon…

  2. #1 Zoni (16. Jun 2013 22:35)

    Der Westen soll sich gefälligst raushalten aus diesen Dingen!

    Am Ende wird der Hass auf den Westen schlimmer sein als zuvor und es wird wieder heißen: “Die Christen waren es!”

    Das wird dann die mohammedanische Rechtfertigung für neue grausame Christenverfolgungen sein.
    —————-
    Vielleicht ist das ja auch einziger Sinn und Absicht dieses Krieges – angeführt von Moslem Obama.

  3. Und am Ende gibt es einen islamischen Gottesstaat mehr, so wie in Lybien….mit Hilfe der USA.

  4. Danke an PI! Sowas ist auch Richtung Tuerkei bitter noetig. Wir sollten uns da ganz raushalten, denn so genau weis Keiner was da wirklich abgeht. Erdogan sollte in einen Krieg mit Syrien verwickelt werden, also die Tuerkei ansich. Den Syrienkrieg hatte zb der franzoesische Praesident Holande von Anfang an gewollt, schon in der Wahlnacht sah er es fuer noetig dem Stimmvieh mitzuteilen ,dass er bald Syrien angreifen wird..

    Nun hat das aber mit der Tuerkei und Syrien jetzt nicht so gefunzt- jedoch wurde fremdlaendisches Millitaer im Lande stationiert, dazu kommen noch diverse Ausschreitungen vom „schwarzen Blog“ oder Einmischer aus dem Ausland -siehe auch Claudia Roth und Dergleichen.

    Also ich mag den Grossvisir Erdogan ja auch nicht und in Europa moechte ich ihn auch nicht sehen, wie ein Herrscher der seine Vasallenlaender besucht…nur was kommt nach Erdogan? Hat der „Westen“ ,oder die Bestimmer dahinter ueberhaubt wirkliches Intresse daran einen friedlichen Zustand dort zu erreichen, oder geht es nur darum die Tuerkei letztendlich irgendwie zu bestimmen nun doch in Syrien einzuschreiten, um letztendlich auch Russland nochmehr und enger zu umzingeln-wie auch immer

    Am besten waere es sich aus diesen Laendern komplett zurueckzuziehen und auch die 5. Kolonne in unseren Laendern auszuweisen und in ihre Heimat abzuschieben. Klar ist, dass Jene die wirklich fluechten muessten kaum die Gelegenheit und das Geld dazu haben. Was kommt und sich hier ausbreitet ist brandgefaehrlich und nicht schuetzenswert… bis aus sehr wenige Ausnahmen als Alibi fuer die Hilfsorganisationen , eher wohl Menschenhaendler.

  5. Herr Putin hat zu Recht darauf hingewiesen , dass man Leuten , die die Organe ihrer Opfer essen , nicht mit Waffen unterstützen darf. — Gottseidank ist Herr Putin verlässlich. —

  6. IRAN schickt 4000 Soldaten nach Syrien | Drucken |
    16.06.2013

    Die Situation im Nahen Osten spitzt sich zu. Der Iran will jetzt 4.000 Militärs der Iranischen Revolutionsgarde nach Syrien schicken, um Assad zu unterstützen.

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/13418-iran-schickt-4000-soldaten-nach-syrien

    Wenn das stimmt, helfen den „Rebellen“ auch keine Waffenlieferungen mehr. Die Iraner haben eine verhältnismäßig gute Armee. Auch von der Mentalität her, viel kampftauglicher als die Araber.

    Wenn die 4000 wirklich Kampfeinheiten sind, die sich an der Front kämpfen, hat sich die Sache sehr bald erledigt. Wenn der Iran wirklich 4000 schickt, wird er die Truppen auch noch verstärken.

    Strategisch bedeutet es auch, ein Eingreifen des Westens ist nur noch möglich, wenn man gleichzeitig gegen den Iran kämpft. Davor scheint man ,noch, zurückzuschrecken.

  7. Also ich bin ja sowieso dafür, dass die europäische Staatengemeinde jetzt erst einmal Waffen an die Freiheitskämpfer auf dem Taksim-Platz von Istanbul schicken sollte.
    Der massive Gaseinsatz durch das dort herrschende autoritäre Regime ist auf mehreren Fotos dokumentiert.

    Wir hätten sogar schon UN-Truppen vor Ort, die müssten nur die Richtung ändern.

  8. Eine sehr gute Analyse. Wieder einmal zeigt sich, wie schlecht beraten oft die US-Regierung in ihrer Auslandspolitik ist, ganz gleich ob ein Demokrat oder ein Republikaner am Ruder ist.

    P.S. PSI: „Moslem Obama“ – suchen Sie baldmöglichst einen Arzt auf.

  9. Wenn Obama einem Affen eine Waffe gibt und der Affer erschiesst jemanden…

    Wer ist nun schuld am Tod dieses Opfers?

    Der Affe? Oder Obama?

  10. #12 kleinerhutzelzwerg (16. Jun 2013 23:56)

    …bin möglicherweisen einem Irrtum erlegen…

    Ich bitte um Verzeihung!

  11. Ich glaube dass Obamas Rebellenhilfe eher als halbherzig zu betrachten ist, eher um das Gesicht zu wahren. Er will kein zweites Irak-Debakel. Da kommt ihm der russische Widerstand eher gelegen.

    Der Republikaner Romney wäre, ehrlich gesagt, viel härter gewesen. Der hätte vor einer vollen Intervention nach Bush-Manier nicht zurückgeschreckt. Das muss gesagt werden.

  12. Verwickelt zu schreiben, ist schon arg verharmlosend. Eijeijei? Wie konnte der dieb nur in den Diebstahl verwickelt werden? Der Räuber in den Raub und der Schläger in die Schlägerei?

    Hier handelt es sich offensichtlich in fortdauernde gezielte Einmischung in die Inneren Angelegenheiten souveräner staaten, die beim Goetheinstitut beginnt und mit der Bombardierung der jeweiligen Bevölkerung endet. Die, die der militärischen Aggression das Wort reden, sollten sich im Klaren darüber sein, daß es jedes Land treffen kann, das irgendwie nicht die Erwartungen der Regierungen der größten Demokratie der Welt erfüllt.

    Einfach so am Leben zu bleiben, mit Arbeit, Einkommen, Geliebten, Ehefrauen, Kindern und Freunden, das ist nämlich in deren Augen kein Wert an sich, ohne richtige westliche Freiheit, Demokratie und den Werten, an denen die ganze Welt genesen muß. Weswegen auch jede Menge Menschen sterben müssen, damit es ihnen besser geht.

  13. Der Republikaner Romney wäre, ehrlich gesagt, viel härter gewesen. Der hätte vor einer vollen Intervention nach Bush-Manier nicht zurückgeschreckt. Das muss gesagt werden.

    Ja sicher, das muss gesagt werden…*OMG*

    Ist ja auch so populär, dass Romney das ganz sicherlich getan hätte…
    Bitte mal schleunigst die Scheuklappen abnehmen, nicht alle Rpublikaner wollen schnell irgendwo einmarschieren.

    Da Obama aber den Westen hasst und Israel nicht besonders „mag“, hat sich ja jetzt als Beraterin Israel-Hasserin Samantha Power in die Regierung geholt, ist es nur logisch, wenn man Muslimbrüder & Co unterstützt. Damit auch ja jedes arabische Land zum Mullah-Staat wird und Israel eingekreist wird. Und Republikaner wie John McCain unterstützen das auch noch.

    Was meinte Sarah Palin zu diesem Treiben: „I say, Let Allah sort it out“. Dem kann ich nur zustimmen.

  14. Wen Gott strafen will, dem verblendet er die Augen und verstockt das Herz.
    Die Überheblichkeit (Hybris) ist Vorbote des Untergangs.
    ich fürchte, Amerika muss sich auf was gefasst machen – und Europa ebenso.
    Beten wir für sie!

  15. OT:

    Wer aktiv in Syrien kämpft, ist nicht länger in Antwerpen erwünscht. Das sagte der Bürgermeister der Hafenstadt, Bart De Wever, in der Zeitung Gazet van Antwerpen. Der Anwalt Ergün Top, der zwei junge Syrien-Kämpfer verteidigt, sagte, die Löschung aus dem Einwohnerregister würde die Jugendlichen nicht abschrecken. Außerdem dürften ihnen keine Sozialrechte entnommen werden.

    http://www.deredactie.be/cm/vrtnieuws.deutsch/nachrichten/130614_Syrienkaempfer_keineSozialhilfe

  16. Der Begriff „der Westen“ ist geeignet, ein Mindset zu schaffen, innerhalb dessen es unmöglich ist, zu begreifen, was vor sich geht.

    Wir (die Völker der westlichen Länder) empfinden uns als Teil des Westens, wir handeln aber nicht. Unsere Politiker empfinden wir ebenfalls als Teil des Westens. Sie handeln.

    Eine Trennlinie sehen wir zwischen verschiedenen Parteien, d.h. wir meinen, ein Teil der Parteien stimmt mit einem Teil des Volkes überein, ein anderer Teil der Parteien mit einem anderen Teil des Volkes. Eine dieser zwei Gruppierungen empfinden wir als noch schlechter als die andere.

    Das stimmt nicht.

    Das ist die falsche Trennlinie, sie ist eine Illusion.

    Die wahre Trennlinie im Westen verläuft zwischen dem Volk und der Politik (einschließlich der großen Medien und vielen NGOs).

    Alle Politiker aller Länder und aller Parteien vertreten dieselben Interessen, und das sind vollkommen andere Interessen als ihre Völker (in ihrer ganz großen Mehrheit und auch über Parteigrenzen hinweg), und vollkommen andere Interessen als die, die sie vorgeben zu vertreten.

    Platt vereinfacht: Die Trennlinie verläuft zwischen denen, die man im Fernsehen sieht, und denen, die man im Fernsehen nicht sieht.

    Die Handelnden des Westens sind NICHT ratlos, NICHT in Panik, NICHT unfähig, KEINE Dhimmis gegenüber den Moslems. Sie sind die Macher. Sie werden nicht in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen, sie haben ihn angezettelt, genauso wie sehr wahrscheinlich den türkischen auch.

    Manches von dem, was wütende Moslems „dem Westen“ vorwerfen, ist leider wahr. Wir regen uns über die Anschuldigungen auf, denn wir wissen: „So böse sind wir nicht! Wir meinen es doch gut.“

    Das stimmt für uns, die Völker.

    Aber stimmt es auch für die Regierungen?

  17. Der Westen hackt der freien Welt den Kopf ab.
    Der sogenannte Westen ist die größte Bedrohung der Menschheit.

  18. Es geht hier, wie in allen Kriegen, nur um das Geschäft.Die USA griffen nicht in die Weltkriege ein ( der Grund für den Eintritt in Weltkrieg I war übrigens auch eine Lüge )um die “ Freiheit “ zu verteidigen, sondern um sich unliebsame Konkurrenten vom Hals zu halten.Das ging dann munter weiter, der Vietnamkrieg wurde vom “ heiligen “ Kenndey mittels einer Lüge vom Zaun gebrochen, nur leider ging das ja bekanntlich gründlich in die Hose. Aber gelernt wurde daraus nichts.Die großen Zeiten der USA sind lange vorbei. Das Einschleimen bei den Islamisten wird den Untergang noch beschleunigen, Scheich Obamba macht das schon.Islam bedeutet Rückschritt.Aber was tut man nicht alles für Öl.

  19. OT: Kulturbereichernde moslemische Fachkräfte wieder aktiv?

    Schon wieder Kirchenfenster eingeworfen

    Mühlacker-Lienzingen. Die evangelische Kirchengemeinde in Lienzingen macht es tief betroffen, dass zum wiederholten Male Bleiglasfenster an der Peterskirche eingeworfen worden sind. Bereits am 7. Juni zählte Pfarrer Karl Frank neun zerstörte Glasfelder am Rundfenster an der Südseite der Peterskirche und mehrere Löcher im künstlerisch gestalteten Petrusfenster sowie einige zersplitterte Scheiben im großen Kirchenfenster.

    http://www.pz-news.de/region/muehlacker_artikel,-Schon-wieder-Kirchenfenster-eingeworfen-_arid,423537.html

  20. Wenn die USA in diesem Land intervenieren will,muss klar sein das man den Mohammedanismus mit allen Mitteln abschaffen wird,genauso wie man im 2.Weltkrieg die Ariosophie abgeschafft hat.

  21. #12 querit (16. Jun 2013 23:30)

    Eine sehr gute Analyse. Wieder einmal zeigt sich, wie schlecht beraten oft die US-Regierung in ihrer Auslandspolitik ist, ganz gleich ob ein Demokrat oder ein Republikaner am Ruder ist.

    P.S. PSI: “Moslem Obama” – suchen Sie baldmöglichst einen Arzt auf.
    ————————
    Ich war da und in bester Gesellschaft:

    http://michael-mannheimer.info/2012/10/17/ist-barack-hussein-obama-muslim-dank-ihm-durfen-christliche-sozialhilfeempfanger-in-den-usa-vor-den-mahlzeiten-nicht-mehr-beten/

  22. Sehr guter Artikel, gestützt durch
    profundes Faktenwissen!!

    Vielen, vielen Dank dafür !!

  23. der Negus von Washington beim Kotau vor einem saudischen Wüstenpotentaten, das Bild hab ich vor mir. Der Moslem Hussein Obama als 5. Kolonne der islamischen Landnahme. Da ist die Unterstützung der islamischen Terrohorden in Syrien nur konsequent. Als Amerikaner würd ich vor Scham allerdings ins Schwitzen kommen. Der Assad ist ein totalitärer Herrscher, allerdings kein mordlüsternes Monster wie er von den kriegsgeilen Hetzern in den Medien dargestellt wird. Für das aus den Machenschaften der Kleinbritannier und Franzosen zusammengekleisterten Syrien bisher die scheinbar einzige Möglichkeit ohne Krieg auszukommen. Enmpfehle dem Drohnenmörder Obama die Bilder über Syrien bei jerusalemweg.at.

  24. War es nicht UN-Botschafterin Samantha Power, die Genozid-Expertin (was beweist, wie wenig man wissen muß um als Experte hochgejubelt zu werden), die über „Verantwortung zu beschützen“ redete?

    …..

    Samantha Power und die Direktorin des National Security Council Susan Rice sind bekannte Befürworter der Aufnahme vieler Flüchtlinge.

    Ja so ist das! Schöne Namen, aber ob die der Härte der Welt angemessen, auf den richtigen Posten sitzen.

  25. @ #5 Amanda Dorothea (16. Jun 2013 22:54)

    Ich kann Erdowahn auch nicht ausstehen, aber nach ihm kann nur schlimmeres kommen!

    Siehe Ägypten, Liybyen,.Tunesien.. etc..

    diese Leute brauchen eine sehr starke hand um sie unter Kontrolle zu halten.

    Wetten, dass sich diese Proteste auch extrem in D ausweiten werden.

    Gestern waren schon alle Türken in Berlin inklusive Kolat auf der Strasse!

  26. @#31 ingres (17. Jun 2013 09:33

    Ich vergaß in diesem Zusamemnhang (also der vielen (Quoten)-Frauen in politischen Positionen (was allem widerspricht, was in allen Kulturen zu allen Zeiten üblich war), noch folgendes:

    Es ist schon lange her, aber genau zu datieren, weil es anläßlich des Falkland-Krieges war. Maggy Thatcher (vor der ich allerdings damals (nicht erst heute) Respekt hatte, als ich sie gegen die Gewerkschaften anbrüllen sah!)regierte ja damals.

    Die „Bild“ oder die britische Boulevardpresse titelte damals: „Jetzt braucht Großbritannien einen Mann!. Das hatte schon damals keine Chance, und heute würde es wohl nicht mal mehr als Scherz durchgehen. Aber es wurde damals auf dem Titel gedruckt.
    Ich weiß aucn noch weie die Reaktion war: In einer Talk-Show meinte eine andere Quoten-Frau (Daniel-Wettigmeier, längst mit goldenem Spazierstock in der Versenkung) grinsend: also das wär ja wohl nichts … . Ich hingegen dachte damals (wie auch die ganze Zeit zuvor schon): Was machen Frauen eigentlich in Männer-Dömänen wie Gewalt und Krieg. Das kann doch eigentlich gar nicht gehen. Obwohl das mit Maggy Thatcher ja nicht das Problem war. Si8e gab ja nur formal den Einsatzbefehl. Aber die Samanthas und Susans habe heute echte Verfügungsgewalt.

  27. In Syrien und der Türkei passiert genau da gleiche.

    Ein vormals stabiles Land unter einem gemäßigten Diktator (islamisch-pragmatisch) wird zu einem zerrissenen Gebilde, das außenpolitisch handlungsunfähig und ungefährlich ist, weil es mit innerem Streit beschäftigt ist.

    Ob die „Rebellen“, die zum Sturz Assads/Erdogans aufgehetzt werden, mehr Islam wollen (Syrien) oder wengier Islam (Türkei) ist den Anzettlern der Bürgerkriege scheißegal. Man nimmt in jedem Land eben das unzufriedene Element, das vor Ort vorhanden ist und sich am einfachsten aufhetzen lässt.

    Es interessiert Obama und sämtliche anderen „westlichen Politiker“ einen feuchten Kehrricht, ob die Frauen in Syrien und der mit Burka, mit Kopftuch oder nackig rumlaufen müssen oder das jeweilige nicht dürfen. Hautpsache die Armee stellt keine Bedrohung nach außen hin mehr dar, weil sie im Inneren beschäftigt ist oder tot, oder demoralisiert und uneins.

  28. 32 Wilhelmine (17. Jun 2013 09:33)

    Ja, genauso sehe ich das und Danke fuer die Info..ich habe gewusst ,dass sich das auf Deutschland uebertraegt. Manche meinen hier, dass es gut waere , wenn die sich gegenseitig die Koepfe einschlagen und uebersehen dabei , dass wir eben nicht auf einer abgeschotteten Insel leben , sondern voll mit involviert werden.
    In Kirchweyhe zb. da haben Jene sich schon Reviere eingeteilt- uns sehen Jene sowieso nur als ihr Eigentum an,aehnlich wie Haustiere, genauso wie die deutschenfeindliche Politik. Diese Kriege auf den Strassen unter Kurden vs. Tuerken, Zigeunern, Libanesen etc. wird vor aber auch in unseren Haeusern stattfinden (Haeuserkampf).

  29. #34 ingres (17. Jun 2013 09:57)

    Das Problem mit Frauen ist ein anderes. Sie besitzen kein Unrechtsbewußtsein, wie Hillary Clinton hier auf die Frage, wie der US Botschafter in Libyen um’s Leben gekommen ist, unter Beweis stellt:

    http://www.youtube.com/watch?v=NrEz3_zVEgg

    Ist evolutionär bedingt, Frauen müssen weitermachen, egal was passiert, und so verhalten sie sich dann eben auch in der Politik.

    Sie setzen keine Standards, sie halten sich an keine Standards, sie machen einfach weiter.

  30. <<Dies ist eine sehr gefährliche, riskante, und höchstwahrscheinlich verfehlte Strategie, die hier in Bewegung gesetzt wird.<<
    ………………………………….
    Sogar mehr als das: Mörderisch.

    Al quaide ist voll dabei, will einen Gottesstaat errichten. Vorher werden schon mal die Reviere abgesteckt.

    ein Interview mit Interview mit Prof. Dr. Günter Meyer auf 3Sat war mehr als deutlich.

    Je mehr Raum der Islam erreicht, um so mehr fordert er hier von uns.

  31. #33 luther (17. Jun 2013 09:29)

    Der Assad ist ein totalitärer Herrscher, allerdings kein mordlüsternes Monster wie er von den kriegsgeilen Hetzern in den Medien dargestellt wird.

    Assad hat viel für sein Volk getan und hat auch versucht, den unterschiedlichen Glaubensrichtungen Religionsfreiheit zu gewaerhleisten sowie mit einer großen Anzahl von sozialen Leistungen die Bevölkerung auf seine Politik einzuschwören. Vor allem aber den Briten und Franzosen sowie Herrn Obama schein dies nicht zu passen. Die Muslimbrüder wollen den Gottesstaat.
    Zur Erinnerung, der Herrscher Gaddafi musste damals einfach weg, weil er den Golddinar einführen wollte, denn dass hätte beim westlichen Finanzkapital vermutlich für große Unruhe gesorgt.

    Rückblick
    So grausam war Gaddafi
    27/10/2011

    Was der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles zufügte, wird jetzt täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer 4 Jahrzehnte leiden mussten.

    1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.

    2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.

    3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.

    4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.

    5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.

    6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.

    7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatliche Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.

    8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.

    9. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.
    10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde..

    11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.
    12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.

    13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.

    14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.

    15. Gaddafi startete Das „Great-Man-Made-River-Projekt“ (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.
    Gott sei Dank haben Nato und Rebellen das libysche Volk davon befreit.

  32. @#19 Captain_Future
    (17. Jun 2013 05:04)

    Da Obama aber den Westen hasst und Israel nicht besonders “mag”, hat sich ja jetzt als Beraterin Israel-Hasserin Samantha Power in die Regierung geholt, ist es nur logisch, wenn man Muslimbrüder & Co unterstützt. Damit auch ja jedes arabische Land zum Mullah-Staat wird und Israel eingekreist wird. Und Republikaner wie John McCain unterstützen das auch noch.

    Volle Zustimmung zur Analyse und zur Schlußfolgerung!

    Immer noch wird Obama schön geredet, als wären seine Berater die Verantwortlichen. Nach dem Motto: Wenn das der Führer Obama wüßte… oder: Obama wurde unter Druck gesetzt…

    Was für ein Irrtum. Obama hat sich gezielt seine Berater ausgewählt, damit er die Politik betreiben kann, die er betreibt. Obama und seine Politik ist die Gefahr für den Weltfrieden!

    Die DailyMail fragt bereits nach, ob nun ein 3. Weltkrieg droht.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2341340/Could-Syria-ignite-World-War-3-Thats-terrifying-question-hatred-Muslim-ideologies-sucks-worlds-superpowers.html

    Putin meint es ernst. Rußland fühlt sich langsam aber sicher bedroht, dafür gibt es Anzeichen.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2342700/Putin-issues-blunt-warning-Cameron-West-arm-Syrian-rebels-eat-organs-enemies.html

    Aber der Westen schläft bzw. ist vor lauter Arroganz wie besoffen.

    Habe wo gelesen, dass BP Gauck versucht hat, Putin zu belehren. Was bildet dieser Gauck Möchte-gern sich ein, wer er ist.

    Zu befürchten ist: Obama würde eiskalt einen Vernichtungskrieg mit/gegen Rußland verursachen, der als Stellvertreterkrieg (auch) auf deutschem Boden ausgetragen werden könnte; Obama hasst den Westen sowieso, und solange er in seinem Bunker hockt und sein geliebtes Saudi Arabien verschont bleibt, kümmert diesen Narzissten nichts.

  33. Also ich hab da so eine ganz seichte Theorie für die ich zwar nicht meine Hand ins Feuer legen würde aber die ich für möglich halte.

    Vielleicht ist der Syrienkonflikt wie wir ihn gerade sehen von Russland, Israel,USA und Europa gewünscht.
    Vielleicht wird dieser Krieg absichtlich in die Länge gezogen um radikale Moslems, (die von keiner der oben genannten Regierungen gern gesehen werden auf ihrem Territorium) aus unseren Städten in dieses Konfliktgebiet zu befördern, damit sie sich selbst minimieren.

    Auf gut Deutsch dieser Krieg wird einfach nur am laufen gehalten und den Rest erledigt der Islam selbst. Die Imame schicken ihre besten Männner nach Syrien um die Rebellen zu unterstützen ohne zu wissen das der Krieg nicht gewonnen werden kann, sondern nur dazu dient um radikale Muslime zu beseitigen.

    Wie gesagt: Nur eine vage Theorie.

  34. Wenn man den Westen wahrscheinlich noch in 10.000 Jahren vorwerfen wird, das man nach Afrika Missionare schickte, die doch tatsächlich Krankenhäuser, Schulen und Kirchen bauten,

    wie viel „schlimmer“ wird die neue Theorie von „der Islam konnte nicht anders als der Welt den Krieg zu erklären“, weil „Christen“ „islamische“ Gebiete betraten um Menschen zu helfen?

  35. @der dude:

    Ich halte es für erwiesen, dass dieser Konflikt vom „Westen“ erwünscht ist (Russland vermag ich nicht einzuschätzen).

    Aber die Erklärung, um radikale Moslems loszuwerden, erscheint mir nicht ganz schlüssig. So viele gehen da auch wieder nicht hin (vor allem nicht die Älteren, die Anführer, sondern in erste Linie junge Deppen), man kann nicht davon ausgehen, dass sie alle sterben, sondern, dass sie im Gegenteil Kampferfahrung gewinnen und zurück kommen. Außerdem könnte man sie viel einfacher einfach ausweisen. „Westliche Politiker“ sind dazu NICHT zu gutmenschlich und schon gar nicht zu schwach! Dass sie es nicht tun, heißt nichts anderes als, dass er es nicht wollen.

    Es könnte aber eine andere Erklärung dafür geben:

    Bei PI wünschen doch einige endlich einen Schlag gegen das Mullah-Regime in Teheran.

    Nun, das hier könnte er sein, bzw. die Vorbereitung dazu: Einkreisen und regional isolieren.

    Teheran hat außer Assad keinen arabischen Verbündeten. Und in den letzten Jahren hat sich auch Erdogan dem Iran angenähert.

  36. @Harry

    Teheran hat außer Assad keinen arabischen Verbündeten. Und in den letzten Jahren hat sich auch Erdogan dem Iran angenähert.

    Das mag sogar ein zentraler Grund sein.
    Aber mir erschliesst sich noch nicht warum der Krieg so unnötig in die Länge gezogen wird.

    Ich weiss nur das wenn demnächst die USA interveniert und der Krieg hält sich für die nächsten 3Monate die Waage, das was nicht stimmen kann. Ausserdem halte ich es nicht für sehr klug ein Terrorstaat direkt zwischen zwei Nukleartechnologie-staaten (Israel und Iran zu gründen nur um den Iran zu isolieren.
    Das kann doch böse ins Auge gehen.

  37. @der dude:

    Richtig, ein schönes Szenario ist das nicht.

    Ein Terrorstaat, wie Syrien nach dem (hoffentlich noch vermeidbaren) Sturz Assads sein wird, hat außenpolitisch den Vorteil, dass seine Führung schwach ist. Der Oberterrorist (neuer Staatschef) kann nur mit Hilfe von westlichem Geld, mit dem er sich den Rücken frei kauft und Wohltaten an die Unzufriedenen verteilt, an der Macht bleiben, weil da jede Menge konkurrierender Terroristen sind, die ihn hassen und selber Oberterrorist sein wollen.

    Das ist doch auch bei Mursi in Ägypten so. „Wir“ pumpen da Geld rein, und ich bin sicher, „wir“ tun das nicht aus Liebe zu Islamisten, sondern weil Mursi irgendeine Gegenleistung dafür erbringt.

    So wird es auch in Syrien sein. Wer immer da an die Macht kommt, hat alle Hände voll zu tun, sich konkurrierende Islamisten vom Hals zu halten.

    Die Obermoslems sehen doch, wie schnell ein ehemaliger „Freund des Westens“ zum bösen Diktator mit Hitlerbärtchen gemacht werden kann, der weg muss (natüüürlich aus reiner Menschenliebe) Nicht nur an Erdogan aktuell, sondern auch an den ehemaligen Freunden des Westens Saddam und Gaddafi. Die sind nicht so unwissend wie der anständige westliche Medienkonsument, der meint es ginge unseren Politikern um „Freiheit und Demokratie“.

    Das dürfte als Drohkulisse genügen, den islamistischen Terror darauf zu beschränken, das eigene Volk zu drangsalieren (was unseren Politkern scheißegal ist) und nach außen hin die Füße still zu halten und schön das zu tun, was die mit dem großen Geldbeutel wollen. Wenn sie ein bisschen islamisch rumprahlen, stört das niemand, das sind bellende Hunde, die viel weniger beißen können als es ein Assad mit einer disziplinierten Armee kann, die ihm gegenüber loyal ist. Allzu loyal wird die syrische Armee einem neuen Islamisten-Staat gegenüber nicht sein, nachdem was die gegenüber Soldaten und Offizieren angerichtet haben.

  38. Die Nato wird an Ihre Grenzen gelangen, da wo Russland und China sehr starke Interessen vertreten.

    Der Warschauer Pakt ist tot, es lebe die Shanghai Cooperation Organisation SCO.

    Die Grenzen werden neu gesteckt.

    Die BRICS-Staaten sind eine Vereinigung von aufstrebenden Volkswirtschaften.
    Diese fünf Schwellenländer, haben jährliche Zuwachsraten der Wirtschaftsleistung von 5 bis 10 % (zum Vergleich: EU etwa 2 %), weshalb einige Prognosen voraussagen, dass sie bis 2050 die G8-Staaten überflügeln könnten.
    Etwa 40 % der Weltbevölkerung, 3 Milliarden Menschen, leben in den BRICS-Staaten.
    Ihr Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2008 ca. 22 %.[4]

    Brasilien Brasilien: Rohstofflieferant und großes landwirtschaftliches Potenzial für soft (zum Beispiel Orangensaft) und hard (zum Beispiel Eisenerz) commodities (engl. Handelsware / Rohstoffe)
    Russland Russland: beträchtliche Vorräte an Öl und vor allem Erdgas, viele Industrieeinrichtungen noch aus Sowjetzeiten
    Indien Indien: „Denkfabrik“ (Softwareprodukte u. a. aus Bangalore) und größter Generika-Hersteller der Welt, beginnende Industrialisierung
    China China: „Werkbank der Welt“, immer mehr Innovationen, niedrige Löhne und riesiger Binnenkonsum (ca. 800 Millionen potenzielle Käufer)
    Südafrika Südafrika: „Tor zum afrikanischen Kontinent“

    Vielleicht ist hier was Wahres dran:
    http://www.zeitfokus.de/component/k2/item/1210-10-geostrategische-anmerkungen-zur-besetzung-libyens.html

    „Oel und Geld regiert immer noch die Welt“

  39. Lesenswertes Interview mit Baschar Assad:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/syriens-machthaber-assad-im-f-a-z-gespraech-europa-wird-den-preis-fuer-waffenlieferungen-zahlen-12224899.html#Drucken

    Sozusagen pünktlich zur G8-Konferenz.

    Bemerkenswert sind die klaren, unvoreingenommenen Fragen des Interviewers Rainer Hermann.

    In Anbetracht von Assads lobender Erwähnung Deutschlands ist das wohl ein Angebot, die Vermittlung eines Friedens zu beginnen.

    Ob Guido das kapiert ?
    Und ob er den Mumm dazu hat ?

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