Eigentlich nichts, denkt man, und es ist ja auch nur logisch, wenn von ein paar Kopftuchmädchen in Belfast abgesehen wird. Denkt man, aber nichts ist logisch. Seit den Jahrzehnten der „Troubles“ zwischen den schottisch- und englischstämmigen Unionisten und den irischstämmigen Nationalisten, wurde Nordirland in Aberhunderten von unterbelichteten Zeitungsartikeln hierzulande bis heute – siehe z.B. taz hier – als Beweis gebracht, daß der Islam gar nicht so rückständig sei, denn in Belfast und Londonderry würden immer noch Katholiken gegen Protestanten kämpfen und umgekehrt. Die christlichen Kritiker des Islams könnten also ihre Klappe halten, das Christentum sei nicht besser als der Islam.

Deshalb, um es nochmals klar zu sagen: Schotten und Engländer haben den Iren ihr Land und die ganze Insel seit 500 Jahren gestohlen, erobert und besetzt. Um die Religion ging es dabei nicht. Als zum Beispiel der Lordprotektor Oliver Cromwell Irland im Jahr 1649 blutig besetzte und durch seine Truppe 400.000 Iren den Tod fanden, ging es nicht um die Luther-Bibel oder Kardinal Ratzinger, sondern um die Inbesitznahme und die Macht im Lande. Und das gilt für alle irischen und nordirischen Konflikte seither gleichermaßen. Erst seit 1948 ist Südirland ein selbständiger Staat, vorher gehörte die ganze Insel London, um es verkürzt zu sagen. Nachlesen könnte man das überall, nicht einmal das linke Wiki schreibt etwas anderes. Aber nein: Hunderttausende von dummen Artikeln haben in dummen Köpfen bis heute die Meinung gefestigt, Nordirland habe etwas mit Religion zu tun und sei der Beweis für die Gewalttätigkeit des Christentums. So steht Nordirland für eine islamische Geschichtsfälschung zu Lasten der Christen in einer Reihe mit den Falschdarstellungen über die Kreuzzüge und dem angeblich „friedlichen“ Al Andalus.

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41 KOMMENTARE

  1. Berufen die sich auf die Bibel?

    oder Rufen die bei ihren Attentaten auch Gott is Groß?

    Von Selbstmord Attentätern habe ich auch noch nix gehört…

  2. Zumal es in der Republik Irland eine Minderheit anglikanischer Christen gibt, denen es dort prächtig geht, ebenso wie in Großbritannien Katholiken keinerlei Probleme haben. Schon der berühmte britische Gegenspieler Napoleons, Sir Arthur Wellesley, war z.B. Katholik (und setzte schon damals vor 200 Jahren das Wahlrecht für Katholiken in GB durch).

  3. Man sollte den Schotten nichts in die Schuhe schieben. Die sind genauso englisch besetzt wie die Nordiren und die Waliser.

  4. Immer wenn man mit realitätsfernen Gutmenschen-Spinner über den Islam diskutiert, kommt das Argument, dass das Christentum genau so schlimm sei wie der Islam. Und als Beispiel kommt dann immer die Bomben der IRA, die nach den rotgrünen Gutmenschen-Weltbild zeigen soll, dass Christen im Namen des Christentums Menschen töten würden.

    Aber diesen rotgrünen Islambefürworterer muss man laut entgegenhalten, dass die IRA niemals in Riad, Mekka, oder in Mogadischu Menschen tötet, nur weil diese keine Katholiken oder gar Christen sind. Und die Bombenleger der IRA kämpfen nicht im Namen des Papstes oder im Namen Jesus Christus. Auch gibt es in der Bibel im Gegensatz zum Koran keine Psalme, die zur Tötung von Menschen mit einem anderen Glauben aufrufen!

    Christliche Märtyrer sind Menschen, die wegen ihrem Glauben getötet wurden. Islamische Märtyrer sind Menschen die dabei getötet wurden, als sie im Namen des Islams Menschen mit einem anderen Glauben getötet haben. Islamische Selbstmordattentäter töten im Namen Mohammeds und beziehen sich ausdrücklich auf die mehre dutzende von Mordbefehlen im Koran.

    Im Gegensatz dazu gibt es keine Christen, die im Namen Jesus Christus Menschen töten. Das steht konträr zum christlichen Glauben! Die Kreuzzüge waren nur der Versuch die von moslemischen Aggressoren eroberten christlichen Heiligtümer zurückzuerobern!

    Aber das geht weit über den beschränkten Horizont eines beschränkten rotgrünen Islambefürworteres!

  5. Was hat Irland mit Griechenland zu tun? Garnichts. Trotzdem hier ein interessanter, weil „bereichender“ Artikel:

    „Pakistani ermordet Ehepaar in Griechenland wegen 140 Euro.

    “…Wie bekannt wurde, hatte der Täter den Doppelmord geplant und beabsichtigte, danach Griechenland in den kommenden Tagen zu verlassen und in seine Heimat in Pakistan zurückzukehren, da er bereits in das Programm freiwilliger Repatriierung des Internationalen Organismus für Migranten aufgenommen worden war……“Ich brachte sie um, weil sie mir Geld schuldeten. Ich zerschmetterte mit einem Stein den Kopf der Frau und stach dem Arzt einen Holzstab in seinen Hals …” lauten einige der Worte, welche der 23-jährige den Männern der Kriminalpolizei mit einem sogar auch die erfahrensten Offiziere der griechischen Polizei (ELAS) schockierenden Zynismus zuflüsterte……..Die Verhafteten wurden am Montag (03 Juni 2013) dem Staatsanwalt des Landgerichts Chalkida vorgeführt, und zwar unter drakonischen Sicherheitsmaßnahmen, da sich vor dem Gerichtsgebäude eine aufgebrachte Menschenmenge versammelt hatte und sich anschickte, den Mörder zu lynchen….“

    LINK: http://www.griechenland-blog.gr/2013/06/pakistani-ermordet-ehepaar-in-griechenland-wegen-140-euro/13604/

  6. Immer der alte linke Debatten-Trick!
    Demnach müsste auch gelten:
    In der Wüste, immerhin gibt es irgendwo doch ein paar klitzekleine Oasen, ist es genauso nass wie zB. derzeit in Bayern….

  7. Pro Christsein

    Als Katholik, getaufter nur, nicht praktizierender, möchte ich eine ganz persönliche Hymne hier an das Christsein anstimmen.
    Es geht hier nicht um die Frage: Gibt es überhaupt einen Gott, oder gibt es keinen? Die Frage ist so alt wie der Begriff „Gott“ selbst, m.E. nach rein akademisch und nicht lösbar. Die christliche Gemeindereligiosität liegt, bis auf die Kirchentage und andere Großereignisse so darnieder, dass man ernsthaft kaum nicht von Gemeindereligion sprechen kann. Der Mainstream (auch der Kirchen) verweist, m.E. nach zu Unrecht, auch die Religion ins Innere des glaubenden Subjekts. Doch das kann hier nicht ausgebreitet werden.
    Christ sein heißt meiner Meinung nach:
    1) „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter euch.“
    Das heißt nichts anderes als, dass Christsein nur in der Gemeinschaft erfolgen kann, im Handeln gegenüber einem Du bzw. Wir oder Ihr.
    2) „Vater unser im Himmel“,
    so sollen wir beten, steht bei Matthäus. Jesus stellt seinen Gott als eine familiare Relation uns vor. Es ist eine der dem Menschen vertrauteste und greifbarste Relation. Ein Kind kann sich nur der Mutter sicher sein, nicht dem Vater. Den, den es als Vater zu kennen meint, muss nicht der leibliche Vater sein. So steht der Begriff „Vater“ für eine generelle Unsicherheit und den Zweifel, der immer zum Glauben gehört. Ohne Zweifel kein wahrer Glaube. Die Mutter ist die Erde, von ihr stammen wir alle ab und zu ihrer Materie (mater = Mutter) kehren wir zurück. So ist das Bild, das uns Jesus gab ein wunderbares Bild, das in einem Wort alles in sich birgt. Zur Mutter Erde pflegt der Mensch heute ein inzestuöses ausbeuterisches Verhältnis, das sich mit der Vorstellung eines Vatergottes und einer Mutter Erde nicht vertragen kann. Um dieses pathologische Verhältnis halten zu können, muss der christliche Glaube von innen und aussen her zerstört werden, was auch geschah und noch immer geschieht. Das Problem, das die westlichen Gesellschaften zu ihrer christlichen Ursprungsreligion haben, korreliert mit dem Problem, das sie zur Familie, und besonders zum Vaters, generell haben.
    3) Piafs „Milord“
    So wie die Piaf ihren Milord singt, so stelle ich mir vor, dass der christliche (Vater-)Gott wünscht, dass der Mensch seine Beziehung zu ihm sieht: in der Sünde noch selbstbewußt! Auch und gerade deshalb, weil der Text von Milord die Umkehrung des Verhältnisses Gott Mensch zu sein scheint. (Ich weiß sehr wohl, dass Milord kein Kirchlied ist, sondern eins vom Hafen!)
    http://www.youtube.com/watch?v=oromrP0iu3E
    Für mich ist Piafs Milord eine christliche Offenbarung im 20 JH. Ich habe viele darüber nachgedacht, sehr viel, und immer stärker erscheint mir dieses Lied der Piaf als eine Offenbarung.
    4) Das jüngste Gericht – Piafs: „Non, je ne regrette rien“
    Die kommende Heilserwartung und das jüngste Gericht sind wichtige Bestandteile des christlichen Glaubens. So wie die schon kranke Piaf vor ihr Publikum tritt und ihre Seele aus dem schon zerfallenden Leib in voller Kraft das Lied herausbringt, so und in allem Inhalt des Liedes stelle ich mir vor, dass der Mensch vor Gott zu treten hat. Selbstbewusst und stolz in all seinen Sünden: Ich bereue nichts! Das Lied spricht nicht von Verbrechen, die man gegenüber anderen getan hat, das dürfte jedem klar sein, es spricht vom Menschsein. Das Muselmanentum beginnt und endet zugleich mit Mohammed und seiner Schrift.
    Der christliche Glaube in seinen elementaren Forderungen ist weit entfernt von der Friede-Freude-Eierkuchen-Welt der sich Christen nennenden Gutmenschen, ob protestantisch oder katholisch, erst recht weit weg vom christlichen Fundamentalismus der Kreationisten und Gospel singenden Jesus-Liebt-Dich Freikirchen.
    Der Allah der Muselmanen und der christliche Gott haben soviel gemein wie der Mond und die Sonne. Dass der Mond scheine, meint man nur, die Sonne aber scheint. Sie ist so wahr, durch ihren Schein. So ist auch der christliche Gott nur Schein, so wie die Sonne letztlich nur Schein und doch wahr ist. Der Mond ist nur ihr Widerschein. So ist Allah nur der Widerschein des wahren Gottes, den wir mit Jesus „Vater“ nennen sollen. Nicht von ungefähr symbolisiert der Halbmond die Religion der Muselmanen, nichts als Widerschein.
    Der Mann aus Nazareth hat nichts schriftliches hinterlassen. Hätte er dies, er wäre längst vergangen. Die Wissenschaften haben den Mythos diskreditiert, doch der Mythos ist lebendige Geschichte und auf seine Weise wahr. Weil Jesus zur mythologischen Figur geworden ist, wird er als mythologische Figur leben. Mohammed schrieb Worte auf. Er wird vergehen, wie alle Ideologie letztlich vergehen wird und alles (pseudo-)wissenschaftliche Geschreibsel. Der Mythos überlebt, wie ein Samen, Jahrzehnte und Jahrhunderte in der (geistigen) Wüste, um dann wieder und noch prachtvoller zu erblühen.
    Dem Gott der Muselmanen, der immerhin noch der Widerschein des wahren Gottes ist, steht im Westen der Götze der „Megamaschine“, wie es Lewis Mumford nannte, gegenüber. Der Protestantismus ging in den Götzendienst nahtlos über, das können wir aus Max Webers „Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ sehr wohl schließen. Luther hat mit seinem Verrat an Thomas Münzer die kleinen Leute, denen Jesus entstammte und denen sein Leben und Werk galt, die Chance verspielt, das Christentum aus seiner Dekadenz zu führen. Das sich Christentum nennende Gutmenschentum und die Atheisten vom Schlage der Giordano Bruno Stiftung sind bloß Auswüchse eines der „Megamaschine“ huldigende Kultes. Diese „Megamaschine“ hat „längst den Piloten abgeworfen und rast blind in den Raum“ (Horkheimer).
    Besinnen wir uns wieder auf die einfachen Geschichten des Evangeliums, es sind Mythen, Gott sei Dank (ist wörtlich zu nehmen), sie handeln von einfachen Leuten und erzählen für einfache Leute. „Einige dieser Geschichten“, meinte Max Horkheimer, „lassen die gelungensten griechischen Werke [der Antike] stumm und seelenlos erscheinen – es fehlt eben jenes innere Licht.“ Das darf man niemals vergessen.
    Das „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ ist konkret, nicht abstrakt und richtet sich auf die Personen, mit denen wir es im Hier und Jetzt zu tun haben, besonders aber auf die, die uns regelmäßig begegnen. Nehmen wir die einfachen Geschichten und Lehren der Evangelien ernst, dann müssen wir erkennen, wie unendlich schwer es wird, sie im durch die „Megamaschine“ bestimmten Alltag zu leben.
    Allein es gibt keine Alternative zu diesen einfachen mythischen Lehren der Evangelien, schon gar nicht den Koran. Doch müssen wir sie geistig erst wieder von jenem Unrat befreien der sich seit Jahrhundert auf ihnen abgelagert hat. Der neue Papst schafft Hoffnung.

  8. Bitte nicht vergessen,dass der Westen islamische Länder besetzt hält und somit allen Djihadis einen trefflichen Vorwand für unsere Bekämpfung liefert.

  9. Die Iren brauchen nur noch etwas Geduld, bis aus Britannien das Kalifat Britannistan geworden ist und im Bürgerkrieg versinkt.

  10. #9 TheDentist

    Der Djihad braucht keinen Vorwand.
    Der Auftrag heißt Welteroberung und Unterwerfung.
    Israel hat sich aus Gaza vollständig zurückgezogen, liefert jedoch täglich tonnenweise Versorgungsgüter dorthin.
    Als Dank ernteten sie Tausende Raketen.

  11. Im hundertjährigen Krieg haben sich die Engländer in Frankreich herumgetrieben bis Jeanne d Arc angefangen hat die zu vertreiben. Richard Löwenherz wurde im heutigen Frankreich geboren und war länger im Knast auf dem Triefels als er in England König war. Er war ein schlechter Sohn, schlechter Ehemann, schlechter König, schlechter Soldat und wenn er nicht auf dem Triefels eingeknastet gewesen wäre, würde keiner mehr von ihm reden.

    Fakt ist jedenfalls, dass die heutigen Nordiren mehrheitlich zum UK gehören wollen. Das mag uns passen oder auch nicht, ist aber so.

  12. Mein Lieblingsvolk!!! Vor meiner Familiengründung reiste ich fußballtechnisch quer durch Europa und konnte eine Menge Leute kennenlernen. Aber sowas wie die Iren sucht ihresgleichen, lustig, freundlich und extrem trinkfest ( da war mithalten kaum möglich).Sobald die Iren mitbekamen das wir Deutsche waren, begann die Party. Ob wir Katholiken, Evangelen oder wat weiß ich waren, gingen denen komplett am A…vorbei. Diese Menschen lieben ihr Land und mögen alle anderen ( bis auf England).
    Die Iren mit Mohammedanern zu vergleichen ist genau so weit hergeholt wie ein Vergleich zwischen Grünen und denkenden Menschen!

  13. 9 TheDEntist
    Welche islamischen Länder werden besetzt gehalten ? Eine Besetzung bedeutet für mich, dass es in diesen Ländern nur eine Regierung der Besatzungsmacht gibt.

    Der Konflikt in Nordirland ist ein typischer Konflikt zwischen Einheimischen und Besetzern, die über Jahrhunderte ihre eigenen Rechte erworben haben, ähnlich dem Konflikt zwischen Indianern und Amerikanern.

    Beim Islam handelt sich aber um einen offenen oder verdeckten Eroberungskrieg gegen die Ungläubigen.

  14. Richtiger Gedanke, aber in dieser Form leider eher als Munition für den Gegner geeignet als für die eigene Argumentation. Das Thema wäre eigentlich einer ausführlicheren Analyse würdig. Aus dieser kurzen Notiz kann die Gegenseite schon wieder den allzu einfachen Schluß entgegnen, daß es im Islam ja genauso sei und die Religion lediglich als Vorwand für Gewalt und Eroberung „mißbraucht“ würde.

  15. #7 Powerboy

    Die IRA, welche unsere Linken meinen war eine linksextreme sozialistische Terrorgruppe. Dies wird gerne verschwiegen. Zudem gibt es sonst in der Welt keine Anhänger, weil es für andere Christen nicht attraktiv ist, da es nichts mit dem Christentum zu tun hat, während Al Kaida von überall aus der muslimischen Welt Kämpfer erhält.

  16. Man sollte dabei nicht vergessen, dass Britannien seit Jahrhunderten von Angeln und Sachsen besetzt ist, die wiederum die römische Besatzung abgelöst haben. 😉

  17. Mahnen nicht auch Südtirol und das Elsaß? Ich fordere die Gründung einer Elsänsischen Befreiungsfront! 😉

  18. Ich denke, die Dikussion, Islam vs. Christentum sollte man anders führen. Wenn man sich auf Relativierungen beschränkt wie, „hatte politische Hintergründe“ „Widerspricht der Lehre Jesu“ usf. steht man zum einen vor dem Problem, dass der Konflikt im Mittelpunkt der der Diskussion stehen bleibt, zum anderen ist es oft so, dass der Gesprächspartner zu wenig Kenntnisse über den Islam, wie auch das Christentum hat. Das Kenntnisse die da sind, werden durch den Linksnebel betrachtet.

    Man sollte viel mehr darauf achten, die Vorzüge des Christentums vor zu stellen die, auch von Atheisten, als allzu selbstverständlich hingenommen werden. Christent tun eben gute Dinge, es ist quasi ihre Pflicht.

    Keine, absolut keine andere Religion hat so viele Mildtätige Organisationen und Orden hervorgebracht, so viel für Arme und Kranke geleistet wie das Christentum. Da kann keine andere Religion mithalten, schon garnicht der Islam aber auch keine andere Religion, die von Linken bevorzugt werden, wie z.B. der Buddhismus.

    Wir haben und darauf sollten wir stolz sein, die Menschenfreundlichste Religion der Weltgeschichte. Punkt.

  19. Was ich damit sagen will ist:stünden keine westlichen Truppen in deren Länder und würde in unseren Ländern keine nennenswerte Zahl von Moslems leben,gäbe es keine Konflikte.Oder glaubt irgend jemand etwa,dass irgendein islamisches Land uns militärisch angreifen würde?
    Nach 500 Jahren Besatzung wie in Nordirland ist so ein Zustand natürlich nicht erreichbar,aber bei uns sind es gerade einmal 50 Jahre….

  20. @ #10 FrankfurterSchueler (06. Jun 2013 08:51)

    Sie schreiben, Sie haben viel nachgedacht über das Christentum und Sie stellen ihre Gedanken zum Christentum, zu Jesus und zu Gott vor.

    Sie haben viel nachgedacht. Kein Zweifel. Aber wie wäre es zu lesen, was Gottes Wort, die Bibel tatsächlich mitteilt.

    Gott wurde Mensch, weil das der einzige Weg war, um uns Menschen in den Himmel zu holen und uns ewiges Leben zu geben.

    Jesus war auf der Erde, um die Sünder – alle die ihre Sünde zugeben und sich davon abwenden – zu retten. Das war ein Grund, warum Er gehasst und verleumdet wurde. Denn die „Gutmenschen“, die Stolzen und die Selbstgerechten wollten und wollen nicht zugeben, dass weder gute Taten noch große Opfer noch Selbstbewusstsein erlösen können.

    „Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit Gottes.“ (Römer 3,23)

    Jesus vergoß sein Heiliges Blut (Gottes Blut), als Mensch für unsere Sünden:
    „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,16)

    Aber um Gottes Wort zu vertrauen und zu glauben, muss der Mensch zuerst einmal anerkennen, dass seine eigene menschliche Gerechtigkeit vor Gott nicht besteht.

    Was haben die zu erwarten, die Jesus akzeptiert haben? „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, sind die Dinge , die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ (1.Korintherbrief 2,9)

  21. Sehr gute geschichtliche Klarstellung, Kewil! Ein bisschen Nachhilfe in Geschichte kann nicht schaden, denn die vereinigte Linke versucht ständig, die Geschichte umzuschreiben. Aufpassen Deutschland!

  22. @ Abu Sheitan
    – als die Angeln und Sachsen kamen, waren nur noch jämmerliche Reste der Römer in Britannien vorhanden. Die A und S rotteten vielerorts die KELTEN aus, die dort lebten. In Schottland kämpften sie gegen die Pikten, aber konnten wegen der Unwegsamkeit des Landes (und wohl auch wegen der Armut) hier keine Erfolge erzielen.
    Dann kamen ab 1000 n. Chr die NORMANNEN – siehe Wilhelm der Eroberer.
    Um aber auf das Thema zurückzukommen: sowohl Cromwell als auch die restlichen Briten benutzten immer wieder die Religion als vorgeschobenen Grund, um Irland auszubeuten. Natürlich ging es um wirtschaftliche Interessen – wie in JEDEM Krieg!
    Glauben wir denn ersthaft, der Islam würde irgendjemand interessieren, wenn die Muslims nicht dummerweise an einer strategisch extrem wichtigen Stelle (zumindest mehrheitlich) leben würden (Erdöl) und eben durch Petrodollars einige Terror-Unterstützer-Staaten (vor allem die Saudis) so extreme Macht hätten?

  23. #17 Religion_ist_ein_Gendefekt (06. Jun 2013 09:56)

    Ich kenn mich mit den historischen Hintergründen nicht genügend aus. Und es ist natürlich zu 100% anders gelagert als die Sache mit dem Islam. Die Gruppen werden dort auch nicht für ihren Gott kämpfen. Aber ich meine trotzdem, dass der Konflikt eben durch die unterschiedliche Religionszugehörigkeit, als Gruppenzugehörigkeit, mit bedingt ist. Es ist dort eine Situation entstanden in der eben die unterschiedliche Religionszugehörigkeit als Gruppenzugehörigkeit mit durchschlagen konnte.

    So habe ich das gefühlsmäßig immer gesehen.
    Aber es ist natürlich kein Vergleich mit dem Islam. In Irland ist es mehr ein situativer Zufallskonflikt bedingt durch starke Gruppenidentifikation und Gruppeninteressen. Beim Islam ein grundsätzlicher, durch die islamische Lehre bedingter Angriff des Islam auf alles nicht islamische.

  24. Der Konflikt um Nordirland ist kein religiöser sondern ein nationalistischer Konflikt.

    D.h. der IRA geht es nicht darum, der ganzen Welt den „Katholizismus aufzuzwingen“, sondern nur darum, Nordirland mit der Republik Irland zu vereinigen, so dass die Republik Irland dann die ganze irische Insel umfasst. Das macht den Terror der IRA nicht weniger verbrecherisch, aber die IRA ist eben keine „katholische“ sondern eine irisch-nationalistische Terrororganisation, die IRA ist keine weltweite Bedrohung sondern hat nur eine lokale Agenda.

    Im Gegensatz zur IRA wollen Moslems, terroristische wie nicht-terroristische Moslems, jedoch der ganzen Welt den Islam und die Scharia aufzwingen und machen selber auch gar kein Geheimnis daraus:

    http://www.youtube.com/watch?v=lT0_NyXdIoo

    http://www.youtube.com/watch?v=nIAdwfBAKNE

  25. #29 ingres (06. Jun 2013 14:41)

    Da würde ich Ihnen uneingeschränkt zustimmen. Ich versuchte nur herauszustellen, daß eine verkürzte Darstellung dieses Sachverhalts möglicherweise mehr schadet als nützt, da sie Angriffsflächen bietet. Es erhöht jedesmal den argumentativen Aufwand, die Ignoranten zu bekämpfen, wenn man ihrem Beißreflex zuvor etwas geboten hat. Außer man könnte daraus eine Falle basteln, aber im Moment sehe ich noch nicht wie das in diesem Fall gelingen kann.

  26. #31 Religion_ist_ein_Gendefekt (06. Jun 2013 15:07)

    Ihr Beitrag hatte in mir eben den folgenden Gedanken erzeugt:

    Ich könnte mir vorstellen, dass die (pro Islamer, bzw. die „Islam nicht zu nahe Treter“) das so nutzen könnten, dass sie sagen: Seht, da versuchen sie wieder krampfhaft abzustreiten, dass Religion (eben auch das Christentum, für die Linken ist ja ohnenhin nur das Christentum der Feind, bzw. zumindest nur der Islam etwas, dem man nicht zu nahe tritt) grundsätzlich zu gewalttätigen Konflikten führt.

    So dass also jede zu kurz greifende Analyse des Nordirland-Konflikts eben das Gegenteil bewirkt was sie bewirken soll. Nicht dass die „Linken“ usw. nun eine solche „tiefe“ Überlegung anstellen, nein das geht denen wenn dann instinktiv vom Leder. Andererseits, wenn man den Konflikt auch auf seine religiösen Wurzeln hin untersucht, dann könnten sie wieder sagen, man wolle durch Über-Objektivität was vertuschen. Was sie freilich auch wieder nicht tun werden, da auch das für den gewöhnlichen „Linken“ wahrscheinlich zu weit geht.

    Allerdings gibt es eben in der „Christenkritik“ Leute, die (wenn sie auch unrecht haben) zu etwas weitergehenden Überlegungen fähig sind. Und die könnten (und würden) meine vorgetragenen Überlegungen durchaus anstellen.

  27. #31 Religion_ist_ein_Gendefekt (06. Jun 2013 15:07)
    #32 ingres (06. Jun 2013 15:53)

    Mit den Überlegungen meine ich, dass man dem Beitrag vorwerfen könnte, er wolle das Christentum krampfhaft reinwaschen. Und das ist natürlich in der Tat auch eine Zwickmühle der Christen. Das Christentum ist heute gewaltlos und auch Nordirland ist kein Religionskonflikt. Aber man möchte natürlich auch unbedingt, dass das Christentum niemals das Potential zur Gewalt in sich trug. Aber das ist natürlich für Ungläubige etwas differenzierter zu sehen.

  28. Als einer, welcher die Welt während nahezu 40 Jahren bereist hat, mal war es mehr, mal weniger gefährlich, darf ich den bemerkenswertem Bericht der unglaublich erfahrenen Dame kommentieren:

    Ja, gnädige Dame, Sie haben ja so recht. Denken sie nur an die zahllosen Menschen, welche täglich von Haien und Krokodilen verschlungen werden. Denken sie an die Menschen, welche von Satellitentrümmern aus dem All erschlagen werden (ist noch nicht vorgekommen, ist nur eine Frage der Zeit!).
    Denken Sie an die täglichen Vulkanausbrüche mit entsprechenden Opfern, wie vor kurzem in Pompei.

    Hinter Aussagen wie „In Japan wird man von einem Tsunami weggespült. Und in New York fallen den Menschen einstürzende Neubauten auf den Kopf,“ steckt ungefähr soviel Intelligenz, wie bei dem Spruch „Mein Opa hat zeitlebens geraucht und ist 95 geworden.
    Mein Nachbar hingegen, welcher nie geraucht hat, ist mit 40 an Lungenkrebs gestorben. Also ist Rauchen nachgewiesenermaßen gesund, zumindestens aber ungefährlich.“

    Als Ingenieur habe ich gelernt, mit Zahlen, Fakten und Statistiken umzugehen. Deshalb ärgere ich mich über diesen lächerlichen Beitrag einer schwatzenden Wichtigmacherin, welche Zahlen und Fakten in keiner Weise zur Stützung ihrer Thesen bemüht.

    Dass sie Atheistin ist, lässt ihre Neutralität glaubwürdig erscheinen. Dazu bin ich mit ihr einig. Was ihr aber komplett fehlt, ist Professionalität und der Wille zu objektiven Erkenntnissen zu gelangen. Professionalität würde nämlich bedeuten, das auch sie sich mit Zahlen, Fakten und Statistiken abmühen würde, bevor sie den Mund aufmacht, bzw. bevor sie ihre Weisheiten unters Volk verbreitet.
    Wer behauptet, dass der westliche Reisende von vorwarnungslos einstürzenden Gebäuden genauso bedroht ist, wie von Kriegshandlungen und Willkür-Akten im nahen Osten, ist aufgrund der eindeutigen Faktenlage nicht ernst zu nehmen. Nicht umsonst besaßen und besitzen Nahost-Reisende vorzugsweise wenigstens zwei Pässe, davon einen für Israel, einen für den Rest der Hemisphäre. Nicht umsonst sind die israelischen Einreisebhörden so verständnisvoll, darüber hinaus den Einreisevermerk nicht in den Pass zu stempeln, sondern auf ein eingeheftetes Beiblatt. Nicht umsonst gibt das auswärtige Amt Reisewarnungen heraus, wenn es irgendwo kritisch wird. Dies hat im Übrigen auch versicherungstechnische Konsequenzen! Wohl kein verantwortungsvoller Chef, würde dann seine Leute ohne zusätzliche Sicherungs-Maßnahmen in die Krisengebiete hinausschicken.
    Nicht umsonst akzeptieren die Schiedsgerichte daraus resultierende Verzögerungen als einen „Akt der höheren Gewalt“.

    Wenn man Atheist ist, muss das nicht heissen, dass man sich nie für die Inhalte von Bibel und Koran iteressiert hat. In der Tat wissen Atheisten, welche sich meist mit ihrer früheren Religion intensiv auseinandergesetzt haben, meitens besser Bescheid, als die Vielzahl von Gewohnheits-Gläubigen.
    Nicht so die Autorin. Sonst wüßte sie:
    – Gewalt gegen Andersgläubige = abzulehnende Perversion des Christentums,
    – Gewalt gegen Andersgläubige = göttlicher Auftrag des Koran.

  29. Ja sicher hat der Nordirland-Konflikt wenn überhaupt nur indirekt mit dem Christentum zu tun. Wenn man aber so argumentiert, dann hat man evtl. ein anderes Problem:

    Kürzlich habe ich das zu einem der typischen Gutmenschen gesagt. Der meinte aber „OK, das mag ja sein. Aber dann haben die Konflikte in der islamischen Welt, z.B. zwischen Sunniten und Schiiten auch nichts mit dem Islam zu tun. Sondern es geht um Macht und Geld – wie immer“. Ich gebe zu, ich hatte Probleme da zu kontern. Man muss da schon gute Argumente in der Hand haben.

  30. Überziehen Irische „Christen“ die Welt mit Terror, Anschlägen der feigsten Art und Selbstmord Attacken und plärren „Jesus lebt“???

  31. #35 KDL (06. Jun 2013 18:07)

    Die Gegenstrategie ist ganz einfach: Den Gegenüber nach seine Prämissen und seiner Schußregel für das falschen Ergebnis fragen. In den Prämissen oder der Schlußregel muß ja ein Fehler sein.
    In diesem Fall wird ja eine ganz formale Schußregel zugrunde gelegt. Und die Schlußregel könnte man sogar als normative Forderung ansehen. Motto: Wenn man etwas für eine Religion behauptet, dann muß man es auch für eine andere zulassen im positiven wie im negativen. Aber wieso? Weil alle Religionen gleich sind? Aber das stimmt ja nicht! Usw.

    Und außerden kann man ganz entspannt mit dem Nprdirland-Konflikt umgehen. Ích habe vor allem den Namen Ian Paisley in Erinnerung und ich habe den damals als religiös motiviert radikal wahrgenommen. Situativ hatte das also damals sicher mit fundamentaler religiöser Haltung zu tun. Das ging für mich über Gleichberechtigungsforderungen hinaus. Nicht dass ich jetzt wüßte oder es dama´ls so wahrgenommen hätte, dass die Forderungen religiös begründet waren. Aber ich hatte das Gefühl dass ein gewisser religiös inspirierter Fanatismus dahinter stand. Na und? Dann war daa halt mal in der Neuzeit noch so. Gibt sicher überall den einen oder anderen (auch) christlich motivierten Fanatiker. Aber ist dem aktuellen Christentum nicht inhärent.

  32. Insofern hat Nordirland sehr viel mit dem Islam zu tun.

    Die Nordiren wehren sich gegen ihre Okkupation, die Grossbriten kämpfen für die Fortsetzung der Okkupation.
    Von „Lebensraum im Norden“ zu schreiben, wäre wohl etwas zu pöhse.
    😉

    Wie sehr Nordirland mit dem Islam zu tun hat, werden wir sehen, wenn sich Leute in Europa gegen islamische Besiedlung ihrer Länder mit massiveren Mitteln als Wahlkreuzen, Spruchbändern und Schweineohren zur Wehr setzen.

  33. lieber kewil, als bekennender irlandfreund, ich habe dort ein jahr gearbetet und oft urlaub gemacht und mich eingehend mit der irischen geschichte befasst,

    war irland nicht nur 500 jahre von england besetzt, es begann schon 1169.

    als der damalige commander-in-chief michael collins vom gouverneur von the castle übernahm und sich verspätete gab er auf den protest zur antwort:

    wir haben 800 jahre auf unsere freiheit gewartet, da können sie ein paar minuten warten.

    1921 gabs dann den free state mit der beibehaltung der ulsterprovinzen durch england.

    und die ira als terrororganisation war eine marxistisch ausgerichtete bewegung, die teilweise in libyen geschult worden ist, hat also mit dem christentum recht wenig zu tun.

    die ira hat sich ja auch gespalten in einen official zweig und den provozweig, der, der eben marxistisch radikal orientiert war.

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