Peer Steinbrück, zukünftiger Ex-Kanzlerkandidat der SPD, hat der ZEIT ein Interview gewährt. Was bis dahin betrachtet ungefähr so interessant ist wie der Sack Reis, der gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zufolge gestern in China umgefallen sein soll. Wäre da nicht die peinliche Anbiederung an ehemalige SED-Genossen, bei der Steinbrück auch vor „Es war nicht alles schlecht“-Niveau nicht zurückschreckt. Nur eben nicht mit dem Bau von Autobahnen, sondern mit „besserer Kinderbetreuung“ begründet.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

Sicherlich: Peer Steinbrück hat es schwer. Sein Versuch, sein Kanzler-Gehalt schon vor seiner Wahl zu diskutieren, hat ihn beim Wahlvolk wenig beliebt gemacht. Sein Versuch, sich mit einem Plädoyer für getrennten Sport-Unterricht von Jungen und Mädchen bei muslimischen Wählern anzubiedern, ist auch kräftig in die Hose gegangen. Was also tun? Wo ist der Strohhalm, nach dem er greifen, die Wähler-Klientel, die er noch ansprechen kann?

Sein gestriges Interview in der ZEIT hat uns die Antwort gegeben: in Ostdeutschland. Aber wer nach der romantisierenden Darstellung seiner Zeit als – nota bene! – „Bürger in der DDR“ zu Beginn des Interviews noch glaubt, es ginge Steinbrück nur darum, sich beim ostdeutschen Wähler als solches anzubiedern, der wird schnell eines Besseren belehrt. Spätestens mit seiner Aussage, die Menschen in der DDR seien mit der gleichen Selbstverständlichkeit Mitglieder der SED geworden, wie Menschen in Bayern Mitglieder der CSU oder Menschen im Ruhrgebiet die der SPD werden, allerspätestens mit seiner Klage, diese Ex-SED-Mitglieder hätte man doch nach 1989 in der SPD aufnehmen sollen, macht Steinbrück eindrucksvoll deutlich, bei wem er sich tatsächlich anzubiedern versucht: bei den Ewiggestrigen, bei jenen ehemaligen SED-Genossen, die der DDR bis heute nachtrauern und deswegen vor lauter Frust das DDR-Überbleibsel „Linkspartei“ wählen. Und wer sich erst einmal auf solches Niveau begibt, der verliert schnell alle Hemmungen:

ZEIT: Woran denken Sie zuerst, wenn Sie das Wort „Ostdeutschland“ hören?

Steinbrück: Ich fühle mich den neuen Ländern sehr nahe. Gerade vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen in der DDR steht mir das historische Wunder der Wende besonders deutlich vor Augen. Gleichzeitig aber denke ich natürlich nach wie vor an ein wirtschaftliches Gefälle. Daran, dass der Begriff der blühenden Landschaften sehr wagemutig, auch aufgesetzt war. Ein Drittel der Arbeitslosen lebt in den neuen Ländern – obwohl dort nur ein Fünftel der Bevölkerung Deutschlands lebt.

ZEIT: Andererseits hat der Osten die höhere Beschäftigungsquote, es gibt fast keine Hausfrauen.

Steinbrück: Sie haben recht – dass so viele Frauen arbeiten, ist ein positives Erbe der DDR. Ebenso die bessere Kinderbetreuung. Und natürlich überwiegt bei mir die Freude über das historische Wunder. Ich habe die Städte hier in den siebziger und achtziger Jahren gesehen. Ich weiß, wie Suhl, Leipzig oder Dresden aussahen. Und ich weiß, wie diese Orte heute aussehen. Da ist uns allen gemeinsam etwas Grandioses gelungen. Das kann die Ostdeutschen zu großem Stolz und Selbstbewusstsein veranlassen. Wenn ich mir eine Stadt wie Wismar vorstelle: Hätte es die DDR zwei Jahre länger gegeben, wäre die Stadt zerfallen!

Aha. Frauen haben gearbeitet und die Kinderbetreuung war besser – das klassische Äquivalent zum Bau der Autobahnen, mit dem unbelehrbare SozialistInnen seit vielen Jahren erklären, warum in der DDR nicht alles schlecht war. Aber Steinbrück hat keine Probleme, sich damit gemein zu machen, gar vom „positiven DDR-Erbe“ zu sprechen. Die Verfolgung von Oppositionellen, dass Menschen ermordet wurden, nur weil sie von einem Teil unseres Landes in einen anderen Teil unseres Landes wollten, all das würde in Steinbrücks Ostalgie nur stören und wird somit gar nicht erst erwähnt. Hauptsache, die DDR hat für die Abschaffung von Hausfrauen gesorgt. Nur die verfallenen Städte waren nicht schön, weswegen es auch gut ist, dass es ein „historisches Wunder“ gegeben hat. Pardon, aber noch peinlicher ist Stimmenfang bei DDR-Altlasten gar nicht mehr vorstellbar. Steinbrücks kurz davor geäußerte Abgrenzung von Marxisten und Leninisten wirkt da nur noch wie ein kläglicher Hinweis darauf, dass selbst seine SPD noch Grenzen hat. Nur sind diese Grenzen jetzt von ihm noch weiter nach links verschoben worden.

Peer Steinbrück weiß genau, dass er nicht Kanzler wird. Dass die einstige Volkspartei SPD in den Umfragen gerade noch über 20 Prozent kommt, dürfte ihm nicht entgangen sein. Also geht es ihm nur noch darum, hier und dort Stimmen zusammenzukratzen, in der verzweifelten Hoffnung, dass AfD, FDP und „Linkspartei“ an der 5%-Hürde scheitern werden und er sich und die SPD dann Merkels CDU als Koalitions-Partner anbieten kann. Und bei welcher Klientel er sich auf dem Weg dahin anbiedern muss, ob nun beim Islam oder bei ehemaligen SED-Genossen, ist einem Charakter wie Steinbrück völlig egal. Hauptsache, man kommt endlich wieder an die Tröge der Macht und muss nicht länger als überbezahlter Vortrags-Redner durchs Land tingeln. Aber in einer Partei, in der andere Salafisten hätscheln, Juden mit gewaltbereiten Muslimen vergleichen oder bekopftuchte Tagesschau-Sprecherinnen fordern, kommt es auf einen Charakter dieser Art mehr oder weniger ohnehin nicht mehr an.

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89 KOMMENTARE

  1. Staatliche Kinderbetreuung ist Sozialismus und somit ohne jegliche Ausnahme abzulehnen. Ich bin nicht nur gegen staatliche Kindergärten, ich bin auch gegen staatliche Schulen und vor allem gegen die staatliche Schulpflicht. Was, wann und wie die Kinder lernen (oder eben auch nicht, das gehört zur Freiheit dazu), geht den Staat absolut nichts an!

  2. Es war nicht alles schlecht unterm Erich!

    Da hat der Peer verdammt noch mal Recht! Wir hatten in der DDR keine Probleme mit Ausländern, denn die gab fast nicht. (Vor allem keine Probleme mit Moslems, die gab es gar nicht.) Und wenn es doch welche gab, dann war die Polizei und die Justiz durchsetzungsstark genug, dagegen vorzugehen.

    Weiterhin gab es für schwerkriminelle Jugendliche, heute als Intensivtäter bezeichnet, sog. Jugendwerkhöfe, wohin die für eine Weile verschwanden, und danach in ihrem Verhalten deutlich gesetzeskonformer waren.

  3. Merkwürdigerweise haben, laut Bertelsmann-Stiftung, Baden-Wü und Bayern den geringsten Prozentsatz an staatlich „behüteten“ Kindern unter drei Jahren.
    Beide Länder sind ja auch so rückständig…

  4. #1 Torn Chaines (04. Jul 2013 15:48)
    Ein Beitrag reinster Ironie und Satire – bravo!
    Steinbrück liegt falsch mit der SED-Mitgliedschaft:
    Die wenigsten sind aus Überzeugung in die Partei eingetreten, denn selbst viele der hochrangigen Funktionäre waren nur nach außen hin „überzeugte Genossen“, viele nur aus Bequemlichkeit um dem Drängen der Politniks aus dem Weg zu gehen aber die meisten nur um gesellschaftlich und beruflich vorwärts kommen zu können.
    Aber ansonsten hat Steinbrück Recht, denn es geht heutzutage nur noch darum, daß nicht gut sein kann, was im Osten funktionsfähig und hervorragend war, ganz egal um was es sich handelt, ob Gesundheitswesen, Bildung, Kinderbetreuung und vieles andere mehr.
    Der politische Schmonzes war doch dem Otto-Normal-DDR-Bürger völlig egal . . . aber trotz alledem will (fast) niemand diesen Sch***-Staat wieder haben – nur soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Sicherheit, Ordnung, Zufriedenheit und Ruhe.

  5. @#1 Torn Chaines (04. Jul 2013 15:48)

    Dank falscher Toleranz wie die von Ihnen, gibt es in Deutschland über tausend Koranschulen und -vorschulen, wo weder der Staat noch die Mehrheitsbevölkerung wissen, was dort gelehrt wird. Stichproben zeigen, das es fast immer nicht Gutes ist.

  6. Problem Peer will das Volk schon einstimmen auf:
    ROT-Blutrot-Grün !

    Wenn das nix is….^^

  7. Gabs da nicht mal eine Nachrichtensprecherin, der man die Existenzgrundlage genommen hat, weil sie sagte, daß der „Sozialist Hitler Autobashnen gebaut hat“?

    Ein Glück, daß Steinbück keine Nachrichtensprfecherin ist!

  8. Aber er hat doch recht:

    Das Wetter war unter Honecker nicht schlechter als heute.

    Oder habe ich den Peer jetzt missverstanden? :-=

  9. @#1 Torn Chaines
    Genau, wir brauchen mehr Home-Schooling. Dumme Eltern unterrichten Kinder zu dummen Kindern.
    Sorry, ich verteh es nicht. Freiheit schön und gut, aber es gibt keinen Zwang Schule A oder B zu besuchen, sondern man hat die Auswahl. Bildung gehört in die Hände von Fachkräften. Auch der Meinungsaustausch ist bei einer Ausbildung zu Hause nicht wirklich gegeben. So bilden sich keine eigene Persönlichkeiten, sondern nur Abbilder der Eltern. Und die sollen dann die Fachkräfte von morgen werden. So jedenfalls nicht!

  10. #1 Torn Chaines (04. Jul 2013 15:48)

    „…, ich bin auch gegen staatliche Schulen und vor allem gegen die staatliche Schulpflicht. “

    Ist das ihr Ernst?

  11. Es war nicht alles schlecht unterm Erich!

    Zum Beispiel ermöglichte die FDJ eine offenbar hervorragende Ausbildung in den Bereichen Agitation und Propaganda. Wenn man dann noch einen Job als „IM“ annahm und in der Lage war, sich wertvolle Auslandskontakte aufzubauen, stand einer politischen Karriere – egal wo! – nichts, aber auch gar nichts im Wege.

    q.e.d.

  12. „Es war nicht alles schlecht unterm Erich!“

    Heute kann man das wohl sagen.
    Steinbrück hat aber „vergessen“, wichtige Sachen zu erwähnen.

    – Es gab „unterm Erich“ keine Masseneinwanderung, keine orientalische Bereicherung durch Kopftreten, keine Ziguener-Banden usw.

    – Es gab keine Massenarbeitlosigkeit, keine Harz-IV, keine Deindustrialisierung / Entvölkerung der ganzen Landstriche.

    – Es gab zwar den „Großen Bruder“ UdSSR, an den musste man nicht, jährlich Tribut zahlen wie an EUdSSR. Er hat dagegen Öl / Gas zu Spotpreisen geliefert. Und auch retten musste man ihn nicht wie den Euro.

    – Ostberlin war eine saubere und sichere Stadt.

    Die Liste kann man fortsetzen.

    Fazit: hätten die Ostdeutschen gewusst, was sie in der Bunten Republick erwartet, würde die Mauer noch heute stehen.

  13. Nun kommen sie bestimmt wieder alle. Die Schlaumeier, welche nie einen Fuß in die DDR setzten, uns aber das Leben im Osten erklären wollen.

    Natürlich war einiges in der DDR besser.

    Das Bespitzeln, das Beschneiden der persönlichen Freiheit und die Vernichtung von Existenzen: Es läuft ja offensichtlich heutzutage alles in einer Endlosschleife weiter.

  14. man stelle sich vor, da würde ein Politier am anderen Ende der politischen Skale versuchen, in derart trübem Wasser zu fischen… Ein Aufschrei der Empörung würde ihn für immer und ewig hinwegfegen, aber die linken Rattenfänger dürfen das ja, denn die sind ja immer die Guten.
    Wenn der Kanzler wird, … (ich höre jetzt lieber auf, wollen mal nicht den Teufel an die Wand schmieren).

  15. Was für Vollidioten. Der eine will Kopftücher in der Tagesschau und der andere gibt den Pseudo-Ossi. Na, den Bundeshosenanzug, die Mutti, wirds freun.

  16. Also, hier hat Steinbrück mal Recht. Bei aller Kritik der DDR, einiges wurde eben doch besser gemacht. Gut organisierte Kinderbetreung garantierte der DDR eine höhere Geburtenrate als im Westen. Dazu eine bessere Handhabung des Ausländerproblems, und für die Jugend wurde viel getan, mit Sport usw.

    Jedes System hat eben sine guten und schlechten Seite. Und – hallo – unseres ja auch. Es kommt nur darauf was überwiegt.

  17. Und? Was ist daran falsch? Wo ist die Anbiederei?

    Es sind ebensosehr Leute in die SED eingetreten, die das karrierefördernd fanden, wie Leute in die CDU oder CSU.

    Wo liegt da der Fehler?

    Die Menschen haben da genauso gelebt wie im Westen, sich geliebt, sich gestritten und versöhnt, Kinder gekriegt – oh , Letzteres geht ja gar nicht. Das ist Autobahn!

    Und natürlich ist die Masse der veröffentlichten Meinung hinterhergerannt und hat sie im öffentlichen Raum wiederholt, im Gegensatz zu heute war den Meisten aber bewußt, daß sie blödsinnige Propaganda wiederkäuen. Heute machen die Leute im vollen Ernst und überzeugt von der eigenen Rechtschaffenheit mit.

  18. Wer verlangt, dass das vergangene 3.Reich endlich mal der Vergangenheit angehört, sollte das gleiche auch bei der DDR erlauben.Dass nicht alles in diesem sozialistischen Gebilde schlecht war, ist nun mal so. Es kann ja auch als abschreckendes Beispiel dienen, was wiederum etwas Gutes ist. Das Gemecker über Integration, Inklusion, Knicks hier, Kotau dort, kann ich mir unter den DDR-„Demokraten“ auch schlecht vorstellen.

  19. #21 Karl Eduard (04. Jul 2013 17:09)

    … im Gegensatz zu heute war den Meisten aber bewußt, daß sie blödsinnige Propaganda wiederkäuen. Heute machen die Leute im vollen Ernst und überzeugt von der eigenen Rechtschaffenheit mit.

    Stimmt. Uns war klar, dass wir nur verschaukelt werden. Aber wir haben das Beste daraus gemacht.
    Für Ausritte auf hohen Rössern hatten wir keine Zeit und Lust.

  20. Besonders gut wurden die Kinder von Systemkritikern betreut: in Heimen, rund um die Uhr!

  21. Die Stimmen im Osten hat schon der Hosenanzug abgegriffen mit 3,39% Rentenerhöhung im Osten während es im Westen nur 0,25 % gab. Kann man nur hoffen, dass die Westrentner dafür die AfD wählen.

  22. Der Genossin Steinbrück ist doch von seinen Genossinnen nur auf den Posten des Kanzlerkandidaten gehievt worden, damit der Genossin Steinmeier nach der Buntestagswahl unter Mutti Merkel die Vizeorgel geigen darf.
    Alles andere macht bei der Wahlkampfstrategie der SPD keinen Sinn … für Deutschland ist es egal, welche Farbkombination der Blockparteien am Ende das Rennen machen.

    Es lebe die AfD!

  23. Gute Kinderbetreuung ist etwas wünschenswertes. Besonders in unseren heutigen isolierten Kleinfamilien, auch wenn die Mutter nicht arbeitet, ein Kind kann schon mit knapp 2 Jahren stundenweise fremdbetreut werden. Wichtig sind eine wirklich gute Betreuung, ein kindgemäßes Umfeld, draußen spielen können und andere Kinder.

    War es in der Ostzone nicht so, dass Eltern ihr Kind in die Krippe geben mussten? Ich glaube, sie wurden gezwungen, oder? Ich glaube, die Kinder waren noch ganz jung, Säuglinge. Weiß das jemand?

    Was meint er mit „besserer“ Kinderbetreuung? Einfach nur die Quote oder meint er die Qualität?

    Hat er wirklich gesagt, es sei gut, dass so viele Frauen ARBEITEN?
    Eine Hausfrau und Mutter kann genauso viel arbeiten wie eine außerhäusig Erwerbstätige oder wie eine Lohnarbeiterin.
    Es gibt Mütter, die kochen jeden Tag, pflegen einen großen Garten, bügeln die Wäsche, fahren ihre Kinder zu Zielen, gehen zu den Hobbyaktivitäten ihrer Kinder, halten das Haus sauber usw., wenn sie damit glücklich sind und es sich finanziell leisten können, ist es doch wohl Privatsache. Oder sollen Mütter demnächst zum Lohnarbeiten gezwungen werden können?

    Er kann für einen Kanzlerkandidaten erschreckend schlecht differenzieren. Und warum lobt er das Unrecht-DDR-Regime? Will er einfach nur Stimmen fangen?

  24. Jetzt alle mobil machen für die Bundestagswahl! Werde meiner Familie in Deutschland den Befehl erteilen, die AfD zu wählen….wenn sie keinen Ärger haben wollen mit mir. 😉

  25. @ TT
    „Ich glaube, sie wurden gezwungen, oder?“

    Nicht direkt per Gesetz, aber indirekt schon, da die jungen Mütter oft aus finanziellen Gründen zur Arbeit gezwungen waren. Zwar waren die Grundnahrungsmittel, Mieten und Eintrittspreise für kulturelle Veranstaltungen spottbillig, aber für Mangelware wie Baustoffe (Fliesen!)oder Ersatzteile jeglicher Art sowie für modisch anspruchsvolle Kleidung mussten zum Teil horrende Summen „unterm Ladentisch“ gezahlt werden (wenn nicht sogar „Westgeld“).

  26. Es war auch nicht alles schlecht unterm Erich! Der Jugend ging es zumindest besser als der heutigen.

  27. OT

    DIE WELT:
    AfD verweigert 40 Bewerbern die Mitgliedschaft

    Die Anti-Euro-Partei AfD hat in Nordrhein-Westfalen 40 Personen nicht als Mitglieder akzeptiert. Grund dafür ist die Sorge, dass schleichend Neonazis und Rechtspopulisten die Partei unterwandern. …
    Im AfD-Bezirksverband Düsseldorf hat man bei der Bezirksgründung im Mai in einem „Düsseldorfer Appell“ die Abgrenzung zum rechten Rand formuliert und die Aufnahme nicht nur von aktiven und früheren Mitgliedern der NPD und DVU, sondern auch der Republikaner, von „Pro Köln“, „Pro NRW“ und der „Freien Wähler Düsseldorf“ ausschließt.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article117726217/AfD-verweigert-40-Bewerbern-die-Mitgliedschaft.html

  28. #33 Pecos Bill (04. Jul 2013 17:56)

    Schuler hat das prima kommentiert. Was ich jetzt erst sehe: Die Achse hat seit neuestem eine Kommentarfunktion. Nicht alle Artikel sind zum kommentieren freigegeben (der von Schuler nicht), aber sie wagen einen neuen Versuch. 😀

  29. Oh, das sind gemischte Stimmen hier. Zu Erichs Zeiten hat es ja Dinge gegeben, die nichts mit ihm zu tun hatten.
    Wir hatten Westverwandte und keine Aktionen in der Politik. Also schon als Kind hab ich mich aus allem politischen rausgehalten, was ging. Ich war/bin Mathe-Freak, und 1+1 sind in jeder Politik 2
    Ich fand die organisierten Kinderferien toll, meine Ausbildung war im Westen begehrt. Irgendwann ist Schluss mit dem „War auch nicht schlecht“. Das Glück, wie man es lebt, liegt auch viel an einem selbst.
    Nur doof sein, das schadet immer – siehe rot/grün…und Freunde

  30. Ich erinnere mich gut an eine Aussage von Olaf Scholz, damals Generalsekretär der SPD und heute Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg: „die SPD will die Lufthoheit über die Kinderbetten haben“. P€€r Steinbrücks Aussage reiht sich nahtlos daran an und zeigt, wessen Geistes Kind die gesamte verlotterte SPD ist. Bald sind wir wieder soweit, dass Kinder ihre Eltern bespitzeln…

  31. Also wenn ich heute die BRD mit der DDR vergleiche, dann sehe ich eindeutig mehr Vorteile bei der DDR.

    Selbst wenn man die „guten“ Dinge der DDR mit bei der BRD einbaut, bleibt es trotzdem ein überfremdeter Staat mit egoistischen/geldsüchtigen Einwohnern.

  32. „Es war nicht alles schlecht“ ist grundsätzlich nicht falsch.

    Allerdings gehört das, was er als „positives Erbe der DDR“ erwähnt, mit zu dem, was in der DDR am allerschlechtesten war.

    Nicht schlecht in der DDR war z.B., dass es so gut wie keine Einwanderung gab.

  33. #30 TT (04. Jul 2013 17:38)

    … Er kann für einen Kanzlerkandidaten erschreckend schlecht differenzieren. Und warum lobt er das Unrecht-DDR-Regime? Will er einfach nur Stimmen fangen?
    ———————–
    Zur SPD (vgl. auch Gabriel/Kopftuch) fällt mir nur noch der bekannte Spruch ein: Wer für alles offen ist kann nicht mehr dicht sein!

  34. Stimmt Peer, in den Kindergärten konnten die
    *Kleinen*, gleich von Anfang an, richtig auf den “ KLASSENFEIND “ eingenordet werden!!!!!!

  35. das Merkel ist der beste Beweis, daß die Aufzucht linientreuer Kader in der SBZ nachher zu allem befähigte.

  36. Es ist beängstigend zu sehen, dass die grosse Volkspartei SPD mit geradezu unerschütterlicher Gradlinigkeit alles daran setzt die nächsten Bundestagswahlen zu verlieren.

  37. Hmmja, in der DDR hatten die Parteibonzen ja auch dicke Autos und bekamen ihre Reden und Nutten bezahlt.

    Der antifaschistische Schutzwall war auch toll…kein Reicher konnte abhauen, ohne Gefahr zu laufen, einen Stahlwürfel ins Kreuz geschossen zu bekommen.

    Und Bautzen erst, so einfach kann es sein, sich mit politischen Gegnern auseinander zu setzen, wenn man erstens den richtigen Staat hat und zweitens die richtige Ideologie.
    Türe auf, Gedankenverbrecher rein, Türe zu, Schlüssel weg.

    Ja, für manche Leute war nicht alles schlecht in der zweiten menschenverachtenden Sozendiktatur auf deutschem Boden.

  38. Und warum jammert der Peer eigentlich?

    Kuba, Venezuela und Nordkorea gibts doch noch, Peer darf da sogar hin.

  39. Wie heute in der Presse veröffentlicht, will Peer, finanziert durch private! Investoren, 80 Milliarden investieren.
    Diese Ansage, geäußert von irgend einem Politiker anderer Coleur, würde die Linienpresse zuerst mal auf den Gedanken bringen, inwieweit er Kontakte mit der Finanzwelt hat.
    Gut, dass man dem lieben, inzwischen sogar Honi-Fan, Peer, keine derartigen Kontakte nachsagen kann.(Kiecher,Kiecher)

  40. Ausgerechnet solche, die nicht in der DDR lebten wollen mitreden. Doch klappe halten ist besser.

  41. Es war nicht alles schlecht unterm Erich! (…)

    Peer Steinbrück, zukünftiger Ex-Kanzlerkandidat der SPD

    Steinbrück hat mit seiner Tränendrüse nicht so punkten können und sieht jetzt kommen, dass das Merkel in Dötschland wahrscheinlich wieder gewählt wird.
    Rotgrün reicht da nicht, da bräuchten sie theoretisch noch die Blutroten mit im Boot.

    Da kann man denen ja zumindest im Vorfeld schonmal etwas den Popo pudern…

  42. Manche scheinen nicht zu verstehen, dass zwischen „Es war nicht alles schlecht.“ und „Die DDR war super.“ Welten liegen.

    Differenzieren ist halt etwas anstrengender als Pauschalisieren.

  43. Ich glaube der Autor macht es sich etwas zu einfach wenn er sagt: „In der DDR war alles schlecht und wer wie Steinbrück sagt: „Es gab auch positive Dinge“ der ist Kommunist bzw. will sich nur jemandem anbiedern.“
    Diese Argumentation ist übrigens nichts anderes eine abgewandeltet Form der Nazi-Keule, die hier auf PI (zurecht) abgelehnt wird.
    Das sich heute immer mehr Menschen nach der DDR zurücksehnen liegt nicht nur daran dass tatsächlich nicht „alles schlecht“ war, sondern ist auch ein Armutszeugnis für die BRD.

  44. #49 WahrerSozialDemokrat (04. Jul 2013 19:47)

    Mir ist schon klar, dass es primär um diesen schmierigen Steinbrück geht. Aber zu dem Kerl fällt mir nichts mehr ein. Jedenfalls nichts, was moderationsfreundlich wäre.

  45. @TheNormalbuerger (04. Jul 2013 19:35)

    Naja das DDR-Ampelmännchen war ja schon nett, genau wie das DDR-Sandmännchen. Und der grüne Pfeil an der Ampel ist ja wirklich eine sinnvolle Ergänzung im heutigen Strassenverkehr.
    Im Ernst – es gibt eigentlich keinen Grund, heute noch sinnvolle Dinge abzuschaffen, nur weil sie während eines Unrechtsregimes eingeführt wurden.
    Mich stört nur diese Anbiederung an die SED-Nostalgiker von der „Linken“.
    Kann auch sein, dass er nach der eigenen Tränendrüse jetzt mal auf die Ostalgiedrüse der ostdeutschen Wählerschaft drücken möchte.

    🙁

  46. Macht er da auf Brand?

    Und selbst der Immigrant Willy Brandt empfahl seinen Genossen von der Sozialistischen Arbeiterpartei:

    „Das sozialistische Element im Nationalsozialismus, im Denken seiner Gefolgsleute, das subjektiv Revolutionäre an der Basis, muß von uns erkannt werden.“

    (Alle Zitate mit Quellenangaben nachzulesen auf Seite 22 Buches „Roter, brauner und grüner Sozialismus“: Bewältigung ideologischer Übergänge von SPD bis NSDAP und darüber hinaus von Josef Schüßlburner.)

  47. @TT und andere Westgebürtige
    Nicht alle Ostkinder waren im Kindergarten/-krippe. Meine Mutter hatte keinen Anspruch darauf, da sie nicht arbeitete, da mein kleiner Bruder schnell nach mir geboren wurde. Sie blieb zu Hause bis ich zur Schule kam, mein Bruder 1 Jahr in die Kita, sie hat halbtags gearbeitet. Bei meiner Freundin auch. Nicht alle MUSSTEN arbeiten.
    Die Gleichmacherei hat dazu geführt, dass Gehälter nicht so riesig unterschiedlich waren. Besserverdienende hatten ähnliche Platten-Wohnungen wie die ärmeren. Da fiel der Unterscheid nicht so auf, in der Stadt. Die wirtschaftliche Lage war total schlecht, so dass man als Frau meist mitarbeitete. War eben üblich. Hat sich keiner gewundert.
    Glücklich konnte man in dem Land auch sein. Klar. Man musste aber alles ausblenden, was den Vater Staat betraf und bescheiden sein. Das Land hat für mich im Nachhinein einen depressiven Touch. Da ich jung/Kind war, sieht man es nicht so problematisch. Es wurde aber nichts besser, nur schlechter. Leistung lohnte sich NICHT. Und die Politiker waren so doof, richtig dümmlich.
    Und das wird auch das Problem sein, wenn man den „guten alten Kapitalismus“ abschaffen will. Und wenn man jetzt dem Peer, Madam Roth, Trittin und solchen Typen zuhört etc… dann kommen alte Erinnerungen hoch, leider.
    Manche Westler sind vielleicht blind dafür?

  48. Real Satire

    Wahlabend Schliessung der Wahl-Lokale

    18:01UHR

    CDU/CSU (USPD) 41,%
    AFD 9,1 %
    SPD 21 %
    Grüne 13 %
    Linke (SED) 8 %
    FDP 3.8 %

    19:01 Uhr

    Merkel (USPD): Wir wollen nicht mit der AFD regieren sondern mit der SPD ein zweites MAHL in eine Grosse Koaltion. Das Volk will es

    20:01 Uhr

    Steinbrück SPD: Wir wollen nicht noch einmal mit der CDU/CSU in eine grosse Koaltion und haben uns mit den Grühnen und Die Linke (SED) darauf verständigt diese Regierung abzulösen. Das Volk will es und hat uns einen EIN-deutigen Wählerauftrag gegeben

    23:01

    Gysi: Berughigt die Bevölkerung: Keiner hat die Absicht eine neue Mauer……

    00:01

    Neues Kabinett

    Steinbrück SPD: Bundeskanzler_in

    Gysi SED: Vizekanzler & Staatlicher Wirtschafts Minister

    Claudia Roth Grühne: Verteidigungsminister_in

    Trittin Grühne: H4-inanzierungs-Minister

    Beck Grühne: Familienminister_in

    00.45

    Sondersitzung der NATO Verbündeten

    08:00 Uhr

    Wallstreet: Pech Schwarzer Montag

    08:15
    Sprunghafter Anstieg von 500 Euro Armuts-FLüchtlingen aus anderen EU Staaten in die DDR.2

    1 januar 2014

    Deutsches Schattenkabinett in Bulgarien und Rumänien gebildet

    Wahl Wetter Aussichten

    http://www.hr-online.de/website/specials/landtagswahl-hessen/index.jsp?rubrik=77973&key=standard_document_48893113

    Gute Nacht

  49. @Cendrillon:

    Es ist beängstigend zu sehen, dass die grosse Volkspartei SPD mit geradezu unerschütterlicher Gradlinigkeit alles daran setzt die nächsten Bundestagswahlen zu verlieren.

    Was für eine kluge Beobachtung. Aber wenn man es sich genauer ansieht:

    Alle Parteien machen das!

    Was dann letztendlich dazu führt, dass trotzdem irgendeine gewinnt.

    Das Wichtige an dieser Erkenntnis ist, dass der gern gedankenlos dahingeredete Spruch:

    „Denen geht’s doch nur um Wählerstimmen“

    FALSCH IST. Nicht moralisch falsch natürlich, sondern sachlich falsch. Doppelt falsch sogar,

    1. weil es ihnen tatsächlich um Wählerstimmen gehen sollte – das ist der tiefere Sinn hinter dem, was der Normalmensch sich unter „Demokratie“ vorstellt, was aber bei uns „Populismus“ und „Stammtischparolen“ genannt wird.

    2. weil es ihnen ganz offensichtlich nicht um Wählerstimmen geht.

    Daraus ergeben sich 2 Fragen:

    1. Was ist wirklich mit dem Begriff „Demokratie“ gemeint.

    2. Um was geht es ihnen, wenn nicht um Wählerstimmen.

    Beide Fragen lässt man sich ungern von anderen beantworten, deshalb mache ich das nicht.

    Aber man kann sie sich beide selbst beantworten, indem man GENAU hinhört, was sie sagen und NIEMALS „Dummheit“, „Naivität“, „Gutmenschentum“ oder „Angst vor Moslems“ als Ursache für die Aussagen ansieht. Das einige Monate tun —> und es wird dämmern.

  50. #54 Selberdenker (04. Jul 2013 19:58)

    So sind halt unsere Berufspolitiker. Mit der Populistenkeule herumwedeln, aber selbst nicht besser sein.
    Wenn der Steinbrück Kanzler wird, dann ist Schluss mit Deutschland.

    Was die DDR betrifft …
    Ich sehe es eigentlich so: „Es war nicht alles schlecht trotz dem Erich!“.

  51. Natürlich war nicht alles schlecht, besonders die Mauer, die uns viel erspart hat.
    Wir könnten mit dem Geld, das in Hessen erwirtschaftet wird unsere Straßen flicken und nicht die Marmorgehsteige im Ossiland.
    Ich glaube ich wähle „Die Partei“: „Mit Mauer wär uns vieles nicht passiert.“

  52. #64 FrankfurterSchueler (04. Jul 2013 20:36)

    Natürlich war nicht alles schlecht, besonders die Mauer, die uns viel erspart hat.
    Wir könnten mit dem Geld, das in Hessen erwirtschaftet wird unsere Straßen flicken und nicht die Marmorgehsteige im Ossiland.
    Ich glaube ich wähle “Die Partei”: “Mit Mauer wär uns vieles nicht passiert.”
    ——————–
    Ob das wohl jeder als Satire erkennt ???

  53. #3 76227; Ja stimmt, grade Bayern, das Ausländewr so ganz schlimm diskriminiert, so dass superschlaue Berliner Gymnasiasten erst mal in die Realschule kommen und dort auch so unterdrückt werden, dass sie in die Hauptschule gehen müssen um überhaupt erträgliche Noten zu kriegen.

    – Es gab zwar den „Großen Bruder“ UdSSR, an den musste man nicht, jährlich Tribut zahlen wie an EUdSSR. Er hat dagegen Öl / Gas zu Spotpreisen geliefert. Und auch retten musste man ihn nicht wie den Euro.

    Meinst du, ich hab oft genug das genaue Gegenteil gehört, weiss es aber natürlich nicht, weil ich die DDR nicht kenne.

  54. In meinen Augen sind SED und SPD Bruder-Blockparteien. Beide ließen schon mal auf Arbeiter schießen, wenn es dem Machterhalt diente. Beide haben als vorrangiges Ziel die Bereicherung ihrer Bonzen und das Ausnützen und Betrügen der Fleißigen und Anständigen.

    Ich schäme mich dafür, daß ich die westliche Blockpartei lange Zeit gewählt habe – bis mir durch Zufall die Augen aufgingen, welche korrupten, rechtsbeugenden und rechtsbrechenden Lumpen dort ihr Unwesen treiben.

  55. Na ja! Könnte von Obama sein. Die Stasi ist in den USA wiederauferstanden.(nur etwas grösser).

  56. Dieses armselige Dummchen, wird es nie schaffen den DDR-Vorsprung der FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, namens Angela Merkel, zu gefährden.
    Für diese seine Wahlhilfe,
    die Menschen in der DDR seien mit der gleichen Selbstverständlichkeit Mitglieder der SED geworden, wie Menschen in Bayern Mitglieder der CSU …, wird sich die ehemals der SED nahestehende Kanzlerin sicher artig bedanken.
    Wie schön, Steinbrück hat Verständnis für sie!

  57. #2 schlandter (04. Jul 2013 16:17)
    #14 Schüfeli (04. Jul 2013 16:42)

    Volle Zustimmung.

  58. Die Mär des Peer

    „“In der „Zeit“ beklagte Peer Steinbrück kürzlich, es sei ein Fehler seiner Partei gewesen, dass sie ehemaligen SED-Mitgliedern 1990 nicht großzügig Asyl angeboten habe, er steckte dafür Prügel ein, und möglicherweise verschafft ihm die Erörterung auch die eine oder andere kostbare Stimme im Osten. Dabei gerät ein wenig in den Hintergrund, dass es den von Steinbrück beklagten Aufnahmeboykott für ehemalige SED-Leute nie gegeben hatte.
    Es war ein bisschen anders…““
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_maer_des_peer

  59. Kleines Quiz: Welches der folgenden Zitate stammt aus der Säuglingsfibel der DDR, welches aus dem rot-grünen Baden-Württemberger Koalitionsvertrag und welches aus dem CDU-geführten Familienministerium der Bundesrepublik?

    »Gerade junge Frauen wollen heute ganz selbstverständlich, was für Männer schon immer möglich war, nämlich ihre berufliche Qualifikation nutzen, finanziell unabhängig bleiben und trotzdem nicht auf Familie verzichten … Kindertagestätten bieten ein komplementäres — und bei problembelasteten Familien ein kompensatorisches — Angebot zur Erziehung und Bildung in der Familie.«

    »Für die volle Durchsetzung der Gleichberechtigung der Frau haben unsere Kindereinrichtungen einen wesentlichen Beitrag zu liefern, weil sie der Mutter weitgehend die Ausübung ihres Berufs, ihre berufliche und kulturelle Qualifizierung und ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Die Tages- und Wochenkrippen für Kinder der ersten drei Lebensjahre dienen nicht allein der Entlastung unserer Mütter, sondern stellen eine wertvolle und wirksame Ergänzung der Familienerziehung dar.«

    »Den Rechtsanspruch auf frühkindliche Bildung und Betreuung auch für Kinder unter drei Jahren … wollen wir ohne Wenn und Aber umsetzen. … Wir wollen die Anzahl der ganztägigen Plätze in den Kindertageseinrichtungen erhöhen und damit dem steigenden Bedarf gerecht werden. Mit mehr ganztägigen Angeboten und am Bedarf der Eltern orientierten Öffnungszeiten wollen wir auch die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.« … »Die Kindertageseinrichtungen haben einen eigenständigen Bildungsauftrag. Wir werden ihn weiter stärken.«

    Die Auflösung des Rätsels und noch mehr Zitate von Kinderverstaatlichern wie Platon, Lenin, Hitler und Scholz finden sich hier.

  60. Ich fühle mich keine besondere Nähe zu den ostdeutschen Ländern! Warum? Ganz einfach:
    Seit über 20 Jahren gibt es EIN Deutschland, sind wir noch immer nicht EIN Volk?
    Lieber EIN Volk ohne EINE/N KanzlerInnen wie Steinbrück, statt einer Regierung von VollpfostInnen.
    Viel Spass mit der neuen Dudin, Schöne AbendInnen.

  61. Sicherlich war die DDR kein Rechtsstaat. Als hauptsächliches Manko habe ich es immer empfunden, dass politisch Andersdenkende kriminalisiert, ihrer beruflichen Existenz beraubt und eingesperrt wurden.

    Es gab allerdings keine Agenda der SED das eigene Volk auszudünnen oder auszurotten.

  62. Von wenigen Ausnahmen abgesehen hat sich wieder mal ein Wessi mit dem anderen Wessi über die Altzone unterhalten, von jeder Sachkenntnis unberührt, so wie sich Blinde über die Farbgestaltung unterhalten können.

    Klar wurden die Kinder zwangsweise in die Krippe befördert, wenn nicht, dann konnte es schon mal vorkommen, daß eines der Kinder von der örtlichen SED-Parteileitung gedünstet oder gebraten verspeist wurde.

    Ich bin Jahrgang 1953 und habe NICHT einen einzigen Tag meines Lebens in einer Kinderkrippe oder einem Kindergarten verbracht…und siehe da, ich lebe immer noch.

  63. #2 schlandter (04. Jul 2013 16:17)
    Weiterhin gab es für schwerkriminelle Jugendliche, heute als Intensivtäter bezeichnet, sog. Jugendwerkhöfe, wohin die für eine Weile verschwanden, und danach in ihrem Verhalten deutlich gesetzeskonformer waren.

    @ Da bewegst Du dich aber auf ziemlichen dünnen Eis!!!
    Was in den JWH`s landete waren in erster Linie Kinder die gelinde gesagt ein ziemlich mieses Elternhaus hatten, die Missbrauchsopfer waren, deren Eltern nach dem Westen gegangen wurden und anschließend in systemtreue Familien kamen. Was Du als schwerkriminell bezeichnest waren im damaligen Sprachgebrauch schwer erziehbare Kinder und Jugendliche, das wären heutzutage Kinder mit ADS. Nach den damaligen Kriterien würden vielen PI Usern die Kinder weggenommen werden und eben in einem JWH landen. Was wirklich schwerkriminell gewesen wäre, wie die heutigen Fälle mit zig Vorstrafen und einem islamischen Familienhintergrund die wären schon beim ersten Delikt, wie Körperverletzung, übergangslos vom härtesten JWH (in Torgau) aus ins Gefängnis gewandert. Werkhof war nicht gleich Werkhof da muß man schon differenzieren, ansonsten tut man vielen ehemaligen Insassen erneut bitteres Unrecht!
    Gesetzeskonform hieß in der DDR Linientreue zum System!!!
    Und wir sind wieder auf dem Weg in so ein System wenn der Michel nicht endlich aufwacht. 👿

  64. #2 schlandter (04. Jul 2013 16:17)

    <<Es war nicht alles schlecht unterm Erich!<<
    —————————————————-
    Es gibt kaum ein Regime, in dem alles schlecht ist.

    Was die DDR angeht, werden immer dinge miteinander vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.

    Ein zivilisierter Staat, der Steuern von seinen Bürgern kassiert, hat originäre Aufgaben wie Gesundheitswesen, Bildung, Familie, Infrastruktur usw. usf. und zwar unabhängig vom herrschenden Regime.

    Also lernten die Kinder das 1×1, es gab Wasser aus Wand….. und Strom und Straßen und Eisenbahnen und und und….

    Diese Aufgaben werden in bezug auf die DDR immer mit dem politischen kommunistischen Regime in einen Topf gerührt, wohin sie nicht gehören. (Wird übrigens auch mit der Zeit 33 – 45 gemacht.)

    Als Ergebnis kommt dann heraus, daß die Menschen anscheinend in Erdhöhlen gehaust haben und ein „normales“ Leben nicht kennen konnten.

    Ausserdem gibt es eine ganz grosse Frage:

    Warum die bessere BRD nicht DIE dinge, die sie kritisieren, viel besser machen, anstatt gar nciht.
    Allein was die Bildung und Beschäftigung der Kinder in der Freizeit betrifft, anstatt den Krampf gegen Rechts zu dressieren und unsere Kultur beizubringen – ohne Indoktrination bezügl. Islam und Ausländer.

  65. ’71 Geier
    Wenn Sie sich schon auf Platon einlassen müssen, dann aber bitte gründlich oder gar nicht. Kriton 51b 8f : „Und daß Du nicht weichen und nicht weggehen und nicht Deine Stelle verlassen mußt, sondern im Krieg und vor Gericht und überall tun, was die Stadt (polis)verlangt und das Vaterland, oder es überzeugen, was eigentlich das Legitime (dikaion) sei“. Wie man sieht, geht es hier auch um das Widerstandsrecht gegen illegitime Praktiken der Regierenden. Wie ja auch Platon im Hinblick auf den Sophisten Antiphon erstlich den Nomos Agraphos, auf dem die Menschenwürde zusammen mit den daraus resultierenden Menschenrechten basieren , formuliert hat. Doulos in Zeile 50 e 3 ist in diesem Zusammenhang nicht der Sklave, sondern derjenige, der seiner Stadt und dem Vaterland dient; nach der Devise: in erster Linie geht es nicht darum, was dein Vaterland für Dich tut, sondern …… (J.F. Kennedy).

  66. Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee … ich fahre einen Panzer rattata, rattata … wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee … ich lade die Kanone rumbumbum, rumbumbum, … wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee …

    http://www.youtube.com/watch?v=c_kiJht_oJM

    Ein DDR-Kinderlied. Gleich heult der Peer wieder los … wie süß die kleinen Kommunisten doch noch bei Honni gesungen haben … hast ja recht, Peer. Es war wirklich nicht alles schlecht. Die Kinderbetreuung war unter Honni vorbildlich.

  67. Klar, dass für Steinbrück vieles toll war in der DDR. Z. B. waren in der DDR fast alle gleich arm und mussten viel schuften zu niedrigen Löhnen, auch die Frauen. Auch in der DDR gab es nur einige wenige reiche „Funktionäre“, die die Massen für sich arbeiten ließen. Steinbrück steht fest hinter der „Agenada“, die diese Zustände zementiert hat.

  68. #63 PSI

    Ich kann dieses Gewäsch nicht mehr ertragen. Es stimmt, dass nicht jeder das als Satire erkennt, weil viele tatsächlich so denken.
    In realiter ist das natürlich Schwachsinn.
    Aber die Politiker forcieren solch ein schwachsinniges Denken, dann muss man es halt eben auch zum Ausdrück bringen, das der Schwachsinn an der Oberfläche als Schwachsinn auch erscheint.
    So verhindert man, das man Gefahr läuft mir vernünftigen Argumenten dagegen zu halten, was eine rein Don Quichoterie wäre.

  69. #14 Schüfeli (04. Jul 2013 16:42)

    Fazit: hätten die Ostdeutschen gewusst, was sie in der Bunten Republick erwartet, würde die Mauer noch heute stehen.
    ————

    Ich habe das DDR-Regime gehasst,aber im heutigen Verleich war die ehemalige DDR das kleinere Übel!!!,insofern haben Sie absolut recht.

  70. #14 Schüfeli

    Obwohl die DDR ein diktatorischer Unrechtsstaat war, gab es Politiker, die zumindest im Ansatz das Wohl der Bevölkerung im Sinne hatten, wie ganz normal in jedem anderen Land der Welt der Fall ist, außer im heutigen Deutschland mit seinen Volkszertretern.

    Die heutige Politik, quer durch alle Parteien, hat nur noch Zerstörung im Sinne, als ob wir von Gestörten regiert werden, die ihre eigenen Neurosen abreagieren müssen.

    Niemals wäre es in der DDR passiert, dass die führenden Politiker Zuwanderer der eigenen Bevölkerung bevorzugen, dass eine regellose Zuwanderung nicht gestoppt wird, obwohl die bisherige Integration der Zuwanderer bereits gescheitert ist.

    Was deutsche Politiker anrichten, lässt sich mit normalem Menschenverstand nicht mehr erklären.

    Statt Schaden vom Gemeinwesen abzuwehren, konzentrieren sich unsere Politiker nur noch auf die eigene Karriere.

  71. #2 schlandter
    Und ob es die gab.
    Angolaner, Mosambik oder Kubaner
    da war kein Mädchen sicher.
    Bar oder Nachtclub war deren Hoheit.
    Und dort sind Ungarn den Deutschen
    zu Hilfe gekommen und haben das Klientel
    ordentlich aufgemischt.
    Gut in einer Ostdeutschen Kneipe
    währ das nicht passiert.
    Frauen sollten und mussten mit Arbeiten.
    Das Durchschnittsgehalt reicht für einen
    minimal Luxus sonst nicht aus.
    Da war die Kinderbetreuung die Grundlage.
    Gut für die Kinder war es nicht, habe selbst 3.
    #4 alfons1249
    Die besten Stasi Witze kamen von denen selbst.
    In der DDR wars so, wen jemanden etwas zu stand
    dann bekam es auch jeder und das automatisch.
    Nicht mit Antrag Ablehnung Widerspruch und solche
    Faxen wie jetzt. Ärztliche Versorgung genau das gleiche,
    es sei den du wolltest Erich sein Hofarzt.
    #14 Schüfeli
    Quatsch mit Soße
    Wen neben der DDR Afrika gelegen hätte,
    ja dann gebe es den Laden noch.

    Ist mir zuviel den gesamten Unsinn zu lesen.
    Frage wer ist eigentlich Ossi und dann welches Alter?
    Ich bin 54 verheiratet 26 Jahre, 3 Kinder von
    31,28,25 und seit 24 Jahren hier im (Westen).

  72. #75 Fremder.im.eigenem.Land
    Das ist eine völlig richtige Aussage.
    Dem stimme ich zu, denn besser
    hätte ich den JWH nicht beschreiben können.
    Hast hoffentlich nicht Persönliche
    Erfahrung dort machen müssen.
    Ich selbst stand kurz vorm Steinbruch
    während mein NVA Dienst.
    Hatte den ersten Tag am Schlagbaum den
    OVD (StvW) verdroschen.
    Die 18 Monate waren verdammt hart für mich
    um nicht dort hin zu kommen.
    Denen Problem mein Glück ich war noch nicht Vereidigt.

  73. #75 Fremder.im.eigenem.Land (04. Jul 2013 23:31)

    <<Gesetzeskonform hieß in der DDR Linientreue zum System!!!
    Und wir sind wieder auf dem Weg in so ein System wenn der Michel nicht endlich aufwacht. <<
    ———————————
    So ergeben und kriecherisch und gleichzeitig verblödet wie hier in der BRD ging es in der DDR nicht zu.

    Es waren gerade immer die jungen Menschen, die weg wollten. Und sie haben ihre Peiniger wegdemonstriert.

    Ich habe die vergitterte DDR-Wirklichkeit erlebt. Die wenigsten haben sich in den Stasi-Zuchthäusern brechen oder anwerben lassen. Hier ist heute schon jeder des anderen Feind.

  74. Wir haben eine Kanzlerin, die früher im real existierenden Sozialismus FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda war. Da ist es nur logisch, dass Genosse Steinbrück versucht mit der Masche als DDR- und Honeckerfan sich auf die politisch korrekte Erfolgsschiene einzufädeln…

    86#kiste: „So ergeben und kriecherisch und gleichzeitig verblödet wie hier in der BRD ging es in der DDR nicht zu.“
    Das kann ich als damaliger Bürger eines sozialistischen Bruderstaates klar bestätigen. Es ist erschreckend, wie schlapp und kriecherisch die Bio-Bundesbürger dem sich massiv ausbreitenden Sozialismus gegenüber stellen. Ihnen fehlt eindeutig die persönliche Erfahrung des sozialistischen Alltags. Doch bis es in Deutschland so weit ist, will ich dagegen mit den wenigen Wachen ankämpfen. Es bleiben doch kaum noch Länder auf der Welt übrig, die weder vom Islam noch vom Sozialismus verseucht sind.

  75. nun ja, dieses Bekenntnis bringt die SPD vielleicht noch einen Punkt nach unten. Gut so, weil ich einen der verschiedenen Sozialismen am eigenen Leibe kennen lernen musste. Einigen, wahrscheinlich unwissenden, Kommentatoren zur Erläuterung: wenn es kaum Ausländer in der DDR gab, dann hauptsächlich deshalb, weil es dort nichts zu schmarotzen gab. Daß die meisten Frauen mit arbeiten mussten, war gewollt. Man hat den Männern gleich so wenig gezahlt, daß sie ihre Familie kaum allein ernähren konnten. Damit war gleich der Grund mit geschaffen, daß man die Kinder in der Krippe zu Kollektivwesen erziehen konnte um sie dann im Kindergarten und in der Schule weiter indoktrinieren zu können. Zum Glück hat es nicht bei allen funktioniert. Zu den so oft zitierten besseren Beziehungen der Menschen untereinander nur die Bemerkung, daß sie weg waren, als die Notgemeinschaften aufhörten zu existieren. Wer die wieder haben will, muss nur SOZIs wählen.

  76. Man kann von der DDR halten was man will.Ausländer,auch Muslime gab es.Aber den Familiennachzug gab es nicht.Das hatten die uns voraus!

  77. Das finde ich skandalös !

    Ein Verbrecher-Staat der sein eigenes Volk einsperrt und schikaniert wird hier vom Peer gelobt !

    Hoffe diese Aussage bricht ihm das Genick bei der Wahl !

  78. @ Schlandtner:“Fazit: hätten die Ostdeutschen gewusst, was sie in der Bunten Republick erwartet, würde die Mauer noch heute stehen.“

    Darauf kannst du einen lassen

    @FelixHenn,
    Du solltest dich bitte neu bilden, worauf Rentenberechnungen basieren, Die Bemerkung ist extrem dumm und geht Richtung Volksverhetzung, aber Baring macht es ja auch…

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