Hintergründe zur Fellbacher Terror-WG

Im baden-württembergischen Fellbach wohnen gegenüber der Theodor-Heuss-Kaserne drei Männer aus dem islamischen Kulturkreis. Mindestens einer von ihnen wurde am Dienstag von einem Einsatzkommando der Polizei aus der gemeinsamen Dachgeschoßwohnung in Handschellen abgeführt und verhört. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, mittels ferngesteuerten Modellflugzeugen Anschläge geplant zu haben (PI berichtete).

Auch Spiegel-TV berichtet über die Terror-WG. Redakteure betreten dabei die Wohnung der Verdächtigen und besuchen eine Moschee in Stuttgart Bad Cannstatt (Wablinger Str. 30/Ecke Kreuznacher Str.), eine gut besuchte von außen nicht erkennbare Moschee, die am Ende des Berichts gezeigt wird. In dieser Gegend laufen überproportional viele Frauen mit Kopftuch und Schleier umher.

Hier das Video:

Die Verhafteten verbindet mit den bisher hier im Westen bekannt und aktiv gewordenen Terroristen, dass das Merkmal „soziale Benachteiligung“ nicht zutrifft. Somit dürfte wieder einmal die These widerlegt sein, dass nur Benachteiligung und Ausgrenzung Menschen radikalisieren könne.

Den betreffenden Studenten stehen alle Wege in unserer Gesellschaft offen. Nach einem durch den deutschen Staat ermöglichten Hochschulabschluss ist es auch diesen Personen bisher möglich, weiter „Teilhaber“ dieser Gesellschaft zu sein.

Offiziell begab sich mindestens einer der drei in Konfrontation mit der in seinen Augen verabscheuungswürdigen freien westlichen Gesellschaft, deren Vorzüge er aber bis heute genießt. Grundlage und Rechtfertigung für sein Handeln sind der Koran und das Leben Mohammeds.

Den Schutz, den unsere freie Gesellschaft den Feinden von Demokratie und Teilhabe entgegenbringt, ist geradezu selbstzerstörerisch. Die Unkenntlichmachung der Personen und die Schwärzung der Namen schützt die Täter. Dieser Schutz wird aufrecht erhalten, egal wie radikal ihr Gedankengut und ihre mörderischen Pläne gegenüber friedliebenden Bürgern auch sein mögen.

Um sich aber vor radikalen Personen schützen zu können, müssen die Bürger wissen, mit wem sie es zu tun haben. Konkret: um Vermietern und potentiellen neuen Nachbarn die Möglichkeit zu geben, Gefahren aus dem Weg gehen zu können, müssen sie um potentielle „Gefährder“ Bescheid wissen. Wer will schon unwissend Tür an Tür mit einem Terroristen wohnen müssen!

Terror-WG, 25.6.13,2 - Kopie

70734 Fellbach, Beskidenstraße 12

Die besondere Brisanz des Ortes wird durch das folgende Video verdeutlicht:

In der Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten vom 26. Juni heißt es auf Seite 3:

Zied B. hat das Militär stets vor Augen, wenn er das Haus verläßt. Wobei ihn wohl weniger die Bundeswehr, sondern eher der Bürgerkrieg in Syrien beschäftigt. Gerne zeigt er in der Öffentlichkeit, wie er sich in der Protestbewegung engagiert.

Zur Veranschaulichung eine kurze Videosequenz, wie in Stuttgart muslimische Anhänger der Assad-Gegner auch mit Kampfanzug und religiösen Gesängen vom Band, in der Stuttgarter Fußgängerzone auftreten.

terrorhaus1

Ob dort auch die Mitglieder der möglichen Fellbacher „Terror-WG“ anwesend waren, kann nicht ausgeschlossen werden.

Es muss hier aber auch ausdrücklich angemerkt werden, dass die Bundeswehr aufgrund ihres Afghanistaneinsatzes für radikale Muslime als Anschlagsziel attraktiv bleibt. Anderes anzunehmen wäre mehr als blauäugig.

Es ist ein Skandal, dass bundesweit betreffende Personen, trotz ihrer feindlichen Gesinnung unserer Gesellschaft gegenüber, nicht festgesetzt und/oder ausgewiesen wurden. In der Konsequenz heißt dies, dass die Fellbacher jetzt in direkter Nachbarschaft mit mindestens einem der Terroristen leben müssen.

Ein Zustand, den auch eine freie Gesellschaft schnellstens ändern sollte, wenn sie frei bleiben will und nicht die Angst zu einem bestimmenden Faktor im Leben der Menschen werden soll.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war schon wieder bis tief in die Nacht Licht in der betreffenden Wohnung gegenüber der Bundeswehrkaserne zu beobachten.

Auch wenn der örtliche OB, Christoph Palm, richtig erkannte, dass „der radikalislamisch motivierte Terrorismus uns so nahe kommen kann und eine ganz reale Gefahr darstellt“, so vergaß er nicht beschwichtigend von „fehlgeleiteten Einzeltätern“, „kleinen isolierten Gruppen ohne Bezug zu örtlichen Gemeinschaften“, zu sprechen. Auch unterstellte er, dass „Fellbachs Muslime sicher den barbarischen Terrorismus und die Vorbereitung von Anschlägen verurteilen würden.“

OB Palm versuchte sich hier in der „Islam heißt Frieden“-Rhetorik. Er vergaß in diesem Zusammenhang auch nicht den immer und immer wieder praktizierten Opfer/Täter-Rollentausch zu vollziehen. Er sprach mahnend davon, „die Bürger muslimischen Glaubens nicht einem Generalverdacht unterziehen zu dürfen“.

Das es in diesem Sinne so weiter geht, darf vermutet werden. Für den vergangenen Samstag kündigten OB Palm und der evangelische Pfarrer Jürgen Bossert an, beim gelanten, jährlich stattfindenden „Lindlefest“ im evangelischen Johannes-Brenz-Gemeindezentrum in Fellbach-Lindle in ihren Reden „Zeichen gegen Extremismus und Gewalt und für ein friedliches Zusammenleben“ zu setzen.

Pfarrer Bossert ist Islambeauftragter des Kirchenbezirks Waiblingen. Eine vor einem Jahr durchgeführte Dialogreihe wurde im Einladungstext mit dem Satz: „Der Islam gehört zu Deutschland“ eröffnet.

Abgeschlossen wurden die Veranstaltungen mit einem Besuch in einer Moschee und einem Abend mit einem Imam. Bossert vertritt die Auffassung von der „Abrahamitischen Ökumene“ (Allah = Gott). Auch behauptet er, dass im Koran stünde, dass man den Glauben des anderen achten müsse. Neuere Verse (und somit nach dem Islam gültige!), die totale Intoleranz gegen Andersgläubige/Konvertiten beschreiben, sind in den entsprechenden Artikeln über Bossert nicht zu finden.

Dass in Fellbach bereits durch eine Muslima die evangelische Pauluskirche fast abbrannte, weil sie innerhalb der Kirche ein Feuer legte (die Frau wurde am Tatort gestellt) und auch die Bedeutung des Namens der örtlichen Fellbacher Moschee „Fatih“, die nach dem Eroberer Konstantinopels, Sultan Mehmed II., benannt ist, dürfte den meisten Fellbachern bisher nicht bekannt gewesen sein. Einem Christenschlächter, der bei der Erobergung Konstantinopels 17.000 Menschen umbringen ließ (türkisch: Fatih Camii; dt.: Eroberer-Moschee).

Am Sonntag erwartete die Fellbacher Kinder etwas ganz besonderes. Rund ums Rathaus und dem Kirchplatz wurde das Kinderkulturfest der Stadt Fellbach gefeiert. Motto in diesem Jahr: „Ali Baba und die 40 Räuber – Zu Besuch im Orient“. Orientalische Tänze, Basteln von „orientalischen Schleiern“, Moscheen und vielem mehr…

Aus aktuellem Anlass, aktuelle Bilder:

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Moscheen basteln mit UNICEF:

Kinderkulturfest Fellbach, 30.6.13,1b

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Kinderkulturfest Fellbach, 30.6.13,27b - Kopie

Jeder durfte sich eine Moschee basteln. So bekommen die ganz Kleinen schon einmal einen positiven Bezug zu diesen Gebäuden. Wenn dann später einmal ein repräsentativer Bau in der Stadt vorgestellt wird, werden die Bürger diesen unterbewusst positiv assoziieren und wissen noch nicht einmal warum.

Auch am Stand des Kreisjugendamtes Rems-Murr-Kreis/Sozialraumteam der Stadt Fellbach, konnte man sich auf islamische Symbole kindgerecht einstellen.

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Kinderkulturfest Fellbach, 30.6.13,13

Der Elternverein der türkischen Schule bekam den zentralen Platz im Eingangsbereich des Rathauses. Ganz rechts der Vorsitzende der Fatih-Moschee Fellbach.

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Kinderkulturfest Fellbach, 30.6.13,15

Hier das Material für das Basteln von „orientalischen“ Schleiern. So schön bunt – da kam Begeisterung für dieses „Kleidungsstück“ bei den Mädchen auf.

Kinderkulturfest Fellbach, 30.6.13,10c

Da hat wohl jemand noch nicht ganz verstanden, wie man den Gesichts-Schleier trägt. Auf der Wasserpfeife am Stand der Waldorfschule ist ganz politisch korrekt die türkische Flagge abgebildet. Ob es pädagogisch das richtige Signal ist, eine Wasserpfeife auf einem Kinderfest aufzustellen, darf bezweifelt werden.

Weitere Bilder :

Da sich die Muslime nicht der Kultur der Gastgeber anpassen wollen, dreht man den Spieß einfachhalber um und passt sich deren kulturellen Gepflogenheiten an. Hat sich deshalb vielleicht Zied B. in Fellbach so sicher und geborgen gefühlt?

Fragen diesbezüglich beantworten OB Palm und Pfarrer Bossert sicher gerne:

» OB Palm: ob.palm@fellbach.de
» Jürgen Bossert: melanchthon-brenz@web.de