Im gestern zitierten ROM-Heft des MERIAN vom 11. November 1991 steht auch ein Artikel über die Moschee von Rom am Monte Antenne (Foto), die damals gerade erbaut wurde und die im Artikel ‚Sankt Kitsch‘ genannt wird:

Das Mekka des Okzidents

SANKT KITSCH

„Allah wird groß sein, auch in Rom“: Die rund fünfzigtausend Muslime in der Ewigen Stadt blicken stolz auf den Monte Antenne, wo die größte Moschee außerhalb Asiens und Afrikas entsteht. Eine mohammedanische Kultstätte in der Diözese des Papstes? Kein Wunder, daß es lange Streit um das Projekt gab.

Schon in den dreißiger Jahren bemühten sich arabische Botschafter bei Benito Mussolini um die Baugenehmigung für ein islamisches Bethaus. Der „Duce“ fragte im Vatikan nach, dem ein Mitspracherecht bei wichtigen architektonischen Veränderungen in Rom zustand. Papst Pius XI. wollte sein Plazet nur geben, wenn die Muslime ihrerseits eine katholische Kirche in Mekka erlaubten. Das kam für die Araber jedoch nicht in Frage. So wurde der Plan ad acta gelegt. Und jetzt, rund vierzig Jahre später, holte man ihn wieder hervor.

Die Zahl der islamischen Immigranten am Tiber war rapide angestiegen; überdies wünschten Italiens Politiker bessere Beziehungen zu den Ölscheichs. Arabiens König Feisal versprach Geld für eine Kultstätte, für die auch bald ein Bauplatz auf dem Monte Mario in Aussicht stand. Eine Moschee so nahe beim Petersdom, vielleicht gar noch mit einem Muezzin, dessen Gebetsruf die Papstansprachen oder das Geläut von Kirchenglocken stören könnte? Unmöglich.

Die Anhänger Mohammeds müßten, so ließ der Vatikan damals unmißverständlich verlauten, „bei der Standortwahl und den äußeren Dimensionen ihrer Kultstätte den besonderen Charakter Roms als Zentrum des Katholizismus berücksichtigen“.

Schließlich fanden die römischen Stadtväter einen Ausweg. Sie schenkten dem aus Botschaftern islamischer Staaten gebildeten Komitee ein Grundstück am Monte Antenne. Von den Ölscheichs finanziert, wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, den ein italienisch-irakisches Team gewann. Dennoch blieben noch viele Hürden zu überwinden.

Kaum lag die Baugenehmigung vor, wehrten sich die Bewohner des Stadtviertels Monte Antenne: Sie wollten auf dem Gelände lieber einen Park. Die Grünen attackierten das Projekt als schweren städtebaulichen Fehler. Und noch Anfang 1991 stritten sich Roms Stadträte um die Höhe des Minaretts. Arabische Diplomaten argwöhnten, hinter den Widerständen steckten vatikanische Autoritäten, denen die rund einhundert Millionen Mark teure Moschee nach wie vor ein Dorn im Auge sei. Mittlerweile wurde ein Kompromiß gefunden. Kritiker, wie der römische Architektur-Papst Bruno Zevi, die den Stilmischmasch der Moschee anprangerten, sind inzwischen verstummt. Zevi hatte den Superbau als „Basilika von Sankt Kitsch“ verspottet. (MERIAN – ROM 11.11.1991)

Papst Pius XI. hatte völlig recht: keine Moschee in Rom, wenn es nicht auch eine Kirche in Mekka gibt. Aber wie üblich knickte die westliche Politik ein, das Öl war also wichtiger! Wir hätten es auch ohne Moschee bekommen. Wer hätte damals das arabische Öl denn kaufen sollen, wenn nicht der Westen?

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25 KOMMENTARE

  1. … en besonderen Charakter Roms als Zentrum des Katholizismus berücksichtigen”.

    Der „besondere Charakter“ der Ungläubigen, lt. Allah, 8:55 „schlimmste Tiere“ & 98:6 „schlimmste erschaffene Geschöpfe“

    OT

    „Freedom of Speech, Freedom of Religion

    Islam and Muslims in America“

    Speakers:
    Dr Terry Jones
    Imam Johari Abdul-Malik

    Date: Tuesday, July 16th 2013
    Time: 6:30pm – 9:30pm
    Place: New York Ave Presbyterian Church
    1313 New York Ave, NW, Washington, DC

    This event is open to the public

    http://www.standupamericanow.org/press-release/2013/07/press-release-free-speech-vs-islam-dr-terry-jones-washington-dc-july-16-2013

  2. Nun ja, über vergossene Milch soll man nicht klagen.
    Oder gibt es Pläne für einen Abriss – freu 😀 oder für einen Umbau in ein Internetcafe‘ oder eine Striptease-Bar ?

  3. Im Vergleich mit dem Hassreaktor in Köln-Ehrenfeld wirkt die römische Moschee geradezu klassisch. Sie lässt sich auch sicher anderweitig verwenden, falls einmal kein Bedarf mehr an derzeitiger Nutzung vorhanden sein sollte 😉

  4. “ Papst Pius XI. wollte sein Plazet nur geben, wenn die Muslime ihrerseits eine katholische Kirche in Mekka erlaubten. Das kam für die Araber jedoch nicht in Frage.“

    So viel zur „Religion der Toleranz“…

  5. Das ist interessant, dass bereits Papst Pius XI. sein Plazet nur geben wollte, wenn die Moslems ihrerseits eine katholische Kirche in Mekka erlaubten. Und ich dachte immer, diese völlig unerfüllbare Forderung wäre eine PI-Efindung 😉 Aber immerhin: Es hat sich gezeigt, dass man damit alle Forderungen der Moslems abschmettern kann. Leider traut sich heute niemand (zumindest niemand Namhaftes) mehr, so zu verhandeln. Respekt an den Papst!

  6. Papst Pius XI. wollte sein Plazet nur geben, wenn die Muslime ihrerseits eine katholische Kirche in Mekka erlaubten.

    Das und nichts anderes ist der einzig richtige Umgang mit dem immerzu fordernden und expandierenden Islam!

  7. Der Artikel zeigt,dass ganz Europa in nur 20 Jahren seinen gesunden Menschenverstand verloren hat.

  8. OT

    Juli 4, 2013 Pro-Morsi Wahhabis Vow to Suicide Bomb Everyone Opposed to Them & to Set Christians on Fire

    http://www.youtube.com/watch?v=SFX1heljE9k

    Pro-Mursi Wahhabiten geloben jeden in die Luft zu sprengen, die ihnen widersprechen & Christen zu verbrennen, lt. dem Sadisten Allah, 48:13, 4:56 „… as often as their skins are roasted through, We shall change them for fresh skins, that they may taste the penalty“

  9. Bei den NN war heute ein Foto von der angeblichen Tatwaffe. Die schaut aus, wie frisch aus dem Laden, der Schalldämpfer dagegen wie ein Stück leicht angekokeltes Holz.

    Wenn jemand wirklich so ein Teil aufm Schwarzmarkt besorgt und weitergegeben hat, dann muss er schon wissen, obs sich um die Waffe handelt, die er damals in Händen hielt.

    Zumindest wenn man mal ganz naiv davon ausgeht, dass das kein Schwerstverbrecher ist, der täglich mit unterschiedlichen Schiessprügeln hantiert.

  10. Und wofür brauchen wir – angeblich – den so unersetzlichen fossilen Brennstoff Öl so lebensnotwendig? Und wer verdient noch daran und an den ölfressenden Gerätschaften? Und welcher Nationalität gehören diese Leute an? Und wer läßt sie machen?

  11. Ja, so ändern sich die Zeiten! Ich finde den
    neuen Papst großartig, wünschte mir aber gegenüber dem Islam mehr solche Äußerungen wie von Papst Pius XII. Wenn doch endlich mal Schluss wäre mit dem Gesäusel von den „abrahamitischen Religionen“, dem theologisch
    völlig falschen Gleichsetzen von biblischem
    Gottesbild und Allah, dem Gefasel von der „Friedensreligion Islam“ etc. ! Ich fand es sehr
    schade, dass Papst Benedikt in seiner Regensburger Rede nicht noch viel deutlicher
    wurde, aber hier war er zu höflich und
    rücksichtsvoll.

  12. so was ähnliches gibt es bereits in Köln. Die Großmoschee steht Luftlinie nicht mehr als 1 km vom Kölner Dom weg. Irgendwann morgens schreit der Muezzin zum Gebet auf. Da werden die Kölsche es aber schwer haben, sich zu entscheiden.

    Geh ich jetzt um Allah anzubeten in die Moschee oder doch lieber noch in den Dom?

    Kölsche Grundgesetz: Et hät noch immer jut jegangen … die Kölner sind da etwas einfacher gestrickt. Ist ja auch Sozi-Stadt mit dem SPD-Islam-Rotfunk ARD.

  13. Mohammedaner sind von Rom und seiner Eroberung durch Mohammedaner besessen. Genauso wie sie es von Byzanz und Persien waren. In den Hadithen kommt pausenlos das Versprechen der Eroberung Roms nach der Eroberung von Byzanz und Persien vor; jeder Mohmmedaner, der irgendwo im Jihad rumspringt – aktuell in Syrien – faselt davon, daß anschließend Rom an der Reihe sei und islamisch wird.

    Mohammedaner heute sehen Rom als Synonym für Europa.

  14. Was Napoleon mit Kirchen machte, die im Gegensatz zu Moscheen keine Sozial- und Handelszentren, sondern wirklich sakrale Orte sind:

    Beispielsweise Speyerer Dom

    „“1794 verwüsteten Revolutionstruppen den Dom und das Gotteshaus wurde profaniert. Dabei ging die ganze Innenausstattung verloren. Unter Napoleon Bonaparte nutzten die französischen Truppen den Dom als Viehstall, Futter- und Materiallager.““ Wikipedia

    Lesetip zur Geschichtsauffrischung – als sich das Volk noch nicht alles gefallen ließ:

    DAS MUTIGE FRÄULEIN

    „“…ein Vorfall im Kölner Dom im Juli 1795 über den der Augustinermönch Anno Schnorrenberg ausführlich berichtet:

    Zu Anfang dieses Monats wurden im Dom 10stündige Gebete abgehalten, damit Gott uns Waffenstillstand verleihen möge. Der große Dom war fast den ganzen Tag gedrängt voll von Menschen. Ein französischer Soldat trat ein und ging bedeckten Hauptes umher. Unser Bürgermeister Reiner Klespe ersuchte ihn höflich, den Helm abzunehmen, um Erregung von Gläubigen zu vermeiden, die kniefällig den eucharistischen Christus anbeteten.

    Der freche Mensch antwortete: „Mein Helm ist mehr wert, als das, was im Tabernakel ausgesetzt ist. Sofort schlug ihn ein daneben stehendes Fräulein ins Gesicht, das er tüchtig aus der Nase und dem Mund blutete. Er versuchte blank zu ziehen, aber kräftige Männer hielten ihm die Hände auf den Rücken fest. Man nahm ihm den Säbel ab, riss ihn an den Haaren zu Boden, er bekam Faustschläge ins Gesicht und eine große Tracht Prügel, alles lief zusammen, die Leute vielen haufenweise hin, wobei verschiedene Kostbarkeiten verloren gingen. Der Schuldige wurde aus der Kirche geworfen und von französischen Kommandanten in das Gefängnis von St. Gereon geführt…

    Anlässlich des Fronleichnamsfeste 1795 ordneten die französischen Behörden für Köln an, das kein Offizier oder Soldat an dem heiligen Sakrament mit Kopfbedeckung oder ohne Kniebeuge vorübergehen dürfe. Das trug selbstverständlich zur Erbauung der Kölner bei…““
    http://www.epoche-napoleon.net/rheinischer-kirchenkampf.html

  15. Wer hätte damals das arabische Öl denn kaufen sollen, wenn nicht der Westen?

    Das gilt heut auch noch, oder hat sonst noch jemand eine Idee, wie die Muselmanischen Disneylands finaniert werden könnten?

    Die haben NICHTS ausser ihrem Öl und Geschäftsbeteiligungen an den Ölkunden.

    Drehen sie dem Westen das Öl ab drehen sie sich selber den Geldhahn zu.

    Dennoch sind unsere Politiker und Wirtschaftsbosse Nutten des Öls…

  16. @ #16 Babieca (05. Jul 2013 12:57)

    Mohamed Mahmoud, der Wiener, der aus Deutschland geworfen wurde und derzeit in einem türk. Gefängnis sitzen soll, sagte es – in Salafistenmanier – auch ganz offen: ab Minute 1:42 „Wir werden Rom erobern…“
    http://www.youtube.com/watch?v=C9OP_mVWg0w
    Und auf dem Petersplatz sollen Scharia-Strafen stattfinden und massenweise Zwangskonversionen!!!

    „“Jeder Sultan hatte bei der Thronbesteigung zu geloben: „Beim Goldenen Apfel sehen wir uns wieder.“

    Moslems und Ungläubige
    Für den Islam war die Welt zweigeteilt: in die Welt der Moslems und die der Ungläubigen. Pflicht eines jeden Muslim war es, die ganze Welt dem Islam zu unterwerfen. 1683 war Wien der Goldene Apfel, den es zu erobern galt.

    Historiker Ilber Ortayli über den Mythos des Goldenen Apfels:

    „Der Goldene Apfel ist ein Mythos in der türkischen Geschichte. Er beschwört den Eroberungswillen des Osmanischen Reiches. Zuerst war Istanbul, die alte Kaiserstadt Konstantinopel, für die Osmanen der Goldene Apfel. Als sie Konstantinopel erobert hatten, wurde Rom der Goldene Apfel, dann Wien. Denn Wien gehörte zum Heiligen Römischen Reich, dort residierten die Kaiser. Der Mythos vom Goldenen Apfel hielt sich bis ins 18. Jahrhundert.“““
    http://www.zdf.de/Terra-X/Der-goldene-Apfel-5203490.html
    Liebes ZDF, der Mythos vom Goldenen Apfel ist unter Moslems immernoch nicht vergessen!

  17. Solange das Kolosseum steht, steht auch Rom;
    wenn das Kolosseum fällt, fällt auch Rom;
    wenn Rom fällt, fällt auch die Welt.

    Beda Venerabilis

  18. OT: Die kulturelle Kulturbereicherung hat in der bunten Stadt Pforzheim neue Höhepunkte erreicht! Tägliche Wohnungsaufbrüche und jetzt wöchentliche bewaffnete Raubüberfälle auf Tankstellen, Spielsalons und man höre und staune auf deutsche Metzgereien, zeigen ganz genau was passiert, wenn eine Stadt einen Migrationsanteil von 46 Prozent erreicht!

    Reaktion auf Überfälle: Polizei richtet Ermittlungsgruppe ein

    Pforzheim/Enzkreis. Im Zeitraum März bis Juli 2013 ereigneten sich im Stadtgebiet Pforzheim und dem Enzkreis mehrere Raubdelikte – überwiegend auf Tankstellen und Spielhallen. Für viel Aufregung sorgte auch der Überfall auf die Targo-Bank in der Pforzheimer City am helllichten Tag. Jetzt hat die Kriminalpolizei Pforzheim eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Reaktion-auf-Ueberfaelle-Polizei-richtet-Ermittlungsgruppe-ein-_dossier,-Raubueberfaelle-in-der-Region-_arid,427209_dossierid,144.html

  19. Die Architektur eines Gebäudes ist ja total unabhängig von dem was innen vorgeht, außer, sagen wir mal, der Minarette. Wie die meisten der Moscheebauten, wie auch in DE, hat Monte Antenne ein traditionelles Design das die Moderne überdauern wird. Und verglichen mit einigen modernistischen Nachkriegs-Kirchenbauten in DE gar nicht so schlecht. Also würde ich Bruno Zevis Urteil nicht zu sehr würdigen.

    Wichtiger aber ist das die damalige Auflage Pius XI letzten Endes nicht beachtet wurde, und die römischen Behörden politisch korrekt kläglich einknickten. Übrigens, siehe da, sogar die italienischen Grünen werten sich dagegen! Wo würde das heute noch geschehen?

  20. Cucurbita (05. Jul 2013 15:37)

    „Solange das Kolosseum steht, steht auch Rom;
    wenn das Kolosseum fällt, fällt auch Rom;
    wenn Rom fällt, fällt auch die Welt.“

    Dieser Spruch bedeutet gar nichts, denn
    das Kolosseum steht noch
    und Rom ist untergegangen:

    An der Dekadenz der Herrschenden…

    Die Elite von heute nimmt genauso wenig das
    europäische (römische) Volk mit wie damals.
    Wir sind dem Untergang geweiht.

  21. Ganz Toller Gott dieser All AH:

    überall wo Allah ist, ist Wüste und lebensfeindlich Umgebung.

    Berlusconi waren gegen den Bau.
    Tja, hätten die Italiener mal lieber ihren Berlusconi rangelassen !

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