Wenn ideologische Allianzen brechen

Ob nun niemand die Absicht hat, eine Mauer zu errichten oder ein rotlackierter, faschistischer Antifant in den vorgeblichen Kampf gegen seine braunen Gesinnungsbrüder zieht – stets hat der rote oder grüne Gutmensch nicht den Zwang, sein Tun und Sein zu legitimieren. Die Gesellschaft neigt zur Urteilsneurose, ist in vielen Angelegenheiten zum kritischen Hinterfragen nicht mehr in der Lage oder bereits knietief in Lethargie versunken. Der konservative Journalist Jan Fleischhauer, der in einem stramm linken, sozialdemokratischen Elternhaus aufgewachsen ist, beschrieb das Linkssein in erster Linie als Gefühl. Das Gefühl, stets ohne Legitimationsarbeit im Recht zu sein.

(Von Rechtskonservativer Denker)

Tatsächlich hat es der rote Mob geschafft, ganz im Stil der Marx’schen Arbeiterbefreiung, den Begriff des Antifaschismus für sich zu vereinnahmen und ihn zum hauptsächlichen Assoziationsattribut des Eigenen zu machen. Doch längst hat das Versagen des Sozialismus in die Köpfe vernünftiger und historisch sachkundiger Menschen Einzug gehalten, das Linke steht längst nicht mehr für die direkte Vertretung der Interessen des durchschnittlichen Arbeiters.

Im linken Lager weiß man ganz genau um die eigene Legitimationskrise nach den sozialistischen Katastrophen bis 1989. Sodann musste man sich neue gesellschaftlich relevante Vorwände schaffen, um im öffentlichen Bewusstsein als strahlende Freiheitskämpfer wahrgenommen zu werden.

Heute züchtet man sich mit dem Multikulturalismus, den man mit antirassistischen Parolen verteidigt, nicht nur einen Schutzschild, sondern auch eine gewaltige Ladung sozialen Sprengstoffes heran.

Man versucht die multikulturelle Präsenz in Deutschland als sozial fortschrittlich und erhaltenswert zu verkaufen, um sich in der Gesellschaft Ansehen zu verschaffen und mit moralisch scheinbar richtigen Speeren in den Kampf gegen politische Gegner zu ziehen.

Besonders radikaler Islamismus (bzw. der Islam selbst) und Linksradikalismus bzw. Linksextremismus gehen gern eine kriegerische Allianz gegen Deutschland und seine demokratische Grundordnung ein. Doch wann brechen die deutschenfeindlichen Interessengemeinschaften, wenn der Platz immer enger wird? Was passiert, wenn die multikulturelle Gesellschaft kollabiert und der antifaschistische Selbstschutzmechanismus in gewalttätige Autonomie umschlägt?

Ich wage einen kurzen Ausblick.

Wir drehen die Zeit einige Jahrzehnte vor und sehen eine noch wesentlich weiter vorangetriebene Islamisierung, die in Großstädten zunehmend zu nächtlichen Sozialkonflikten in Verbindung mit schweren Gewaltverbrechen führt.

Regelmäßig kommt es zu brutalen Angriffen auf Deutsche durch kulturelle Bereicherer. Ein Großteil der Bevölkerung hat sich an die Randgebiete der Stadt zurückgezogen und lebt (wenn möglich) unter seinesgleichen, um dem täglichen Schlachten auf Deutschlands Straßen so weit wie möglich zu entgehen. Innerhalb der zentraleren Stadtgebiete haben sich die Mietpreise im Vergleich zu heute beinahe verdoppelt, das Angleichen der Mietpreise durch Konkurrenzunternehmen etabliert die neuen Horrorpreise zukünftig als neuen Nationalstandard.

Nur wenige, relativ Vermögende leisten sich die zentrale Wohnlage und sehen sich durch ihre finanziellen Polster immer häufiger Angriffen von Linksextremisten ausgesetzt. Die Rote SA führt ihren Krieg gegen die letzten verbliebenen „Reichen“ im Zentrum der Stadt, die im Gegensatz zu Mittel- und Unterschicht noch nicht auf die Randgebiete ausweichen mussten, die aufgrund des enormen Bevölkerungswachstums und entsprechender Nachfrage am Wohnungsmarkt, als einzige Wohngebiete einigermaßen bezahlbar geblieben sind. Doch auch das wird sich ändern, wenn auch Besserbezahlte und Kieznostalgiker allmählich aufgrund der enormen Kriminalität in der Stadt, weiter in Wohngebiete an den Stadträndern schwemmen. Migranten erobern durch ihre Geburtenraten die Stadtgebiete und verwandeln die einstmaligen Altstädte in soziale Kriegslandschaften, in denen noch mehr als heute bereits die Straßen jede Nacht durch Blaulicht erhellt werden.

Aufgrund der gewaltigen Finanzbelastungen der öffentlichen Haushalte, ist es der Staatsgewalt ohne noch monströsere Steuerbelastung der Bevölkerung nicht möglich, ihre Exekutive zu finanzieren. Es wird immer weniger und immer schlechter ausgerüstete und konfliktgeschulte Polizei geben, die sich linker und ausländischer Gewalt erwehren kann. Durch die gewaltige Verwahrlosung der Städte und Stadtränder, können viele Betriebe ihr Gewerbe nicht mehr effektiv betreiben, weil ihnen entsprechende Gewerbeflächen fehlen oder sie in ländlicheren Gefilden nicht effektiv wirtschaften können. Bruttosozialprodukt und allgemeine Kaufkraft sinken, Steuerbelastungen aufgrund immer größerer Sozialstaatskosten durch wachsenden Ausländeranteil steigen. Die Parallelgesellschaften florieren besser denn je und integrationsrelevante Eingliederungsarbeiten entfallen fast zwangsläufig in vollem Maße, der Anteil kompetenter und qualifizierter Einwanderer sinkt weiter.

Die nach Arbeitskräften schreiende Industrie wandert immer mehr ab, Deutschland dreht sich immer mehr den Hahn selbst zu, die Staatskompetenzen werden immer mehr ausgeweitet.

Der sozialistische Teufelskreis der Steuerproblematik durch eine stark erhöhte Staatsquote setzt ein. Immer schlechtere Bedingungen im Lebensraum und am Arbeitsmarkt treiben immer mehr Globalisierungsverlierer in die linksextreme Szene. Zusätzlich dazu wächst auch der Rechtsextremismus aufgrund der steigenden Ausländerprobleme stark an, da sich verdrossene und vom Multikulturalismus in die Ecke gedrängte Einheimische, nicht von aggressiven Einwanderern verdrängen lassen wollen. Die Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Migranten, islamischen Fundamentalisten und Rechts- und Linksextremisten werden noch weitaus zahlreicher als heute sein.

Ruhige und aufrechte Bürger flüchten letztendlich freiwillig aus den sozialen Schützengräben der deutschen Städte und überlassen den Migranten und Extremisten immer mehr das Feld. Stadt und Land werden sich voneinander abschotten, da sich Bevölkerung, Mietpreise, Kriminalitätsraten, örtliche Erscheinungsbilder und industrielle Verwurzelung grundlegend unterscheiden werden und immer weiter voneinander abdriften.

Die sich gegenüberstehenden Bevölkerungsblöcke setzen sich aus gegensätzlichen Personentypen zusammen. Deutsche und Integrierte meiden die Städte und ziehen weg, hinein in konservative und kleinbürgerliche Gefilde und führen ihr gewünschtes Eigenleben fernab der Brandherde der urbanen Lebensräume.

In den Städten sammeln sich vornehmlich Migranten, die durch ihre enorme Vermehrung fester und vermutlich irgendwann beherrschender Teil der Umgebung geworden sind. Die abnehmende Zahl normaler und friedliebender Menschen wird ob der gewaltigen sozialen und finanziellen Spannungen abnehmen, Rechtsextremisten verteidigen verbissen ihre Wohngebiete gegen Migranten und Linksextremisten. Und die Roten Socken schieben dem Staat und den Deutschen die Schuld für die prekäre Lage in die Schuhe, sie fordern lauthals den Kommunismus ohne zu begreifen, dass die Bundesrepublik ökonomisch genau auf diesen zusteuert, aber nicht aufgrund der bösen Reichen, die mit ihren Unternehmen ins ruhigere Ausland geflohen sind, sondern durch die gewaltigen Geldlasten des Sozialstaates, die die Arbeitenden tragen müssen, um die lieben kulturellen Bereicherer durchzufüttern, mit denen sie sich 30 Jahre zuvor noch antifaschistisch solidarisiert haben und heute dafür umso regelmäßiger die Brechstangen um die Ohren hauen.

Die linken Weltverbesserer, die vorher fleißig im Kampf gegen Rechts jede kritische Prophezeiung mit wüstem Geschrei übertönt haben, wünschen sich mit Sicherheit bald selbst Abstand vom sozialmilitärischen Kochtopf in ihren geliebten Moslem- und Sponti-Kiezen und begreifen mit kaltem Schweiß auf der Stirn, dass ihre kulturellen Bereicherer doch nicht so bereichernd sind und die Geister, die sie riefen, sie bald selbst heimsuchen werden.

Vielleicht hat ja dann endlich jemand die Absicht, eine Mauer zu bauen…