Gewalt in Ägypten: Christen zahlen die Zeche

Nachdem die Polizei am Mittwoch das Protestlager der Mursi-Unterstützer in Kairo gewaltsam geräumt hat, eskaliert die Situation in Ägypten erneut. Die Wut über den Einsatz und der Hass entladen sich auf die Christen des Landes. Es ist, als wolle man den entstandenen Flächenbrand mit ihrem Blut löschen.

(Von L.S.Gabriel)

In den Städten Suhag, Fayum und Beni Suef sowie auf der Sinai-Halbinsel griffen Moslems christliche Kirchen an, in Suhag sei sogar schon die schwarze Flagge von Al-Qaida auf einer Kirche gehisst worden, es soll bereits Tote geben, berichtet der koptisch-katholische Bischof von Asiut, Kyrillos William Samaan.

Die Angreifer warfen Brandbomben auf die Mar Gergiss Kirche in Sohag, einer Stadt mit einer großen koptischen Gemeinde. Auch in der Provinz El-Minya wurden zwei Kirchen in Brand gesteckt. Die koptische Menschrechtsorganisation Maspero Youth Union beschuldigt die Anhänger der Muslimbrüder „einen Krieg der Vergeltung“ gegen die Christen des Landes zu führen, berichtet Alarabiya.net.

Al-Qaida-Chef Ayman al-Zawahiri hatte Ägyptens Christen beschuldigt, verantwortlich zu sein für den Sturz von Muhammad Mursi am 3. Juli diesen Jahres. „Das ist natürlich absurd. 33 Millionen Ägypter haben seinen Rücktritt verlangt. Wir Christen haben ja nicht allein gegen Mursi demonstriert“, sagt Bischof Kyrillos. Er betonte, dass auch nicht-christliche Publizisten sich nun für die Christen einsetzen würden, indem sie dafür eintreten, dass die Christen nicht den Preis für die Demokratisierung bezahlen dürften. Er sagte auch, dass die Mehrheit der Ägypter einen liberalen und keinen islamischen Staat wollten.

Unterdessen hat die ägyptische Regierung den Ausnahmezustand verhängt, Vizepräsident und „Friedensnobelpreisträger“ Mohamed El Baradei ist zurückgetreten.

Der Spiegel schreibt:

Kairo – Nach der Gewalteskalation in Ägypten hat Vizepräsident Mohamed ElBaradei seinen Rücktritt eingereicht. In einem Schreiben an den Übergangspräsidenten Adli Mansur teilte er mit, er könne nicht länger „Verantwortung für Entscheidungen übernehmen, mit denen ich nicht einverstanden bin“. (..) ElBaradei erklärte, die Polizei hätte die Protestlager der Islamisten in Kairo nicht mit Gewalt räumen müssen. Es seien noch nicht alle friedlichen Alternativen ausgeschöpft gewesen. „Bedauerlicherweise werden diejenigen, die zu Gewalt und Terror aufrufen, von dem, was heute geschehen ist, profitieren“, heißt es in dem Rücktrittsschreiben an Mansur, das vom staatlichen Nachrichtenportal „al-Ahram“ veröffentlicht wurde.

Nein, die Polizei hätte natürlich auch warten können, bis die Mursi-Anhänger das Ruder in die Hand nehmen, um dann „friedlich“ einen islamischen Gottesstaat zu errichten. Die Europäische Union und die USA riefen die Sicherheitskräfte zur Mäßigung auf. Dass die Islamtreuen aufhören sollten Christen zu töten und deren Gotteshäuser abzufackeln, dazu haben sie nicht aufgerufen. Auch Catherine Ashton hat sich nicht zu Wort gemeldet und verlangt, sich von der Sicherheit der Christen im Land überzeugen zu dürfen. Sie ist ja ebenso wie der Rest der westlichen Heuchler damit beschäftigt, sich um Mursi und seine Terrorbanden Sorgen zu machen.




Justiz: Disko-Hausrecht gilt nicht für Türken!

discoEine Diskothek in Hannover muss 1000 Euro Schadenersatz an einen Deutschen türkischer Herkunft zahlen, weil sie den Mann an der Tür abgewiesen hat. Die Beweisaufnahme habe ergeben, dass männliche Ausländer in der Diskothek nicht erwünscht seien, teilte das Amtsgericht Hannover am Mittwoch mit. Deswegen sei die Behandlung des Mannes als Diskriminierung zu werten und stelle einen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz dar, urteilte das Gericht in einem Zivilverfahren.

Während der Betroffene an einem Abend Mitte Januar nicht in die Diskothek durfte, seien zeitgleich Besucher ohne Migrationshintergrund eingelassen worden. Außerdem wurde die Betreibergesellschaft der Diskothek dazu verurteilt, dem Kläger künftig Einlass zu gewähren. Kommt die Diskothek dem nicht nach, sei ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro möglich, hieß es vom Gericht.

(Was für ein perverses Gerichtsurteil! Bisher hatte man Hausrecht. NPD-Mitgliedern darf andererseits bekanntlich Bewirtung und Übernachtung in Hotels und Gaststätten selbstverständlich verweigert werden! Wo leben wir eigentlich? Entweder oder!)




André F. Lichtschlag über Grüne SA in Göttingen

Die [Grüne Jugend] ruft in der Tradition der SA gemeinsam mit der örtlichen „Antifa“ dazu auf, Veranstaltungen der parteipolitischen Konkurrenz zu unterbinden. Meinungsfreiheit? Versammlungsfreiheit? Nur noch mit grünem Berechtigungsschein für die sozialökologisch Anständigen im Lande. (Weiter im Ef-Magazin)

(Karikatur: Wiedenroth)




Türkenvize tadelt „deutsche Polizeigewalt“

Am vergangenen Wochenende wurde der Türke Yasar Albayrak (kl. Foto oben r.) bei einer Amtshandlung von Sicherheitsbeamten des Köln-Bonner Flughafens leicht verletzt. Der 52-Jährige hatte eine Schalterangestellte verbal heftig attackiert, weil diese sich für sein Anliegen nicht zuständig erklärt hatte. Sie sei „frech“ geworden, rechtfertigte sich der Mann später. Das kann sich ein türkischer Herrenmensch von einer deutschen SchlampeUngläubigen natürlich nicht bieten lassen, da kann man schon mal ausfällig werden.

(Von L.S.Gabriel)

Die Flughafenangestellte wusste sich wegen der Aggression der türkischen Sippe nicht anders zu helfen und verständigte die Polizei. „Der Vater hat zwei Beamte bedroht und einem mit der Faust ins Gesicht gehauen. Der Beamte hat ihm danach auf den Arm geschlagen“, erklärte die Polizeisprecherin Steffi Rost den Tathergang. Die kleine Platzwunde am Kopf, mit der sich Albayrak anschließend medienwirksam in allen Facetten ablichten ließ, habe der Türke sich beim Fallen zugezogen,

Yasar Albayrak, gegen den wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt wird, sieht das naturgemäß anders und erzählt von einer desinteressierten Angestellten und seine Frau ist sich sicher, dass die Polizei auf den Kopf ihres Mannes eingeschlagen habe, was die Bundespolizei jedoch bestreitet.

Weil es aber nicht angehen kann, dass ein randalierender Türke in Deutschland von deutschen Beamten zur Räson gebracht wird, meldet sich auch gleich die türkische Regierung in Gestalt des Vizeregierungschefs Bekir Bozdag (Foto) mit einer Forderung an Deutschland zu Wort.

Der Spiegel berichtet:

„Ich verurteile die Polizeigewalt gegen unsere Bürger auf dem Kölner  Flughafen. Wir werden ganz genau verfolgen, wie die deutschen Behörden mit diesem Thema umgehen“, sagte der türkische Vize-Ministerpräsident Bekir Bozdag in Ankara. „Wir hoffen, dass die deutschen Behörden strafrechtliche Verfahren gegen die Polizisten einleiten, die das Gesetz gebrochen haben.“ Er habe die türkische Botschaft in Berlin angewiesen, sich um den Fall zu kümmern, sagte Bozdag.

Mit Polizeigewalt kennt er sich ja bestens aus. Wie die auf türkisch aussieht, weiß er ja aus Istanbul, wo Erdogans Schergen brutal und völlig enthemmt auf Demonstranten eintraten. Damals hörte man allerdings nichts vom Türkenschützer Bozdag. Aber die Gewalt der Türken war ja bestimmt gerechtfertigt, ebenso wie der Ärger von Yasar Albayrak über die deutsche Frau ohne „gebührenden Respekt“.




Duisburg: WAZ-Hetze gegen Pro-Bewegung

In geradezu widerwärtiger Weise hetzt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) gegen die Pro-Bewegung. Dies scheint für die Sozenlobby der einzig verbliebene Weg zu sein, einen Durchbruch von Pro-NRW bei den Kommunalwahlen 2014 und einen Achtungserfolg von Pro-Deutschland bei der Bundestagswahl zu verhindern. Die Diskriminierung durch die Erwähnung als „rechtsextrem“ in den Verfassungsschutzberichten des Bundes und Landes ist ja durch die gerichtlichen Erfolge (PI berichtete) bald völlig obsolet. Aber lassen wir uns den Stürmer-Stil der WAZ mal auf der Zunge zergehen:

(Von Marsianer)

Die Duisburger Polizei ermittelt in einem weiteren Fall von ausländerfeindlicher Hetze rund um das Haus In den Peschen in Rheinhausen. Unbekannte hatten dort am Dienstag anti-ziganistische Parolen an die Wände geschmiert. Stimmungsmacher könnte die rechtspopulistische Pro-Deutschland-Bewegung sein. Nach den verbalen Attacken gegen die Bewohner des Hauses In den Peschen bei Facebook, meldet die Polizei am Mittwoch einen weiteren Vorfall mit ausländerfeindlichem Hintergrund am sogenannten „Problemhaus“. Dort hatten Unbekannte am Dienstag im Umfeld des Hauses mehrere bis zu zehn Meter lange Schriftzüge mit rassistischen Parolen an die Wände gesprüht. Bürger hatten diese anti-ziganistischen Schmierereien entdeckt und der Polizei gemeldet. Die Beamten veranlassten die Beseitigung der Schriftzüge. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein, es ist das zweite wegen ausländerfeindlicher Hetze gegen die Bewohner des Wohnblocks. (…) In dem Meinungsforum finden sich auch einige Einträge von Facebook-Nutzern, die auf Internet-Inhalte der rechtspopulistischen Vereinigung Pro Deutschland verlinken. Diese selbst ernannte Bürgerbewegung ist aus der Gruppierung „Pro Köln“ hervorgegangen und wie „Pro NRW“ in einem gemeinsamen Dachverband organisiert. Es erweckt den Anschein, als ob die vom Verfassungsschutz beobachtete Bewegung, die auch bei der Bundestagswahl antritt, hier Stimmung machen will. Schließlich war es auch die Partei Pro NRW, die im März zu einer Demo am Haus In den Peschen aufgerufen hatte, rund 300 Gegendemonstranten eines Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage hatten sich damals den wenigen Aktivisten von Pro NRW entgegengestellt.

Das sind natürlich alles haltlose Vermutungen, aber bei der Verunglimpfung des politischen Gegners ist der WAZ anscheinend jedes Mittel recht. Genauso gut könnte man behaupten, die WAZ-Journalisten hätten selbst anonym bei Facebook die rassistischen Kommentare gepostet, um sie dann mit den Seiten von Pro-Deutschland und Pro-NRW zu verlinken.

» Kontakt: redaktion.duisburg@waz.de




PI vor Ort: Die Partei der Schwedendemokraten

DSCF1000Eine Partei mit dem kritischen Themenkatalog Einwanderung, Islamisierung, EU und anderen kompromißlos konservativen Vorstellungen kommt im ultra-gutmenschlichen Schweden mit 20 Abgeordneten ins nationale Parlament. Eine Sensation, über die wir in Deutschland wenig hören und wenn überhaupt, dann nur mit Nazi- und Rassismuskeule. Und noch am allerbesten funktioniert bei den Demokratieabgabe- und sonstigen Mainstream-Qualitätsmedien die bewährte journalistische „Glocke des Schweigens“. Lauter gute Gründe, sich vor Ort doch lieber einmal selber umzusehen.

(Eine PI-Reportage aus Stockholm von Mr. Merkava)

Ein Spaziergang oder eine Bootsfahrt durch das wunderschöne alte, aber auch durch das schicke neue Stockholm

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zeigt auf den ersten Blick nur eine moderate Generalbereicherung aus den üblichen Ländern, deren Bewohner ein Leben unter rassistischer Verfolgung im Westen einem Verbleib in ihren Heimatländern vorziehen. Dort werden sie meistens allerdings gar nicht politisch (der einzige rechtlich zulässige  Asylgrund), sondern von der dortigen Unfähigkeit verfolgt, ein funktionierendes, prosperierendes Gemeinwesen aufzubauen:

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Ein erster Besuch bei der jüdischen Gemeinde in Stockholm (ca. 4400 Mitglieder) mit einer sehr stattlichen Synagoge und Holocaust-Mahnmal ergibt ein nicht untypisches Bild: natürlich ist man nicht so besorgt, wie die jüdischen Mitbürger in Malmö, die wegen der berüchtigten pogromartigen Ausfälle durch die vorwiegend moslemischen Zuwanderer nahe einer Totalvertreibung sind (PI berichtete hier und hier und hier und hier); es wird sich eher intern mit Glaubens- und Kulturfragen beschäftigt, während die reale Bedrohung durch die zugewanderten notorischen Judenhasser nicht so gerne beim Namen genannt wird (siehe engl. Video „Jüdische Gemeinde in Stockholm zu Diskriminierung und anderem“wir bitten, die Tonqualität zu entschuldigen), sondern man sich so gut es geht durch Videoüberwachung, israelisches Sicherheitspersonal und massive Sicherheitsbaken gegen Autobomben schützt:

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Erst ein Besuch in bestimmten, mittlerweile zu hundert Prozent bereicherten Vororten Stockholms (z.B. Rinkeby; Husby) bringt die ganze Wahrheit an den Tag: die erkennbare Innenstadtbereicherung bleibt mäßig, da die Eindringlinge (wie nicht ganz zu unrecht Illegale in betroffenen Ländern mittlerweile öfters genannt werden) in Vorstädte einquartiert werden, die heute in Gänze moslemisch-afrikanisch geprägt sind, wo kein Einheimischer mehr wohnt und auch die Polizei sich nur noch in Bataillonsstärke hinein traut, um Schlimmstes bei Immigranten-Unruhen halbwegs zu kontrollieren (PI berichtete). Der Alltag wird längst durch „mitgebrachte Gebräuche“ (z.B. Sharia) auf dem kleinen Dienstweg geregelt, ohne die schwedischen Behörden weiter zu belästigen:

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Die wenigsten werden sich unsicher sein, ob die hilflos-gutmenschlichen Versuche der symbolhaften Integration der Nichtintegrierbaren eher zu belächeln, zu bemitleiden oder wegen der verschwendeten Steuergelder als nutzlos abzulehnen sind:

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Der Stadtteil Husby hatte im Frühjahr traurige Berühmtheit durch die gewalttätigen Unruhen seitens der Eindringlinge erlangt: Autos brannten, es gab einige, zum Glück nicht schwerwiegend Verletzte, erstaunlich wenige Festnahmen und viele Schweden, die sich in ihrer Kultur der konfliktscheuen Gemütlichkeit („gemytlighet“; „behaglighet“) gestört fühlten:

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Der Gedanke, daß neben vielem auch der Drogenhandel in diesen Vierteln bereits offiziell institutionalisiert und per Reklameschild angepriesen sei, hat sich allerdings so nicht bewahrheitet, sondern es übersetzt sich hier eher mit „Drogerie“:

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In diesem Umfeld sind die Schwedendemokraten (Sverigedemokraterna – SD) 2010 mit 20 Abgeordneten bei 5,7 % der Wählerstimmen ins Parlament eingezogen, wobei neuere Umfragen sie als drittstärkste Partei bei den Wahlen in 2014 sehen, auch wenn ihr Vorsitzender nicht zur Nobelpreisverleihung mit dem schedischen König eingeladen wird; in Anbetracht einiger Friedensnobelpreis-Empfänger der jüngeren Vergangenheit wohl eher als ein Vorzug zu werten:

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Schwedens Mainstream-Presse, keinen Deut besser als die deutschen Qualitätskollegen, verfolgt die Schwedendemokraten mit mehr oder weniger unverhohlenem Haß, wobei die bei deutschen Qualitätsjournalisten so beliebte „Glocke des Schweigens“ hier allerdings nicht funktioniert. Völlig irre ins Land gelassene Politiker und/oder Journalisten spielen zusätzlich den Schwedendemokraten in die Hände.

Ein besonderes Kapitel ist der durchaus erfolgreiche schwedische Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt von der Moderaten Partei (Moderata Samlingspartiet), Vorsitzender einer Vierer-Koalitionsregierung. Er muß möglicherweise ein persönlich-archaisches Familientrauma (in kolonial-britischem Slang: ”a kick with the tarbrush”) dadurch kompensieren, daß er Einwanderung aus möglichst kulturfremden Regionen der Erde begrüßt und fördert (PI berichtete) und erklärtermaßen wegen deren restriktiver Einwanderungspolitik die Schwedendemokraten besonders haßt. Vielleicht auch ein weiterer Grund, daß gerade seriöse Quellen die Partei im Aufschwung sehen.

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Video: PI-Interview mit Robert Stenkvist, dem Parteichef der Schwedendemokraten der Stockholmer Vororte (engl.):


Übersetzung des Interviews ins Deutsche (Danke an Carpe Diem):

PI: Hier ist Politically Incorrect, der bekannteste deutschsprachige Informationsweblog, der nicht dem Mainstream angehört, mit bis zu 100.000 Lesern täglich. Ich spreche mit Robert Stenkvist, dem Vorsitzenden der Schwedendemokraten in den Vororten von Stockholm. Vielen Dank, dass Sie PI in der Sommerpause ein Interview geben. Da für Robert Englisch ebenfalls eine Fremdsprache ist, wird er von Ron (gleichfalls von den Schwedendemokraten) unterstützt, der u.a. in Großbritannien gelebt hat. Robert, bitte beschreiben Sie doch mit einigen Worten Ihre Arbeit bei den Schwedendemokraten und auch Ihren persönlichen Hintergrund.

Stenkvist: Vielen Dank. Ich bin der Vorsitzende der Schwedendemoraten in den Stockholmer Randbezirken. Meine Aufgabe ist es den Gemeinden um Stockholm bei ihrer Entwicklung zu helfen. Mein persönlicher Hintergrund ist die schulische Tätigkeit, wo ich 17 Jahre lang gearbeitet habe.

PI: Robert, bitte beschreiben Sie kurz die Geschichte der Schwedendemokraten und deren hauptsächliches politisches Anliegen heute.

Stenkvist: Die Schwedendemokraten gründeten sich 1988 als Folge der schwedischen Einwanderungspolitik. Es gab damals keine Opposition und so entstanden die Schwedendemokraten. Anfangs war das nur eine Kleinstpartei. Es war ein hartes Stück Arbeit, ohne Geld, mit politischem Engagement in der Freizeit und gegen den Hass der Etablierten Parteien. Jetzt sind wir im Parlament und das ist ein märchenhafter Erfolg.

PI: Ich habe ghettoisierte Vororte in Stockholm gesehen, wie Rinkeby und Husby, wo man sich eher in Beirut, Khartum oder Mogadischu wähnt. Welche ist die heutige Einwanderungspolitik der Regierung, und was würden die Schwedendemokraten, mit oder ohne Regierungsbeteiligung, hier besser machen?

Stenkvist: Die Regierung unternimmt gar nichts. Sie führt ihre Einwanderungspolitik ganz einfach fort. Dabei funktioniert es ja ganz offensichtlich nicht. Sie hat zu viele Menschen in zu kurzer Zeit aufgenommen. Es gibt Aufstände, Arbeitslosigkeit unter den Immigranten, sie lernen die schwedische Sprache nicht und es gibt einfach zu viele Einwanderer. Die Schwedendemokraten möchten die Einwanderung um 90 Prozent reduzieren. Dies bedeutete für die Immigranten eine bessere Schulbildung, eine Zukunftsperspektive, die Möglichkeit, die schwedische Kultur kennen zu lernen – eben eine ganze Menge an Verbesserungen.

PI: Frederik Reinfeldt, der amtierende schwedische Premierminister von der sogenannten „Moderaten Partei“, hat irgendwo in seiner Ahnenreihe einen Vorfahren, der ein schwarzer Zirkusdirektor war. Er hat öffentlich verlautbaren lassen, dass er aufgrund seiner Familiengeschichte ein großer Freund insbesondere der afrikanischen Zuwanderung sei. Warum findet das solche Akzeptanz innerhalb der schwedischen Bevölkerung, und wie ist hier die Antwort der Schwedendemokraten?

Stenkvist: Wir halten das für ein wenig kurios. Wir kommentieren das aber nicht weiter. Es interessiert uns nicht. Es ist die Politik, die zählt, nicht irgendwelche Verwandte. Für uns war das kein Thema.

PI: Als prononciert konservative Partei sehen Sie sich einer eher feindlichen Medienlandschaft gegenüber. Wie reagieren Sie auf verzerrte Berichterstattung oder die „Schweigeglocke“, wie man im Deutschen sagt?

Stenkvist: Die Schwedendemokraten wurden oft verunglimpft, insbesondere vor den Wahlen im Jahr 2010. So langsam bessert es sich mittlerweile. Wenn man nicht zurück weicht, kann es nur besser werden. Wir haben eine Kommunikationsstrategie und an die halten wir uns. Wir stehen zu unseren Überzeugungen und gehen damit auf die Medien zu. Das ist unsere Strategie.

PI: Welche sind die kurzfristig zu erreichenden Ziele der Schwedendemokraten im Hinblick auf die Wahlen 2014, und welche sind Visionen für die schwedische Bevölkerung und Ihre Partei auf längere Sicht?

Stenkvist: Auf längere Sicht, das möchte ich zuerst beantworten, ist es das Ziel, über die 50 Prozent zu kommen. Erst dann kann man wirkliche Veränderungen herbeiführen. Ich denke das wird möglich sein. Wir sind bereits die drittgrößte Partei. Das hätte vor einigen Jahren noch niemand für möglich gehalten. 2014 wollen wir als Machtbalance fungieren und so die Dinge beeinflussen.

PI: Es gibt, oder es gab nur wenige gefestigte, konservative Parteien in Deutschland. Haben Sie, als erfolgreiche konservative Partei in Europa, hier einen Ratschlag?

Stenkvist: Sie können sich natürlich das Beste von erfolgreichen konservativen Parteien in Europa abgucken. Dabei müssen Sie Ihre deutsche Geschichte, den zweiten Weltkrieg, überwinden. Man kann nicht ständig mit Schuldgefühlen leben. Und schauen Sie sich andere konservative Parteien an. Da gibt es viele gute Beispiele.

PI: In Deutschland finden im September die Bundestagswahlen statt. Welchen Ratschlag können Sie den deutschen Wählern aus Ihrer Sicht geben?

Stenkvist:
Benutzen Sie Ihren eigenen Verstand und lesen Sie diesen ausgezeichneten Weblog (PI-News), mit dem ich gerade dieses Interview mache. Benutzen Sie Ihren Verstand und weichen Sie nicht zurück. Stehen Sie zu Ihrer Überzeugung.

PI: Dies führt mich zu meiner abschließenden Frage. Welches ist Ihre Botschaft an die 100.000 Leser von PI-News?

Stenkvist: Ich wiederhole: Weichen Sie nicht zurück. Stehen Sie zu Ihren Rechten. Das ist Ihr demokratisches Recht.

PI: Im Namen von PI-News bedanke ich mich herzlich und wünsche Ihnen und Ihrer Partei auch im Hinblick auf die kommenden Wahlen alles Gute.

Stenkvist: Vielen Dank.




„Blaue Narzisse“ verklagt taz

In einem Artikel von gestern ätzt die „taz“ gegen das Zentrum für Jugend, Identität und Kultur, wobei es die linke Tageszeitung mit der Wahrheit nicht allzu genau nimmt. Aus diesem Grund wird Chefredakteur Felix Menzel (Foto) gegen die Falschbehauptungen juristisch mit einer Unterlassungsklage vorgehen. Zuletzt hatte das islamkritische Internetportal „Blu News“ die taz auf Schadensersatz verklagt.

Der Antifa-Journalist Andreas Speit (kl. Foto oben l.) , Co-Autor des Artikels, war nach Kräften bemüht, die Blaue Narzisse in ein schlechtes Licht zu rücken. So wird behauptet, Menzels Schülerverbindung stand wegen „rechtsextremistischer Bestrebungen“ im sächsischen Verfassungsschutzbericht. Eine glatte Lüge. Des weiteren suggerieren die Autoren, daß der Vermieter des Zentrums die Räume gekündigt hätte. Woher diese Information stammt? Zumindest nicht direkt vom Vermieter, der gestern zu einem persönlichen Gespräch vor Ort im Zentrum war. Dieser hatte sich bereits mehrfach bei seinen Mietern schützend vor die Blaue Narzisse gestellt. Eine Gesinnungsprüfung lehne er ab und verwies auf die Gewaltbereitschaft linker Gruppierungen. Diese bereite den nervösen Nachbarn wohl die größeren Sorgen als ein nonkonformes Zentrum.

Die Verleumdungen der „taz“ läßt die Blaue Narzisse nicht unkommentiert stehen. Die linke Postille mag versuchen, das Ende des Zentrums herbeizuschreiben. Menzel und seine Mitstreiter werden sich auf keinen Fall vertreiben und mundtot machen lassen. „Wir halten dagegen“, so Felix Menzel gegenüber PI. Zudem hat Menzel bereits seinen Rechtsanwalt beauftragt, eine Unterlassungsklage auf den Weg zu bringen.

» Mehr über die Fehler des taz-Atikels hier.




Mörder Degowski will Freiheit

Es waren alles andere als Sternstunden des deutschen Journalismus, die Tage vom 16. bis 18. August 1988. Diese Zeitspanne umfasst das Geiseldrama von Gladbeck. Zeitgenossen werden sich noch an die geifernden Journalisten erinnern, die sich schamlos, und auf der Gier nach „Schnappschüssen“, an den Ort des Geschehens drängten, den Geiselnehmern ein prächtiges Forum boten und der Polizei die Arbeit nahezu unmöglich machten. An das Gebaren der Journalisten hat sich auch nach 25 Jahren nichts geändert. Nach 25 Jahren Haft möchte der Geiselnehmer und Mörder Dieter Degowski nun gerne in die Freiheit entlassen werden.

(Von Marsianer)

Die Rheinische Post (RP) berichtet:

Der Mörder und Geiselnehmer von Gladbeck, Dieter Degowski (57), hofft auf eine Freilassung zur Bewährung. Seine Mindesthaftzeit hat er verbüßt – deshalb befasst sich die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Arnsberg an diesem Mittwoch mit Degowskis Antrag. Der Gutachter empfiehlt einen „mehrjährigen Entlassungsprozess“. (…) Selbst wenn die Kammer Degowski entgegen den Erwartungen auf freien Fuß setzen sollte – die Staatsanwaltschaft Essen will eine Freilassung nicht hinnehmen. Eine Beschwerde beim Oberlandesgericht Hamm hätte aufschiebende Wirkung.

So schildert die RP das damalige Ereignis:

Degowski hatte am 16. August 1988 gemeinsam mit seinem Komplizen Hans-Jürgen Rösner eine Bank überfallen und war danach mehrere Tage durch einige Bundesländer und die Niederlande geflüchtet. Die Männer erschossen zwei Geiseln, ein Polizeibeamter starb bei dem Einsatz. Vor dem 25. Jahrestag des Verbrechens, das auch wegen des umstrittenen Verhaltens von Medien bis heute nachwirkt, hatten sich Angehörige der Opfer gegen eine Freilassung ausgesprochen.

Wollen wir hoffen, dass sich die Staatsanwaltschaft durchsetzt und der skrupellose Geiselnehmer und Mörder Degowski weiterhin im Gefängnis bleibt.




Berlin: Großrazzia in linksradikaler Szene

Razzia1Offenbar entschließt man sich nun doch endlich – zumindest ansatzweise – gegen die linksradikale Szene in Berlin vorzugehen. Seit den frühen Morgenstunden sind 400 Polizisten in den Berliner Stadtteilen Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg mit Hubschraubern und SEK im Einsatz und durchsuchen Wohnungen.

Anfang Juni hatten „Autonome“ während einer Drogenkontrolle am Kottbusser Tor in Kreuzberg eine Polizeieinheit mit Brandsätzen attackiert. Im Mai wurden mehrere Jobcenter angegriffen, dabei mehr als 80 Fensterscheiben eingeschlagen und die Einrichtungen mit Farbbomben verwüstet. Nun laufen Ermittlungen wegen versuchten Mordes an Polizisten und Sachbeschädigung. In Zusammenhang mit den Angriffen auf die Polizei hatte sich seinerzeit im Anschluss an die Tat via Internet eine linksradikale Gruppe dazu bekannt.

Polizeisprecher Stefan Redlich betont allerdings, dass es bei diesem Einsatz nicht darum ginge, jemanden festzunehmen, sondern lediglich um Beweissicherung. Ist ja zumindest einmal ein Anfang.

(lsg)




Lichtschlag: Grüner Kindersex nicht vorbei

Widerspruch: Die gestern hier angesprochenen Ergebnisse der Forschungen von Stephan Klecha und Franz Walter (kl. Foto r.) über grünen Kindersex sind nicht so aufklärerisch, wie es in diesem PI-Artikel, der sich auf den FOCUS bezieht, der sich wiederum auf die FAZ bezieht, dargestellt wurde. Habe den FAZ-Artikel gelesen und bin der Meinung, daß die Göttinger Forscher (Trittins Wahlkreis) den grünen Kindersex verharmlosen und mit dem damaligen linken 68er-Zeitgeist entschuldigen wollen, aber lassen wir gleich André F. Lichtschlag zu Wort kommen:

Schon bei der „Aufarbeitung der NS-Vergangenheit“ und später auch im „Kampf gegen rechts“ hat sich eingebürgert, uralte falsche Meinungen, oft als sehr junger Mensch geäußert, auch nach vielen Jahrzehnten noch gnadenlos zu sühnen. Während schwerste Straftaten verjähren, bleiben jugendliche Meinungs-Fehltritte ein Leben lang hängen. Es sei denn, man war damals Kommunist, rechtfertigte roten Massenmord und RAF-Terror, verprügelte Polizisten und schmiss Molotow-Cocktails. Wenn man danach in die Grünen eintrat, stand einer steilen Karriere dennoch nichts im Wege. Spätestens die befreundete Journaille würde einen immer „raushauen“.

Walter und Lecha schließen in der „FAZ“ damit, dass die Grünen in der Sache längst ganz besonders „clean“ seien. Was sie, so die fein gestrickte Legende, dem starken Feminismus in der Partei zu verdanken hätten. Womit sie den Bock zum Gärtner erklären. Denn die politische Pädophilie – und wieder einmal schaut die Presse nicht hin und skandalisiert statt dessen mehr als 30 Jahre alte Meinungskamellen – ist heute weiter verbreitet denn je. Nur findet sie längst unter anderen Labeln statt – täglich in deutschen Schulen und Kindergärten. Immer dann, wenn die mal wieder vor allem von den (Roten und) Grünen bestallten Gendertanten und Sexonkels mit ihren Plüschpenissen und Spielvaginas in den Unterricht und zu den Krabbelgruppen kommen, um die Kleinen und Kleinsten über „frühkindliche Sexualität“ aufzuklären und zum Beispiel entsprechende Rollenspiele anregen. Den regenbogenfarbigen Pin mit dem Emblem der BAG SchwuP haben sie lange abgelegt. Die lila Aufschrift auf ihren Sexköfferchen lautet jetzt: Gender Mainstreaming.

Genau so ist es! Die Grünen werden freigesprochen werden, und der grüne Kindersex geht mit Zustimmung aller Parteien und der „Qualitätspreasse“ weiter!

(Foto oben: „Stadtindianer“ stürmen das Podium auf dem Grünen-Parteitag 1980 in Saarbrücken und fordern freie Liebe zwischen Kindern und Erwachsenen)




Asylbewerber verdoppelt – 9516 im Juli

Die Zahl der Asylbewerber ist drastisch angestiegen: Im Juli 2013 haben nach Informationen der Augsburger Allgemeinen 9516 Menschen Asyl beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beantragt. Damit liegt die Zahl der Asylerstanträge um 5018 – oder 111,6 Prozent – höher als im Juli 2012. Die meisten Anträge stammen aus der Russischen Föderation (1588), Syrien (999) und Serbien (957). Bei den „Russen“ handelt es sich zu 90 Prozent um moslemische Tschetschenen und bei den „Serben“ um Zigeuner. Die Syrer, die wir mit der Unterstützung der bewaffneten Assad-Gegner selber herbeigelockt haben, werden nicht nach Moslems und Christen getrennt. (Näheres bei der Augsburger Allgemeinen!)




Radio-Sendung über Salafisten mit Ralf Jäger

Wer schon immer mal Lust hatte, dem NRW-Innenminister Ralf Jäger Fragen zu stellen, warum er es zulässt, dass sich Nordrhein-Westfalen zu einer gefährlichen Salafistenhochburg entwickelt hat, kann dies heute von 10.10 – 11.30 Uhr im Deutschlandfunk machen. Teilnehmer der Live-Sendung mit dem Titel „Warum werden junge Muslime radikal? Nicht nur in NRW wächst die Salafistenszene“ sind außer Jäger noch Dr. Marwan Abou-Taam, Rolf Clement, Prof. Stefan Huber, Ahmad Mansour. Von Islamkritikern weit und breit nichts zu vernehmen – also ran an die Telefone, liebe PI-Leser! JETZT mit Youtube-Aufzeichnung der Sendung

» LIVESTREAM: Flash | OGG | MP3
» Hörertel.: 00800 – 4464 4464 (kostenfrei)
» Hörerfax: 00800 – 4464 4465
» Email: laenderzeit@dradio.de

(Spürnase: FrankfurterSchueler)




Garbsen: Nur keine Islamfeindlichkeit zeigen…

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(Karikatur: Wiedenroth)




Nazis schuld am deutschen Schlabberlook?

joschka-modeDer deutsche Michel wird immer geschmackloser, schreibt Tilman Krause in der WELT. Der heiße Sommer sei für viele Deutsche Grund genug, selbst in der U-Bahn die Hüllen fallen zu lassen. Geschmacklosigkeit habe den öffentlichen Raum erobert. Soweit gehen wir mit Krause einig, PI hat das Thema auch bereits angesprochen. Die These, daß die Selbstermächtigung des deutschen Kleinbürgers zur geschmacksbestimmenden Größe im Nationalsozialismus erfolgt sei und wir deshalb heute den Schlabberlook hätten, ist aber weit hergeholt. Wie wär’s zur Abwechslung mal mit den gleichmacherischen Kommunisten und Linken? Siehe Achtundsechziger (Foto: Joschka im Bundestag)!