Hosni_Mubarak_ritrattoDer im Zuge des sogenannten „Arabischen Frühlings“ inhaftierte ägyptische Ex-Präsident Husni Mubarak (Foto) könnte noch in dieser Woche freigelassen werden. Für eine weitere Inhaftierung gebe es keine Gründe mehr, so Justizvertreter heute. Nachdem ein Staatsanwalt die Anschuldigungen in einem Korruptionsverfahren fallengelassen habe, sei seine Freilassung binnen 48 Stunden zu erwarten, sagte sein Mubaraks Anwalt Farid al-Dib der Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings könnte Mubarak wegen eines weiteren Korruptionsverfahrens weiter in Haft bleiben. Darüber werde aber noch in dieser Woche entschieden, sagte sein Anwalt. „Alles, was noch bleibt, ist ein einfaches Verwaltungsverfahren, das nicht mehr als 48 Stunden in Anspruch nehmen sollte. Er sollte bis Ende der Woche freigelassen werden.“ (ph)

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42 KOMMENTARE

  1. Die Ägypter haben die „RESET“-Taste gedrückt .
    Fehlt nur noch ,daß sie Mubarak wieder als Staatschef einsetzen !!!

  2. Nach Freilassung werden ihn die Militärs wieder als Staatsoberhaupt einsetzen und dann wird entweder Ruhe einkehren oder der Tanz geht erst richtig los!

  3. erhält dieser Asyl in Deutschland ? Er kann unmöglich dort bleiben. Herr Westerwelle –
    bitte knien sie vor Ihm….

  4. und wird er dann wieder die Macht übernehmen und für Ruhe , Ordnung und wirtschaftlichen Aufschwung sorgen? — Sogar der Muslim Obama wird schon bedauert haben , dass er ihn von seiner CIA absetzen liess.–

  5. @#1 Tritt-Ihn

    Wohl eher haben die USA die RESET-Taste gedrückt, und wollen ihre Ex-Marionette Mubarak in Sicherheit wissen. Abartig mit wem die so paktieren.

  6. leider kann der frühere Chef in Libyen nicht zum Leben erweckt werden um wieder für Ordnung zu sorgen. — Auch hier hat der Muslim Obama vorschnell gehandelt. — Und in Syrien plant Herr Obama dies ebenso. – Toll , wenn ein Politiker sich treu bleibt. — (muss ich jetzt eine Drohne fürchten?) —

  7. Der arabische Frühling und der demokratische Aufbruch war von Anfang an ein Märchen aus 1001 Nacht.

    Geträumt von realitätsfernen rotgrünen Traumtänzer. Ich kann mich noch gut an das dumme Gutmenschen-Geschwätz vom demokratischen Aufbruch und das Bestreben der Moslems nach Freiheit erinnern.

    Der arabische Frühling ist wie das rotgrüne Dogma des friedlichen Islam ein Selbstbetrug an der Realität!

    Das ist irre rotgrüne Ideologie pur! 😉

  8. Mubarak wird sicher nicht mehr eingesetzt werden. Er hat sich seine Rente redlich verdient; noch bevor sich alle Gefängnistore und die der Irrenanstalten unkontrolliert öffneten. Aber es ist schön zu sehen, wie schnell und effektiv die Justiz in Ägypten gegen den Global-Faschismus arbeitet. Daran sollte sich ganz Europa ein Beispiel nehmen! Dafür ist es allerdings erforderlich, daß man die Himmels-Richtung kennt. Rein in den Faschismus ODER raus aus dem Faschismus.

  9. Der ´friedliche Islam´.
    Dieser dumme Spruch ist kaum noch zu ertragen. Denn der friedliche Islam der Umayyaden(die Heilge Sippe) Emirat in Al-Andalus wurde zirka im Jahre 250 vom Arab-Turk Islam ausgerottet ! Wie Sie sehen ist dies schon etwas länger her. > Lesen bildet !
    Das Kennzeichen der Umayyaden ist die Sonnenfinsternis beim Tode Mohamadis. Die querliegende Sichel.

  10. Umpf! Jetzt möchte ich das Gesicht von Lady Ashton sehen und das möchte ich sonst eigentlich nie.

    Eigentlich müsste nun die große Entschuldigungsarie losbrechen – wird natürlich nicht kommen.

    Dafür werden wir mal wieder beschimpft und sollen auch Privat als Merkel Garde unsere Umgebung bespitzeln.

    „Die Bundesregierung und der Großteil der Gesellschaft nähmen die rechtsextreme Gefahr sehr ernst, versicherte die CDU-Politikerin. Neben Gesetzen und Programmen sei aber auch Zivilcourage nötig. „Wir fordern natürlich auch jeden auf, in seiner Diskussion, in seinem Leben, in seinem Bekanntenkreis darauf zu achten, daß Geschichtsverfälschung keinen Raum hat, daß falsche Parolen keinen Raum haben.“

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5999cea00a0.0.html

    Speziallacher : „Wir wissen ja, dass wir in einer Demokratie leben.“ Genau. Demokratien zeichnen sich ja bekanntlich durch Denk- und Sprechverbote sowie durch umfassende Kontrolle sämtlicher geäußerter Meinungen sowohl im Berufs- wie auch im Privatleben aus. .Wir brauchen Bannerträger (Gauck) für die „richtigen“ Parolen!Gelernt ist gelernt Frau Merkel

    Ich denke mal Merkel setzt auf die große Koalition mit der SPD und einer türkischen Ministerin für „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ und Diskurskontrolle.

  11. Bei dem von Merkel eingeforderten EU Treffen zu Ägypten möchte ich gern Mäuschen sein. Bleiche Gesichter, Schweigen. Verzweifeltes Warten auf den Anruf Obamas, der zwischen zwei Golfrunden sagt wo es lang gehen soll.

    Vor der gesamten Welt haben sie sich lächerlich gemacht. Nur bei uns, durch uns, werden sie noch ernst genommen. Im Kampf gegen Rechts wird es wohl notwendig werden, auch noch das Lachen zu verbieten.

  12. #6 Powerboy (19. Aug 2013 14:17)

    Der arabische Frühling ist wie das rotgrüne Dogma des friedlichen Islam ein Selbstbetrug an der Realität!

    Das ist irre rotgrüne Ideologie pur! 😉
    ——————–
    Die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit kann letzlich nur überwunden werden, wenn die Realität der Vorstellung angepasst wird – alternativlos und konsensual!

  13. @5 Lasker,

    LOL. Decken Sie ihre Tastatur besser mit ’nem Regenschirm ab.Man kann nicht vorsichtig genug sein!

  14. Den Ägyptern dämmert es mittlerweile auch, dass Mubaraks Sturz ein großer Fehler war, der nur der Muslimbruderschaft in die Hände gespielt und das Land ins Chaos gestürzt hat.

  15. „#11 JeanJean (19. Aug 2013 14:44)
    @5 Lasker,

    LOL. Decken Sie ihre Tastatur besser mit ‘nem Regenschirm ab.Man kann nicht vorsichtig genug sein!“

    Vielen Da WUMM,KRACH,PENG

  16. In mohammedanischen Staaten ist ein westlich-orientierter Dispot immer das kleinere Übel. Mubarak, Saddam, Gadhaffi oder der Schah waren keine Waisenknaben, aber die Alternative in Form des von der StudienabbrecherIn Claudia Fatima Roth bejubelten “arabischen Frühlings” werden mohammedanische Theokratien mit schwersten Folgen sein.

    Es ist unmöglich, ein mohammedanisches Land in einer Generation zu domestizieren!

    In Syrien, dem Libanon, dem Irak und Ägypten bluten nach Bürgerkrieg und “Frühling” die christlichen Minderheiten, während BUNTland Doitschelan aus diesen Ländern hauptsächlich die MohammedanerInnen in das Hartz IV-Paradies aufnimmt und keine verfolgten Christen.

    Das nennt man Resettlement!

    Wenn heute wieder Botschaften oder gar christliche Kirchen brennen, dann werden die linksgrünen Khmer laut schweigen und den USA die Schuld geben!

  17. Ja warum auch nicht? So schlecht hat er seine Sache doch nicht gemacht. Aussenpolitisch hat er gute Arbeit geleistet, den Frieden mit Israel eingehalten und das Land auch sonst vor extremistischen Einflüssen bewahrt.

    Schön, innenpolitisch hat er ein bissel geschlafen, er hätte mehr gegen Korruption angehen müssen aber wer ist schon perfekt? Als ich Ägyptten während der Mubarak Ära besuchte hatte ich keineswegs den Eindruck das die Bürger „unterdrückt“ wären. Es gab mehr individuelle Freiheit als in der ehemaligen DDR. Ein mit mir befreundeter ägyptischer Ingenieur war bereits mehrmals ins Ausland gereist, es gab keine Probleme bei der Beantragung eines Reisepasses, in der ehemaligen DDR wäre das unvorstellbar gewesen.

    Sicher, viele in Ägypten kotzt die weit verbreitete Armut an. Daran kann aber auch der Präsident nicht viel ändern. Seit der Ära der Pharaonen haben die Ägypter nicht mehr viel zustande gebracht, was nicht zuletzt an der Islamisierung des Landes liegt. Der Islam führt zu Bildungsfeindlichkeit und das führt zu Armut.

    Alles in allem: Mubarak ist zwar alt und gebrechlich, aber er hat eine Menge Erfahrung und bis sich ein jüngerer Nachfolger findet, könnte er durchaus gute Arbeit leisten.

  18. @14 Lasker ,

    hab ich doch gesagt!Ich reiche mal nen Besen rüber.

    Geht nicht. Datenverbindung versagt. Au Backe!Jetzt haben sie mich auch. Uhhhhhhh

  19. Letzte Woche in den ÖR-TV-Nachrichten die Selbstbeweihräucherung der linken Facebook-Generation, sie hätten den „Arabischen Frühling“ bewirkt, ohne sie und die moderne Kommunikationstechnik hätte es diesen „demokratischen Fortschritt“ nie gegeben:
    http://www.handelsblatt.com/panorama/kultur-literatur/hamburg-ausstellung-zeigt-preisgekroente-pressefotos/6592208.html
    Sie feiern sich und ihren verkrüppelten Scheinfrühling immernoch! Eingebildetes studiertes linkes Pipi-Völkchen!

    Tatsächlich haben Kindsköpfe statt am PC in der Wirklichkeit Revolution spielen wollen und gezündelt zugunsten eines „Islamischen Frühlings“.
    http://www.photomuseum.de/kairo-offene-stadt/

    Und hier kommt mir gänzlich das Grausen über so viel Genderdebilität: Vom arabisch-islamisch-patriarchalen Weiblichkeitswahn zum Mannweib!
    http://www.uni-hamburg.de/newsletter/archiv/Juni-2012-Nr-39/Tagung-bdquo-Arabischer-Fruehling-Alte-und-neue-Geschlechterpolitiken-in-einer-Region-im-Umbruch-ldquo-.html

  20. #3 der Esel – das Symbol von Unterwerfung (19. Aug 2013 14:05)

    erhält dieser Asyl in Deutschland ?

    Das wäre endlich mal eine wirkliche Fachkraft! Allein aus diesem Grunde wird es nicht geschehen.

  21. Mubarak – guter Mann!

    Hoffentlich wird er frei gelassen, und ein Mann von seinem Schlag sorgt dann endlich für Ruhe und Ordnung, macht dem Morden ein Ende und sorgt dafür, dass die Wirtschaft, vor allem der Tourismus, wieder ans Laufen kommt. Wenn alle nur mit der Kalashnikov auf der Straße rumrennen gibt’s nämlich weder Wohlstand noch Sicherheit, geschweige denn „Demokratie“.

  22. Toll, wenn Mubarak doch noch Gerechtigkeit widerfahren würde.
    Er und das ägyptische Militär haben jahrezehntelang für einigermaßen geordnete Verhältnisse in diesem wunderschönen Land gesorgt und als Tourist konnte man sich weitgehend ungefährdet ( auch als Frau alleine) dort bewegen.
    Nur unsere EU-Deppen und die USA unter Obama in ihrem Humanitäts-. und Demokratiedusel haben alles falsch gemacht. Wen interessiert auch in Ägypten, ob alle ungebildeten Fellachen irgendwo ein Kreuzchen auf einen Wahlschein machen können.Worum es geht, sind Ordnung und Sicherheit, damit man ein menschenwürdiges Dasein führen kann. Und das war unter Mubarak weitgehend gesichert. Nur die unendliche Bevölkerungszunahme hat viele Fortschritte gleich wieder zunichte gemacht. Und so konnte es passieren, dass junge, durchaus gebildete Menschen keine Arbeit bekamen. Aber diese Fruchtbarkeit ist ja vom Islam so gewollt.

  23. #25 mater dolorosa (19. Aug 2013 17:09)
    „….und als Tourist konnte man sich weitgehend ungefährdet ( auch als Frau alleine) dort bewegen.“
    Volle Zustimmung!!! War 1995 fünf Wochen allein als Frau unterwegs, vornehmlich im Sinai. Keine Probleme irgendwelcher Art, keine Belästigungen. Natürlich gab es die Militärkontrollen, die Behörden wussten immer wo man gerade war…. (hat mich aber nicht gestört).

  24. Sollte Ex-Präsident Husni Mubarak wieder als Präsident eingesetzt werden würde ich als Zeichen des Respekts vor diesem Land mal einen Döner essen oder zumindest mal so tun als ob ich interesse hätte in diesem Land Urlaub zu machen.

  25. OT: Pfrozheim ist ja so bunt! Unsere System-Medien und die rotgrüne Propaganda versucht die Berichterstattung über islamsichen Hass-Terror in deutschen Kirchen zu vertuschen!

    Moslems stören christlichen Gottesdienst und predigen aus dem Koran!

    Der Staatsschutz ermittelt in einem Fall ganz anderer Dimension und sucht weitere Zeugen, die gleichlautende PZ-Informationen bestätigen können, wonach im Juli drei Moslems während eines Gottesdienstes in der Barfüßerkirche mit Koffern nach vorne traten und aus dem Koran predigten

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Mulmiges-Gefuehl-im-Gottesdienst-_arid,435465.html

  26. @#27 Westgermane (19. Aug 2013 17:55)
    Warum einen Döner essen? Der Döner kommt aus der Türkei (nicht aus Aegypten)!

  27. Fast 30 Jahre lang regierte Hosni Mubarak Ägypten mit eiserner Hand. Anders kann man in diesen Ländern auch nicht regieren. Bei 90% Analphabetentum ist so etwas wie Demokratie schlichtweg unmöglich.
    Die religiösen Wirren der Gegenwart zeigen das überdeutlich. Damals herrschte jedoch Ruhe, Stabilität und Berechenbarkeit in Ägypten.

    Nur logisch, denn Mubarak war ja auch kein religiöser Wirrkopf. Demzufolge waren seine Entscheidungen in erster Linie von Vernunft und vom Säkularismus geprägt. Und die Muslimbrüder saßen da wo sie hingehören, nämlich hinter Schloss und Riegel. Sein Vorgänger Mohammed Anwar as-Sadat wurde ja auch, wie sollte es anders sein, von religiösen Fanatikern ermordet.

    Im Sommer 1981 hatten in Kairo Pogrome stattgefunden, bei denen Kopten von Muslimen niedergemetzelt wurden. Sadat lies daraufhin landesweit 1536 Oppositionelle verhaften, vorwiegend Muslimbrüder. Am 6. Oktober 1981 wurde er dann während einer Militärparade in Kairo, die an die Überquerung des Sueskanals zu Beginn des Jom-Kippur-Krieges erinnerte, durch einen Angriff von vier Islamisten der Gruppe Al-Dschihad ermordet.

    Islam ist Frieden!

  28. Bei aller (durchaus) berechtigter Kritik die man an Mubarak, Gaddafi und Assad üben kann, sie sorgen (oder sorgten) für Ruhe und Stabiliät in ihren Ländern. Und es waren die einzigen Länder im Nahen Osten in denen auch Christen nicht den Islam fürchten müssen.

    Vorallem wir machen doch auch Geschäfte mit z.b. China. Will mir jemand wirklich weißmachen das die Regierungs China besser ist als die von Syrien, Lybien oder Ägypten ?

  29. Na, das war ja mal ein schöner „Arabischer Frühling“.

    Wie immer in Mohammedanien:
    Laut schreien, Maximalforderungen stellen,eingebildete oder wirkliche Feinde umnieten, im Anschluß massakriert man sich untereinander. Danach Wiederaufbauhilfe im Westen beantragen, weil: der Westen ist ja an allem Schuld. Wenn der Westen nicht gleich spurt, dann Terror nach allen Seiten und was das schlimmste ist: Anruf bei Claudia Roth!

    Prost Mahlzeit!

  30. @ #25 mater dolorosa (19. Aug 2013 17:09):
    „Toll, wenn Mubarak doch noch Gerechtigkeit widerfahren würde.
    Er und das ägyptische Militär haben jahrzehntelang für einigermaßen geordnete Verhältnisse in diesem wunderschönen Land gesorgt und als Tourist konnte man sich weitgehend ungefährdet (auch als Frau alleine) dort bewegen.
    Nur unsere EU-Deppen und die USA unter Obama in ihrem Humanitäts-. und Demokratiedusel haben alles falsch gemacht. Wen interessiert auch in Ägypten, ob alle ungebildeten Fellachen irgendwo ein Kreuzchen auf einen Wahlschein machen können. Worum es geht,sind Ordnung und Sicherheit, damit man ein menschenwürdiges Dasein führen kann. Und das war unter Mubarak weitgehend gesichert. Nur die unendliche Bevölkerungszunahme hat viele Fortschritte gleich wieder zunichte gemacht. Und so konnte es passieren, dass junge, durchaus gebildete Menschen keine Arbeit bekamen. Aber diese Fruchtbarkeit ist ja vom Islam so gewollt.“

    Also DEM muss ich schon was entgegensetzen!
    Die „wunderschönen“ islamischen Länder Länder „sicher“ zu bereisen (auch als Frau), war ein durchaus – zynischer Luxus.
    (Den Anspruch auf) Demokratie für „die Fellachen“ zu relativieren, halte ich für ebenso zynisch. „Unser“ Wahlvolk“ ist kaum weiter, wie z. B. Wahlergebnisse für die GRÜNEN zeigen (GENAU DAS sind in Ägypten z. B. die ebenso demagogisch-dogmatischen Muslimbrüder, wenn auch kulturhistorisch etwas anders gepolt, aber ebenso totalitär!).

    Dass uns ein Populationsüberschuss bildungsferner Unterschichten aus den islamischen Ländern überrollt, was von rot-rot-grün und schwarz-gelb als „Kulturbereicherung“ verdealt wird, stimmt auch: Für jedes Barrel Öl erhalten wir sozusagen eine „Flasche“ mitgeliefert.

    Bisher standen säkulare und laizistische Regimes im Nahen und Mittleren Osten (Baath-Parteien, Mubarak, Gaddhafi, PLO, FLN in Algerien usw.) für „Stabilität“ und „Status quo“, wobei man Schlagworte aus dem Westen wie Demokratie, Sozialismus und Nationalismus übernahm. Heute hat der Islam/ismus das Kommando übernommen, wobei er vom Westen selbstmörderisch unterstützt wird (Syrien!).

    Vielleicht stabilisiert sich jetzt wenigsten Ägypten wieder!?
    Übrigens haben wir in Europa auch solche „autoritären“ Lösungen gebraucht (wenn sie heute – leider – undenkbar sind): Ich denke an De Gaulle und Pompidou in Frankreich oder an FJS in den 70er Jahren!

  31. Wenn ich das hier lese habe ich das Gefühl, die EU hat sehr großes Interesse an den Muslimbrüdern:

    Projektbeschreibung
    Außenpolitische Positionen moderater islamistischer Parteien und Bewegungen in Ägypten, Algerien, Jordanien und Marokko am Beispiel der Euro-mediterranen Beziehungen
    Forschungsprojekt gefördert durch die DFG, Laufzeit 2009-2012

    Zentrale Fragestellungen:
    Welche außenpolitischen Zielvorstellungen vertreten moderate islamistische Parteien und Bewegungen in Ägypten, Algerien, Jordanien und Marokko im Hinblick auf die europäische Union?

    Methodik und Vorgehen
    Das Projekt konzentriert sich auf moderate islamistische Parteien bzw. Bewegungen aus vier arabischen Ländern: Muslimbruderschaft (MB, Ägypten), Mouvement de la Société pour la Paix (MSP, Algerien), Islamic Action Front (IAF, Jordanien) und die Parti de la Justice et du Développement (PJD, Marokko).
    […]
    Als moderat werden die vier ausgewählten islamistischen Bewegungen und Parteien verstanden, da sie auf Gewalt als Mittel zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele verzichten, sich demokratischer Strukturen bedienen und zur Kooperation mit anderen politischen Akteuren bereit sind.
    […]

    http://www.uni-marburg.de/cnms/politik/forschung/aussenpolitischevorstellungen/kurzbeschreibung.pdf

    Und hier:

    http://www.uni-marburg.de/cnms/politik/forschung/aussenpolitischevorstellungen

  32. Falls es sich hier nicht um eine fictive Berichterstattung handelt wie Fall Rademann,
    halte ich die Freilassung nicht optimal.

    Grund man duerfte die Anhaenger der Militaerregierung sauer machen, da sie die Revolution gegen ihm fuehrten und fochten, es waren hauptsaechlich aufgeklaerte staedtische Schichten, eben jene die auch gegen Mursi auf die Barikaden gingen und ihm mit Hilfe des Eingreifens des Militaers diesmal ihm zur Aufgabe zwangen.

  33. Viele Christen trauen sich kaum noch aus ihrem Viertel. Sie seien für die Muslimbrüder leicht zu erkennen, berichten Marina Safwat (18) und John Adel (19): „Ich habe auf meinem Handgelenk ein Kreuz tätowiert. Ich kann jetzt nicht mehr in andere Viertel gehen, die Gefahr ist zu groß. Freunde von mir wurden vergewaltigt und verprügelt, weil sie Christen sind.“
    http://www.bild.de/politik/ausland/aegypten-krise/so-gefaehrlich-ist-das-chaos-fuer-die-christen-31887480.bild.html

  34. Öffentliche Hasspredigten, Reisen nach Syrien und neue Allianzen – im Frankfurter Raum ballt sich eine Szene radikaler Muslime zusammen. Pierre Vogel nach fast zweijähriger Abstinenz wieder aus Ägypten zurückgekehrt u. hält sich in Frankfurt auf!

    Ist dem Vogel die Lage in Ägypten zu heiß geworden? Hat er Angst, er könne ebenfalls wie Sven Lau des Landes verwiesen werden u. kommt dem zuvor, oder sehnt er sich etwa nach dem gemütlichen einfacherern – und vor allem sicheren – Leben in der BRD u. dessen
    Annehmlichkeiten?

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