Liebe Redaktion der FR, der Bankrott Ihrer Zeitung hat sich bekanntlich schon lange angebahnt. Nicht der moralische wohlgemerkt, der ist schon vor langer Zeit eingetreten, als die Rundschau vom Weg der Wahrheitsfindung auf die Einbahnstraße des linken Meinungsjournalismus geriet. Aber finanziell konnte Ihre Zeitung sich immerhin solange über Wasser halten, bis sie selbst die tiefen Taschen und die Geduld von SPD und DuMont-Verlag erschöpft hatte.

(Von Falko Baumgartner)

Es macht dieser Tage Spaß, die Verkaufszahlen der FR zu studieren. Sie fallen wie ein Stein ins Bodenlose. Die Freude daran ist nicht klammheimlich, sondern ganz offen und aufrichtig. Hier bekommt ein Desinformationsmedium endlich, was es verdient. Laut der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW), die auf den von der Presse selbst gemeldeten Daten beruht, ist die verkaufte Auflage der Rundschau von 118.974 (2. Quartal 2012) auf 87.136 im ersten Quartal 2013 gefallen. Das ist ein sattes Minus von knapp 27 Prozent in nur neun Monaten. Aber das ist nicht alles: für den folgenden Zeitraum April bis Juni 2013 hat die Rundschau die Meldung an die IVW gar komplett eingestellt!

Man fragt sich: ist das nur die habituelle Selbstzensur der FR oder ist man in der Frankfurter Schanze mittlerweile schon so alarmiert, daß man sich sagt: wenn schon Stalingrad, dann berichten wir wenigstens nicht darüber! Wie imminent die neuerliche Krise der FR in ihrer Dauerkrise auch konkret ist, die Nichtmeldung spricht Bände und deutet auf eine weitere Rückläufigkeit der Verkaufszahlen hin. Es scheint, als sei das Blatt mittlerweile selbst unter ihrer linksgrünen Stammklientel so toxisch geworden, daß es niemand mehr mit den Fingerspitzen anfassen möchte. Können wir bald sogar eine natürliche Auflage von 17 Stück erwarten? Fragen darf man ja.

In der DDR, der geistigen Heimat so manchen FR-Beitrags, nannte man dieses basisdemokratische Abstimmungsverhalten Republikflucht; bei der Rundschau dürfen wir mit Fug und Recht von einer veritablen Leserflucht sprechen. Ich bevorzuge allerdings den Ausdruck Marktbereinigung, denn das ist es, was der linksgebürstete, selbstgerechte Blätterwald in Deutschland am dringendsten benötigt, um zur wahren Meinungsvielfalt zurückzukehren. Also ein Stadium, das die hiesige Medienlandschaft bei den Schicksalsthemen Multikulturalismus, Einwanderung und Überfremdung vor spätestens 30 Jahren verlassen hat.

Aber vielleicht spielt mir meine hoffnungsfrohe Erwartungshaltung nur einen Streich. Ich gebe zu, ich war enttäuscht, als ich erfahren habe, daß die FAZ Sie in letzter Minute herausgeboxt hat. Jetzt steht ihr Verlautbarungsblatt angezählt im Ring, aber ist immer noch nicht ausgeknockt. „Rundschau“, das ist doch ein Ausdruck, den man mit einem offenen Gesichtsfeld von 360 Grad verbindet. Bei der Lektüre Ihrer Zeitung drängen sich dem Leser aber ganz andere Assoziationen auf: Tunnelblick, Engstirnigkeit, Beratungsresistenz, Linksspießigkeit, Leuchtender Pfad, Oberlehrertum, Selbstüberheblichkeit, Besserwisserei, und das alles mit aufreizender Gleichmäßigkeit vom linken Außenfeld vorgetragen.

Ich bin deshalb immer noch auf die FAZ sauer, aber so richtig. Das ist, als ob Real Madrid Atlético Madrid unter die Arme gegriffen hätte. Ein absoluter Mangel an Treue und Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem eigenen Stamm. Die FAZ hat verraten, wofür sie steht (…Konservatismus, huh?).

Wie soll denn diese mésalliance eigentlich funktionieren? Schwarzer Schotter zur Propagierung von verquastetem linken Gedankengut? Das ist, als ob Team Telekom die direkte Konkurrenz mit dem eigenen Epo versorgen würde. Es muß Sie doch zutiefst in Ihrem proletarischen Reststolz kränken, daß Sie jetzt am Tropf des Klassenfeinds hängen. Und selbst mit dem Hartz IV kommen Sie nicht auf die Beine.

Aber halbe Entwarnung. Ausnahmsweise gilt einmal nicht „wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe“. Schlägt man die „Rundschau“ auf, so wirkt sie Gott sei Dank so berechenbar wie eh und je. Sie bleibt sich selbst treu. Und das ist auch gut so, denn wenn die Main-Prawda fällt, dann soll sie fallen für das, wofür sie immer gestanden hat! Damit alle anderen Zeitungen wissen: so kann es jedem ergehen, der weiterhin in seiner medialen Blase an der Leserschaft vorbeischreibt und die dunklen Wolken am Horizont der Bunten Republik Deutschland schönmalt.

Ich würde gerne wenigstens Ihren Familien meine Anteilnahme für Ihre kritische finanzielle Lage aussprechen. Nur mit der Ideologie im Gepäck sitzt es sich wahrscheinlich schlecht auf der Straße. Allein, ich darf nicht. Der Radikalfeminismus, dem Ihre Zeitung frönt, hat uns Männern ja verboten, über die Rolle der Frau als Mutter und faktisches Oberhaupt der Familie zu sprechen. Frauen seien stets nur als Arbeitnehmerinnen anzusprechen. Wer es dagegen wagt, auch ihre reproduktive Kraft zu betonen, die nun einmal ihnen und nur ihnen gegeben ist, ist ein ganz pöser Chauvi – außer natürlich er ist Moslem, da gilt laut Redaktionsrichtlinie der Kulturvorbehalt.

Ja, ich weiß, die Schadenfreude, der Hohn und der Spott von Seiten von Blogger-Stümpern wie mir, das alles perlt am sozialistischen Teflon des ergrauten Klassenkämpfers ab. 40 Jahre Linksauslage haben seine Selbstgewißheit, auf der progressiven Seite der Geschichte zu stehen, in politbüroartige Höhen geschraubt. Wahrscheinlich nichts weniger als die akute Bedrohung seines Arbeitsplatzes wird ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen – wenn überhaupt. Das immerhin hat die Journaille mit dem Opportunismus der Politikerkaste gemeinsam.

Apropos Journalismus. Eine Frage hätte ich doch noch an Sie: Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ganz normale Leute sich nach Feierabend noch die Mühe machen, wichtige Informationen ins Internet hineinzustellen, die Sie gar nicht bringen? Das wäre doch eigentlich Ihre Aufgabe gewesen. Blogs wie PI laufen, weil die Leute von Ihresgleichen schon lange keine Wahrhaftigkeit mehr erwarten. Sie dagegen funktionieren nicht einmal mehr mit der Geldspritze der Konkurrenz. Das Wachstum von islam- und einwanderungskritischen Blogs ist vor allem eine Folge der Meinungseinfalt und Selbstzensur der Systempresse und ihrer ständigen Rumkeulerei mit der politischen Korrektheit. Haben Sie darüber überhaupt einmal nachgedacht?

Aber das ist gerade das Tolle an den Alt-68ern – auf ihre Unbelehrbarkeit kann man immer noch zählen. Beton in den Köpfen, Beton im Gasfuß, gute Fahrt auf den Restmetern gegen die Wand wünscht Ihnen die Blogosphäre, das neue und demokratische Medium der Meinungsfreiheit. Wir schaffen es auch noch auf die Straße und dann wird der Tanz erst richtig beginnen.

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52 KOMMENTARE

  1. „Wir schaffen es auch noch auf die Straße und dann wird der Tanz erst richtig beginnen.“

    Nur ein Wort: BRAVO! Ganz besonders für diesen letzten Satz.

  2. #Falko Baumgartner

    Prima Artikel.

    Aber die vielen Fremdwörter sind hier nicht hilfreich.
    Die veranlassen hier auch wieder viele dazu, weitere nicht geläufige, Worte zu verwenden.

    Der Inhalt zählt.

    Gestelzte Schreiberei, und das Erfinden von „korrekten“ Worten ist Sache der Gegner, und auch schon überholt.

    Sonst….weiter so.

    ts

  3. Bei Liquiditätsproblemen des Verlages würde ich es mal mit einer Preiserhöhung der Frankfurter Rundschau versuchen ……grins….

  4. Genialer Artikel.
    Beste Grüße von einem Frankfurter, der seinen Eltern im zarten Alter von 15 nahegelegt hat, das Linkssiffblattabo zu kündigen. Noch heute beziehen meine ergrauten „Alten“ die FAZ und ich konnte damit meinen Beitrag zum Untergang dieses Drecksblattes leisten. Feels good 😉

  5. Eine Zäsur in der Medienlandschaft wird es erst geben, wenn die Süddeutsche crasht. Die Zeitung wird zwar aus finanziellen Gründen handwerklich immer schlechter, der Leserschwund ist leider noch nicht dramatisch wie bei anderen Tageszeitungen. Aber mal sehen, wo die Schmerzgrenze der Gesellschafter liegt.

  6. ich möchte den Schreiber des Artikels in Schutz nehmen; seine spezielle Art des Schreibens ist m.E. Ausdruck des Spotts und an dieser Stelle durchaus legitim. Fremdworte habe kaum welche gefunden und wenigen die Verwendung fanden, sind verständlich.

  7. “Die Tagespresse ist das Grundübel der modernen Welt, das wird sich im Laufe der Zeit mit immer größerer Deutlichkeit erweisen. Die Degenerationsfähigkeit der Presse kennt buchstäblich keine Grenzen, denn sie kann in der Wahl ihrer Leser immer noch tiefer sinken. Zuletzt wird sie jenen Abschaum der Menschheit aufputschen, den kein Staat und keine Regierung beherrschen Kann.”
    (Sören Kierkegaard)

  8. Ich träume einfach mal: auch die taz und die SZ gehen ein.
    So viel Schampus kannste gar nicht trinken 🙂

  9. Wenn der Frankfurter Rundschau noch der Spiegel und die TAZ in die ewigen Jagdgründe folgt, ist die Welt in Ordnung 🙂

  10. “Wir schaffen es auch noch auf die Straße und dann wird der Tanz erst richtig beginnen.”

    Köstlich… ein wunderbarer Brief.

    Zu schade nur, dass der Verantwortliche für Leserbriefe schon nach dem ersten Absatz wohl aufgehört haben mag, zu lesen.

  11. In Köln haben wir auch noch ein paar Blätter (ja nicht nur eins, sondern viele) vom DuMont Verlag. Alles die gleiche links-braungrüne Soße.

    Da muss auch noch was passieren.

  12. Sehr schön! Mir fehlte bei der FR schon immer die Perforation.
    Die faltigen Champagner-Kommies in den stinkenden Redaktionsstuben machten es einem schon schwer. Da musste man generell mit der Bürste hinterher.
    Aber das hat ja jetzt ein Ende! 🙂

  13. Es mag ja sein, dass die FR baldigst eingestellt wird, aber dann werden die linken Redakteure sicher nicht auf Txifahrer umschulen, sondern finden einen Job in einem anderen Blatt. Das ist wie mit der Stasi, die hat sich nach der Wende ja auch nicht in Luft aufgelöst sondern jetzt ihre schmutzigen Finger überall drin hat…

  14. Als ich neulich eine SZ-Promoterin, die die Zeitung verschenkte, fragte: Geht es der Alpen-Prawda schon so schlecht, dass sie verschenkt werden muss?“ hat die das gar nicht gecheckt. Sie fragte mich, wie ich das gemeint habe. Als ich antwortete: „Schmeißen Sie den Prandtl und den Kastner raus – dann kann man die Zeitung ja vielleicht ab und zu mal wieder kaufen“, verstand die nur Bahnhof. Na ja, die hatte ja nix mit der SZ zu tun, sondern jobbte bloß. Allerdings fand das Ganze vor unserem örtlichen Bio-Laden statt und ich hatte gerade keine Lust, leise zu reden….

    Das letzte Mal habe ich vor unserem Bio-Laden einen Grünen abblitzen lassen, der mir eine Grünen-Propaganda-Schrift hinhielt: „Von der FDP für Oberstudienräte nehme ich nichts an…“ Der war dann ziemlich sauer und rief mir noch irgendwas hinterher, als ich aufs Rad stieg. Hat offenbar gesessen.

  15. für die SZ gilt noch, daß sie aufm fischmarkt immer noch verwendung finden kann…zum einpacken von tote fische.
    obwohl … ich kauf eh kein fisch mehr.un lebende fische überleben die SZ einfach nich.also wech damit.mit die SZ.
    vielleicht ergeht et der FAZ bald genauso,also: datt die fische nich drinn überleben.ne is klar.da fällt mir ein,aufm fischmarkt landen die toten fische ja auch inne plastiktüte, da braucht man gar keine zeitung mehr zum einpacken. wozu noch zeitung,zum lesen haben wir doch pi!
    allehammelnurinlilla.

  16. @ #1 Bourguignon (11. Aug 2013 22:04)

    “Wir schaffen es auch noch auf die Straße und dann wird der Tanz erst richtig beginnen.”

    Nur ein Wort: BRAVO! Ganz besonders für diesen letzten Satz.

    STIMMT NICHT, MINDESTENS 5 X
    BRAVO
    BRAVO
    BRAVO
    BRAVO
    BRAVO

  17. Sehr gut!
    Haut die Rundschau, ist ’ne Schundsau!

    Na dann auf die Straße, aber mit Energie: Hamburg will Patrioten sehen.

  18. Schöner Beitrag! Gefällt mir ganz prima! Allerdings ist die Position des Chefredakteures der FAZ, mit Frank Schirrmacher, jedenfalls nicht mit einem konservativen Journalisten besetzt! Die FAZ wird, über kurz oder lang, denselben Weg gehen, wie das linke Spackenblatt, FR.

  19. Hoffentlich geht bald das Licht dieser einst traditionsreichen Zeitungen aus, die keinerlei Bedeutung mehr haben, da sie nur das Sprachrohr von rot/gruener Meinung sind, von dem der Zeitungsleser mehr als genug hat.

  20. #21 KDL (11. Aug 2013 23:36)

    Es mag ja sein, dass die FR baldigst eingestellt wird, aber dann werden die linken Redakteure sicher nicht auf Txifahrer umschulen, sondern finden einen Job in einem anderen Blatt. Das ist wie mit der Stasi, die hat sich nach der Wende ja auch nicht in Luft aufgelöst sondern jetzt ihre schmutzigen Finger überall drin hat…

    Die sind doch alle auf dem Sinkflug, da macht es wahrscheinlich Sinn, wenn sie alle in einem Boot untergehen.

  21. Nun ist es ja beileibe nicht so, dass alle Printmedien vom Aussterben bedroht sind. Die „Junge Freiheit“(*) zum Beispiel schreibt seit Jahren schon eine Erfolgsgeschichte nach der anderen was ihre Auflage anbelangt. Ich bin seit über 10 Jahren Abonnent und rate all jenen, die das linksversiffte Gesülze der gleichgeschalteten Blätter nicht mehr ertragen können, es mir darin gleichzutun. Auch damit tragen wir zum schnelleren Ende der von uns zurecht verhassten Journaille bei!
    (*) Alternativen wären noch: „Preußische Allgemeine Zeitung“ oder auch die politisch-kulturelle Zeitschrift „Sezession“…u.a.

  22. Eine saftige Ohrfeige, schön zu lesen. Auf den letzten Satz hätte ich aber verzichtet.

  23. Sehr schön formulierter Beitrag! Kann man 1:1 auch an die Funke Mediengruppe (früher WAZ, auch SPD Propaganda) schicken…. 😉

    XXZ

  24. Warum stützt denn keiner mehr diese Schmierblättchen? Haben die Könige aus dem Morgenland und die Fürsten der Finsternis etwa kein Geld mehr für solchen Kleinkram?

  25. Sehr amüsant und gekonnt geschrieben,herzlichst Danke! Aber diese Sprache versteht ihre Zielgruppe wohl eh nicht. Auf einen dummen Klotz gehört ein grober Keil-deshalb der linke Dreck muss weck.

  26. Ich warte ja schon klammheimlich auf die gleiche Meldung für die „Berliner Zeitung“, ebenfalls ein Wurstblatt aus dem DuMont-Verlag.

    Rückläufige Verkaufszahlen und eine Mitarbeiterin aus der Redaktion die ich kenne, macht sich bereits große Sorgen um das Weiterbestehen Ihres Propaganda Blattes.

  27. Grundsätzlich finde ich es schade, wenn Zeitungen eingestellt werden, weil ich für das gedruckte Wort bin. Aber wenn es solche Linkspropagandistischen Blätter wie die Frankfurter Rundschau trifft, ist auch bei mir Schadenfreude dabei. Wer die Leser mit Halbwahrheiten, Unwahrheiten und Vorenthaltungen hinters Licht führt, der hat es nicht anders verdient. Eine gute Zeitung berichtet klar darüber, was geschieht. Sie benennt Probleme und Hintergründe, sie verschleiert nicht Themen aus dem Bereich Islam, Ausländerkriminalität.. Ideologisch verbohrte Journalisten, die hinter jedem Busch einen Nazi vermuten, die auch gleich die Nazikeule schwingen, die sind doch unsachlich.

  28. (Zitat)

    Bei der Lektüre Ihrer Zeitung
    drängen sich dem Leser aber
    ganz andere Assoziationen auf:

    => Tunnelblick,
    => Engstirnigkeit,
    => Beratungsresistenz,
    => Linksspießigkeit,
    => Leuchtender Pfad,
    => Oberlehrertum,
    => Selbstüberheblichkeit,
    => Besserwisserei,

    und das alles mit aufreizender Gleichmäßigkeit
    vom linken Außenfeld vorgetragen.

    Danke Autor – genauso isses !

    *Müntefering, SPD :
    warnt vor den sog. “Heuschrecken“
    .
    und so handelt die SPD selbst !
    .

    Beispiel ‚Frankfurter Rundschau‘

    Der mächtige SPD-Medienkonzern kaufte die verschuldete Zeitung für den symbolischen Preis von einem Euro.

    Dann ging’s zur Sache:
    Dem linksliberalen Blatt wurde ein gnadenloser Sparkurs verordnet.

    Von 1060 Vollzeitstellen blieben gerade mal 720 übrig.

    Das Verlagsgebäude verscherbelten die neuen Besitzer für 40 Millionen an einen Investmentfonds.

    Anderthalb Jahre nach dem Einstieg will der Konzern das Blatt schon wieder loswerden: Von einem Kaufpreis um die 100 Millionen ist die Rede.

    So macht das die Heuschrecke SPD.

  29. #24 ujott (11. Aug 2013 23:40)

    für die SZ gilt noch, daß sie aufm fischmarkt immer noch verwendung finden kann…zum einpacken von tote fische.
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Also ich finde,

    es ist selbst für tote Fische

    noch eine Beleidigung,

    in so eine Zeitung eingewickelt zu werden

  30. Ich freue mich über jedes Dressurblatt, das zum Teufel geht. Noch mehr freue ich mich wenn ein Dressurblättchen möglichst lange leidet und seine Hintermänner recht teuer zu stehen kommt.

    Mein Rat an alle: Mietmaul-Medien-Abos kündigen, keine Anzeigen mehr schalten, den Mist nicht einmal mehr geschenkt in die Hand nehmen. Die Meinungshoheit der Dressur-Elite brechen.

  31. Da kann man sich ein feixendes Lachen nicht verkneifen.

    Der deutsche linke Blätterwald gehört – Zitat Joschka Fischer – „eingehegt und ausgedünnt“.

    #20 STS Lobo (11. Aug 2013 23:25)

    Mir fehlte bei der FR schon immer die Perforation.

    …***muahahahaha, der war klasse!***…

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